Peru
Sol, seit 1862 Rechnungseinheit in Peru, à 100
Centavos = 5 Frank; auch s. v. w. Sou (s. d.).
–
S. Quitoense Lam. (Orange von Quito), ein bis 2 m hoher Halbstrauch
in Peru und Quito, trägt genießbare Früchte von der
Größe einer kleinen Orange, wird auch in England
–
französischen Seeräubern zerstörte Havana wieder,
begleitete dann 1532 Pizarro auf seiner Unternehmung gegen Peru und
kundschaftete das Land aus, zeigte sich human und mild und suchte
–
Glaubens kämpften die spanischen Heere am Po, an der Elbe, in
Mexiko und Peru. Dem Stolz der Spanier schmeichelte es, die
gebietende Macht in Europa zu sein, ihrem Glaubenseifer, für
–
als er die eigennützigen Absichten der Franzosen erkannte (s.
Mexiko, S.566). Ein Konflikt mit Peru und Chile (s. d., S. 1022),
der 1866 zu einer förmlichen Kriegserklärung Perus,
–
erforschte. Später besuchte er Europa, war 1863-64 Kommissar
der Union in Peru, 1868 Generalkonsul für Honduras in New York
und wurde 1871 Präsident des Anthropological Institute
–
(das. 1857, 2. Aufl. 1870); “Honduras, descriptive, historical and
statistical”(1870); “Peru. Incidents and explorations in the land
of the Incas” (1877; deutsch, Leipz. 1883).
–
Richtung Kalifornien-Japan rund 4050 m, für die Richtung
Peru-Neuseeland 2750 m ergeben (Hochstetter 1869, Geinitz 1877 in
“Petermanns Geographischen Mitteilungen”). Bisher sind solche
–
Küste nach Süden um das Kap Horn setzende Strömung
und nach N. die kalte Peru- oder Humboldt-Strömung, welche
sich bis über die Galapagosinseln hinaus fortsetzt und auf das
Klima der ganzen Küste einen so wohlthätigen
Einfluß ausübt. Die an der Küste von Chile und Peru
bekannten dichten Nebel werden diesem kalten Wasser zugeschrieben.
–
Britisch-Ostindien 7 259 300 Peru …….. 400 000
–
Tabatinga, Stadt in der brasil. Provinz Amazonas, dicht
an der Grenze von Peru am Amazonenstrom, 3375 km oberhalb
Pará, hat lebhaften Handel und ist in der neuesten Zeit als
–
Tacna, ehemaliges Departement der südamerikan.
Republik Peru, am Stillen Ozean, vom Rio Zama bis zum Rio Camarones
und im Innern bis jenseit der westlichen Kordilleren reichend,
–
hat etwa (1885) 45,086 Einw., der Mehrzahl nach Chilenen. Die
Provinz wurde 1883 von Peru an Chile abgetreten. Hauptstadt ist
Iquique. Die ehemalige Hauptstadt T., in 1158 m Meereshöhe im
–
Tarapoto, Stadt im südamerikan. Staat Peru
(Departement Loreto), 374 m ü. M., an einem Nebenfluß
–
Tarma, Stadt im Departement Junin der südamerikan.
Republik Peru, im tiefen, aber fruchtbaren Chanchamayothal, 3053 m
ü. M., hat eine höhere Schule, Fabrikation von Ponchos
–
Gebirgssee Südamerikas, im südöstlichen Teil von
Peru und im westlichen Teil von Bolivia, zwischen den
Küstenkordilleren und den bolivischen Andes, einer der
–
die Marine, befehligte 1860 im Kriege gegen Marokko die spanische
Flotte, zeichnete sich dann in dem Kriege gegen Peru aus, war 1867
Konteradmiral und Hafenkapitän von Cadiz und nahm
–
Topo, Feldmaß in Peru, = 5000 QVaras = 35,9128
Ar.
–
(spanische, türkische Kresse, unechte Kaper), einjährig,
1684 aus Peru nach Europa verpflanzt und jetzt in zahlreichen
Varietäten in allen Gärten zu finden, mit meist
–
in Essig oder Salz eingelegten Früchte wie Kapern benutzt. Aus
dieser Art und dem ähnlichen T. minus L. aus Peru sind
zahlreiche Varietäten, auch Zwergformen gezüchtet worden.
T. tuberoseum R. et P., mit knolligem Wurzelstock und
fünflappigen Blättern, wird in Peru der genießbaren
Knollen halber kultiviert und gedeiht auch bei uns. Andre
–
2) (Chimú) Hauptstadt des Departements Libertad (Peru),
in fruchtbarer, von Wüsten umgebener Gegend am Chimú,
–
Zürich und Paris, später auch in Berlin und Würzburg
Naturwissenschaft, bereiste 1838-43 Peru, lebte seit 1848 auf
seiner Besitzung Jakobshof in Niederösterreich, bereiste
1857-59 Brasilien, die La Plata-Staaten, Chile, Bolivia und Peru,
ging 1859 als Gesandter der Schweiz nach Brasilien, wo er
–
kommentiert” (das. 1875); “Organismus der Khetsuasprache” (Leipz.
1884); “Peru, Reiseskizzen” (St. Gallen 1846, 2 Bde.);
“Antiguedades peruanas” (mit Don Mariano de Rivero, Wien 1851, mit
–
Túmbes, Hafenort im Departement Piura (Peru), am
Fluß gleiches Namens, mit (1876) 1851 Einw. Hier landete 1527
–
Fregatte, begleitete 1734 einige Mitglieder der Pariser Akademie
nach Peru, um dieselben bei der Gradmessung am Äquator zu
unterstützen, durchforschte dann bis 1744 die spanischen
–
Cartagena und Ferrol und belebte die berühmten
Quecksilberminen von Almaden und Huancavelica in Peru, wohin er
1755 als Geschwaderchef gegangen war. Bald darauf erhielt er den
Kultur und sogar zu einer gewissen Höhe der Kultur emporgeschwungen
haben, in Polynesien, in Mexiko, in Peru, und man hat daher geschlossen,
einmal dass diese Kultur doch nur Halbkultur und wenig bedeutend gewesen
–
Guyanas 9770, Venezuela 52,400, Neu-Granada 126,000, Ekuador 200,000,
Peru 400,000, Bolivia 245,000, Chile 10,000, die Staaten der
argentinischen Republik 40,000, Patagonien und Feuerland 30,000, also
–
von Paraguay und Gran Chako, den Puelchen, den Cariben, den Araukanern,
in Peru, am Maranon, in Guyana, wo ganze Völkerstämme durch sie
aufgerieben sind. Nie aber sind sie, wie Humboldt b 4, 224 bezeugt, am
–
Kranken fand sich auf dem brasilianischen Festland unter den Payaguas
(Azara 269). Auch in Peru war das Heilverfahren, obwohl man einige
Arzneipflanzen kannte, purgirte und zur Ader liess, fast durchaus auf
–
85. 88. 131. 307. 350. 367 u. sonst. Ebenso wenig waren solche Laster,
wie Pöppig a.a.O. will, »Volkslaster« in Peru; freilich haben die
Conquistadoren auch hier das ärgste zu erzählen gewusst und mussten,
–
ganz eigenthümliches Licht. Auch beweisen die Zeugnisse bei Waitz 4,
417, dass auch in Peru solche Laster, Ehebruch oder gar Päderastie,
durchaus nicht verbreitet waren, sondern nur vereinzelt vorkamen, wofür
–
Zwillingsgeburten die Folge grober Ausschweifungen sahen (eb. 4, 367).
