Japan

Der Japaner Papilionaceen, mit der einzigen Art S. hispida Mönch, einer

einjährigen, in Japan, Südindien und auf den Molukken

heimischen Pflanze. Sie hat einen bis 1 m hohen, aufrechten, etwas


Auf letzterm beruht zum Teil die vielfache Verwendung der

wohlschmeckenden Samen in Japan, indem der fettige Brei fast allen

Gerichten statt der Butter zugesetzt wird; in China lebt ein


eine pikante braune Sauce für Braten und Fische, welche in

Japan, China, Ostindien sehr beliebt ist und in England wie auf dem

Kontinent und in Nordamerika ebenfalls in den Handel kommt. Die


endständigen Blütenrispen, weißlichen Blüten

und etwas fleischiger Hülse, wächst in China und Japan

und wird bei uns in Gärten kultiviert. Das sehr feste Holz


gebracht. Die größte Verwendung findet das Spanische

Rohr in China und Japan, wo man es zu unzähligen

Gebrauchsgegenständen verarbeitet, auch als Tauwerk auf


Mittelasien und Nordafrika, dringt bis über den Polarkreis

vor, ersetzt in Indien, China, Japan den Haussperling und ist in

Australien und auf Neuseeland akklimatisiert worden. Er bevorzugt


die Mundasprachen (Ho und Santhal) etc.; das Japanische und

Koreanische in Japan und Korea; das Jukagirische, Korjakische u.

Tschuktschische, Kamtschadalische, Aino, Giljakische,


Neusüdwales 2,793,086, Britisch-Nordamerika 1,673,000,

Ostindien 1,420,183, Japan 755,800, Chile 490,000, Neuseeland

488,524. Die Steinkohlenproduktion im Deutschen Reich betrug 1887


Ländern, Ungarn, Finnland, der Türkei, Griechenland,

Armenien, Madagaskar, Japan trägt die S. das Gepräge

fremder Herkunft. Es gibt in diesen Ländern keine


wurde. Die Benennung Südsee ist noch jetzt für das

gesamte inselreiche Meer südlich von Japan und den

Sandwichinseln, namentlich bei den Seeleuten, allgemein in


die Tabelle im Art. “Meer”, S. 411). Der steile Abfall von der

Küste von Japan zu diesen großen Tiefen ist

bemerkenswert. Ein kleines tiefes Gebiet liegt in großer


1877 sind zu solchen Berechnungen benutzt und haben für die

Richtung Kalifornien-Japan rund 4050 m, für die Richtung

Peru-Neuseeland 2750 m ergeben (Hochstetter 1869, Geinitz 1877 in


oder Japanischer Strom, s. Kuro Siwo), welcher warmes Wasser an der

Ostküste von Japan nach N. führt, ist stets gern mit dem

Golfstrom verglichen worden. Seine Fortsetzung macht sich an der


Strömung und der Küste von Kalifornien, während im

O. das warme Wasser noch höhere Breiten (Japan) erreicht. Im

Bereich des Äquatorialgegenstroms ist das Wasser, ebenso wie


abgeschlossen werden (vgl. Tiefentemperatur im Art. “Meer”, S. 413

f.). Eine solche Erhebung verbindet in ca. 2600 m Tiefe Japan mit

den Bonininseln, Marianen und Karolinen und umschließt ein


Gewässern befinde als denen des Atlantischen Ozeans. Auch

Kolumbus meinte, daß letzterer bis nach Japan und China

reiche. Erst dem Vasco Nunez de Balboa verdanken wir die Entdeckung


Kapsel, besitzt haselnußgroße, schwarze Samen, welche

mit talgartigem Fett umgeben sind. Er ist in China und Japan

heimisch, wird dort sowie in Ost- und Westindien, Nordamerika,


sind rot. Er bewohnt Europa mit Ausnahme des höchsten Nordens,

auch Vorderasien, Persien, Japan, die Atlasländer und die

Kanaren, ist aber höchst selten in England, in fast ganz


“Ausländische Stubenvögel”). Die Liebhaberei für S.

ist uralt. In Indien, Japan und China richtet man schon seit

Jahrtausenden kleine Vögel zu Kampfspielen ab. Alexander d.


und dem Geologen L. v. Loczy, eine Reise nach Asien an. Indien,

Japan, Java, Borneo und einen großen Teil von China

durchreisend, gelangte er zwar nicht nach Lhassa, der Hauptstadt

Niederl.-Ostindien.. 19 878 900 Japan. …….. 1 531 100


fnr die Vereinigten Staaten mit nur 100 Mill. kg, für

Japan mit 40, für Britisch-Ostindien mit 160, für

Algerien mit 4 Mill. kg, so ergibt dies, ohne Persien zu


und mit diesem gemengt verwendet. Japanisches Wachs, aus den Samen

von Rhus succedanea in China und Japan durch warmes Pressen

gewonnen, ist blaßgelblich, wachsartig, nach längerm


und ist von allen vegetabilischen Talgarten die wichtigste. Es

kommt seit 1854 aus Japan und Singapur, zum Teil über China,

in großen Mengen nach Europa und Amerika und wird zur


in Hinterindien, Laos, Birma etc., noch lebhaft im Schwange; in

Japan neuerdings verboten. In Europa ist das T., allerdings meist

nur auf einzelne Figuren und Symbole beschränkt, bei Reisenden


Ätzung vertiefen, so daß die Zeichnung erhaben bleibt.

