Brasilien
Residenzpalast, mehrere Moscheen, Fabrikation von Leder- u.
Baumwollwaren, Waffen, Werkzeugen etc. Ein aus Brasilien
zurückgekehrter Fulahsklave hat in der Nähe eine
–
Bedürfnisse des eignen Landes und exportiert nach den Kolonien
und Brasilien, wogegen aber auch ein Import aus
Großbritannien und Irland stattfindet. Die Sitze dieser
–
Außenzehe meist lang. Über 70 Gattungen mit etwa 650
Arten; fehlen in Amerika südlich von Brasilien. Von den 7
Unterfamilien sind bemerkenswert die Flüevögel,
–
zur Medizin und wurde 1811 Konservator der zootomischen Sammlungen
in München. 1817 ging er mit Martins nach Brasilien, kehrte
1820 nach Europa zurück und starb 13. März 1826 in
–
in der Zoologie” (Nürnb. 1811); “Cephalogenesis” (Münch.
1815); “Reise nach Brasilien” (fortgesetzt von Fr. v. Martius, das.
1823 bis 1831, 3 Bde. mit Karten und Kupfern) und mehrere
Prachtwerke über Affen, Fledermäuse, Reptilien und
Vögel, die er in Brasilien gesammelt hatte (1824 bis 1825 mit
andern Zoologen vollendet).
–
Zustand studieren kann, ein ungemein rasches. So herrscht im Innern
von Brasilien eine so große Sprachverschiedenheit, daß
bisweilen an einem Fluß hin, dessen Länge 300-500 km
–
verwandt mit dem weitverbreiteten Tupi (Lingoa geral, d. h.
allgemeine Umgangssprache, genannt) im Innern von Brasilien und dem
Guarani am La Plata; das Chibcha in Kolumbien; die andoperuanische
–
auf das Portugiesische übertrug, in Portugal ein (“Tachigrafia
portugueza”, Lissab. 1828). In Brasilien kommt ein nach
englisch-französischen Mustern von Pereira da Silva Velho
Taboleira (Platte, Tischplatte), in Brasilien Name der
kaum merklich wellenförmigen, zugleich vorherrschend
–
und Oberitalien, in den Tauern und am Bachergebirge, im Apennin, in
Schweden, sehr ausgedehnt im Ural, in Nordamerika, in Brasilien,
hier die Lagerstätte der Topase, des Euklases, sehr
–
oberseits schwarzbraun, am Bürzel und auf der Unterseite
schmutzig rostbraun. Die Tapiranga bewohnt Brasilien und ist in den
Gebüschen sowie in den Rohrbrüchern an den
–
Tapajoz (spr. -schos, Tapayoso), Fluß in Brasilien,
entspringt als Arinos in der Provinz Mato Grosso, wird bald
–
Meers aus. 1859 begleitete er den Erzherzog auf einer Reise nach
Brasilien, wurde 1860 Fregatten-, 1861 Linienschiffskapitän
und befehligte 1862 das österreichische Geschwader, welches
–
Australien (Neuseeland, Neusüdwales, Südaustralien,
Tasmania, Victoria), Belgien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien,
Britisch-Indien, Bulgarien, Kap der Guten Hoffnung, Dänemark,
–
März 1792 zu Lissabon, stieg im Kriege gegen Napoleon I. bis
zum Stabsoffizier, ging 1817 nach Brasilien, wo er Gouverneur der
Provinz Pará, dann der von Bahia ward, kehrte 1821 mit
–
Höhlungen und Wege. Die schreckliche Termite (T. dirus Klug.,
s. Tafel “Falschnetzflügler”) lebt in Brasilien in
Erdlöchern und unter Steinen von den Wurzeln verfaulender
–
Tellurwismute bei Deutsch-Pilsen in Ungarn, San José in
Brasilien, Cumberland in England.
–
einer 1862-63 unternommenen Kunstreise nach Paris, London und
Brasilien, bis zu seinem Tod 27. April 1871 der Ruhe genoß.
T. verdankt seine außerordeutlichen Erfolge als Virtuose
–
als Chinathee, ohne den Assamthee an Wohlgeschmack zu erreichen.
Die in Amerika unternommenen Versuche der Theekultur in Brasilien
und den Südstaaten der Union haben bis jetzt wenig
–
Java datiert die Theekultur seit 1825, und elf Jahre später
kam der erste Javathee nach Amsterdam. In Brasilien begann man 1812
mit dem Theebau, ohne indes besonders gute Resultate zu erzielen;
–
Tikuna, Indianerstamm im Innern von Brasilien, welcher
mit vielen andern größern und kleinern Völkern
–
Tokantins, großer Fluß in Brasilien,
entspringt als Rio das Almas auf den Hochgebirgen im S. der Provinz
–
Spanien und Spanisch-Amerika, à 20 Quintales = 920,186 kg;
die neue Tonelada metrica = 1000 kg; in Portugal und Brasilien
für trockne Waren à 54 Arroba, für
Flüssigkeiten à 60 Almud; in Brasilien bei
Schiffsfrachten s. v. w. englisch Ton; in Argentinien und Uruguay
–
Bergkristall, Turmalin, Steinmark oder Lithionglimmer in
granitischen Gesteinen, in Brasilien (Brasilian) in
Chloritschiefer. Außerdem führen die Zinnerzlagerstatten
–
Lagerstätte findet er sich oft mit andern Edelsteinen in
Brasilien, auf Ceylon, in Aberdeen. Der Pyrophysalit stammt aus
norwegischen Graniten und Gneisen, der Pyknit aus den
–
wasserhellen (Pingos d’agoa, Wassertropfen), die gelbroten und die
dunkel gelbbraunen, sind Edelsteine zweiten Ranges. In Brasilien
sollen jährlich gegen 900 kg gewonnen werden. Die gelbroten
–
Blättern, ist etwas empfindlicher. T. discolor Sm., aus
Brasilien, mit dickem, aufrechtem Stengel, lanzettförmigen,
oben grünen, unten violetten Blättern und weißen
–
seiner Besitzung Jakobshof in Niederösterreich, bereiste
1857-59 Brasilien, die La Plata-Staaten, Chile, Bolivia und Peru,
ging 1859 als Gesandter der Schweiz nach Brasilien, wo er
namentlich auch zum Studium der Einwanderungsverhältnisse die
–
Tupi (Tupinamba, Tupiniquim), eine mit den Guarani und
Omagua (vgl. Brasilien, S. 336) nahe verwandte, jetzt sehr
zusammengeschmolzene indianische Völkerfamilie in
–
Massachusetts, Maine etc., Indikolith von der Insel Utö in
Schweden und aus Brasilien. T. dient als polarisierende Substanz in
Polarisationsinstrumenten, namentlich den sogen. Turmalinzangen,
Mög’ es Ihnen gut gehen! Grüßen Sie Ihren Sohn Franz. Hoffentlich
gelingt’s ihm in Brasilien!”