Auch in Peru galten Zwillinge als üble Vorbedeutung für die Eltern, der
man in vielen Theilen des Landes durch Fasten (eb. 417), in anderen
–
Namen von Völkern aufhören machen, indem sie das besiegte dem eigenen
Volke einverleibten, und namentlich in Peru geschah das öfters (407),
aber ein Volk vernichten oder auch nur so weit verringern, dass seine
–
Albert die Schädel ihrer Feinde als Trinkgeschirre, ganz wie die Inkas
von Peru (Waitz 4, 413) und die Abiponer, und nach dem bekannten
Zeugniss des Paulus Diaconus, die Langobarden.[K] Ferner sollen
–
In Peru waren Menschenopfer, wozu man gefangene Feinde nahm, selten und
nur bei ausserordentlichen Veranlassungen gebräuchlich. Weiber und
–
84-85). Denn der Grundsatz, dass die Sippe haften muss für das einzelne
verbrecherische Mitglied gilt auch hier. In Peru (4, 414-15) war die
Strenge der Gesetze nicht minder gross und die Haftbarkeit der Familie
–
geringsten Theil durch seine eigene Politik zu Grunde gegangen. Da diese
Schilderung im Grossen und Ganzen auch auf Peru passt, wo der König als
Stellvertreter Gottes auf Erden nur eine noch absolutere und drückendere
–
war natürlich auch jedes Recht und Gesetz, welches in denselben
bestanden hatte, aufgehoben. In Mexiko, in Peru aber waren die Gesetze
von grosser Strenge und grosser Wirksamkeit, da sie überall in höchster
–
Ebenso ging es in Darien (4, 351) und Neu-Granada (377) und dass es in
Peru eher schlimmer als besser war, dafür bürgt schon der Name Pizarro.
Das beliebte Mittel der Portugiesen, Bluthunde, die auf Indianer
–
zurückbleiben, was jene Behauptung rechtfertigt. Zugleich aber war in
Mexiko wie in Peru auch die intellektuelle Fähigkeit hoch entwickelt,
und was sie in industrieller Beziehung leisteten (Bauwerke, Goldarbeiten
Kultur und sogar zu einer gewissen Hoehe der Kultur emporgeschwungen
haben, in Polynesien, in Mexiko, in Peru, und man hat daher geschlossen,
einmal dass diese Kultur doch nur Halbkultur und wenig bedeutend gewesen
–
Guyanas 9770, Venezuela 52,400, Neu-Granada 126,000, Ekuador 200,000,
Peru 400,000, Bolivia 245,000, Chile 10,000, die Staaten der
argentinischen Republik 40,000, Patagonien und Feuerland 30,000, also
–
von Paraguay und Gran Chako, den Puelchen, den Cariben, den Araukanern,
in Peru, am Maranon, in Guyana, wo ganze Voelkerstaemme durch sie
aufgerieben sind. Nie aber sind sie, wie Humboldt b 4, 224 bezeugt, am
–
Kranken fand sich auf dem brasilianischen Festland unter den Payaguas
(Azara 269). Auch in Peru war das Heilverfahren, obwohl man einige
Arzneipflanzen kannte, purgirte und zur Ader liess, fast durchaus auf
–
85. 88. 131. 307. 350. 367 u. sonst. Ebenso wenig waren solche Laster,
wie Poeppig a.a.O. will, “Volkslaster” in Peru; freilich haben die
Conquistadoren auch hier das aergste zu erzaehlen gewusst und mussten,
–
ganz eigenthuemliches Licht. Auch beweisen die Zeugnisse bei Waitz 4,
417, dass auch in Peru solche Laster, Ehebruch oder gar Paederastie,
durchaus nicht verbreitet waren, sondern nur vereinzelt vorkamen, wofuer
–
Zwillingsgeburten die Folge grober Ausschweifungen sahen (eb. 4, 367).
Auch in Peru galten Zwillinge als ueble Vorbedeutung fuer die Eltern, der
man in vielen Theilen des Landes durch Fasten (eb. 417), in anderen
–
Namen von Voelkern aufhoeren machen, indem sie das besiegte dem eigenen
Volke einverleibten, und namentlich in Peru geschah das oefters (407),
aber ein Volk vernichten oder auch nur so weit verringern, dass seine
–
Albert die Schaedel ihrer Feinde als Trinkgeschirre, ganz wie die Inkas
von Peru (Waitz 4, 413) und die Abiponer, und nach dem bekannten
Zeugniss des Paulus Diaconus, die Langobarden.[K] Ferner sollen
–
In Peru waren Menschenopfer, wozu man gefangene Feinde nahm, selten und
nur bei ausserordentlichen Veranlassungen gebraeuchlich. Weiber und
–
84-85). Denn der Grundsatz, dass die Sippe haften muss fuer das einzelne
verbrecherische Mitglied gilt auch hier. In Peru (4, 414-15) war die
Strenge der Gesetze nicht minder gross und die Haftbarkeit der Familie
–
geringsten Theil durch seine eigene Politik zu Grunde gegangen. Da diese
Schilderung im Grossen und Ganzen auch auf Peru passt, wo der Koenig als
Stellvertreter Gottes auf Erden nur eine noch absolutere und drueckendere
–
war natuerlich auch jedes Recht und Gesetz, welches in denselben
bestanden hatte, aufgehoben. In Mexiko, in Peru aber waren die Gesetze
von grosser Strenge und grosser Wirksamkeit, da sie ueberall in hoechster
–
Ebenso ging es in Darien (4, 351) und Neu-Granada (377) und dass es in
Peru eher schlimmer als besser war, dafuer buergt schon der Name Pizarro.
