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	<title>Kacker &#187; Geschichten</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Island</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 09:55:43 +0000</pubDate>
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		<title>Impressionen aus Amerika Teil 3</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 23:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man wird z. B. an den vor kurzem gestorbenen Amerikaner =Jay
Gould= erinnern, der als armer Hirtenjunge in Amerika einwanderte und als
beispielloser Million&#228;r starb. Diese Ausnahmen oder Gl&#252;cksf&#228;lle k&#246;nnen und
Deutschlands, w&#228;hrend Frankreich hinsichtlich der Verteilung von Grund und
Boden weit besser daran ist. Sogar in Amerika, wo doch &#220;berfluss an Grund
und Boden vorhanden ist, machen sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man wird z. B. an den vor kurzem gestorbenen Amerikaner =Jay<br />
Gould= erinnern, der als armer Hirtenjunge in Amerika einwanderte und als<br />
beispielloser Million&#228;r starb. Diese Ausnahmen oder Gl&#252;cksf&#228;lle k&#246;nnen und<br />
Deutschlands, w&#228;hrend Frankreich hinsichtlich der Verteilung von Grund und<br />
Boden weit besser daran ist. Sogar in Amerika, wo doch &#220;berfluss an Grund<br />
und Boden vorhanden ist, machen sich die traurigen Folgen des privaten<br />
enormen Nachteile einer solchen Anh&#228;ufung in politischer Beziehung sind<br />
namentlich dort bemerkbar, wo, wie z. B. in Amerika, die ungl&#252;ckliche<br />
Manchesterdoktrin herrschend ist, und wo mitunter grosse oder reiche<br />
ungestraft die H&#228;lse oder mindestens Arme und Beine. Ja, man verhehlt sich<br />
in Amerika nicht die Gefahr, dass sich mit der Zeit das Eisenbahn-Monopol<br />
sogar den Congress und die Bundesregierung dienstbar machen werde. Aber<br />
mutandis_ auch bei den Menschen sein. In der That hat sich Verfasser<br />
w&#228;hrend seines Aufenthaltes in Amerika erz&#228;hlen lassen, dass dort,<br />
namentlich in der Stadt Newyork, sehr reiche Familien die<br />
Dasselbe gilt von dem sechsten Punkt, welcher die so oft von allen<br />
vorgeschrittenen politischen Parteien verlangte und in Amerika l&#228;ngst<br />
durchgef&#252;hrte =Trennung des Staates von der Kirche= verlangt.<br />
und ginge sein Weg &#252;ber das weite Meer. Vor zwei Jahren hat sich in<br />
Tremis einer, der in Amerika gestorben ist, seinem Bruder angezeigt.«</p>
<p>»Lebt wohl, Tante, Frau Pr&#228;sident,« ruft er. »Nach der Postkasse fragt<br />
nicht &#8212; ich gehe nach Amerika &#8212; und der Revolver ist f&#252;r Verfolger<br />
geladen.«<br />
Verschwinden Th&#246;ni Griegs nicht viel macht. Vor ein paar Jahren hat er<br />
schon gesagt, er gehe nach Amerika, gestern hat er es beim Glotterm&#252;ller<br />
mit dem Zusatz wiederholt, es sei in der Umgebung des Presi nicht mehr<br />
der Post &#252;ber den Pa&#223; haben fahren sehen, h&#228;tte ich ihn heruntergelangt<br />
und ihm eine Tracht Ohrfeigen mit nach Amerika gegeben, dem Lausbuben,<br />
der seinen n&#228;chsten Verwandten nicht einmal ein Lebewohl und &#8216;Es ist mir<br />
Weltverschuldungskreises bedeutet. Die Weltverschuldung umfasst Europa<br />
und Amerika gemeinschaftlich. Die europ&#228;ischen Staaten fast s&#228;mtlich<br />
schulden direkt oder indirekt an Amerika, sie schulden ausserdem<br />
untereinander. Die meisten sind Gl&#228;ubiger und Schuldner zugleich;<br />
sein m&#252;ssen. Gelingt es, dieses Problem &#8212; und es wird nur gelingen unter<br />
dem Hinzutritt von Amerika &#8212; einer ertr&#228;glichen L&#246;sung zuzuf&#252;hren, so<br />
ist damit auch die L&#246;sung der deutschen Reparation erm&#246;glicht.<br />
Weltfrieden darstellen wird. In hohem Masse wird das Ergebnis von Genua<br />
davon abh&#228;ngen, welche Stellung Amerika entschlossen ist, zu dem<br />
Reparationsproblem, zum Friedensproblem &#252;berhaupt einzunehmen.<br />
in das Leben der V&#246;lker stattgefunden hat. Durch sein Eintreten in den<br />
Krieg hat Amerika den Krieg entschieden, durch sein Eintreten in den<br />
Friedenskongress hat Amerika den Frieden entschieden und durch seinen<br />
Eintritt in die Weltprobleme der Verschuldung und der Sanierung wird<br />
Amerika in der Lage sein, die Weltentwicklung in wirtschaftlicher und<br />
friedenbringender Richtung zu entscheiden.</p>
<p>Vielfach hat man bei uns die Vorstellung, Amerika sei ein Land, das<br />
lediglich seinen grossen materiellen Aufgaben lebt, von der Natur<br />
so entschieden durch Erw&#228;gungen ideeller Art zu bewegen sind wie<br />
Amerika. Ich glaube, dass die Motive, die Amerika zum Krieg und zur<br />
Friedensschliessung getrieben haben, nicht so sehr auf materiellen<br />
W&#252;nschen beruhten, wie auf der Ueberzeugung einer Verantwortung, und ich<br />
glaube deshalb, dass Amerika sich nicht derjenigen Verantwortung<br />
entziehen wird, die ihm durch sein entscheidendes Eingreifen in die<br />
europ&#228;ischen Schicksale erwachsen ist. Ich weiss, dass in Amerika eine<br />
starke Tendenz besteht, die dahin gerichtet ist, zu sagen, Europa ist<br />
