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	<title>Kacker &#187; Geschichte</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Spanien I</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 09:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Befremdendes haben w&#252;rde. Denn er schrieb sein Trauerspiel ebensowenig
f&#252;r jene Zeiten, als er es bestimmte, in B&#246;hmen oder Spanien gespielt zu
werden. Der gute Schriftsteller, er sei von welcher Gattung er wolle,
&#8211;
nicht sehr lobt. Es f&#228;llt mir also freilich schwer, unsere Mode zu
billigen. Aber da wir uns nun einmal in Spanien so weit von der Kunst
entfernen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Befremdendes haben w&#252;rde. Denn er schrieb sein Trauerspiel ebensowenig<br />
f&#252;r jene Zeiten, als er es bestimmte, in B&#246;hmen oder Spanien gespielt zu<br />
werden. Der gute Schriftsteller, er sei von welcher Gattung er wolle,<br />
&#8211;<br />
nicht sehr lobt. Es f&#228;llt mir also freilich schwer, unsere Mode zu<br />
billigen. Aber da wir uns nun einmal in Spanien so weit von der Kunst<br />
entfernen: so m&#252;ssen die Gelehrten schon auch hier&#252;ber schweigen. Es ist<br />
Befremdendes haben wuerde. Denn er schrieb sein Trauerspiel ebensowenig<br />
fuer jene Zeiten, als er es bestimmte, in Boehmen oder Spanien gespielt zu<br />
werden. Der gute Schriftsteller, er sei von welcher Gattung er wolle,<br />
&#8211;<br />
nicht sehr lobt. Es faellt mir also freilich schwer, unsere Mode zu<br />
billigen. Aber da wir uns nun einmal in Spanien so weit von der Kunst<br />
entfernen: so muessen die Gelehrten schon auch hierueber schweigen. Es ist</p>
<p>Solano (span.), ein im s&#252;dlichen Spanien in der<br />
Mancha und Andalusien, namentlich in Sevilla und Cadiz, meist von<br />
&#8211;<br />
oder ger&#246;stet gegessen werden. Man kultiviert sie in den<br />
Tropen, in Spanien, S&#252;dfrankreich, um Rom, Neapel, in der<br />
Walachei und der Levante. In Deutschland kommt diese Pflanze nur in<br />
&#8211;<br />
sich 1586 dem Borromeischen Bund an. Dagegen hielt es sich fern von<br />
dem Bunde der &#252;brigen katholischen Orte mit Spanien (1587),<br />
vornehmlich aus Ergebenheit gegen Frankreich, dessen Ambassadoren<br />
&#8211;<br />
Auch in England, wohin es durch Howard Graf Surrey verpflanzt ward,<br />
war es eine Zeitlang Modeform (Shakespeare). In Spanien haben sich<br />
Boscau, Garcilaso de la Vega, Mendoza etc., in Portugal namentlich<br />
&#8211;<br />
von Dalmatien ernannt, erhielt er 1808 das Kommando der<br />
Zentralarmee in Spanien. Er bestand hier 16. Juni 1809 gegen das<br />
britische Heer den blutigen Kampf bei Coruña,<br />
&#8211;<br />
britisch-portugiesische Heer bis Porto zur&#252;ck. An Jourdans<br />
Stelle zum Generalstabschef der Armee in Spanien ernannt, schlug er<br />
12. Nov. 1809 die spanische Armee bei Ocaña, nahm 1810<br />
&#8211;<br />
Bayonne geschickt, um Wellingtons weiterm Vordringen Schranken zu<br />
setzen. Er drang Ende Juli von neuem in Spanien ein, ward aber bei<br />
Cubiry (27. Juli) mit gro&#223;em Verlust zur&#252;ckgeschlagen.<br />
&#8211;<br />
Deutschland heute namentlich in &#214;sterreich, Frankreich,<br />
Italien, Spanien, Belgien, D&#228;nemark und in Nordamerika der<br />
Fall. Vgl. Mehring, Die deutsche S. (3. Aufl., Brem. 1879); weitere<br />
&#8211;</p>
<p>Spangenhelm &#8211; Spanien.</p>
<p>&#8211;<br />
Professor Stesseck daselbst und bei Stever in D&#252;sseldorf, dann<br />
ein Jahr lang in Paris, machte Reisen nach Spanien und Italien und<br />
lie&#223; sich 1876 in Berlin nieder, wo er als Portr&#228;tmaler<br />
&#8211;</p>
<p>Spanien (hierzu die Karte &#8220;Spanien und Portugal&#8221;, bei den<br />
Alten auch Iberien, bei den Griechen Hesperien genannt, span.<br />
&#8211;</p>
<p>Karte Spanien und Portugal.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Bodengestaltung).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Gew&#228;sser, Klima).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Pflanzen- und Tierwelt, Areal und<br />
Bev&#246;lkerung).<br />
&#8211;</p>
<p>Spanien (Volkscharakter, geistige Kultur).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien: 504517 9163,o 6631869 17355882 34</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Landwirtschaft).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Viehzucht, Jagd, Fischerei, Forstwesen).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Bergbau und H&#252;ttenwesen).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Industrie).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Handel, Schiffahrt).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Eisenbahnen etc., M&#252;nzen, Wohlth&#228;tigkeits- u.<br />
Strafanstalten, Staatsverfassung).<br />
&#8211;</p>
<p>Spanien (Staatsverwaltung, Rechtspflege).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Finanzen, Heer und Flotte, Wappen, Orden etc.).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (geographisch-statistische Litteratur; Geschichte).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Geschichte bis 1118).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Geschichte bis 1479).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien als Weltmacht.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien (Geschichte bis 1570).</p>
<p>&#8211;<br />
Staatsmann sofort entlie&#223;. Da Karl 1519 auch zum deutschen<br />
Kaiser (Karl V.) gew&#228;hlt wurde und deshalb schon 1520 Spanien<br />
wieder verlie&#223;, brach der Aufstand der Comuneros aus, welcher<br />
&#8211;</p>
<p>Spanien (Geschichte bis 1746).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Spanien unter den Bourbonen bis zur franz&#246;sischen<br />
Revolution.</p>
<p>Versma&#223;e, die Formen des Sonetts, der Stanze (ottave rime),<br />
Terzinen, Kanzonen etc. fanden in Spanien Nachahmung, ohne<br />
da&#223; dabei die spanische Poesie, welche nach wie vor eine<br />
&#8211;<br />
Literaturgeschichte beanspruchen auch die nach seiner Flucht aus<br />
Spanien geschriebenen, in klassischem Stil abgefa&#223;ten Briefe<br />
des ber&#252;hmten Geheimschreibers Philipps II., Antonio Perez<br />
&#8211;<br />
a. An der Spitze der Romantiker steht José Zorrilla (geb.<br />
1818), der popul&#228;rste Dichter des modernen Spanien, der sich<br />
von der Poesie der Zerrissenheit und des Schmerzes zu einer heitern<br />
&#8211;<br />
Herreros (1800-1873) hervor, der fruchtbarste B&#252;hnendichter<br />
des modernen Spanien, unter dessen den verschiedensten dramatischen<br />
Gattungen angeh&#246;renden Arbeiten die Charakterkom&#246;dien, in<br />
&#8211;<br />
Caballero (C&#228;cilia de Arrom, gest. 1877), die Begr&#252;nderin<br />
des realistischen Romans in Spanien, und Antonio de Trueba (gest.<br />
1889) mit seinen zahlreichen Erz&#228;hlungen (&#8220;Cuentos<br />
&#8211;<br />
politisch-belletristischen, teils wissenschaftlichen Inhalts, in<br />
den letzten Jahrzehnten in Spanien aufgetaucht sind, und von denen<br />
hier als die reichhaltigsten und gediegensten nur die &#8220;Revista de<br />
&#8211;</p>
<p>Die wissenschaftlichen Leistungen vermochten sich in Spanien<br />
nicht so gl&#228;nzend zu gestalten wie die Nationallitteratur.<br />
&#8211;<br />
Verteidigung ihrer dogmatischen Subtilit&#228;ten dienen<br />
mu&#223;ten. Erst im 19. Jahrh. hat auch Spanien einen wirklichen<br />
Philosophen hervorgebracht, Jayme Balmes (gest. 1848), der<br />
&#8211;<br />
im wesentlichen aber ebenfalls noch auf scholastischem Boden stand.<br />
Eine rege Th&#228;tigkeit entfaltete Spanien in den letzten<br />
Jahrzehnten in der Aneignung philosophischer Meisterwerke des<br />
&#8211;<br />
de Azcarate den Leibniz, und Sans del Rio verpflanzte die<br />
Krausesche Philosophie nach Spanien, die daselbst zahlreiche<br />
Anh&#228;nger fand. Auch Hegel ist viel bearbeitet worden, seitdem<br />
Castelar f&#252;r ihn in Spanien Boden geschaffen. Von<br />
philosophischen Schriftstellern der Neuzeit sind sonst zu nennen:<br />
&#8211;<br />
An Gesetzsammlungen und gesetzgeberischer Th&#228;tigkeit war in<br />
Spanien nie Mangel. Die &#228;ltesten Rechtsb&#252;cher, wie das<br />
&#8220;Fuero Juzgo&#8221; (Madr. 1815), reichen bis in die Zeit der<br />
&#8211;<br />
Manuel Alonso Martinez. In ironischem Gegensatz zu dem von jeher in<br />
Spanien herrschenden schlechten Staatshaushalt steht die seit der<br />
Mitte des 18. Jahrh. mit Vorliebe betriebene theoretische<br />
&#8211;<br />
Mittelalter (Mainz 1846, 2 Bde ); Ticknor, Geschichte der<br />
sch&#246;nen Litteratur in Spanien (3. Aufl., New York 1872, 3<br />
Bde.; deutsch von Julius, Leipz. 1852, 2 Bde.; Supplementband von<br />
Wolf, das. 1867); v. Schack, Geschichte der dramatischen Litteratur<br />
und Kunst in Spanien (2. Ausg., Frankf. 1854, 3 Bde.;<br />
Nachtr&#228;ge, das. 1855); Lemcke, Handbuch der spanischen<br />
&#8211;</p>
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		<title>Mikronesien</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 13:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[In Mikronesien ist die Bev&#246;lkerung der Marianen, welche bei Ankunft der
Spanier 1668 mindestens 78,000 Einwohner gehabt haben, f&#252;r die aber auch
&#8211;
Syphilis und andere Seuchen durch europ&#228;ische Seeleute eingeschleppt
(Meinicke Zeitschr. 398), wie denn &#252;berhaupt Mikronesien auch sonst sehr
durch solche b&#246;sen Einwirkungen gelitten hat (Gulick 245).
