Paraguay
Paraguay, die perle Südamerikas ist von europäischen Urlaubern noch weitesgehend verschiont geblieben. Es gibt noch viel zu entdecken.
Rinder). Hauptstadt ist Mercedes am Rio Negro, 30 km oberhalb
dessen Mündung in den Paraguay, mit 4000 Einw.; der
älteste Ort aber ist Soriano, an der Mündung des
–
gegen Skorbut und bei uns eine aus dem Kraut bereitete Tinktur
(Paraguay-Roux) gegen Zahnschwerz.
–
dasselbe Gebiet trat S. im Januar 1887 an; er untersuchte, durch
den Ausbruch der Cholera am Paraguay aufgehalten, die
merkwürdigen Sambaquis in der Provinz Santa Catharina und traf
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Philippinen…….. 7 452 800 Paraguay. ….. 1 413 500
–
starker und langer Hinterzehe und gekrümmten Krallen, bewohnen
die Wälder Amerikas von Paraguay bis Ka-
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Krümmungen, bildet mehrere Wasserfälle und mündet
links in den Paraguay.
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Kordillere, der Osten erstreckt sich durch die Chaco boreal bis zum
Paraguay. Die wichtigsten Flüsse sind der Pilcomayo und der
Tarija (oberer Rio Vermejo), die beide dem Paraguay zueilen. T.
bietet sowohl fruchtbare Ackerländereien als vorzügliche
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schwarz gebändert, bewohnt Südamerika von Guayana bis
Paraguay, lebt hauptsächlich in der Nähe der Küste,
in Plantagen, Gebüschen, Wäldern, gräbt sich
–
tinktur (T. Scillae), aus Meerzwiebelwurzel wie T. Absinthii
bereitet; Paratinktur, s. Paraguay-Roux; Krähenaugentinktur
(Strychnostinktur, T. Strychni, T. Nucum vomicarum), aus
–
höher gelegenen Teile Südamerikas von Guayana bis
Paraguay, be^ sonders bewaldete Flußufer und die offene
Savanne, welche er in kleinen Trupps durchschweift; er hält
Aehnlich wütheten sie unter den Völkern von Südamerika, den Indianern
von Paraguay und Gran Chako, den Puelchen, den Cariben, den Araukanern,
in Peru, am Maranon, in Guyana, wo ganze Völkerstämme durch sie
–
wenigstens in früherer Zeit, viele Kinder, die man eben nicht aufhob,
getödtet sind. Von den Guaikurus (östlich vom oberen Paraguay) berichtet
Azara 273, dass die ganze Nation hauptsächlich durch Abtreiben der
–
Aussterben–denn Castelnau z.B. fand 6 Stämme von ihnen, darunter zwei
ackerbauend, am Paraguay vor–als auch in Betreff dieser furchtbaren
Ausdehnung des Kindermords für übertrieben halten, so muss doch
–
dieser Gebrauch; mehr als zwei Kinder zogen sie nicht auf (Waitz 3,
476). Die Tobas (zwischen Abiponen und Guaikurus, östlich vom Paraguay)
tödten viele ihrer Kinder (Waitz 3, 475), die Lules (östlich von den
–
Thierähnliches sah (Waitz b, 100). Die Chiquitos (zwischen dem oberen
Paraguay und dem Titikaka) hatten so wenig Anhänglichkeit an ihre
Kinder, dass sie dieselben leicht fortgaben oder verkauften (Waitz 3,
–
3 Jahren 1628-1630 in Rio de Janeiro allein 60,000 Indianer, meist aus
