Libanon
griechischen Kloster, später errichtete sie sich zu Dschihun
unweit Sidon, mitten im Libanon, eine Wohnung. Die Syrer pflegten
sie Königin von Tadmor, Zauberin von Dschihun und Sibylle des
Libanon zu nennen und glaubten sie durch Verbindung mit der
Geisterwelt im Besitz großer Schätze. Bei Ibrahim
–
Bezirke Libanon und Jerusalem (s. Karte “Türkisches
Reich”). Infolge des Parallelismus seiner von N. nach Süden
–
im N.: der Amanos der Alten (Gjaur Dagh), 1850 m hoch, der
Kasios (Dschebel Akraa), 1770 m, der Libanon, 3063 m;
landeinwärts der Hermon (Dschebel el Scheich), 2860 m, und der
Antilibanon, 2670 m. Die südliche Fortsetzung des Libanon und
Antilibanon (vgl. Palästina) steigt nirgends zu mehr als
–
größten Teil kurze Querthäler, in denen nur aus den
höhern Küstengebirgen (Amanos, Kasios, Libanon) eine
größere Wassermenge mit starkem Gefälle unmittelbar
–
nördl. Br. liegt. Dort steigt das breite Thal zwischen dem
Libanon und Antilibanon (jetzt Bekaa genannt, im Altertum Bukka) zu
fast 1200 m an und entsendet nach N. den größten
–
Rolle, nächst ihnen die Ziegen. Das Rindvieh ist klein und
wird nur im Libanon geschlachtet. Der indische Büffel kommt im
Jordanthal vor, das Kamel hauptsächlich in der Wüste;
–
Vorrechten. Zu ihr gehören auch die Maroniten (s. d.) im
Libanon, deren Patriarch von Rom bestätigt wird. Protestanten,
Bekehrte der amerikanischen Mission, gibt es nur ein paar tausend.
–
Von mohammedanischen Sekten sind aufzuführen: die Drusen (s.
d.) im Libanon und Hauran, zum größern Teil von den
alten Syrern, zum Teil von eingewanderten Araberstämmen
–
die Metâwile, eine Abart der Schiiten, südlich von den
Drusen im Libanon und in Galiläa zwischen Saida und Tyros.
–
Tarabulus (Tripolis), Stadt im asiatisch-türk.
Wilajet Schâm (Syrien), am Libanon, unweit des Mittelmeers,
hat ein altes Kastell, gegen 20 Moscheen, 18 Kirchen und 7
–
die christenfeindliche Stimmung in Syrien zum Ausbruch, woselbst
1860 zunächst im Libanon nach wiederholten gegen die Christen
begangenen Gewaltakten die friedliche maronitische Bevölkerung
–
und derselbe hatte sich angelegen sein lassen, durch zahlreiche
Hinrichtungen in Damaskus und im Libanon die Einmischung der
Mächte unnötig zu machen. Doch war die Ende August
erfolgte Absendung eines französischen Okkupationsheers nach
dem Libanon nicht überflüssig, indem erst jetzt die
hochgestellten Urheber und Förderer des Blutbades zur
–
eine Einigung erzielt worden war, wurden die französischen
Truppen wieder abberufen. Der Libanon wurde zu einem besondern,
direkt von Konstantinopel abhängenden Verwaltungsbezirk
starrem Blick. Voll Entsetzen rief sie sich das Gesicht ihres Vaters
ins Gedächtnis. Sie hätte in den Libanon Phöniziens zum Tempel von
Aphaka pilgern mögen, wo Tanit in Gestalt eines Sternes auf die Erde
»Zedern sind es,« sagte mein Begleiter, »Zedern vom Libanon;« und
blickte bewundernd auf den Traum des Südens. Über uns in den Kronen der
Wie die Zedern auserwählet,
Wie der Libanon umlichtet,
Der dem Himmel sich vermählet.
nacheinander die Beute der Assyrer, der Babylonier, der Perser geworden.
Aber auf der Landseite durch die hohen Bergketten des Libanon fast vom
Binnenlande abgeschnitten und teilweise auf kleinen Küsteninseln erbaut,
–
legen; das Material dazu lieferten die Gebäude des von den Einwohnern
verlassenen Alttyrus und die Zedern des nahen Libanon; Pfähle ließen sich
leicht in den weichen Meeresgrund treiben, und der Schlick diente dazu, die
Komisches darin, dass selbst der heilige Derwisch auf dem Berge
Libanon, der in seinem Leben noch nie gelacht hat, laut auflachen
muesste.”
