Dominica

gebildete Gips werden industriell verwertet. Andre Solfataren
finden sich in Westindien (St. Vincent, Guadeloupe, Dominica, wo
die sogen. Grande Soufrière am 4. Jan. 1880 einen
erscheint, obgleich die See dort sehr tief ist. Diese merkwürdige
Erscheinung zeigt sich unter der Breite der Insel Dominica und etwa
unter 57° der Länge. Sollte an diesem Punkt, noch östlicher als
erscheint, obgleich die See dort sehr tief ist. Diese merkwuerdige
Erscheinung zeigt sich unter der Breite der Insel Dominica und etwa
unter 57 deg. der Laenge. Sollte an diesem Punkt, noch oestlicher als
Urwalde:_ seine Gleichmässigkeit 107; Trinidad und benachbarter
südamerikanischer Küstenstreifen 110; Dominica 111; Blumenau 111.


_Carludovica Plumieri_ ist ein schlanker, oft mehrere Meter hoher Epiphyt,
der auf Dominica vielfach an den Stämmen der Urwaldbäume klettert. Seine
federkieldicken Nährwurzeln entspringen aus den Knoten und laufen

eine kurzstämmige, nicht bestimmte Art (Taf. III, Fig. 4 u. 5) mit
riesiger Blattrosette, die auf Dominica häufig ist. Diese Wurzeln
entbehren des Velamen, im Gegensatz zu denjenigen einiger Anthurium-Arten

gleichen im letzteren Falle starken Schiffstauen. Die Burserabäume der
Urwälder von Dominica sind oft von Hunderten solcher Taue, die die auf dem
Gipfel des Riesen befindlichen epiphytischen Clusien mit dem Boden

Die Lebensgeschichte der Clusia rosea ist in den Hauptzügen folgende.
Der Same keimt in humusreichen, feuchten Spalten der Rinde; auf Dominica
jedoch meist im Wurzelgeflecht einer mächtigen Bromeliacee, Brocchinia

2. Die Versuche wurden auf den westindischen Inseln Dominica und Trinidad
im Jahre 1883 ausgeführt. Zur Verwendung wurden Caraguata lingulata,

Die Wurzelkörper und Stammbasen grösserer Bromeliaceen (z. B. Brocchinia
Plumieri auf Dominica, Aechmea-Arten) sind vielfach von einer Menge der
verschiedensten Epiphyten überwuchert. Auf Dominica scheint Clusia rosea
beinahe nur in diesen Wurzelgeflechten ihren Ursprung zu nehmen; sogar an

zur anderen kriechen und nur in dem feuchten Humus derselben Sprosse und
Wurzeln erzeugen. Auf Dominica wächst Aspidium sesquipedale in den
Lichtungen feuchter Bergwälder auf allen möglichen bemoosten Bäumen, auf

Vegetation; zwei der letzteren, Aspidium sesquipedale und A. nodosum, sind
sogar auf Trinidad auf Palmen beschränkt, während auf Dominica die erstere
auch sonst epiphytisch und als Bodenpflanze vorkommt, und die zweite, nach

Substrat finden, dessen er neben viel Licht bedarf, während auf den Bergen
von Dominica, wo es beinahe täglich regnet, die zu seinem Gedeihen
nöthigen Bedingungen auch an anderen Standorten verwirklicht sind.

Rubiaceengattungen Ravnia, Xerococcus und Ophryococcus in Costa-Rica und
die kleine Utricularia Schimperi auf Dominica. Da die Epiphyten vielfach
nur auf den Gipfeln hoher Bäume vorkommen, dürfte bei denselben mehr als

wir damit hingegen die zum westindischen Vegetationsgebiet gehörige
Insel Dominica (16° N. B.), so zeigen sich, jedoch erst bei genauerer
Betrachtung, einige Unterschiede. Eine Anzahl Arten sind wohl die

tropisch-amerikanischen Urwalds, nach Blumenau (27° S. B.), so finden
wir, 43° südlich von Dominica, doch die gleichen Typen wieder.
Wesentlich neue Formen treten uns nur in geringer Zahl entgegen und sind

Küstenwaldes ist weniger gleichmässig dicht als dasjenige der
Bergurwälder von Trinidad und namentlich Dominica, das Unterholz daher
massig entwickelt, die Epiphyten zeigen sich an den Stämmen, da, wo sich
Urwalde:_ seine Gleichmaessigkeit 107; Trinidad und benachbarter
suedamerikanischer Kuestenstreifen 110; Dominica 111; Blumenau 111.


