Philippinen

Ein Freier kam; man wies ihm Philippinen;
Er sah sie an, erstaunt, und hieß sie schön;
größtenteils aus den überseeischen Kolonien (Cuba,
Puerto Rico, Philippinen), teilweise auch aus Deutschland. Doch
werden daneben Massen von fremden Zigarren eingeschmuggelt. Endlich

Mill.), Cuba (37,3 und 61,0 Mill.), Deutschland (82,9 und 9,6
Mill.), Belgien, Portugal, Italien, die Philippinen, Puerto Rico,
Argentinien, Niederlande, Norwegen etc.

zur Insel Madagaskar in Afrika reicht und die Sprachen der
Philippinen (Tagalisch, Bisaya, Pampanga etc.), der Insel Formosa,
der Inseln Borneo, Celebes und Sumatra (Dajak, Alfurisch, Bugi,

Sprachen der Mincopie auf den Andamanen sowie der Negrito auf den
Philippinen und der Halbinsel Malakka und andre Sprachen. Vgl.
außer den S. 180 angeführten Werken: Pott, Die

braun, unterseits grau, mit rötlich-braunem Auge und Schnabel
und orangefarbigem Fuß, lebt auf den Philippinen und
Neuguinea im Gestrüpp an der Küste paarweise oder

wurden, hörten ihre Seeräubereien nicht auf, bis Spanien
von den Philippinen aus 1876 die Hauptinsel S. besetzte und den
ganzen Archipel dem Generalkapitanat der Philippinen einverleibte.
Das Recht Spaniens auf den Archipel wurde auch 1885

Philippinen…….. 7 452 800 Paraguay. ….. 1 413 500

Tagálen, Volk, s. Philippinen, S. 1004.


Tala’ut, Gruppe kleiner ostind. Inseln, zwischen Celebes
und den Philippinen, nordöstlich von den Sangirinseln, in
administrativer Hinsicht zur niederländischen Residentschaft

Bandainseln), Caloenadidae (Lauf lang; nur die Gattung Caloenas;
Nikobaren, Philippinen, Neuguinea), Columbidae (Lauf kurz, Schwanz
mit 12 Steuerfedern) und Treronidae (Lauf kurz, Schwanz mit l4
beiden südlichsten) nicht mehr als etwa 2000 Einwohner, und von diesen
waren sehr viele von den Philippinen her verpflanzte Tagalen. Ponapi
(Puynipet, Ostende der Karolinen) hatte nach Hale (82) 15.000 Bewohner,

schwerer Erkrankte lebendig (450). Ebenso machen es die Ajetas der
Philippinen, eine Negritobevölkerung der Gebirge Luzons mit
Schwerkranken (de la Gironière Aventures d’un gentilhomme Breton aux

(Loarca in Ternaux Archives 1, 23). Aehnlich die Pintados auf den
Philippinen, welche ihre Kinder vom 3ten an tödten, indem sie dieselben
unter Festen und Lustbarkeiten lebendig begraben, so wie auch, um sie
beiden suedlichsten) nicht mehr als etwa 2000 Einwohner, und von diesen
waren sehr viele von den Philippinen her verpflanzte Tagalen. Ponapi
(Puynipet, Ostende der Karolinen) hatte nach Hale (82) 15.000 Bewohner,

schwerer Erkrankte lebendig (450). Ebenso machen es die Ajetas der
Philippinen, eine Negritobevoelkerung der Gebirge Luzons mit
Schwerkranken (de la Gironiere Aventures d’un gentilhomme Breton aux

(Loarca in Ternaux Archives 1, 23). Aehnlich die Pintados auf den
Philippinen, welche ihre Kinder vom 3ten an toedten, indem sie dieselben
unter Festen und Lustbarkeiten lebendig begraben, so wie auch, um sie
mich äußerst wohlwollend auf. Ich entwickelte die Gründe, die mich
bewogen, eine Reise in den neuen Kontinent und auf die Philippinen zu
unternehmen, und reichte dem Staatssecretär eine darauf bezügliche

fremden Ländern. Ein unruhiger Unternehmungsgeist treibt diese Insulaner,
wie die Biscayer und Catalanen, auf die Philippinen, auf die Marianen, und
in Amerika überall hin, wo es spanische Colonien gibt, von Chili und dem

stößt; man muß sie beobachten in den Steppen der Provinz Caracas, auf dem
Rücken der Anden, auf den glühenden Ebenen der Philippinen, überall wo
sie, einsam in unbewohnten Ländern, Gelegenheit finden die Kraft und die