Moeg’ es Ihnen gut gehen! Gruessen Sie Ihren Sohn Franz. Hoffentlich
gelingt’s ihm in Brasilien!”
zählte (Waitz b, 16). so stellt Behm auch hier geringere Zahlen auf:
Brasilien hat nach ihm (a.a.O.) 500,000 unabhängige Indianer, die drei
Guyanas 9770, Venezuela 52,400, Neu-Granada 126,000, Ekuador 200,000,
–
Ausser dieser Krankheit haben dann die Masern und Rötheln schlimm unter
den Naturvölkern gehaust, so in Brasilien, Guyana, im Mosquitolande
(Waitz 1, 162), in Neuholland (Darwin 2, 213); und noch gefährlicher
–
vorgekommen seien; doch fanden sich Männer in Weiberkleidern auch hier
(Oviedo bei Waitz 3, 383). Auch die Tupis in Brasilien lebten streng (3,
423); ebenso die Araukaner (3, 516). Hiermit stimmen auch alle
–
Behandlung hervorrufen musste und wie diese Kämpfe selbst, obwohl zum
Theil glücklich für sie, die Indianer decimiren mussten. In Brasilien
wars um nichts besser. Obwohl man anfangs den Eingeborenen die Freiheit
–
um eine Aldea umzubringen. Und dieses geschieht im constitutionellen
Brasilien gegen die ursprünglichen Bewohner des Landes! Am Rio
Jaquitinhonha, am Mukury, am Rio St. Matheus, am Rio Dolce sind
zaehlte (Waitz b, 16). so stellt Behm auch hier geringere Zahlen auf:
Brasilien hat nach ihm (a.a.O.) 500,000 unabhaengige Indianer, die drei
Guyanas 9770, Venezuela 52,400, Neu-Granada 126,000, Ekuador 200,000,
–
Ausser dieser Krankheit haben dann die Masern und Roetheln schlimm unter
den Naturvoelkern gehaust, so in Brasilien, Guyana, im Mosquitolande
(Waitz 1, 162), in Neuholland (Darwin 2, 213); und noch gefaehrlicher
–
vorgekommen seien; doch fanden sich Maenner in Weiberkleidern auch hier
(Oviedo bei Waitz 3, 383). Auch die Tupis in Brasilien lebten streng (3,
423); ebenso die Araukaner (3, 516). Hiermit stimmen auch alle
–
Behandlung hervorrufen musste und wie diese Kaempfe selbst, obwohl zum
Theil gluecklich fuer sie, die Indianer decimiren mussten. In Brasilien
wars um nichts besser. Obwohl man anfangs den Eingeborenen die Freiheit
–
um eine Aldea umzubringen. Und dieses geschieht im constitutionellen
Brasilien gegen die urspruenglichen Bewohner des Landes! Am Rio
Jaquitinhonha, am Mukury, am Rio St. Matheus, am Rio Dolce sind
Schulinspektoren, als Ministerialbeamte im Staatsdienst; sie wirken als
Aerzte, Anwälte und Lehrer ungehindert. In Mexiko und Brasilien können
sie als Advokaten und Aerzte praktizieren. Selbst in Asien hat die
Beobachter entscheidend mit durchfocht. Der Wunsch und Plan, nach
Brasilien auszuwandern, dem Eldorado der Imker, hat sich nicht
verwirklichen sollen. Die Annahme, daß ich praktischer Bienenzüchter
Man lachte und spottete über die angebliche Entdeckung auf allen
Sternwarten Südamerikas, in Brasilien und Peru, ebenso wie in La Plata,
auf denen von Australien, in Sidney, Adelaide, wie in Melbourne, und
Brasilien und einige kleinere amerikanische Staaten haben ebenfalls in
Tanger und den übrigen marokkanischen Hafenorten Vertretung.
