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	<title>Kacker &#187; Geschichten Amerika</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Geschichten aus Amerika III</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 22:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichten Amerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Und in Amerika ist es nicht besser. »Entbehrung und Leiden, sagt
Humboldt b 2, 192, sind bei den Chaymas, wie bei allen halbbarbarischen
M&#228;dchen ins 14., f&#252;r Knaben ins 17. oder 18. Jahr (Wilkes bei Waitz 1,
126). Auch in Amerika reifen die Weiber sehr fr&#252;h (Azara an vielen
Stellen). Schomburgk (1, 123) sah unter den Waraus in Guyana [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und in Amerika ist es nicht besser. »Entbehrung und Leiden, sagt<br />
Humboldt b 2, 192, sind bei den Chaymas, wie bei allen halbbarbarischen<br />
M&#228;dchen ins 14., f&#252;r Knaben ins 17. oder 18. Jahr (Wilkes bei Waitz 1,<br />
126). Auch in Amerika reifen die Weiber sehr fr&#252;h (Azara an vielen<br />
Stellen). Schomburgk (1, 123) sah unter den Waraus in Guyana eine Frau<br />
sagt, dass die Chaymasweiber mit 11-12 Jahren sich verheiratheten,<br />
erz&#228;hlt dasselbe von den Eskimos der Nordwestk&#252;ste von Amerika, den<br />
Kori&#228;ken und den Kamtschadalen (190), bei denen h&#228;ufig 10j&#228;hrige M&#228;dchen<br />
letzterer Zug ganz richtig sein: die Leidenschaft der Jagd aber, welche<br />
kein Thier schont, findet sich in Amerika nicht nur bei verkommenen<br />
V&#246;lkern. Sie herrscht in Canada (Waitz 3, 85) und gewiss sonst noch aus<br />
besten, durch religi&#246;sen Glauben. Zun&#228;chst sind die Frauen fast &#252;berall<br />
in Amerika, Polynesien und Australien, in Neuholland auch die J&#252;nglinge<br />
und Knaben (Grey 2, 248), von den besten Nahrungsmitteln, die nur den<br />
sind ausgedehnt wie St&#228;mme, hat ihr »kobong« Pflanze oder Thier, das ihr<br />
heilig ist, ihr den Namen gibt u.s.w. Wie in Amerika Leute von gleichen<br />
Totem, so durften in Neuholland Leute desselben Kobongs einander nicht<br />
L&#252;ste, denen in Tahiti ein eigener Gott vorstand (M&#246;renh. 2, 168), waren<br />
sehr ausgedehnt. M&#228;nner in Weiberkleidern finden wir, wie in Amerika,<br />
auch zu Tahiti, aber hier nur im Dienste der widernat&#252;rlichen Wollust<br />
Erromango schon eine hohe Kinderzahl ist, Turner 494), in Neuholland<br />
(Grey 2, 248 ff.) und namentlich in Amerika vorfinden, so hat man, vor<br />
allem mit R&#252;cksicht auf die Eingeborenen des letzten Landes gesagt, die<br />
wodurch die Unfruchtbarkeit bewirkt wird; ausser den schon besprochenen<br />
Gr&#252;nden wie Ausschweifungen, Krankheit u. dergl., die auch in Amerika<br />
und vor allen auf Kamtschatka und den Aleuten wirkten, muss hier auf das<br />
schon vor der Pubert&#228;t (nach Schomburgk bei Waitz 1, 170). Mehr M&#228;nner<br />
als Weiber gab es noch in verschiedenen Orten in Amerika (z.B.<br />
Californien Waitz 1, 170 Anmerk., bei den Guanas Azara 232), in<br />
Weiber, welche zusammen 188 Kinder hatten; und gar manches Volk in<br />
Amerika gibt es, welches eine sehr reichliche Kinderzahl besitzt, so die<br />
St&#228;mme der Nordwestk&#252;ste, die Nordindianer, welche Hearne besuchte, die</p>