Es ist bekannt, daß auf der Ueberfahrt von Santa Cruz nach Cumana, wie von
Acapulco nach den Philippinen, die Matrosen fast keine Hand an die Segel
zu legen brauchen. Man fährt in diesen Strichen, als ginge es auf einem

(Krämer) Aufnahme zu finden, ob er nun nach Chile oder nach Mexiko oder
auf die Philippinen kommt. Ich habe die rührendsten Beispiele gesehen, wie
für unbekannte Menschen ganze Jahre lang unverdrossen gesorgt wird. Man

auch die jungen Mönche, die mit einander aus einem spanischen Hafen
abgehen, um in der neuen Welt oder auf den Philippinen die
Niederlassungen der Ordensgeistlichen zu ergänzen. Daher der
mich aeusserst wohlwollend auf. Ich entwickelte die Gruende, die mich
bewogen, eine Reise in den neuen Kontinent und auf die Philippinen zu
unternehmen, und reichte dem Staatssecretaer eine darauf bezuegliche

fremden Laendern. Ein unruhiger Unternehmungsgeist treibt diese Insulaner,
wie die Biscayer und Catalanen, auf die Philippinen, auf die Marianen, und
in Amerika ueberall hin, wo es spanische Colonien gibt, von Chili und dem

stoesst; man muss sie beobachten in den Steppen der Provinz Caracas, auf dem
Ruecken der Anden, auf den gluehenden Ebenen der Philippinen, ueberall wo
sie, einsam in unbewohnten Laendern, Gelegenheit finden die Kraft und die

Es ist bekannt, dass auf der Ueberfahrt von Santa Cruz nach Cumana, wie von
Acapulco nach den Philippinen, die Matrosen fast keine Hand an die Segel
zu legen brauchen. Man faehrt in diesen Strichen, als ginge es auf einem

(Kraemer) Aufnahme zu finden, ob er nun nach Chile oder nach Mexiko oder
auf die Philippinen kommt. Ich habe die ruehrendsten Beispiele gesehen, wie
fuer unbekannte Menschen ganze Jahre lang unverdrossen gesorgt wird. Man

auch die jungen Moenche, die mit einander aus einem spanischen Hafen
abgehen, um in der neuen Welt oder auf den Philippinen die
Niederlassungen der Ordensgeistlichen zu ergaenzen. Daher der
zwar vorwiegend im nordöstlichen Indien (Sikkim etc.), auf der Malayischen
Halbinsel, dem Malayischen Archipel, den Philippinen und Süd-China. In
Afrika sind die Gebiete, wo die jährliche Regenmenge 200 ccm übersteigt,
zwar vorwiegend im nordoestlichen Indien (Sikkim etc.), auf der Malayischen
Halbinsel, dem Malayischen Archipel, den Philippinen und Sued-China. In
Afrika sind die Gebiete, wo die jaehrliche Regenmenge 200 ccm uebersteigt,
Volksstamm längst anerkannt: jeder Biscayer nennt sich adelig, und da es
in Amerika und auf den Philippinen mehr Biscayer gibt als zu Hause auf der
Halbinsel, so haben die Weißen von diesem Volksstamm nicht wenig dazu

sind, gehört der erste ausschließlich Amerika, der zweite ausschließlich
Asien an. Ich sage ausschließlich, denn die Cacaoausfuhr der Philippinen
ist bis jetzt so unbedeutend, wie die Versuche, die man in Brasilien, auf
Volksstamm laengst anerkannt: jeder Biscayer nennt sich adelig, und da es
in Amerika und auf den Philippinen mehr Biscayer gibt als zu Hause auf der
Halbinsel, so haben die Weissen von diesem Volksstamm nicht wenig dazu

sind, gehoert der erste ausschliesslich Amerika, der zweite ausschliesslich
Asien an. Ich sage ausschliesslich, denn die Cacaoausfuhr der Philippinen
ist bis jetzt so unbedeutend, wie die Versuche, die man in Brasilien, auf
Project Gutenberg’s Die Philippinen und ihre Bewohner, by C. Semper