&#8211;
alle Krankheit f&#252;r Behexung (Turner 18-19), obwohl auch die Melanesier
Aderlass und derartige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Mikronesien ist die Bev&#246;lkerung der Marianen, welche bei Ankunft der</p>
<p>Spanier 1668 mindestens 78,000 Einwohner gehabt haben, f&#252;r die aber auch</p>
<p>&#8211;<br />
Syphilis und andere Seuchen durch europ&#228;ische Seeleute eingeschleppt</p>
<p>(Meinicke Zeitschr. 398), wie denn &#252;berhaupt Mikronesien auch sonst sehr</p>
<p>durch solche b&#246;sen Einwirkungen gelitten hat (Gulick 245).</p>
<p>&#8211;<br />
alle Krankheit f&#252;r Behexung (Turner 18-19), obwohl auch die Melanesier</p>
<p>Aderlass und derartige Mittel kennen (eb. 92). Auch in Mikronesien</p>
<p>t&#246;dtete man entweder die Kranken (indem man sie in einem lecken Schiff</p>
<p>&#8211;<br />
mit ihm den Anlass aller Krankheiten aus dem Mund. Schwerkranke wurden,</p>
<p>wie in Mikronesien, ausgesetzt, oder, wie in Nukuhiva erstickt (Waitz 4,</p>
<p>327). Das Hervorziehen des Steines oder Knochens aus dem K&#246;rper des</p>
<p>&#8211;<br />
durch Platt- und Hochdr&#252;cken war in Tahiti sehr h&#228;ufig 1, 261. Auch auf</p>
<p>Mikronesien ist die Wartung der Kinder schlecht. Auf Tobi (Lord North,</p>
<p>&#228;usserstes S&#252;d-Westende Mikronesiens) erhalten die Kinder sofort nach</p>
<p>&#8211;<br />
ihren schweren Arbeiten von doppeltem Gewichte war. In Poly- und</p>
<p>Mikronesien (in Melanesien herrschten Sitten, die den australischen</p>
<p>n&#228;her kommen und Fidschi steht zwischen beiden) war die Stellung der</p>
<p>&#8211;<br />
Thiere, in welchen ihr Schutzgeist oder der Geist ihrer Ahnen verborgen</p>
<p>ist, weder t&#246;dten noch essen d&#252;rfen. So in Mikronesien z.B. auf Ponapi</p>
<p>(O&#8217;Connel bei Hale 84), auf Tikopia (Gaimard bei D&#8217;Urville V, 305-307),</p>
<p>&#8211;<br />
betrachten. Zun&#228;chst ist unter ihren geistigen Eigenschaften ihre</p>
<p>furchtbare Tr&#228;gheit hervorzuheben, welche z.B. in Mikronesien so weit</p>
<p>geht, dass man viel zu indolent ist gegen eine f&#252;rchterliche Form des</p>
<p>&#8211;<br />
trank man ihn auf Neuseeland, obwohl man ihn kannte, nicht. Auch in</p>
<p>Mikronesien, wo indess die Wurzel zerrieben, nicht gekaut wurde, war der</p>
<p>Kavatrank sehr beliebt und sehr verbreitet (Hale 83: Gulick 417). Was</p>
<p>&#8211;<br />
trinken durften, nie das Volk, und auch die F&#252;rsten nur bei und unter</p>
<p>bestimmten Feierlichkeiten (Hale 43, f&#252;r Mikronesien Novara 1, 371). So</p>
<p>hat denn auch der Schade, den dieser Genuss hervorrief, fast nur die</p>
<p>&#8211;<br />
alle Polynesier einen grossen Widerwillen (Novara 2, 337 f&#252;r</p>
<p>Mikronesien), und wenn er trotzdem in Tahiti und Hawaii so verderbliche</p>
<p>Wirkungen hervorgerufen hat, so muss man bedenken, wie er zu Tahiti von</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mikronesien steht viel h&#246;her in dieser Beziehung, mit Ausnahme der alten</p>
<p>Marianer, unter denen, freilich nach den alten spanischen Berichten</p>
<p>&#8211;<br />
Gobien berichtet manches entsprechende. Aber sonst fanden die ersten</p>
<p>europ&#228;ischen Besucher in Mikronesien keine Ausschweifungen, weder im</p>
<p>Trunk noch in der Liebe vor, wenn auch die M&#228;dchen leicht zu gewinnen</p>
<p>&#8211;<br />
das Gegentheil bei anderen, z.B. den Fidschis der Fall; dieselben</p>
<p>Gegens&#228;tze zeigt Mikronesien und Polynesien, in welchem letzteren Gebiet</p>
<p>z.B. Tonga ganz anders als Tahiti und die Markesasinseln nur fruchtbare</p>
<p>&#8211;<br />
Aber schlimmer noch und wahrhaft in entsetzlicher Ausdehnung tritt der</p>
<p>Kindermord auf im &#252;brigen Ozeanien. Wir beginnen mit Mikronesien.</p>
<p>W&#228;hrend allerdings die Carolinen frei von diesem Verbrechen waren</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Auch in Mikronesien wurden und werden heftige Kriege gef&#252;hrt, so auf den</p>
<p>Palaus (Keate), auf einzelnen Karolinen und zwar auf den hohen Inseln</p>
<p>&#8211;<br />
Markesasarchipel, auf Tonga, bei der alten Bev&#246;lkerung der Marianen</p>
<p>(w&#228;hrend sonst Mikronesien in der Praxis wenigstens die Gegens&#228;tze</p>
<p>minder scharf fasst) gilt das Volk als unbeseelt, daher sein Leben als</p>
<p>&#8211;<br />
Menschenstamm, der von fr&#252;her besserem Zustand herabgesunken scheint;</p>
<p>dasselbe ist der Fall mit Mikronesien und dem eigentlichen Polynesien,</p>
<p>sowie mit den Hottentotten. Am weitesten vorgeschritten war der Verfall</p>
<p>&#8211;<br />
englische Kriegsschiff Perseus, Capit&#228;n Stevens, 1867 im Fr&#252;hjahr vor</p>
<p>der Palaus (Pelewsinseln, westliches Mikronesien), um Genugthuung zu</p>
<p>fordern: es zeigte sich, das der Kaufmann auf Befehl des K&#246;nigs, auf</p>
<p>v. Kittlitz, Denkwuerdigkeiten auf einer Reise nach d. russ. Amerika,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>In Mikronesien ist die Bevoelkerung der Marianen, welche bei Ankunft der</p>
<p>Spanier 1668 mindestens 78,000 Einwohner gehabt haben, fuer die aber auch</p>
<p>&#8211;<br />
Syphilis und andere Seuchen durch europaeische Seeleute eingeschleppt</p>
<p>(Meinicke Zeitschr. 398), wie denn ueberhaupt Mikronesien auch sonst sehr</p>
<p>durch solche boesen Einwirkungen gelitten hat (Gulick 245).</p>
<p>&#8211;<br />
alle Krankheit fuer Behexung (Turner 18-19), obwohl auch die Melanesier</p>
<p>Aderlass und derartige Mittel kennen (eb. 92). Auch in Mikronesien</p>
<p>toedtete man entweder die Kranken (indem man sie in einem lecken Schiff</p>
<p>&#8211;<br />
mit ihm den Anlass aller Krankheiten aus dem Mund. Schwerkranke wurden,</p>
<p>wie in Mikronesien, ausgesetzt, oder, wie in Nukuhiva erstickt (Waitz 4,</p>
<p>327). Das Hervorziehen des Steines oder Knochens aus dem Koerper des</p>
<p>&#8211;<br />
durch Platt- und Hochdruecken war in Tahiti sehr haeufig 1, 261. Auch auf</p>
<p>Mikronesien ist die Wartung der Kinder schlecht. Auf Tobi (Lord North,</p>
<p>aeusserstes Sued-Westende Mikronesiens) erhalten die Kinder sofort nach</p>
<p>&#8211;<br />
ihren schweren Arbeiten von doppeltem Gewichte war. In Poly- und</p>
<p>Mikronesien (in Melanesien herrschten Sitten, die den australischen</p>
<p>naeher kommen und Fidschi steht zwischen beiden) war die Stellung der</p>
<p>&#8211;<br />
Thiere, in welchen ihr Schutzgeist oder der Geist ihrer Ahnen verborgen</p>
<p>ist, weder toedten noch essen duerfen. So in Mikronesien z.B. auf Ponapi</p>
<p>&#8211;<br />
betrachten. Zunaechst ist unter ihren geistigen Eigenschaften ihre</p>
<p>furchtbare Traegheit hervorzuheben, welche z.B. in Mikronesien so weit</p>
<p>geht, dass man viel zu indolent ist gegen eine fuerchterliche Form des</p>
<p>&#8211;<br />
trank man ihn auf Neuseeland, obwohl man ihn kannte, nicht. Auch in</p>
<p>Mikronesien, wo indess die Wurzel zerrieben, nicht gekaut wurde, war der</p>
<p>Kavatrank sehr beliebt und sehr verbreitet (Hale 83: Gulick 417). Was</p>
<p>&#8211;<br />
trinken durften, nie das Volk, und auch die Fuersten nur bei und unter</p>
<p>bestimmten Feierlichkeiten (Hale 43, fuer Mikronesien Novara 1, 371). So</p>
<p>hat denn auch der Schade, den dieser Genuss hervorrief, fast nur die</p>
<p>&#8211;<br />
alle Polynesier einen grossen Widerwillen (Novara 2, 337 fuer</p>
<p>Mikronesien), und wenn er trotzdem in Tahiti und Hawaii so verderbliche</p>
<p>Wirkungen hervorgerufen hat, so muss man bedenken, wie er zu Tahiti von</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mikronesien steht viel hoeher in dieser Beziehung, mit Ausnahme der alten</p>
<p>Marianer, unter denen, freilich nach den alten spanischen Berichten</p>
<p>&#8211;<br />
Gobien berichtet manches entsprechende. Aber sonst fanden die ersten</p>
<p>europaeischen Besucher in Mikronesien keine Ausschweifungen, weder im</p>
<p>Trunk noch in der Liebe vor, wenn auch die Maedchen leicht zu gewinnen</p>
<p>&#8211;<br />
das Gegentheil bei anderen, z.B. den Fidschis der Fall; dieselben</p>
<p>Gegensaetze zeigt Mikronesien und Polynesien, in welchem letzteren Gebiet</p>
<p>z.B. Tonga ganz anders als Tahiti und die Markesasinseln nur fruchtbare</p>
<p>&#8211;<br />
Aber schlimmer noch und wahrhaft in entsetzlicher Ausdehnung tritt der</p>
<p>Kindermord auf im uebrigen Ozeanien. Wir beginnen mit Mikronesien.</p>
<p>Waehrend allerdings die Carolinen frei von diesem Verbrechen waren</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Auch in Mikronesien wurden und werden heftige Kriege gefuehrt, so auf den</p>
<p>Palaus (Keate), auf einzelnen Karolinen und zwar auf den hohen Inseln</p>
<p>&#8211;<br />
Markesasarchipel, auf Tonga, bei der alten Bevoelkerung der Marianen</p>
<p>(waehrend sonst Mikronesien in der Praxis wenigstens die Gegensaetze</p>
<p>minder scharf fasst) gilt das Volk als unbeseelt, daher sein Leben als</p>
<p>&#8211;<br />
Menschenstamm, der von frueher besserem Zustand herabgesunken scheint;</p>
<p>dasselbe ist der Fall mit Mikronesien und dem eigentlichen Polynesien,</p>
<p>sowie mit den Hottentotten. Am weitesten vorgeschritten war der Verfall</p>
<p>&#8211;<br />
englische Kriegsschiff Perseus, Capitaen Stevens, 1867 im Fruehjahr vor</p>
<p>der Palaus (Pelewsinseln, westliches Mikronesien), um Genugthuung zu</p>
<p>fordern: es zeigte sich, das der Kaufmann auf Befehl des Koenigs, auf</p>
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		<title>Montenegro</title>
		<link>http://www.k-acker.de/montenegro-150.html</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 00:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Länder]]></category>
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		<category><![CDATA[Montenegro]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommt Montenegro noch einmal zur Ruhe? Geschichtliche Aspekte beleuchtet..