7. Gegend am Fusse des Bergs Libanon, anmutig, wie man sich denken mag.
Ein Pinienwaeldchen, ein Wasser, daran Haengeweiden und Graeber drunter,
Rief dreimal singend zu der andern Sange:
“Komm, Braut vom Libanon, und zeige dich!”
Wie bei des Weltgerichts Posaunenklange
Weges nah Konstantinopel un van da in dat hillige Land, un so aewer
den Libanon un Sinai juemmer frischweg in dat swarte Muhrenland henin
de Toerken un Unchristen to bestriden–un huert! da is mi hier in
Hiernaechst hat ausgegattert, wie die Feste
Sich nennt, und wo auf Libanon sie liegt,
In der die ungeheuern Summen stecken,
–
Mich immer aus der Fassung hat gebracht.–
Ich war auf Libanon, bei unserm Vater.
Er unterliegt den Sorgen noch…
–
Noch weiter; musst der Gelder groessern Teil
Auf Libanon zum Vater bringen.
–
Saladin. Und nimm dir die Bedeckung ja
Nur nicht zu schwach. Es ist um Libanon
Nicht alles mehr so sicher. Hast du nicht
21
Willkommen, edler Herr, auf Libanon, willkommen!
Wiewohl sich leicht erachten laesst
–
Wir wuerden uns in diesen Felsenschluenden
Auf Libanon nach achtzehn Jahren finden?
Verzweifle keiner je, dem in der truebsten Nacht
–
Bey Sonnenschein und Sternenlicht
Drey Tage schon den Libanon hinunter;
Und wenn die Mittagsgluth sie auf die Scheitel sticht,
–
6
Mein Herr, ich bin ein Prinz vom Berge Libanon.
Ich hatte mich dem Dienst der schoensten aller Schoenen
–
Beynah vier Jahre sind’s, seit mich Alexis liebte,
Der schoenste Prinz vom Berge Libanon;
Und wenn ich ihn durch Sproedethun betruebte,
–
Zu wuenschen, und–ein wenig sich zu schaemen,
(Denkt ihr) allein, er war ein Prinz von Libanon.
andere jenes, z. B. der Kaiser wolle die Juden wieder bringen in
ihre alte Heimat am grossen Berg Libanon, an dem Bach Aegypti und am
Meer.
Komisches darin, daß selbst der heilige Derwisch auf dem Berge
Libanon, der in seinem Leben noch nie gelacht hat, laut auflachen
müßte.”
7. Gegend am Fuße des Bergs Libanon, anmutig, wie man sich denken mag.
Ein Pinienwäldchen, ein Wasser, daran Hängeweiden und Gräber drunter,
Rief dreimal singend zu der andern Sange:
“Komm, Braut vom Libanon, und zeige dich!”
Wie bei des Weltgerichts Posaunenklange
Weges nah Konstantinopel un van då in dat hillige Land, un so äwer
den Libanon un Sinai jümmer frischweg in dat swarte Muhrenland henin
de Törken un Unchristen to bestriden–un hürt! då is mi hier in
Hiernächst hat ausgegattert, wie die Feste
Sich nennt, und wo auf Libanon sie liegt,
In der die ungeheuern Summen stecken,
–
Mich immer aus der Fassung hat gebracht.–
Ich war auf Libanon, bei unserm Vater.
Er unterliegt den Sorgen noch…
–
Noch weiter; mußt der Gelder größern Teil
Auf Libanon zum Vater bringen.
–
Saladin. Und nimm dir die Bedeckung ja
Nur nicht zu schwach. Es ist um Libanon
Nicht alles mehr so sicher. Hast du nicht
21
Willkommen, edler Herr, auf Libanon, willkommen!
Wiewohl sich leicht erachten läßt
–
Wir würden uns in diesen Felsenschlünden
Auf Libanon nach achtzehn Jahren finden?
Verzweifle keiner je, dem in der trübsten Nacht
–
Bey Sonnenschein und Sternenlicht
Drey Tage schon den Libanon hinunter;
Und wenn die Mittagsgluth sie auf die Scheitel sticht,
–
6
Mein Herr, ich bin ein Prinz vom Berge Libanon.
Ich hatte mich dem Dienst der schönsten aller Schönen
–
Beynah vier Jahre sind’s, seit mich Alexis liebte,
Der schönste Prinz vom Berge Libanon;
Und wenn ich ihn durch Sprödethun betrübte,
–
Zu wünschen, und–ein wenig sich zu schämen,
(Denkt ihr) allein, er war ein Prinz von Libanon.
andere jenes, z. B. der Kaiser wolle die Juden wieder bringen in
ihre alte Heimat am grossen Berg Libanon, an dem Bach Ägypti und am
Meer.
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