<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kacker &#187; Amerika</title>
	<atom:link href="http://www.k-acker.de/tag/amerika/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.k-acker.de</link>
	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Nov 2009 13:17:06 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Unfassbares aus Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/unfassbares-aus-amerika-2-73.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/unfassbares-aus-amerika-2-73.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 23:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=73</guid>
		<description><![CDATA[Die Dame sagt: &#8220;Mein Gott, das ist ja nichts als eine Maiblume mit einem Salatblatt.&#8221; Darauf
zwischen dem Gitter durch mit einem St&#228;bchen anstach und erkl&#228;rte, so da&#223;
der traurige Vogel keine Ruhe hatte. Es war ein Adler aus Amerika; und die
fernen blauesten L&#228;nder, &#252;ber denen er in seiner Freiheit geschwebt, kamen
da ein neues Geschlecht an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dame sagt: &#8220;Mein Gott, das ist ja nichts als eine Maiblume mit einem Salatblatt.&#8221; Darauf</p>
<p>zwischen dem Gitter durch mit einem St&#228;bchen anstach und erkl&#228;rte, so da&#223;<br />
der traurige Vogel keine Ruhe hatte. Es war ein Adler aus Amerika; und die<br />
fernen blauesten L&#228;nder, &#252;ber denen er in seiner Freiheit geschwebt, kamen<br />
da ein neues Geschlecht an der Tagesordnung und seine alten Genossen<br />
waren l&#228;ngst in die Dunkelheit verschwunden. Zudem hatte er in Amerika<br />
doch etwas andere Manieren bekommen. Er hatte sich gew&#246;hnen m&#252;ssen,<br />
meine Frau, und die Erde hat f&#252;nf Weltteile, Europa, Asien, Afrika,<br />
Amerika, Australien, und zwei mal zwei macht vier. Ich bin bei Sinnen,<br />
siehst du. &#8211; Schrie&#8217;s nicht September? Sagtest du nicht so was?<br />
wird. Sorgen gibt es in Ru&#223;land nicht; darin &#8211; im Geldpunkt sind beide<br />
gleich &#8211; ist Ru&#223;land noch besser als Amerika.«</p>
<p>einen Neufundl&#228;nder, wiewohl es die noch gar nicht gab, denn es<br />
war grade hundert Jahre vor der Entdeckung von Amerika. Einen<br />
wundersch&#246;nen Hund also, sagen wir wie Rollo &#8230;«<br />
ihm alles klar da. Und wie bei ihm selbst, so bei den T&#246;chtern. Cora<br />
geht nach Amerika und wird Million&#228;rin oder Methodistenpredigerin;<br />
in jedem Fall ist sie verloren. Ich habe noch keine Vierzehnj&#228;hrige<br />
Das wir das Christentum und unsern Geiz gelehrt.<br />
Er sieht Amerika; doch nah an diesem Lande<br />
Zerrei&#223;t der Sturm sein Schiff.  Zwar gl&#252;ckt es ihm, am Strande<br />
 65. Der naseweise Bello<br />
 66. Heil, Amerika!<br />
 67. Petersilie<br />
  Stolz wir, sie besch&#252;tzend, stehen,<br />
    Deiner wert, Amerika!</p>
<p>Welt erweitern.  Der Kapit&#228;n ist ein junger, munterer Mann, das Schiff<br />
gar zierlich und nett, in Amerika gebaut, ein guter Segler.</p>
<p>hin&#252;ber.  Die ganze Nacht ging das Schiff ruhig fort.  Es war in<br />
Amerika gebaut, schnellsegelnd, inwendig mit artigen K&#228;mmerchen und<br />
einzelnen Lagerst&#228;tten eingerichtet.  Die Gesellschaft anst&#228;ndig</p>
<p>Amerika (unter diesem Namen schl&#228;gt man den Vereinigten Staaten<br />
gemeinhin den Rest der beiden Subkontinente zu) versinnbildlicht in<br />
bed&#252;rftiger Kinder auf der ganzen Welt) und ihre Distanz zu jeglicher<br />
Form der Diskriminierung.  Fast &#252;berall sieht man in Amerika das<br />
Modell einer funktionierenden liberalen Demokratie auf der Grundlage<br />
Sie erfa&#223;t in der globalen Gemeinschaft unserer heutigen Zeit alle<br />
Bereiche der Lebenspraxis.  Es ist nachvollziehbar, warum Amerika<br />
jene Formen der Effizienz repr&#228;sentiert, die scheinbar auf Kosten<br />
Hoffnungen und Erwartungen geweckt, trotz der gemischten Gef&#252;hle, mit<br />
denen man Amerika ansonsten begegnet.  Mehr als von dem Zwang, den<br />
amerikanischen Lebensstil nachzuahmen (in Konsum, Lebensweise,</p>
<p>Man k&#246;nnte Amerika, jahrhundertelang von nicht enden wollenden<br />
Einwanderungswellen &#252;berrollt, etwas oberfl&#228;chlich als eine Kultur<br />
ererbtes Verh&#228;ltnis zur Geschichte l&#228;&#223;t sie keine M&#252;hen und kein Geld<br />
in dem Versuch scheuen, die Entwicklung umzukehren und Amerika zu<br />
seiner alten Gr&#246;&#223;e oder doch zumindest zu einer gewissen Form der</p>
<p>Amerika hat im Verlauf seiner Geschichte in einem gewissen Ma&#223; immer<br />
den Bruch mit den Werten der Alten Welt verk&#246;rpert.  Die neuen<br />
ihr Lebensrhythmus, ihre Sprach-, Denk- und sozialen Gewohnheiten.<br />
Als de Toqueville in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts Amerika<br />
bereiste, waren einige Merkmale dieses neuen Paradigmas bereits zu<br />
Ansehens zwangsl&#228;ufig begrenzt.  Die franz&#246;sische Regierung hatte ihn<br />
nach Amerika geschickt, um die Gef&#228;ngnisse und Strafanstalten der<br />
Neuen Welt zu untersuchen; f&#252;r uns heute wurde die Untersuchung ein<br />
&#246;ffentlichen Verwaltung, die Fl&#252;chtigkeit der eingegangenen<br />
Verpflichtungen.  Er sah, da&#223; Amerika in Ermangelung einer eigenen<br />
Geschichte w&#252;rde &#8220;R&#252;ckgriff nehmen m&#252;ssen auf die Geschichte anderer.&#8221;<br />
In seiner Beschreibung dr&#252;ckt sich die &#220;berraschung aus, die die<br />
in Amerika erfahrene Diskontinuit&#228;t, der Wandel und eine in anderen<br />
Teilen der Welt weniger offenkundige Dynamik bei ihm hervorriefen.<br />
(was eine Form von Schriftstellerei ist) oder als Beamte.  Doch das<br />
wirkliche Amerika gewann westlich des Hudson und jenseits der<br />
Appalachen Gestalt.  Dort spielte die Vergangenheit tats&#228;chlich so</p>
<p>Als Teilergebnis des B&#252;rgerkrieges wurde in Amerika die Sklaverei<br />
abgeschafft.  Zur selben Zeit deutete sich aber auch eine Ver&#228;nderung<br />
Schriftkultur hervorgegangen war.  Die industrielle Revolution<br />
vollzog sich in Amerika vor einem Hintergrund, der sich von dem in<br />
Europa ganz wesentlich unterschied&#8211;hier hatten wir eine riesengro&#223;e<br />
Lebenspraxis des postindustriellen Zeitalters entwickelten sich neue<br />
Antriebskr&#228;fte mit dem Ziel, Amerika f&#252;r die Welt und soviel wie<br />
m&#246;glich von der Welt f&#252;r Amerika zu &#246;ffnen&#8211;ohne R&#252;cksicht darauf,<br />
wie so etwas zu bewerkstelligen war.  Dieser Entwicklungsproze&#223; wirkt<br />
eingerichtet worden sind.  Aber darin liegt kein Widerspruch: solche<br />
Einfl&#252;sse haben die Entwicklung in Amerika nur beschleunigt.</p>
<p>herangetragen werden: erst der Erwerb des F&#252;hrerscheins, dann ein<br />
Universit&#228;tsdiplom, schlie&#223;lich Steuern zahlen.  In Amerika braucht<br />
man ein Universit&#228;tsdiplom nicht, weil der sp&#228;tere Beruf eine<br />
wird nicht einmal der Anschein von individueller &#220;berlegenheit<br />
toleriert.  Das Privileg einer Universit&#228;tsausbildung, wie Amerika<br />
sie zun&#228;chst von Europa &#252;bernommen hat, gilt als Ungerechtigkeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/unfassbares-aus-amerika-2-73.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unfassbares aus Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/unfassbares-aus-amerika-69.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/unfassbares-aus-amerika-69.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 23:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; und sie nahm ihn. Doch wurde die Ehe schon nach wenigen Monaten in
friedlichem Einverst&#228;ndnis gel&#246;st, der Mann ist nach Amerika gegangen
und Farmer geworden. Meine Freundin fing abermals ihr merkw&#252;rdiges
von dem feierlichen Bannfluch des Vaters und nebenbei von den
politischen Beh&#246;rden verfolgt, nach Amerika entflohen. Nach erlassener
Amnestie war er zur&#252;ckgekehrt, hatte vor dem Familienhaupt alle
einander sa&#223;en [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und sie nahm ihn. Doch wurde die Ehe schon nach wenigen Monaten in<br />
friedlichem Einverst&#228;ndnis gel&#246;st, der Mann ist nach Amerika gegangen<br />
und Farmer geworden. Meine Freundin fing abermals ihr merkw&#252;rdiges<br />
von dem feierlichen Bannfluch des Vaters und nebenbei von den<br />
politischen Beh&#246;rden verfolgt, nach Amerika entflohen. Nach erlassener<br />
Amnestie war er zur&#252;ckgekehrt, hatte vor dem Familienhaupt alle<br />
einander sa&#223;en und das Bild einer guten Ehe abgaben. Sie kamen aus<br />
Amerika, wo sie heimisch sind. Die Prinzessin freute sich sehr an den<br />
kleinen Thieren. &#8211; Rosaurus erblickte sie eines Tages und schien zu<br />
Kamelien. Zwischen diesen Blumen flatterten gez&#228;hmte kleine V&#246;gel aus<br />
Amerika herum, die in ihrer Buntfarbigkeit Rubinen, Saphiren und<br />
lebendigem Golde glichen.<br />
aber auch durch die reizvollen Gefahren unsers Zigeunerlebens, durch die<br />
Szenerie des s&#252;dlichen Amerika, durch unsere tropischen N&#228;chte, durch<br />
unsere Schlachten und durch das Vergn&#252;gen, die Flagge einer jungen<br />
machte schlimme Geschichten. Kurz vor Engelharts Ankunft war beschlossen<br />
worden, ihn nach Amerika zu expedieren; Herr Ratgeber hatte sich an<br />
einen Jugendfreund gewandt, der dr&#252;ben reich geworden war. Am zehnten<br />
bequem, schwadronierten von diesem und jenem, Klewein entwickelte nicht<br />
zum erstenmal seinen Plan, nach Amerika auszuwandern, Palm hatte<br />
indessen die Tischlade aufgezogen und st&#246;berte ungeniert unter den<br />
Mann. Doch wenige Tage darauf kam &#252;ber Abel furchtbare Nachricht aus<br />
Amerika. Er hatte wieder einmal Dummheiten gemacht und war entlassen<br />
worden; dann war er irgendwohin ins Innere des Landes gefahren, hatte</p>
<p>Es half nichts, Herr Ratgeber mu&#223;te Geld nach Amerika schicken, aber von<br />
diesem Tag an war seine beste Hoffnung dahin und er wurde ein wenig<br />
Grosskoenigs noch die gefaehrliche Rivalitaet der griechischen Seefahrer<br />
reichte, die Eingeborenen aber den Fremdlingen gegenueberstanden wie in Amerika<br />
die Indianer den Europaeern. Unter den zahlreichen und bluehenden phoenikischen<br />
siebzehnten Jahrhunderts kultiviert. Die Kartoffeln und Tomaten stammen aus<br />
Amerika; die Artischocken scheinen nichts als eine durch Kultur entstandene<br />
Varietaet der den Roemern bekannten Cardonen, aber doch in ihrer<br />
kultiviert; die Orange kam gar erst durch die Mauren im zwoelften oder<br />
dreizehnten Jahrhundert dahin, ebenso erst im sechzehnten von Amerika die Aloe<br />
(Agave americana). Die Baumwolle ist in Europa zuerst von Arabern gebaut worden.<br />
Alexander hatte die Welt den Okzidentalen allein gehoert und schien der Orient<br />
fuer diese nur zu sein, was spaeter Amerika und Australien fuer die Europaeer<br />
wurden; mit Mithradates I. trat dieser wieder ein in den Kreis der politischen<br />
verdraengen &#8211; eben wie England mit gleichem Recht in Asien eine ebenbuertige,<br />
aber politisch impotente Zivilisation sich unterworfen, in Amerika und<br />
Australien ausgedehnte barbarische Landschaften mit dem Stempel seiner<br />
&#8220;Du hast&#8217;s erraten&#8221;, erwiderte Peter, &#8220;und nur recht viel diesmal,<br />
denn nach Amerika ist&#8217;s weit.&#8221;</p>
<p>einer neuerfundenen Pflanze, die erst kuerzlich auf der Pfaueninsel<br />
entdeckt und aus Amerika hier eingefuehrt wurde.&#8221; Die Dame sagt: &#8220;Mein<br />
Gott, das ist ja nichts als eine Maiblume mit einem Salatblatt.&#8221; Darauf<br />
dem Gitter durch mit einem Staebchen anstach und erklaerte, so dass<br />
der traurige Vogel keine Ruhe hatte. Es war ein Adler aus Amerika; und<br />
die fernen blauesten Laender, ueber denen er in seiner Freiheit<br />
Genossen waren laengst in die Dunkelheit verschwunden. Zudem hatte er<br />
in Amerika doch etwas andere Manieren bekommen. Er hatte sich<br />
gewoehnen muessen, sein Glaeschen stehend zu trinken, um unverweilt<br />
meine Frau, und die Erde hat fuenf Weltteile, Europa, Asien, Afrika,<br />
Amerika, Australien, und zwei mal zwei macht vier. Ich bin bei Sinnen,<br />
siehst du. &#8211; Schrie&#8217;s nicht September? Sagtest du nicht so was?<br />
man so verwoehnt wird. Sorgen gibt es in Russland nicht; darin &#8211; im<br />
Geldpunkt sind beide gleich &#8211; ist Russland noch besser als Amerika.&#8221;</p>
<p>einen Neufundlaender, wiewohl es die noch gar nicht gab, denn es<br />
war grade hundert Jahre vor der Entdeckung von Amerika. Einen<br />
wunderschoenen Hund also, sagen wir wie Rollo &#8230;&#8221;<br />
liegt bei ihm alles klar da. Und wie bei ihm selbst, so bei den<br />
Toechtern. Cora geht nach Amerika und wird Millionaerin oder<br />
Methodistenpredigerin; in jedem Fall ist sie verloren. Ich habe noch<br />
Das wir das Christentum und unsern Geiz gelehrt.<br />
Er sieht Amerika; doch nah an diesem Lande<br />
Zerreisst der Sturm sein Schiff.  Zwar glueckt es ihm, am Strande<br />
 65. Der naseweise Bello<br />
 66. Heil, Amerika!<br />
 67. Petersilie<br />
  Stolz wir, sie beschuetzend, stehen,<br />
    Deiner wert, Amerika!</p>
<p>Welt erweitern.  Der Kapitaen ist ein junger, munterer Mann, das Schiff<br />
gar zierlich und nett, in Amerika gebaut, ein guter Segler.</p>
<p>hinueber.  Die ganze Nacht ging das Schiff ruhig fort.  Es war in<br />
