Mexiko
Bei der Eroberung von Mexiko haben sich notwendig die
glücklichen und erhabenen Kontraste zwischen den europäischen und
und Tuerken zur Ehre Gottes, ihres gemeinschaftlichen Vaters, hassten und
wuergten. Bei der Eroberung von Mexiko haben sich notwendig die
gluecklichen und erhabenen Kontraste zwischen den europaeischen und
die sogen. Grande Soufrière am 4. Jan. 1880 einen
großen vulkanischen Ausbruch hatte, etc.) und in Mexiko. Die
vielgenannte S. von Urumtsi in der Nähe der gleichnamigen
–
Sonora, der nordwestlichste Staat der Republik Mexiko, am
Kalifornischen Meerbusen, umfaßt 197,973 qkm (3595,4 QM.).
–
Hüte. Hauptstadt ist Hermosillo, wichtigster Hafen Guaymas. S.
Karte “Mexiko”. – Die sonorischen Sprachen bilden nach den
Untersuchungen Professor Buschmanns einen weitverzweigten
Sprachstamm, der nicht allein in S., sondern im ganzen
nördlichen Mexiko sowie im südlichen Arizona und
Kalifornien herrscht; auch die Sprache der Schoschonen oder
–
gehören zu demselben. Vgl. Buschmann, Die Spuren der
aztekischen Sprache im nördlichen Mexiko; Derselbe, Die
Zahlwörter in den sonorischen Sprachen (in den “Abhandlungen
–
Amerika und feierte auch hier die glänzendsten Triumphe, starb
aber 17. Juni 1854 in Mexiko an der Cholera. Ihr Leichnam ward im
Kloster Marienthal bei Ostritz in der sächsischen Lausitz
–
Glaubens kämpften die spanischen Heere am Po, an der Elbe, in
Mexiko und Peru. Dem Stolz der Spanier schmeichelte es, die
gebietende Macht in Europa zu sein, ihrem Glaubenseifer, für
–
wieder mit S. vereinigt, und im Bund mit England und Frankreich
schritt S. Ende 1861 gegen Mexiko ein, das für die Verletzung
spanischer Interessen die Genugthuung verweigerte; doch zog sich
–
als er die eigennützigen Absichten der Franzosen erkannte (s.
Mexiko, S.566). Ein Konflikt mit Peru und Chile (s. d., S. 1022),
der 1866 zu einer förmlichen Kriegserklärung Perus,
–
Verfasser des Epos “La invencion de la cruz”), die Nonne Ines de la
Cruz aus Mexiko u. a. Eine Sammlung lyrischer Gedichte des 16. und
17. Jahrh., deren wesentliche Vorzüge in der hohen metrischen
–
als Dramatiker erwähnten Antonio de Solis, Verfasser einer
Geschichte der Eroberung von Mexiko, die wie ein Heldengedicht in
Prosa gemahnt, aber an Befangenheit des Urteils und Mangel an
–
Inseln, noch in den ehemals spanischen Ländern
Südamerikas, in Zentralamerika und Mexiko sowie zum Teil in
den spanischen Kolonien (Cuba, Manila etc.) gesprochen. Ihr
–
Füße dunkelbraun. Die S. bewohnt Nordamerika, vom
40° nördl. Br. bis Mexiko, besonders den Süden,
findet sich im Buschwerk, im lichten Wald und in Pflanzungen, in
–
Kenaisprachen in Alaska), dessen südwestliche Ausläufer,
die Idiome der Apatschen und der Navajo, bis nach Mexiko hinein
reichen; die Algonkinsprachen (dazu das Delaware, Mohikan,
–
Sonora-Sprachstamm, der im südlichen Arizona und Kalifornien
sowie im nördlichen Mexiko herrscht; dazu gehören wohl
auch das Nahuatl der Epoche Montezumas und das davon abgeleitete
–
Gesteine brechende Mineral kommt besonders im Erzgebirge, am Harz,
in Böhmen, Ungarn, Mexiko sowie auf dem Comstockgang in Nevada
vor und ist ein sehr reiches Silbererz. Vgl. Eugenglanz.
–
seinem Vaterland einbürgerte und eine Stenographenschule
gründete, deren Anhänger auch in Mexiko, Carácas,
Buenos Ayres als Schnellschreiber der dortigen Gesetzgebenden
–
Direktorium des “Deutschen Fürstenvereins in Texas”, machte
die Feldzüge gegen Mexiko mit und kehrte 1854 nach Deutschland
zuruck. Er starb 3. April 1889 in Gelnhausen. S. hat seine
–
Sultepec, Bergwerksort im mexikan. Staat Mexiko, 2340 m
ü. M., in engem Thal, mit (1880) 7613 Einw. Dabei kamen Gold,
–
Whigpartei, 1848 aber, da er mit der Kriegserklärung gegen
Mexiko nicht einverstanden war und schon damals die Aufhebung der
Sklaverei verlangte, der Freibodenpartei an. 1850 wurde er in den
–
nach einem Laufe von 320 km im Staat Florida in den Golf von
Mexiko. An seinen Ufern mehrere geschätzte
Schwefelquellen.