Spuz (spr. spuhsch), St&#228;dtchen in Montenegro, an der
Zeta, mit Citadelle und ca. 1000 Einw.; lange Schauplatz von
K&#228;mpfen mit den T&#252;rken, kam durch den Berliner Frieden
1878 an Montenegro.
&#8211;
Armee, ward schon 1862 Kapit&#228;n und k&#228;mpfte mit
Auszeichnung in Montenegro, wurde darauf als Bataillonskommandeur
in die Kaisergarde versetzt und 1867 nach Kreta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommt Montenegro noch einmal zur Ruhe? Geschichtliche Aspekte beleuchtet..<br />
Spuz (spr. spuhsch), St&#228;dtchen in Montenegro, an der<br />
Zeta, mit Citadelle und ca. 1000 Einw.; lange Schauplatz von<br />
K&#228;mpfen mit den T&#252;rken, kam durch den Berliner Frieden<br />
1878 an Montenegro.</p>
<p>&#8211;<br />
Armee, ward schon 1862 Kapit&#228;n und k&#228;mpfte mit<br />
Auszeichnung in Montenegro, wurde darauf als Bataillonskommandeur<br />
in die Kaisergarde versetzt und 1867 nach Kreta gesandt, wo er<br />
&#8211;<br />
Oberkommandanten von Bosnien und der Herzegowina ernannt,<br />
verproviantierte Nikschitz und r&#252;ckte in Montenegro ein, wurde<br />
aber im Juli, als die Russen in Rumelien eindrangen,<br />
&#8211;<br />
Helgoland 15, Italien 20, Luxemburg 6, Malta 40, Marokko 40,<br />
Montenegro 20, Niederlande 10, Norwegen 20, &#214;sterreich-Ungarn<br />
10, Portugal 25, Rum&#228;nien 20, Ru&#223;land (europ&#228;isches<br />
&#8211;</p>
<p>Montenegro (1885) &#8230;.</p>
<p>&#8211;<br />
Gro&#223;britannien nebst Gibraltar und Malta, Italien, Japan,<br />
Luxemburg, Montenegro, Natal, Niederlande (zugleich f&#252;r<br />
Niederl&#228;ndisch-Indien), Norwegen, &#214;sterreich-Ungarn,<br />
&#8211;<br />
Tschernagora (besser Crnagora), slaw. Name f&#252;r<br />
Montenegro; Tschernagorzen, die Montenegriner.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Schkodra (Skutari) nach Abzug des 1880 an Montenegro<br />
abgetretenen Gebiets . ca. 203000<br />
&#8211;<br />
Zur&#252;ckziehung der eben damals siegreich in das<br />
aufst&#228;ndische Montenegro eingedrungenen t&#252;rkischen<br />
Truppen aus diesem &#246;sterreichischen Grenzland und die<br />
&#8211;<br />
befestigte Lager hielt sie Serbien in Schach und schnitt die<br />
Insurgenten von Montenegro ab, worauf sofort der Aufstand auf<br />
einige rauhe Gebirgsgegenden beschr&#228;nkt wurde. Nun aber trat<br />
&#8211;<br />
Entlassung Mahmuds, Entfernung Ignatiews und Krieg gegen<br />
Montenegro. Keine Hand r&#252;hrte sich f&#252;r Abd ul Asis.<br />
Umsonst suchte derselbe durch Berufung eines popul&#228;ren Mannes<br />
&#8211;<br />
ihre eignen Unterthanen in Dulcigno mit Gewaltkur Unterwerfung<br />
unter ihre Abtretung an Montenegro zu zwingen. Ihr Versuch, 1879<br />
bei der Absetzung des Chedive von &#196;gypten ihre Hoheitsrechte<br />
Der Gewissenhaftigkeit wegen war f&#252;r die Studienreise durch Dalmatien<br />
und Montenegro usw. die kroatische Sprache erlernt worden. Mit der zur<br />
Verst&#228;ndigungsm&#246;glichkeit ausreichenden Kenntnis dieses auf heimatlichem<br />
&#8211;<br />
es unter italienischem Einflu&#223; nicht. Wesentlich besser ging es droben<br />
in Montenegro, wo die serbokroatische Sprache vom Kaufmannsitalienisch<br />
nicht &#8220;infiziert&#8221; worden ist.<br />
schwierigsten zu Hilfe riefen. Sie befragten ihn durch eine Deputation.<br />
Der F&#252;rstbischof[9] von Montenegro, denn er war jener Mann, gab den<br />
Bokelen den Ratschlag, sie sollten eine provisorische Verwaltung des<br />
&#8211;<br />
Richter, den Peter Petrovic, den ruhmvollen Erzbischof und Metropoliten<br />
von Montenegro,» w&#228;hlte.[10]</p>
<p>&#8211;<br />
sich nach zwei Seiten um Hilfe um. Die erste Hilfe war nat&#252;rlich in<br />
Montenegro zu suchen. Eine andere Hilfe hofften sie von den Russen zu<br />
bekommen. Nicht aber von den Russen in Russland, sondern von der<br />
&#8211;<br />
In Cetinje weilte damals der russische Agent _Sankorski_, auf dessen<br />
Mission in Montenegro wir noch einmal zu sprechen kommen werden. Zum<br />
Vladika und zu dem russischen Agenten sandten die Bokelen eine<br />
&#8211;<br />
&#252;bernahm die Staatsverwaltung nach dem Tode seines Vetters, des Vladika<br />
Javva 1782. Es war damals eine ungemein schwierige Zeit f&#252;r Montenegro.<br />
Die Gefahr drohte von dem _Ikadarsee_ her, von dem Vezir von Ikadar<br />
&#8211;<br />
gerieten, sandten beide H&#246;fe, Petersburg und Wien, ihre Boten nach<br />
Montenegro, um den Vladika f&#252;r den Krieg gegen den gemeinsamen Feind zu<br />
gewinnen. Joseph II. schrieb an den Vladika, dass er die Absicht habe,<br />
&#8211;<br />
zu folgen. Er tat alles m&#246;gliche, um dem &#246;sterreichischen General<br />
_Vukasovic_ bei seinen Operationen gegen die T&#252;rken von Montenegro aus<br />
beizustehen. Mit seinen Truppen und mit allen Mitteln, die ihm zur<br />
&#8211;<br />
Nachteile musste er erleiden. Er zog sich n&#228;mlich den Groll der T&#252;rken<br />
zu, die nun nach Rache gegen Montenegro trachteten, da es von Russen und<br />
Oesterreichern nach dem abgeschlossenen Frieden verlassen ward. Nach<br />
&#8211;</p>
<p>Seitdem liessen die T&#252;rken Montenegro in Ruhe. _Selim III._ erkannte<br />
selbst die Unabh&#228;ngigkeit Montenegros an und bezeugte in seinem<br />
&#8211;<br />
auf sich zu ziehen. Die russische Diplomatie, die nach dem Frieden zu<br />
Jasch Montenegro vollst&#228;ndig sich selbst &#252;berlassen hatte&#8212;trotz der<br />
oben erw&#228;hnten Versicherung Ekatarinas&#8212;brachte jetzt alle Huldigungen<br />
&#8211;<br />
dem katholischen Abbat _Dolci_ (der ein dalmatinischer Serbe war),<br />
danach trachte, Montenegro an die Franzosen um 25,000 Dukaten<br />
auszuliefern. Alexander sandte sofort seinen Agenten nach Cetinje mit<br />
&#8211;<br />
Uns bezeugt hat, dass die herrschs&#252;chtigen Fremden&#8211;die leider mitten in<br />
Montenegro die Unterst&#252;tzung von manchen Leuten finden, die sich mit<br />
ruchlosen Absichten tragen&#8211;das montenegrinische Volk und seine<br />
Unabh&#228;ngigkeit mit Vernichtung bedrohen &#8230; Durch den Wunsch bewogen,<br />
diese Gefahr abzuwenden, haben wir nach Montenegro unsern Kommiss&#228;r, den<br />
General-Lieutnant Graf _Svelic_ mit dem Auftrag gesandt, die<br />
&#8211;<br />
Gnade und den Grossmut der russischen Zaren und des Synods selbst<br />
vergessen, die vom Synod an Montenegro geschenkten Kirchenger&#228;te und<br />
-gew&#228;nder ver&#228;ussert, Kl&#246;ster und Kirchen, Gottesdienst und<br />
&#8211;<br />
russischen Grenzen lebt. Darum hat er auch kein Recht &#252;ber uns. Denn<br />
wir, das Volk in Montenegro und den Bergen, sind nicht Untertanen des<br />
russischen Reiches, sondern wir stehen bloss in seinem moralischen<br />
&#8211;<br />
Macht Montenegros. Im Jahre 1803 entsandte Bonaparte einen Offizier,<br />
_Félix de Laprade_, nach Montenegro, um mit dem Vladika ein B&#252;ndnis zu<br />
Werke zu bringen. Zu derselben Zeit waren die franz&#246;sischen Agenten,<br />
&#8211;<br />
bekannt. Diesen Wunsch legte er darum seinen Verhandlungen zugrunde. Er<br />
versprach, die Bocca Montenegro zu &#252;berlassen, und &#252;bertrug dem Vladika<br />
alle Ehren. Bonaparte beabsichtigte, mit Oesterreich und mit der T&#252;rkei<br />
&#8211;<br />
Bonaparte die Sache in die L&#228;nge zog, ist nicht sicher. Es war ein<br />
Moment der Spannung zwischen Montenegro und Russland. Er hatte die beste<br />
Gelegenheit, diesen Moment auszun&#252;tzen. Das hatte er angefangen, aber<br />
&#8211;<br />
sein Land vor den T&#252;rken gesichert hatte, richtete er sein Augenmerk<br />
ausschliesslich auf die Bocca. Die Bocca zu befreien und mit Montenegro<br />
zu vereinigen, war sein einziges Streben. Nur angesichts dieses Ideals<br />
&#8211;<br />
kostete es viel Geschick und M&#252;he, den Ausbruch eines Krieges mit<br />
Montenegro zu verhindern oder zu verschieben.</p>
<p>So war am Anfang des Jahres 1805 f&#252;r Russland immer noch die M&#246;glichkeit<br />
gegeben, seine Beziehungen zu Montenegro wieder herzustellen. Alexander<br />
liess auch diesen Augenblick nicht unbenutzt. Bald nach der<br />
&#8211;<br />
er&#246;ffnete den Plan, Napoleon zu bekriegen und «Europa zu befreien». Er<br />
sandte Sankovski nach Cetinje, um Montenegro f&#252;r die eventuelle Aktion<br />
f&#252;r sich zu gewinnen.[26] Sankovskis besondere Mission bestand<br />