Amerika gebaut, schnellsegelnd, inwendig mit artigen Kaemmerchen und<br />
einzelnen Lagerstaetten eingerichtet.  Die Gesellschaft anstaendig</p>
<p>Amerika (unter diesem Namen schlaegt man den Vereinigten Staaten<br />
gemeinhin den Rest der beiden Subkontinente zu) versinnbildlicht in<br />
beduerftiger Kinder auf der ganzen Welt) und ihre Distanz zu jeglicher<br />
Form der Diskriminierung.  Fast ueberall sieht man in Amerika das<br />
Modell einer funktionierenden liberalen Demokratie auf der Grundlage<br />
Sie erfasst in der globalen Gemeinschaft unserer heutigen Zeit alle<br />
Bereiche der Lebenspraxis.  Es ist nachvollziehbar, warum Amerika<br />
jene Formen der Effizienz repraesentiert, die scheinbar auf Kosten<br />
Hoffnungen und Erwartungen geweckt, trotz der gemischten Gefuehle, mit<br />
denen man Amerika ansonsten begegnet.  Mehr als von dem Zwang, den<br />
amerikanischen Lebensstil nachzuahmen (in Konsum, Lebensweise,</p>
<p>Man koennte Amerika, jahrhundertelang von nicht enden wollenden<br />
Einwanderungswellen ueberrollt, etwas oberflaechlich als eine Kultur<br />
ererbtes Verhaeltnis zur Geschichte laesst sie keine Muehen und kein Geld<br />
in dem Versuch scheuen, die Entwicklung umzukehren und Amerika zu<br />
seiner alten Groesse oder doch zumindest zu einer gewissen Form der</p>
<p>Amerika hat im Verlauf seiner Geschichte in einem gewissen Mass immer<br />
den Bruch mit den Werten der Alten Welt verkoerpert.  Die neuen<br />
ihr Lebensrhythmus, ihre Sprach-, Denk- und sozialen Gewohnheiten.<br />
Als de Toqueville in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts Amerika<br />
bereiste, waren einige Merkmale dieses neuen Paradigmas bereits zu<br />
Ansehens zwangslaeufig begrenzt.  Die franzoesische Regierung hatte ihn<br />
nach Amerika geschickt, um die Gefaengnisse und Strafanstalten der<br />
Neuen Welt zu untersuchen; fuer uns heute wurde die Untersuchung ein<br />
oeffentlichen Verwaltung, die Fluechtigkeit der eingegangenen<br />
Verpflichtungen.  Er sah, dass Amerika in Ermangelung einer eigenen<br />
Geschichte wuerde &#8220;Rueckgriff nehmen muessen auf die Geschichte anderer.&#8221;<br />
In seiner Beschreibung drueckt sich die UEberraschung aus, die die<br />
in Amerika erfahrene Diskontinuitaet, der Wandel und eine in anderen<br />
Teilen der Welt weniger offenkundige Dynamik bei ihm hervorriefen.<br />
(was eine Form von Schriftstellerei ist) oder als Beamte.  Doch das<br />
wirkliche Amerika gewann westlich des Hudson und jenseits der<br />
Appalachen Gestalt.  Dort spielte die Vergangenheit tatsaechlich so</p>
<p>Als Teilergebnis des Buergerkrieges wurde in Amerika die Sklaverei<br />
abgeschafft.  Zur selben Zeit deutete sich aber auch eine Veraenderung<br />
Schriftkultur hervorgegangen war.  Die industrielle Revolution<br />
vollzog sich in Amerika vor einem Hintergrund, der sich von dem in<br />
Europa ganz wesentlich unterschied&#8211;hier hatten wir eine riesengrosse<br />
Lebenspraxis des postindustriellen Zeitalters entwickelten sich neue<br />
Antriebskraefte mit dem Ziel, Amerika fuer die Welt und soviel wie<br />
moeglich von der Welt fuer Amerika zu oeffnen&#8211;ohne Ruecksicht darauf,<br />
wie so etwas zu bewerkstelligen war.  Dieser Entwicklungsprozess wirkt<br />
eingerichtet worden sind.  Aber darin liegt kein Widerspruch: solche<br />
Einfluesse haben die Entwicklung in Amerika nur beschleunigt.</p>
<p>herangetragen werden: erst der Erwerb des Fuehrerscheins, dann ein<br />
Universitaetsdiplom, schliesslich Steuern zahlen.  In Amerika braucht<br />
man ein Universitaetsdiplom nicht, weil der spaetere Beruf eine<br />
wird nicht einmal der Anschein von individueller UEberlegenheit<br />
toleriert.  Das Privileg einer Universitaetsausbildung, wie Amerika<br />
sie zunaechst von Europa uebernommen hat, gilt als Ungerechtigkeit.</p>
<p>Amerika hat sich selten oder nie fuer Gedanken um der Gedanken selbst<br />
willen interessiert.  Allgemeine schoengeistige Faehigkeiten oder<br />
einer vergangenen Zeit zuruecksehnt.  Und man schliesst die Augen vor<br />
der Tatsache, dass Amerika diesem romantischen Bild von der<br />
Vergangenheit nie entsprochen hat.  Im Sueden war diese Art von</p>
<p>Bei all diesen Veraenderungen hat Amerika, dessen Identitaet auf<br />
Innovation und Selbstverantwortung gruendet, seine ureigene<br />
amerikanischen Geschichte wirkt sich auch im politischen Bereich aus.<br />
Ehedem hatte Amerika eine ansehnliche Zahl von politischen Parteien<br />
aufzuweisen.  Heute ist das politische System mehr oder weniger auf<br />
unterwerfen laesst, welche zudem in mancherlei Hinsicht ihre<br />
Nuetzlichkeit verloren hat.  Moeglicherweise hat Amerika erst mit<br />
diesem neuen Stadium seine eigentliche Reife gefunden.  Nicht wenige<br />
traditionelle Bildung und Schriftkultur gekennzeichnet ist.  Als<br />
Verkoerperung einer Kultur jenseits der Schriftkultur hat Amerika<br />
gezeigt, wie verschiedene Bildungsformen nebeneinander bestehen und<br />
Erfahrung der Sprachverwendung geknuepft sind.  Das gilt zum Beispiel<br />
fuer das ausgepraegte Rhythmusgefuehl der Schwarzen in Amerika und<br />
Afrika oder die holistische Weltsicht der Chinesen und Japaner.  Wir</p>
<p>Das jedenfalls galt fuer Amerika.  In Europa hatte die Werbung zu<br />
jener Zeit einen anderen Stil entwickelt, verriet aber noch immer das<br />
aufgebracht werden&#8211;, als nach den Gruenden dafuer zu fragen.  Wir<br />
wissen alle, dass ein Kind in Amerika heute, bevor es je Alkohol oder<br />
Zigaretten kaufen darf, ueber eine Million Werbesendungen dazu gesehen<br />
gewoehnlich von der Wahl ausgeschlossen, ebenso Frauen, Schwarze in<br />
Amerika und Suedafrika und Auslaender in vielen europaeischen Staaten.</p>
<p>Pharmaindustrie hervorgerufen haben, nichts mit den Problemen zu tun,<br />
die auch in Amerika und in allen anderen Laendern zu Krisen und zu<br />
erhoehtem Wettbewerb, und im uebrigen zu erhoehter Wettbewerbsfaehigkeit,<br />
Begriff &#8220;freier Geist&#8221; undurchsichtig gemacht hat. In allen Laendern<br />
Europa&#8217;s und ebenso in Amerika giebt es jetzt Etwas, das Missbrauch<br />
mit diesem Namen treibt, eine sehr enge, eingefangne, an Ketten</p>
<p>Kammerdiener.  Gestern sind siebentausend Landskinder nach Amerika<br />
fort&#8211;die bezahlen Alles.<br />
hoerten die Buechsen knallen, sahen ihr Gehirn auf das Pflaster<br />
spritzen, und die ganze Armee schrie: Juchhe! nach Amerika!-Lady<br />
(faellt mit Entsetzen in den Sopha).  Gott!  Gott!&#8211;Und ich hoerte<br />
gedanklichen Bewegung. Es ist nicht komisch, wenn Columbus, statt den<br />
Seeweg nach Ostindien zu finden, Amerika entdeckt. Der Kontrast zwischen<br />
&#8220;Zweck&#8221; und &#8220;Realisierung&#8221; ist hier gross genug, aber er ist nicht<br />
dringende Aufforderung des Schaffners einzusteigen immer nur mit der<br />
flehentlichen Bitte ihm zu sagen, in welchem Jahre Amerika entdeckt<br />
worden sei. Indessen faehrt der Zug ab. Endlich stellt sich heraus, dass<br />
Sie angenommen werden, denn wenn man, wie der Herr hier, eigens<br />
deswegen aus Amerika nach Weimar kommt, waere es doch unbarmherzig,<br />
einen ungesehen wieder fortzuschicken.&#8221;<br />
prophezeit: _Doctor legens_ Supfer, wie ich mich nannte, und Forthill<br />
aus Amerika waren auf fuenf Uhr bestellt.</p>
<p>Hoehen zu ihm herabstieg und mit ihm sprach wie Hans und Kunz in der<br />
Kneipe. Er sprach naemlich mit ihm vom guten Wetter in Amerika, und<br />
indem er ueber das Verhaeltnis der Winde zu der Luft, der Duenste des</p>
<p>Also ueber das schoene Wetter in Amerika sprachen wir, und siehe&#8211;das<br />
Armesuendergesicht des Amerikaners hellte sich auf, die Schleusen<br />
Beispiele. Sie erinnern sich vielleicht des Falles, der in Frankreich<br />
vorkam. Zwei Franzosen trafen in Amerika zusammen. Ihre Aehnlichkeit<br />
war so gross, dass man sie gewoehnlich miteinander verwechselte; der eine<br />
wahrer als sie alle, trifft man besonders in Deutschland und seit<br />
neuerer Zeit in Amerika, wohin sie die Deutschen verpflanzt haben.<br />
Diese Protestanten glauben im echten Sinne des Wortes zu handeln, wenn<br />
Sie angenommen werden, denn wenn man, wie der Herr hier, eigens<br />
deswegen aus Amerika nach Weimar kommt, waere es doch unbarmherzig,<br />
einen ungesehen wieder fortzuschicken.&#8221;</p>
<h4>Passendes aus anderen Blogs</h4>
<ul class="pc_pingback">
<li class="hdl">Passendes zum Thema <b>Amerika</b></li>
</ul>
<ul class="pc_pingback">
<li class="hdl">Passendes zum Thema <b>Wunder</b></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/unfassbares-aus-amerika-69.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unglaubliches aus Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/unglaubliches-aus-amerika-67.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/unglaubliches-aus-amerika-67.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 23:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=67</guid>
		<description><![CDATA[In ganz Amerika glaubt man, das Wasser nehme die Eigenschaften der
      Gewaechse an, in deren Schatten es fliesst. So ruehmt man an der
einander Caracas, Havana, Santa Fe de Bogota, Quito, Lima und Mexico zu
besuchen, und in diesen sechs Hauptstaedten des spanischen Amerika brachten
mich meine Verhaeltnisse mit Leuten aller Staende in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In ganz Amerika glaubt man, das Wasser nehme die Eigenschaften der<br />
      Gewaechse an, in deren Schatten es fliesst. So ruehmt man an der<br />
einander Caracas, Havana, Santa Fe de Bogota, Quito, Lima und Mexico zu<br />
besuchen, und in diesen sechs Hauptstaedten des spanischen Amerika brachten<br />
mich meine Verhaeltnisse mit Leuten aller Staende in Verbindung; dennoch<br />
Venezuela gewaltigen Einfluss geaeussert. Nirgends sonst im spanischen<br />
Amerika hat die Civilisation eine so europaeische Faerbung angenommen. Die<br />
Menge Ackerbau treibender Indianer in Mexico und im Innern von Neu-Grenada<br />
Sitteneinfalt und Maessigung in Wuenschen und Begierden bewahrt. Sie lebt nur<br />
in der Vorzeit; in ihrer Vorstellung ist Amerika Eigenthum ihrer<br />
Voreltern, die es erobert haben. Sie verabscheut die sogenannte Aufklaerung<br />
besteht aus Creolen, deren Vorfahren in juengster Zeit bedeutende Aemter in<br />
Amerika bekleidet haben; er gruendet seine Vorrechte zum Theil auf das<br />
Ansehen, in dem er im Mutterlande steht; er glaubt sie auch ueber dem Meere<br />
sagen hoeren: &#8220;Will der reiche weisse Mann weisser seyn als ich?&#8221; Da Europa<br />
so grosse Menschenmengen an Amerika abgeben kann, so ist begreiflich, dass<br />
der Satz: jeder Weisse ist Ritter, _todo blanco es caballero_ den<br />
Volksstamm laengst anerkannt: jeder Biscayer nennt sich adelig, und da es<br />
in Amerika und auf den Philippinen mehr Biscayer gibt als zu Hause auf der<br />
Halbinsel, so haben die Weissen von diesem Volksstamm nicht wenig dazu<br />
der aeltesten Reisenden geglaubt hatte. Auf den hohen Gebirgen des<br />
tropischen Amerika kommen allerdings Wegeriche, Baldriane, Sandkraeuter,<br />
Ranunkeln, Mispeln, Eichen und Fichten vor, die man nach ihrer<br />
cultivirten Europa wie eine Stadt vor, aus der die Einwohnerschaft<br />
ausgezogen. Hat man einmal in Amerika ein paar Jahre in den Waeldern der<br />
Niederungen oder auf dem Ruecken der Cordilleren gelebt, hat man in Laendern</p>
<p>Je mehr im tropischen Amerika Cultur und Bevoelkerung zunehmen werden, je<br />
fleissiger man die vulkanischen Systeme von Popayan, los Pastos, Quito, auf<br />
Colonialwaaren und die Auswanderung der franzoesischen Pflanzer den ersten<br />
Anlass zum Bau des Kaffees auf dem Festland von Amerika, auf Cuba und<br />
Jamaica gaben, so hat doch, was sie an Kaffee geliefert, keineswegs bloss</p>
<p>Die Gesammteinfuhr von Kaffee aus Amerika nach Europa uebersteigt jetzt 106<br />
Millionen Pfund franzoesischen Markgewichts. Rechnet man dazu 4&#8211;5<br />
muessen. Ohne dieses neue Gewaechs, ohne die Fortschritte des Ackerbaus auf<br />
dem Festland des spanischen Amerika und die Einfuehrung des indischen und<br />
Javazuckers, haetten die Revolutionen auf St. Domingo und die Zerstoerung<br />
fuenfundzwanzigjaehrigem Anbau, ist die Besorgniss verschwunden, die man<br />
Anfangs gehegt, das nach Amerika verpflanzte Rohr moechte allmaehlig<br />
ausarten und so duenn werden wie das creolische. Wenn es eine Spielart ist,<br />
Das Tuythal hat sein &#8220;Goldbergwerk&#8221;, wie fast jeder von Europaeern<br />
bewohnte, im Urgebirg liegende Ort in Amerika. Man versicherte, im Jahr<br />
1780 habe man hier fremde Goldwaescher Goldkoerner sammeln sehen, und die<br />
ersten *Cabildos* nach dem Muster der spanischen; zwischen den Angehoerigen<br />
des Mutterlandes und ihren Nachkommen in Amerika bestand damals<br />
Rechtsgleichheit. Die Politik war eben nicht freisinnig, aber doch nicht<br />
sind. Man sieht solches sehr deutlich, wenn man in den _Leyes de Indias_<br />
die Artikel von den Verhaeltnissen der nach Amerika uebersiedelten Spanier,<br />
von den Rechten der Gemeinden und der Einrichtung der Gemeinderaethe<br />
Getreide mit Erfolg an manchen Orten gebaut, die man jetzt fuer zu heiss<br />
oder zu feucht dafuer haelt. Die eben erst nach Amerika versetzten Spanier<br />
waren noch nicht so an den Mais gewoehnt, man hielt noch fester an den<br />