–
endständigen, gedrängten Rispen und fast kugeligen
Kapseln, in Mexiko und Südamerika, wird bei uns seltener
gebaut, im Orient aber ausschließlich und liefert den
–
Cuba ………….. 5 909 900 Mexiko……… 350 000
–
Ländern diesseit der Leitha seit 1828 und in der gesamten
Monarchie seit 1851, in Spanien seit 1730, in Mexiko seit
–
Tabasco, ein Küstenstaat der Republik Mexiko, am
Mexikanischen Meerbusen, 25,241 qkm (458,4 QM.) groß mit
–
Tacubaya, Villa, 5 km südwestlich von Mexiko, bei
Chapultepec, mit dem Sommerpalast des Erzbischofs von Mexiko, den
Villen reicher Mexikaner, der Militärakademie (Colegio) und
–
Tamaulipas, der nördlichste der östlichen
Küstenstaaten von Mexiko, 76,000 qkm (1380 QM.) groß,
besteht aus einem niedrigen Küstenstrich, der sich vom
–
Lagunen auch Fischfang betrieben. Die Industrie ist noch ganz
unbedeutend. Hauptstadt ist Victoria. S. Karte “Mexiko”.
–
herrlicher, fisch- und schildkrötenreicher Bai am Golf von
Mexiko, mit (1880) 720 Einw.
–
1,5 m hohe kegelförmige Knollen. Der Baum findet sich von
Delaware und Virginia bis Florida und Mexiko, auch in Kalifornien,
besonders aufsumpfigem Boden und an Flußufern und wird bei
–
nach Texas bestimmte Okkupationsarmee. Er überschritt 1846 im
Kriege gegen Mexiko den Rio Grande, nahm nach einer Reihe kleiner
Gefechte Monterey (24. Sept.), erfocht 22. und 23. Febr. 1847 mit
–
den Befehl, die Leiche des erschossenen Kaisers Maximilian von
Mexiko nach Europa überzuführen, und ward Ende Februar
1868 an Stelle des Erzherzogs Leopold zum Generalinspektor und
–
Temascaltepec, Stadt im mexikan. Staat Mexiko, 30 km
südwestlich von Toluca, in tiefem Thal, hat Weberei
–
Tenancingo, Stadt im mexikan. Staat Mexiko, südlich
von Toiuca, 1840 m ü. M., in reizender, fruchtbarer Gegend, wo
–
Teotihuacan (San Juan de T.), Indianerortschaft, 50 km
nordöstlich von Mexiko, mit zwei 55 m hohen und zahlreichen
kleinern Opferpyramiden und (1880) 4028 Einw. (im Munizipium).
–
Oranien gehörte und seit 1867 zeitweilig von der Kaiserin
Charlotte, Witwe des Kaisers Maximilian von Mexiko (Schwester des
Königs der Belgier), bewohnt wurde.
–
xiko und den Golf von Mexiko. Das Land zerfällt seiner
Oberflächenbeschaffenheit nach in drei verschiedene
–
dem Indianergebiet, der Sabine von Louisiana und der Rio Grande von
Mexiko. Ganz innerhalb des Staatsgebiets liegen Trinity, Brazos,
Colorado, Guadalupe, San Antonio und Nueces. Das Klima gilt im
–
Geschichte. T. gehörte früher zu Mexiko und zwar zur
Provinz Tamaulipas. Schon während des mexikanischen
–
erfolgte 29. Dez. 1845. Hierüber entbrannte 1846 ein Krieg
zwischen Nordamerika und Mexiko, der am 2. Febr. 1848 mit dem
Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo endete; in diesem entsagte
Mexiko allen seinen Ansprüchen auf T. und das Gebiet zwischen
Rio Grande und Nueces, doch schlug die Unionsregierung durch
–
Texcoco (Tezcuco, spr. techkoko), Stadt im mexikan. Staat
Mexiko, am gleichnamigen, 240 qkm großen Salzsee, hat eine
Glashütte, Trümmer alter Paläste sowie eines
–
unter dem Namen Acolhuacan Hauptsitz der Kultur der Azteken. Der
See (2275 m ü. M.) wird immer seichter. Vgl. Mexiko, S.
568.
–
Geschäftsträger im Haag, 1863 in Petersburg, 1865-66
Gesandter am kaiserlichen Hof in Mexiko, 1866-67 bei den
Hansestädten, 1867-1870 Vertreter der verfassungstreuen
–
Tlálpam (San Agostino de las Cuévas),
hübsche Landstadt, 15 km südlich von Mexiko, am Fuß
des Gebirges, beliebter Sommeraufenthalt, mit zahlreichen Villen
–
Tlaxcala, Binnenstaat der Republik Mexiko, ist auf drei
Seiten von Puebla umgeben und hat ein Areal von 3902 qkm (70,9 QM.)
–
Todos los Santos (Bahia de T.), 1) Bai an der
Westküste der Halbinsel Niederkalifornien in Mexiko, unter
30° 45′ nördl. Br., mit Zollhaus. -
–
Todos Santos, Hafenort an der Westküste der
Halbinsel Kalifornien in Mexiko, unter dem Wendekreis, mit Zollhaus
und (1880) 1209 Einw.
–
Tolúca (Toloccan), Hauptstadt des mexikan. Staats
Mexiko, 2680 m ü. M. gelegen, hat eine schöne Kathedrale,
Theater, höhere Schule, Seifen-, Schminke- und
–
Zinnerzlagerstätten von Altenberg in Sachsen und aus einem
Magneteisenlager bei Durango in Mexiko (s. Tafel “Edelsteine”, Fig.
1-3). Die schönen Varietäten des Topases, namentlich die
–
Tortúgas (“Schildkröten”), Gruppe von
Koralleninselchen im Golf von Mexiko, am westlichen Ende des Riffs
von Florida, zwei mit Leuchttürmen und einem Fort (Jefferson)
–
ausstößt. Er findet sich in Süd- und Mitteleuropa,
Afrika, auf Java und in Mexiko, bei uns einzeln, vorübergehend
und örtlich im Herbste. Die 13 cm lange, grünlichgelbe,
–
Fundorte: Drachenfels, Mont Dore, Alleret, Frauenberg bei
Brückenau, Ungarn, Siebenbürgen, Irland, Mexiko etc.