In Indien, China, Japan ist die T. von alters her bekannt;

Theophilus handelt davon im dritten Buch seiner “Schedula” (Kap.


amerikanischen Gesandtschaft beigegeben wurde. Darauf begleitete er

Kommodore Perrys Flottengeschwader nach Japan und kehrte Ende 1853

nach New York zurück. Seine Reiseberichte veröffentlichte


Africa” (1854), “The lands of the Saracen” (1855) und “A visit in

India, Japan and China” (1856). Von 1856 bis 1858 von neuem auf

Reisen, besuchte er namentlich Lappland und Norwegen, dann


Tunis, Kotschinchina u. Senegal), Griechenland,

Großbritannien nebst Gibraltar und Malta, Italien, Japan,

Luxemburg, Montenegro, Natal, Niederlande (zugleich für


Kleinasien, sind im Himalaja vertreten und von den Sundainseln,

China und Japan bekannt. In verschiedenen Niveaus führen sie

fischreiche Schichten, so in einem tiefern, am Monte Bolca in


sitzenden Früchten, wächst auf Neuseeland, Australien,

den Norfolkinseln, Südamerika und Japan und wird allgemein als

Gemüse benutzt. Es wird seit 1772 auch in Europa


dreifächerigen, dreisamigen Kapseln. Die wenigen Arten dieser

Gattung sind im obern Indien, in China und Japan heimisch. Die

wichtigste Art der auf Ostasien beschränkten Gattung (mit


suchen. Durch die Kultur ist der Theestrauch bis 40°

nördl. Br. verbreitet, namentlich in China und Japan, auch in

Kotschinchina, Korea, Indien, Java, Sumatra und in Amerika. Der


an Güte abnehmen, aus je weiter nördlich von Kanton

gelegenen Distrikten er auf den Markt gebracht wird. In Japan baut

man den T. von 33-36° nördl. Br., und die bedeutendsten


Beginn der 70er Jahre lieferte China fast ausschließlich T.

für den Weltmarkt, dann begann Japan sich zu beteiligen, und

bald nachher trat Ostindien mit so bedeutenden Quantitäten


Außerdem lieferten für den Weltmarkt: Britisch-Ostindien

31,2, Japan 16 (?), Java und Madura 2,4 (?), Ceylon und andre

Gebiete 1,8 Mill. kg. Der Gesamtexport beträgt 190,1 Mill. kg


derselbe in China schon besteuert, und um diese Zeit haben

chinesische Bonzen den Strauch nach Japan verpflanzt, wo er bald

ebenso wie in China verbreitet wurde. Hier trinkt man ihn


ganzen Länge nach sich öffnenden Beerenzapfen,

wächst in China und Japan, auch in Mittelasien und Gilan und

wird wie die vorige in mehreren Abarten bei uns kultiviert, ist


1772 bis 1775 als Arzt der Holländisch-Ostindischen Kompanie

am Kap, ging 1775 nach Batavia und Japan, kehrte 1778 nach Schweden

zurück, ward 1781 Professor der Botanik zu Upsala und starb 8.


1873 zum Direktor des Observatoriums und zum Professor der

Astronomie in Toulouse ernannt. 1874 ging er mit Janssen nach Japan

zur Beobachtung des Durchganges der Venus durch die Sonne und 1882


zahlreiche Kanäle durchschneiden. Sie wurde von Iyeyasu (s.