wachsen aus diesem Zusammenhang. Emil Strauß (geb. 1866) hat sich
Heimat und Fremde, Baden und Brasilien, als Dichter, Bauer und Farmer
vertraut und eigen gemacht. Voll männlicher Klarheit und Tatkraft hat
–
ihn. Gekränkt in seiner Schwabenschlauheit und -eitelkeit, geht er mit
der Magd und dem Kind heimlich davon nach Brasilien, um dort noch übler
genarrt, geprellt, geduckt zu werden. Als die Magd stirbt, kehrt er
–
Am 29. Mai 1919 fand eine Sonnenfinsternis statt, die in Brasilien
total war. Deutschland war von ihrer Beobachtung ausgesperrt, England
–
baut seine Hütten- und Stahlwerke aus, Amerika entwickelt eine große
Farbenindustrie, Argentinien und Brasilien bemühen sich um industrielle
Selbstversorgung auf wichtigen Gebieten. Während des Krieges wurde
ursprünglich gewesene Sclaven und deren Nachkommen und zum Theil aus dem
britischen Westindien, von Sierra Leone, Gambien, Liberien, Brasilien
oder Cuba zurücktransportirte, gekaperte ehemalige Sclaven. Allein die
–
römisch-katholische Kirche ist hauptsächlich durch 3-400 sogenannte
_emancipados_ (ehemalige Sclaven) aus Brasilien und Cuba repräsentirt.
Die deutschen Protestanten halten sich zur Hochkirche. Im ganzen beläuft
–
Elfenbein, Mais, Baumwolle (1867 für 7112 Tons, die Tonne zu 2000
Pfund), Goro- oder Kolanüsse[5], welche nach Brasilien und Sierra Leone
verschickt werden, endlich Oel- und Palmnüsse. Oel wurde 1867 im Gewicht
–
Scheidemünze dienen im größten Theil von Centralafrika, Rollen- und
Blättertabak von Brasilien, Waffen, Pulver, Stabeisen, Messingdraht,
Perlen, Spiegel, Messer, Manufacturen, Salz, Spirituosen. Von
Er ist der härteste Stein, hat das meiste Feuer (den höchsten Glanz), kommt
aus Indien und Brasilien, dient vorzugsweise zum Schmuck, zu Schleifpulver,
zum Schneiden des Glases u.s.w. Um das Feuer zu erhöhen, schleift man ihn
–
vor, in Siberien auch karmesinroth (edler Apyrit, Siberit, Rubellit), in
Brasilien grün und blau (die anfänglich für Smaragde und Sapphire gehalten
wurden), in Europa meist braun und schwarz, selten roth, aber
–
Edelsteine, wie den grünen Diamant, Sapphir und Turmalin (der in Ceylon,
wie in Brasilien ziemlich häufig ist), die sich aber mineralogisch
wesentlich unterscheiden. Wenn Taifaschi sagt: dass zu den wesentlichsten
–
dem indischen Namen seyn würde. (pinga ist der gewöhnliche Name in
Brasilien);–_zemcrud, zamrud_ im Malaiischen;–_smrucht_ im Armenischen,
auch _zmrroud, zmroukt_;–_[Greek: smaragdos, maragdos]_ der Griechen
–
seltene. Der einzige eigentlich gelbe Edelstein, den wir haben, ist der
Topas, der kommt nicht in Indien vor; wir erhalten ihn aus Brasilien,
Sachsen, neuerlich auch aus Siberien; aber der Diamant und andere
–
Edelstein, der wenig in Handel kommt, sich nicht häufig in Ceylon, Pegu und
Siberien findet, meist aus Brasilien kommt. Man nannte ihn früher
Chrysolith und Beryll. Werner fixirte den Stein als eigne Gattung, und
entlehnte den Namen von Chrysoberyllus, der ein gelber Beryll gewesen seyn
wird. In Brasilien nennt man die Steine agoas marinhas, auch Chrysolithas;
im Russischen solotozwetnoi kamenj, auch Chrysoberyll.
–
In Sachsen finden sich die schönen weingelben Topase (früher Chrysolith
genannt), die dem Oriente und Alterthume wohl fremd waren. In Brasilien
sind rothe, grüne und wasserhelle Topase ziemlich häufig, die im gemeinen
–
der hellere–Wassersapphir, der dunklere–Luchssapphir. Er findet sich in
Indien, Siberien, Spanien, Brasilien u.s.w., war den Alten und Orientalen
gewiss bekannt, aber nicht vom Sapphir unterschieden.