Cura, westlich vom Felsen las Viruelas, in einzelne Grundstuecke<br />
zerschlagen und verpachtet. Als er vier Jahre darauf wieder nach Amerika<br />
kam, fand er daselbst schoene Baumwollenpflanzungen und einen Weiler von 30<br />
Angaben den Europaeern darthun, was aufgeklaerten Colonisten laengst nicht<br />
mehr zweifelhaft ist, dass das Festland des spanischen Amerika durch freie<br />
Haende Zucker, Baumwolle und Indigo erzeugen kann, und dass die<br />
Contrast zwischen beiden Continenten gesehen, den man in Allem herausfand.<br />
Um darzuthun, dass Amerika spaeter als Asien und Europa aus dem Wasser<br />
emporgestiegen, haette man wohl auch den See von Tacarigua angefuehrt, als<br />
die Verdunstung des Regenwassers verringern. Zerstoert man die Waelder, wie<br />
die europaeischen Ansiedler aller Orten in Amerika mit unvorsichtiger Hast<br />
thun, so versiegen die Quellen oder nehmen doch stark ab. Die Flussbetten<br />
der mittleren Feuchtigkeit der trockenen Monate und der des ganzen Jahrs,<br />
wie man denselben in andern Theilen des tropischen Amerika beobachtet, so<br />
ergibt sich fuer die Thaeler von Aragua eine mittlere Feuchtigkeit von<br />
Landwirthschaft der Colonien sehr wichtige Austrocknung war in den letzten<br />
zehn Jahren, in denen ganz Amerika an grosser Trockenheit litt,<br />
ungewoehnlich stark. Ich rieth den reichen Grundeigenthuemern im Land, statt<br />
bis neunhundert Piaster gekostet. Wir sahen diese Thiere in Mocundo; von<br />
vieren waren schon drei in Amerika geworfen. Zwei waren vom Biss des Coral,<br />
einer giftigen Schlange, die am See sehr haeufig ist, zu Grunde gegangen.<br />
des sechzehnten Jahrhunderts, wie Rindvieh, Pferde und Maulthiere, so auch<br />
Kameele nach Amerika verpflanzt haetten. Ueberall wo in unbewohnten Laendern<br />
sehr grosse Strecken zurueckzulegen sind, wo sich keine Kanaele anlegen<br />
verwundern, dass der Hof den Beschwerden dieser Herrn Gehoer gab; aber durch<br />
diese Maassregel ging Amerika eines Mittels verlustig, das mehr als irgend<br />
etwas den Verkehr im Innern und den Waarenaustausch erleichtern konnte.<br />
von der Regierung selbst versucht werden. Wuerden einige hundert dieser<br />
nuetzlichen Thiere auf dem ungeheuren Areal von Amerika in heissen,<br />
trockenen Gegenden angesiedelt, so wuerde sich der guenstige Einfluss auf den<br />
ein alter *Conuco* oder eingehegtes Baufeld seyn. Sonst ueberall auf dem<br />
Festland von Amerika sahen wir die Parkinsonia, wie die Plumeria, nur in<br />
den Gaerten der Indianer.<br />
vorherrscht. Alles weisse, frisch bereitete Cautschuc, sowie die<br />
wasserdichten Maentel, die man im spanischen Amerika fabricirt und die aus<br />
einer Schicht des Milchsafts der Hevea zwischen zwei Leinwandstuecken<br />
Sprache, es sey ein Getraenk vielmehr &#8220;da porci, che da huomini.&#8221; Der<br />
Jesuit ACOSTA versichert, die Spanier in Amerika lieben den Chocolat mit<br />
naerrischer Leidenschaft, man muesse aber an &#8220;das schwarze Gebraeue&#8221; gewoehnt<br />
vornehmsten Artikel im Handel und der Produktion der Colonien geworden<br />
sind, gehoert der erste ausschliesslich Amerika, der zweite ausschliesslich<br />
Asien an. Ich sage ausschliesslich, denn die Cacaoausfuhr der Philippinen<br />
Man glaubte die verschiedenen Welttheile zu charakterisiren, indem man<br />
sagte, Europa habe *Heiden*, Asien *Steppen*, Afrika *Wuesten*, Amerika<br />
*Savanen*; aber man stellt damit Gegensaetze auf, die weder in der Natur<br />
Die asiatischen Steppen liegen alle ausserhalb der Wendekreise und bilden<br />
sehr hohe Plateaus. Auch Amerika hat auf dem Ruecken der Gebirge von<br />
Mexico, Peru und Quito Savanen von bedeutender Ausdehnung, aber seine<br />
und Pferden wimmeln. Sie sind, nach Anleitung unserer meisten Karten von<br />
Amerika, der Meinung, der Continent habe nur Eine Bergkette, die der<br />
Anden, die von Sued nach Nord laeuft, und nach einem unbestimmten<br />
7 und 8 deg. noerdlicher Breite, und umfasst gegen 120,000 Quadratmeilen. Dieser<br />
Wald des suedlichen Amerika, denn im Grunde ist es nur Einer, ist sechsmal<br />
groesser als Frankreich; die Europaeer kennen ihn nur an den Ufern einiger<br />
von Halbcultur erhoben, die uns bei den Voelkern mongolischen und<br />
tartarischen Stammes ueberraschend entgegentritt. Dann haette Amerika,<br />
gleich dem mittleren Asien, seine Eroberer gehabt, welche aus den Ebenen<br />
Heilkraefte des Zitteraals heraus. Solche &#8220;elektrische Curen&#8221; kommen bei<br />
den Wilden Amerika&#8217;s wie bei den Griechen vor. SCRIBONIUS LARGUS, GALENUS<br />
und DIOSCORIDES berichten uns, dass der Zitterrochen Kopfweh, Migraene und<br />
DE PONS, FRANCOIS RAYMOND JOSEPH. _Reise in den oestlichen Theil von<br />
Terrafirma in Sued-Amerika : unternommen in den Jahren 1801, 1802, 1803<br />
und 1804 / von Depons. Aus d. Franz. uebers. von Chr. Weyland._ (1808)<br />
liegenden L&#228;ndern und Manila auf 25 Jahre erhielt. Das Capital dieser<br />
Gesellschaft, welcher der Handel mit Amerika untersagt war, betrug<br />
4 Millionen Dollars. Als dann 1785 die Gesellschaft von Caracas ihr<br />
zwischen Manila und Acapulco, ein Verbot, das nur gegeben worden war,<br />
um den Handel des Mutterlandes mit den Colonien in Amerika nicht zu<br />
beeintr&#228;chtigen. (S. ebenda p. 20.)<br />
Kohl diesen Abschnitt, »erfahren hatte, da&#223; man im Karaibischen Meere in<br />
Central-Amerika mit Schiffen schwerlich durchkommen k&#246;nne, so hoffte man<br />
denn auf solche Durchlasse im Norden und im S&#252;den dieser Central-Partie,<br />
vierten Reise (1504) Ferdinand V. ihn und Vicente Yañez Pinzón mit einer<br />
Expedition nach Central-Amerika (1506) beauftragt, um jene Erforschungen<br />
fortzusetzen. Zwei Jahre sp&#228;ter (1508) wurde er zum Piloto Real ernannt</p>
<h4>Passendes aus anderen Blogs</h4>
<ul class="pc_pingback">
<li class="hdl">Passendes zum Thema <b>Amerika</b></li>
</ul>
<ul class="pc_pingback">
<li class="hdl">Passendes zum Thema <b>Wunder</b></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/unglaubliches-aus-amerika-67.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tschukten in Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/tschukten-in-amerika-65.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/tschukten-in-amerika-65.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 23:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[Tschuktschen an der Muendung des Anadyr hat dieselben Wurzeln wie die
Sprache der Eskimos auf der Europa gegenueberliegenden Kueste von Amerika.
Die Tschuktschen sind die asiatischen Eskimos. Gleich den Malayen wohnt
Quito oder an den Ufern des Orinoco nie in den Sinn gekommen. Im
nordwestlichen Amerika dagegen gibt es Staemme, bei denen die Kinder weiss
sind und erst mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tschuktschen an der Muendung des Anadyr hat dieselben Wurzeln wie die<br />
Sprache der Eskimos auf der Europa gegenueberliegenden Kueste von Amerika.<br />
Die Tschuktschen sind die asiatischen Eskimos. Gleich den Malayen wohnt<br />
Quito oder an den Ufern des Orinoco nie in den Sinn gekommen. Im<br />
nordwestlichen Amerika dagegen gibt es Staemme, bei denen die Kinder weiss<br />
sind und erst mit der Mannbarkeit so broncefarbig werden wie die<br />
niederzufallen und man glaubte jeden Augenblick, sie werden aufs Schiff<br />
herabkommen.&#8221; Dasselbe wurde auf dem Festland von Amerika bis zum 30 deg. 43{~PRIME~}<br />
der Breite beobachtet. 4) In Labrador zu Nain (Breite 56 deg. 55{~PRIME~}) und<br />
Der Landweg von Cumana nach Neu-Barcelona und von da nach Caracas ist so<br />
ziemlich im selben Zustand wie vor der Entdeckung von Amerika. Man hat mit<br />
allen Hindernissen eines morastigen Bodens, zerstreuter Felsbloecke und<br />
sein Verderben: er wurde von seinen Sklaven erschlagen. Die Ziegen<br />
verwilderten, nicht so die Kulturgewaechse. Der Mais in Amerika, wie der<br />
Weizen in Europa, scheinen sich nur durch die Pflege des Menschen zu<br />
Mexico, Quito und Santa Fe de Bogota; aber von allen Hauptstaedten des<br />
spanischen Amerika, die mitten in der heissen Zone ein koestlich kuehles<br />
Klima haben, liegt Caracas am naechsten an der Kueste. Nur drei Meilen in<br />
Leben des Landbauers. Die Missionaere und eine Handvoll Soldaten besetzen<br />
hier, wie in ganz Amerika, vorgeschobene Posten an der brasilianischen<br />
Grenze. In dieser ersten Zone herrscht das Recht des Staerkeren und der<br />
Man koennte einwenden, auch in andern Theilen des spanischen und<br />
portugiesischen Amerika, ueberall, wo man die allmaehlige Entwicklung der<br />
Cultur verfolgen kann, sehe man jene drei Stufenalter der menschlichen<br />
Vicekoenigen oder Generalcapitaenen regiert wurden, so muss man mehrere<br />
Punkte zumal ins Auge fassen. Man muss die Theile des spanischen Amerika,<br />
die Asien gegenueber liegen, von denen trennen, die der atlantische Ocean<br />
Eroberung auf den Fortschritt der Bildung im oestlichen Theil des<br />
tropischen Amerika sehr bedeutenden Einfluss geaeussert hat. Die Koenigreiche<br />
Neu-Grenada und Mexico verkehren mit den fremden Colonien und mittelst<br />
Haltung bald der einen, bald der andern der einander gegenueberstehenden<br />
Parteien furchtbar, und in verschiedenen Laendern des spanischen Amerika<br />
wurde die allmaehlige oder ploetzliche Aufhebung der Sklaverei verkuendigt,<br />
Schwarzen seyn werde.&#8221; Unser Jahrhundert sollte diese Prophezeiung in<br />
Erfuellung gehen und eine europaeische Colonie in Amerika sich in einen<br />
afrikanischen Staat verwandeln sehen.<br />
ich auch die Ursachen der langen friedlichen Herrschaft des Mutterlandes<br />
ueber Amerika angegeben. Wenn die Ruhe erhalten blieb, so war diess die<br />
Folge der Gewohnheit, des grossen Einflusses einer gewissen Zahl maechtiger<br />
nichts indianisch als die Namen. Von den Hauptstaedten des tropischen<br />
Amerika, die im Gebirge liegen und eines sehr gemaessigten Klimas geniessen<br />
[Mexico, Santa Fe de Bogota und Quito], ist Caracas die am tiefsten<br />
Caracas ist der Sitz einer *Audiencia* (hoher Gerichtshof) und eines der<br />
acht Erzbisthuemer, in welche das ganze spanische Amerika getheilt ist. Die<br />
Bevoelkerung war, nach meinen Erkundigungen ueber die Zahl der Geburten, im<br />
sie immer an mehreren Punkten zugleich sporadisch auftrat; ich sage<br />
sporadisch, denn im tropischen Amerika, wo der Wechsel der atmosphaerischen<br />
Zustaende und die Erscheinungen des organischen Lebens an eine auffallende<br />
Caracas sind breit, gerade gezogen und schneiden sich unter rechten<br />
Winkeln, wie in allen Staedten, welche die Spanier in Amerika gegruendet.<br />
Die Haeuser sind geraeumig und hoeher, als sie in einem Lande, das Erdbeben<br />
Rasen bedeckt; dann kommt die Zone der immergruenen Straeucher, die zur<br />
Bluethezeit der Befaria, der Alpenrose des tropischen Amerika, purpurroth<br />
schimmert. Ueber dieser Waldregion steigen zwei Felsmassen in Kuppelform<br />
Man hoert das Klima von Caracas oft einen ewigen Fruehling nennen, und<br />
dasselbe findet sich ueberall im tropischen Amerika auf der halben Hoehe der<br />
Cordilleren, zwischen 400 und 900 Toisen ueber dem Meer, wenn nicht sehr<br />
      Ergebniss von Oltmanns Berechnung, wobei die Veraenderungen zu Grunde<br />
      gelegt sind, welche die Karten von Amerika durch meine<br />
      astronomischen Bestimmungen erlitten haben.<br />
      europaeischen Sprachen uebergegangen ist. In den spanischen Colonien<br />
      heissen die in Amerika geborenen Weissen *Spanier*, die wirklichen<br />
      Spanier aus dem Mutterland *Europaeer*, *Gachupins* oder *Chapetons*</p>
<h4>Passendes aus anderen Blogs</h4>
<ul class="pc_pingback">
<li class="hdl">Passendes zum Thema <b>Amerika</b></li>
</ul>
<ul class="pc_pingback">
<li class="hdl">Passendes zum Thema <b>Redewendungen</b></li>
<li><a href="http://deutschpolnisch.wordpress.com/2008/09/29/redewendungen-polnisch-deutsch-polnische-redewendungen-ins-deutsche-ubersetzt-oder-umgekehrt/"><b>Redewendungen</b> polnisch-deutsch: Polnische <b>Redewendungen</b> ins <b>&#8230;</b></a></li>
<li><a href="http://deutschpolnisch.wordpress.com/2008/09/23/redewendungen-deutsch-polnisch-polnische-und-deutsche-redewendungen-ubersetzung-von-redewendungen/"><b>Redewendungen</b> Deutsch-Polnisch: Polnische und deutsche <b>&#8230;</b></a></li>
<li><a href="http://deutschpolnisch.wordpress.com/2008/09/11/redewendungen-deutsch-polnisch-f/"><b>Redewendungen</b> deutsch-Polnisch “F”</a></li>
<li><a href="http://deutschpolnisch.wordpress.com/2008/09/08/redewendungen-deutsch-ponisch/"><b>Redewendungen</b> deutsch-ponisch</a></li>
<li><a href="http://deutschpolnisch.wordpress.com/2008/09/10/redewendungen-deutsch-polnisch-fortsetzung/"><b>Redewendungen</b> deutsch-polnisch Fortsetzung</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/tschukten-in-amerika-65.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedichte aus Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/gedichte-aus-amerika-71.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/gedichte-aus-amerika-71.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 23:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=71</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; prophezeit: _Doctor legens_ Supfer, wie ich mich nannte, und Forthill
aus Amerika waren auf fuenf Uhr bestellt.