Japan, S. 165) angelegt, 1598 zur Residenz gemacht und durch ihn

und seine Nachfolger, die Shogune aus dem Haus Tokugawa, zu einer


Für den Straßenverkehr ist an Stelle der Sänfte

seit 20 Jahren hier wie in ganz Japan die Shinrikisha getreten, ein

Karren, den ein oder zwei sich in, resp. vor die Schere spannende

in Japan) thönerne oder metallene Puppen mit ins Grab

gelegt wurden. Hier und da, wie in Dahome und bei


Handelsartikel zubereiteten Seegurken (s. Holothurioideen) aus der

Gattung Holothuria. In Japan und China werden diese teils als

Gewürz für Speisen, teils als Aphrodisiakum sowohl von


Karpathen in Europa, den Himalaja und den Salt Range in

Südasien, auf Neuseeland, in Japan, in Sibirien, in

Südamerika und dem westlichen Nordamerika. Soweit einzelne


Ostindiens hohe Bedeutung für die Zivilisation dieses weiten

Gebiets und für die vergleichende Sprachforschung. In Japan

strebt die Regierung eifrig, das europäische

Oesterreich, 1870 für Frankreich, die Niederlage Rußlands im Kriege mit

Japan 1904. Die russische Revolution wäre ohne jene Niederlage nicht

gekommen, ja sie wäre durch einen Sieg des Zarentums auf lange Jahre

Rhode Island 20,4 19,0 93

Japan 21,7 21,1 97

Allem Anscheine nach wandte sich der “Albatros” nach der Gegend von

Japan oder China zu. Wenn es auch nicht sehr weise sein mochte, sich

auf die Unterstützung von Chinesen oder Japanesen zu verlassen, waren


unterbrochenen Damm bilden, erreichte der “Albatros” am 19. Juni die La

Pérouse-Straße zwischen der Nordspitze von Japan und der Insel

Sachalien an dem kleinen Einschnitt, in welchen sich der große


“Meine Herren, begann er, ich habe keinen Grund, Ihnen zu

verheimlichen, daß diese Stadt Yeddo, die Hauptstadt von Japan ist.”

_giök_ in Indien, wohl im Hindu;–_giuk_ in Japan und Tana; _tran_ in

Tunkin;–_kin_ in Siam; _mra_ auf Ava.


_pyropus_ der Römer gehört hierher, daher wohl [Greek: pyropos] im

Giiechischen;–_chasmal_ der Hebräer vielleicht;–_sonen_ in Japan.


_sy, la-sy, ting, sik, tschilja_ im Chinesischen; _teou-sy_ ist Zinn aus

Malacca;–_muk_ in Siam;–_sik_ in Japan;–_nap_ auf Korea;–_tocholcha,

dogolgan_ im Mongolischen, auch _tulga_ und _tschagan-gorold-dsin_;

fänden sich viel bei den leichtfertigen Frauen der meisten Völker, und

allerlei aus Japan, China, Indien und anderen Ländern erzählte, die er

bereist hatte. Er sei in seiner Jugend weit herumgekommen, sagte er,

einer Goldsucher-Expedition nach Alaska gegangen sei; von dort nach

Japan; von dort nach China. Daß er von Peking aus ins Innere, den Fluß

entlang, gewandert sei, und mit einem tibetanischen Lama nach Madjura,

Nach seiner Rückkunft aus Japan im Jahre 12 schien die Loslösung

nachhaltig zu sein. Er hatte in Tokio einen vielbeneideten


illuminierte Säle; militärische Paraden; Frauen, die um Liebe warben;