Das beliebte Mittel der Portugiesen, Bluthunde, die auf Indianer
–
zurueckbleiben, was jene Behauptung rechtfertigt. Zugleich aber war in
Mexiko wie in Peru auch die intellektuelle Faehigkeit hoch entwickelt,
und was sie in industrieller Beziehung leisteten (Bauwerke, Goldarbeiten
Man lachte und spottete über die angebliche Entdeckung auf allen
Sternwarten Südamerikas, in Brasilien und Peru, ebenso wie in La Plata,
auf denen von Australien, in Sidney, Adelaide, wie in Melbourne, und
sich nicht in Indien (die sogenannten indischen Smaragde sind meist
Chrysolithe); wir bezogen ihn seit der Entdeckung von Amerika nur aus Peru,
kannten keinen andern Fundort, gleichwohl stand nicht zu leugnen, dass man
–
zmerud;–_marakata_ im Bengalischen, auch tsuni und harinmani (d.i. grüner
Edelstein);–_pachee_ soll er im Hindu heissen. In Peru (Südamerika) heisst
der Smaragd pachel, pacha, was ein höchst merkwürdiges Zusammentreffen mit
–
Gesundheitssteine und schrieb ihnen medicinische oder magische Wirkungen
zu. Die alten Einwohner von Peru fertigten Spiegel daraus (miroirs des
Incas).
bemerkte Bouguer und Condamine, daß der 20,000 Fuß hohe Chimborasso
in Peru in Südamerika, aus Granit bestehend, das Pendel um 7-8
Linien von der senkrechten Linie ab, und an sich zog, welches
–
nach der Versicherung des Don Ulloa sollen auf einem Kalkgebirge in
Peru, in einer Höhe von 14,000 Fuß, und auf einem andern, in einer
Höhe von 13,200 Fuß, Pektiniten und Ammoniten gefunden worden sein.]
–
Berge, auf welchen Don Ulloa Ammoniten und Pektiniten in einer Höhe von
14,000 Fuß, auf einem Kalkgebirge in Peru, gefunden hat, anbetrifft,
so erklären die Geologen diese Erscheinung durch das Nahekommen eines
anerkannt, so in Palästina, Griechenland, Italien, Germanien, Gallien,
Indien, China, Japan, Peru u. s. w. Schon in den ältesten geschichtlichen
Urkunden unsres Geschlechts finden wir den Gedanken der Gemeinsamkeit des
Der Berge tiefer Schacht giebt dir nur schwirrend[4] Eisen,
Wie sehr wünscht Peru nicht, so arm zu sein als du.
Dann, wo die Freiheit herrscht, wird alle Mühe minder,
Hochalpen zu untersuchen, deren Bau ich in der Folge mit den Anden von
Quito und Peru vergleichen konnte. Da ich zu verschiedenen Zeiten mit
Instrumenten von verschiedener Construction arbeitete, wählte ich am Ende
–
wie nun einmal der Zufall in allen Menschenleben regiert, ich sah bei der
Rückkehr vom Amazonenstrom und aus Peru meinen Bruder wieder, ohne das
Festland von Afrika betreten zu haben.
–
die man je in Europa gesehen, zusammengebracht hat; Don Casimir Ortega,
Abbé Pourret und die gelehrten Verfasser der Flora von Peru, Ruiz und
Pavon, stellten uns ihre reichen Sammlungen zur unbeschränkten Verfügung.
–
unabhängige Staaten, die durch eine Mauer geschieden waren, dergleichen
man auch in Schottland, in Peru und in China findet, Denkmäler, die den
Nationalhaß überleben.
–
Bei den colossalen Berggipfeln von Quito und Peru, die über die Grenze des
ewigen Schnees hinausragen, wirken alle günstigen Umstände zusammen, um
–
des Klimas der Canarien. Der Boden der Inseln steigt amphitheatralisch auf
und zeigt, gleich Peru und Mexico, wenn auch in kleinerem Maaßstab, alle
Klimate, von afrikanischer Hitze bis zum Froste der Hochalpen. Santa Cruz,
–
reicher in der Entwicklung organischer Formen; aber nachdem ich die Ufer
des Orinoko, die Cordilleren in Peru und die schönen Thäler von Mexiko
durchwandert, muß ich gestehen, nirgends ein so mannigfaltiges, so
–
in den Garten bei Orotava, um den Chinabaum [Ich meine die Chinaarten, die
in Peru und im Königreich Neu-Grenada auf dem Rücken der Cordilleren,
zwischen 1000 und 1500 Toisen Meereshöhe an Orten wachsen, wo der
--
Durasno wachsen Proteen, der Gojavabaum, der Jambusenbaum, die Chirimoya
aus Peru, [_Annona Cherimolia_ Lamarck.] Mimosen und Heliconien im Freien.
Wir pflückten reife Samen von mehreren schönen Glycinearten aus
–
Vista und die Neveros müssen den Schnee dahin auf dem Rücken tragen. Ueber
diesem Punkte beginnt das *Malpays*, wie man in Mexiko, in Peru und
überall, wo es Vulkane gibt, einen von Dammerde entblößten und mit
–
wenn man ihn vom Kamme der Schweizer Hochalpen, als wenn man ihn vom
Gipfel der Cordilleren von Peru oder Mexico sieht. Je reiner und heiterer
die Luft ist, desto vollständiger wird das Licht bei seinem Durchgang
–
der Nähe der Tropen nicht mit Flechten und Moosen. Auf den Canarien, wie
in Guinea und an den Felsenküsten von Peru, sind es die Saftpflanzen, die
den Grund zur Dammerde legen, Gewächse, deren mit unzähligen Oeffnungen
–
See nicht gewöhnt sind, und lange einsam in den Wäldern von Guyana, in den
Savanen von Caracas oder auf den Cordilleren von Peru gelebt haben,
fürchten sich vor dem Seestrich bei den Bermuden mehr als jetzt die
–
Das Wort *Guayqueries* verdankt, gerade wie die Worte *Peru* und
*Peruaner*, seinen Ursprung einem bloßen Mißverständnisse. Als die
–
und ihre Vorurtheile in die Colonien mitgenommen. In Terra Firma, Mexico
und Peru sieht man selten einen Eingeborenen einen Baum pflanzen allein in
der Absicht, sich Schatten zu schaffen, und mit Ausnahme der Umgegend der
–
Semeilen [67 km] lang und sechs bis acht [11 bis 15 km] breit ist, bietet
vortrefflichen Ankergrund. Der Große Ozean an der Küste von Peru kann
nicht stiller und ruhiger seyn als das Meer der Antillen von Portocabello
–
Zu den Zügen, welche, wie oben angedeutet, der Küstenstrich von
Neu-Andalusien und der von Peru gemein haben, kommt nun noch, daß die
Erdbeben dort wie hier gleich häufig sind, und daß die Natur für diese
–
entsteigen, auf ihre Organe wirken. Daß letzteres möglich ist, läßt sich
nicht läugnen. Als ich mich in Peru aufhielt, wurde ein Fall beobachtet,
der mit diesen Erscheinungen zusammenhängt und der schon öfters
–
nach hundert und manchmal nach nicht dreißig Jahren sich wiederholen
sehen, während an der Küste von Peru, z. B. in Lima, die Epochen, die
jedesmal durch die gänzliche Zerstörung der Stadt bezeichnet werden,
–
In Neu-Andalusien, wie in Chili und Peru, gehen die Erdstöße den Küsten
nach und nicht weit ins Innere des Landes hinein. Dieser Umstand weist,
–
Apennins, die Grafschaft Perigord, die Küsten von Spanien und Portugal,
die von Peru und Terra Firma liefern deutliche Belege für diese
Behauptung. Es ist als würde die Erde desto stärker erschüttert, je
–
+———————-+———————+
|Mexiko | Peru |
+———————-+———————+
–
Gebirgsglieder zeigen, die ihm aufgelagert sind. Wir wollen nicht in
Zweifel ziehen, daß das reine [das von Wieliczka und Peru] oder mit
salzhaltigem Thon vermengte Steinsalz [das von Hallein, Ischl und
--
Wilden Hals- und Armbänder, und bei den zivilisierten Völkern in Mexiko
und Peru waren Perlen von schöner Form ungemein gesucht. Ich habe die
Basaltbüste einer mexikanischen Priesterin bekanntgemacht, [Humboldt,
--
den Ebenen, die sich im Osten der Anden ausbreiten, gehen die
Ueberlieferungen nicht über ein Jahrhundert hinauf. In Peru, in Guatimala
und in Mexico sind allerdings Trümmer von Gebäuden, historische Malereien
--
seyen eine Nachahmung der nach dem Gesetze Manco-Capacs errichteten
*Tambos* in Peru.