Paraguay, in die Sklaverei verkauft wurden, wobei es natürlich auch
wieder zu den scheusslichsten Kriegen kam, in welchen Europäer und
Aehnlich wuetheten sie unter den Voelkern von Suedamerika, den Indianern
von Paraguay und Gran Chako, den Puelchen, den Cariben, den Araukanern,
in Peru, am Maranon, in Guyana, wo ganze Voelkerstaemme durch sie
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wenigstens in frueherer Zeit, viele Kinder, die man eben nicht aufhob,
getoedtet sind. Von den Guaikurus (oestlich vom oberen Paraguay) berichtet
Azara 273, dass die ganze Nation hauptsaechlich durch Abtreiben der
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Aussterben–denn Castelnau z.B. fand 6 Staemme von ihnen, darunter zwei
ackerbauend, am Paraguay vor–als auch in Betreff dieser furchtbaren
Ausdehnung des Kindermords fuer uebertrieben halten, so muss doch
–
dieser Gebrauch; mehr als zwei Kinder zogen sie nicht auf (Waitz 3,
476). Die Tobas (zwischen Abiponen und Guaikurus, oestlich vom Paraguay)
toedten viele ihrer Kinder (Waitz 3, 475), die Lules (oestlich von den
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Thieraehnliches sah (Waitz b, 100). Die Chiquitos (zwischen dem oberen
Paraguay und dem Titikaka) hatten so wenig Anhaenglichkeit an ihre
Kinder, dass sie dieselben leicht fortgaben oder verkauften (Waitz 3,
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3 Jahren 1628-1630 in Rio de Janeiro allein 60,000 Indianer, meist aus
Paraguay, in die Sklaverei verkauft wurden, wobei es natuerlich auch
wieder zu den scheusslichsten Kriegen kam, in welchen Europaeer und
wegzuziehen, wie’s sich gerade schickte. Venezuela machte mich zum
Luogotenente, Paraguay zum Major; aber Seine Majestät Dom Pedro von
Brasilien war am gnädigsten gegen mich, und so fand ich denn auch am
Er scheint mir nicht identisch mit der _Biche des Savanes_ von Guadeloupe
oder dem *Guazuti* in Paraguay, der auch in Rudeln lebt. Sein Fell ist auf
dem Rücken rothbraun, am Bauche weiß; es ist gefleckt, wie beim Axis. In
–
wichtigen Punkt zurückzukommen.] von Terra Firma, wie der Jaguarete in
Paraguay und der eigentliche asiatische Tiger, vor dem Menschen nicht
fliehen, wenn ihm dieser zu Leibe geht und die Zahl der Angreifenden ihn
–
architektonischen Ornamenten als einst die Eingeborenen in den
Jesuitenmissionen in Paraguay.
Er scheint mir nicht identisch mit der _Biche des Savanes_ von Guadeloupe
oder dem *Guazuti* in Paraguay, der auch in Rudeln lebt. Sein Fell ist auf
dem Ruecken rothbraun, am Bauche weiss; es ist gefleckt, wie beim Axis. In
–
wichtigen Punkt zurueckzukommen.] von Terra Firma, wie der Jaguarete in
Paraguay und der eigentliche asiatische Tiger, vor dem Menschen nicht
fliehen, wenn ihm dieser zu Leibe geht und die Zahl der Angreifenden ihn
–
architektonischen Ornamenten als einst die Eingeborenen in den
Jesuitenmissionen in Paraguay.