Title: Die Philippinen und ihre Bewohner
Sechs Skizzen

Philippinen und ihre Bewohner.

Die Vulcane der Philippinen.


Form, mit parallelen, von Nord nach Süd streichenden östlichen und
westlichen Küsten zieht sich _Luzon_, die grösste Insel der Philippinen
(2000 geogr. Quadratmeilen), vom 19. bis zum 14. Breitengrade herunter

anzudeuten scheint, und dann am Meisten gegen Osten vortretend
_Mindanao_ oder _Magindanao_, die grösste Insel der Philippinen nach
Luzon (1600 geogr. Quadratmeilen). Mit ihrer südwestlichen Spitze

Siao &c. angehören mit Celebes, durch die Salibabo-Inseln mit Gilolo
verbunden ist. So schliesst der Archipel der Philippinen den nördlichen
Theil des stillen Oceans mit seinen östlichen Strömungen von der durch

den ausgedehnten Ebenen oder tief versteckt zwischen den Bergen–so
besitzen die Philippinen alle Momente zur üppigsten Entfaltung
tropischer Vegetation und Scenerien. Und in der That reihen sich

Wir wollen aus der Reihe der hier angedeuteten Phänomene den
Feuerbergen der Philippinen, wie der Eingeborne die Vulcane nicht
ganz richtig nennt, etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.

der Südküste einzudringen, und auch im Jahr 1864, dem letzten meines
Aufenthaltes auf den Philippinen, war es mir unmöglich einen genaueren
Reiseplan über ein Vordringen vom Norden [4] her zu entwerfen, da alle

die Vulcan-Natur des letzteren nicht über allen Zweifel erhaben;
denn die Beschreibung des genannten Historiker’s der Philippinen
lässt völlig im Unklaren, ob aus dem Berg, den er zwar einen Vulcan

ein etwas höheres Alter anzudeuten scheinen, gehört somit die ganze
Gebirgsmasse, das Skelett der Philippinen, der Reihe trachytischer
Gesteine an, welche in der jüngsten geologischen Periode zum Vorschein

neuerer Korallenbildungen den klarsten Beweis stetig fortschreitender
säcularer Hebung der Philippinen.

So sind sämmtliche Inseln der Philippinen von einem Kranz von
Korallen umsäumt, welche sich bald an das Ufer anlehnen, ohne

margaritifera L._) und die Temblegam-Perlenmuschel (_Placuna placenta
L._). Beide sind auf den Philippinen weniger wegen der in ihnen
erzeugten Perlen, als wegen ihrer Schalen selbst wichtig. Die grossen

um Palawan und Mindanao herum betrieben und zwar von Sclaven, welche
die muhamedanischen Fürsten im Süden der Philippinen auf ihren
alljährlich sich wiederholenden Menschenjagden einfangen. So finden

Schalen viereckige Scheiben geschnitten werden, welche in China, auf
den Philippinen und den Inseln des hinterindischen Ocean’s statt der
Glasscheiben in die Fensterrahmen eingesetzt werden. Gegenüber dem

sich wie überall in den tropisch östlichen Meeren, so auch auf den
Riffen der Philippinen und werden alljährlich in grossen Quantitäten
ausgeführt. Da aber der Werth derselben neuerdings sehr gesunken

mehr als einer Beziehung interessant ist, da es sich in eigenthümlicher
Weise mit der Geschichte des Trepanghandels auf den Philippinen
verknüpft. Als im Anfang dieses Jahrhunderts einige Spanier von

den ersten Halswirbel des ihnen sehr gut bekannten und auf den
Philippinen wegen seines wohlschmeckenden Fleisches häufig gejagten
“pez mulier” [6] wieder. Sie nahmen den hohen Werth desselben wahr und
wussten sich während der nachfolgenden Jahre auf den Philippinen
mit einer tüchtigen Ladung solcher Wirbel zu versehen, die den