–
Giuseppinaplatz mit dem Monument des Erzherzogs Maximilian, Kaisers
von Mexiko (von Schilling); der Stationsplatz, der Dogana- oder
Mautplatz, der Holzplatz, der mit einem anmutigen Square besetzte
–
Tschokta (Choctaws, Chactas), großer nordamerikan.
Indianerstamm, der ursprünglich in Mexiko wohnte, dann nach
dem mittlern Mississippi und Yazoofluß übersiedelte,
–
Tula, Stadt im mexikan. Staat Hidalgo, 2080 m ü. M.,
am Rio de T. und an der Eisenbahn nach Mexiko, angeblich die alte
Hauptstadt der Tolteken, mit Baumwollfabrik und (1880) 5834
–
Jordansmühle in Schlesien, von Ölsnitz in Sachsen, von
Mexiko und Nevada. Der sogen. Zahntürkis (Beintürkis,
occidentalischer T., T. vom jüngern Stein) ist natürlich
–
Tuxtla, thätiger Vulkan an der Küste von
Mexiko, südlich von Veracruz, 1560 m hoch.
–
geprägt vor, so die Goldunze (oncetta) in Sizilien, die Onza
de oro in Spanien, Mexiko und den südamerikanischen Staaten,
wo sie 16 bisherige spanische Piaster im Wert von 65-66 Mk. galt.
ob nicht vielleicht der Marschall Prim, der schon einmal von einem
kaiserlichen Diadem von Mexiko träumte, auch jetzt wieder daran denkt,
die Gewalt fest zu halten, welche er ja durch die Armee bereits
ob nicht vielleicht der Marschall Prim, der schon einmal von einem
kaiserlichen Diadem von Mexiko traeumte, auch jetzt wieder daran denkt,
die Gewalt fest zu halten, welche er ja durch die Armee bereits
will ich uns was kaufen.
Heißa, lauf nach Mexiko,
da kaufe ich dir Bohnenstroh;
will ich uns was kaufen.
Heissa, lauf nach Mexiko,
da kaufe ich dir Bohnenstroh;
Kultur und sogar zu einer gewissen Höhe der Kultur emporgeschwungen
haben, in Polynesien, in Mexiko, in Peru, und man hat daher geschlossen,
einmal dass diese Kultur doch nur Halbkultur und wenig bedeutend gewesen
–
Zahl war im Wachsen (Humboldt a 1, 107); aber zur Zeit der Entdeckung
betrug die Volkszahl in Tenuchtitlan, der alten Hauptstadt von Mexiko
und dem ihm nahe gelegenen Tezkuko allein nach mittleren Angaben fast
–
fremden (europäischen) Schiff von einer Seuche heimgesucht zu werden
behaupteten; so brachte 1688 ein Schiff von Mexiko, welches mit
Verbrechern beladen an der Insel scheiterte, Rheuma, Fieber, Blutungen
–
müssen. Merkwürdig, aber für uns wichtig genug ist, was Humboldt a 1, 92
über diese Krankheit in Mexiko sagt: »die Pocken scheinen
ihre Verwüstungen nur alle 17 Jahre anzurichten. In den
–
In Mexiko brachen, nach Torribio, die Pocken eingeschleppt durch einen
Negersklaven 1520 zuerst aus und rafften gleich damals die Hälfte der
–
dem gelben Fieber verwandtes Gallenfieber mit Blutbrechen, das schon
lange vor Cortes Ankunft in Mexiko, ja wohl schon im 11. Jahrhundert
unter den Tolteken, die damals noch in Nordamerika waren, herrschte
–
sich schädlich und ungesund. Grosse Sterblichkeit herrscht noch unter
den Kindern des heutigen Mexiko in Folge verkehrter Diät (Waiz 4, 196).
Die Nahrung wird ihnen auch noch beschränkt durch die eigenthümliche
–
Dem Trunk war man in Mittel- und Nordamerika nicht ergeben und ist es
verhältnissmässig auch jetzt noch nicht. Allerdings kannte man in Mexiko
mehrere geistige Getränke (Waitz 4, 98), von denen das eine, Pulque,
–
Grundanschauung geherrscht, als wir sie für Polynesien annahmen. Denn in
Mexiko wenigstens glaubte man, kleine Kinder, welche stürben, seien den
Göttern besonders lieb; sie kämen zu einem Baum, von welchem beständig
–
nicht gethan, denn Columbus, Cortez und Pizarro fanden dichtbevölkerte,
blühende Staaten vor. Zwar herrschte auch Anthropophagie in Mexiko: die
geopferten Sklaven oder Kriegsgefangenen wurden verzehrt, und die
–
der Zeiten bei manchen Völkern abgekommen: so bei den Indogermanen, den
Semiten u.s.w. Die Zahl dieser Opfer war nun in Mexiko geradezu
ungeheuer, wie folgende Zeugnisse, die alle aus Waitz 4, 157 ff.
–
auch vorkommen, waren sie doch minder zahlreich als in jenen Gegenden
und in Mexiko (4, 309).