zu tun haben. Es ist durchaus verst&#228;ndlich, wenn eine solche Auffassung<br />
gehegt wird. Aber ich glaube, in Amerika werden Gegenkr&#228;fte wach und<br />
stark sein, die die Auffassung vertreten, Europa darf nicht zugrunde<br />
Verantwortung tr&#228;gt. Ich glaube auch, dass diejenige Auffassung in<br />
Amerika, die sagt, wir sind materiell am Geschick Europas so gut wie<br />
uninteressiert, nicht das Richtige trifft.</p>
<p>Ich habe von Amerika her Stimmen vernommen, die behaupteten, der ganze<br />
Aussenhandel Amerikas nach Europa bedeute ausserordentlich wenig, er<br />
bedeute, sagten die einen 4 Prozent, die anderen 7 Prozent der<br />
amerikanischen Produktion. Ich glaube, dass diese Zahl in Amerika sehr<br />
ernstlich der Nachpr&#252;fung bedarf und dass sie auch eine Nachpr&#252;fung<br />
gewesen als seine Weltausfuhr, so w&#228;re diese Produktion so gewaltig,<br />
dass sie sich mit der Arbeiterzahl, &#252;ber die Amerika verf&#252;gt, nicht<br />
entfernt h&#228;tte leisten lassen. Der Anteil der Ausfuhr an amerikanischer<br />
Produktion ist tats&#228;chlich erheblich gr&#246;sser, und Amerika wird auch in<br />
materiellem Sinne erkennen, dass es w&#252;nschenswert ist, einen so starken<br />
europ&#228;ischen Schicksalen wieder zuzuwenden, die von ihr abh&#228;ngen.<br />
Gleichviel, ob Amerika sich entschliesst, sich an Genua zu beteiligen<br />
oder nicht, glaube und hoffe ich, dass Europa nicht ganz allein auf sich<br />
Kann nun Genua dieser friedlosen Welt den ersehnten Frieden bringen? &#8211;<br />
Amerika hat die Beteiligung an Genua abgelehnt mit der Begr&#252;ndung, Genua<br />
sei eine politische Konferenz; Hauptfragen der wirtschaftlichen Probleme<br />
Europas einzulassen. In erster Linie ist es eine schwere<br />
Europam&#252;digkeit, die Amerika befallen hat nach den Erfahrungen des<br />
Krieges und nach den Erfahrungen des beginnenden Friedens. Wer das Tun<br />
der Nachpr&#252;fung nicht stand, und ich glaube, dass man in kurzer Zeit in<br />
Amerika erkennen wird, dass der Prozentsatz der Ausfuhr im Verh&#228;ltnis<br />
zur Produktion ein ganz bedeutend gr&#246;sserer ist. Ich sch&#228;tze das<br />
Verh&#228;ltnis der Ausfuhr zur amerikanischen Fertigproduktion auf<br />
mindestens 20 bis 25 Prozent. Auf eine solche Ausfuhr aber wird Amerika<br />
auf die Dauer nicht leicht verzichten.<br />
Plausibel f&#252;r die amerikanische Nichteinmischung ist aber noch ein<br />
dritter Grund. Amerika sagt: warum sollen wir unser Geld Europa zur<br />
Verf&#252;gung stellen, einem Kontinent, der es nur f&#252;r seine R&#252;stungszwecke<br />
verbraucht? Das ist ein Einwand, den man verstehen kann. Aber ich<br />
glaube, Amerika wird empfinden, dass man einem Ertrinkenden keine<br />
Bedingungen stellt. Es ist nicht m&#246;glich, zu warten, bis der Geist des<br />
Geheimrat Wiedfeldt, bestimmt, uns in Washington zu vertreten. Ich<br />
glaube, dass diese Wahl von Amerika gut aufgenommen werden wird. Denn<br />
Amerika w&#252;nschte sich einen starken Mann der Wirtschaft, und ich hoffe,<br />
dass Herr Wiedfeldt dr&#252;ben ein gesegnetes Feld seiner T&#228;tigkeit finden<br />
wird. Noch nie hat eine Nation so unentrinnbar das Schicksal eines<br />
Kontinents in der Hand gehalten wie Amerika im gegenw&#228;rtigen Augenblick.<br />
Eine gewaltige Verantwortung ist mit dieser Machtstellung verbunden, zu<br />
der diejenige des Krieges hinzutritt, den Amerika entschieden hat, und<br />
des Friedens, den es gleichfalls bestimmte. Wir d&#252;rfen hoffen, dass<br />
Amerika, das wir nicht lediglich als ein Land materieller Interessen<br />
ansehen d&#252;rfen, sondern von dem wir anerkennen m&#252;ssen, dass es ein Land<br />
jenes einen grossen Reiches, das niemandem schuldet und Gl&#228;ubiger aller<br />
ist, n&#228;mlich Amerika, ohne dessen Beteiligung der Wiederaufbau Europas<br />
unm&#246;glich wird. Vor allem aber k&#246;nnen den &#252;berschuldeten L&#228;ndern neue<br />
Gl&#228;ubigern und Schuldnern ein wirtschaftliches Dasein f&#252;hren, wenn am<br />
einen Ende der Kette ein grosses Reich, Amerika, steht, das niemandem</p>
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		<title>Nach Amerika Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 23:05:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[»Der auf dem Pferd, war der Dings da von Amerika,« sagte der Apotheker
jetzt, »der das schm&#228;hlige Geld hat und des reichen Dollingers Tochter
Gesetzen, unseren Vergn&#252;gungen selber, ja unserem Klima und Land, das doch
zum Henker auch _sein_ Vaterland ist, mit der gr&#246;&#223;ten Verachtung. Amerika,
und immer wieder Amerika, hinten und vorn; ei Blitz und Hagel, ich will
gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Der auf dem Pferd, war der Dings da von Amerika,« sagte der Apotheker<br />
jetzt, »der das schm&#228;hlige Geld hat und des reichen Dollingers Tochter<br />
Gesetzen, unseren Vergn&#252;gungen selber, ja unserem Klima und Land, das doch<br />
zum Henker auch _sein_ Vaterland ist, mit der gr&#246;&#223;ten Verachtung. Amerika,<br />
und immer wieder Amerika, hinten und vorn; ei Blitz und Hagel, ich will<br />