Hoehen zu ihm herabstieg und mit ihm sprach wie Hans und Kunz in der
Kneipe. Er sprach naemlich mit ihm vom guten Wetter in Amerika, und
indem er ueber das Verhaeltnis der Winde zu der Luft, der Duenste des
Also ueber das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; prophezeit: _Doctor legens_ Supfer, wie ich mich nannte, und Forthill<br />
aus Amerika waren auf fuenf Uhr bestellt.</p>
<p>Hoehen zu ihm herabstieg und mit ihm sprach wie Hans und Kunz in der<br />
Kneipe. Er sprach naemlich mit ihm vom guten Wetter in Amerika, und<br />
indem er ueber das Verhaeltnis der Winde zu der Luft, der Duenste des</p>
<p>Also ueber das schoene Wetter in Amerika sprachen wir, und siehe&#8211;das<br />
Armesuendergesicht des Amerikaners hellte sich auf, die Schleusen<br />
Beispiele. Sie erinnern sich vielleicht des Falles, der in Frankreich<br />
vorkam. Zwei Franzosen trafen in Amerika zusammen. Ihre Aehnlichkeit<br />
war so gross, dass man sie gewoehnlich miteinander verwechselte; der eine<br />
wahrer als sie alle, trifft man besonders in Deutschland und seit<br />
neuerer Zeit in Amerika, wohin sie die Deutschen verpflanzt haben.<br />
Diese Protestanten glauben im echten Sinne des Wortes zu handeln, wenn<br />
Weinend den ganzen Tag, weil ihr Verlobter im Fruehling<br />
Nach Amerika will, um dort entweder zu sterben,<br />
Oder so viel zu erwerben, als noetig ist fuer die Heirat;<br />
Zeiten aus der Erde zu Tage gefoerdert, Vieles harrt noch der<br />
zukuenftigen Enthuellung, wer weiss, ob nicht sogar auch Amerika<br />
Schaetzenswertes verbirgt -, wenn man diese Werke betrachtet und wenn<br />
sich die Kenntnis derselben bedeutend, seit die Menschen zur Einsicht<br />
ihrer Schoenheit gekommen sind und Reisende Pflanzen aus Amerika<br />
senden, wie jener Reisende, der von deutschen Landen aus fast<br />
Gicht hat, und noch eine andre Krankheit von der man zweifelt, ob sie<br />
Columbus aus Amerika gebracht hat.</p>
<p>Das Amerika Roosevelts war das einpraegsamste Beispiel dafuer, ueber das<br />
ich oft schrieb.  Fuer Polen sollte ja die Naehe des sich auch mit<br />
daran zu zweifeln?  Ich kuriere Sie, und wenn Ihre Nase so<br />
gross waere wie der Cimborasso in Amerika, das ist der<br />
hoechste Berg der Welt.  Ihre Nasen muessen nach den</p>
<p>Dieses ist Amerika!<br />
Dieses ist die neue Welt!<br />
Eine ganze Welt geschenket,<br />
Und sie heisst Amerika.</p>
<p>Manchmal kommt mir in den Sinn<br />
Nach Amerika zu segeln,<br />
Nach dem grossen Freiheitstall,<br />
will der Lump gar einen Kammerdiener haben.  (Laut.)  Bei<br />
Flottwell, sagt ich, der in Amerika gestorben ist.</p>
<p>Ofen, wenn man von bruellenden Loewen und zaehnefletschenden Tigern so<br />
weit, wie von Afrika und Amerika, entfernt war, zu verdrehen und<br />
dabei zum Beweis der eigenen Herzhaftigkeit dem unter dem Tisch auf<br />
Hals getragen, das fuer Euch und Eure Verwandten ein schlechter Staat<br />
war.  Ihr muesst nach Amerika.  Dort will ich fuer Euch sorgen.&#8221; Das sah<br />
der gute Juengling ein, ging bei der ersten Gelegenheit in ein<br />
machte, ruhte nicht eher, als bis er seinen guten Freund loskaufen<br />
und nach London zurueckschicken konnte.  Er selbst wurde in Amerika<br />
ein reicher Kaufmann und wohnt jetzt in der Stadt Washington, in der<br />
Tobolsk in Asien, und eine andere, welche aber missglueckte, bis nach<br />
Philadelphia in Amerika, lauter Leute aus dem armen Doerflein Pieve.<br />
Neben diesen stehenden Bilderhandlungen aber durchwandern noch viele<br />
Kaiserin Maria Theresia starb, und der Struensee wurde hingerichtet,<br />
Amerika wurde frei, und die vereinigte franzoesische und spanische<br />
Macht konnte Gibraltar nicht erobern.  Die Tuerken schlossen den<br />
Jesuitenorden wurde aufgehoben und Polen geteilt, und die Kaiserin<br />
Maria Theresia starb, und der Struensee wurde hingerichtet, Amerika<br />
wurde frei, und die vereinigte franzoesische und spanische Macht<br />
ueberall nur die Waschkaethe hiess.  Als ihre Soehne gross waren, bekamen<br />
sie Lust, in die Ferne zu wandern, und gingen miteinander nach Amerika.<br />
Die Tochter verheiratete sich und zog ins Tal hinab.  Aber nicht<br />
Ich muss fort, es haelt mich nichts mehr hier.&#8221; Dann ging er zu den<br />
Schwaegern nach Amerika.</p>
<p>Eben zu der kritischen Zeit, da ich fuer die Tage meines Mannes<br />
besorgt sein musste, lernt ich ihn kennen.  Er war eben aus Amerika<br />
zurueckgekommen, wo er in Gesellschaft einiger Franzosen mit vieler<br />
Geschwister so lange sich selbst ueberlassen? als um einer Idee willen.<br />
In Amerika glaubte ich zu wirken, ueber dem Meere glaubte ich<br />
nuetzlich und notwendig zu sein; war eine Handlung nicht mit tausend<br />
und in meinem Hause, in meinem Baumgarten, mitten unter den Meinigen<br />
sagen: &#8220;Hier oder nirgend ist Amerika!&#8221;"</p>
<p>Wuenschen zu behandeln, und fast glaub ich, er wagt mit meiner armen<br />
Schwester eine Reise nach Amerika, um ja seinem Vorgaenger recht<br />
aehnlich zu werden; und da er einmal schon beinah ueberzeugt ist, dass<br />
hat.  Sie werden mich nicht lange mehr sehen, denn ich bin im Begriff,<br />
nach Amerika ueberzuschiffen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nach Amerika?&#8221; versetzte Wilhelm laechelnd; &#8220;ein solches Abenteuer<br />
haette ich nicht von Ihnen erwartet, noch weniger, dass Sie mich zum<br />
Fall, dass eine Staatsrevolution den einen oder den andern von seinen<br />
Besitztuemern voellig vertriebe.  Ich gehe nun hinueber nach Amerika,<br />
um die guten Verhaeltnisse zu benutzen, die sich unser Freund bei<br />
Niemand wusste gegen den Antrag etwas einzuwenden; Jarno schien seinen<br />
Vorschlag, nach Amerika zu reisen, selbst als kein Hindernis anzusehn,<br />
indem er ohnehin nicht sogleich aufbrechen wuerde; Natalie schwieg,<br />
Mannes ein entschiedenes Interesse; er verbruederte sich mit der<br />
Angelegenheit und zog endlich selbst nach Amerika.  Der Vater unseres<br />
Herrn ist in Philadelphia geboren, und beide ruehmten sich, beigetragen</p>
<p>Der lebhafte Trieb nach Amerika im Anfange des achtzehnten<br />
Jahrhunderts war gross, indem ein jeder, der sich diesseits<br />
hat, und mir die Stelle als Adjutant bei ihm antraegt, wenn ich ihn<br />
nach Amerika begleiten will.  Wie, Rothe! dieser Sprung aus dem<br />
Schulmeisterleben auf die erste Staffel der Leiter der Ehre und des<br />
eine nochmalige Vorbitte fuer den armen Herz, fuer dessen Schicksal in<br />
Amerika ihr bange ist.  Er ist in der Tat nicht zum Soldaten gemacht,<br />
so sehr er sich&#8217;s zu sein einbildet.  Waere es nicht moeglich, dass Sie<br />
gewuenscht, dass Du es auch vorher sehen solltest, eh&#8217; ich&#8217;s nach<br />
Amerika mitnaehme.  Jetzt sagte sie mir, dass ich die Graefin aufs<br />
grausamste und unverzeihlichste beleidigen wuerde, wenn ich ihr nicht<br />
Sie wollen das Schicksal des armen Herz wissen und was ihn zu einem<br />
so schleunigen und seltsamen Entschluss, als der ist, nach Amerika zu<br />
gehen, hat bewegen koennen.  Lieber Pfarrer, um das zu beantworten,<br />
Plettenberg ist, der schon eine Campagne wider die Kolonisten in<br />
Amerika mitgemacht hat, bloss damit er Gelegenheit habe, sich bis zum<br />
General oder Generallieutnant zu bringen, weil er sonst nicht wagen<br />
in der Stadt geworden war.  Das geschah, Plettenberg schlug vor, ihn<br />
nach Amerika mitzunehmen, um gegen die Kolonisten zu dienen.  Das<br />
wunderbarste war, dass Plettenberg ihn schon ehmals auf der Akademie<br />
abzusehen, sobald er ihn erfuehre.  Unterdessen sollte Plettenberg aus<br />
Amerika zurueckkommen, und in Abwesenheit unsers Ritters die Hochzeit<br />
vollziehen, den er denn so lange von Europa entfernt halten konnte,<br />
wirklich gestern abends zu den hessischen Truppen abgegangen sein,<br />
die nach Amerika eingeschifft werden.  Er schwimmt jetzt in lauter<br />
seligen Traeumen von Liebe und Ehre, ich fuerchte, das Aufwachen wird<br />
Der Bruder von Michaels Vater, der wegen einer Weibergeschichte &#8220;ins<br />
Amerika durch sei&#8221;, huete sich wohlweislich, etwas von sich hoeren zu<br />
lassen, raunten sich die Doerfler zu, wenn die Rede von den Juergerts<br />
Um diese Zeit kam zum Buergermeister Soellinger eine seltsame Nachricht<br />
aus Amerika, betreffend die Familie Juergert und deren Nachkommen. Der<br />
Bauer, der sich, wie er sich ausdrueckte, &#8220;darin nicht rechtauskannte&#8221;,<br />
Endlich nach einem Monat eroeffnete der Pfarrer seinem Pflegling die<br />
Nachricht aus Amerika.</p>
<p>&#8220;Du hast&#8217;s erraten&#8221;, erwiderte Peter, &#8220;und nur recht viel diesmal,<br />
denn nach Amerika ist&#8217;s weit.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/gedichte-aus-amerika-71.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Impressionen aus Amerika Teil 3</title>
		<link>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-teil-3-47.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-teil-3-47.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 23:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=47</guid>
		<description><![CDATA[Man wird z. B. an den vor kurzem gestorbenen Amerikaner =Jay
Gould= erinnern, der als armer Hirtenjunge in Amerika einwanderte und als
beispielloser Million&#228;r starb. Diese Ausnahmen oder Gl&#252;cksf&#228;lle k&#246;nnen und
Deutschlands, w&#228;hrend Frankreich hinsichtlich der Verteilung von Grund und
Boden weit besser daran ist. Sogar in Amerika, wo doch &#220;berfluss an Grund
und Boden vorhanden ist, machen sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man wird z. B. an den vor kurzem gestorbenen Amerikaner =Jay<br />
Gould= erinnern, der als armer Hirtenjunge in Amerika einwanderte und als<br />
beispielloser Million&#228;r starb. Diese Ausnahmen oder Gl&#252;cksf&#228;lle k&#246;nnen und<br />
Deutschlands, w&#228;hrend Frankreich hinsichtlich der Verteilung von Grund und<br />
Boden weit besser daran ist. Sogar in Amerika, wo doch &#220;berfluss an Grund<br />
und Boden vorhanden ist, machen sich die traurigen Folgen des privaten<br />
enormen Nachteile einer solchen Anh&#228;ufung in politischer Beziehung sind<br />
namentlich dort bemerkbar, wo, wie z. B. in Amerika, die ungl&#252;ckliche<br />
Manchesterdoktrin herrschend ist, und wo mitunter grosse oder reiche<br />
ungestraft die H&#228;lse oder mindestens Arme und Beine. Ja, man verhehlt sich<br />
in Amerika nicht die Gefahr, dass sich mit der Zeit das Eisenbahn-Monopol<br />
sogar den Congress und die Bundesregierung dienstbar machen werde. Aber<br />
mutandis_ auch bei den Menschen sein. In der That hat sich Verfasser<br />
w&#228;hrend seines Aufenthaltes in Amerika erz&#228;hlen lassen, dass dort,<br />
namentlich in der Stadt Newyork, sehr reiche Familien die<br />
Dasselbe gilt von dem sechsten Punkt, welcher die so oft von allen<br />
vorgeschrittenen politischen Parteien verlangte und in Amerika l&#228;ngst<br />
durchgef&#252;hrte =Trennung des Staates von der Kirche= verlangt.<br />
und ginge sein Weg &#252;ber das weite Meer. Vor zwei Jahren hat sich in<br />
Tremis einer, der in Amerika gestorben ist, seinem Bruder angezeigt.«</p>
<p>»Lebt wohl, Tante, Frau Pr&#228;sident,« ruft er. »Nach der Postkasse fragt<br />
nicht &#8212; ich gehe nach Amerika &#8212; und der Revolver ist f&#252;r Verfolger<br />
geladen.«<br />
Verschwinden Th&#246;ni Griegs nicht viel macht. Vor ein paar Jahren hat er<br />
schon gesagt, er gehe nach Amerika, gestern hat er es beim Glotterm&#252;ller<br />
mit dem Zusatz wiederholt, es sei in der Umgebung des Presi nicht mehr<br />
der Post &#252;ber den Pa&#223; haben fahren sehen, h&#228;tte ich ihn heruntergelangt<br />
und ihm eine Tracht Ohrfeigen mit nach Amerika gegeben, dem Lausbuben,<br />
der seinen n&#228;chsten Verwandten nicht einmal ein Lebewohl und &#8216;Es ist mir<br />
Weltverschuldungskreises bedeutet. Die Weltverschuldung umfasst Europa<br />
und Amerika gemeinschaftlich. Die europ&#228;ischen Staaten fast s&#228;mtlich<br />