anzupreisenden Plätze für Auswanderung. Obenan New-York, Philadelphia und
Boston, dann Quebeck und New-Orleans, Galveston; in Brasilien, Rio de
Janeiro und Rio Grande; in Australien Adelaide, dann Chile, Valdivia und
anzupreisenden Plaetze fuer Auswanderung. Obenan New-York, Philadelphia und
Boston, dann Quebeck und New-Orleans, Galveston; in Brasilien, Rio de
Janeiro und Rio Grande; in Australien Adelaide, dann Chile, Valdivia und
einer englischen Maschinenfabrik, hatte er sich zu einer heiklen Mission
freiwillig gemeldet und wurde nach Ägypten und nach Brasilien
geschickt, um die damals neuen Dampfpflüge einzuführen, was erst nach
–
mußte sich entschließen auszuwandern und, nachdem ein Jahr vergangen
war, lief von Brasilien aus ein Brief an die Gerichtsbehörde, worin die
seltsame Frau nicht etwa ihr wirkliches Vergehen bekannte, sondern sich
[N] Mape, Tahitische Kastanie. Die Papaya eine von Brasilien herüber
gekommene, der Melone ähnliche aber auf einem Baum wachsende Frucht. Der
»Colonel Dom Agostin Agonista — im Dienste Seiner Majestät des Kaisers
von Brasilien, — von mir aufgegriffen auf dem Wege zum wilden — ach,
Herrje, Punsch?! — o Oberst, habe ich es nicht gesagt? Fräulein
–
Luogotenente, Paraguay zum Major; aber Seine Majestät Dom Pedro von
Brasilien war am gnädigsten gegen mich, und so fand ich denn auch am
meisten Gefallen an ihm. Wir beide haben jetzt manch liebes Jahr das
–
Agonista — Sao Paradiso, — Provinz Minas Geraes, Kaiserreich
Brasilien! Mit diesem Getränk unter dem Arm kommen wir durch bei allen
Nationen rund um den Erdball. Wir kommen durch, Senhora, und wie gesagt,
–
deutsche Herbsthimmel, hier innen die deutsche Ofenwärme und — das
liebe Brasilien wie das Land der Verheißung in der Ferne! Senhora, ich
erlaube mir, Ihnen meinen Arm anzubieten.«
–
bringt einem doch nicht so um nichts und gar nichts die Gedanken in
Unordnung und das Blut in Wallung; — Donnerwetter, dieses Brasilien!«
Baudin war eben nicht geeignet, mir Vertrauen einzuflößen; der Mann hatte
meinen Freund, den jungen Botaniker van der Schott, nach Brasilien
gebracht, und der Wiener Hof war dabei schlecht mit ihm zufrieden gewesen;
–
als das Verhalten derselben Ströme in einem engeren Meeresbecken, wo die
nicht weit auseinander liegenden Küsten von Guinea und Brasilien ihre
Einflüsse geltend machen. Die Schiffer wissen seit Jahrhunderten, daß im
–
Strömung nimmt zu, je näher man dem neuen Continente kommt; sie wird durch
die Bildung der Küsten von Brasilien und Guyana abgelenkt, nicht durch die
Gewässer des Orinoco und des Amazonenstroms, wie manche Physiker
–
»Rotationsstrom« genannte habe, als von dem eigenthümlichen Zuge des
Wassers nach Nordwest, von der Küste von Brasilien gegen die kleinen
Antillen, wodurch die Ueberfahrt von Cayenne nach der Insel Guadeloupe
–
Vergütung anzunehmen. An der Perlenküste sieht es allerdings so armselig
aus, wie im »Gold- und Diamantenland,« in Choco und Brasilien; aber mit
dem Elend paart sich hier nicht die zügellose Gewinnsucht, wie sie durch
Baudin war eben nicht geeignet, mir Vertrauen einzufloessen; der Mann hatte
meinen Freund, den jungen Botaniker van der Schott, nach Brasilien
gebracht, und der Wiener Hof war dabei schlecht mit ihm zufrieden gewesen;
–
als das Verhalten derselben Stroeme in einem engeren Meeresbecken, wo die
nicht weit auseinander liegenden Kuesten von Guinea und Brasilien ihre
Einfluesse geltend machen. Die Schiffer wissen seit Jahrhunderten, dass im
–
Stroemung nimmt zu, je naeher man dem neuen Continente kommt; sie wird durch
die Bildung der Kuesten von Brasilien und Guyana abgelenkt, nicht durch die
Gewaesser des Orinoco und des Amazonenstroms, wie manche Physiker
–
“Rotationsstrom” genannte habe, als von dem eigenthuemlichen Zuge des
Wassers nach Nordwest, von der Kueste von Brasilien gegen die kleinen
Antillen, wodurch die Ueberfahrt von Cayenne nach der Insel Guadeloupe
–
Verguetung anzunehmen. An der Perlenkueste sieht es allerdings so armselig
aus, wie im “Gold- und Diamantenland,” in Choco und Brasilien; aber mit
dem Elend paart sich hier nicht die zuegellose Gewinnsucht, wie sie durch
_*Polypodium aureum L._(2), ein in Ost-Amerika von der Halbinsel Florida
bis Brasilien heimisches, prächtiges Farnkraut mit kriechendem, dicht mit
rostbraunen Schuppen besetztem Wurzelstock, von dem sich die bei guter
–
Eine Ausnahme macht nur _*Selaginella Martensii Spring_ aus Brasilien,
welche auch frei im Zimmer gehalten werden kann, wenn man sie recht häufig
–
h. Bull._ von den Inseln des Stillen Ozeans. Noch andere Arten endlich,
wie _*S. erythropus Spring_ aus Brasilien klettern und eignen sich zur
Bekleidung von Felsen. Eine sehr zierliche Art, welche vor einigen Jahren
–
Zimmer geeignet sind. Die häufigste Art ist die zierliche _Cocos
Weddelliana Wendl._(24) aus Brasilien, welche schon als ganz junge Pflanze
durch ihre überaus feine Fiederung auffällt. Sie will sehr durchlässigen
–
aber nicht sonnig. Im Gegensatz zu dieser kleinen Art steht _Cocos
australis Mart._(25) aus Süd-Brasilien und Paraguay, welche ausgezeichnet
blaugrün und sehr hart ist. Ihre Wedel gehören zu den elegantesten des
–
wieder entfernt zu werden braucht. Aus der Gattung _Philodendron_ ist
_Philodendron bipinnatifidum __ __ Schott_ aus Brasilien besonders
empfehlenswert. Es bleibt niedriger als die vorige Art, bildet aber noch
–
Sand zusetzt. Ein wiederholter Dungguß tut gute Dienste. Frei im Zimmer
halten sich nur _Maranta bicolor Ker._(38) aus Brasilien mit rundlichen,
graugrünen, dunkelgefleckten, unterseits purpurvioletten Blättern,
–
länglichen, oben glänzend dunkelgrünen, unterseits blutroten Blättern,
_Calathea zebrina Lindl._ aus Brasilien mit fast 1 m langen, oberseits
hellgrün und dunkelgrün gestreiften, unterseits rötlichgrünen Blättern und
_Maranta Lietzei Morren_ aus Brasilien mit kleineren, der vorigen Art
ähnlichen Blättern.