--
Elephanten, die ich aus den tropischen Ländern von Mexico, Neugrenada,
Quito und Peru mitgebracht, nicht in tief gelegenen Strichen (wo in
gemäßigten Zonen Megatherien am Rio Luxan(50) und in Virginien, große
--
Kalksteinschichten werden dünner; sie bilden Mauern, Gesimse und Thürme
wie in Peru, im Pappenheimschen und bei Dicow in Gallizien. Es ist nicht
mehr Alpenkalk, sondern eine Formation, welche jenem übergelagert ist,
--
verrufen. Solchen Contrasten begegnet man in Mexico, in Neu-Grenada und
Peru häufig, aber im Nordosten von Südamerika sind sie selten. Unter allen
hochgelegenen Thälern in Neu-Andalusien ist auch nur das von Caripe
--
lustig vor. Wir waren an diese Züge im Charakter des Indianers noch nicht
gewöhnt, fanden sie aber später gerade so am Orinoco, in Mexico und Peru
bei Völkern von sehr verschiedenen Sitten und Sprachen. Die Alcaden kamen
--
wenn sie sich von Cumana in ihr Kloster Caripe begeben. Oft, wenn wir
diese Berge, die Anden von Peru, die Pyrenäen und die Alpen, dir wir nach
einander besucht, verglichen, wurden wir inne, daß die Berggipfel von der
--
Saft an der weißen Rinde herabfließt; der Farn *Calahuala*, der nicht
derselbe ist wie der in Peru, aber fast eben so heilkräftig, und die
Irasse-, Macanilla-, Corozo- und Pragapalmen. Letztere gibt einen sehr
--
sumpfige Boden ist aufs sorgsamste angebaut. Während unseres Aufenthalts
in Peru wurde hier auf trockeneren Stellen der Kaffeebau eingeführt. Wir
sahen am Flusse indianische Weiber ihr Zeug mit der Frucht des *Parapara*
Hochalpen zu untersuchen, deren Bau ich in der Folge mit den Anden von
Quito und Peru vergleichen konnte. Da ich zu verschiedenen Zeiten mit
Instrumenten von verschiedener Construction arbeitete, waehlte ich am Ende
--
wie nun einmal der Zufall in allen Menschenleben regiert, ich sah bei der
Rueckkehr vom Amazonenstrom und aus Peru meinen Bruder wieder, ohne das
Festland von Afrika betreten zu haben.
--
die man je in Europa gesehen, zusammengebracht hat; Don Casimir Ortega,
Abbe Pourret und die gelehrten Verfasser der Flora von Peru, Ruiz und
Pavon, stellten uns ihre reichen Sammlungen zur unbeschraenkten Verfuegung.
--
unabhaengige Staaten, die durch eine Mauer geschieden waren, dergleichen
man auch in Schottland, in Peru und in China findet, Denkmaeler, die den
Nationalhass ueberleben.
--
Bei den colossalen Berggipfeln von Quito und Peru, die ueber die Grenze des
ewigen Schnees hinausragen, wirken alle guenstigen Umstaende zusammen, um
--
des Klimas der Canarien. Der Boden der Inseln steigt amphitheatralisch auf
und zeigt, gleich Peru und Mexico, wenn auch in kleinerem Maassstab, alle
Klimate, von afrikanischer Hitze bis zum Froste der Hochalpen. Santa Cruz,
--
reicher in der Entwicklung organischer Formen; aber nachdem ich die Ufer
des Orinoko, die Cordilleren in Peru und die schoenen Thaeler von Mexiko
durchwandert, muss ich gestehen, nirgends ein so mannigfaltiges, so
--
in den Garten bei Orotava, um den Chinabaum [Ich meine die Chinaarten, die
in Peru und im Koenigreich Neu-Grenada auf dem Ruecken der Cordilleren,
zwischen 1000 und 1500 Toisen Meereshoehe an Orten wachsen, wo der
--
Durasno wachsen Proteen, der Gojavabaum, der Jambusenbaum, die Chirimoya
aus Peru, [_Annona Cherimolia_ Lamarck.] Mimosen und Heliconien im Freien.