fremdartige Landschaft. Aus Japan hatte er ein Tagebuch mitgebracht, das

er in wenigen Exemplaren für seine Freunde drucken ließ. Es wurde damals


den Knaben während des Jahres zur Welt gebracht, in welchem Erasmus in

Japan war. Ihre Schwangerschaft war ihm unbekannt geblieben; nur ein

einziger Mensch war von ihr ins Vertrauen gezogen worden, das war ihre

»Ja, aber das Buch, in dem ich es gelesen habe,« versetzte der Kaiser,

»ist mir von dem großmächtigen Kaiser von Japan geschickt worden und

folglich ist es keine Unwahrheit. Ich will die Nachtigall hören! Sie


ihm ein Bändchen, auf dem geschrieben stand: »Die Nachtigall des Kaisers

von Japan ist arm gegen die des Kaisers von China!«

Fortschritt, jede Entwicklung begünstige, dann wären auch die

Barbaren Zivilisirte, deren Industrie in China, Japan, Persien,

Hindostan sich sehr vervollkommnet habe; aber zwischen diesen

anerkannt, so in Palästina, Griechenland, Italien, Germanien, Gallien,

Indien, China, Japan, Peru u. s. w. Schon in den ältesten geschichtlichen

Urkunden unsres Geschlechts finden wir den Gedanken der Gemeinsamkeit des


des Grundes und Bodens in China durchgesetzt werden. Ebenso war es in

Japan, wo erst die mongolischen Eroberer mit Gewalt das Feudalsystem

einführten. Die Indier kannten vor der englischen Eroberung weder das

Original-Radierung, die auf

echt Japan hergestellt ist

hoffen, einst wieder aufgebaut wird, überhaupt von dem, was sie den

ehemaligen Glanz des Landes nennen. In China und Japan gilt alles, was man

erst seit zweitausend Jahren kennt, für neue Erfindung; in den

hoffen, einst wieder aufgebaut wird, ueberhaupt von dem, was sie den

ehemaligen Glanz des Landes nennen. In China und Japan gilt alles, was man

erst seit zweitausend Jahren kennt, fuer neue Erfindung; in den

_*Cyrtomium falcatum Sw._, in Japan, China, am. Himalaya und an den

Nilgherries, auf den Sandwichsinseln, Madagascar und in S.-Afrika


_*Asplenum Nidus L._(1). Das Vogelnest, von den ostafrikanischen Inseln

bis nach Japan, den Gesellschaftsinseln und Neukaledonien heimisch,

ausgezeichnet durch einfache 60-120 cm lange, 7œ-20 cm breite,


unfruchtbaren, sterilen, abweichend gebildet. Sehr hübsch ist eine aus

Japan stammende weißgestreifte Form _albo-lineata_(3). Noch zierlicher ist

der ebenfalls ganz harte _Pteris serrulata L. fil._(4) in China, Japan und

Natal heimisch, dessen 25-50 cm lange, 15-25 cm breite Wedel in sehr feine


Von den Cycadeen oder Zapfenpalmen eignen sich nur die härteren Arten, wie

_Cycas revoluta Thbg._ aus Japan und _Dioon edule Ldl._ aus Mexiko, zur

Kultur im Zimmer ohne Schutz, während im Glaskasten auch die anderen Arten


dankbare Zimmerpalme, die frühzeitig einen dünnen Stamm bildet, ist

_*Rhapis flabelliformis l’Hérit._(19) aus China und Japan, deren

Fächerwedel auf langen, dünnen Stielen stehen. Die Fächer sind

_*Cyrtomium falcatum Sw._, in Japan, China, am. Himalaya und an den

Nilgherries, auf den Sandwichsinseln, Madagascar und in S.-Afrika


_*Asplenum Nidus L._(1). Das Vogelnest, von den ostafrikanischen Inseln

bis nach Japan, den Gesellschaftsinseln und Neukaledonien heimisch,

ausgezeichnet durch einfache 60-120 cm lange, 71/2-20 cm breite,


unfruchtbaren, sterilen, abweichend gebildet. Sehr huebsch ist eine aus

Japan stammende weissgestreifte Form _albo-lineata_(3). Noch zierlicher ist

der ebenfalls ganz harte _Pteris serrulata L. fil._(4) in China, Japan und

Natal heimisch, dessen 25-50 cm lange, 15-25 cm breite Wedel in sehr feine


Von den Cycadeen oder Zapfenpalmen eignen sich nur die haerteren Arten, wie

_Cycas revoluta Thbg._ aus Japan und _Dioon edule Ldl._ aus Mexiko, zur

Kultur im Zimmer ohne Schutz, waehrend im Glaskasten auch die anderen Arten


dankbare Zimmerpalme, die fruehzeitig einen duennen Stamm bildet, ist

_*Rhapis flabelliformis l’Herit._(19) aus China und Japan, deren

Faecherwedel auf langen, duennen Stielen stehen. Die Faecher sind

Nicht mit Unrecht wird Japan als das »wunderbare Sonnenland«

bezeichnet; denn neben seinen wirklich wunderbaren Naturreizen bieten


hatten länglichrunde Form, waren ohne Inschrift und wurden 1588

zum ersten Male in Japan, unter Hideyoshi, geprägt und

ausgegeben.]


[Anmerkung 1: Koreanischen Ursprungs. Wurde deshalb in diese

Sammlung mit aufgenommen, da Korea 1910 Japan einverleibt wurde

und jetzt unter dem Namen »Chosen« eine japanische Provinz ist.

[Anmerkung 1: Kaki = Persimonpflaume. Diospyros Kaki hat in Japan

die Größe eines Apfels und ist sehr beliebt. Wird frisch gegessen,

[Anmerkung 1: Gemeint ist der Karpfen, der in Japan als Sinnbild

der Kraft und Stärke gilt, weil er gegen den Strom schwimmt und

Die Insel lag im Süden von Japan, nahe bei dem heutigen Formosa, ihr

Herrscher war Pairuno, ein gottesfürchtiger und gerechter Fürst, der

[Anmerkung 3: Japanische Sitte. In Japan wird jedes

Familienereignis, Geburt, Verlobung, Hochzeit, Tod etc. den Ahnen

Wo aber einen Tiger hernehmen? In Japan gab es keine, zum Kaufen hatte

er kein Geld. Er wußte sich jedoch zu helfen. In einem Laden hatte er

Raiden, auch Rai-jin, der Donnergott, genießt in Japan große

Verehrung; er ist aber sehr gefürchtet, wenn er in Begleitung von


kommt ein Wirbelsturm daher, der alles in seinen Bereich Kommende

vernichtet. Einen solchen Sturm nennt man in Japan »Tai-fu« — großer

Wind — Orkan. — Und nun will ich einmal von diesen beiden Unholden


Der Arzt erhielt ein Schiff und ein großes Gefolge und schiffte sich

ein. In Japan angekommen, ließ er in der Nacht, als das Gefolge ans

Land gegangen war und sich dort belustigte, in aller Stille die Anker


Kommen nicht alljährlich die heimatlichen Vögel nach Horaisan um dort

die Zeit zu verbringen, da in Japan der Winter herrscht?