–
Die Kinderopfer in Mexiko hatten meist dieselbe Veranlassung und
denselben Zweck: so wurden zwei Kinder vornehmer Abkunft, wenn die Saat
–
ältesten Entwickelung immer seine Gesetze »mit Blut« schreibt; so war es
auch in Mexiko der Fall: fast alle Verbrechen, selbst geringe
Diebstähle, Trunk, Verleumdung u. dergl. wurden mit dem Tod bestraft,
–
In Mexiko war die Verfassung streng monarchisch, wobei der Adel, der
früher wahrscheinlich die höchste Staatsgewalt selbst in Händen gehabt
–
Ländertheile erhoben sich und stellten sich auf Seiten der Spanier–und
so ist Mexiko, das so bevölkerte, reiche und blühende Land zum nicht
geringsten Theil durch seine eigene Politik zu Grunde gegangen. Da diese
–
wir schon sahen, Stellvertreter Gottes auf Erden und daher
unumschränkt. Wie rein und tief man in Mexiko, trotz alles Absolutismus,
die Stellung des Herrschers auffasste, geht aus den Reden hervor, die
–
war natürlich auch jedes Recht und Gesetz, welches in denselben
bestanden hatte, aufgehoben. In Mexiko, in Peru aber waren die Gesetze
von grosser Strenge und grosser Wirksamkeit, da sie überall in höchster
–
Amerikas gehaust, welche sie zuerst vom ganzen Continente kennen
lernten. Die Eroberung von Mexiko kostete, wie ein Spanier (Clavigero
bei Waitz 1, 189-90) angibt, mehr Menschen, als während der ganzen Dauer
–
grossen Verluste an Menschenleben, das Zertreten des Nationalgefühls,
alles das ist doch wahrlich nicht zu vergleichen mit dem, was Mexiko
z.B. oder die Nordamerikaner litten: und dennoch war durch Cäsar in
–
Drucks der Spanier so sehr, dass diese sie zu fürchten anfingen (eb.
163). In Mexiko bilden nach Humboldt die Eingeborenen noch immer fast
die Hälfte der Einwohner (b, 3, 9) and in dieser Zahl haben sich die
–
zurückbleiben, was jene Behauptung rechtfertigt. Zugleich aber war in
Mexiko wie in Peru auch die intellektuelle Fähigkeit hoch entwickelt,
und was sie in industrieller Beziehung leisteten (Bauwerke, Goldarbeiten
Kultur und sogar zu einer gewissen Hoehe der Kultur emporgeschwungen
haben, in Polynesien, in Mexiko, in Peru, und man hat daher geschlossen,
einmal dass diese Kultur doch nur Halbkultur und wenig bedeutend gewesen
–
Zahl war im Wachsen (Humboldt a 1, 107); aber zur Zeit der Entdeckung
betrug die Volkszahl in Tenuchtitlan, der alten Hauptstadt von Mexiko
und dem ihm nahe gelegenen Tezkuko allein nach mittleren Angaben fast
–
fremden (europaeischen) Schiff von einer Seuche heimgesucht zu werden
behaupteten; so brachte 1688 ein Schiff von Mexiko, welches mit
Verbrechern beladen an der Insel scheiterte, Rheuma, Fieber, Blutungen
–
muessen. Merkwuerdig, aber fuer uns wichtig genug ist, was Humboldt a 1, 92
ueber diese Krankheit in Mexiko sagt: “die Pocken scheinen
ihre Verwuestungen nur alle 17 Jahre anzurichten. In den
–
In Mexiko brachen, nach Torribio, die Pocken eingeschleppt durch einen
Negersklaven 1520 zuerst aus und rafften gleich damals die Haelfte der
–
dem gelben Fieber verwandtes Gallenfieber mit Blutbrechen, das schon
lange vor Cortes Ankunft in Mexiko, ja wohl schon im 11. Jahrhundert
unter den Tolteken, die damals noch in Nordamerika waren, herrschte
–
sich schaedlich und ungesund. Grosse Sterblichkeit herrscht noch unter
den Kindern des heutigen Mexiko in Folge verkehrter Diaet (Waiz 4, 196).
Die Nahrung wird ihnen auch noch beschraenkt durch die eigenthuemliche
–
Dem Trunk war man in Mittel- und Nordamerika nicht ergeben und ist es
verhaeltnissmaessig auch jetzt noch nicht. Allerdings kannte man in Mexiko
mehrere geistige Getraenke (Waitz 4, 98), von denen das eine, Pulque,
–
Grundanschauung geherrscht, als wir sie fuer Polynesien annahmen. Denn in
Mexiko wenigstens glaubte man, kleine Kinder, welche stuerben, seien den
Goettern besonders lieb; sie kaemen zu einem Baum, von welchem bestaendig
–
nicht gethan, denn Columbus, Cortez und Pizarro fanden dichtbevoelkerte,
bluehende Staaten vor. Zwar herrschte auch Anthropophagie in Mexiko: die
geopferten Sklaven oder Kriegsgefangenen wurden verzehrt, und die
–
der Zeiten bei manchen Voelkern abgekommen: so bei den Indogermanen, den
Semiten u.s.w. Die Zahl dieser Opfer war nun in Mexiko geradezu
ungeheuer, wie folgende Zeugnisse, die alle aus Waitz 4, 157 ff.
–
auch vorkommen, waren sie doch minder zahlreich als in jenen Gegenden
und in Mexiko (4, 309).