&#8211;<br />
Sankovski brachte 3000 Dukaten mit sich, eine Summe, welche seit 1802 an<br />
Montenegro nicht bezahlt worden war.[27] In einem Schreiben, das<br />
Alexander an das Volk in Montenegro richtete, hiess es: «Immer bereit,<br />
euch Unsere Gunst zu bezeugen, haben Wir eurem Wunsche in bezug auf den<br />
&#8211;<br />
cet homme &#8230;»[74] Und der Generalmajor aus Warschau gab an Marmont<br />
folgende Instruktion in bezug auf Montenegro: «Vous ne devez pas,<br />
général, attaquer les Monténégrins, mais, au contraire, tâcher d&#8217;avoir<br />
&#8211;<br />
être faite avec toute la dexterité convenable.»[75] Fragt jemand: «Was<br />
lag Napoleon an guten Beziehungen zu Montenegro und seinem Bischofe, da<br />
er nun einmal die Bocca in seiner Macht hatte?», so m&#252;ssen wir nochmals<br />
&#8211;<br />
Cetinje.[78] Mit grossem Unwillen sah er, wie die Beziehungen zwischen<br />
Oesterreich und Montenegro von Tag zu Tag immer freundlicher wurden.</p>
<p>In seinem Uebermut verlangte er schliesslich von Napoleon 7-8000 Mann<br />
und 8 Tage Zeit, um Montenegro zu erobern.(!)[79] Das wurde ihm<br />
nat&#252;rlich nicht gew&#228;hrt. Unterdessen bekam Marmont Anlass, sich &#252;ber den<br />
Vladika noch mehr zu beklagen, im dem Augenblick n&#228;mlich, wo er von dem<br />
zwischen Montenegro und seinem ehemaligen Todfeinde, dem Vezier von<br />
_Scutari_, abgemachten Frieden h&#246;rte. Dieser verbot den franz&#246;sischen<br />
&#8211;<br />
Diese waren der Priester _Lazar Radonic_ aus dem Geschlecht _Njegusch_<br />
und sein achzehnj&#228;hriger Sohn. Infolgedessen war ganz Montenegro emp&#246;rt,<br />
insbesondere das genannte Geschlecht. Es gab nun in dem K&#252;stenlandstrich<br />
&#8211;<br />
Waffen zur&#252;ckliessen. Dieser Vertrag vermochte gleichwohl das<br />
feindschaftliche Verh&#228;ltnis zwischen Frankreich und Montenegro nicht zu<br />
&#228;ndern. Von Anfang an waren die Franzosen den Bokelen und<br />
&#8211;<br />
ausarbeiten.[82] Andere Ereignisse lenkten aber seine Aufmerksamkeit von<br />
Montenegro ab, und so gab er seine Absichten wieder auf.</p>
<p>&#8211;<br />
n&#228;mlich hielten die Bokelen eine Volksversammlung ab, in der sie<br />
beschlossen, sich mit Montenegro zu vereinigen, die Oberhoheit des<br />
montenegrinischen Bischofs anzuerkennen und in ihrem eigenen Lande eine<br />
&#8211;<br />
_Cyprien Robert: Les Slaves de la Turquie_, 2 vol., Paris 1844. Im<br />
ersten Band Montenegro und die Bocca.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>_Karadschic V.: Montenegro und die Montenegriner_, Stuttgart 1837.</p>
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		<title>Singapur</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 14:18:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Singapur]]></category>
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		<description><![CDATA[Singapur hatte 1887 536,000 Einw., besteht aus den unter sich durch
Vasallenstaaten getrennten Inseln und Landschaften: Singapur
(Insel), Wellesley mit Pinang (Insel) und Malakka. Sitz des
Gouverneurs ist Singapur. 1886 betrugen die Einfuhr 20,151,763, die
Ausfuhr 17,459,312 Pfd. Sterl., der Schiffsverkehr 7,491,099 Ton.,
&#8211;
und ist von allen vegetabilischen Talgarten die wichtigste. Es
kommt seit 1854 aus Japan und Singapur, zum Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Singapur hatte 1887 536,000 Einw., besteht aus den unter sich durch</p>
<p>Vasallenstaaten getrennten Inseln und Landschaften: Singapur</p>
<p>(Insel), Wellesley mit Pinang (Insel) und Malakka. Sitz des</p>
<p>Gouverneurs ist Singapur. 1886 betrugen die Einfuhr 20,151,763, die</p>
<p>Ausfuhr 17,459,312 Pfd. Sterl., der Schiffsverkehr 7,491,099 Ton.,</p>
<p>&#8211;<br />
und ist von allen vegetabilischen Talgarten die wichtigste. Es</p>
<p>kommt seit 1854 aus Japan und Singapur, zum Teil &#252;ber China,</p>
<p>in gro&#223;en Mengen nach Europa und Amerika und wird zur</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tamping, in Singapur Sack von 12 engl. Pfund.</p>
<p>&#8211;<br />
70,602, resp. 6800 Pfd. Sterl.) und Station f&#252;r die von</p>
<p>Singapur nach Brisbane laufenden Postdampfer.</p>
<p>&#8211;<br />
Wachtfeuern umgebene Lager ein, um Menschen zu rauben. Auf</p>
<p>Singapur, wohin der T. nur durch die Meerenge schwimmend gelangen</p>
<p>kann, werden j&#228;hrlich an 400 Chinesen von Tigern zerrissen,</p>
<p>&#8211;<br />
Ostindien, der Einrichtung von subventionierten Schiffahrtslinien</p>
<p>nach Bombay, Kalkutta, Singapur und Hongkong der Aufschwung im</p>
<p>Handels- und Schiffahrtsverkehr von T. in den letzten Jahrzehnten</p>
<p>ein sogenannter Chinafahrer, immer mit Reisfracht zwischen Schanghai</p>
<p>und Singapur, und mochte wohl schon sechzig sein, als er hier ankam.</p>
<p>Ich weiss nicht, ob er hier geboren war oder ob er andere Beziehungen</p>
<p>ein sogenannter Chinafahrer, immer mit Reisfracht zwischen Schanghai</p>
<p>und Singapur, und mochte wohl schon sechzig sein, als er hier ankam.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob er hier geboren war oder ob er andere Beziehungen</p>
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		<title>Polen</title>
		<link>http://www.k-acker.de/polen-201.html</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 04:37:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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		<title>Kulturkampf in Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/kulturkampf-in-amerika-59.html</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 23:26:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerika war vor dem Einfluss der Kultur theilweise von dichten W&#228;ldern,
theilweise von Savannen mit d&#252;nnen Holzbest&#228;nden, theilweise, aber in
Der tropische Urwald nimmt den gr&#246;ssten Theil des &#228;quatorialen Amerika
ein. Nach Norden erstreckt er sich nur bis zum Wendekreis, w&#228;hrend er sich
1. Ein einigermassen vollst&#228;ndiges Verzeichniss der Pflanzenarten, die in
Amerika epiphytisch wachsen, kann zur Zeit nicht aufgestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerika war vor dem Einfluss der Kultur theilweise von dichten W&#228;ldern,<br />
theilweise von Savannen mit d&#252;nnen Holzbest&#228;nden, theilweise, aber in</p>
<p>Der tropische Urwald nimmt den gr&#246;ssten Theil des &#228;quatorialen Amerika<br />
ein. Nach Norden erstreckt er sich nur bis zum Wendekreis, w&#228;hrend er sich<br />
1. Ein einigermassen vollst&#228;ndiges Verzeichniss der Pflanzenarten, die in<br />
Amerika epiphytisch wachsen, kann zur Zeit nicht aufgestellt werden; dazu<br />
sind die Standortsangaben in Herbarien und Floren zu unvollst&#228;ndig. Um<br />
jedoch ein ungef&#228;hres Bild der systematischen Zusammensetzung der<br />
Epiphytengenossenschaft in Amerika zu geben, habe ich die Gattungen<br />
zusammengestellt, die nach meinen eigenen Beobachtungen oder Angaben in<br />
Arten f&#252;hren_, so die Farne, Orchideen, Bromeliaceen, Araceen, Gesneraceen<br />
und Vacciniaceen. Mehrere der gr&#246;ssten Familien des tropischen Amerika<br />
entbehren epiphytischer Arten g&#228;nzlich, so die Gr&#228;ser, Palmen,<br />
klimatischen Bedingungen, die epiphytische Vegetation des tropischen<br />
Amerika hervorgegangen; indem vielen dieser Pflanzen sp&#228;ter nur ihre<br />
F&#228;higkeit, epiphytisch zu leben, das Bestehen im Kampfe ums Dasein</p>
<p>Einige grosse Farne des tropischen Amerika zeigen ein demjenigen von Anth.<br />
H&#252;gelii &#228;hnliches Verhalten, so namentlich die westindischen Polypodium<br />
graue Schweife in den k&#252;hleren Waldlandschaften des tropischen und<br />
subtropischen Amerika beinahe nie fehlen und vielfach das Laub ganz<br />
verdecken (Taf. II). Jeder dieser Schweife, deren Lange bis gegen 3 m<br />
die wesentlichsten Elemente der Epiphytenflora der Savannen im ganzen<br />
tropischen und subtropischen Amerika.</p>
<p>(Crescentia Cujete) unter allen anderen mir bekannten B&#228;umen des<br />
tropischen Amerika, in Bezug auf den Reichthum ihrer epiphytischen<br />
Vegetation, sowohl was die Zahl der Arten als der Individuen betrifft, bei<br />
Durch persistirende Blattbasen beschuppte Palmen sind &#252;berhaupt, im<br />
tropischen und subtropischen Amerika, vielfach von grossen epiphytischen<br />