Tor, wollte ich dieses vollkommene Leben auf Horaisan mit dem

unvollkommenen in Japan oder China oder sonst einem von Menschen

bewohnten Lande vertauschen. Reisen Sie glücklich und mögen Sie es nie

Endlich aber kam er wieder in Japan an. Alle Leute staunten ihn an,

sein Name war fast vergessen, denn nicht weniger als siebenhundert


noch eine Orange mit. Diese pflanzte er im Garten und sie trug

tausendfältige Frucht und von ihr stammen die heute in Japan

wachsenden Orangen.

27 There are but few districts in the world which compare with Japan as

regards the quantity and distribution of the yearly rainfalls. This


where likewise the summer is the rainiest season of the year, and

the quantity of rain equals that in Japan. Thus Mobile has a fall of

1,626 mm, Baton Rouge of 1,528, New-Orleans of 1,295, St. Augustin

weiße Scheibe angebracht, und an der ganzen Tempellänge entlang surrte

der Pfeil des Schießenden. Trotzdem jetzt allgemein das Gewehr in Japan

eingeführt ist, üben sich einige Japaner noch zum Vergnügen im


schwarzen zerzausten Kryptomerien umstanden sind, tauchte auf. Das

liebliche Japan war verschwunden, und ein heroisches Japan lag hier, mit

nasser Felsenschlucht, mit senkrechten weißen Wasserfällen unter einer


Die fünf Söhne berieten von neuem, und der älteste sagte: »Ich werde

nach Japan reisen und will dort versuchen, alten chinesischen Jadestein

billig aufzukaufen und ihn dann in China, wo es jetzt immer weniger Jade

Dieser Baum wurde in ferner Vorzeit aus China nach Japan

herübergebracht, als winziges Würzelein zuerst; und in Japan erfuhr man

erst sehr spät seine chinesische Geschichte.


vorzeitliche Bastkleider, Blättergewänder und verwildertes Kopfhaar

trugen, nicht in Japan, sondern in China, ein weiser Einsiedler. Der

hieß Ata-Mono.

Hunderte Jahre nachher, als die Chinesen Japan entdeckten und _den

harfenförmigen Biwasee, als die große Harfe, im Lande des ewigen Feuers


Tempeltor. Seine Zweige sind mit Tausenden von weißen Gebetszetteln

behangen. Tausende von Pilgern aus Japan und China besuchen ihn, den

Unsterblichen, der verkündet: »Die Liebe ist größer als die


Das Schiff legt nachts in Marseille an und soll morgen um neun Uhr früh

seine Weiterfahrt nach Asien und Japan antreten. Die meisten Passagiere

haben für ein paar Nachtstunden das Schiff, das schon aus London kommt,


eine Europa-Tournee unternommen hatten und jetzt, getrennt von der

Truppe, nach Japan zurückkehrten.


sich auch nicht in der Ehe von ihr trennen. Darum begleitete die

achtzigjährige weißhaarige Alte das junge Ehepaar nach Japan.

»In Japan liebt ein Mann seine Frau immer, so lange er sie nicht

fortschickt. Und Frauen fragen bei uns nicht nach den Wegen, die ein


Haar sei so weiß wie der Abendschnee auf dem Hirayama am Biwasee in

Ihrer Heimat Japan. Und so wahr mein Haar nie mehr dunkel wird, so wahr

glaube ich, daß Ilse für ihr Herz keinen besseren Mann finden konnte als

Okuro. Aber damit ist nicht gesagt, daß Okuro in Japan nicht eine

bessere Frau als Ilse finden und ohne Ilse sehr glücklich werden


Nach den wahnwitzigen Kämpfen und Aufregungen der Unglücksnacht blieb

Okuro von nun an bis zur Landung in Japan teilnahmlos. Er betrachtete

nur stundenlang seine Hände, welche Ilse immer geliebt hatte. – Er,

die weißhaarige Großmutter und sein Freund Kutsuma saßen wie Wandbilder

schweigend nebeneinander auf den Deckstühlen des nach Japan wandernden

Schiffes, und Ilses Name wurde nicht mehr ausgesprochen.