schulden direkt oder indirekt an Amerika, sie schulden ausserdem<br />
untereinander. Die meisten sind Gl&#228;ubiger und Schuldner zugleich;<br />
sein m&#252;ssen. Gelingt es, dieses Problem &#8212; und es wird nur gelingen unter<br />
dem Hinzutritt von Amerika &#8212; einer ertr&#228;glichen L&#246;sung zuzuf&#252;hren, so<br />
ist damit auch die L&#246;sung der deutschen Reparation erm&#246;glicht.<br />
Weltfrieden darstellen wird. In hohem Masse wird das Ergebnis von Genua<br />
davon abh&#228;ngen, welche Stellung Amerika entschlossen ist, zu dem<br />
Reparationsproblem, zum Friedensproblem &#252;berhaupt einzunehmen.<br />
in das Leben der V&#246;lker stattgefunden hat. Durch sein Eintreten in den<br />
Krieg hat Amerika den Krieg entschieden, durch sein Eintreten in den<br />
Friedenskongress hat Amerika den Frieden entschieden und durch seinen<br />
Eintritt in die Weltprobleme der Verschuldung und der Sanierung wird<br />
Amerika in der Lage sein, die Weltentwicklung in wirtschaftlicher und<br />
friedenbringender Richtung zu entscheiden.</p>
<p>Vielfach hat man bei uns die Vorstellung, Amerika sei ein Land, das<br />
lediglich seinen grossen materiellen Aufgaben lebt, von der Natur<br />
so entschieden durch Erw&#228;gungen ideeller Art zu bewegen sind wie<br />
Amerika. Ich glaube, dass die Motive, die Amerika zum Krieg und zur<br />
Friedensschliessung getrieben haben, nicht so sehr auf materiellen<br />
W&#252;nschen beruhten, wie auf der Ueberzeugung einer Verantwortung, und ich<br />
glaube deshalb, dass Amerika sich nicht derjenigen Verantwortung<br />
entziehen wird, die ihm durch sein entscheidendes Eingreifen in die<br />
europ&#228;ischen Schicksale erwachsen ist. Ich weiss, dass in Amerika eine<br />
starke Tendenz besteht, die dahin gerichtet ist, zu sagen, Europa ist<br />
zu tun haben. Es ist durchaus verst&#228;ndlich, wenn eine solche Auffassung<br />
gehegt wird. Aber ich glaube, in Amerika werden Gegenkr&#228;fte wach und<br />
stark sein, die die Auffassung vertreten, Europa darf nicht zugrunde<br />
Verantwortung tr&#228;gt. Ich glaube auch, dass diejenige Auffassung in<br />
Amerika, die sagt, wir sind materiell am Geschick Europas so gut wie<br />
uninteressiert, nicht das Richtige trifft.</p>
<p>Ich habe von Amerika her Stimmen vernommen, die behaupteten, der ganze<br />
Aussenhandel Amerikas nach Europa bedeute ausserordentlich wenig, er<br />
bedeute, sagten die einen 4 Prozent, die anderen 7 Prozent der<br />
amerikanischen Produktion. Ich glaube, dass diese Zahl in Amerika sehr<br />
ernstlich der Nachpr&#252;fung bedarf und dass sie auch eine Nachpr&#252;fung<br />
gewesen als seine Weltausfuhr, so w&#228;re diese Produktion so gewaltig,<br />
dass sie sich mit der Arbeiterzahl, &#252;ber die Amerika verf&#252;gt, nicht<br />
entfernt h&#228;tte leisten lassen. Der Anteil der Ausfuhr an amerikanischer<br />
Produktion ist tats&#228;chlich erheblich gr&#246;sser, und Amerika wird auch in<br />
materiellem Sinne erkennen, dass es w&#252;nschenswert ist, einen so starken<br />
europ&#228;ischen Schicksalen wieder zuzuwenden, die von ihr abh&#228;ngen.<br />
Gleichviel, ob Amerika sich entschliesst, sich an Genua zu beteiligen<br />
oder nicht, glaube und hoffe ich, dass Europa nicht ganz allein auf sich<br />
Kann nun Genua dieser friedlosen Welt den ersehnten Frieden bringen? &#8211;<br />
Amerika hat die Beteiligung an Genua abgelehnt mit der Begr&#252;ndung, Genua<br />
sei eine politische Konferenz; Hauptfragen der wirtschaftlichen Probleme<br />
Europas einzulassen. In erster Linie ist es eine schwere<br />
Europam&#252;digkeit, die Amerika befallen hat nach den Erfahrungen des<br />
Krieges und nach den Erfahrungen des beginnenden Friedens. Wer das Tun<br />
der Nachpr&#252;fung nicht stand, und ich glaube, dass man in kurzer Zeit in<br />
Amerika erkennen wird, dass der Prozentsatz der Ausfuhr im Verh&#228;ltnis<br />
zur Produktion ein ganz bedeutend gr&#246;sserer ist. Ich sch&#228;tze das<br />
Verh&#228;ltnis der Ausfuhr zur amerikanischen Fertigproduktion auf<br />
mindestens 20 bis 25 Prozent. Auf eine solche Ausfuhr aber wird Amerika<br />
auf die Dauer nicht leicht verzichten.<br />
Plausibel f&#252;r die amerikanische Nichteinmischung ist aber noch ein<br />
dritter Grund. Amerika sagt: warum sollen wir unser Geld Europa zur<br />
Verf&#252;gung stellen, einem Kontinent, der es nur f&#252;r seine R&#252;stungszwecke<br />
verbraucht? Das ist ein Einwand, den man verstehen kann. Aber ich<br />
glaube, Amerika wird empfinden, dass man einem Ertrinkenden keine<br />
Bedingungen stellt. Es ist nicht m&#246;glich, zu warten, bis der Geist des<br />
Geheimrat Wiedfeldt, bestimmt, uns in Washington zu vertreten. Ich<br />
glaube, dass diese Wahl von Amerika gut aufgenommen werden wird. Denn<br />
Amerika w&#252;nschte sich einen starken Mann der Wirtschaft, und ich hoffe,<br />
dass Herr Wiedfeldt dr&#252;ben ein gesegnetes Feld seiner T&#228;tigkeit finden<br />
wird. Noch nie hat eine Nation so unentrinnbar das Schicksal eines<br />
Kontinents in der Hand gehalten wie Amerika im gegenw&#228;rtigen Augenblick.<br />
Eine gewaltige Verantwortung ist mit dieser Machtstellung verbunden, zu<br />
der diejenige des Krieges hinzutritt, den Amerika entschieden hat, und<br />
des Friedens, den es gleichfalls bestimmte. Wir d&#252;rfen hoffen, dass<br />
Amerika, das wir nicht lediglich als ein Land materieller Interessen<br />
ansehen d&#252;rfen, sondern von dem wir anerkennen m&#252;ssen, dass es ein Land<br />
jenes einen grossen Reiches, das niemandem schuldet und Gl&#228;ubiger aller<br />
ist, n&#228;mlich Amerika, ohne dessen Beteiligung der Wiederaufbau Europas<br />
unm&#246;glich wird. Vor allem aber k&#246;nnen den &#252;berschuldeten L&#228;ndern neue<br />
Gl&#228;ubigern und Schuldnern ein wirtschaftliches Dasein f&#252;hren, wenn am<br />
einen Ende der Kette ein grosses Reich, Amerika, steht, das niemandem</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-teil-3-47.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Impressionen aus Amerika Teil 2</title>
		<link>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-teil-2-45.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-teil-2-45.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 23:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=45</guid>
		<description><![CDATA[Warte nur, es kommt schon besser,« sagte die Frau, »am letzten Samstag
ist in Sonneberg allgemein die Rede gewesen, da&#223; aus Amerika gro&#223;e
Bestellungen gekommen sind, da gibt&#8217;s Arbeit genug!«
»Von K&#246;ln aus k&#246;nnt&#8217; man schon etwas schicken; unsere Puppen schickt
man doch sogar bis nach Amerika.«
und hin&#252;ber und am Samstag kannst in Sonneberg oft genug so einen Herrn
aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warte nur, es kommt schon besser,« sagte die Frau, »am letzten Samstag<br />
ist in Sonneberg allgemein die Rede gewesen, da&#223; aus Amerika gro&#223;e<br />
Bestellungen gekommen sind, da gibt&#8217;s Arbeit genug!«<br />
»Von K&#246;ln aus k&#246;nnt&#8217; man schon etwas schicken; unsere Puppen schickt<br />
man doch sogar bis nach Amerika.«</p>
<p>und hin&#252;ber und am Samstag kannst in Sonneberg oft genug so einen Herrn<br />
aus Amerika sehen und aus England auch; aber aus K&#246;ln kommt keiner, das<br />
mu&#223; viel weiter weg sein.«</p>
<p>»Viel n&#228;her ist&#8217;s, Frau, das k&#246;nntest auch wissen, nach Amerika mu&#223;t<br />
&#252;bers Meer.«<br />
gut, wenn ich Ihnen vorher schon sage warum. Ich m&#246;chte so eine Familie,<br />
die den ganzen Puppenbetrieb versteht, mit hin&#252;bernehmen nach Amerika.<br />
Ich habe dort L&#228;ndereien, Wald; die Eisenbahn geht vorbei, es ist gar<br />
heut&#8217; heimgebracht und gescholten bist auch noch worden! Leicht k&#246;nnt&#8217;<br />
man&#8217;s sch&#246;ner haben in Amerika. Wieviel sagst, den dreifachen Lohn, und<br />
alles will er schriftlich machen? Es ist wohl wert, da&#223; man sich&#8217;s</p>
<p>»Kinder, Kinder, denkt&#8217;s euch nur, wir gehen nach Amerika!« rief die<br />
Mutter.<br />
Im Dorfe hatte sich gar schnell die Nachricht verbreitet, da&#223; die ganze<br />
Familie Greiner auswandern w&#252;rde nach Amerika. Daf&#252;r hatte schon Georg<br />
gesorgt. &#214;fter als sonst ging in den zwei n&#228;chsten Tagen die T&#252;re auf,<br />
Puppenk&#246;pfe aus und mahnte die Seinen, denn von dem Lohn, den sie in<br />
Amerika bekommen sollten, w&#252;rden sie jetzt noch nicht satt. Aber seine<br />
Frau hatte keine Seelenruhe mehr f&#252;r ihre Puppenb&#228;lge; sie dachte nur<br />
Gartenzaun besprachen sich die M&#228;nner. Ruppert wollte von Greiner selbst<br />
h&#246;ren, was wahr sei von dem Gerede, da&#223; sie nach Amerika &#252;bersiedeln<br />
wollten. Frau Greiner mu&#223;te ihm nun genau ihre Begegnung mit dem<br />
besser als er die Armut im Dorf! »Ja, ja, ja,« sagte er nun langsam und<br />
bed&#228;chtig, »wenn nur _eines_ nicht w&#228;re! Wenn die da dr&#252;ben in Amerika<br />
unser Handwerk lernen und wenn sie selbst die Arbeit machen, die wir<br />
Kundschaft weg; f&#252;r 2 Millionen Mark haben die Amerikaner in _einem_<br />
einzigen Jahr Puppen und Spielsachen nach Amerika kommen lassen und<br />
gerade am meisten von der Sorte, wie wir sie in unserem Dorf machen. Der<br />
dr&#252;ben die Kunst so los haben, wie wir, geht wohl ein Jahrzehnt dahin,<br />
und bis das dann im ganzen Amerika bekannt wird und sie die Puppen von<br />
dem Herrn beziehen, statt wie bisher von unsern Fabrikanten, da kann&#8217;s<br />
sparen, in den H&#228;usern herumzulaufen, von Oberhain gehe keiner mit, die<br />
halten alle fest zusammen gegen Amerika.«</p>
<p>ihnen sagen zu m&#252;ssen, da&#223; &#252;ber Nacht das ganze Luftschlo&#223; eingest&#252;rzt<br />
sei, da&#223; man nicht nach Amerika ginge, sondern alles bliebe wie bisher.<br />
Sie waren noch zu klein, um den wahren Grund zu verstehen; als sie aber<br />
Nun sprach Greiner frei heraus; sagte, da&#223; er die Puppenindustrie nicht<br />
nach Amerika bringen und dadurch sein Heimatland sch&#228;digen wolle; auch<br />
dann nicht, wenn er selbst dabei reich werden k&#246;nnte; und so wie er</p>
<p>»Ich wollte den Herrn nur fragen, ob er mich nicht nach Amerika<br />
mitnehmen wolle. Ich bin mit dem Puppengesch&#228;ft aufgewachsen und ich<br />
bereit, mitzugehen; wir drei k&#246;nnten so gut wie die Greiners die Leute<br />
in Amerika anweisen.«</p>
<p>bringen wollen. Aber ich bin aufgekl&#228;rter, ich denke: Jeder ist sich<br />
selbst der N&#228;chste, und soviel ich von Amerika wei&#223;, denken sie da<br />
dr&#252;ben auch so und machen Geld, soviel sie k&#246;nnen.«<br />
Sommer und Herbst waren vergangen. Das letzte Schiff, das die Puppen zu<br />
Weihnachten nach Amerika bringen sollte, war abgefahren, und was unsere<br />
kleinen Leute gearbeitet hatten, war nun auf der Reise in aller Herren<br />
ein Gewinnst oder gar der Haupttreffer? Der sch&#246;ne Traum mit dem gro&#223;en<br />
Verdienst in Amerika fiel ihm wieder ein, wie schnell war er verflogen!<br />
Nun ja, auch _der_ sch&#246;ne Traum w&#252;rde wohl heute abend vorbei sein.<br />
&#220;berleitung des ganzen Unternehmens in den Besitz der Arbeiter und<br />
Angestellten, anderweit, namentlich in England und Amerika, unternommen<br />
worden sind. Der einzige bekannte Versuch dieser Art in _Deutschland_,</p>
<p>Er besa&#223; eine nicht unbedeutende Sammlung von Schulmaterial aus Amerika<br />
und vielen europ&#228;ischen L&#228;ndern, einen Schatz, den er unabl&#228;ssig<br />
hatte. Er entwarf die wildesten Pl&#228;ne, ja, er schrieb sogar an seinen<br />
Vetter in Amerika und fragte an, ob sie geneigt seien, eine junge Dame<br />
bei sich aufzunehmen. Er vertraute sich Rendalen an, der anf&#228;nglich voll<br />
Sie f&#252;rchtete sich auch vor der Reise selber. So ganz allein nach<br />
Amerika! Und von New-York allein nach Madison &#8212; das war noch das<br />