Wir pflueckten reife Samen von mehreren schoenen Glycinearten aus
–
Vista und die Neveros muessen den Schnee dahin auf dem Ruecken tragen. Ueber
diesem Punkte beginnt das *Malpays*, wie man in Mexiko, in Peru und
ueberall, wo es Vulkane gibt, einen von Dammerde entbloessten und mit
–
wenn man ihn vom Kamme der Schweizer Hochalpen, als wenn man ihn vom
Gipfel der Cordilleren von Peru oder Mexico sieht. Je reiner und heiterer
die Luft ist, desto vollstaendiger wird das Licht bei seinem Durchgang
–
der Naehe der Tropen nicht mit Flechten und Moosen. Auf den Canarien, wie
in Guinea und an den Felsenkuesten von Peru, sind es die Saftpflanzen, die
den Grund zur Dammerde legen, Gewaechse, deren mit unzaehligen Oeffnungen
–
See nicht gewoehnt sind, und lange einsam in den Waeldern von Guyana, in den
Savanen von Caracas oder auf den Cordilleren von Peru gelebt haben,
fuerchten sich vor dem Seestrich bei den Bermuden mehr als jetzt die
–
Das Wort *Guayqueries* verdankt, gerade wie die Worte *Peru* und
*Peruaner*, seinen Ursprung einem blossen Missverstaendnisse. Als die
–
und ihre Vorurtheile in die Colonien mitgenommen. In Terra Firma, Mexico
und Peru sieht man selten einen Eingeborenen einen Baum pflanzen allein in
der Absicht, sich Schatten zu schaffen, und mit Ausnahme der Umgegend der
–
Semeilen [67 km] lang und sechs bis acht [11 bis 15 km] breit ist, bietet
vortrefflichen Ankergrund. Der Grosse Ozean an der Kueste von Peru kann
nicht stiller und ruhiger seyn als das Meer der Antillen von Portocabello
–
Zu den Zuegen, welche, wie oben angedeutet, der Kuestenstrich von
Neu-Andalusien und der von Peru gemein haben, kommt nun noch, dass die
Erdbeben dort wie hier gleich haeufig sind, und dass die Natur fuer diese
–
entsteigen, auf ihre Organe wirken. Dass letzteres moeglich ist, laesst sich
nicht laeugnen. Als ich mich in Peru aufhielt, wurde ein Fall beobachtet,
der mit diesen Erscheinungen zusammenhaengt und der schon oefters
–
nach hundert und manchmal nach nicht dreissig Jahren sich wiederholen
sehen, waehrend an der Kueste von Peru, z. B. in Lima, die Epochen, die
jedesmal durch die gaenzliche Zerstoerung der Stadt bezeichnet werden,
–
In Neu-Andalusien, wie in Chili und Peru, gehen die Erdstoesse den Kuesten
nach und nicht weit ins Innere des Landes hinein. Dieser Umstand weist,
–
Apennins, die Grafschaft Perigord, die Kuesten von Spanien und Portugal,
die von Peru und Terra Firma liefern deutliche Belege fuer diese
Behauptung. Es ist als wuerde die Erde desto staerker erschuettert, je
–
+———————-+———————+
|Mexiko | Peru |
+———————-+———————+
–
Gebirgsglieder zeigen, die ihm aufgelagert sind. Wir wollen nicht in
Zweifel ziehen, dass das reine [das von Wieliczka und Peru] oder mit
salzhaltigem Thon vermengte Steinsalz [das von Hallein, Ischl und
–
Wilden Hals- und Armbaender, und bei den zivilisierten Voelkern in Mexiko
und Peru waren Perlen von schoener Form ungemein gesucht. Ich habe die
Basaltbueste einer mexikanischen Priesterin bekanntgemacht, [Humboldt,
–
den Ebenen, die sich im Osten der Anden ausbreiten, gehen die
Ueberlieferungen nicht ueber ein Jahrhundert hinauf. In Peru, in Guatimala
und in Mexico sind allerdings Truemmer von Gebaeuden, historische Malereien
–
seyen eine Nachahmung der nach dem Gesetze Manco-Capacs errichteten
*Tambos* in Peru.
–
Elephanten, die ich aus den tropischen Laendern von Mexico, Neugrenada,
Quito und Peru mitgebracht, nicht in tief gelegenen Strichen (wo in
gemaessigten Zonen Megatherien am Rio Luxan(50) und in Virginien, grosse
–
Kalksteinschichten werden duenner; sie bilden Mauern, Gesimse und Thuerme
wie in Peru, im Pappenheimschen und bei Dicow in Gallizien. Es ist nicht
mehr Alpenkalk, sondern eine Formation, welche jenem uebergelagert ist,
–
verrufen. Solchen Contrasten begegnet man in Mexico, in Neu-Grenada und
Peru haeufig, aber im Nordosten von Suedamerika sind sie selten. Unter allen
hochgelegenen Thaelern in Neu-Andalusien ist auch nur das von Caripe
–
lustig vor. Wir waren an diese Zuege im Charakter des Indianers noch nicht
gewoehnt, fanden sie aber spaeter gerade so am Orinoco, in Mexico und Peru
bei Voelkern von sehr verschiedenen Sitten und Sprachen. Die Alcaden kamen
–
wenn sie sich von Cumana in ihr Kloster Caripe begeben. Oft, wenn wir
diese Berge, die Anden von Peru, die Pyrenaeen und die Alpen, dir wir nach
einander besucht, verglichen, wurden wir inne, dass die Berggipfel von der
–
Saft an der weissen Rinde herabfliesst; der Farn *Calahuala*, der nicht
derselbe ist wie der in Peru, aber fast eben so heilkraeftig, und die
Irasse-, Macanilla-, Corozo- und Pragapalmen. Letztere gibt einen sehr
–
sumpfige Boden ist aufs sorgsamste angebaut. Waehrend unseres Aufenthalts
in Peru wurde hier auf trockeneren Stellen der Kaffeebau eingefuehrt. Wir
sahen am Flusse indianische Weiber ihr Zeug mit der Frucht des *Parapara*
Brasiliens 114; Umgebung von Pernambuco 115; Campos von Minas Geraes 115;
trockene Küstenstriche Mexicos 115; Nord-Chile und Peru 116; St. Croix und
die Jungferninseln 116.
–
POEPPIG. _Reise in Chile, Peru und auf dem Amazonenstrom._ 2 Bde.
–
Caraguata. — Columbien, W.-Ind.
Guzmannia. — Peru bis W.-Ind.
Tillandsia. — Trop. und subtrop. Am.
–
Restrepia. — Trop. Am.
Masdevellia. — Trop. Am., vorw. v. Peru nach Mexico.
Arpophyllum. — Mexico u. C.-Am.
–
Lanium. — Bras., Surinam.
Amblostoma. — Bras., Peru, Bol.
Seraphyta. — W.-Ind.
Diothonea. — And. Columb. u. Peru.
Stenoglossum. — Trop. And.
–
Lacaena. — C.-Am.
Lycaste. — Peru bis Mex. und W.-Ind.
Anguloa. — And. Peru, Columb.
Chondrorhyncha. — Columbien.
–
Maxillaria. — Trop. Am.
Camaridium. — Gui., Col., Peru.
Dichaea. — Trop. Am.
–
Cryptocentrum. — Ecuador.
Diadenia. — Para, Peru.
Comparettia. — Trop. And.
–
Oncidium. — Trop. Am.
Miltonia. — Peru, Bras.
Brassia. — Trop. Am.
–
Abola. — And. Columbien.
Neodryas. — Bol., Peru.
Ada. — Amnd. Columbien.
Sutrina. — Peru.
Trigonidium. — Bras., C.-Am.
–
Cirrhaea. — Trop. Am.
Telipogon. — And. Columb., Peru.
Trichoceros. — Columb., Peru.
–
Blakea. — W.-Ind.
? Topobea. — Peru, Guiana, Mex. etc.
–
Markea. — Trop. Am.
Juanulloa. — Peru, Columb., C.-Am.
Dyssochroma. — Brasil.
–
Peperomia #hispidula. — S. (Trop. Am.)
– #inaequalifolia R. ET P. — S. (Peru, Venez., Boliv.)
– #polystachya Miq. — T. (Trop. Am.)
–
Tillandsia macrocnemis GR. — C.
– #purpurea R. ET P. — O. (Peru.)
– circinalis GR. — E., C., O.
– (Vriesea) #rubra R. ET P. T., S., J., O. (Peru.)
– globosa. — E. (Brasil.)
–
– recurvata L. — C., T., B.-A. (Am. trop. et temp.)
– capillaris R. ET P. — J. (Peru, Boliv.)
– bryoides GR. — C., T., O. (Brasil. austr.)
Brasiliens 114; Umgebung von Pernambuco 115; Campos von Minas Geraes 115;
trockene Kuestenstriche Mexicos 115; Nord-Chile und Peru 116; St. Croix und
die Jungferninseln 116.