gar nicht leugnen da&#223; es manche gute Seiten haben mag, das Amerika, wenn<br />
ich sie auch gerade nicht einsehen kann, aber so viel besser wie unser<br />
mann es ihnen gestattet, anzuma&#223;en wissen. Ganz vorz&#252;glich wu&#223;te er diese<br />
Miene anzunehmen, wenn er &#252;ber Amerika, oder irgend einen &#252;berseeischen<br />
Fleck Landes sprach, &#252;ber dem f&#252;r ihn ein gewisser heiliger und<br />
unantastbarer Zauber schwamm, und Jemand dann irgend einen Zweifel gegen<br />
das Gesagte zu hegen wagte. Er schw&#228;rmte besonders f&#252;r Amerika, und es gab<br />
deshalb auch, seiner Aussage nach, keinen gr&#246;&#223;eren L&#252;gner in der Stadt,<br />
wie s&#228;mmtliche &#252;brige Bewohner Deutschland&#8217;s, in solche ein »die Energie<br />
hatten,« d. h. zu ihm kamen und sich bei ihm einen »Platz nach Amerika«<br />
besorgen lie&#223;en, wo sie nachher dr&#252;ben selber sehn konnten wie sie fertig</p>
<p>Er selber kannte die Verh&#228;ltnisse Amerika&#8217;s nur aus B&#252;chern die das Land<br />
lobten, denn andere las er gar nicht, und bekam er sie einmal zuf&#228;llig in<br />
der h&#228;ufigen Annoncen wegen halten _mu&#223;te_, und das ebenso regelm&#228;&#223;ig<br />
kleine geh&#228;ssige und schmutzige Artikel gegen Amerika wie &#252;berhaupt gegen<br />
Alles brachte, was sich frei und selbstst&#228;ndig bewegte.<br />
seinem Ziel entgegen, und richtete in der That viel Unheil an. Seine<br />
Beschreibungen Amerika&#8217;s, die er sich selber in kleinen Broch&#252;ren aus<br />
anderen B&#252;chern zusammentrug, und um ein Billiges verkaufte, waren ein</p>
<p>»Sie bef&#246;rdern Passagiere nach Amerika?«</p>
<p>»Nach Amerika? &#8212; denke so, hehehe,« lachte Herr Weigel, sich vergn&#252;gt die<br />
H&#228;nd reibend, »habe schon ganze Colonien hin&#252;ber geschafft, M&#228;nner und<br />
sie hier haben, und was sie dort erwartet &#8212; ist doch ein famoses Land, das<br />
Amerika.«</p>
<p>das ist der Hauptpunkt, der Nervum Rehrum, der die ganze Geschichte<br />
eigentlich zusammenh&#228;lt, Amerika und Europa und die umliegenden<br />
Dorfschaften, heh, heh, heh.«<br />
fast wie &#228;ngstlich fort &#8212; »irgend ein armer Teufel sein ganzes Hoffen eben<br />
auf eine Reise nach Amerika gesetzt h&#228;tte, und bestimmt w&#252;&#223;te da&#223; er dort,<br />
wenn auch nicht gerade sein Gl&#252;ck machen, doch sein Auskommen finden<br />
von einem pl&#246;tzlichen Gedanken ergriffen, »wenn man sich nun verbindlich<br />
machte die Passage nach einer bestimmten Zeit in Amerika nachzuzahlen &#8211;<br />
sie dort abzuverdienen?«</p>
<p>»Seid Ihr der Mensch der die Leute nach Amerika schickt?« sagte da der<br />
Eine von ihnen, eine breitkr&#228;ftige, sonngebr&#228;unte Gestalt mit vollkommen</p>
<p>»Nun nach Amerika _schicken_ thu&#8217; ich sie gerade nicht,« l&#228;chelte Herr<br />
Weigel, die Anderen dabei ansehend, und etwas verlegen &#252;ber die vielleicht</p>
<p>»Ach, ein armer Teufel, der gern mit umsonst nach Amerika hin&#252;ber m&#246;chte,«<br />
sagte Herr Weigel &#8212; »er thut zwar als w&#228;r&#8217; es nur f&#252;r einen armen</p>
<p>»Umsonst mit nach Amerika?« sagte der erste Sprecher verwundert, »_der_<br />
sieht doch nicht aus als ob er etwas umsonst haben wollte, der ging ja</p>
<p>»Also Sie wollten mitsammen nach Amerika gehn und sich eine ordentliche<br />
Farm, gleich mit Land, Vieh, H&#228;usern und was dazu geh&#246;rt, ankaufen heh? &#8211;</p>
<p>»Der Missouri, einer der gr&#246;&#223;ten Str&#246;me Amerika&#8217;s, &#252;ber eine englische<br />
Meile breit, und viel hundert Meilen hinauf schiffbar; alle Wetter meine<br />
durch die Welt zu kommen; aber Einen der es besser _meint_ dabei, werden<br />
Sie wohl schwerlich finden, und ich &#252;berrede gewi&#223; Niemanden nach Amerika<br />
auszuwandern. Jeder Mensch mu&#223; seinen freien Willen haben, und auch am<br />
»Ne gewi&#223;,« sagte Menzel &#8212; »da habt Ihr ganz recht, das ist auch mein<br />
Grundsatz; aber das mit dem Amerika leuchtet mir auch ein, und umsonst<br />
thut da gewi&#223; Niemand etwas &#8212; das sind verflixte Kerle da, hab&#8217; ich mir<br />
sind, sondern da&#223; die hier in Deutschland gel&#246;sten Pl&#228;tze auch noch den<br />
Vorrang haben vor allen in Amerika genommenen, wenn einmal Eisenbahn oder<br />
Dampfboote zu sehr besetzt sein sollten. Es ist ja hier gerade so mit der<br />
»Nicht in den Kopf?« rief aber Menzel &#8212; »und warum nicht? &#8212; der Mann<br />
bekommt alle Tage Briefe aus Amerika, warum soll der nicht wissen was dort<br />
zu verkaufen ist?«</p>
<p>»Ja krieg&#8217; ihn einmal wenn Du dr&#252;ben in Amerika bist,« sagte Brauhede<br />
ruhig &#8212; »das ist ein verw&#252;nscht weiter und umst&#228;ndlicher Weg und &#8212; wenn</p>
<p>»Nun in Amerika  &#8212; «</p>
<p>»Aber Freund,« rief Herr Weigel verwundert &#8212; »ein Mann der flei&#223;ig<br />
arbeitet bringt es dort immer zu was. Wetter noch einmal, Meister, Amerika<br />
ist gerade der Platz f&#252;r Euch, wo Ihr Euch r&#252;hren und ausbreiten k&#246;nntet &#8211;</p>