Allerschlimmste! Unm&#246;glich, ganz unm&#246;glich! Marie erbot sich,<br />
Doktor Kent &#252;berreichte ihr liebensw&#252;rdig eine =Pelygala amara=[5]; er<br />
wu&#223;te, da&#223; ihr, die von Amerika kam, diese blaue Blume neu war. Sie<br />
bedankte sich herzlich. Sie stiegen in den Wagen und fingen gleich an,<br />
letzte, die Kent geh&#246;rt hatte, handelte von einer Frau in St. Louis in<br />
Amerika, die drei&#223;ig Jahre lang im Gef&#228;ngnis gesessen hatte und trotz<br />
ihrer siebzig Jahre noch immer die unbotm&#228;&#223;igste Gefangene war. Da<br />
der die Sache kennt, und wandte sich dabei stets an seine Frau. Wenn er<br />
einmal jemand anders ansah &#8212; wie eben Ragni, die ja aus Amerika kam &#8211;<br />
so war das nur vor&#252;bergehend; gleich wandte er sich wieder seiner Frau<br />
Na ja, endlich sagte er denn, er wisse, die &#8220;Frau Doktern&#8221; sei f&#252;nf oder<br />
sechs Jahre in Amerika gewesen; ob sie ihm vielleicht ein paar englische<br />
B&#252;cher leihen k&#246;nne? Vielleicht w&#252;rde sie ihm auch sagen, wie er sich am<br />
m&#252;ssen. Sein und seiner Frau Lebensziel war, hin&#252;berzugelangen nach dem<br />
freien Amerika.&#8221; (Bei dem Wort Amerika begann hinter den Taschent&#252;chern<br />
ein Keuchen und Schneuzen). &#8220;Er versuchte, allein Englisch zu lernen;</p>
<p>Eines Tages brachte die Post Ragni Briefe aus Amerika, aus Nordland und<br />
aus Berlin; einer war von Karl. Sie hatte alle ge&#246;ffnet, aber keinen<br />
Edvard und Ragni hatten bis jetzt geglaubt, der Tag, an dem Ragni nach<br />
Amerika gereist, sei der schwerste ihres Lebens gewesen; brieflich und<br />
m&#252;ndlich hatten sie einander gesagt, das sei ein Gef&#252;hl gewesen, als<br />
Augen. Wo sollte er hin? Was sollte er weiter? Sie war ja auch in all<br />
seinen Arbeiten. Ihr Bild aus dem dritten Jahr in Amerika stand dr&#252;ben<br />
auf dem Kaminsims; es war seinerzeit gekommen als erster Abdruck dessen,</p>
<p>Und von Paris nach London, und von London nach Amerika. Die<br />
Amerikaner sollen ja so reich sein, da k&#246;nnt ich mir viel</p>
<p>Sie fahren also nach Amerika. Sie benutzen den Schnellzug,<br />
der um drei Uhr hier h&#228;lt. Die Reisekosten &#8211;<br />
N&#252;tzlich mu&#223; man sein. Und kaltbl&#252;tig. Adieu, St&#228;dtchen!<br />
Dieses Amerika ist ja blo&#223; ein paar Stunden weit von hier.<br />
Am Samstag, eh ich sterbe, komm ich mal &#252;bern Sonntag</p>
<p>Ein ber&#252;hmter Zeitungsberichterstatter aus Amerika, Herr<br />
Stadtrat. Hat Eile, will dem Prinzen vorgestellt werden. Mu&#223;<br />
anschlie&#223;en k&#246;nnen &#8212; m&#246;gen Sie dies noch so sehr lieben. Die Beweise<br />
haben Sie selber in ihrem unsteten Leben; weder in Afrika noch Amerika<br />
fanden Sie was Sie suchten, d. h. das was das Bed&#252;rfni&#223; Ihres Herzens<br />
ohne St&#228;dte. Er hat eine Aktiengesellschaft gewonnen, um einen<br />
Landstrich in Amerika anzukaufen &#8230;«</p>
<p>morgen dreitausend Gulden bezahlen und haben nicht hundert im Haus.<br />
N&#228;chste Woche erwartet Osterburg gro&#223;e Summen aus Amerika. Helfen Sie<br />
mir. Ich will es Ihnen ewig danken. Ich schw&#246;re Ihnen beim Leben meiner<br />
Jahre in einer Boarding-School in Stoke-Newington. &#8212; 1822 zur&#252;ck nach<br />
Amerika, 1826 Student in Richmond, dann in Charlottesville. 1827 Reise<br />
nach Europa mit unbekannten Abenteuern. 1830 Offizierskadett in<br />
t&#228;glich auf der Strasse sieht: ein Nichts aber, eine Wasserrinne nur,<br />
trennt ihn von dem Kulturmenschen in Amerika.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-teil-2-45.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Impressionen aus Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-43.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-43.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 23:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=43</guid>
		<description><![CDATA[Nach Amerika,&#8221; leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pruefen sollte, seinen
Muth staehlen &#8212; &#8220;nach Amerika,&#8221; fluestert der Verzweifelte der hier am Rand
des Verderbens dem Abgrund langsam aber sicher entgegen gerissen wurde &#8211;
&#8220;nach Amerika,&#8221; sagt still und entschlossen der Arme, der mit maennlicher
Kraft und doch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Amerika,&#8221; leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten<br />
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pruefen sollte, seinen<br />
Muth staehlen &#8212; &#8220;nach Amerika,&#8221; fluestert der Verzweifelte der hier am Rand<br />
des Verderbens dem Abgrund langsam aber sicher entgegen gerissen wurde &#8211;<br />
&#8220;nach Amerika,&#8221; sagt still und entschlossen der Arme, der mit maennlicher<br />
Kraft und doch immer und immer wieder vergebens, gegen die Macht der<br />
hier im Vaterlande sieht, und doch nicht betteln _will_, nicht stehlen<br />
_kann_ &#8212; &#8220;nach Amerika&#8221; lacht der Verbrecher nach gluecklich veruebtem Raub,<br />
frohlockend der fernen Kueste entgegen jubelnd, die ihm Sicherheit bringt<br />
vor dem Arm des beleidigten Rechts &#8212; &#8220;nach Amerika,&#8221; jubelt der Idealist,<br />
der wirklichen Welt zuernend, weil sie eben wirklich ist, und ueber den<br />
Ocean drueben ein Bild erhoffend, das dem, in seinem eigenen tollen Hirn<br />
erzeugten, gleicht &#8212; &#8220;nach Amerika&#8221; und mit dem einen Wort liegt hinter<br />
ihnen, abgeschlossen, ihr ganzes frueheres Leben, Wirken, Schaffen &#8212; liegen<br />
die Bande die Blut oder Freundschaft hier geknuepft, liegen die Hoffnungen<br />
die sie fuer hier gehegt, die Sorgen die sie gedrueckt &#8212; _&#8221;nach Amerika!&#8221;_</p>
<p>dem, aus jenem Grund &#8212; und taeglich, stuendlich noch hoeren wir von anderen,<br />
von denen wir im Leben nie geglaubt dass _sie_ je an Amerika gedacht, wie<br />
sie mit Weib und Kind, mit Hab&#8217; und Gut hinueberziehn. Und _dort_? &#8212; noch<br />
er selber die Beschwerden eines solchen Lebens leicht ertragen wuerde,<br />
daran zweifelte er keinen Augenblick; er hatte so viel ueber Amerika<br />
gelesen, sich mit den dortigen Verhaeltnissen aus allen erschienenen<br />
&#8220;Ja Kinder, Ihr wisst &#8212; wir &#8212; wir haben doch in den letzten Tagen viel ueber<br />
Nord-Amerika gesprochen, und auch Manches gelesen  &#8212; &#8221;</p>
<p>&#8220;Der Doctor Haide ist ein Esel,&#8221; sagte der Professor, den Rauch wieder ein<br />
paar Mal rasch ausstossend &#8212; &#8220;wenn der haette in Amerika ordentlich arbeiten<br />
wollen, brauchte er sich jetzt nicht von einer Winkeladvocatur und vom<br />
eine Frage an Euch zu thun, Kinder &#8212; Haettet Ihr &#8212; haettet Ihr wohl selber<br />
Lust hinueber nach &#8212; nach Amerika zu gehn?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nach Amerika?&#8221; rief Anna rasch und auch wohl erschreckt. Marie aber<br />
sprang auf, schlug in die Haende und rief jubelnd:</p>
<p>&#8220;Nach Amerika? oh das waere ja praechtig &#8212; das waere herrlich &#8212; nicht wahr da<br />
sind auch Baelle, Vaeterchen?&#8221;<br />
&#8220;und was wird Herr Kellmann dazu sagen, wenn er es erfaehrt? der ist so<br />
immer gegen Amerika, und hat sich schon oft mit Vater darueber gezankt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach der macht mir die geringste Sorge,&#8221; sagte Anna in ihrem Schmerz<br />
laechelnd &#8212; &#8220;wenn man _fuer_ Amerika spricht, schimpft er aus Leibeskraeften,<br />
und citirt Gott weiss was fuer Stellen aus Briefen und Zeitungen, alles</p>
<p>&#8220;Herr Kellmann?&#8221; lachte Marie &#8212; &#8220;nun _den_ moecht&#8217; ich in Amerika sehn.&#8221;</p>
<p>ueberzusiedeln und dort, mit bescheideneren Beduerfnissen, von Neuem zu<br />
beginnen; Amerika mit seiner ungeheuren Lebenskraft bot ihnen nach allen<br />
Seiten hin die Moeglichkeit der Existenz, und das gut und zweckmaessig<br />
schien &#8212; &#8220;Ledermann, Mensch, wo sind Sie jetzt mit Ihren Gedanken, im<br />
rothen Drachen bei Heilingen, im Monde, oder in Amerika?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wenn Sie sich eine kleine Farm in Amerika kauften.&#8221;</p>
<p>gut, kommen Sie uns hier nicht mit Ihrer alten Leier von dem verdammten<br />
Amerika, und verderben Sie uns das Bier nicht &#8212; hier ist auch Nichts zu<br />
verdienen, denn von uns geht doch keiner hinueber.&#8221;<br />
weiss noch Niemand was er naechstes Jahr thun wird, und verschwoeren laesst<br />
sich so eine Sache nun einmal gar nicht &#8212; Amerika ist immer noch ein<br />
Zufluchtsort.&#8221;<br />
Vogelscheuche ueber den Erbsen. Wir haben _hier_ eben so viele schlechte<br />
Charaktere wie in Amerika.&#8221;</p>
<p>lumpigen Literaten selbst die Hoelle himmelblau an, und kleben von oben bis<br />
unten Sterne drueber. Lasst mir jetzt Euer Geschwaetz von Amerika hier, oder<br />
ich stehe, Gott straf mich, auf, und setze mich wo anders hin.&#8221;<br />
gegangen. &#8216;Was Schlechtes koennen Sie dem Mann ueberhaupt nicht nachsagen,<br />
denn dass er fuer Amerika wirbt, ist einesteils sein Geschaeft, anderntheils<br />
seine Ansicht, und er koennte Ihnen von _seinem_ Standpunkt aus dann<br />
und hinueber werfend &#8212; &#8220;Jemand ungluecklich machen, dass man ihm von einer<br />
Auswanderung nach Amerika abraeth, waere gerade so, als ob ich als eines<br />
Menschen Moerder betrachtet wuerde, den ich abhalte aus dem dritten Stock<br />
brauchen, die Leute heimlich beschwatzen dass sie Hof und Dienst verlassen<br />
und nach Amerika liefen &#8212; ei Du Hallunke, Du kommst mir einmal wieder vor<br />
die Faeuste.&#8221;<br />
erzaehlten sich untereinander wie der &#8220;Auswanderungsmann&#8221; einen<br />
Schaafknecht vom Gut haette bereden wollen als &#8220;Schaafmeister&#8221; nach Amerika<br />
auszuwandern, und vom Verwalter dabei erwischt waere, und der<br />
die Sache auch schon erledigt, indem die Schiffsanzeige _fuer_, sein<br />
Artikel aber _gegen_ Amerika und die Auswanderung waere, und er es sich zum<br />
Grundsatz gemacht haette, jeden Artikel nach beiden Seiten hin zu<br />
unbedeutender Wichtigkeit, als sich mehre Familien dieser Stadt ernstlich<br />
dahin entschlossen hatten, mit demselben nach Amerika auszuwandern. So<br />
unter Anderen Professor Lobenstein, der sein Haus jetzt verkauft, und der<br />
Auch in dem Dollinger&#8217;schen Haus hatten die letzten Wochen bedeutende<br />
Veraenderungen hervorgebracht, indem der junge Henkel Briefe von Amerika<br />
erhielt, nach denen seine Anwesenheit dort, dringend nothwendig geworden.<br />
freilich noch, in der kurzen Zeit all die noethigen und so mannichfachen<br />
Vorbereitungen zu einer Reise nach Amerika fuer die junge Frau zu treffen.<br />
Es sollte aber wirklich auch nicht viel mehr als eine Reise werden, denn<br />
Henkel hatte sich schon selber fest erklaert, seinen kuenftigen Wohnsitz<br />
keineswegs in Amerika, sondern in Havre nehmen zu wollen, wo ueberdies, der<br />
bedeutenden Geschaeftsverbindung wegen mit diesem Hafen, ein Associe des<br />
herzurichten waren, nur zu einer Reise nicht zu einer Uebersiedlung nach<br />
Amerika, und man diese schon grossenteils gepackt und vorausgeschickt<br />
hatte, die letzten Stunden in der Heimath durch kein Aussuchen und Packen<br />
auf das Klarste und Unumstoesslichste was jedes einzelne Stueck Meublen und<br />
Hausgeraeth in notwendiger Folgerung in Amerika kosten muesse. Eben so hatte<br />
er sich mit unendlicher Ausdauer einen Ueberschlag der verschiedenen<br />
leichten Ballkleid und mit Ihrem gewoehnlichen heiteren Gesicht, als in der<br />
Sackleinwand und &#8212; hm  &#8212; das verdammte Amerika. Geht denn Eduard jetzt<br />
noch mit, oder bleibt er da? wo steckt er denn wieder? &#8212; der ist immer<br />
nicht mit jedem Jahre auch neue Beduerfnisse kennen lernten und befriedigt<br />
haben wollten, so haetten wir alle Platz, und das verwuenschte Amerika<br />
koennte sehen wo es Haende und Faeuste bekaem zuzupacken und ihm den Boden zu<br />
