Spanien I
Befremdendes haben würde. Denn er schrieb sein Trauerspiel ebensowenig
für jene Zeiten, als er es bestimmte, in Böhmen oder Spanien gespielt zu
werden. Der gute Schriftsteller, er sei von welcher Gattung er wolle,
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nicht sehr lobt. Es fällt mir also freilich schwer, unsere Mode zu
billigen. Aber da wir uns nun einmal in Spanien so weit von der Kunst
entfernen: so müssen die Gelehrten schon auch hierüber schweigen. Es ist
Befremdendes haben wuerde. Denn er schrieb sein Trauerspiel ebensowenig
fuer jene Zeiten, als er es bestimmte, in Boehmen oder Spanien gespielt zu
werden. Der gute Schriftsteller, er sei von welcher Gattung er wolle,
–
nicht sehr lobt. Es faellt mir also freilich schwer, unsere Mode zu
billigen. Aber da wir uns nun einmal in Spanien so weit von der Kunst
entfernen: so muessen die Gelehrten schon auch hierueber schweigen. Es ist
Solano (span.), ein im südlichen Spanien in der
Mancha und Andalusien, namentlich in Sevilla und Cadiz, meist von
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oder geröstet gegessen werden. Man kultiviert sie in den
Tropen, in Spanien, Südfrankreich, um Rom, Neapel, in der
Walachei und der Levante. In Deutschland kommt diese Pflanze nur in
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sich 1586 dem Borromeischen Bund an. Dagegen hielt es sich fern von
dem Bunde der übrigen katholischen Orte mit Spanien (1587),
vornehmlich aus Ergebenheit gegen Frankreich, dessen Ambassadoren
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Auch in England, wohin es durch Howard Graf Surrey verpflanzt ward,
war es eine Zeitlang Modeform (Shakespeare). In Spanien haben sich
Boscau, Garcilaso de la Vega, Mendoza etc., in Portugal namentlich
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von Dalmatien ernannt, erhielt er 1808 das Kommando der
Zentralarmee in Spanien. Er bestand hier 16. Juni 1809 gegen das
britische Heer den blutigen Kampf bei Coruña,
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britisch-portugiesische Heer bis Porto zurück. An Jourdans
Stelle zum Generalstabschef der Armee in Spanien ernannt, schlug er
12. Nov. 1809 die spanische Armee bei Ocaña, nahm 1810
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Bayonne geschickt, um Wellingtons weiterm Vordringen Schranken zu
setzen. Er drang Ende Juli von neuem in Spanien ein, ward aber bei
Cubiry (27. Juli) mit großem Verlust zurückgeschlagen.
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Deutschland heute namentlich in Österreich, Frankreich,
Italien, Spanien, Belgien, Dänemark und in Nordamerika der
Fall. Vgl. Mehring, Die deutsche S. (3. Aufl., Brem. 1879); weitere
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Spangenhelm – Spanien.
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Professor Stesseck daselbst und bei Stever in Düsseldorf, dann
ein Jahr lang in Paris, machte Reisen nach Spanien und Italien und
ließ sich 1876 in Berlin nieder, wo er als Porträtmaler
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Spanien (hierzu die Karte “Spanien und Portugal”, bei den
Alten auch Iberien, bei den Griechen Hesperien genannt, span.
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Karte Spanien und Portugal.
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Spanien (Bodengestaltung).
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Spanien (Gewässer, Klima).
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Spanien (Pflanzen- und Tierwelt, Areal und
Bevölkerung).
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Spanien (Volkscharakter, geistige Kultur).
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Spanien: 504517 9163,o 6631869 17355882 34
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Spanien (Landwirtschaft).
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Spanien (Viehzucht, Jagd, Fischerei, Forstwesen).
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Spanien (Bergbau und Hüttenwesen).
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Spanien (Industrie).
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Spanien (Handel, Schiffahrt).
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Spanien (Eisenbahnen etc., Münzen, Wohlthätigkeits- u.
Strafanstalten, Staatsverfassung).