–
POEPPIG. _Reise in Chile, Peru und auf dem Amazonenstrom._ 2 Bde.
–
Caraguata. — Columbien, W.-Ind.
Guzmannia. — Peru bis W.-Ind.
Tillandsia. — Trop. und subtrop. Am.
–
Restrepia. — Trop. Am.
Masdevellia. — Trop. Am., vorw. v. Peru nach Mexico.
Arpophyllum. — Mexico u. C.-Am.
–
Lanium. — Bras., Surinam.
Amblostoma. — Bras., Peru, Bol.
Seraphyta. — W.-Ind.
Diothonea. — And. Columb. u. Peru.
Stenoglossum. — Trop. And.
–
Lacaena. — C.-Am.
Lycaste. — Peru bis Mex. und W.-Ind.
Anguloa. — And. Peru, Columb.
Chondrorhyncha. — Columbien.
–
Maxillaria. — Trop. Am.
Camaridium. — Gui., Col., Peru.
Dichaea. — Trop. Am.
–
Cryptocentrum. — Ecuador.
Diadenia. — Para, Peru.
Comparettia. — Trop. And.
–
Oncidium. — Trop. Am.
Miltonia. — Peru, Bras.
Brassia. — Trop. Am.
–
Abola. — And. Columbien.
Neodryas. — Bol., Peru.
Ada. — Amnd. Columbien.
Sutrina. — Peru.
Trigonidium. — Bras., C.-Am.
–
Cirrhaea. — Trop. Am.
Telipogon. — And. Columb., Peru.
Trichoceros. — Columb., Peru.
–
Blakea. — W.-Ind.
? Topobea. — Peru, Guiana, Mex. etc.
–
Markea. — Trop. Am.
Juanulloa. — Peru, Columb., C.-Am.
Dyssochroma. — Brasil.
–
Peperomia #hispidula. — S. (Trop. Am.)
– #inaequalifolia R. ET P. — S. (Peru, Venez., Boliv.)
– #polystachya Miq. — T. (Trop. Am.)
–
Tillandsia macrocnemis GR. — C.
– #purpurea R. ET P. — O. (Peru.)
– circinalis GR. — E., C., O.
– (Vriesea) #rubra R. ET P. T., S., J., O. (Peru.)
– globosa. — E. (Brasil.)
–
– recurvata L. — C., T., B.-A. (Am. trop. et temp.)
– capillaris R. ET P. — J. (Peru, Boliv.)
– bryoides GR. — C., T., O. (Brasil. austr.)
Hebräischen und dem Baskischen haben. Ueberall, im Kloster Caripe wie am
Orinoco, in Peru, wie in Mexico, hörte ich diesen Gedanken äußern,
besonders Geistliche, die vom Hebräischen und Baskischen einige
–
sind größer, stärker, kriegerischer und schweigsamer. Auch sie weichen
hinsichtlich der Hautfarbe auffallend von einander ab. In Mexico, in Peru,
in Neugrenada, in Quito, an den Ufern des Orinoco und des Amazonenstroms,
–
sind und erst mit der Mannbarkeit so broncefarbig werden wie die
Eingeborenen von Peru und Mexico. Bei dem Häuptling der Miamis
Michikinakua waren die Arme und die der Sonne nicht ausgesetzten
Körpertheile fast weiß. Dieser Unterschied in der Farbe der bedeckten und
nicht bedeckten Theile wird bei den Eingeborenen von Peru und Mexico
niemals beobachtet, selbst nicht bei sehr wohlhabenden Familien, die sich
–
mich hier vorläufig nur auf das Zeugniß ULLOAs.(13) Dieser Gelehrte sah
die Indianer in Chili, auf den Anden von Peru, an den heißen Küsten von
Panama, und wiederum in Louisiana, im nördlichen gemäßigten Erdstrich. Er
–
machen, daß weder die Hitze noch ein kaltes Klima die Farbe merkbar
verändern, so daß man die Indianer auf den Cordilleren von Peru und
die auf den heißesten Ebenen leicht verwechselt, und man diejenigen,
–
damals nicht geglaubt, daß ich nach langem Aufenthalt auf den Hochebenen
von Quito und an den Küsten von Peru mich selbst an ziemlich starke
Bewegungen des Bodens so sehr gewöhnen würde, wie wir in Europa an das
–
donnern zuhören, wie wir an den Donner in der Luft. Der Mensch faßt sehr
schnell wieder Zutrauen, und an den Küsten von Peru gewöhnt man sich am
Ende an die Schwankungen des Bodens, wie der Schiffer an die Stöße, die
–
Des Rückens der Cordilleren erwähne ich dabei nicht, weil, einige ziemlich
dürre Hochebenen in Mexico und Peru ausgenommen, auf sehr hohen Plateaus,
auf solchen, wo der Luftdruck um 10–11 Zoll geringer ist als an der
–
14 In Santa-Fe de Bogota, in Popayan und in der südlichen Halbkugel in
Quito und Peru habe ich Niemand getroffen, der die Meteore gesehen
hätte. Vielleicht war nur der Zustand der Atmosphäre, der in diesen
–
Cordilleren der Anden häufig vor; aber überall, in Mexico, in Quito, in
Peru, in Neu-Grenada muß man weit ins Binnenland reisen, entweder über die
Ebenen oder auf Strömen hinauf, bis man in die Heerde der Cultur, in die
–
machten einen tiefen Eindruck auf mich, und ich sollte denselben auf
unsern Reisen durch die Anden von Neu-Grenada und Peru noch oft erhalten.
In Europa, wo die Völker ihre Streitigkeiten in den Ebenen schlichten,
–
verkehren. Ueberall wo die Cultur nicht schon vor der Eroberung in einem
gewissen Grade bestand (wie in Mexico, Guatimala, Quito und Peru),
verbreitete sie sich von den Küsten ins Binnenland, bald einem großen
–
*Caracas* ist die Hauptstadt eines Landes, das fast zweimal so groß ist
als das heutige Peru und an Flächengehalt dem Königreich Neu-Grenada wenig
nachsteht.(20) Dieses Land, das im spanischen Regierungsstyl _Capitania
–
Königreich Venezuela. Bevölkerung, Industrie und Geistesbildung nehmen
keineswegs überall von der Küste dem Innern zu ab. In Mexico, Peru und
Quito findet man die stärkste ackerbauende Bevölkerung, die meisten
–
meist sehr verwickelte Institutionen vorgefunden, wie in Neuspanien
südlich von Durango und in Peru von Couzco bis Potosi. In der
Generalcapitanerie Caracas ist die indianische Bevölkerung des bebauten
–
alle Städte derselben von den spanischen Eroberern gegründet. Diese
konnten hier nicht, wie in Mexico und Peru, in die Fußstapfen der alten
Cultur der Eingeborenen treten. An Caracas, Maracaybo, Cumana und Coro ist
–
20 Die _Capitanio general_ von Caracas hat 48,000 Quadratmeilen (25 auf
den Grad) Umfang, Peru 30,000, Neu-Grenada 65,000. Es ist dieß das
Ergebniß von Oltmanns Berechnung, wobei die Veränderungen zu Grunde
–
nur Freie zu Ahnen hat, der eigentliche Adel. In den Colonien ist die
Hautfarbe das wahre äußere Abzeichen desselben. In Mexico wie in Peru, in
Caracas wie auf Cuba kann man alle Tage einen Menschen, der barfuß geht,
–
Voraussetzung allerdings nicht richtig. Die Fichten Mexico’s fehlen auf
den Cordilleren von Peru; auf der Silla von Caracas wachsen nicht die
Eichen, die man in Neu-Grenada in derselben Höhe findet. Die
–
der Erde« zuzuschreiben. Wenn man lang in Neu-Andalusien oder in den
Niederungen von Peru gelebt hat, kann man nicht wohl in Abrede ziehen, daß
zu Anfang der Regenzeit, also eben zur Zeit der Gewitter, das Auftreten
–
liegenden Punkte, z. B. die Eilande Hermanos, die geringste Erschütterung
empfanden. Diese Erscheinung kommt in Peru und Mexico häufig bei Erdbeben
vor, die seit Jahrhunderten eine bestimmte Richtung einhalten. Die
–
ausstieß, am Druck elastischer Flüssigkeiten theilnahmen, welche den Boden
des Königreichs Peru erschütterten und in wenigen Augenblicken dreißig bis
vierzigtausend Menschen das Leben kosteten.