_Carludovica Plumieri_ ist ein schlanker, oft mehrere Meter hoher Epiphyt,
der auf Dominica vielfach an den Staemmen der Urwaldbaeume klettert. Seine
federkieldicken Naehrwurzeln entspringen aus den Knoten und laufen

eine kurzstaemmige, nicht bestimmte Art (Taf. III, Fig. 4 u. 5) mit
riesiger Blattrosette, die auf Dominica haeufig ist. Diese Wurzeln
entbehren des Velamen, im Gegensatz zu denjenigen einiger Anthurium-Arten

gleichen im letzteren Falle starken Schiffstauen. Die Burserabaeume der
Urwaelder von Dominica sind oft von Hunderten solcher Taue, die die auf dem
Gipfel des Riesen befindlichen epiphytischen Clusien mit dem Boden

Die Lebensgeschichte der Clusia rosea ist in den Hauptzuegen folgende.
Der Same keimt in humusreichen, feuchten Spalten der Rinde; auf Dominica
jedoch meist im Wurzelgeflecht einer maechtigen Bromeliacee, Brocchinia

2. Die Versuche wurden auf den westindischen Inseln Dominica und Trinidad
im Jahre 1883 ausgefuehrt. Zur Verwendung wurden Caraguata lingulata,

Die Wurzelkoerper und Stammbasen groesserer Bromeliaceen (z. B. Brocchinia
Plumieri auf Dominica, Aechmea-Arten) sind vielfach von einer Menge der
verschiedensten Epiphyten ueberwuchert. Auf Dominica scheint Clusia rosea
beinahe nur in diesen Wurzelgeflechten ihren Ursprung zu nehmen; sogar an

zur anderen kriechen und nur in dem feuchten Humus derselben Sprosse und
Wurzeln erzeugen. Auf Dominica waechst Aspidium sesquipedale in den
Lichtungen feuchter Bergwaelder auf allen moeglichen bemoosten Baeumen, auf

Vegetation; zwei der letzteren, Aspidium sesquipedale und A. nodosum, sind
sogar auf Trinidad auf Palmen beschraenkt, waehrend auf Dominica die erstere
auch sonst epiphytisch und als Bodenpflanze vorkommt, und die zweite, nach

Substrat finden, dessen er neben viel Licht bedarf, waehrend auf den Bergen
von Dominica, wo es beinahe taeglich regnet, die zu seinem Gedeihen
noethigen Bedingungen auch an anderen Standorten verwirklicht sind.

Rubiaceengattungen Ravnia, Xerococcus und Ophryococcus in Costa-Rica und
die kleine Utricularia Schimperi auf Dominica. Da die Epiphyten vielfach
nur auf den Gipfeln hoher Baeume vorkommen, duerfte bei denselben mehr als

wir damit hingegen die zum westindischen Vegetationsgebiet gehoerige
Insel Dominica (16 deg. N. B.), so zeigen sich, jedoch erst bei genauerer
Betrachtung, einige Unterschiede. Eine Anzahl Arten sind wohl die

tropisch-amerikanischen Urwalds, nach Blumenau (27 deg. S. B.), so finden
wir, 43 deg. suedlich von Dominica, doch die gleichen Typen wieder.
Wesentlich neue Formen treten uns nur in geringer Zahl entgegen und sind

Kuestenwaldes ist weniger gleichmaessig dicht als dasjenige der
Bergurwaelder von Trinidad und namentlich Dominica, das Unterholz daher
massig entwickelt, die Epiphyten zeigen sich an den Staemmen, da, wo sich

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