Kutsuma, welcher in Japan Frauenrollen spielte, war sehr begeistert von

der Rolle der Ilse, und Okuro sollte die Rolle der weißhaarigen

Sibirien! / Der Sprung aus dem Schnellzug / Sechs Wochen in der

mandschurischen Wüste / Als »Monsieur du Fais« in Japan / Erster Klasse

nach Amerika / Als Vollmatrose nach Norwegen

Die Temperatur des Wassers war, sehr genau gemessen, 90°,3. Nach den

Quellen von Urijino in Japan, die reines Wasser seyn und eine Temperatur

von 100° haben sollen, scheint das Wasser von la Trinchera de Porto

Die Temperatur des Wassers war, sehr genau gemessen, 90 deg.,3. Nach den

Quellen von Urijino in Japan, die reines Wasser seyn und eine Temperatur

von 100 deg. haben sollen, scheint das Wasser von la Trinchera de Porto

Gesetze vor. Die Compagnie nahm den Portugiesen Amboina, Tidor und

Ternate; sie bahnte ihrem Handel den Weg in das verschlossene Japan und

in das Küstenland von Malabar. Auf den Trümmern des eroberten und

Der Handel, welcher nach einigen Autoren schon lange vor der

christlich-spanischen Zeit zwischen China, Japan, den Philippinen

und Borneo getrieben worden war, nahm rasch in bedeutendem Maasse


in den ersten 10 Jahren von Legaspi’s Ankunft an wohl schliessen,

dass auch schon früher wenigstens nach China und Japan hin ein

bedeutender Handel stattgefunden haben muss. Einer der ältesten


zu allen häuslichen Geschäften brauchen liessen, ferner die Gewürze,

kostbare Steine, Elfenbein, Teppiche und Perlen. Japan endlich sandte

Mehl, Weizen, Silber, Metalle, Salpeter und Waffen “und viele andere


von Manila für den Gesammtverkehr der Nationen gewonnen hatte. Noch

waren China so wenig wie Japan mit den Völkern des Westens in direkte

Verbindung getreten. Der portugiesischen Eroberung von Malacca und


Piraten Limahon. Der schöne, gegen den Nord-Ost-Monsun vollständig

geschützte Hafen, die günstige Lage gegenüber China, Japan und den

hinterindischen Inseln und vor Allem die direkten, durch die sogenannte

vielgepriesenen, volk- und produktenreichen Länder des östlichen und

südlichen Asiens (Japan, China, den ostindischen Inselarchipel) zu

erreichen, lag vor seinem Geiste als Fahrstraße ein ganz freier Ozean,


Tat schon diese breite Wasserkluft übersegelt zu haben und mitten

zwischen den ostasiatischen Inseln in der Nähe von Japan oder in Japan

selbst angelangt zu sein. Auf seinen weiteren Reisen fand er aber immer


ausgesandt, um durch die Magellanstraße zur Südsee, zu den Molukken und

»nach Ophir, China und Japan« zu gehen. Aber bei seiner Ankunft in

Pernambuco (6. Juni 1526) erfuhr er durch den Geschäftsführer der

Vollzahl an das Ende der Welt geschickt wurden, wahrhaftig, ich glaube

nach Japan, und die an ihre Stelle tretenden begreiflicherweise nichts

von jenem muendlichen Versprechen ihrer Vorgaenger wussten. Der


dieser einzelne, der fruehere Vorsteher jenes Hauses, habe ueberdies,

wie er aus verlaesslichen Quellen wisse, kuerzlich in Japan unter den

Heiden das Martyrium durch den Pfahl erlitten.

kann und tatsaechlich auch nationale Charakteristika entgegensetzt, ob

in Italien, Russland, Deutschland oder Japan. Auch mit Antworten ist

man leicht zur Hand. Als es in Deutschland darum ging,


Beim Vergleich mit anderen Kulturen haben die Amerikaner gern zum

Konkurrenten Japan geblickt und die Forderung erhoben, das

amerikanische Bildungssystem dem japanischen anzugleichen. Die

Kritiker uebersehen dabei, dass die hohe Produktionsrate in Japan

weniger etwas mit dem Bildungsstand zu tun hat, sondern vielmehr auf

nahmen die Inkas eine chronologische und statistische Erfassung von

Menschen, Tieren und Waren vor; auch in China, Japan und Indien

kannte man Aufzeichnungsmethoden, die der Schriftlichkeit


fernoestliche Kulturen (und alle anderen) gleichermassen. So haelt

Japan zum Beispiel trotz der spektakulaeren Leistungen bei der

Aneignung und Fortentwicklung neuer Technologien innerhalb seiner


Ausdrucks-, Kommunikations- und Bedeutungsmittel zu entwickeln.