<p>»Es ist eine verw&#252;nschte Geschichte mit dem Amerika,« seufzte der Mann<br />
wieder, sich hinter dem Ohr kratzend &#8212; »man h&#246;rt so viel davon, und sieht<br />
»Bah, Taube,« sagte Herr Weigel m&#252;rrisch &#8212; »wenn die Taube auf dem Dach<br />
eben so fest und sicher sitzen bleibt bis man sie holen kann, wie Amerika<br />
ruhig liegt, und auf die wartet die hin&#252;ber kommen, so ist sie mir lieber<br />
Geschichten, was man nicht Alles h&#246;rt auf der Welt. &#8212; Nun wollen wir also<br />
einmal sehen was der Herr da aus Amerika schreibt &#8212; hm &#8212; Washington<br />
County, Tennessee den siebenten Januar 18 &#8212; alle Wetter der Brief ist</p>
<p>»Nach Amerika;« sagte der Mann leise &#8212; so leise da&#223; sie das Wort wohl<br />
nicht einmal verstand, und nur an der Bewegung der Lippen es sah und</p>
<p>»Auswandern? &#8212; nach Amerika? &#8212; hm &#8212; ich wei&#223; noch nicht,« brummte der<br />
Fremde, sich den Bart streichend  &#8212; »es w&#228;re aber m&#246;glich da&#223; sie Einen</p>
<p>»Nach Amerika!« &#8212; Leser, erinnerst Du Dich noch der M&#228;rchen in »Tausend<br />
und eine Nacht«, wo das kleine W&#246;rtchen »Sesam« dem, der es wei&#223;, die</p>
<p>»Nach Amerika,« leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten<br />
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pr&#252;fen sollte, seinen<br />
Muth st&#228;hlen &#8212; »nach Amerika,« fl&#252;stert der Verzweifelte der hier am Rand<br />
des Verderbens dem Abgrund langsam aber sicher entgegen gerissen wurde &#8211;<br />
»nach Amerika,« sagt still und entschlossen der Arme, der mit m&#228;nnlicher<br />
Kraft und doch immer und immer wieder vergebens, gegen die Macht der<br />
hier im Vaterlande sieht, und doch nicht betteln _will_, nicht stehlen<br />
_kann_ &#8212; »nach Amerika« lacht der Verbrecher nach gl&#252;cklich ver&#252;btem Raub,<br />
frohlockend der fernen K&#252;ste entgegen jubelnd, die ihm Sicherheit bringt<br />
vor dem Arm des beleidigten Rechts &#8212; »nach Amerika,« jubelt der Idealist,<br />
der wirklichen Welt z&#252;rnend, weil sie eben wirklich ist, und &#252;ber den<br />
Ocean dr&#252;ben ein Bild erhoffend, das dem, in seinem eigenen tollen Hirn<br />
erzeugten, gleicht &#8212; »nach Amerika« und mit dem einen Wort liegt hinter<br />
ihnen, abgeschlossen, ihr ganzes fr&#252;heres Leben, Wirken, Schaffen &#8212; liegen<br />
die Bande die Blut oder Freundschaft hier gekn&#252;pft, liegen die Hoffnungen<br />
die sie f&#252;r hier gehegt, die Sorgen die sie gedr&#252;ckt &#8212; _»nach Amerika!«_</p>
<p>dem, aus jenem Grund &#8212; und t&#228;glich, st&#252;ndlich noch h&#246;ren wir von anderen,<br />
von denen wir im Leben nie geglaubt da&#223; _sie_ je an Amerika gedacht, wie<br />
sie mit Weib und Kind, mit Hab&#8217; und Gut hin&#252;berziehn. Und _dort_? &#8212; noch<br />
er selber die Beschwerden eines solchen Lebens leicht ertragen w&#252;rde,<br />
daran zweifelte er keinen Augenblick; er hatte so viel &#252;ber Amerika<br />
gelesen, sich mit den dortigen Verh&#228;ltnissen aus allen erschienenen<br />
»Ja Kinder, Ihr wi&#223;t &#8212; wir &#8212; wir haben doch in den letzten Tagen viel &#252;ber<br />
Nord-Amerika gesprochen, und auch Manches gelesen  &#8212; «</p>
<p>»Der Doctor Haide ist ein Esel,« sagte der Professor, den Rauch wieder ein<br />
paar Mal rasch aussto&#223;end &#8212; »wenn der h&#228;tte in Amerika ordentlich arbeiten<br />
wollen, brauchte er sich jetzt nicht von einer Winkeladvocatur und vom<br />
eine Frage an Euch zu thun, Kinder &#8212; H&#228;ttet Ihr &#8212; h&#228;ttet Ihr wohl selber<br />
Lust hin&#252;ber nach &#8212; nach Amerika zu gehn?«</p>
<p>»Nach Amerika?« rief Anna rasch und auch wohl erschreckt. Marie aber<br />
sprang auf, schlug in die H&#228;nde und rief jubelnd:</p>
<p>»Nach Amerika? oh das w&#228;re ja pr&#228;chtig &#8212; das w&#228;re herrlich &#8212; nicht wahr da<br />
sind auch B&#228;lle, V&#228;terchen?«<br />
»und was wird Herr Kellmann dazu sagen, wenn er es erf&#228;hrt? der ist so<br />
immer gegen Amerika, und hat sich schon oft mit Vater dar&#252;ber gezankt.«</p>
<p>»Ach der macht mir die geringste Sorge,« sagte Anna in ihrem Schmerz<br />
l&#228;chelnd &#8212; »wenn man _f&#252;r_ Amerika spricht, schimpft er aus Leibeskr&#228;ften,<br />
und citirt Gott wei&#223; was f&#252;r Stellen aus Briefen und Zeitungen, alles</p>
<p>»Herr Kellmann?« lachte Marie &#8212; »nun _den_ m&#246;cht&#8217; ich in Amerika sehn.«</p>
<p>&#252;berzusiedeln und dort, mit bescheideneren Bed&#252;rfnissen, von Neuem zu<br />
beginnen; Amerika mit seiner ungeheuren Lebenskraft bot ihnen nach allen<br />
Seiten hin die M&#246;glichkeit der Existenz, und das gut und zweckm&#228;&#223;ig<br />
schien &#8212; »Ledermann, Mensch, wo sind Sie jetzt mit Ihren Gedanken, im<br />
rothen Drachen bei Heilingen, im Monde, oder in Amerika?«</p>
<p>»Wenn Sie sich eine kleine Farm in Amerika kauften.«</p>
<p>gut, kommen Sie uns hier nicht mit Ihrer alten Leier von dem verdammten<br />
Amerika, und verderben Sie uns das Bier nicht &#8212; hier ist auch Nichts zu<br />