–
Die Kinderopfer in Mexiko hatten meist dieselbe Veranlassung und
denselben Zweck: so wurden zwei Kinder vornehmer Abkunft, wenn die Saat
–
aeltesten Entwickelung immer seine Gesetze “mit Blut” schreibt; so war es
auch in Mexiko der Fall: fast alle Verbrechen, selbst geringe
Diebstaehle, Trunk, Verleumdung u. dergl. wurden mit dem Tod bestraft,
–
In Mexiko war die Verfassung streng monarchisch, wobei der Adel, der
frueher wahrscheinlich die hoechste Staatsgewalt selbst in Haenden gehabt
–
Laendertheile erhoben sich und stellten sich auf Seiten der Spanier–und
so ist Mexiko, das so bevoelkerte, reiche und bluehende Land zum nicht
geringsten Theil durch seine eigene Politik zu Grunde gegangen. Da diese
–
wir schon sahen, Stellvertreter Gottes auf Erden und daher
unumschraenkt. Wie rein und tief man in Mexiko, trotz alles Absolutismus,
die Stellung des Herrschers auffasste, geht aus den Reden hervor, die
–
war natuerlich auch jedes Recht und Gesetz, welches in denselben
bestanden hatte, aufgehoben. In Mexiko, in Peru aber waren die Gesetze
von grosser Strenge und grosser Wirksamkeit, da sie ueberall in hoechster
–
Amerikas gehaust, welche sie zuerst vom ganzen Continente kennen
lernten. Die Eroberung von Mexiko kostete, wie ein Spanier (Clavigero
bei Waitz 1, 189-90) angibt, mehr Menschen, als waehrend der ganzen Dauer
–
grossen Verluste an Menschenleben, das Zertreten des Nationalgefuehls,
alles das ist doch wahrlich nicht zu vergleichen mit dem, was Mexiko
z.B. oder die Nordamerikaner litten: und dennoch war durch Caesar in
–
Drucks der Spanier so sehr, dass diese sie zu fuerchten anfingen (eb.
163). In Mexiko bilden nach Humboldt die Eingeborenen noch immer fast
die Haelfte der Einwohner (b, 3, 9) and in dieser Zahl haben sich die
–
zurueckbleiben, was jene Behauptung rechtfertigt. Zugleich aber war in
Mexiko wie in Peru auch die intellektuelle Faehigkeit hoch entwickelt,
und was sie in industrieller Beziehung leisteten (Bauwerke, Goldarbeiten
Schulinspektoren, als Ministerialbeamte im Staatsdienst; sie wirken als
Aerzte, Anwälte und Lehrer ungehindert. In Mexiko und Brasilien können
sie als Advokaten und Aerzte praktizieren. Selbst in Asien hat die
einer solchen Verdammung niemals das Fegefeuer wieder verließe; falls
Branciforte, der in Mexiko von den Wilden überrascht und niedergemacht
worden sei, überhaupt das Glück gehabt habe, nur ins Fegefeuer zu kommen.
–
Gewaltstreich voraus; sie ging so weit, zu fürchten, ihre Tochter könnte
nach Mexiko gehen, um den Ort zu suchen, wo, wie man behauptet hatte,
Branciforte getötet worden war; in diesem Fall war es leicht möglich, daß
–
den grausamen und kränkenden Empfang, den mir der Fürst in La Petrella
bereitet hatte: welche mächtigen Hindernisse gab es von Castro bis Mexiko
zu überwinden! Du siehst, meine Seele hatte schon ihre Kraft verloren.
meteorologischen Arbeiten haben eine gewisse Convergenz der Passate,
entweder nach der Sahara oder nach dem Golf von Mexiko, erkennen
lassen. Außerhalb der Region der Calmen kommen sie entweder von Westen
eingeimpft hat. Ich gehe nach Frankreich, um dort in den Kriegsdienst zu
treten. Die Franzosen schlagen sich fortwährend in Mexiko, in Algier und
in Asien. Der Marschall Montauban, bekannt oder berüchtigt durch seine
etc. sur la nouvelle Espagne chap. 8. p. 293+« erwähnt, daß er 300 bis
400 Zentner schwer sei und in der Gegend von Dorango in Mexiko liegen
soll. Und endlich 3) derjenige, welchen Bougainville am Platoflusse, der
auf, klatschte in die Hände und sagte entzückt, er habe auf einer Reise
in Mexiko, die er vor zwei Jahren von den Staaten aus unternommen, eine
Geschichte gehört, in der ein ehrgeiziger Charakter durch wundervolle
–
im selben Hause frei, Nimführ bezog es. Er habe noch zwei Jahre
ausführender Arbeit vor sich, äußerte er, dann wolle er nach Mexiko
reisen. Willenius, vielfach angeregt durch die abendlichen
canarischen Inseln, so kann man nicht darüber im Zweifel seyn, daß
dieselbe Ursache, welche die Gewässer im Meerbusen von Mexiko herumdreht,
sie auch bei der Insel Madera in Bewegung setzt.
–
und ich Lichterscheinungen beobachtet, die denen, welche mich bei meinem
langen Aufenthalt in Mexiko und Quito beschäftigten, sehr ähnlich waren.
Das Wesen dieser Meteore hängt vielleicht ab von der Beschaffenheit von
–
hohe See verschlagen werden, wie wir es in der Südsee, westwärts von der
Küste von Mexiko, beobachten konnten.
–
Grünsteine, Mandelsteine und Basalte zeigen fast so constante Formen wie
in der Auvergne, im böhmischen Mittelgebirge wie in Mexiko und an den
Ufern des Ganges erkennt man die Trappformation am symmetrischen Bau der
–
Hügel gleichen dem Monte nuovo bei Neapel oder den Schlacken- und
Aschenhügeln, welche am Fuße des Vulkanes Jorullo in Mexiko in Einer Nacht
aus dem berstenden Boden emporgestiegen sind. Nach Abbé Viera wurde auch
–
selten, in Neapel, Lissabon, sogar in Malaga, also noch unter dem 37. Grad
der Breite, und wie schon bemerkt, hat man Schnee in der Stadt Mexiko
fallen sehen, die 1173 Toisen [2286 m] über dem Meere liegt. Dies war seit
–
reicher in der Entwicklung organischer Formen; aber nachdem ich die Ufer
des Orinoko, die Cordilleren in Peru und die schönen Thäler von Mexiko
durchwandert, muß ich gestehen, nirgends ein so mannigfaltiges, so
–
und an den Spitzen Blätterbüschel tragen, ähnlich der Yucca im Tale von
Mexiko. Durch diese Theilung in Aeste unterscheidet sich sein Habitus
wesentlich von der der Palmen.