Erscheinungen dem Verkehr zur See, wie überhaupt dem ganzen organischen
Leben auf den Philippinen seinen Stempel auf. Diesen Einfluss des
Klima’s auf Land und Leute zu untersuchen, soll die Aufgabe der

betragende Regenmenge an demselben Orte in Deutschland fallen in
Manila, einem vergleichsweise für die Philippinen sehr trockenen Orte,
alljährlich mehr als 81 Zoll, im Nordosten von Mindanao dagegen in

allgemeiner wirkende Ursachen bestimmten Erscheinungen, wie es die
Passate sind. Und in der That scheinen wir uns auf den Philippinen
in einem solchen Grenzgebiete zu befinden: denn während in _Manila_

Verkehrs bestimmend auf das Leben der Eingeborenen einwirkt. Im
Allgemeinen braucht auf den Philippinen der Reis 5-6 Monate höchstens,
von der Aussaat bis zur Vollendung der Erndte, so dass hier bei

mannigfach wechselnden Klima begründet liegen. Man zählt auf den
Philippinen über 60 Reisvarietäten, welche aber nach dem Boden,
dessen sie bedürfen, in zwei scharf getrennte Kategorieen geschieden

mögen diese wenigen Beispiele hier genügen, da sie hinreichend den
Satz feststellen, dass es auf den Philippinen ausschliesslich die
Regenzeit und die im Laufe der Monate fallende Regenmenge ist, welche

Wie bei uns, so zeigen auch auf den Philippinen manche _Thiere des
Landes_ eine Periodicität ihrer Lebenserscheinungen, welche dann

zubringen. Thatsache ist es, dass während dieser Zeit nur sehr geringe
Mengen des “dalag”–so heisst dieser Fisch auf den Philippinen–auf
den Markt von Manila kommen. Wenn aber dann nach den ersten heftigen

jetzt hinreichend kennen gelernt haben, spielte seit Jahrhunderten, wie
überall, der Mensch sein blutiges Drama. Auf den Philippinen, wie bei
uns, ist das erste Auftreten des Menschen in fast undurchdringliches

unsere Phantasie im Aufbau einer vorkeltischen Menschenperiode Europa’s
unterstützen; so haben uns die früheren Bewohner der Philippinen
zwar keine Denkmäler, wohl aber einige lebende Stämme überliefert,

wäre. Wenn man nach den spärlichen in Werken spanischer Autoren
niedergelegten Notizen über die Negritos der Philippinen sich den
Einfluss der malaiischen und christlichen Periode construirt, so glaubt

Im Süden der Philippinen scheinen sie gänzlich ausgerottet zu
sein. Allerdings geben alle Autoren an, dass im Osten wie im Innern

muhamedanischen Priester herrschen mochte. Diese letzteren scheinen
sicherlich vom Südwesten herauf gegen die Philippinen nach Norden
und Osten vorgedrungen zu sein, und so finden sich dem entsprechend

andere heidnische Malaienstämme charakteristisch und wird auch noch
von manchen christlichen Bewohnern der Philippinen geübt. Es besteht
wesentlich in der primitivsten Bearbeitung des Bodens. Die grossen

verkauft zu werden. So war der sociale Zustand der Bewohner der
Philippinen, als die Muhamedaner und die Spanier von zwei verschiedenen
Seiten her ihre Religion im Land einzuführen versuchten.