verdienen, denn von uns geht doch keiner hin&#252;ber.«<br />
wei&#223; noch Niemand was er n&#228;chstes Jahr thun wird, und verschw&#246;ren l&#228;&#223;t<br />
sich so eine Sache nun einmal gar nicht &#8212; Amerika ist immer noch ein<br />
Zufluchtsort.«<br />
Vogelscheuche &#252;ber den Erbsen. Wir haben _hier_ eben so viele schlechte<br />
Charaktere wie in Amerika.«</p>
<p>lumpigen Literaten selbst die H&#246;lle himmelblau an, und kleben von oben bis<br />
unten Sterne dr&#252;ber. La&#223;t mir jetzt Euer Geschw&#228;tz von Amerika hier, oder<br />
ich stehe, Gott straf mich, auf, und setze mich wo anders hin.«<br />
gegangen. &#8216;Was Schlechtes k&#246;nnen Sie dem Mann &#252;berhaupt nicht nachsagen,<br />
denn da&#223; er f&#252;r Amerika wirbt, ist einesteils sein Gesch&#228;ft, anderntheils<br />
seine Ansicht, und er k&#246;nnte Ihnen von _seinem_ Standpunkt aus dann<br />
und hin&#252;ber werfend &#8212; »Jemand ungl&#252;cklich machen, da&#223; man ihm von einer<br />
Auswanderung nach Amerika abr&#228;th, w&#228;re gerade so, als ob ich als eines<br />
Menschen M&#246;rder betrachtet w&#252;rde, den ich abhalte aus dem dritten Stock<br />
brauchen, die Leute heimlich beschwatzen da&#223; sie Hof und Dienst verlassen<br />
und nach Amerika liefen &#8212; ei Du Hallunke, Du kommst mir einmal wieder vor<br />
die F&#228;uste.«<br />
erz&#228;hlten sich untereinander wie der »Auswanderungsmann« einen<br />
Schaafknecht vom Gut h&#228;tte bereden wollen als »Schaafmeister« nach Amerika<br />
auszuwandern, und vom Verwalter dabei erwischt w&#228;re, und der<br />
die Sache auch schon erledigt, indem die Schiffsanzeige _f&#252;r_, sein<br />
Artikel aber _gegen_ Amerika und die Auswanderung w&#228;re, und er es sich zum<br />
Grundsatz gemacht h&#228;tte, jeden Artikel nach beiden Seiten hin zu<br />
unbedeutender Wichtigkeit, als sich mehre Familien dieser Stadt ernstlich<br />
dahin entschlossen hatten, mit demselben nach Amerika auszuwandern. So<br />
unter Anderen Professor Lobenstein, der sein Haus jetzt verkauft, und der<br />
Auch in dem Dollinger&#8217;schen Haus hatten die letzten Wochen bedeutende<br />
Ver&#228;nderungen hervorgebracht, indem der junge Henkel Briefe von Amerika<br />
erhielt, nach denen seine Anwesenheit dort, dringend nothwendig geworden.<br />
freilich noch, in der kurzen Zeit all die n&#246;thigen und so mannichfachen<br />
Vorbereitungen zu einer Reise nach Amerika f&#252;r die junge Frau zu treffen.</p>
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		<title>Japan</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 14:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Japaner Papilionaceen, mit der einzigen Art S. hispida M&#246;nch, einer
einj&#228;hrigen, in Japan, S&#252;dindien und auf den Molukken
heimischen Pflanze. Sie hat einen bis 1 m hohen, aufrechten, etwas
&#8211;
Auf letzterm beruht zum Teil die vielfache Verwendung der
wohlschmeckenden Samen in Japan, indem der fettige Brei fast allen
Gerichten statt der Butter zugesetzt wird; in China lebt ein
&#8211;
eine pikante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Japaner Papilionaceen, mit der einzigen Art S. hispida M&#246;nch, einer</p>
<p>einj&#228;hrigen, in Japan, S&#252;dindien und auf den Molukken</p>
<p>heimischen Pflanze. Sie hat einen bis 1 m hohen, aufrechten, etwas</p>
<p>&#8211;<br />
Auf letzterm beruht zum Teil die vielfache Verwendung der</p>
<p>wohlschmeckenden Samen in Japan, indem der fettige Brei fast allen</p>
<p>Gerichten statt der Butter zugesetzt wird; in China lebt ein</p>
<p>&#8211;<br />
eine pikante braune Sauce f&#252;r Braten und Fische, welche in</p>
<p>Japan, China, Ostindien sehr beliebt ist und in England wie auf dem</p>
<p>Kontinent und in Nordamerika ebenfalls in den Handel kommt. Die</p>
<p>&#8211;<br />
endst&#228;ndigen Bl&#252;tenrispen, wei&#223;lichen Bl&#252;ten</p>
<p>und etwas fleischiger H&#252;lse, w&#228;chst in China und Japan</p>
<p>und wird bei uns in G&#228;rten kultiviert. Das sehr feste Holz</p>
<p>&#8211;<br />
gebracht. Die gr&#246;&#223;te Verwendung findet das Spanische</p>
<p>Rohr in China und Japan, wo man es zu unz&#228;hligen</p>
<p>Gebrauchsgegenst&#228;nden verarbeitet, auch als Tauwerk auf</p>
<p>&#8211;<br />
Mittelasien und Nordafrika, dringt bis &#252;ber den Polarkreis</p>
<p>vor, ersetzt in Indien, China, Japan den Haussperling und ist in</p>
<p>Australien und auf Neuseeland akklimatisiert worden. Er bevorzugt</p>
<p>&#8211;<br />
die Mundasprachen (Ho und Santhal) etc.; das Japanische und</p>
<p>Koreanische in Japan und Korea; das Jukagirische, Korjakische u.</p>
<p>Tschuktschische, Kamtschadalische, Aino, Giljakische,</p>
<p>&#8211;<br />
Neus&#252;dwales 2,793,086, Britisch-Nordamerika 1,673,000,</p>
<p>Ostindien 1,420,183, Japan 755,800, Chile 490,000, Neuseeland</p>
<p>488,524. Die Steinkohlenproduktion im Deutschen Reich betrug 1887</p>
<p>&#8211;<br />
L&#228;ndern, Ungarn, Finnland, der T&#252;rkei, Griechenland,</p>
<p>Armenien, Madagaskar, Japan tr&#228;gt die S. das Gepr&#228;ge</p>
<p>fremder Herkunft. Es gibt in diesen L&#228;ndern keine</p>
<p>&#8211;<br />