–
Vista und die Neveros müssen den Schnee dahin auf dem Rücken tragen. Ueber
diesem Punkte beginnt das *Malpays*, wie man in Mexiko, in Peru und
überall, wo es Vulkane gibt, einen von Dammerde entblößten und mit
–
Piton oder Zuckerhut empor. Gegen Orotava zu gleicht der Berg jenen
Treppenpyramiden in Fejoum und in Mexiko, denn die Plateaus der Retama und
die Rambleta bilden zwei Stockwerke, deren ersteres viermal höher ist als
–
zugänglicher ist. Unter allen Vulkanen, die ich besucht, ist nur der
Jorullo in Mexiko noch schwerer zu besteigen, weil der ganze Berg mit
loser Asche bedeckt ist.
–
nördlichen Breiten und diesen Strichen, wo in der Natur ewige Ruhe
herrscht! Wenn die Rückfahrt aus Mexiko oder Südamerika nach den
spanischen Küsten zu kurz und so angenehm wäre als die Reise aus der alten
–
Vigo ist sicher, im Hause eines catalonischen oder galizischen *Pulpero*
(Krämer) Aufnahme zu finden, ob er nun nach Chile oder nach Mexiko oder
auf die Philippinen kommt. Ich habe die rührendsten Beispiele gesehen, wie
–
+———————-+———————+
|Mexiko | Peru |
+———————-+———————+
–
Züge, die für große Sittenreinheit beim gemeinen Volk sprechen, kommen
häufig auch in Neu-Mexiko, in Canada und in den Ländern westlich von den
Aleghanys vor.
–
sollen. Die Spanier, die zuerst an Terra Firma landeten, sahen bei den
Wilden Hals- und Armbänder, und bei den zivilisierten Völkern in Mexiko
und Peru waren Perlen von schöner Form ungemein gesucht. Ich habe die
canarischen Inseln, so kann man nicht darueber im Zweifel seyn, dass
dieselbe Ursache, welche die Gewaesser im Meerbusen von Mexiko herumdreht,
sie auch bei der Insel Madera in Bewegung setzt.
–
und ich Lichterscheinungen beobachtet, die denen, welche mich bei meinem
langen Aufenthalt in Mexiko und Quito beschaeftigten, sehr aehnlich waren.
Das Wesen dieser Meteore haengt vielleicht ab von der Beschaffenheit von
–
hohe See verschlagen werden, wie wir es in der Suedsee, westwaerts von der
Kueste von Mexiko, beobachten konnten.
–
Gruensteine, Mandelsteine und Basalte zeigen fast so constante Formen wie
in der Auvergne, im boehmischen Mittelgebirge wie in Mexiko und an den
Ufern des Ganges erkennt man die Trappformation am symmetrischen Bau der
–
Huegel gleichen dem Monte nuovo bei Neapel oder den Schlacken- und
Aschenhuegeln, welche am Fusse des Vulkanes Jorullo in Mexiko in Einer Nacht
aus dem berstenden Boden emporgestiegen sind. Nach Abbe Viera wurde auch
–
selten, in Neapel, Lissabon, sogar in Malaga, also noch unter dem 37. Grad
der Breite, und wie schon bemerkt, hat man Schnee in der Stadt Mexiko
fallen sehen, die 1173 Toisen [2286 m] ueber dem Meere liegt. Dies war seit
–
reicher in der Entwicklung organischer Formen; aber nachdem ich die Ufer
des Orinoko, die Cordilleren in Peru und die schoenen Thaeler von Mexiko
durchwandert, muss ich gestehen, nirgends ein so mannigfaltiges, so
–
und an den Spitzen Blaetterbueschel tragen, aehnlich der Yucca im Tale von
Mexiko. Durch diese Theilung in Aeste unterscheidet sich sein Habitus
wesentlich von der der Palmen.
–
Vista und die Neveros muessen den Schnee dahin auf dem Ruecken tragen. Ueber
diesem Punkte beginnt das *Malpays*, wie man in Mexiko, in Peru und
ueberall, wo es Vulkane gibt, einen von Dammerde entbloessten und mit
–
Piton oder Zuckerhut empor. Gegen Orotava zu gleicht der Berg jenen
Treppenpyramiden in Fejoum und in Mexiko, denn die Plateaus der Retama und
die Rambleta bilden zwei Stockwerke, deren ersteres viermal hoeher ist als
–
zugaenglicher ist. Unter allen Vulkanen, die ich besucht, ist nur der
Jorullo in Mexiko noch schwerer zu besteigen, weil der ganze Berg mit
loser Asche bedeckt ist.
–
noerdlichen Breiten und diesen Strichen, wo in der Natur ewige Ruhe
herrscht! Wenn die Rueckfahrt aus Mexiko oder Suedamerika nach den
spanischen Kuesten zu kurz und so angenehm waere als die Reise aus der alten
–
Vigo ist sicher, im Hause eines catalonischen oder galizischen *Pulpero*
(Kraemer) Aufnahme zu finden, ob er nun nach Chile oder nach Mexiko oder
auf die Philippinen kommt. Ich habe die ruehrendsten Beispiele gesehen, wie
–
+———————-+———————+
|Mexiko | Peru |
+———————-+———————+
–
Zuege, die fuer grosse Sittenreinheit beim gemeinen Volk sprechen, kommen
haeufig auch in Neu-Mexiko, in Canada und in den Laendern westlich von den
Aleghanys vor.