–
Unter den _Bertolonien_ ist die schönste Art _Bertolonia guttata
Hook._(45) aus Brasilien, von welcher wiederum die Varietät _margaritacea_
alle anderen überragt. Die Blätter sind mehr oder minder
–
mehr zerstreut, bald ziemlich dicht über die Blattfläches verteilt. Bei
einer zweiten Art, _Bertolonia maculata Dc._ aus Brasilien, sind die
Blätter mit andersfarbigen Flecken versehen. Durch Bastardierungen hat man
_*Polypodium aureum L._(2), ein in Ost-Amerika von der Halbinsel Florida
bis Brasilien heimisches, praechtiges Farnkraut mit kriechendem, dicht mit
rostbraunen Schuppen besetztem Wurzelstock, von dem sich die bei guter
–
Eine Ausnahme macht nur _*Selaginella Martensii Spring_ aus Brasilien,
welche auch frei im Zimmer gehalten werden kann, wenn man sie recht haeufig
–
h. Bull._ von den Inseln des Stillen Ozeans. Noch andere Arten endlich,
wie _*S. erythropus Spring_ aus Brasilien klettern und eignen sich zur
Bekleidung von Felsen. Eine sehr zierliche Art, welche vor einigen Jahren
–
Zimmer geeignet sind. Die haeufigste Art ist die zierliche _Cocos
Weddelliana Wendl._(24) aus Brasilien, welche schon als ganz junge Pflanze
durch ihre ueberaus feine Fiederung auffaellt. Sie will sehr durchlaessigen
–
aber nicht sonnig. Im Gegensatz zu dieser kleinen Art steht _Cocos
australis Mart._(25) aus Sued-Brasilien und Paraguay, welche ausgezeichnet
blaugruen und sehr hart ist. Ihre Wedel gehoeren zu den elegantesten des
–
wieder entfernt zu werden braucht. Aus der Gattung _Philodendron_ ist
_Philodendron bipinnatifidum __ __ Schott_ aus Brasilien besonders
empfehlenswert. Es bleibt niedriger als die vorige Art, bildet aber noch
–
Sand zusetzt. Ein wiederholter Dungguss tut gute Dienste. Frei im Zimmer
halten sich nur _Maranta bicolor Ker._(38) aus Brasilien mit rundlichen,
graugruenen, dunkelgefleckten, unterseits purpurvioletten Blaettern,
–
laenglichen, oben glaenzend dunkelgruenen, unterseits blutroten Blaettern,
_Calathea zebrina Lindl._ aus Brasilien mit fast 1 m langen, oberseits
hellgruen und dunkelgruen gestreiften, unterseits roetlichgruenen Blaettern und
_Maranta Lietzei Morren_ aus Brasilien mit kleineren, der vorigen Art
aehnlichen Blaettern.
–
Unter den _Bertolonien_ ist die schoenste Art _Bertolonia guttata
Hook._(45) aus Brasilien, von welcher wiederum die Varietaet _margaritacea_
alle anderen ueberragt. Die Blaetter sind mehr oder minder
–
mehr zerstreut, bald ziemlich dicht ueber die Blattflaeches verteilt. Bei
einer zweiten Art, _Bertolonia maculata Dc._ aus Brasilien, sind die
Blaetter mit andersfarbigen Flecken versehen. Durch Bastardierungen hat man
MARTIUS. _Ueber die Vegetation der unächten und ächten Parasiten zunächst
in Brasilien._ _Gelehrte Anzeigen._ München *1842.*
–, EICHLER, URBAN. _Flora brasiliensis._
–
zweiwöchentlichen Excursion nach Florida im Frühjahr *1881*. Später habe
ich sie in Westindien und Venezuela (*1881*, *1883*), zuletzt in Brasilien
(*1885*) einem genaueren Studium unterworfen. Die auf meinen ersten Reisen
Früchten entwickelt. Ich habe auf meinen Reisen zwischen Virginien und
Süd-Brasilien beinahe auf jeder Excursion Tillandsia usneoides, häufig
wahre atmosphärische Wiesen bildend, gesehen, aber nie ein blühendes
–
bedeutend an Mächtigkeit zu_. So betrug die Dicke der etwa 1–1œ cm
breiten, runden, ovalen Blätter einer in Süd-Brasilien sehr verbreiteten
Gesneracee (Codonanthe Devosii) in der Jugend und bei mittlerem Alter
–
Lebensweise kaum hatte errathen werden konnen, habe ich sowohl in
Brasilien wie in Westindien gesehen, hier Anthurium dominicense, da
mehrere nicht bestimmte, aber wohl in die Verwandtschaft von A. Harrisii
–
zu besprechenden Aëranthus-Arten, Isochilus linearis, eine Laeliee, welche
ich in Westindien, Venezuela und Süd-Brasilien theils an schattigen,
theils an hellen Standorten hin und wieder fand. Die sehr langen, steifen
–
die ihnen eine terrestrische Lebensweise zuschreiben, Westindien, Bolivien
und Brasilien bewohnen. Das winzige Pflänzchen wächst im Schatten, auf
rissiger oder bemooster Rinde; ihre Wurzeln weichen in keinem wesentlichen
–
gehabt, epiphytische Feigenbäume viel zu studiren; nach dem, was ich in
Brasilien an solchen zu beobachten Gelegenheit hatte, sowie nach den
mündlichen Mittheilungen von Herrn Dr. BRANDIS über indische Feigenarten,
–
welchen wenigstens eine Art nur auf Baumfarnen vorkommt, nämlich
Trichomanes sinuosum, das ich in Süd-Brasilien und auf den Bergen von
Trinidad in Westindien, wo es überaus häufig ist, nie anderswo gefunden
–
die theils der rupestren Vegetation eigen, theils derselben mit der
epiphytischen gemeinsam sind. Begonien kommen in Westindien und Brasilien
häufig auf Felsen, aber nie als Epiphyten vor; ich spreche natürlich nicht
–
Gesneraceen, Selaginellen, Pilea microphylla erwähnt. Die Flora sonniger,
trockener Felsen habe ich nur in Brasilien kennen gelernt, z. B. auf der
Insel Sta. Catharina. Starre Bromeliaceen (namentlich Aechmea-Arten),
–
begrenzte Areale besitzen. So wächst Bolbophyllum recurvum in Sierra Leone
und Brasilien(18), Rhipsalis Cassytha als einzige Cactee auch in der
östlichen tropischen Zone (in Süd-Afrika, auf Mauritius und Ceylon, nach
–
manche Arten überschreiten gleichzeitig nach Norden und Süden die
tropische Zone (incl. Süd-Brasilien), so Tillandsia usneoides, die von
Virginien (35° N. Br.) bis Argentinien und Chile verbreitet ist, Till.