Einerseits zeigt sich Japan als eine an den Vorurteilen der

Schriftkultur und traditionellen Bildung ausgerichtete Gesellschaft,

streng hierarchisch organisiert, frauen- und fremdenfeindlich,

dogmatisch; andererseits, trotz der gegenwaertigen Krise in Japan,

beweist es eine erstaunliche Faehigkeit, sich auf die veraenderten


aehnlich bedeutende Beitraege in den philosophischen Hauptschriften des

alten China und des alten Japan sowie in Hindu-Texten. Anstelle

eines zwangslaeufig oberflaechlichen UEberblicks moechte ich ein Zitat


Wertesysteme. Die uns bekannten, immer wiederkehrenden

Missverstaendnisse zwischen der westlichen Welt und Japan (aber auch

anderen, in gleicher Weise gepraegten asiatischen Laendern) lassen sich

angemessene Ausstattung, Finanzierung der Schulen in den neuen

Bundeslaendern. In Japan dauert die Schulzeit zwar nur zwoelf Jahre,

beinhaltet aber insgesamt mehr Schultage (230 Schultage jaehrlich im


Vor- und Nachbereitung zu Hause, entsprechend weniger Zeit steht fuer

Unterhaltung zur Verfuegung. Ist also Japan ein Modell fuer unser

Bildungssystem? Wenn wir uns vergegenwaertigen, dass japanische


Amerikanisierung durch eine Japanisierung ersetzt. Doch bei

genauerem Hinsehen erweist sich wohl auch hier, dass Japan versucht,

sich von den drastischen Anforderungen einer Schriftkultur zu

sportliche Wettkampf oft genug zur feindlichen Auseinandersetzung und

zum Konflikt. Im alten Griechenland, in China oder Japan wurde keine

Leistung gemessen, anstelle des Vergleichs stand die koerperliche


wider. AEhnliche Dokumente gibt es in Lateinamerika, Europa, Indien

und Japan. Sie sind so nutzlos, wie Geschichte nur sein kann, wenn

neue Umstaende der menschlichen Selbstkonstituierung sich von den

Japan ist das Land der Gelegenheitsdichter. Wir besitzen Gedichte von

Kaisern und Kaiserinnen, Hofleuten, Gelehrten und Kurtisanen. Im

zehnten Jahrhundert unsrer Zeitrechnung war die Dichtkunst in Japan so

verbreitet, dass sich der Kaiser Daigo veranlasst sah, ein


wuerden, einzusetzen. Ein solches Ministerium gibt es jetzt nicht mehr,

aber die Freude an der Formung kleiner Gedichte ist in Japan noch

heute allgemein.


neben Yakamochi vor allem der Elegiker Hitomaro, der Landschafter

Akahito und der Realist Okura hervor. Hitomaro gilt in Japan als der

groesste Dichter der Nation. Man hat ihm Tempel errichtet, und sein


nennen, dessen hervorragende koerperliche Schoenheit noch heute

sprichwoertlich in Japan ist.


starren Zunftgesetzen auszuueben hatte, wie es ja auch in Deutschland

eine Zeitlang Sitte war. Auch in Japan wurden, genau wie bei uns,

Saengerwettstreite (Uta-Awase) veranstaltet, die sich uebrigens bis in

Vollzahl an das Ende der Welt geschickt wurden, wahrhaftig, ich glaube

nach Japan, und die an ihre Stelle tretenden begreiflicherweise nichts

von jenem mündlichen Versprechen ihrer Vorgänger wussten. Der


dieser einzelne, der frühere Vorsteher jenes Hauses, habe überdies,

wie er aus verlässlichen Quellen wisse, kürzlich in Japan unter den

Heiden das Martyrium durch den Pfahl erlitten.

kann und tatsächlich auch nationale Charakteristika entgegensetzt, ob

in Italien, Rußland, Deutschland oder Japan. Auch mit Antworten ist

man leicht zur Hand. Als es in Deutschland darum ging,


Beim Vergleich mit anderen Kulturen haben die Amerikaner gern zum

Konkurrenten Japan geblickt und die Forderung erhoben, das

amerikanische Bildungssystem dem japanischen anzugleichen. Die

Kritiker übersehen dabei, daß die hohe Produktionsrate in Japan

weniger etwas mit dem Bildungsstand zu tun hat, sondern vielmehr auf


gesamte wundervolle Ausrüstung der Fernsehtechnologie mit einem

Schlage unbrauchbar. Aus diesem Grunde ist Japan auch überhaupt

nicht an einem Paradigmenwechsel in der Fernsehtechnik, etwa dem


Industriezweig, dessen Produkte in fast jedem Haushalt dieser Welt

präsent sind, völlig neu erfinden müßte. Die das gebildete Japan

durchziehende Erwartung der Beständigkeit greift mithin von der

nahmen die Inkas eine chronologische und statistische Erfassung von

Menschen, Tieren und Waren vor; auch in China, Japan und Indien

kannte man Aufzeichnungsmethoden, die der Schriftlichkeit


fernöstliche Kulturen (und alle anderen) gleichermaßen. So hält

Japan zum Beispiel trotz der spektakulären Leistungen bei der

Aneignung und Fortentwicklung neuer Technologien innerhalb seiner


Ausdrucks-, Kommunikations- und Bedeutungsmittel zu entwickeln.