anzunehmen. Ein gewisser Einfluss des Islam zeigt sich auch noch auf
den Philippinen, wo es allein den muselmännischen Fürsten gelang,
Reiche zu bilden, deren Macht sich weiterhin als auf den Umkreis der
nächsten Dörfer erstreckte. Als die Spanier im 16. Jahrhundert die
Philippinen eroberten, fanden sie ihren stärksten Widersacher in dem
Sultan von Manila, dessen Macht sich ziemlich weit über die Provinzen

ein kühner und gelehrter Seemann, der, unter Loaisa Capitain eines der
Schiffe, bereits die Philippinen aus eigner Anschauung kennen gelernt
hatte. Noch wichtiger als dieser Priester war dem Befehlshaber sein

Der Handel, welcher nach einigen Autoren schon lange vor der
christlich-spanischen Zeit zwischen China, Japan, den Philippinen
und Borneo getrieben worden war, nahm rasch in bedeutendem Maasse

zu geben, als es wirklich der Fall war. Den Spaniern trat auf den
Philippinen allerdings nie eine so geschlossene Macht gegenüber,
wie den Portugiesen auf den Molucken im dortigen Fürstenbund,

Revolutionen des neunzehnten Jahrhunderts blieben dagegen gänzlich
ohne Einfluss auf die Stimmung der Bewohner der Philippinen; wohl aber
zeigt sich überall, wenigstens im materiellen Leben derselben, ein

Nao oder die Silberflotte vermittelten Beziehungen zu Neu-Spanien
machten die Hauptstadt der Philippinen rasch zu dem Ausfuhrhafen jener
östlichen Länder. Nur äusserst gering war der ursprüngliche Antheil,

wie er bis zum Jahre 1733 durch die Nao von Acapulco vermittelt
wurde. Aller socialer Verkehr zwischen den Philippinen und Spanien
fand, der durch die Demarcations-Linie gezogenen Richtung folgend,

nach den im Boden vergrabenen Reichthümern des Landes zu erwarten
wäre. Aber es sind doch endlich die Philippinen ganz und voll in
die Reihe der producirenden und damit auch consumirenden Länder

Lage desselben ziemlich genau an, aber _keinen Namen_. Berghaus sagt
(Geo-hydrograph. Memoir von den Philippinen 1832 pag. 62), dass dieser
Vulcan Sanguili heisse, ich weiss nicht, ob bloss auf die Autorität von

welche Berghaus auf der seinem “Geo-hydrographischen Memoir von
den Philippinen 1832″ beigegebenen Karte auch zeichnet. Diese
Insel existirt in der That gar nicht, und es ist die Deutung,

_Anmerkung 6_. In Bezug auf die Angaben über die Ausbrüche der
verschiedenen Vulcane der Philippinen finden sich einige Widersprüche
in älteren Werken. Auf diese werde ich vielleicht in meinem Reisewerke

Juan de la Concepcion etc. lassen sich zunächst auf die eine Quelle
des P. Murillo Velarde, dessen Geschichte der Philippinen 1749 edirt
wurde, zurückführen. Dieser Autor sagt pag. 124 “Todo nacio de aver

Behauptung kein Recht hätte; wohl aber scheint mir festzustehen,
dass die weitaus grösste Masse der Gebirge auf den Philippinen ihre
Bildung einer vergleichsweise jungen Eruptionsperiode verdankt. Unter

können. Alle diese Punkte liegen eingeschlossen in dem jetzt in Hebung
begriffenen Archipel der Philippinen. Hier würde die Annahme, dass
Strömungen sie gebildet, nicht derselben Schwierigkeit unterliegen,

als die an der Oberfläche entgegenwirkende, beweisen die gehobenen
Korallenriffe auf den Pelew-Inseln, den Philippinen etc.; ist sie
aber schwächer, so ist eben allen jenen Einwirkungen der Elemente

Ueber das Klima der Philippinen.