–
Gewächshäusern so viel cultivirte Gattung Bilbergia ist mir nur zweimal
begegnet, Nidularium kenne ich nur aus Brasilien, die Arten von Bromelia
sind meist, diejenigen von Ananas, Dyckia, Puya, Hechtia u. a. m. stets
–
_5. Die Epiphyten sind in Amerika nicht streng auf die tropische Zone_
(incl. Süd-Brasilien) _beschränkt. Mehrere Arten kommen vielmehr in den
temperirten Zonen der nördlichen und namentlich der südlichen Hemisphäre
–
Gräser und verschiedene Kräuter den Boden überziehen. Die Elemente des
Waldes zeigen noch viele Anklänge an Brasilien (Nectandra, Eugenia,
Tecoma, Cedrela brasiliensis var. australis, Croton, Acalypha,
–
nur P. reflexa verblieben, diejenige Art, die wir auch auf der Serra de
Picú in Brasilien am höchsten trafen und die, wie ihr häufiges Vorkommen
in Savannen zeigt, neben niederer Temperatur auch Trockenheit gut
zweiwoechentlichen Excursion nach Florida im Fruehjahr *1881*. Spaeter habe
ich sie in Westindien und Venezuela (*1881*, *1883*), zuletzt in Brasilien
(*1885*) einem genaueren Studium unterworfen. Die auf meinen ersten Reisen
Fruechten entwickelt. Ich habe auf meinen Reisen zwischen Virginien und
Sued-Brasilien beinahe auf jeder Excursion Tillandsia usneoides, haeufig
wahre atmosphaerische Wiesen bildend, gesehen, aber nie ein bluehendes
–
bedeutend an Maechtigkeit zu_. So betrug die Dicke der etwa 1–11/2 cm
breiten, runden, ovalen Blaetter einer in Sued-Brasilien sehr verbreiteten
Gesneracee (Codonanthe Devosii) in der Jugend und bei mittlerem Alter
–
Lebensweise kaum hatte errathen werden konnen, habe ich sowohl in
Brasilien wie in Westindien gesehen, hier Anthurium dominicense, da
mehrere nicht bestimmte, aber wohl in die Verwandtschaft von A. Harrisii
–
zu besprechenden Aeranthus-Arten, Isochilus linearis, eine Laeliee, welche
ich in Westindien, Venezuela und Sued-Brasilien theils an schattigen,
theils an hellen Standorten hin und wieder fand. Die sehr langen, steifen
–
die ihnen eine terrestrische Lebensweise zuschreiben, Westindien, Bolivien
und Brasilien bewohnen. Das winzige Pflaenzchen waechst im Schatten, auf
rissiger oder bemooster Rinde; ihre Wurzeln weichen in keinem wesentlichen
–
gehabt, epiphytische Feigenbaeume viel zu studiren; nach dem, was ich in
Brasilien an solchen zu beobachten Gelegenheit hatte, sowie nach den
muendlichen Mittheilungen von Herrn Dr. BRANDIS ueber indische Feigenarten,
–
welchen wenigstens eine Art nur auf Baumfarnen vorkommt, naemlich
Trichomanes sinuosum, das ich in Sued-Brasilien und auf den Bergen von
Trinidad in Westindien, wo es ueberaus haeufig ist, nie anderswo gefunden
–
die theils der rupestren Vegetation eigen, theils derselben mit der
epiphytischen gemeinsam sind. Begonien kommen in Westindien und Brasilien
haeufig auf Felsen, aber nie als Epiphyten vor; ich spreche natuerlich nicht
–
Gesneraceen, Selaginellen, Pilea microphylla erwaehnt. Die Flora sonniger,
trockener Felsen habe ich nur in Brasilien kennen gelernt, z. B. auf der
Insel Sta. Catharina. Starre Bromeliaceen (namentlich Aechmea-Arten),
–
begrenzte Areale besitzen. So waechst Bolbophyllum recurvum in Sierra Leone
und Brasilien(18), Rhipsalis Cassytha als einzige Cactee auch in der
oestlichen tropischen Zone (in Sued-Afrika, auf Mauritius und Ceylon, nach
–
manche Arten ueberschreiten gleichzeitig nach Norden und Sueden die
tropische Zone (incl. Sued-Brasilien), so Tillandsia usneoides, die von
Virginien (35 deg. N. Br.) bis Argentinien und Chile verbreitet ist, Till.