Dienstleute, ich glaube einen Schaefer, verlocken nach seinem geruehmten<br />
Amerika auszuwandern.&#8221;</p>
<p>Menschenverstand verbindet, und besonders schaetzenswerthe statistische<br />
Kenntnisse Amerika&#8217;s besitzt.&#8221;</p>
<p>gleich widersprechen kann, weil sich der Gegenbeweis eben nicht fuehren<br />
laesst. Wenn das Alles wahr ist was er ueber Amerika sagt, waere _er_ der<br />
groesste Esel wenn er nicht selber hinueberginge.&#8221;<br />
&#8220;Ja, das kennen wir schon,&#8221; sagte Kellmann, &#8220;und wenn mich irgend etwas<br />
glauben machen koennte dass _er_ wirklich Amerika kennt, so waere es der<br />
Umstand dass er selber nicht hinuebergeht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nach Amerika? &#8212; ja, weiter fehlte mir gar Nichts; aber heute sind es<br />
wirklich andere Sachen die mir im Kopf herumgehn.&#8221;<br />
sein, geschrieben, dass er recht sparsam lebe, und bald so viel zusammen zu<br />
haben hoffe mit ihr, der Schwester, nach Amerika auszuwandern, dort<br />
vielleicht ein kleines Geschaeft oder irgend etwas Anderes anzufangen,<br />
Kellmann erbot sich dann auch, sie zu seiner Mutter zu fuehren, wo sie<br />
wenigstens bleiben konnte bis sich etwas Weiteres entschieden. Von Amerika<br />
sagte er ihr noch Nichts, die naechsten Tage mochten sie erst mit dem</p>
<p>Der aelteste Sohn Georg ging zu Schiff &#8212; ging nach Amerika ueber das weite,<br />
wilde Weltmeer nach einem anderen Vaterland, dort fuer den unruhigen Geist<br />
Anblick des Elends hatte ihm diese Rolle unertr&#228;glich gemacht. Es hatte<br />
sich eine Gelegenheit zur &#220;berfahrt nach Amerika geboten. Dr&#252;ben war er<br />
gezwungen, sein Brot zu verdienen. Er griff zum Schwersten, ging unter<br />
davonmachte. Er sollte nach einer Hafenstadt, am selben Abend noch, und<br />
von dort nach Amerika. Ist es nicht so? Sie boten ihm das Geld, Sie<br />
entwickelten ihm Ihren Plan, und Sie erwarteten, da&#223; er ohne Z&#246;gern<br />
Er begann stockend: »Es ist wahr, ich bin hin&#252;ber zu ihm, um ihm das<br />
Geld zu geben. An Amerika hab ich nicht gedacht; nur m&#246;glichst schnell<br />
fort mit ihm, dacht ich, und m&#246;glichst weit, damit einem wenigstens der<br />
worden von ihr; kurzen Proze&#223; gemacht: eine Kugel durch ihren Kopf, bei<br />
Nacht und Nebel davon. Nach Amerika. In einer Dampfw&#228;scherei gearbeitet;<br />
auf einem Kohlendock in Monreal; in einer Wurstfabrik in Chikago; bei<br />
verbreitete Fabel ist, die uns die Ansicht beigebracht hat, die Syphilis<br />
sei aus Amerika gekommen. Es geschah wahrscheinlich zur h&#246;heren Ehre<br />
Gottes. Sie ist aus dem Orient gekommen, lange bevor die frommen<br />
gleichgerichtete Unternehmen Seiner herzoglichen Gnaden von Hessen sei<br />
dies: England in seinem Kampf wider das aufst&#228;ndische Amerika brauche<br />
Soldaten, fahnde nach Soldaten und zahle f&#252;r jeglichen Mann vier- bis<br />
seine &#246;konomische Schw&#228;chung &#8212; die schon durch die Umgestaltung<br />
der Weltmarktsbeziehungen in Folge der Entdeckung von Amerika und<br />
des Seewegs nach Ostindien veranla&#223;t war &#8212; noch vergr&#246;&#223;erten und<br />
zuvor auf die dem Handel neuen und g&#252;nstigen Chancen hinwiesen,<br />
welche die Befreiung beider Amerika im Gefolge haben werde. Nun,<br />
welches sei die Ursache dieser &#252;berraschenden Krise gewesen? Es war<br />
spanische Bettelbev&#246;lkerung in Abzug bringe, z&#228;hlten die beiden<br />
(Nord- und S&#252;d-) Amerika kaum 20 Millionen konsumtionsf&#228;higer<br />
Bewohner, man habe aber f&#252;r 200 Millionen konsumtionsf&#228;higer<br />
gegen&#252;ber sahen, zum Sturz. Den verungl&#252;ckten Machinationen in<br />
Amerika folgten als Gegenschlag die Bankerotte in Europa. Das ist<br />
der einfache Hergang der so r&#228;thselhaft erschienenen Ereignisse.<br />
Empfindung, als er nach den Bem&#252;hungen eines halben Lebens das s&#252;dliche<br />
Amerika umsegeln konnte und endlich den Ozean jenseits des Kontinents<br />
erblickte. Welches Staunen, welche Freude, welche mystische Furcht! Oder<br />
neutralem Schiff unerkannt die heimischen Gestade wiederzugewinnen. Er<br />
w&#228;hlte mit einem kleinen Gefolge Getreuer den Weg &#252;ber Amerika, wo er<br />
die Gelegenheit zur &#220;berfahrt am leichtesten zu finden hoffte. Seine<br />
Seemann vielleicht, der sich daf&#252;r einen Theil der sieben Millionen<br />
sichert, warnen und nach Amerika fl&#252;chten lassen.«</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/impressionen-aus-amerika-43.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nach Amerika Teil 2</title>
		<link>http://www.k-acker.de/nach-amerika-teil-2-39.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/nach-amerika-teil-2-39.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 23:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=39</guid>
		<description><![CDATA[»Der auf dem Pferd, war der Dings da von Amerika,« sagte der Apotheker
jetzt, »der das schm&#228;hlige Geld hat und des reichen Dollingers Tochter
Gesetzen, unseren Vergn&#252;gungen selber, ja unserem Klima und Land, das doch
zum Henker auch _sein_ Vaterland ist, mit der gr&#246;&#223;ten Verachtung. Amerika,
und immer wieder Amerika, hinten und vorn; ei Blitz und Hagel, ich will
gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Der auf dem Pferd, war der Dings da von Amerika,« sagte der Apotheker<br />
jetzt, »der das schm&#228;hlige Geld hat und des reichen Dollingers Tochter<br />
Gesetzen, unseren Vergn&#252;gungen selber, ja unserem Klima und Land, das doch<br />
zum Henker auch _sein_ Vaterland ist, mit der gr&#246;&#223;ten Verachtung. Amerika,<br />
und immer wieder Amerika, hinten und vorn; ei Blitz und Hagel, ich will<br />
gar nicht leugnen da&#223; es manche gute Seiten haben mag, das Amerika, wenn<br />
ich sie auch gerade nicht einsehen kann, aber so viel besser wie unser<br />
mann es ihnen gestattet, anzuma&#223;en wissen. Ganz vorz&#252;glich wu&#223;te er diese<br />
Miene anzunehmen, wenn er &#252;ber Amerika, oder irgend einen &#252;berseeischen<br />
Fleck Landes sprach, &#252;ber dem f&#252;r ihn ein gewisser heiliger und<br />
unantastbarer Zauber schwamm, und Jemand dann irgend einen Zweifel gegen<br />
das Gesagte zu hegen wagte. Er schw&#228;rmte besonders f&#252;r Amerika, und es gab<br />
deshalb auch, seiner Aussage nach, keinen gr&#246;&#223;eren L&#252;gner in der Stadt,<br />
wie s&#228;mmtliche &#252;brige Bewohner Deutschland&#8217;s, in solche ein »die Energie<br />
hatten,« d. h. zu ihm kamen und sich bei ihm einen »Platz nach Amerika«<br />
besorgen lie&#223;en, wo sie nachher dr&#252;ben selber sehn konnten wie sie fertig</p>
<p>Er selber kannte die Verh&#228;ltnisse Amerika&#8217;s nur aus B&#252;chern die das Land<br />
lobten, denn andere las er gar nicht, und bekam er sie einmal zuf&#228;llig in<br />
der h&#228;ufigen Annoncen wegen halten _mu&#223;te_, und das ebenso regelm&#228;&#223;ig<br />
kleine geh&#228;ssige und schmutzige Artikel gegen Amerika wie &#252;berhaupt gegen<br />
Alles brachte, was sich frei und selbstst&#228;ndig bewegte.<br />
seinem Ziel entgegen, und richtete in der That viel Unheil an. Seine<br />
Beschreibungen Amerika&#8217;s, die er sich selber in kleinen Broch&#252;ren aus<br />
anderen B&#252;chern zusammentrug, und um ein Billiges verkaufte, waren ein</p>
<p>»Sie bef&#246;rdern Passagiere nach Amerika?«</p>
<p>»Nach Amerika? &#8212; denke so, hehehe,« lachte Herr Weigel, sich vergn&#252;gt die<br />
H&#228;nd reibend, »habe schon ganze Colonien hin&#252;ber geschafft, M&#228;nner und<br />
sie hier haben, und was sie dort erwartet &#8212; ist doch ein famoses Land, das<br />
Amerika.«</p>
<p>das ist der Hauptpunkt, der Nervum Rehrum, der die ganze Geschichte<br />
eigentlich zusammenh&#228;lt, Amerika und Europa und die umliegenden<br />
Dorfschaften, heh, heh, heh.«<br />
fast wie &#228;ngstlich fort &#8212; »irgend ein armer Teufel sein ganzes Hoffen eben<br />
auf eine Reise nach Amerika gesetzt h&#228;tte, und bestimmt w&#252;&#223;te da&#223; er dort,<br />
wenn auch nicht gerade sein Gl&#252;ck machen, doch sein Auskommen finden<br />
von einem pl&#246;tzlichen Gedanken ergriffen, »wenn man sich nun verbindlich<br />
machte die Passage nach einer bestimmten Zeit in Amerika nachzuzahlen &#8211;<br />
sie dort abzuverdienen?«</p>
<p>»Seid Ihr der Mensch der die Leute nach Amerika schickt?« sagte da der<br />
Eine von ihnen, eine breitkr&#228;ftige, sonngebr&#228;unte Gestalt mit vollkommen</p>
<p>»Nun nach Amerika _schicken_ thu&#8217; ich sie gerade nicht,« l&#228;chelte Herr<br />
Weigel, die Anderen dabei ansehend, und etwas verlegen &#252;ber die vielleicht</p>
<p>»Ach, ein armer Teufel, der gern mit umsonst nach Amerika hin&#252;ber m&#246;chte,«<br />
sagte Herr Weigel &#8212; »er thut zwar als w&#228;r&#8217; es nur f&#252;r einen armen</p>
<p>»Umsonst mit nach Amerika?« sagte der erste Sprecher verwundert, »_der_<br />
sieht doch nicht aus als ob er etwas umsonst haben wollte, der ging ja</p>
<p>»Also Sie wollten mitsammen nach Amerika gehn und sich eine ordentliche<br />
Farm, gleich mit Land, Vieh, H&#228;usern und was dazu geh&#246;rt, ankaufen heh? &#8211;</p>
<p>»Der Missouri, einer der gr&#246;&#223;ten Str&#246;me Amerika&#8217;s, &#252;ber eine englische<br />
Meile breit, und viel hundert Meilen hinauf schiffbar; alle Wetter meine<br />
durch die Welt zu kommen; aber Einen der es besser _meint_ dabei, werden<br />
Sie wohl schwerlich finden, und ich &#252;berrede gewi&#223; Niemanden nach Amerika<br />
auszuwandern. Jeder Mensch mu&#223; seinen freien Willen haben, und auch am<br />
»Ne gewi&#223;,« sagte Menzel &#8212; »da habt Ihr ganz recht, das ist auch mein<br />
Grundsatz; aber das mit dem Amerika leuchtet mir auch ein, und umsonst<br />
thut da gewi&#223; Niemand etwas &#8212; das sind verflixte Kerle da, hab&#8217; ich mir<br />
sind, sondern da&#223; die hier in Deutschland gel&#246;sten Pl&#228;tze auch noch den<br />
Vorrang haben vor allen in Amerika genommenen, wenn einmal Eisenbahn oder<br />
Dampfboote zu sehr besetzt sein sollten. Es ist ja hier gerade so mit der<br />
»Nicht in den Kopf?« rief aber Menzel &#8212; »und warum nicht? &#8212; der Mann<br />
bekommt alle Tage Briefe aus Amerika, warum soll der nicht wissen was dort<br />
zu verkaufen ist?«</p>
<p>»Ja krieg&#8217; ihn einmal wenn Du dr&#252;ben in Amerika bist,« sagte Brauhede<br />
ruhig &#8212; »das ist ein verw&#252;nscht weiter und umst&#228;ndlicher Weg und &#8212; wenn</p>
<p>»Nun in Amerika  &#8212; «</p>
<p>»Aber Freund,« rief Herr Weigel verwundert &#8212; »ein Mann der flei&#223;ig<br />
arbeitet bringt es dort immer zu was. Wetter noch einmal, Meister, Amerika<br />
ist gerade der Platz f&#252;r Euch, wo Ihr Euch r&#252;hren und ausbreiten k&#246;nntet &#8211;</p>
<p>»Es ist eine verw&#252;nschte Geschichte mit dem Amerika,« seufzte der Mann<br />
wieder, sich hinter dem Ohr kratzend &#8212; »man h&#246;rt so viel davon, und sieht<br />
»Bah, Taube,« sagte Herr Weigel m&#252;rrisch &#8212; »wenn die Taube auf dem Dach<br />
eben so fest und sicher sitzen bleibt bis man sie holen kann, wie Amerika<br />
ruhig liegt, und auf die wartet die hin&#252;ber kommen, so ist sie mir lieber<br />
Geschichten, was man nicht Alles h&#246;rt auf der Welt. &#8212; Nun wollen wir also<br />
einmal sehen was der Herr da aus Amerika schreibt &#8212; hm &#8212; Washington<br />
County, Tennessee den siebenten Januar 18 &#8212; alle Wetter der Brief ist</p>
<p>»Nach Amerika;« sagte der Mann leise &#8212; so leise da&#223; sie das Wort wohl<br />
nicht einmal verstand, und nur an der Bewegung der Lippen es sah und</p>
<p>»Auswandern? &#8212; nach Amerika? &#8212; hm &#8212; ich wei&#223; noch nicht,« brummte der<br />
Fremde, sich den Bart streichend  &#8212; »es w&#228;re aber m&#246;glich da&#223; sie Einen</p>
<p>»Nach Amerika!« &#8212; Leser, erinnerst Du Dich noch der M&#228;rchen in »Tausend<br />