Farnen bedeckt. Anetium citrifolium scheint auf Jamaica nur solche zu<br />
Eine noch mehr charakteristische, obwohl wiederum wesentlich aus Farnen<br />
bestehende epiphytische Flora zeichnet, im ganzen tropischen Amerika, die<br />
_Baumfarne_ aus. Vorwiegend sind auf denselben die Hymenophyllaceen, von<br />
von gewissen Epiphyten sehr bevorzugt zu werden oder ihnen sogar als<br />
einziger Standort zu dienen, nicht auf Amerika beschr&#228;nkt. So gibt HOOKER<br />
die St&#228;mme von Baumfarnen als Standort des Hymenophyllum rarum in<br />
auf B&#228;umen gesehen habe. Jedermann, der das tropische oder subtropische<br />
Amerika je besucht hat, kennt dieses wunderbare, bartflechten&#228;hnliche<br />
Gew&#228;chs, dessen zuweilen &#252;ber sechs Fuss lange Schweife an den Spitzen der<br />
Der Unterschied zwischen der epiphytischen und der rupestren Vegetation in<br />
Amerika beruht indessen nicht bloss auf der Anwesenheit charakteristischer<br />
Pflanzenarten in jeder derselben. Die Epiphytengenossenschaft ist nicht<br />
Savannengebieten, die unter dem Namen von Llanos, Catingas, Campos<br />
u. s. w. das Innere des tropischen S&#252;d-Amerika bedecken. Diese Savannen<br />
stellen bekanntlich nicht ein ununterbrochenes Wiesenland dar, sondern<br />
  schm&#252;ckten. Ein in einer Waldh&#252;tte lebender Brasilianer, der, wie die<br />
  Einwohner des tropischen Amerika &#252;berhaupt, &#252;ber die »parasitas« wohl<br />
  Bescheid wusste, sagte mir, dass solche ausschliesslich in feuchten<br />
_Vollst&#228;ndig_ fehlt, nach dem Gesagten, die atmosph&#228;rische Vegetation auch<br />
in den trockeneren Gebieten des tropischen Amerika beinahe nirgendwo auf<br />
gr&#246;sseren Strecken. Stets ist dieselbe aber, wo die Feuchtigkeit sp&#228;rlich,</p>
<p>_5. Die Epiphyten sind in Amerika nicht streng auf die tropische Zone_<br />
(incl. S&#252;d-Brasilien) _beschr&#228;nkt. Mehrere Arten kommen vielmehr in den<br />
  gew&#228;hren einen der wunderbarsten Anblicke, die mir die Pflanzenwelt in<br />
  Amerika geboten hat; auch auf den Waldb&#228;umen sind Tillandsiab&#228;rte eine<br />
  gew&#246;hnliche Erscheinung. Eine reichere epiphytische Vegetation sah ich</p>
<p>W&#228;hrend die Floren und Reiseberichte &#252;ber das tropische Amerika die<br />
Standortsverh&#228;ltnisse der Pflanzen meist arg vernachl&#228;ssigen, sind<br />
diejenigen Formen, die auf Savannenb&#228;umen vorkommen, d&#252;rften, &#228;hnlich wie<br />
in Amerika, als Fl&#252;chtlinge aus dem Urwald zu betrachten sein. Es liegt<br />
nicht in meiner Absicht, einen genauen Vergleich zwischen den Epiphyten<br />
Genossenschaft im extratropischen Australien und in Japan, wie im<br />
extratropischen Amerika, aus tropischen Colonisten;_ auch hier war das<br />
Klima feucht genug f&#252;r Pflanzenformen, die sich bereits an epiphytische<br />
8. Nach den Ergebnissen, zu welchen wir in Bezug auf das temperirte<br />
Nord-Amerika und Argentinien gelangt sind, k&#246;nnte man geneigt sein,<br />
anzunehmen, dass das extratropische Amerika seine epiphytische Vegetation,<br />
mit Ausnahme der Moose und Flechten, ausschliesslich aus dem tropischen<br />
erhalten habe. Die Sache verh&#228;lt sich jedoch anders. _Neben dem tropischen<br />
gibt es in Amerika einen zweiten, weit kleineren Bildungsherd<br />
epiphytischer Gew&#228;chse, das antarktische Waldgebiet,_ »wo die<br />
und, wenn auch nicht formenreiche, so doch sehr eigenartige, von<br />
derjenigen des tropischen Amerika durchaus abweichende epiphytische<br />
Vegetation(29).<br />
Dass das antarktische Waldgebiet eine von derjenigen des tropischen<br />
Amerika wesentlich abweichend zusammengesetzte Epiphytengenossenschaft<br />
besitzt, kann uns bei seiner niederen Temperatur und seiner Trennung vom<br />
Bei der grossen Verbreitungsf&#228;higkeit der Epiphytengenossenschaft k&#246;nnte<br />
man vielleicht denken, dass letztere im antarktischen Amerika doch nicht<br />
autochthon sei, sondern sich aus Emigranten des &#246;stlichen Theils der<br />
Typen als in S&#252;d-Chile, und unter denselben befindet sich Psilotum, das im<br />
tropischen und subtropischen Amerika, wie auch in den feucht-warmen<br />
Gebieten der alten Welt weit verbreitet, das antarktische Waldgebiet nicht<br />
W&#228;lder beider Gebiete stehen in dieser Hinsicht weit hinter denjenigen des<br />
tropischen Amerika und des indo-malayischen Florenreichs zur&#252;ck. Die<br />
Ursache dieser Armuth ist nicht schwer zu errathen. S&#252;d-Chile und<br />
Das wesentlichste allgemeine Resultat, zu welchem uns die Betrachtung der<br />
epiphytischen Flora im antarktischen Amerika und in Neu-Seeland f&#252;hrt,<br />
ist, dass, &#228;hnlich wie in den hohen Regionen tropischer Gebirge, _auch in</p>
<p>Ausserhalb der Wendekreise haben in Amerika nur wenige Gebiete sehr<br />
beschr&#228;nkter Ausdehnung &#252;ber 200 cm Regen; es sind in S&#252;d-Amerika die<br />
extratropische s&#252;d-brasilianische K&#252;ste (S. Paulo bis S. Catharina) und<br />
die Westk&#252;ste Chiles und Feuerlands(32), Gebiete, deren Reichthum an<br />
Epiphyten hervorgehoben wurde. Im extratropischen Nord-Amerika geh&#246;rt zu<br />
diesen feuchtesten Gebieten nur die dicht bewaldete nordwestliche K&#252;ste,<br />
deren Feuchtigkeitsverh&#228;ltnisse diesen Uebergang terrestrischer Gew&#228;chse<br />
auf die Baumrinde nicht gestatten, wie in Nord-Amerika n&#246;rdlich vom 38.°,<br />
oder wo bei anscheinend g&#252;nstigen klimatischen Bedingungen, die das<br />
An epiphytische Lebensweise angepasste Pflanzenarten sind, nach dem<br />
Vorhergehenden, in Amerika ausschliesslich im tropischen und im<br />
antarktischen Walde entstanden. In beiden beruht der Ursprung der<br />
weit &#252;ber die Grenzen des Urwalds hinaus verbreitet; sie haben die<br />
Savannenw&#228;lder des inneren tropischen Amerika colonisirt und die<br />
Wendekreise nach Norden und S&#252;den bedeutend &#252;berschritten.<br />
d&#252;nnen St&#228;mme wohl begreiflich ist. So gleicht der Wald in tropischen<br />
Savannen mehr einem solchen in Nord-Amerika oder Europa als dem viel n&#228;her<br />
gelegenen feuchten Urwalde. Andererseits aber finden wir stellenweise in<br />
      regards the quantity and distribution of the yearly rainfalls. This<br />
      would chiefly be the case with the Gulf States of North-Amerika,<br />
      where likewise the summer is the rainiest season of the year, and<br />
Der Urwald im temperirten noerdlichen, im tropischen und im antarktischen</p>
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		<title>Amerika Kaffeanbau Geschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 07:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Gesammteinfuhr von Kaffee aus Amerika nach Europa &#252;bersteigt jetzt 106
Millionen Pfund franz&#246;sischen Markgewichts. Rechnet man dazu 4&#8211;5
m&#252;ssen. Ohne dieses neue Gew&#228;chs, ohne die Fortschritte des Ackerbaus auf
dem Festland des spanischen Amerika und die Einf&#252;hrung des indischen und
Javazuckers, h&#228;tten die Revolutionen auf St. Domingo und die Zerst&#246;rung
f&#252;nfundzwanzigj&#228;hrigem Anbau, ist die Besorgni&#223; verschwunden, die man
Anfangs gehegt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gesammteinfuhr von Kaffee aus Amerika nach Europa &#252;bersteigt jetzt 106<br />
Millionen Pfund franz&#246;sischen Markgewichts. Rechnet man dazu 4&#8211;5<br />
m&#252;ssen. Ohne dieses neue Gew&#228;chs, ohne die Fortschritte des Ackerbaus auf<br />
dem Festland des spanischen Amerika und die Einf&#252;hrung des indischen und<br />
Javazuckers, h&#228;tten die Revolutionen auf St. Domingo und die Zerst&#246;rung<br />
f&#252;nfundzwanzigj&#228;hrigem Anbau, ist die Besorgni&#223; verschwunden, die man<br />
Anfangs gehegt, das nach Amerika verpflanzte Rohr m&#246;chte allm&#228;hlig<br />
ausarten und so d&#252;nn werden wie das creolische. Wenn es eine Spielart ist,<br />
Das Tuythal hat sein »Goldbergwerk«, wie fast jeder von Europ&#228;ern<br />
bewohnte, im Urgebirg liegende Ort in Amerika. Man versicherte, im Jahr<br />
1780 habe man hier fremde Goldw&#228;scher Goldk&#246;rner sammeln sehen, und die<br />
ersten *Cabildos* nach dem Muster der spanischen; zwischen den Angeh&#246;rigen<br />
des Mutterlandes und ihren Nachkommen in Amerika bestand damals<br />