–
sollen. Die Spanier, die zuerst an Terra Firma landeten, sahen bei den
Wilden Hals- und Armbaender, und bei den zivilisierten Voelkern in Mexiko
und Peru waren Perlen von schoener Form ungemein gesucht. Ich habe die
bilden unter allen Zonen dieselben Gebirgsarten Felsgruppen, von einerlei
Physiognomie. Die Grünsteinklippen in Süd-Amerika und Mexiko gleichen
denen des deutschen Fichtelgebirges, wie unter den Thieren die Form des
–
Auch ähnliche Pflanzenformen, Tannen und Eichen, bekränzen die Berggehänge
in Schweden, wie die des südlichsten Theils von Mexiko. Und bei aller
dieser Uebereinstimmung in den Gestalten, bei dieser Gleichheit der
–
Cypressen, Tannen und Eichen, Berberissträucher und Erlen (nahe mit den
unsrigen verwandt) bedekken die Gebirgsebenen im südlichen Mexiko, wie die
Andeskette unter dem Aequator. So hat die Natur dem Menschen in der
bilden unter allen Zonen dieselben Gebirgsarten Felsgruppen, von einerlei
Physiognomie. Die Gruensteinklippen in Sued-Amerika und Mexiko gleichen
denen des deutschen Fichtelgebirges, wie unter den Thieren die Form des
–
Auch aehnliche Pflanzenformen, Tannen und Eichen, bekraenzen die Berggehaenge
in Schweden, wie die des suedlichsten Theils von Mexiko. Und bei aller
dieser Uebereinstimmung in den Gestalten, bei dieser Gleichheit der
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Cypressen, Tannen und Eichen, Berberisstraeucher und Erlen (nahe mit den
unsrigen verwandt) bedekken die Gebirgsebenen im suedlichen Mexiko, wie die
Andeskette unter dem Aequator. So hat die Natur dem Menschen in der
Von den Cycadeen oder Zapfenpalmen eignen sich nur die härteren Arten, wie
_Cycas revoluta Thbg._ aus Japan und _Dioon edule Ldl._ aus Mexiko, zur
Kultur im Zimmer ohne Schutz, während im Glaskasten auch die anderen Arten
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großen Dimensionen erreicht. Nur _Chamaedorea desmoncoides Wendl._(22) aus
Mexiko wird selbst im Zimmer sehr hoch. Sie ist eine echte Palmliane und
ihr dünner Stamm läßt sich deshalb leicht guirlandenartig ziehen.
–
anzubringen, ist keine Pflanze geeigneter, als die in diese Familie
gehörige _Tradescantia floribunda Kth._(27), welche von Mexiko bis
Paraguay verbreitet ist. Sie wird hier zwar nicht schöner, aber sie hält
–
einen halbschattigen Stand gibt. Schöner, aber nicht vollständig so hart
ist die _Zebrina pendula Schnitzlein_ aus Mexiko, auch _Tradescantia
zebrina_ genannt, welche breite silberweiße, glänzende Längsstreifen auf
–
Eine andere _Melastomatacee_ die man bei aufmerksamer Pflege im Zimmer
halten kann, ist _Cyanophyllum magnificum Linden_(46) aus Mexiko. Es gibt
wenige Pflanzen, welche auch auf den Gleichgültigsten einen so tiefen
Von den Cycadeen oder Zapfenpalmen eignen sich nur die haerteren Arten, wie
_Cycas revoluta Thbg._ aus Japan und _Dioon edule Ldl._ aus Mexiko, zur
Kultur im Zimmer ohne Schutz, waehrend im Glaskasten auch die anderen Arten
–
grossen Dimensionen erreicht. Nur _Chamaedorea desmoncoides Wendl._(22) aus
Mexiko wird selbst im Zimmer sehr hoch. Sie ist eine echte Palmliane und
ihr duenner Stamm laesst sich deshalb leicht guirlandenartig ziehen.
–
anzubringen, ist keine Pflanze geeigneter, als die in diese Familie
gehoerige _Tradescantia floribunda Kth._(27), welche von Mexiko bis
Paraguay verbreitet ist. Sie wird hier zwar nicht schoener, aber sie haelt
–
einen halbschattigen Stand gibt. Schoener, aber nicht vollstaendig so hart
ist die _Zebrina pendula Schnitzlein_ aus Mexiko, auch _Tradescantia
zebrina_ genannt, welche breite silberweisse, glaenzende Laengsstreifen auf
–
Eine andere _Melastomatacee_ die man bei aufmerksamer Pflege im Zimmer
halten kann, ist _Cyanophyllum magnificum Linden_(46) aus Mexiko. Es gibt
wenige Pflanzen, welche auch auf den Gleichgueltigsten einen so tiefen
1 Gulden kosteten und ihrer Billigkeit wegen als Handelsartikel nach
Mexiko geführt wurden. Von Indien, Malacca, den Molucken erhielten
die Manilesen männliche und weibliche Sclaven, die sich trefflich
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hinein ein Stapelplatz für die östlichen Producte, welche hier gegen
das von Mexiko eingeführte Silber eingetauscht wurden.
könnten dann weiter durchmustern, was sich in Dänemark, Preussen, Polen,
Ungarn und Italien, in Spanien und Portugal, ja in Goa und Mexiko begab;
aber wir würden nichts Neues sehen und vor Erreichung des Ziels ermüden an
–
1860 – die eigentlichen Hexenprozesse hat wieder aufblühen sehen, ist die
grosse katholische Republik =Mexiko=[340].