Einerseits zeigt sich Japan als eine an den Vorurteilen der

Schriftkultur und traditionellen Bildung ausgerichtete Gesellschaft,

streng hierarchisch organisiert, frauen- und fremdenfeindlich,

dogmatisch; andererseits, trotz der gegenwärtigen Krise in Japan,

beweist es eine erstaunliche Fähigkeit, sich auf die veränderten


ähnlich bedeutende Beiträge in den philosophischen Hauptschriften des

alten China und des alten Japan sowie in Hindu-Texten. Anstelle

eines zwangsläufig oberflächlichen Überblicks möchte ich ein Zitat


Wertesysteme. Die uns bekannten, immer wiederkehrenden

Mißverständnisse zwischen der westlichen Welt und Japan (aber auch

anderen, in gleicher Weise geprägten asiatischen Ländern) lassen sich


von Kontrollmechanismen für Hochgeschwindigkeitszüge und der neuen

effizienteren Toaster eingegangen. In Japan wurde eine auf der Basis

dieser Logik arbeitende Waschmaschine 1993 auf den Markt gebracht,

angemessene Ausstattung, Finanzierung der Schulen in den neuen

Bundesländern. In Japan dauert die Schulzeit zwar nur zwölf Jahre,

beinhaltet aber insgesamt mehr Schultage (230 Schultage jährlich im


Vor- und Nachbereitung zu Hause, entsprechend weniger Zeit steht für

Unterhaltung zur Verfügung. Ist also Japan ein Modell für unser

Bildungssystem? Wenn wir uns vergegenwärtigen, daß japanische


Amerikanisierung durch eine Japanisierung ersetzt. Doch bei

genauerem Hinsehen erweist sich wohl auch hier, daß Japan versucht,

sich von den drastischen Anforderungen einer Schriftkultur zu

sportliche Wettkampf oft genug zur feindlichen Auseinandersetzung und

zum Konflikt. Im alten Griechenland, in China oder Japan wurde keine

Leistung gemessen, anstelle des Vergleichs stand die körperliche


wider. Ähnliche Dokumente gibt es in Lateinamerika, Europa, Indien

und Japan. Sie sind so nutzlos, wie Geschichte nur sein kann, wenn

neue Umstände der menschlichen Selbstkonstituierung sich von den

Bedürfnisse und ihre Kaufkraft genau verzeichnet. Menschen, die im

Silicon Valley, in Frankreich, Japan, Israel oder an einem anderen

Ort dieses Planeten virtuelle Gemeinschaften bilden, werden mit Hilfe


erfolgreicheren Rehabilitationsformen nach Unfällen und Krankheit; in

Japan bereiten sich die Menschen mittels virtueller Realität auf

Erdbeben und das richtige Verhalten in entsprechenden Notsituationen


Länder mit hohen Zulassungsvoraussetzungen, also etwa Frankreich,

Deutschland oder Japan.


angehen würden. Auch hier fördert die staatliche Intervention–ganz

wie in Japan–Vorabsprachen und Vorentscheidungen und verhindert

Transparenz. Im Mittelpunkt steht weniger das Ergebnis als ein

Und nenne deinen Namen mir! Im ganzen,

Vom Himmel treu geliebten Lande Japan.

Japan ist das Land der Gelegenheitsdichter. Wir besitzen Gedichte von

Kaisern und Kaiserinnen, Hofleuten, Gelehrten und Kurtisanen. Im

zehnten Jahrhundert unsrer Zeitrechnung war die Dichtkunst in Japan so

verbreitet, dass sich der Kaiser Daïgo veranlasst sah, ein


würden, einzusetzen. Ein solches Ministerium gibt es jetzt nicht mehr,

aber die Freude an der Formung kleiner Gedichte ist in Japan noch

heute allgemein.


neben Yakamochi vor allem der Elegiker Hitomaro, der Landschafter

Akahito und der Realist Okura hervor. Hitomaro gilt in Japan als der

grösste Dichter der Nation. Man hat ihm Tempel errichtet, und sein


nennen, dessen hervorragende körperliche Schönheit noch heute

sprichwörtlich in Japan ist.


starren Zunftgesetzen auszuüben hatte, wie es ja auch in Deutschland

eine Zeitlang Sitte war. Auch in Japan wurden, genau wie bei uns,

Sängerwettstreite (Uta-Awase) veranstaltet, die sich übrigens bis in

meinem Vetter in Japan gewidmet

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