Rechtsgleichheit. Die Politik war eben nicht freisinnig, aber doch nicht<br />
sind. Man sieht solches sehr deutlich, wenn man in den _Leyes de Indias_<br />
die Artikel von den Verh&#228;ltnissen der nach Amerika &#252;bersiedelten Spanier,<br />
von den Rechten der Gemeinden und der Einrichtung der Gemeinder&#228;the<br />
Getreide mit Erfolg an manchen Orten gebaut, die man jetzt f&#252;r zu hei&#223;<br />
oder zu feucht daf&#252;r h&#228;lt. Die eben erst nach Amerika versetzten Spanier<br />
waren noch nicht so an den Mais gew&#246;hnt, man hielt noch fester an den<br />
Cura, westlich vom Felsen las Viruelas, in einzelne Grundst&#252;cke<br />
zerschlagen und verpachtet. Als er vier Jahre darauf wieder nach Amerika<br />
kam, fand er daselbst sch&#246;ne Baumwollenpflanzungen und einen Weiler von 30<br />
Angaben den Europ&#228;ern darthun, was aufgekl&#228;rten Colonisten l&#228;ngst nicht<br />
mehr zweifelhaft ist, da&#223; das Festland des spanischen Amerika durch freie<br />
H&#228;nde Zucker, Baumwolle und Indigo erzeugen kann, und da&#223; die<br />
Contrast zwischen beiden Continenten gesehen, den man in Allem herausfand.<br />
Um darzuthun, da&#223; Amerika sp&#228;ter als Asien und Europa aus dem Wasser<br />
emporgestiegen, h&#228;tte man wohl auch den See von Tacarigua angef&#252;hrt, als<br />
die Verdunstung des Regenwassers verringern. Zerst&#246;rt man die W&#228;lder, wie<br />
die europ&#228;ischen Ansiedler aller Orten in Amerika mit unvorsichtiger Hast<br />
thun, so versiegen die Quellen oder nehmen doch stark ab. Die Flu&#223;betten<br />
der mittleren Feuchtigkeit der trockenen Monate und der des ganzen Jahrs,<br />
wie man denselben in andern Theilen des tropischen Amerika beobachtet, so<br />
ergibt sich f&#252;r die Th&#228;ler von Aragua eine mittlere Feuchtigkeit von<br />
Landwirthschaft der Colonien sehr wichtige Austrocknung war in den letzten<br />
zehn Jahren, in denen ganz Amerika an gro&#223;er Trockenheit litt,<br />
ungew&#246;hnlich stark. Ich rieth den reichen Grundeigenth&#252;mern im Land, statt<br />
bis neunhundert Piaster gekostet. Wir sahen diese Thiere in Mocundo; von<br />
vieren waren schon drei in Amerika geworfen. Zwei waren vom Bi&#223; des Coral,<br />
einer giftigen Schlange, die am See sehr h&#228;ufig ist, zu Grunde gegangen.<br />
des sechzehnten Jahrhunderts, wie Rindvieh, Pferde und Maulthiere, so auch<br />
Kameele nach Amerika verpflanzt h&#228;tten. Ueberall wo in unbewohnten L&#228;ndern<br />
sehr gro&#223;e Strecken zur&#252;ckzulegen sind, wo sich keine Kan&#228;le anlegen<br />
verwundern, da&#223; der Hof den Beschwerden dieser Herrn Geh&#246;r gab; aber durch<br />
diese Maa&#223;regel ging Amerika eines Mittels verlustig, das mehr als irgend<br />
etwas den Verkehr im Innern und den Waarenaustausch erleichtern konnte.<br />
von der Regierung selbst versucht werden. W&#252;rden einige hundert dieser<br />
n&#252;tzlichen Thiere auf dem ungeheuren Areal von Amerika in hei&#223;en,<br />
trockenen Gegenden angesiedelt, so w&#252;rde sich der g&#252;nstige Einflu&#223; auf den<br />
ein alter *Conuco* oder eingehegtes Baufeld seyn. Sonst &#252;berall auf dem<br />
Festland von Amerika sahen wir die Parkinsonia, wie die Plumeria, nur in<br />
den G&#228;rten der Indianer.<br />
vorherrscht. Alles wei&#223;e, frisch bereitete Cautschuc, sowie die<br />
wasserdichten M&#228;ntel, die man im spanischen Amerika fabricirt und die aus<br />
einer Schicht des Milchsafts der Hevea zwischen zwei Leinwandst&#252;cken<br />
Sprache, es sey ein Getr&#228;nk vielmehr »da porci, che da huomini.« Der<br />
Jesuit ACOSTA versichert, die Spanier in Amerika lieben den Chocolat mit<br />
n&#228;rrischer Leidenschaft, man m&#252;sse aber an »das schwarze Gebr&#228;ue« gew&#246;hnt<br />
vornehmsten Artikel im Handel und der Produktion der Colonien geworden<br />
sind, geh&#246;rt der erste ausschlie&#223;lich Amerika, der zweite ausschlie&#223;lich<br />
Asien an. Ich sage ausschlie&#223;lich, denn die Cacaoausfuhr der Philippinen<br />
Man glaubte die verschiedenen Welttheile zu charakterisiren, indem man<br />
sagte, Europa habe *Heiden*, Asien *Steppen*, Afrika *W&#252;sten*, Amerika<br />
*Savanen*; aber man stellt damit Gegens&#228;tze auf, die weder in der Natur<br />
Die asiatischen Steppen liegen alle au&#223;erhalb der Wendekreise und bilden<br />
sehr hohe Plateaus. Auch Amerika hat auf dem R&#252;cken der Gebirge von<br />
Mexico, Peru und Quito Savanen von bedeutender Ausdehnung, aber seine<br />
und Pferden wimmeln. Sie sind, nach Anleitung unserer meisten Karten von<br />
Amerika, der Meinung, der Continent habe nur Eine Bergkette, die der<br />
Anden, die von S&#252;d nach Nord l&#228;uft, und nach einem unbestimmten<br />
7 und 8° n&#246;rdlicher Breite, und umfa&#223;t gegen 120,000 Quadratmeilen. Dieser<br />
Wald des s&#252;dlichen Amerika, denn im Grunde ist es nur Einer, ist sechsmal<br />
gr&#246;&#223;er als Frankreich; die Europ&#228;er kennen ihn nur an den Ufern einiger<br />
von Halbcultur erhoben, die uns bei den V&#246;lkern mongolischen und<br />
tartarischen Stammes &#252;berraschend entgegentritt. Dann h&#228;tte Amerika,<br />
gleich dem mittleren Asien, seine Eroberer gehabt, welche aus den Ebenen<br />
Heilkr&#228;fte des Zitteraals heraus. Solche »elektrische Curen« kommen bei<br />
den Wilden Amerika&#8217;s wie bei den Griechen vor. SCRIBONIUS LARGUS, GALENUS<br />
und DIOSCORIDES berichten uns, da&#223; der Zitterrochen Kopfweh, Migr&#228;ne und<br />
DE PONS, FRANÇOIS RAYMOND JOSEPH. _Reise in den oestlichen Theil von<br />
Terrafirma in Sued-Amerika : unternommen in den Jahren 1801, 1802, 1803<br />
und 1804 / von Depons. Aus d. Franz. &#252;bers. von Chr. Weyland._ (1808)<br />
&#8220;kupferfarbige Menschen&#8221; zur Bezeichnung der Eingeborenen waere im<br />
tropischen Amerika niemals aufgekommen.</p>
<p>fruehe Mannbarkeit ist Racencharakter und keineswegs Folge des heissen<br />
Klimas; sie kommt ja auch auf der Nordwestkueste von Amerika, bei den<br />
Eskimos vor, so wie in Asien bei den Kamtschadalen und Koriaeken, wo haeufig</p>
<p>In Amerika nun &#8212; und dieses Ergebniss der neuesten Forschungen ist fuer die<br />
Geschichte unserer Gattung von der hoechsten Bedeutung &#8212; in Amerika haben<br />
vom Lande der Eskimos bis zum Orinoco, und von den heissen Ufern dieses<br />
behielten nicht nur diese von den Haitiern entlehnten Benennungen bei,<br />
durch sie wurden dieselben ueber ganz Amerika verbreitet, zu einer Zeit, wo<br />
die Sprache von Haiti bereits eine todte Sprache war, und bei Voelkern, die<br />
scheint es mir von Belang, einen Punkt aufzuklaeren, den ich im spanischen<br />
Amerika haeufig habe besprechen hoeren.</p>
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		<title>Schweden</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 14:18:36 +0000</pubDate>
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		<title>Mauretanien</title>
		<link>http://www.k-acker.de/mauretanien-104.html</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 08:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mauretanier haben zun&#228;chst Siedlungen in Rosas angelegt und auch in Saguntum sollen Zakynthier sich angesiedelt, 
ja selbst in Tingis (Tanger) in Mauretanien griechische Dynasten geherrscht 
haben. Aber mit dem Vorruecken war es denn doch fuer die Hellenen vorbei; nach 
800 Pferden zu ihnen ueber; karthagische Gesandte konnten es versuchen, mit den 
Koenigen von Numidien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mauretanier haben zun&#228;chst Siedlungen in Rosas angelegt und auch in Saguntum sollen Zakynthier sich angesiedelt, </p>
<p>ja selbst in Tingis (Tanger) in Mauretanien griechische Dynasten geherrscht </p>
<p>haben. Aber mit dem Vorruecken war es denn doch fuer die Hellenen vorbei; nach </p>
<p>800 Pferden zu ihnen ueber; karthagische Gesandte konnten es versuchen, mit den </p>
<p>Koenigen von Numidien und Mauretanien, ja, mit dem falschen Philippos von </p>
<p>Makedonien Verbindungen einzuleiten. Vielleicht mehr die inneren Zerwuerfnisse &#8211; </p>
<p>&#8211;<br />
oestliche Teil des Reiches, Jugurtha dagegen die fruchtbare und bevoelkerte </p>
<p>Westhaelfte (das spaetere Sitifensische und Caesariensische Mauretanien) zu </p>
<p>teil.</p>
<p>&#8211;<br />