–
als auf den Nordküsten von Afrika und auf den Hochebenen von Neu-Grenada,
Peru und Mexico. Vergleicht man, nicht die mittlere Temperatur des ganzen
Jahrs, sondern nur die mittleren Temperaturen der Jahreszeit, in welche
–
die in ursachlichem Zusammenhang stehen. Länder in entgegengesetzten
Hemisphären, die Lombardei am Fuße der Alpenkette und Nieder-Peru zwischen
dem stillen Meer und den Cordilleren der Anden, liefern einleuchtende
–
Panama, auf der Hochebene von Mexico, in den Wüsten zwischen dem
Königreich Quito und Peru, und zwischen Peru und Chili), wären Kameele für
den Handelsverkehr im Innern von der höchsten Bedeutung. Man muß sich um
–
südlichen Spanien sehr häufig war. Ein Biscayer, Juan de Reinaga, hatte
auf seine Kosten einige Kameele nach Peru gebracht. Pater Acosta sah sie
gegen das Ende des sechzehnten Jahrhunderts am Fuße der Anden; da sie aber
–
dramatischsten Episoden in der Geschichte der Eroberung bilden, zog im
Jahr 1561 aus Peru über den Amazonenstrom auf die Insel Margarita und von
dort über den Hafen von Burburata in die Thaler von Aragua. Als er in
–
durften hoffen, in der Folge sehr viele mit ewigem Schnee bedeckte Gebirge
in Quito, Peru und Mexico besuchen zu können, und es schien mir desto
gerathener, den Ausflug in die Gebirge von Merida aufzugeben, da wir
–
hundertblätterige Rose hier verwildert, da wir sie doch in den Anden
von Quito und Peru nirgends angetroffen haben? Ist es auch wirklich
unsere Gartenrose? (S. Bd. II. Seite 174).
–
bedeckte, ganz pflanzenlose Wüsten, fehlen nun aber der neuen Welt fast
ganz. Ich habe dergleichen nur im niedern Strich von Peru, zwischen
Amotape und Coquimbo, am Gestade der Südsee gesehen. Die Spanier nennen
–
sehr hohe Plateaus. Auch Amerika hat auf dem Rücken der Gebirge von
Mexico, Peru und Quito Savanen von bedeutender Ausdehnung, aber seine
ausgedehntesten Steppen, die Llanos von Cumana, Caracas und Meta, erheben
–
zum Plateau der Cordilleren hinauf stiegen, dem umherschweifenden Leben
entsagten, die cultivirten Völker von Peru und Neu-Grenada unterjochten,
den Thron der Incas und des Zaque(72) umstürzten und an die Stelle des
Hebraeischen und dem Baskischen haben. Ueberall, im Kloster Caripe wie am
Orinoco, in Peru, wie in Mexico, hoerte ich diesen Gedanken aeussern,
besonders Geistliche, die vom Hebraeischen und Baskischen einige
–
sind groesser, staerker, kriegerischer und schweigsamer. Auch sie weichen
hinsichtlich der Hautfarbe auffallend von einander ab. In Mexico, in Peru,
in Neugrenada, in Quito, an den Ufern des Orinoco und des Amazonenstroms,
–
sind und erst mit der Mannbarkeit so broncefarbig werden wie die
Eingeborenen von Peru und Mexico. Bei dem Haeuptling der Miamis
Michikinakua waren die Arme und die der Sonne nicht ausgesetzten
Koerpertheile fast weiss. Dieser Unterschied in der Farbe der bedeckten und
nicht bedeckten Theile wird bei den Eingeborenen von Peru und Mexico
niemals beobachtet, selbst nicht bei sehr wohlhabenden Familien, die sich
–
mich hier vorlaeufig nur auf das Zeugniss ULLOAs.(13) Dieser Gelehrte sah
die Indianer in Chili, auf den Anden von Peru, an den heissen Kuesten von
Panama, und wiederum in Louisiana, im noerdlichen gemaessigten Erdstrich. Er
–
machen, dass weder die Hitze noch ein kaltes Klima die Farbe merkbar
veraendern, so dass man die Indianer auf den Cordilleren von Peru und
die auf den heissesten Ebenen leicht verwechselt, und man diejenigen,
–
damals nicht geglaubt, dass ich nach langem Aufenthalt auf den Hochebenen
von Quito und an den Kuesten von Peru mich selbst an ziemlich starke
Bewegungen des Bodens so sehr gewoehnen wuerde, wie wir in Europa an das
–
donnern zuhoeren, wie wir an den Donner in der Luft. Der Mensch fasst sehr
schnell wieder Zutrauen, und an den Kuesten von Peru gewoehnt man sich am
Ende an die Schwankungen des Bodens, wie der Schiffer an die Stoesse, die
–
Des Rueckens der Cordilleren erwaehne ich dabei nicht, weil, einige ziemlich
duerre Hochebenen in Mexico und Peru ausgenommen, auf sehr hohen Plateaus,
auf solchen, wo der Luftdruck um 10–11 Zoll geringer ist als an der
–
14 In Santa-Fe de Bogota, in Popayan und in der suedlichen Halbkugel in
Quito und Peru habe ich Niemand getroffen, der die Meteore gesehen
haette. Vielleicht war nur der Zustand der Atmosphaere, der in diesen
–
Cordilleren der Anden haeufig vor; aber ueberall, in Mexico, in Quito, in
Peru, in Neu-Grenada muss man weit ins Binnenland reisen, entweder ueber die
Ebenen oder auf Stroemen hinauf, bis man in die Heerde der Cultur, in die
–
machten einen tiefen Eindruck auf mich, und ich sollte denselben auf
unsern Reisen durch die Anden von Neu-Grenada und Peru noch oft erhalten.