wurde. Die Benennung S&#252;dsee ist noch jetzt f&#252;r das</p>
<p>gesamte inselreiche Meer s&#252;dlich von Japan und den</p>
<p>Sandwichinseln, namentlich bei den Seeleuten, allgemein in</p>
<p>&#8211;<br />
die Tabelle im Art. &#8220;Meer&#8221;, S. 411). Der steile Abfall von der</p>
<p>K&#252;ste von Japan zu diesen gro&#223;en Tiefen ist</p>
<p>bemerkenswert. Ein kleines tiefes Gebiet liegt in gro&#223;er</p>
<p>&#8211;<br />
1877 sind zu solchen Berechnungen benutzt und haben f&#252;r die</p>
<p>Richtung Kalifornien-Japan rund 4050 m, f&#252;r die Richtung</p>
<p>Peru-Neuseeland 2750 m ergeben (Hochstetter 1869, Geinitz 1877 in</p>
<p>&#8211;<br />
oder Japanischer Strom, s. Kuro Siwo), welcher warmes Wasser an der</p>
<p>Ostk&#252;ste von Japan nach N. f&#252;hrt, ist stets gern mit dem</p>
<p>Golfstrom verglichen worden. Seine Fortsetzung macht sich an der</p>
<p>&#8211;<br />
Str&#246;mung und der K&#252;ste von Kalifornien, w&#228;hrend im</p>
<p>O. das warme Wasser noch h&#246;here Breiten (Japan) erreicht. Im</p>
<p>Bereich des &#196;quatorialgegenstroms ist das Wasser, ebenso wie</p>
<p>&#8211;<br />
abgeschlossen werden (vgl. Tiefentemperatur im Art. &#8220;Meer&#8221;, S. 413</p>
<p>f.). Eine solche Erhebung verbindet in ca. 2600 m Tiefe Japan mit</p>
<p>den Bonininseln, Marianen und Karolinen und umschlie&#223;t ein</p>
<p>&#8211;<br />
Gew&#228;ssern befinde als denen des Atlantischen Ozeans. Auch</p>
<p>Kolumbus meinte, da&#223; letzterer bis nach Japan und China</p>
<p>reiche. Erst dem Vasco Nunez de Balboa verdanken wir die Entdeckung</p>
<p>&#8211;<br />
Kapsel, besitzt haselnu&#223;gro&#223;e, schwarze Samen, welche</p>
<p>mit talgartigem Fett umgeben sind. Er ist in China und Japan</p>
<p>heimisch, wird dort sowie in Ost- und Westindien, Nordamerika,</p>
<p>&#8211;<br />
sind rot. Er bewohnt Europa mit Ausnahme des h&#246;chsten Nordens,</p>
<p>auch Vorderasien, Persien, Japan, die Atlasl&#228;nder und die</p>
<p>Kanaren, ist aber h&#246;chst selten in England, in fast ganz</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Ausl&#228;ndische Stubenv&#246;gel&#8221;). Die Liebhaberei f&#252;r S.</p>
<p>ist uralt. In Indien, Japan und China richtet man schon seit</p>
<p>Jahrtausenden kleine V&#246;gel zu Kampfspielen ab. Alexander d.</p>
<p>&#8211;<br />
und dem Geologen L. v. Loczy, eine Reise nach Asien an. Indien,</p>
<p>Japan, Java, Borneo und einen gro&#223;en Teil von China</p>
<p>durchreisend, gelangte er zwar nicht nach Lhassa, der Hauptstadt</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Niederl.-Ostindien.. 19 878 900 Japan. &#8230;&#8230;.. 1 531 100</p>
<p>&#8211;<br />
fnr die Vereinigten Staaten mit nur 100 Mill. kg, f&#252;r</p>
<p>Japan mit 40, f&#252;r Britisch-Ostindien mit 160, f&#252;r</p>
<p>Algerien mit 4 Mill. kg, so ergibt dies, ohne Persien zu</p>
<p>&#8211;<br />
und mit diesem gemengt verwendet. Japanisches Wachs, aus den Samen</p>
<p>von Rhus succedanea in China und Japan durch warmes Pressen</p>
<p>gewonnen, ist bla&#223;gelblich, wachsartig, nach l&#228;ngerm</p>
<p>&#8211;<br />
und ist von allen vegetabilischen Talgarten die wichtigste. Es</p>
<p>kommt seit 1854 aus Japan und Singapur, zum Teil &#252;ber China,</p>
<p>in gro&#223;en Mengen nach Europa und Amerika und wird zur</p>
<p>&#8211;<br />
in Hinterindien, Laos, Birma etc., noch lebhaft im Schwange; in</p>
<p>Japan neuerdings verboten. In Europa ist das T., allerdings meist</p>
<p>nur auf einzelne Figuren und Symbole beschr&#228;nkt, bei Reisenden</p>
<p>&#8211;<br />
&#196;tzung vertiefen, so da&#223; die Zeichnung erhaben bleibt.</p>
<p>In Indien, China, Japan ist die T. von alters her bekannt;</p>
<p>Theophilus handelt davon im dritten Buch seiner &#8220;Schedula&#8221; (Kap.</p>
<p>&#8211;<br />
amerikanischen Gesandtschaft beigegeben wurde. Darauf begleitete er</p>
<p>Kommodore Perrys Flottengeschwader nach Japan und kehrte Ende 1853</p>
<p>nach New York zur&#252;ck. Seine Reiseberichte ver&#246;ffentlichte</p>
<p>&#8211;<br />
Africa&#8221; (1854), &#8220;The lands of the Saracen&#8221; (1855) und &#8220;A visit in</p>
<p>India, Japan and China&#8221; (1856). Von 1856 bis 1858 von neuem auf</p>
<p>Reisen, besuchte er namentlich Lappland und Norwegen, dann</p>
<p>&#8211;<br />
Tunis, Kotschinchina u. Senegal), Griechenland,</p>
<p>Gro&#223;britannien nebst Gibraltar und Malta, Italien, Japan,</p>
<p>Luxemburg, Montenegro, Natal, Niederlande (zugleich f&#252;r</p>
<p>&#8211;<br />
Kleinasien, sind im Himalaja vertreten und von den Sundainseln,</p>
<p>China und Japan bekannt. In verschiedenen Niveaus f&#252;hren sie</p>
<p>fischreiche Schichten, so in einem tiefern, am Monte Bolca in</p>
<p>&#8211;<br />
sitzenden Fr&#252;chten, w&#228;chst auf Neuseeland, Australien,</p>
<p>den Norfolkinseln, S&#252;damerika und Japan und wird allgemein als</p>
<p>Gem&#252;se benutzt. Es wird seit 1772 auch in Europa</p>
<p>&#8211;<br />
dreif&#228;cherigen, dreisamigen Kapseln. Die wenigen Arten dieser</p>
<p>Gattung sind im obern Indien, in China und Japan heimisch. Die</p>
<p>wichtigste Art der auf Ostasien beschr&#228;nkten Gattung (mit</p>
<p>&#8211;<br />