<p>Ebenso war es in Amerika, namentlich in der s&#252;dlichen H&#228;lfte des<br />
Kontinentes, w&#228;hrend die Indianer Nordamerikas, wie sie &#252;berhaupt h&#246;her<br />
grundlegend, recht eigentlich zu unserer Betrachtung geh&#246;ren, daf&#252;r hat<br />
Waitz, was Amerika betrifft, 1, 165, Zeugnisse gesammelt. »Die<br />
Kupferminenindianer sagt er an dieser Stelle, wurden durch die<br />
wir gleich sehen werden, dort die Gewalt der Herrschenden noch absoluter<br />
war als in Amerika. So wurde in Tonga der ganze Stamm eines Aufr&#252;hrers<br />
vernichtet (Mariner 1, 271) und die fortw&#228;hrenden Rachekriege dieser<br />
Natur denken, sowohl in Hinsicht auf Klima, als auf Lebensmittel u.s.w.,<br />
als die S&#252;dspitze von Amerika und dennoch sagt derselbe Schriftsteller,<br />
dass ein Aussterben der elenden St&#228;mme der Feuerl&#228;nder nicht zu bemerken<br />
Gegenden Polynesiens, z.B. in Nukuhiva, bisweilen der Hunger zum<br />
Auffressen naher Verwandten trieb. Auch in Amerika, namentlich im<br />
Norden, gibt es V&#246;lker, die durch die &#228;ussere Noth gezwungen, zum<br />
Weidestrecken nahmen die Europ&#228;er mehr und mehr im Lauf der Jahre ein in<br />
Neuholland, Neuseeland, Afrika, Amerika, die fruchtbaren K&#252;stenstriche,<br />
sonst der gew&#246;hnliche Aufenthalt der Eingeborenen, haben sie ganz und<br />
brauchte nicht mit der brutalen Roheit der Conquistadoren und ihrer<br />
Pfaffen in Amerika oder der Sendlinge Frankreichs in den letzten<br />
Jahrzehnten, der Laplace, Dupetitthouars u.s.w. in der S&#252;dsee zu<br />
Noch viel schlimmer, weil die Zerst&#246;rung gr&#252;ndlicher war, wirkten diese<br />
Dinge in Amerika. Denn auch hier war Volk und Herrscher durch Bande<br />
grosser Anh&#228;nglichkeit und Religiosit&#228;t verkn&#252;pft. Der Herrscher, der<br />
fast auf jeder Insel (Meinicke, Lutteroth und fast in allen Quellen); so<br />
in Amerika schon im 16. Jahrhundert (Waitz 4, 188; 338); so auch in<br />
Afrika bei Hottentotten, Kaffern, Negern, &#252;berall. Man sieht, unsere</p>
<p>§ 16. Behandlung der Naturv&#246;lker durch die Weissen. Afrika. Amerika.</p>
<p>Gehen wir nun nach Amerika. Die Indianer Nordamerikas kamen den<br />
Europ&#228;ern anfangs freundlich entgegen (Waitz 3, 242), aber die Weissen<br />
zahlreiche Epidemien, Verpflanzung der Eingeborenen von einem Distrikt<br />
zum anderen (welches Mittel auch in Amerika die verheerendsten Folgen<br />
hatte) trugen zu dieser Vernichtung das ihrige bei. Aber wenn auch nach<br />
nach diesen Quellen die Spanier nicht mit der emp&#246;renden Grausamkeit<br />
verfuhren wie in Amerika: so ist es doch auffallend, dass wir ganz<br />
dieselben Erscheinungen hier wie dort nach ihrem Auftreten finden,</p>
<p>Polynesien ist 3 Jahrhunderte sp&#228;ter entdeckt worden als Amerika, eins<br />
sp&#228;ter als die Marianen; so sehen wir denn hier die kultivirte</p>
<p>In Amerika haben die Cherokees, die Algonkins, die Irokesen und andere<br />
V&#246;lker deutlich genug bewiesen, dass auch die Indianer der Erhebung und<br />
Fr&#252;chte: denn dass Polynesien wesentlich anders behandelt ist, als<br />
Amerika, dazu trugen nicht wenig bei die Lehren von M&#228;nnern wie<br />