–
Gewaechshaeusern so viel cultivirte Gattung Bilbergia ist mir nur zweimal
begegnet, Nidularium kenne ich nur aus Brasilien, die Arten von Bromelia
sind meist, diejenigen von Ananas, Dyckia, Puya, Hechtia u. a. m. stets
–
_5. Die Epiphyten sind in Amerika nicht streng auf die tropische Zone_
(incl. Sued-Brasilien) _beschraenkt. Mehrere Arten kommen vielmehr in den
temperirten Zonen der noerdlichen und namentlich der suedlichen Hemisphaere
–
Graeser und verschiedene Kraeuter den Boden ueberziehen. Die Elemente des
Waldes zeigen noch viele Anklaenge an Brasilien (Nectandra, Eugenia,
Tecoma, Cedrela brasiliensis var. australis, Croton, Acalypha,
–
nur P. reflexa verblieben, diejenige Art, die wir auch auf der Serra de
Picu in Brasilien am hoechsten trafen und die, wie ihr haeufiges Vorkommen
in Savannen zeigt, neben niederer Temperatur auch Trockenheit gut
schwedische, russische, französische, italienische, spanische und eine
portugiesische (für Brasilien) zu Gesicht gekommen.
gestanden haben mußten, um zu gleicher Zeit in Cumana und an der Grenze
von Brasilien, auf einer Strecke von 230 Meilen gesehen zu werden. Wie
staunte ich aber, als ich bei meiner Rückkehr nach Europa erfuhr, die
–
Länge 66° 30{~PRIME~}), in Porto-Cabello (Breite 10° 6{~PRIME~} 52{~DOUBLE PRIME~}, Länge 67° 5{~PRIME~}) und an
der Grenze von Brasilien in der Nähe des Aequators unter 70° der Länge vom
Pariser Meridian. 2) In französisch Guyana (Breite 40° 56{~PRIME~}, Länge 54° 35{~PRIME~})
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in Cumana nicht dieselben Feuerkugeln gesehen haben, wie die Portugiesen
in Brasilien und die Missionäre in Labrador; immer aber bleibt es
unzweifelhaft (und diese Thatsache scheint mir höchst merkwürdig), daß in
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ungeheuren Strom südlich von den Cataracten bis zum Rio Negro und zur
Grenze von Brasilien hinauffahren und über die Hauptstadt des spanischen
Guyana, gemeiniglich wegen ihrer Lage *Angostura*, d. h. Engpaß geheißen,
–
Stockwerken über einander, und dieser neue Culturzweig würde eben so gut
gedeihen, wie in der südlichen Halbkugel, wo in Brasilien unter einer
Regierung, die großsinnig die Industrie und die religiöse Duldung in ihren
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Gewerbfleiß nicht mehr in Fesseln geschlagen ist. Unter den gegenwärtigen
Verhältnissen erzeugen nach Brasilien die Küsten von holländisch Guyana,
der Meerbusen von Cariaco, die Thäler von Aragua und die Provinzen
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gegenwärtigen Verhältnissen erhält sie im Gegentheil durch den
Schleichhandel Tabak aus Brasilien auf dem Rio Negro, Cassiquiare und
Orinoco, und aus der Provinz Pore auf dem Casanare, dem Ariporo und dem
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Asien an. Ich sage ausschließlich, denn die Cacaoausfuhr der Philippinen
ist bis jetzt so unbedeutend, wie die Versuche, die man in Brasilien, auf
Trinidad und Jamaica mit dem Theebau gemacht hat. Die vereinigten
–
Quellen des Guapore, ist sehr reich an Gold und breitet sich ostwärts, in
Brasilien, zu weiten Plateaus mit gemäßigtem Klima aus. Zwischen diesen
beiden, mit den Anden zusammenhängenden Querketten liegt vom 3. zum 7.
gestanden haben mussten, um zu gleicher Zeit in Cumana und an der Grenze
von Brasilien, auf einer Strecke von 230 Meilen gesehen zu werden. Wie
staunte ich aber, als ich bei meiner Rueckkehr nach Europa erfuhr, die
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Laenge 66 deg. 30{~PRIME~}), in Porto-Cabello (Breite 10 deg. 6{~PRIME~} 52{~DOUBLE PRIME~}, Laenge 67 deg. 5{~PRIME~}) und an
der Grenze von Brasilien in der Naehe des Aequators unter 70 deg. der Laenge vom
Pariser Meridian. 2) In franzoesisch Guyana (Breite 40 deg. 56{~PRIME~}, Laenge 54 deg. 35{~PRIME~})
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in Cumana nicht dieselben Feuerkugeln gesehen haben, wie die Portugiesen
in Brasilien und die Missionaere in Labrador; immer aber bleibt es
unzweifelhaft (und diese Thatsache scheint mir hoechst merkwuerdig), dass in
–
ungeheuren Strom suedlich von den Cataracten bis zum Rio Negro und zur
Grenze von Brasilien hinauffahren und ueber die Hauptstadt des spanischen
Guyana, gemeiniglich wegen ihrer Lage *Angostura*, d. h. Engpass geheissen,
–
Stockwerken ueber einander, und dieser neue Culturzweig wuerde eben so gut
gedeihen, wie in der suedlichen Halbkugel, wo in Brasilien unter einer
Regierung, die grosssinnig die Industrie und die religioese Duldung in ihren
–
Gewerbfleiss nicht mehr in Fesseln geschlagen ist. Unter den gegenwaertigen
Verhaeltnissen erzeugen nach Brasilien die Kuesten von hollaendisch Guyana,
der Meerbusen von Cariaco, die Thaeler von Aragua und die Provinzen
–
gegenwaertigen Verhaeltnissen erhaelt sie im Gegentheil durch den
Schleichhandel Tabak aus Brasilien auf dem Rio Negro, Cassiquiare und
Orinoco, und aus der Provinz Pore auf dem Casanare, dem Ariporo und dem
–
Asien an. Ich sage ausschliesslich, denn die Cacaoausfuhr der Philippinen
ist bis jetzt so unbedeutend, wie die Versuche, die man in Brasilien, auf
Trinidad und Jamaica mit dem Theebau gemacht hat. Die vereinigten
–
Quellen des Guapore, ist sehr reich an Gold und breitet sich ostwaerts, in
Brasilien, zu weiten Plateaus mit gemaessigtem Klima aus. Zwischen diesen
beiden, mit den Anden zusammenhaengenden Querketten liegt vom 3. zum 7.