suchen. Durch die Kultur ist der Theestrauch bis 40°</p>
<p>n&#246;rdl. Br. verbreitet, namentlich in China und Japan, auch in</p>
<p>Kotschinchina, Korea, Indien, Java, Sumatra und in Amerika. Der</p>
<p>&#8211;<br />
an G&#252;te abnehmen, aus je weiter n&#246;rdlich von Kanton</p>
<p>gelegenen Distrikten er auf den Markt gebracht wird. In Japan baut</p>
<p>man den T. von 33-36° n&#246;rdl. Br., und die bedeutendsten</p>
<p>&#8211;<br />
Beginn der 70er Jahre lieferte China fast ausschlie&#223;lich T.</p>
<p>f&#252;r den Weltmarkt, dann begann Japan sich zu beteiligen, und</p>
<p>bald nachher trat Ostindien mit so bedeutenden Quantit&#228;ten</p>
<p>&#8211;<br />
Au&#223;erdem lieferten f&#252;r den Weltmarkt: Britisch-Ostindien</p>
<p>31,2, Japan 16 (?), Java und Madura 2,4 (?), Ceylon und andre</p>
<p>Gebiete 1,8 Mill. kg. Der Gesamtexport betr&#228;gt 190,1 Mill. kg</p>
<p>&#8211;<br />
derselbe in China schon besteuert, und um diese Zeit haben</p>
<p>chinesische Bonzen den Strauch nach Japan verpflanzt, wo er bald</p>
<p>ebenso wie in China verbreitet wurde. Hier trinkt man ihn</p>
<p>&#8211;<br />
ganzen L&#228;nge nach sich &#246;ffnenden Beerenzapfen,</p>
<p>w&#228;chst in China und Japan, auch in Mittelasien und Gilan und</p>
<p>wird wie die vorige in mehreren Abarten bei uns kultiviert, ist</p>
<p>&#8211;<br />
1772 bis 1775 als Arzt der Holl&#228;ndisch-Ostindischen Kompanie</p>
<p>am Kap, ging 1775 nach Batavia und Japan, kehrte 1778 nach Schweden</p>
<p>zur&#252;ck, ward 1781 Professor der Botanik zu Upsala und starb 8.</p>
<p>&#8211;<br />
1873 zum Direktor des Observatoriums und zum Professor der</p>
<p>Astronomie in Toulouse ernannt. 1874 ging er mit Janssen nach Japan</p>
<p>zur Beobachtung des Durchganges der Venus durch die Sonne und 1882</p>
<p>&#8211;<br />
zahlreiche Kan&#228;le durchschneiden. Sie wurde von Iyeyasu (s.</p>
<p>Japan, S. 165) angelegt, 1598 zur Residenz gemacht und durch ihn</p>
<p>und seine Nachfolger, die Shogune aus dem Haus Tokugawa, zu einer</p>
<p>&#8211;<br />
F&#252;r den Stra&#223;enverkehr ist an Stelle der S&#228;nfte</p>
<p>seit 20 Jahren hier wie in ganz Japan die Shinrikisha getreten, ein</p>
<p>Karren, den ein oder zwei sich in, resp. vor die Schere spannende</p>
<p>&#8211;</p>
<p>in Japan) th&#246;nerne oder metallene Puppen mit ins Grab</p>
<p>gelegt wurden. Hier und da, wie in Dahome und bei</p>
<p>&#8211;<br />
Handelsartikel zubereiteten Seegurken (s. Holothurioideen) aus der</p>
<p>Gattung Holothuria. In Japan und China werden diese teils als</p>
<p>Gew&#252;rz f&#252;r Speisen, teils als Aphrodisiakum sowohl von</p>
<p>&#8211;<br />
Karpathen in Europa, den Himalaja und den Salt Range in</p>
<p>S&#252;dasien, auf Neuseeland, in Japan, in Sibirien, in</p>
<p>S&#252;damerika und dem westlichen Nordamerika. Soweit einzelne</p>
<p>&#8211;<br />
Ostindiens hohe Bedeutung f&#252;r die Zivilisation dieses weiten</p>
<p>Gebiets und f&#252;r die vergleichende Sprachforschung. In Japan</p>
<p>strebt die Regierung eifrig, das europ&#228;ische</p>
<p>Oesterreich, 1870 f&#252;r Frankreich, die Niederlage Ru&#223;lands im Kriege mit</p>
<p>Japan 1904. Die russische Revolution w&#228;re ohne jene Niederlage nicht</p>
<p>gekommen, ja sie w&#228;re durch einen Sieg des Zarentums auf lange Jahre</p>
<p>Rhode Island        20,4       19,0                  93</p>
<p>Japan               21,7       21,1                  97</p>
<p>Allem Anscheine nach wandte sich der &#8220;Albatros&#8221; nach der Gegend von</p>
<p>Japan oder China zu. Wenn es auch nicht sehr weise sein mochte, sich</p>
<p>auf die Unterst&#252;tzung von Chinesen oder Japanesen zu verlassen, waren</p>
<p>&#8211;<br />
unterbrochenen Damm bilden, erreichte der &#8220;Albatros&#8221; am 19. Juni die La</p>
<p>Pérouse-Stra&#223;e zwischen der Nordspitze von Japan und der Insel</p>
<p>Sachalien an dem kleinen Einschnitt, in welchen sich der gro&#223;e</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Meine Herren, begann er, ich habe keinen Grund, Ihnen zu</p>
<p>verheimlichen, da&#223; diese Stadt Yeddo, die Hauptstadt von Japan ist.&#8221;</p>
<p>_gi&#246;k_ in Indien, wohl im Hindu;&#8211;_giuk_ in Japan und Tana; _tran_ in</p>
<p>Tunkin;&#8211;_kin_ in Siam; _mra_ auf Ava.</p>
<p>&#8211;<br />
_pyropus_ der R&#246;mer geh&#246;rt hierher, daher wohl [Greek: pyropos] im</p>
<p>Giiechischen;&#8211;_chasmal_ der Hebr&#228;er vielleicht;&#8211;_sonen_ in Japan.</p>
<p>&#8211;<br />
_sy, la-sy, ting, sik, tschilja_ im Chinesischen; _teou-sy_ ist Zinn aus</p>
<p>Malacca;&#8211;_muk_ in Siam;&#8211;_sik_ in Japan;&#8211;_nap_ auf Korea;&#8211;_tocholcha,</p>
<p>dogolgan_ im Mongolischen, auch _tulga_ und _tschagan-gorold-dsin_;</p>
<p>f&#228;nden sich viel bei den leichtfertigen Frauen der meisten V&#246;lker, und</p>
<p>allerlei aus Japan, China, Indien und anderen L&#228;ndern erz&#228;hlte, die er</p>
<p>bereist hatte. Er sei in seiner Jugend weit herumgekommen, sagte er,</p>
<p>einer Goldsucher-Expedition nach Alaska gegangen sei; von dort nach</p>
<p>Japan; von dort nach China. Da&#223; er von Peking aus ins Innere, den Flu&#223;</p>