koeniglichen Macht entlegensten Staedte, wie Gross-Leptis, bereits freiwillig </p>
<p>ihre Unterwerfung einsandten, waehrend Koenig Bocchus von Mauretanien, obwohl </p>
<p>seine Tochter mit Jugurtha vermaehlt war, doch den Roemern Freundschaft und </p>
<p>&#8211;<br />
Wueste auf Jugurthas Ruf den Nationalkrieg gegen die Roemer. Im Westen schien </p>
<p>Koenig Bocchus von Mauretanien, dessen Freundschaft die Roemer in frueherer Zeit </p>
<p>verschmaeht hatten, jetzt nicht abgeneigt, mit seinem Schwiegersohn gegen sie </p>
<p>&#8211;<br />
Strich vom Fluss Molochath bis zum Hafen von Saldae (Bougie) &#8211; das spaetere </p>
<p>Mauretanien von Caesarea (Provinz Algier) &#8211; zu dem Reich des Bocchus zu schlagen </p>
<p>und das darum verkleinerte Koenigreich Numidien auf den letzten noch lebenden </p>
<p>&#8211;<br />
angedeutet, dass Bocchus&#8217; Reich bedeutend vergroessert ward; womit es </p>
<p>unzweifelhaft zusammenhaengt, dass Mauretanien, urspruenglich beschraenkt auf </p>
<p>die Landschaft von Tingis (Marokko), in spaeterer Zeit sich erstreckt auf die </p>
<p>Landschaft von Caesarea (Provinz Algier) und die von Sitifis (westliche Haelfte </p>
<p>der Provinz Constantine). Da Mauretanien zweimal von den Roemern vergroessert </p>
<p>ward, zuerst 649 (105) nach Jugurthas Auslieferung, sodann 708 (46) nach </p>
<p>&#8211;<br />
daselbst den Oberbefehl. Es war sogar von dort aus die Propaganda in die </p>
<p>Klientelstaaten Numidien und Mauretanien getragen worden. Deren legitime </p>
<p>Regenten Hiempsal II., des Gauda, und Bogud, des Bocchus Sohn, hielten zwar mit </p>
<p>&#8211;<br />
Sulla, furchtlos und anstellig wie er war, im Fluge das Waffenhandwerk sich zu </p>
<p>eigen und entwickelte auf dem verwegenen Zug nach Mauretanien zuerst jene </p>
<p>eigentuemliche Verbindung von Keckheit und Verschmitztheit, wegen deren seine </p>
<p>gaerte und die natuerlich sofort das Buergerrecht erhalten haben wuerden, ferner </p>
<p>auf verschiedene keltische Staemme ^3. Bis nach Mauretanien hin liefen die </p>
<p>Faeden dieser Verbindung. Einer der Mitverschworenen, der roemische </p>
<p>&#8211;<br />
engsten persoenlichen Beziehungen getreten &#8211; wie er denn in dem Kriege gegen die </p>
<p>Marianer der Waffengenosse der Koenige von Numidien und Mauretanien gewesen war </p>
<p>und das Reich des ersteren wiederaufgerichtet hatte; wie er im Mithradatischen </p>
<p>&#8211;<br />
sich nur vermutungsweise bestimmen. Dass Pompeius die Absicht gehabt, seinem in </p>
<p>Spanien fechtenden Heer zu Lande ueber Afrika und Mauretanien zu Hilfe zu </p>
<p>kommen, war nichts als ein im Lager von Ilerda umherlaufendes abenteuerliches </p>
<p>&#8211;<br />
noch rechtzeitig unterdrueckten. Gnaeus Pompeius, der unterwegs mit einem </p>
<p>vergeblichen Versuch, sich in Mauretanien festzusetzen, Zeit verloren hatte, kam </p>
<p>zu spaet; Gaius Trebonius, den Caesar nach seiner Heimkehr aus dem Osten zur </p>
<p>&#8211;<br />
liegt sehr im Dunkel. Nach dem Jugurthinischen Kriege herrschte Koenig Bocchus </p>
<p>von Mauretanien wahrscheinlich vom westlichen Meere bis zum Hafen von Saldae, in </p>
<p>dem heutigen Marokko und Algier; die von den mauretanischen Oberkoenigen wohl </p>
<p>&#8211;<br />
Publikum als eine lateinische; darum liessen, wie die Koenige von Armenien und </p>
<p>Mauretanien, so auch roemische Vornehme, wie zum Beispiel Lucius Lucullus, </p>
<p>Marcus Cicero, Titus Atticus, Quintus Scaevola (Volkstribun 700 54), </p>
<p>selbst wussten sich in die Abhaengigkeit nicht so zu fuegen, wie es die Koenige </p>
<p>von Kappadokien und Mauretanien verstanden hatten, oder hatten vielmehr das Joch </p>
<p>nur auf sich genommen in der Hoffnung, bei erster Gelegenheit sich desselben </p>
<p>&#8211;<br />
anerkannt worden. Im Gegenteil heisst der Sohn der Tochter des Antonius von </p>
<p>Kleopatra, der spaetere Koenig von Mauretanien Ptolemaeos in der athenischen </p>
<p>Inschrift CIA III, 555 Enkel des Ptolemaeos; denn Ptolemaioy ekgonos kann in </p>
<p>&#8211;<br />
Hause, und der Vertreter der griechischen Gelehrsamkeit unter den </p>
<p>Fuerstlichkeiten des Augustischen Kreises, Koenig Juba von Mauretanien, </p>
<p>widmeten, jener seine im Orient selbst eingezogenen Erkundigungen, dieser </p>
<p>&#8211;<br />
selbstaendig sich bewegende Klientelstaaten. Was in Galatien, in Kappadokien, in </p>
<p>Mauretanien kurz vorher oder bald nachher geschah, erklaert, warum auch in </p>
<p>Palaestina das Reich des Herodes ihn selbst kaum ueberdauerte. Aber wie in </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aus Amerikas Geschichte</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 07:23:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gegenwaertig bringt das spanische Amerika nur noch die Perlen in den
Handel, die aus dem Meerbusen von Panama und von der Muendung des Rio de la
kleinen Perlen und verschiedene runde Samen, deren sich die Wilden in
Amerika bedienen, um den Thraenenfluss zu steigern. Diese Erklaerungen waren
aber gar nicht nach dem Geschmack der Einwohner von Araya. Die Natur
europaeischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegenwaertig bringt das spanische Amerika nur noch die Perlen in den<br />
Handel, die aus dem Meerbusen von Panama und von der Muendung des Rio de la<br />
kleinen Perlen und verschiedene runde Samen, deren sich die Wilden in<br />
Amerika bedienen, um den Thraenenfluss zu steigern. Diese Erklaerungen waren<br />
aber gar nicht nach dem Geschmack der Einwohner von Araya. Die Natur<br />
europaeischen Niederlassungen erscheint ein Ereigniss, das dreihundert<br />
Jahre, bis zur Entdeckung von Amerika hinausreicht, als ungemein alt.<br />
Dieser Mangel an alter Ueberlieferung, der den jungen Voelkern in den<br />
sollte. Man wundert sich aber nicht so sehr ueber das entsetzliche Bild der<br />
Eroberung von Amerika, wenn man daran denkt, was trotz der Segnungen einer<br />
menschlicheren Gesetzgebung noch jetzt auf den Westkuesten von Afrika<br />
beschaeftigen wird, haben zur Folge, dass dem Boden, selbst in den am<br />
staerksten bevoelkerten Laendern des tropischen Amerika, der Anstrich von<br />
Wildheit erhalten bleibt, der in gemaessigten Klimaten sich durch den<br />
vielleicht sogar die riesenhaften Arundinarien an den Ufern des<br />
Mississippi, gehoeren derselben Pflanzengruppe an. In Amerika sind aber die<br />
Bambusanen nicht so haeufig, als man gewoehnlich glaubt. In den Suempfen sind<br />
Kalksteinwaenden umgebenen Ebene liegt. Es war die erste Mision, die wir in<br />
Amerika betraten.(49) Die Haeuser oder vielmehr Huetten der Chaymasindianer<br />
sind weit auseinander gerueckt und nicht von Gaerten umgeben. Die breiten<br />
man mit Ueberraschung, dass vor der Eroberung der Gebrauch des Tabaks ueber<br />
den groessten Theil von Amerika verbreitet war, waehrend man die Kartoffel<br />
weder in Mexico, noch auf den Antillen kannte, wo sie doch in gebirgigen<br />
geringer Tiefe unter der Flaeche des Bodens in Thonschichten. Dieses<br />
auffallende Vorkommen scheint Amerika eigenthuemlich; wir werden demselben<br />
im Koenigreich Quito und in Neugrenada wieder begegnen. Vor Punzere sieht<br />
Kalkstein, der unter dem Namen _Cuchilla de Guanaguana_ weit und breit<br />
beruehmt ist, von einander getrennt [Im ganzen spanischen Amerika bedeutet<br />
_cuchilla_ Messerklinge, einen Bergkamm mit sehr steilen Abhaengen.]. Wir</p>
<p>Im uebrigen Amerika wird der Cocosnussbaum meist nur um die Hoefe gepflanzt,<br />
und zwar um der essbaren Frucht willen; am Meerbusen von Cariaco dagegen<br />
handelte sich darum, ob die deutschen F&#252;rsten ihre Untertanen als<br />
Schlachtenfutter nach Amerika verkaufen k&#246;nnten wie ein St&#252;ck Vieh, um<br />
aus dem Erl&#246;s ihre fetten Huren und lasterhaften Gelage zu bestreiten,<br />
bestimmter Brief mit der Post nach Frankfurth an der Oder, oder ein nach<br />
Braunschweig in Niedersachsen nach Brunswyk in Amerika geschickt wird;<br />
so ist die Beobachtung dieses Umstandes unerl&#228;&#223;ige Pflicht und das<br />
Auch die W&#252;sten jenseits des Atlas, und die unermesslichen Ebenen oder<br />
Steppen von S&#252;d-Amerika, sind als blosse Lokalerscheinungen zu betrachten.<br />
Diese findet man, in der Regenzeit wenigstens, mit Gras und niedrigen,<br />
bilden unter allen Zonen dieselben Gebirgsarten Felsgruppen, von einerlei<br />