–
8. August 1874) veröffentlicht worden. In der Tagespresse, die einem
Bericht des »New-York-Herald« aus Mexiko vom 18. Mai folgte, wurden neben
dem genannten Weibe und ihrem Sohne noch Jose Maria Bonilla und dessen Frau
–
erwiesen worden wäre, dass sie einen gewissen Schneider Zacarias behext
hätten. Die Bundesregierung zu Mexiko schritt zwar dagegen ein, jedoch zu
spät. Ein weiterer Bericht hat das Gleiche von einem Mädchen gemeldet, das
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[340] Die Nachrichten über die Hexenverfolgung in Mexiko bis zum Jahr 1874
sind – da uns die Originalquellen nicht zu Gebote standen, aus _Nippold_
–
Mexiko II. 337.
Reichtümern, die sie in langer, saurer Arbeit und auf gefährlichen
Reisen teils durch Mexiko, teils durch Kolumbia erworben hatten, auf
einer spanischen Brigg, nur noch wenige Meilen von Bordeaux entfernt.
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Gegenständen. Ein paar Vasen aus Sèvresporzellan, von Madame Jaquotot
bemalt, enthielten seltene, duftende Blumen: Jasmin aus Mexiko und
Kamelien. Zwischen diesen Blumen flatterten gezähmte kleine Vögel aus
geht, eine andre nach Indien. Ich hoere ferner auf dem Rialto, dass
er eine dritte zu Mexiko hat, eine vierte nach England–und so
hat er noch andre Auslagen in der Fremde verstreut. Aber Schiffe
–
Ihm fehlgeschlagen? Wie, nicht eins gelang?
Von Tripolis, von Mexiko, von England,
Von Indien, Lissabon, der Berberei?
Nach der Neuwelt schoenem Lande,
Welches Mexiko geheissen.
–
Mexiko, die Inselstadt,
Liegt in einem grossen See,
–
(Hunderttausend Indianer
Lagerten in Mexiko).
–
Hunderttausend Freudenlampen
Lodern auf in Mexiko.
–
Ich, der aermste aller Goetter,
Und mein armes Mexiko.
–
Mein geliebtes Mexiko,
Nimmermehr kann ich es retten,
Aber raechen will ich furchtbar
Mein geliebtes Mexiko.
war noch so wild, wie eh und je. Die Indianer jagten die Bueffelherden,
Antelopen gab es noch von Kanada bis Mexiko und es war keine Seltenheit,
Pumas zu sehen. Das Land war noch unberuehrt.
–
Dann galopierte ich weg. Nach Sueden. Denn ich wuerde nicht geradewegs
nach Kanada reiten. Zuerst musste ich ueber den Rio Grande, nach Mexiko.
Und das so schnell wie moeglich.
–
fuehrend. Das Wasser war trueb wie immer und warm. Ich hatte es bis
Mexiko geschafft, aber sicher war ich noch nicht. Sie konnten mich hier
zwar nicht verhaften. Aber sie konnten mich holen und illegal wieder ueber
–
Zwei Jahre schlug ich mich dann in New Mexiko und Arizona herum, Suchte
Gold hier und dort, fand am Anfang aber nicht viel. Mein Geld reichte aus
in Kuba, wieder aufgetaucht, wo ihm Koenig Ferdinand reiche
Besitzungen verlieh, und hat den kuehnen Cortez nach Mexiko begleitet.
Ich denke, um den ehrgeizigen Eroberer zu ueberwachen: denn Moncada
geht, eine andre nach Indien. Ich höre ferner auf dem Rialto, daß
er eine dritte zu Mexiko hat, eine vierte nach England–und so
hat er noch andre Auslagen in der Fremde verstreut. Aber Schiffe
–
Ihm fehlgeschlagen? Wie, nicht eins gelang?
Von Tripolis, von Mexiko, von England,
Von Indien, Lissabon, der Berberei?
Nach der Neuwelt schönem Lande,
Welches Mexiko geheißen.
–
Mexiko, die Inselstadt,
Liegt in einem großen See,
–
(Hunderttausend Indianer
Lagerten in Mexiko).
–
Hunderttausend Freudenlampen
Lodern auf in Mexiko.
–
Ich, der ärmste aller Götter,
Und mein armes Mexiko.
–
Mein geliebtes Mexiko,
Nimmermehr kann ich es retten,
Aber rächen will ich furchtbar
Mein geliebtes Mexiko.
war noch so wild, wie eh und je. Die Indianer jagten die Büffelherden,
Antelopen gab es noch von Kanada bis Mexiko und es war keine Seltenheit,
Pumas zu sehen. Das Land war noch unberührt.
–
Dann galopierte ich weg. Nach Süden. Denn ich würde nicht geradewegs
nach Kanada reiten. Zuerst musste ich über den Rio Grande, nach Mexiko.
Und das so schnell wie möglich.
–
führend. Das Wasser war trüb wie immer und warm. Ich hatte es bis
Mexiko geschafft, aber sicher war ich noch nicht. Sie konnten mich hier
zwar nicht verhaften. Aber sie konnten mich holen und illegal wieder über
–
Zwei Jahre schlug ich mich dann in New Mexiko und Arizona herum, Suchte
Gold hier und dort, fand am Anfang aber nicht viel. Mein Geld reichte aus
in Kuba, wieder aufgetaucht, wo ihm König Ferdinand reiche
Besitzungen verlieh, und hat den kühnen Cortez nach Mexiko begleitet.
Ich denke, um den ehrgeizigen Eroberer zu überwachen: denn Moncada
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