In Europa, wo die Voelker ihre Streitigkeiten in den Ebenen schlichten,
–
verkehren. Ueberall wo die Cultur nicht schon vor der Eroberung in einem
gewissen Grade bestand (wie in Mexico, Guatimala, Quito und Peru),
verbreitete sie sich von den Kuesten ins Binnenland, bald einem grossen
–
*Caracas* ist die Hauptstadt eines Landes, das fast zweimal so gross ist
als das heutige Peru und an Flaechengehalt dem Koenigreich Neu-Grenada wenig
nachsteht.(20) Dieses Land, das im spanischen Regierungsstyl _Capitania
–
Koenigreich Venezuela. Bevoelkerung, Industrie und Geistesbildung nehmen
keineswegs ueberall von der Kueste dem Innern zu ab. In Mexico, Peru und
Quito findet man die staerkste ackerbauende Bevoelkerung, die meisten
–
meist sehr verwickelte Institutionen vorgefunden, wie in Neuspanien
suedlich von Durango und in Peru von Couzco bis Potosi. In der
Generalcapitanerie Caracas ist die indianische Bevoelkerung des bebauten
–
alle Staedte derselben von den spanischen Eroberern gegruendet. Diese
konnten hier nicht, wie in Mexico und Peru, in die Fussstapfen der alten
Cultur der Eingeborenen treten. An Caracas, Maracaybo, Cumana und Coro ist
–
20 Die _Capitanio general_ von Caracas hat 48,000 Quadratmeilen (25 auf
den Grad) Umfang, Peru 30,000, Neu-Grenada 65,000. Es ist diess das
Ergebniss von Oltmanns Berechnung, wobei die Veraenderungen zu Grunde
–
nur Freie zu Ahnen hat, der eigentliche Adel. In den Colonien ist die
Hautfarbe das wahre aeussere Abzeichen desselben. In Mexico wie in Peru, in
Caracas wie auf Cuba kann man alle Tage einen Menschen, der barfuss geht,
–
Voraussetzung allerdings nicht richtig. Die Fichten Mexico’s fehlen auf
den Cordilleren von Peru; auf der Silla von Caracas wachsen nicht die
Eichen, die man in Neu-Grenada in derselben Hoehe findet. Die
–
der Erde” zuzuschreiben. Wenn man lang in Neu-Andalusien oder in den
Niederungen von Peru gelebt hat, kann man nicht wohl in Abrede ziehen, dass
zu Anfang der Regenzeit, also eben zur Zeit der Gewitter, das Auftreten
–
liegenden Punkte, z. B. die Eilande Hermanos, die geringste Erschuetterung
empfanden. Diese Erscheinung kommt in Peru und Mexico haeufig bei Erdbeben
vor, die seit Jahrhunderten eine bestimmte Richtung einhalten. Die
–
ausstiess, am Druck elastischer Fluessigkeiten theilnahmen, welche den Boden
des Koenigreichs Peru erschuetterten und in wenigen Augenblicken dreissig bis
vierzigtausend Menschen das Leben kosteten.
–
als auf den Nordkuesten von Afrika und auf den Hochebenen von Neu-Grenada,
Peru und Mexico. Vergleicht man, nicht die mittlere Temperatur des ganzen
Jahrs, sondern nur die mittleren Temperaturen der Jahreszeit, in welche
–
die in ursachlichem Zusammenhang stehen. Laender in entgegengesetzten
Hemisphaeren, die Lombardei am Fusse der Alpenkette und Nieder-Peru zwischen
dem stillen Meer und den Cordilleren der Anden, liefern einleuchtende
–
Panama, auf der Hochebene von Mexico, in den Wuesten zwischen dem
Koenigreich Quito und Peru, und zwischen Peru und Chili), waeren Kameele fuer
den Handelsverkehr im Innern von der hoechsten Bedeutung. Man muss sich um
–
suedlichen Spanien sehr haeufig war. Ein Biscayer, Juan de Reinaga, hatte
auf seine Kosten einige Kameele nach Peru gebracht. Pater Acosta sah sie
gegen das Ende des sechzehnten Jahrhunderts am Fusse der Anden; da sie aber
–
dramatischsten Episoden in der Geschichte der Eroberung bilden, zog im
Jahr 1561 aus Peru ueber den Amazonenstrom auf die Insel Margarita und von
dort ueber den Hafen von Burburata in die Thaler von Aragua. Als er in
–
durften hoffen, in der Folge sehr viele mit ewigem Schnee bedeckte Gebirge
in Quito, Peru und Mexico besuchen zu koennen, und es schien mir desto
gerathener, den Ausflug in die Gebirge von Merida aufzugeben, da wir
–
hundertblaetterige Rose hier verwildert, da wir sie doch in den Anden
von Quito und Peru nirgends angetroffen haben? Ist es auch wirklich
unsere Gartenrose? (S. Bd. II. Seite 174).
–
bedeckte, ganz pflanzenlose Wuesten, fehlen nun aber der neuen Welt fast
ganz. Ich habe dergleichen nur im niedern Strich von Peru, zwischen
Amotape und Coquimbo, am Gestade der Suedsee gesehen. Die Spanier nennen
–
sehr hohe Plateaus. Auch Amerika hat auf dem Ruecken der Gebirge von
Mexico, Peru und Quito Savanen von bedeutender Ausdehnung, aber seine
ausgedehntesten Steppen, die Llanos von Cumana, Caracas und Meta, erheben
–
zum Plateau der Cordilleren hinauf stiegen, dem umherschweifenden Leben
entsagten, die cultivirten Voelker von Peru und Neu-Grenada unterjochten,
den Thron der Incas und des Zaque(72) umstuerzten und an die Stelle des
rother, weißer und schwarzer Korallen, Milleporen und Matreporen, Kästen
mit Riesenschmetterlingen aus Surinam und Amboina, Erzstufen aus Peru,
von den Küsten von Golkonda und Coromandel. In großen Käfigthürmen von
benachbarten Meere erhebt. Diese Reihe von Stufenebenen, die weit
ausgedehnter, aber ebenso einförmig sind als jene von Peru und
Neu-Granada, nimmt etwa drei Fünftel des Landes ein. Mit ihrem Eintritte
benachbarten Meere erhebt. Diese Reihe von Stufenebenen, die weit
ausgedehnter, aber ebenso einfoermig sind als jene von Peru und
Neu-Granada, nimmt etwa drei Fuenftel des Landes ein. Mit ihrem Eintritte
zoraide. Dazu gehoeren drei Eigenschaften: geistig wie
Jamaika- Rum; reich wie ein Inka von Peru, und schoen
wie der deutsche Alcibiades.
zoraide. Dazu gehören drei Eigenschaften: geistig wie
Jamaika- Rum; reich wie ein Inka von Peru, und schön
wie der deutsche Alcibiades.
Trackback URL für diesen Beitrag: trackback