Die Beobachtungsresultate von den Philippinen, welche im Folgenden
zusammengestellt sind, gründen sich auf das von Herrn Dr. _Semper_

klimatischen Eigenthümlichkeiten Manila’s erklären, sondern besonders
desswegen, weil die Philippinen auf einem Grenzgebiete liegen und die
Frage ist, ob sie immer in das Gebiet der SW.- und NO.-Monsune fallen

Polarstrome liegen, der sich unmittelbar dem NO.-Passat des stillen
Oceans anschliesst. Die Windrichtungen auf den Philippinen müssen sich
im Laufe des Jahres nach der veränderten Lage der Kalmenzone verändern

So regelmässig nämlich im Durchschnitt aller vorliegenden
Beobachtungsjahre sich die Windrichtung auf den Philippinen in der
einen Hälfte des Jahres als NO., in der andern als SW. also als Monsun

Monaten der verschiedenen Jahre, weisen also auf Störungen hin,
welche in der beeinflussenden Ursache der Winde auf den Philippinen,
in der Lage der Kalmen und der Richtung der Passate temporär eintreten.

den Tropen zu jeder Zeit gegeben zu sein scheinen; und daher sieht
man denn auch auf den Philippinen die Mehrzahl derselben in allen
Monaten so ziemlich in der gleichen Specieszahl, aber in verschiedener

kann und dass hier die Lebensperiode der Individuen sich in der
allerkürzesten mittleren Zeit vollenden muss. Auf den Philippinen
ist dies nur annähernd der Fall. Gänzlich emancipirt haben sich alle

Zunächst ist es falsch, wenn Häckel die negerartigen Bewohner
der Philippinen und andrer Inseln des hinterindischen Gebietes in
eine Gruppe der glatthaarigen Neger, also in dieselbe Categorie

von glatthaarigen Negern Luzon’s. Nun sind aber die als Agta oder
Negrito’s bezeichneten Neger der Philippinen ausnahmslos kraushaarig,
wie die älteren spanischen Autoren sehr wohl wissen. Ich selbst kenne

pag. 12), und ich wiederhole, dass alle sogenannten glatthaarigen
Neger der Philippinen entweder Malaien mit etwas dunklerer Hautfarbe,
oder Mischlinge zwischen Malaien und echten Negrito’s sind. Wer sich

_Anmerkung 11._ Man hört auf den Philippinen jetzt häufig sagen,
die Priester hätten den Eingebornen nicht blos Kunst und Industrie,

wurden, ist es den Spaniern auch bis auf den heutigen Tag nicht
gelungen, die Piraterie im Süden der Philippinen auszurotten. Ich
selbst wäre gewiss noch 1864 an der Ostküste Mindanao’s in die Hände

_Anmerkung_ 3. Man hört häufig sagen, und man liest es in allen
neueren Werken der Spanier über die Philippinen, es seien die
Priester ununterstützt durch die Macht der Waffen, an ihr Werk der

welche in einem ihrer grossen Boote, den sogenannten _barangay_, bei
ihrer Einwanderung auf den Philippinen angekommen sein sollen. Ohne
eine bestimmte Angabe der ältesten Chronisten der Philippinen hierüber
wird sich kaum entscheiden lassen, welche von beiden Bedeutungen des

und diese Gesellschaft übertrug nun ihre Thätigkeit auch auf die
Philippinen unter dem Titel der Real Compania de Filipinas. Ihr
stand nicht blos das Recht zu, directen Handel zwischen Spanien und
den Philippinen zu treiben, sondern sie durfte auch von America aus
Waaren nach Manila, China etc. führen, ja es war ihr sogar erlaubt,

End of Project Gutenberg’s Die Philippinen und ihre Bewohner, by C. Semper

Durchfahrt zu finden, und segelte Anfang Februar nach Süden weiter.
Seiner Tatkraft gelang es, bis zu den Philippinen zu dringen, wo er am
27. April 1521 durch die Eingeborenen den Tod finden sollte; 18
Die Insel Guajan gehört, wie alle Mariannen, zu der General-Kapitänschaft
der Philippinen. Hier waren die Spanier also zu Hause und konnten ihre
Havarien in jedem Umfange ausbessern.
Die Insel Guajan gehoert, wie alle Mariannen, zu der General-Kapitaenschaft
der Philippinen. Hier waren die Spanier also zu Hause und konnten ihre
Havarien in jedem Umfange ausbessern.

Ein Freier kam; man wies ihm Philippinen;
Er sah sie an, erstaunt, und hiess sie schoen;

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