diese Inseln in solcher Beziehung durchaus würdig den gefeiertsten
Gegenden tropischer Länder, wie Brasilien, Java und Ceylon an. Vom
dunklen Grün der tropischen Laubwälder stechen die Fichtenwaldungen der
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Verlegung des ersten Meridian’s von Ferro nach Terceira, wodurch
die Portugiesen Brasilien gewannen, und wodurch die Gewürzinseln
nach Magellan’s Meinung mit in die spanische Erdhälfte hineingezogen
Deutsche sollten uns das ganz besonders zu Herzen nehmen; wie Federmann
in Venezuela und Staden in Brasilien, so hat am Silberstrom Ulrich
Schmidel seine Erlebnisse aufgezeichnet, und seine »warhafftige und
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besten Jahre ein rauhes Kriegsleben geführt. Nach viermonatlicher
Überfahrt, auf welcher Spiritu Santo in Brasilien und die Azoreninsel
Tercera angelaufen wurde, ward Lissabon erreicht. Schmidel begab sich
Nationalmannschaft bei der Fussballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenueber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
Nationalmannschaft bei der Fussballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenueber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
Nationalmannschaft bei der Fussballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenueber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
Nationalmannschaft bei der Fussballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenueber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
Nationalmannschaft bei der Fussballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenueber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
oesterreichischen Dichters Stefan Zweig, mit dem sie, dann mit ihm
verheiratet, im 2.Weltkrieg in Brasilien aus dem Leben schied.
–
sich. Die beiden Toechter der Dr. Koenigsfelds waren schon vor dem
Krieg nach Brasilien ausgewandert, die Eltern erwarteten also auch
echte Auswanderungsvisen. Fuer Andere musste versucht werden, Visas zu
–
sehr schnell damals ein Visum nach der Schweiz fuer sie bekommen, von
wo aus sie dann Auswanderung nach Brasilien arrangieren konnten. Das
waren eben die Risiken mit diesen “Kombinationen”, denen ich auch ins
–
Koenigsfelds, direkt aus Warschau nach Genua kommend, auf dem Weg
nach Brasilien. Die Abschiede waren immer bewegend, man hoffte, auch
einmal so weit zu sein, aber der Bolivienplan fuer mich schien nicht
–
ganzen Korrespondenz deutschsprachig, und juedisch, kam nicht mit
einem Zertifikat, sondern Transitvisum nach Brasilien, er wollte wohl
seiner Sache ganz sicher gehen. Dabei war er sehr freundlich, aber
–
ich werde bleiben wollen, und ob ueberhaupt bleiben koennen.
Aussichten fuer Weiterreise nach Brasilien waren ganz undeutlich, im
Gegensatz zu Bolivien hatte Herbert schon geschrieben, dass er in
Brasilien keine passenden Verbindungen haette und mir dorthin nicht
helfen kann. Man hatte mir fuer die Nacht ein Hotel am Hafen in Haifa
quecksilber.
Und schau’n in Brasilien zum Fenster heraus.
Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenüber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenüber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenüber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenüber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft (standen sich im
Endspiel Brasilien und Frankreich oder Nike und Adidas gegenüber?),
die Asienkrise, das Ergebnis der Bundestagswahlen, der Euro, neue
österreichischen Dichters Stefan Zweig, mit dem sie, dann mit ihm
verheiratet, im 2.Weltkrieg in Brasilien aus dem Leben schied.
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sich. Die beiden Töchter der Dr. Koenigsfelds waren schon vor dem
Krieg nach Brasilien ausgewandert, die Eltern erwarteten also auch
echte Auswanderungsvisen. Für Andere mußte versucht werden, Visas zu
–
sehr schnell damals ein Visum nach der Schweiz für sie bekommen, von
wo aus sie dann Auswanderung nach Brasilien arrangieren konnten. Das
waren eben die Risiken mit diesen “Kombinationen”, denen ich auch ins
–
Koenigsfelds, direkt aus Warschau nach Genua kommend, auf dem Weg
nach Brasilien. Die Abschiede waren immer bewegend, man hoffte, auch
einmal so weit zu sein, aber der Bolivienplan für mich schien nicht
–
ganzen Korrespondenz deutschsprachig, und jüdisch, kam nicht mit
einem Zertifikat, sondern Transitvisum nach Brasilien, er wollte wohl
seiner Sache ganz sicher gehen. Dabei war er sehr freundlich, aber
–
ich werde bleiben wollen, und ob überhaupt bleiben können.
Aussichten für Weiterreise nach Brasilien waren ganz undeutlich, im
Gegensatz zu Bolivien hatte Herbert schon geschrieben, daß er in
Brasilien keine passenden Verbindungen hätte und mir dorthin nicht
helfen kann. Man hatte mir für die Nacht ein Hotel am Hafen in Haifa
quecksilber.
Und schauen in Brasilien zum Fenster heraus.
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