aber nicht sonnig. Im Gegensatz zu dieser kleinen Art steht _Cocos
australis Mart._(25) aus Süd-Brasilien und Paraguay, welche ausgezeichnet
blaugrün und sehr hart ist. Ihre Wedel gehören zu den elegantesten des
–
gehörige _Tradescantia floribunda Kth._(27), welche von Mexiko bis
Paraguay verbreitet ist. Sie wird hier zwar nicht schöner, aber sie hält
sich doch grün und wächst. Die Blätter werden zwar kleiner und kleiner,
aber nicht sonnig. Im Gegensatz zu dieser kleinen Art steht _Cocos
australis Mart._(25) aus Sued-Brasilien und Paraguay, welche ausgezeichnet
blaugruen und sehr hart ist. Ihre Wedel gehoeren zu den elegantesten des
–
gehoerige _Tradescantia floribunda Kth._(27), welche von Mexiko bis
Paraguay verbreitet ist. Sie wird hier zwar nicht schoener, aber sie haelt
sich doch gruen und waechst. Die Blaetter werden zwar kleiner und kleiner,
und der Küstengebirge (Serra Gerál), sowie längs der Ufer des Paraná und
Paraguay bis weit über den Wendekreis hinaus fort und verliert nur ganz
allmählich seinen tropischen Charakter. Letzterer ist in den Küstenwäldern
und der Kuestengebirge (Serra Geral), sowie laengs der Ufer des Parana und
Paraguay bis weit ueber den Wendekreis hinaus fort und verliert nur ganz
allmaehlich seinen tropischen Charakter. Letzterer ist in den Kuestenwaeldern
man sie nicht mit ihren Nachbarn, den Caraiben, oder den Payaguas und
Guayquilit in Paraguay, die sich alle durch hohen Wuchs auszeichnen,
sondern nur mit den Eingeborenen Amerikas im Durchschnitt vergleicht. Die
–
auffallend finden. Ich habe seitdem gehört, daß selbst beim Jaguar in den
heißen Landstrichen von Paraguay zuweilen *Albinos* vorkommen, mit so
gleichförmig weißem Fell, daß man die Flecken oder Ringe nur im Reflex der
man sie nicht mit ihren Nachbarn, den Caraiben, oder den Payaguas und
Guayquilit in Paraguay, die sich alle durch hohen Wuchs auszeichnen,
sondern nur mit den Eingeborenen Amerikas im Durchschnitt vergleicht. Die
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auffallend finden. Ich habe seitdem gehoert, dass selbst beim Jaguar in den
heissen Landstrichen von Paraguay zuweilen *Albinos* vorkommen, mit so
gleichfoermig weissem Fell, dass man die Flecken oder Ringe nur im Reflex der
bald machten sich auch sechs von ihnen auf, sie zu suchen. Unter Führung
des Portugiesen Alejo García zogen sie ins heutige Paraguay, begleitet
von 2000 Indianern, kämpften oder verhandelten mit den Indianerstämmen
–
sie zur Rückkehr, die sie in guter Ordnung mit silbernen und goldenen
Wertsachen beladen antraten. Von Paraguay aus, wo sie blieben, sandten
sie ihren zwei zurückgebliebenen Gefährten Briefe und drei Arrobas
–
die Nachrichten von der Herkunft einiger Silber- und Goldsachen
veranlaßten ihn aber, am 28. März 1528 wieder zurück und in den Paraguay
einzufahren. Durch Vermittlung der Indianer erfuhr er von der Ankunft
–
machten aber schließlich doch gemeinsam eine neue Reise den Paraná und
Paraguay aufwärts, wahrscheinlich bis zur Mündung des Pilcomayo. Nach
Sancti Spiritus zurückgekehrt, fuhren sie bald weiter flußabwärts bis zu
–
[Illustration: Die Carios in Paraguay (1539).]
–
[Illustration: Vernichtung der Expedition des Ayolas im westlichen
Paraguay durch die Indianer (1540).]
–
[Illustration: Kampf gegen die Carios in Paraguay nach Alvar Nuñez
Absetzung (1546).]
–
genannt wurde und nicht weit von jenem früheren Fort Sancti Spiritus
lag, fuhr auf Mendozas Befehl den Paraná und Paraguay herauf bis zum 21°
s. Br., überall von den Indianern freundlich aufgenommen und mit
–
umkehren. Darauf sendet er eine kleine Schar unter Befehl des Hernando
Rivero den Paraguay weiter hinauf, die Expedition kehrte auch
goldbeladen glücklich zurück. In Asunción hatte sich inzwischen eine
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gleich seinem Vorgänger das Silberland aufzusuchen; er reist mit einer
starken Schar Spanier und Indianer Paraguay aufwärts bis San Fernando,
läßt hier bei den Schiffen eine Bedeckungsmannschaft mit Proviant für
–
=Lafone Quevedo=, Schmidl. Rectificaciones al »Estudio Crítico sobre la
Historia y Descubrimiento del Rio de la Plata y Paraguay« del Dr. M.
Dominguez. Revista del Instituto Paraguayo, No. 29, 1901.
–
=Schmidel=, Historia y descubrimiento del Rio de La Plata y Paraguay.
Con una introducción y observaciones críticas por M. A. P(elliza).
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