Physiognomie. Die Gr&#252;nsteinklippen in S&#252;d-Amerika und Mexiko gleichen<br />
denen des deutschen Fichtelgebirges, wie unter den Thieren die Form des<br />
entdeckt. Im s&#252;d&#246;stlichen Asien, im Inneren von Afrika und Neuholland, in<br />
S&#252;d-Amerika vom Amazonenstrome bis zum Gebirge Chiquitos hin, ist uns die<br />
Vegetation noch v&#246;llig unbekannt. Wie, wenn man gar ein Land entdeckte, in<br />
sich im S&#252;den zu dem kolossalen und gepanzerten K&#246;rper furchtbarer<br />
Crocodyle aus. In den ungeheuern Katzen von Afrika und Amerika, im Tiger,<br />
im L&#246;wen und Jaguar, ist die Gestalt eines unserer kleinsten Hausthiere<br />
die zartgefiederten Bl&#228;tter, die *Form der Mimosen*, _Gleditsia_,<br />
_Porleria_, _Tamarindus_. Den vereinigten Staaten von Nord-Amerika, in<br />
denen unter gleicher Breite die Vegetation mannichfaltiger und &#252;ppiger als<br />
Zu dieser *Arumform* gesellt sich die Form der *Lianen*, beide in heissen<br />
Erdstrichen von S&#252;d-Amerika in vorz&#252;glicher Kraft der Vegetation.<br />
_Paullinia_, _Banisteria_, _Bignonien_. Unser rankender Hopfen und unsere<br />
deutschen Brokkens, als den Hauptsiz dieser Form nennen. Hochst&#228;mmige<br />
Farrenkr&#228;uter begleiten in S&#252;d-Amerika den wohlth&#228;tigen Baum, der die<br />
heilende Fieberrinde darbietet. Beide bezeichnen die gl&#252;kliche Region der<br />
gross und prachtvoll wie unsere Lilien sind. An den schattigen Ufern des<br />
Madalenenflusses in S&#252;d-Amerika w&#228;chst eine rankende Aristolochia, deren<br />
Blume, von vier Fuss Umfang, sich die indischen Knaben in ihren Spielen<br />
Auch die Wuesten jenseits des Atlas, und die unermesslichen Ebenen oder<br />
Steppen von Sued-Amerika, sind als blosse Lokalerscheinungen zu betrachten.<br />
Diese findet man, in der Regenzeit wenigstens, mit Gras und niedrigen,<br />
bilden unter allen Zonen dieselben Gebirgsarten Felsgruppen, von einerlei<br />
Physiognomie. Die Gruensteinklippen in Sued-Amerika und Mexiko gleichen<br />
denen des deutschen Fichtelgebirges, wie unter den Thieren die Form des<br />
entdeckt. Im suedoestlichen Asien, im Inneren von Afrika und Neuholland, in<br />
Sued-Amerika vom Amazonenstrome bis zum Gebirge Chiquitos hin, ist uns die<br />
Vegetation noch voellig unbekannt. Wie, wenn man gar ein Land entdeckte, in<br />
sich im Sueden zu dem kolossalen und gepanzerten Koerper furchtbarer<br />
Crocodyle aus. In den ungeheuern Katzen von Afrika und Amerika, im Tiger,<br />
im Loewen und Jaguar, ist die Gestalt eines unserer kleinsten Hausthiere<br />
die zartgefiederten Blaetter, die *Form der Mimosen*, _Gleditsia_,<br />
_Porleria_, _Tamarindus_. Den vereinigten Staaten von Nord-Amerika, in<br />
denen unter gleicher Breite die Vegetation mannichfaltiger und ueppiger als<br />
Zu dieser *Arumform* gesellt sich die Form der *Lianen*, beide in heissen<br />
Erdstrichen von Sued-Amerika in vorzueglicher Kraft der Vegetation.<br />
_Paullinia_, _Banisteria_, _Bignonien_. Unser rankender Hopfen und unsere<br />
deutschen Brokkens, als den Hauptsiz dieser Form nennen. Hochstaemmige<br />
Farrenkraeuter begleiten in Sued-Amerika den wohlthaetigen Baum, der die<br />
heilende Fieberrinde darbietet. Beide bezeichnen die gluekliche Region der<br />
gross und prachtvoll wie unsere Lilien sind. An den schattigen Ufern des<br />
Madalenenflusses in Sued-Amerika waechst eine rankende Aristolochia, deren<br />
Blume, von vier Fuss Umfang, sich die indischen Knaben in ihren Spielen</p>
<p>_*Polypodium aureum L._(2), ein in Ost-Amerika von der Halbinsel Florida<br />
bis Brasilien heimisches, pr&#228;chtiges Farnkraut mit kriechendem, dicht mit<br />
breitbl&#228;ttrige Art, die aber etwas steif w&#228;chst, ist _D. cannaefolia<br />
R. Br._(33) aus dem tropischen Amerika. Bei guter, ausmerksamer Pflege<br />
entwickelt sie sich zu Prachtexemplaren. Sehr zierlich ist _Dr.  marginata<br />
graugr&#252;nen, dunkelgefleckten, unterseits purpurvioletten Bl&#228;ttern,<br />
_Stromanthe Sanguinea Sond._(39) aus dem tropischen Amerika mit<br />
l&#228;nglichen, oben gl&#228;nzend dunkelgr&#252;nen, unterseits blutroten Bl&#228;ttern,<br />
Eine andere sehr sch&#246;ne, aber schon alte Art ist _Sanchezia nobilis<br />
Hook._(52) aus dem tropischen Amerika. Die oval lanzettlichen, sehr<br />
gro&#223;en, paarweise gestellten glatten Bl&#228;tter besitzen auf sattgr&#252;nem</p>
<p>_*Polypodium aureum L._(2), ein in Ost-Amerika von der Halbinsel Florida<br />
bis Brasilien heimisches, praechtiges Farnkraut mit kriechendem, dicht mit<br />
breitblaettrige Art, die aber etwas steif waechst, ist _D. cannaefolia<br />
R. Br._(33) aus dem tropischen Amerika. Bei guter, ausmerksamer Pflege<br />
entwickelt sie sich zu Prachtexemplaren. Sehr zierlich ist _Dr.  marginata<br />
graugruenen, dunkelgefleckten, unterseits purpurvioletten Blaettern,<br />
_Stromanthe Sanguinea Sond._(39) aus dem tropischen Amerika mit<br />
laenglichen, oben glaenzend dunkelgruenen, unterseits blutroten Blaettern,<br />
Eine andere sehr schoene, aber schon alte Art ist _Sanchezia nobilis<br />
Hook._(52) aus dem tropischen Amerika. Die oval lanzettlichen, sehr<br />
grossen, paarweise gestellten glatten Blaetter besitzen auf sattgruenem<br />
    4 Die Navigationsakte vom 9. Oktober 1651 gestattete die Einfuhr von<br />
      Waren aus Afrika, Asien und Amerika nur unter englischer Flagge, die<br />
      Einfuhr von europ&#228;ischen Waren nur durch englische Schiffe oder<br />
14. Kapitel 1883-1886. Aufregende Fragen. Abschied von<br />
Julie. Nachrichten aus Amerika. Frau Brater im Ruhestand.<br />
Interesse f&#252;r Afrika. Kontrolle der Sonnenbahn. Pfarrer<br />
einen Artikel in der »Allgemeinen Zeitung«, der &#252;ber wunderbare<br />
derartige Vorg&#228;nge in Amerika berichtete und in Deutschland in allen<br />
Kreisen zu Versuchen den Anla&#223; gab. Die Meinungen waren geteilt und es<br />
erfreut.« Ein Jahr etwa, nachdem Frau Brater den ersten Brief aus<br />
Amerika erhalten hatte, traf der letzte ein und bald darnach die<br />
Todesanzeige.</p>
<p>Nach mehrj&#228;hrigem Aufenthalt in Amerika kehrte die geliebte<br />
Pflegetochter in die Heimat zur&#252;ck und verwertete ihre Lebenserfahrungen<br />
danach in einem der Regimenter des Markgrafen von Ansbach-Bayreuth<br />
gedient, die in englischem Solde in und gegen Amerika k&#228;mpften, als<br />
Friedrich der Gro&#223;e ihn 1786 als Premierleutnant in die preu&#223;ische Armee<br />
freier Luft auf dem Verdecke zu verweilen. Auf ihre fernere Behandlung<br />
w&#228;hrend der &#220;berfahrt nach Amerika werde ich in der Folge wieder<br />
zur&#252;ckkommen.</p>
<p>Handel bereits aufger&#228;umt, und die gr&#246;&#223;ere Anzahl der Schiffe, als ich<br />
nach unserm Hauptfort zur&#252;ckkehrte, von dort nach Amerika in See<br />
gegangen. Es blieb uns daher nur &#252;brig, diesem Beispiele unges&#228;umt zu<br />
Bordeaux am 28. Februar 1780, l&#246;schte meine Fracht und war stracks<br />
dar&#252;ber aus, einer neuen nach Amerika habhaft zu werden, wie ich&#8217;s zuvor<br />
mit meinem Reeder verabredet hatte; denn unter der neutralen preu&#223;ischen<br />
Bescheid, des Inhalts:</p>
<p> »Da&#223; Se. Majest&#228;t f&#252;r den entworfenen Plan zu<br />
einer Seehandlung nach Afrika und Amerika auf H&#246;chstdero eigne Rechnung<br />
zwar nicht entrieren m&#246;ge, inzwischen die gemachten Vorschl&#228;ge der<br />
geringste Vorrichtung dazu vorhanden. Da erinnerte ich mich, da&#223; ich<br />
vormals im holl&#228;ndischen Amerika eine Art von Papiergeld, zur<br />
Erleichterung des kleinen Verkehrs unter den Pflanzern, im Gange<br />
wird), und unter Englands Genehmigung, eine bereits in Kultur stehende<br />
franz&#246;sische Kolonie in Amerika abtr&#228;te? &#8212; z. B. Cayenne mit ihrem<br />
Zubeh&#246;r auf dem festen Lande, oder eine andre, in guter Kultur stehende<br />
Frankreich merkte, da&#223; seine Industrie zur&#252;ckging, und fand, da&#223; das<br />
els&#228;ssische Textilgebiet ihm fehle; Amerika klagte &#252;ber hohe L&#246;hne und<br />
Finanzkrisen und griff zu Schutzz&#246;llen. Nie wurde auch nur ein Versuch<br />
und geben ein Fest in einem Wirtshausgarten und andere halten sich f&#252;r<br />
ein Weilchen auf der Flucht nach Amerika bei diesem Feste auf.</p>
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