Rousseau, der Gedanke, dass alle Menschen, mochten sie nun durch St&#228;nde<br />
Holl&#228;nder am Cap, die Spanier und Portugiesen und zum Theil die<br />
Engl&#228;nder in Amerika. Das ewige Blutvergiessen und Morden musste sie<br />
immer gleichg&#252;ltiger, immer roher machen und dadurch schwanden</p>
<p>v. Kittlitz, Denkwuerdigkeiten auf einer Reise nach d. russ. Amerika,<br />
Mikronesien u. Kamtschatka (1826 etc.). Gotha 1858.<br />
      anzueignen<br />
Sec. 16. Behandlung der Naturvoelker durch die Weissen. Afrika. Amerika<br />
Sec. 17. Fortsetzung. Der stille Ozean<br />
Fuchsinseln und die ihnen verwandten Staemme auf den naechsten Kuesten von<br />
Amerika, die wir hier gleich erwaehnen, weil auch sie wie die<br />
Kamtschadalen unter demselben Drucke Russlands stehen. Langsdorff fand<br />
Lebensunfaehigkeit dieser Staemme geaeussert hat. Poeppig (386) sagt von<br />
Amerika: &#8220;Es ist eine unbezweifelte Thatsache, dass der kupferfarbene<br />
Mensch die Verbreitung europaeischer Civilisation nicht in seiner Naehe</p>
<p>So schrieb 1840 ein deutscher Gelehrter, der lange Reisen in Amerika<br />
gemacht hatte. Auch Carus Phantastereien von Tag-, Nacht- und<br />
Lebensfaehigkeit der tieferstehenden und mangelhaft organisirten Racen in<br />
Amerika (Waitz 3, 45) und den Kolonieen in Afrika, Neuholland und<br />
Polynesien gesprochen; da man denn sich auch weiter kein Gewissen<br />
und Polynesien, da hier eine Hauptursache der Entvoelkerung, welche in<br />
Amerika so wirksam war, der Druck durch die Weissen, in Polynesien ganz<br />
wegfalle, in Australien wenigstens nicht weitgreifend gewirkt habe.<br />
zwar ueberall bekannt genug, wo die Europaeer hinkommen, und so also auch<br />
von Alters her in Afrika und Amerika, wo sie eingeschleppt wurde (in<br />
Californien nach Rollin, La Perouses Schiffsarzt bei La Perouse 2, 289;<br />
die schlimmste Geissel aller Naturvoelker. Am bekanntesten ist dies von<br />
Amerika, in dessen noerdlicher Haelfte sie zuerst um 1630 auftraten (Waitz<br />
b, 15). Neun Zehntel von den Nordindianern rafften sie hin; die<br />
einen Europaeer hinzuraffen, auf den Antillen, zu deren Entvoelkerung sie<br />
wesentlich beigetragen haben. Ueberall, in ganz Amerika, waren die<br />
Verwuestungen so arg, dass die Todten bisweilen unbeerdigt blieben, weil</p>
<p>Allein nicht bloss auf Amerika beschraenken sich die Verheerungen der<br />
Pocken. 1767 brachen sie, eingeschleppt durch einen russischen Soldaten,<br />
verfehlte, die Wirkungen der Seuche erst recht schlimm zu machen<br />
(Moerenhout 2, 405). In Amerika wendete man gegen die Blattern<br />
vornehmlich Dampfbaeder mit unmittelbar folgenden kalten Abwaschungen an</p>
<p>In Amerika finden wir so ziemlich dasselbe. Denn auch die Mexikaner,<br />
obwohl tuechtige Chirurgen und mit mancherlei medizinischen Mitteln<br />
in Gefahr, von den erbitterten Angehoerigen arg gemisshandelt oder<br />
getoedtet zu werden. Fuer Amerika bringt Waitz und die angefuehrten Autoren<br />
eine Menge Beispiele bei: fuer Afrika genuege eins, welches bei Sparmann<br />
Heilung verhuete. Denn jeder unglueckliche Ausgang einer Krankheit gilt<br />
als bewirkt durch staerkeren Zauber, hier und in Amerika und Polynesien.</p>
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