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Spanien (Staatsverwaltung, Rechtspflege).
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Spanien (Finanzen, Heer und Flotte, Wappen, Orden etc.).
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Spanien (geographisch-statistische Litteratur; Geschichte).
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Spanien (Geschichte bis 1118).
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Spanien (Geschichte bis 1479).
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Spanien als Weltmacht.
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Spanien (Geschichte bis 1570).
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Staatsmann sofort entließ. Da Karl 1519 auch zum deutschen
Kaiser (Karl V.) gewählt wurde und deshalb schon 1520 Spanien
wieder verließ, brach der Aufstand der Comuneros aus, welcher
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Spanien (Geschichte bis 1746).
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Spanien unter den Bourbonen bis zur französischen
Revolution.
Versmaße, die Formen des Sonetts, der Stanze (ottave rime),
Terzinen, Kanzonen etc. fanden in Spanien Nachahmung, ohne
daß dabei die spanische Poesie, welche nach wie vor eine
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Literaturgeschichte beanspruchen auch die nach seiner Flucht aus
Spanien geschriebenen, in klassischem Stil abgefaßten Briefe
des berühmten Geheimschreibers Philipps II., Antonio Perez
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a. An der Spitze der Romantiker steht José Zorrilla (geb.
1818), der populärste Dichter des modernen Spanien, der sich
von der Poesie der Zerrissenheit und des Schmerzes zu einer heitern
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Herreros (1800-1873) hervor, der fruchtbarste Bühnendichter
des modernen Spanien, unter dessen den verschiedensten dramatischen
Gattungen angehörenden Arbeiten die Charakterkomödien, in
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Caballero (Cäcilia de Arrom, gest. 1877), die Begründerin
des realistischen Romans in Spanien, und Antonio de Trueba (gest.
1889) mit seinen zahlreichen Erzählungen (“Cuentos
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politisch-belletristischen, teils wissenschaftlichen Inhalts, in
den letzten Jahrzehnten in Spanien aufgetaucht sind, und von denen
hier als die reichhaltigsten und gediegensten nur die “Revista de
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Die wissenschaftlichen Leistungen vermochten sich in Spanien
nicht so glänzend zu gestalten wie die Nationallitteratur.
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Verteidigung ihrer dogmatischen Subtilitäten dienen
mußten. Erst im 19. Jahrh. hat auch Spanien einen wirklichen
Philosophen hervorgebracht, Jayme Balmes (gest. 1848), der
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im wesentlichen aber ebenfalls noch auf scholastischem Boden stand.
Eine rege Thätigkeit entfaltete Spanien in den letzten
Jahrzehnten in der Aneignung philosophischer Meisterwerke des
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de Azcarate den Leibniz, und Sans del Rio verpflanzte die
Krausesche Philosophie nach Spanien, die daselbst zahlreiche
Anhänger fand. Auch Hegel ist viel bearbeitet worden, seitdem
Castelar für ihn in Spanien Boden geschaffen. Von
philosophischen Schriftstellern der Neuzeit sind sonst zu nennen:
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An Gesetzsammlungen und gesetzgeberischer Thätigkeit war in
Spanien nie Mangel. Die ältesten Rechtsbücher, wie das
“Fuero Juzgo” (Madr. 1815), reichen bis in die Zeit der
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Manuel Alonso Martinez. In ironischem Gegensatz zu dem von jeher in
Spanien herrschenden schlechten Staatshaushalt steht die seit der
Mitte des 18. Jahrh. mit Vorliebe betriebene theoretische
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Mittelalter (Mainz 1846, 2 Bde ); Ticknor, Geschichte der
schönen Litteratur in Spanien (3. Aufl., New York 1872, 3
Bde.; deutsch von Julius, Leipz. 1852, 2 Bde.; Supplementband von
Wolf, das. 1867); v. Schack, Geschichte der dramatischen Litteratur
und Kunst in Spanien (2. Ausg., Frankf. 1854, 3 Bde.;
Nachträge, das. 1855); Lemcke, Handbuch der spanischen
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