und eine Nacht«, wo das kleine W&#246;rtchen »Sesam« dem, der es wei&#223;, die</p>
<p>»Nach Amerika,« leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten<br />
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pr&#252;fen sollte, seinen<br />
Muth st&#228;hlen &#8212; »nach Amerika,« fl&#252;stert der Verzweifelte der hier am Rand<br />
des Verderbens dem Abgrund langsam aber sicher entgegen gerissen wurde &#8211;<br />
»nach Amerika,« sagt still und entschlossen der Arme, der mit m&#228;nnlicher<br />
Kraft und doch immer und immer wieder vergebens, gegen die Macht der<br />
hier im Vaterlande sieht, und doch nicht betteln _will_, nicht stehlen<br />
_kann_ &#8212; »nach Amerika« lacht der Verbrecher nach gl&#252;cklich ver&#252;btem Raub,<br />
frohlockend der fernen K&#252;ste entgegen jubelnd, die ihm Sicherheit bringt<br />
vor dem Arm des beleidigten Rechts &#8212; »nach Amerika,« jubelt der Idealist,<br />
der wirklichen Welt z&#252;rnend, weil sie eben wirklich ist, und &#252;ber den<br />
Ocean dr&#252;ben ein Bild erhoffend, das dem, in seinem eigenen tollen Hirn<br />
erzeugten, gleicht &#8212; »nach Amerika« und mit dem einen Wort liegt hinter<br />
ihnen, abgeschlossen, ihr ganzes fr&#252;heres Leben, Wirken, Schaffen &#8212; liegen<br />
die Bande die Blut oder Freundschaft hier gekn&#252;pft, liegen die Hoffnungen<br />
die sie f&#252;r hier gehegt, die Sorgen die sie gedr&#252;ckt &#8212; _»nach Amerika!«_</p>
<p>dem, aus jenem Grund &#8212; und t&#228;glich, st&#252;ndlich noch h&#246;ren wir von anderen,<br />
von denen wir im Leben nie geglaubt da&#223; _sie_ je an Amerika gedacht, wie<br />
sie mit Weib und Kind, mit Hab&#8217; und Gut hin&#252;berziehn. Und _dort_? &#8212; noch<br />
er selber die Beschwerden eines solchen Lebens leicht ertragen w&#252;rde,<br />
daran zweifelte er keinen Augenblick; er hatte so viel &#252;ber Amerika<br />
gelesen, sich mit den dortigen Verh&#228;ltnissen aus allen erschienenen<br />
»Ja Kinder, Ihr wi&#223;t &#8212; wir &#8212; wir haben doch in den letzten Tagen viel &#252;ber<br />
Nord-Amerika gesprochen, und auch Manches gelesen  &#8212; «</p>
<p>»Der Doctor Haide ist ein Esel,« sagte der Professor, den Rauch wieder ein<br />
paar Mal rasch aussto&#223;end &#8212; »wenn der h&#228;tte in Amerika ordentlich arbeiten<br />
wollen, brauchte er sich jetzt nicht von einer Winkeladvocatur und vom<br />
eine Frage an Euch zu thun, Kinder &#8212; H&#228;ttet Ihr &#8212; h&#228;ttet Ihr wohl selber<br />
Lust hin&#252;ber nach &#8212; nach Amerika zu gehn?«</p>
<p>»Nach Amerika?« rief Anna rasch und auch wohl erschreckt. Marie aber<br />
sprang auf, schlug in die H&#228;nde und rief jubelnd:</p>
<p>»Nach Amerika? oh das w&#228;re ja pr&#228;chtig &#8212; das w&#228;re herrlich &#8212; nicht wahr da<br />
sind auch B&#228;lle, V&#228;terchen?«<br />
»und was wird Herr Kellmann dazu sagen, wenn er es erf&#228;hrt? der ist so<br />
immer gegen Amerika, und hat sich schon oft mit Vater dar&#252;ber gezankt.«</p>
<p>»Ach der macht mir die geringste Sorge,« sagte Anna in ihrem Schmerz<br />
l&#228;chelnd &#8212; »wenn man _f&#252;r_ Amerika spricht, schimpft er aus Leibeskr&#228;ften,<br />
und citirt Gott wei&#223; was f&#252;r Stellen aus Briefen und Zeitungen, alles</p>
<p>»Herr Kellmann?« lachte Marie &#8212; »nun _den_ m&#246;cht&#8217; ich in Amerika sehn.«</p>
<p>&#252;berzusiedeln und dort, mit bescheideneren Bed&#252;rfnissen, von Neuem zu<br />
beginnen; Amerika mit seiner ungeheuren Lebenskraft bot ihnen nach allen<br />
Seiten hin die M&#246;glichkeit der Existenz, und das gut und zweckm&#228;&#223;ig<br />
schien &#8212; »Ledermann, Mensch, wo sind Sie jetzt mit Ihren Gedanken, im<br />
rothen Drachen bei Heilingen, im Monde, oder in Amerika?«</p>
<p>»Wenn Sie sich eine kleine Farm in Amerika kauften.«</p>
<p>gut, kommen Sie uns hier nicht mit Ihrer alten Leier von dem verdammten<br />
Amerika, und verderben Sie uns das Bier nicht &#8212; hier ist auch Nichts zu<br />
verdienen, denn von uns geht doch keiner hin&#252;ber.«<br />
wei&#223; noch Niemand was er n&#228;chstes Jahr thun wird, und verschw&#246;ren l&#228;&#223;t<br />
sich so eine Sache nun einmal gar nicht &#8212; Amerika ist immer noch ein<br />
Zufluchtsort.«<br />
Vogelscheuche &#252;ber den Erbsen. Wir haben _hier_ eben so viele schlechte<br />
Charaktere wie in Amerika.«</p>
<p>lumpigen Literaten selbst die H&#246;lle himmelblau an, und kleben von oben bis<br />
unten Sterne dr&#252;ber. La&#223;t mir jetzt Euer Geschw&#228;tz von Amerika hier, oder<br />
ich stehe, Gott straf mich, auf, und setze mich wo anders hin.«<br />
gegangen. &#8216;Was Schlechtes k&#246;nnen Sie dem Mann &#252;berhaupt nicht nachsagen,<br />
denn da&#223; er f&#252;r Amerika wirbt, ist einesteils sein Gesch&#228;ft, anderntheils<br />
seine Ansicht, und er k&#246;nnte Ihnen von _seinem_ Standpunkt aus dann<br />
und hin&#252;ber werfend &#8212; »Jemand ungl&#252;cklich machen, da&#223; man ihm von einer<br />
Auswanderung nach Amerika abr&#228;th, w&#228;re gerade so, als ob ich als eines<br />
Menschen M&#246;rder betrachtet w&#252;rde, den ich abhalte aus dem dritten Stock<br />
brauchen, die Leute heimlich beschwatzen da&#223; sie Hof und Dienst verlassen<br />
und nach Amerika liefen &#8212; ei Du Hallunke, Du kommst mir einmal wieder vor<br />
die F&#228;uste.«<br />
erz&#228;hlten sich untereinander wie der »Auswanderungsmann« einen<br />
Schaafknecht vom Gut h&#228;tte bereden wollen als »Schaafmeister« nach Amerika<br />
auszuwandern, und vom Verwalter dabei erwischt w&#228;re, und der<br />
die Sache auch schon erledigt, indem die Schiffsanzeige _f&#252;r_, sein<br />
Artikel aber _gegen_ Amerika und die Auswanderung w&#228;re, und er es sich zum<br />
Grundsatz gemacht h&#228;tte, jeden Artikel nach beiden Seiten hin zu<br />
unbedeutender Wichtigkeit, als sich mehre Familien dieser Stadt ernstlich<br />
dahin entschlossen hatten, mit demselben nach Amerika auszuwandern. So<br />
unter Anderen Professor Lobenstein, der sein Haus jetzt verkauft, und der<br />
Auch in dem Dollinger&#8217;schen Haus hatten die letzten Wochen bedeutende<br />
Ver&#228;nderungen hervorgebracht, indem der junge Henkel Briefe von Amerika<br />
erhielt, nach denen seine Anwesenheit dort, dringend nothwendig geworden.<br />
freilich noch, in der kurzen Zeit all die n&#246;thigen und so mannichfachen<br />
Vorbereitungen zu einer Reise nach Amerika f&#252;r die junge Frau zu treffen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/nach-amerika-teil-2-39.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Redewendungen aus Amerika III</title>
		<link>http://www.k-acker.de/redewendungen-aus-amerika-iii-37.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/redewendungen-aus-amerika-iii-37.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 23:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=37</guid>
		<description><![CDATA[»Nach Amerika!« &#8212; Leser, erinnerst Du Dich noch der M&#228;rchen in »Tausend
und eine Nacht«, wo das kleine W&#246;rtchen »Sesam« dem, der es wei&#223;, die
»Nach Amerika,« leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pr&#252;fen sollte, seinen
Muth st&#228;hlen &#8212; »nach Amerika,« fl&#252;stert der Verzweifelte der hier am Rand
des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Nach Amerika!« &#8212; Leser, erinnerst Du Dich noch der M&#228;rchen in »Tausend<br />
und eine Nacht«, wo das kleine W&#246;rtchen »Sesam« dem, der es wei&#223;, die</p>
<p>»Nach Amerika,« leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten<br />
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pr&#252;fen sollte, seinen<br />
Muth st&#228;hlen &#8212; »nach Amerika,« fl&#252;stert der Verzweifelte der hier am Rand<br />
des Verderbens dem Abgrund langsam aber sicher entgegen gerissen wurde &#8211;<br />
»nach Amerika,« sagt still und entschlossen der Arme, der mit m&#228;nnlicher<br />
Kraft, und doch immer und immer wieder vergebens gegen die Macht der<br />
hier im Vaterlande sieht, und doch nicht betteln _will_, nicht stehlen<br />
_kann_ &#8212; »nach Amerika« lacht der Verbrecher nach gl&#252;cklich ver&#252;btem Raub,<br />
frohlockend der fernen K&#252;ste entgegen jubelnd, die ihm Sicherheit bringt<br />
vor dem Arm des beleidigten Rechts &#8212; »nach Amerika,« jubelt der Idealist,<br />
der wirklichen Welt z&#252;rnend, weil sie eben wirklich ist, und &#252;ber dem<br />
Ocean dr&#252;ben ein Bild erhoffend, das dem in seinem eigenen tollen Hirn<br />
erzeugten, gleicht &#8212; »nach Amerika« und mit dem einen Wort liegt hinter<br />
ihnen, abgeschlossen, ihr ganzes fr&#252;heres Leben, Wirken, Schaffen &#8212; liegen<br />
die Bande die Blut oder Freundschaft hier gekn&#252;pft, liegen die Hoffnungen<br />
die sie f&#252;r hier gehegt, die Sorgen die sie gedr&#252;ckt &#8212; _»nach Amerika!«_</p>
<p>dem, aus jenem Grund &#8212; und t&#228;glich, st&#252;ndlich noch h&#246;ren wir von anderen,<br />
von denen wir im Leben nie geglaubt da&#223; _sie_ je an Amerika gedacht, wie<br />
sie mit Weib und Kind und Hab und Gut hin&#252;berziehn.<br />
Die Weberfamilie<br />
Nach Amerika<br />
Der Tanz im rothen Drachen<br />
auch, auf das Geschrei an Bord, rasch in diesen zur&#252;cksprangen, trieb doch<br />
Clara schon hinter dem Dampfboot aus, als der junge, eben von Amerika<br />
zur&#252;ckgekehrte Mann, der dem ganzen Vorfall vom Deck des Dampfers<br />
manchmal bei recht guter Laune war, nannte, auff&#228;llig niedergeschlagen<br />
gewesen; er hatte Briefe von Amerika bekommen, wie er sagte, und ein sehr<br />
lieber Freund von ihm war dort schwer erkrankt, auch ein Schiff das ihm</p>
<p>»Nach Amerika.«</p>
<p>»Ihr wollt Euch wohl ein paar von den gebratenen Tauben holen die in<br />
Amerika herumfliegen?« mischte sich hier der Apotheker in&#8217;s Gespr&#228;ch, der<br />
nicht umhin konnte dem »Auswanderer«, wie er sich ausdr&#252;ckte, »einen Hieb<br />
aufheben, und ein paar Thaler sollten doch auch noch wenigstens, wenn das<br />
irgend anging, &#252;brig bleiben, damit sie nur die ersten Tage in Amerika,<br />
ehe sie Arbeit bek&#228;men, vor Sorge gesch&#252;tzt w&#228;ren. Den gl&#228;nzenden<br />
»Nicht so arg?« rief aber Schollfeld, der hier sein Steckenpferd ritt, und<br />
sich selten eine Gelegenheit entgehen lie&#223; auf Amerika zu schimpfen &#8211;<br />
»nicht so arg? da, hier lesen Sie einmal das Tageblatt, was der wackere<br />
der er nicht ein oder den anderen Hieb auf die Verh&#228;ltnisse Ihres<br />
»gl&#252;cklichen Amerika« hat &#8212; das mu&#223; ja ein wahres Raubnest sein, lesen Sie<br />
nur einmal.«<br />
weggelaufener Advokat, den die Verh&#228;ltnisse aus Deutschland vertrieben,<br />
und den in Amerika Niemand mit seinen Talenten haben mochte. Zu faul zum<br />
arbeiten, und nicht im Stande etwas Anderes zu thun, wurde er dort<br />
Th&#252;r geworfener Mops, stellt er sich jetzt drau&#223;en hin, wo sich Niemand<br />
die M&#252;he giebt ihn zu st&#246;ren, und schimpft und klefft. Ich will Amerika<br />
eben nicht in allem vertheidigen, aber was _der_ gerade dar&#252;ber sagt w&#252;rde<br />
»Na jetzt freut mich aber mein Leben,« rief Herr Schollfeld erstaunt aus &#8211;<br />
»erst schimpfen Sie selber auf Amerika, und nun auf einmal soll der arme<br />
Doktor die ganze Schuld tragen.«</p>
<p>»Ich _schimpfe_ nicht auf Amerika,« sagte Kellmann ruhig, »ich kann nur<br />
nicht leiden wenn man es auf Kosten unseres eigenen Vaterlandes</p>
<p>»Nach Amerika,« sagte aber der junge Mann entschlossen und wollte noch<br />
etwas hinzusetzen, aber der Apotheker schlug derma&#223;en auf den Tisch, und<br />
gebrachte Glas auf einen Zug hinuntergo&#223;, wie um seinen Ingrimm damit<br />
nieder zu sp&#252;len &#8212; »wenn Ihr nach Amerika auswandern wollt, wer soll denn<br />
noch da bleiben?«<br />
sagte Lobsich, sich den Kopf kratzend &#8212; »Schwerebrett das ist mir &#8212; hm &#8211;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/redewendungen-aus-amerika-iii-37.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