<p>entlang, gewandert sei, und mit einem tibetanischen Lama nach Madjura,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Nach seiner R&#252;ckkunft aus Japan im Jahre 12 schien die Losl&#246;sung</p>
<p>nachhaltig zu sein. Er hatte in Tokio einen vielbeneideten</p>
<p>&#8211;<br />
illuminierte S&#228;le; milit&#228;rische Paraden; Frauen, die um Liebe warben;</p>
<p>fremdartige Landschaft. Aus Japan hatte er ein Tagebuch mitgebracht, das</p>
<p>er in wenigen Exemplaren f&#252;r seine Freunde drucken lie&#223;. Es wurde damals</p>
<p>&#8211;<br />
den Knaben w&#228;hrend des Jahres zur Welt gebracht, in welchem Erasmus in</p>
<p>Japan war. Ihre Schwangerschaft war ihm unbekannt geblieben; nur ein</p>
<p>einziger Mensch war von ihr ins Vertrauen gezogen worden, das war ihre</p>
<p>»Ja, aber das Buch, in dem ich es gelesen habe,« versetzte der Kaiser,</p>
<p>»ist mir von dem gro&#223;m&#228;chtigen Kaiser von Japan geschickt worden und</p>
<p>folglich ist es keine Unwahrheit. Ich will die Nachtigall h&#246;ren! Sie</p>
<p>&#8211;<br />
ihm ein B&#228;ndchen, auf dem geschrieben stand: »Die Nachtigall des Kaisers</p>
<p>von Japan ist arm gegen die des Kaisers von China!«</p>
<p>Fortschritt, jede Entwicklung beg&#252;nstige, dann w&#228;ren auch die</p>
<p>Barbaren Zivilisirte, deren Industrie in China, Japan, Persien,</p>
<p>Hindostan sich sehr vervollkommnet habe; aber zwischen diesen</p>
<p>anerkannt, so in Pal&#228;stina, Griechenland, Italien, Germanien, Gallien,</p>
<p>Indien, China, Japan, Peru u. s. w. Schon in den &#228;ltesten geschichtlichen</p>
<p>Urkunden unsres Geschlechts finden wir den Gedanken der Gemeinsamkeit des</p>
<p>&#8211;<br />
des Grundes und Bodens in China durchgesetzt werden. Ebenso war es in</p>
<p>Japan, wo erst die mongolischen Eroberer mit Gewalt das Feudalsystem</p>
<p>einf&#252;hrten. Die Indier kannten vor der englischen Eroberung weder das</p>
<p>Original-Radierung, die auf</p>
<p>echt Japan hergestellt ist</p>
<p>hoffen, einst wieder aufgebaut wird, &#252;berhaupt von dem, was sie den</p>
<p>ehemaligen Glanz des Landes nennen. In China und Japan gilt alles, was man</p>
<p>erst seit zweitausend Jahren kennt, f&#252;r neue Erfindung; in den</p>
<p>hoffen, einst wieder aufgebaut wird, ueberhaupt von dem, was sie den</p>
<p>ehemaligen Glanz des Landes nennen. In China und Japan gilt alles, was man</p>
<p>erst seit zweitausend Jahren kennt, fuer neue Erfindung; in den</p>
<p>_*Cyrtomium falcatum Sw._, in Japan, China, am. Himalaya und an den</p>
<p>Nilgherries, auf den Sandwichsinseln, Madagascar und in S.-Afrika</p>
<p>&#8211;<br />
_*Asplenum Nidus L._(1). Das Vogelnest, von den ostafrikanischen Inseln</p>
<p>bis nach Japan, den Gesellschaftsinseln und Neukaledonien heimisch,</p>
<p>ausgezeichnet durch einfache 60-120 cm lange, 7œ-20 cm breite,</p>
<p>&#8211;<br />
unfruchtbaren, sterilen, abweichend gebildet. Sehr h&#252;bsch ist eine aus</p>
<p>Japan stammende wei&#223;gestreifte Form _albo-lineata_(3). Noch zierlicher ist</p>
<p>der ebenfalls ganz harte _Pteris serrulata L. fil._(4) in China, Japan und</p>
<p>Natal heimisch, dessen 25-50 cm lange, 15-25 cm breite Wedel in sehr feine</p>
<p>&#8211;<br />
Von den Cycadeen oder Zapfenpalmen eignen sich nur die h&#228;rteren Arten, wie</p>
<p>_Cycas revoluta Thbg._ aus Japan und _Dioon edule Ldl._ aus Mexiko, zur</p>
<p>Kultur im Zimmer ohne Schutz, w&#228;hrend im Glaskasten auch die anderen Arten</p>
<p>&#8211;<br />
dankbare Zimmerpalme, die fr&#252;hzeitig einen d&#252;nnen Stamm bildet, ist</p>
<p>_*Rhapis flabelliformis l&#8217;Hérit._(19) aus China und Japan, deren</p>
<p>F&#228;cherwedel auf langen, d&#252;nnen Stielen stehen. Die F&#228;cher sind</p>
<p>_*Cyrtomium falcatum Sw._, in Japan, China, am. Himalaya und an den</p>
<p>Nilgherries, auf den Sandwichsinseln, Madagascar und in S.-Afrika</p>
<p>&#8211;<br />
_*Asplenum Nidus L._(1). Das Vogelnest, von den ostafrikanischen Inseln</p>
<p>bis nach Japan, den Gesellschaftsinseln und Neukaledonien heimisch,</p>
<p>ausgezeichnet durch einfache 60-120 cm lange, 71/2-20 cm breite,</p>
<p>&#8211;<br />
unfruchtbaren, sterilen, abweichend gebildet. Sehr huebsch ist eine aus</p>
<p>Japan stammende weissgestreifte Form _albo-lineata_(3). Noch zierlicher ist</p>
<p>der ebenfalls ganz harte _Pteris serrulata L. fil._(4) in China, Japan und</p>
<p>Natal heimisch, dessen 25-50 cm lange, 15-25 cm breite Wedel in sehr feine</p>
<p>&#8211;<br />
Von den Cycadeen oder Zapfenpalmen eignen sich nur die haerteren Arten, wie</p>
<p>_Cycas revoluta Thbg._ aus Japan und _Dioon edule Ldl._ aus Mexiko, zur</p>
<p>Kultur im Zimmer ohne Schutz, waehrend im Glaskasten auch die anderen Arten</p>
<p>&#8211;<br />
dankbare Zimmerpalme, die fruehzeitig einen duennen Stamm bildet, ist</p>
<p>_*Rhapis flabelliformis l&#8217;Herit._(19) aus China und Japan, deren</p>
<p>Faecherwedel auf langen, duennen Stielen stehen. Die Faecher sind</p>
<p>Nicht mit Unrecht wird Japan als das »wunderbare Sonnenland«</p>
<p>bezeichnet; denn neben seinen wirklich wunderbaren Naturreizen bieten</p>
<p>&#8211;<br />
    hatten l&#228;nglichrunde Form, waren ohne Inschrift und wurden 1588</p>
<p>    zum ersten Male in Japan, unter Hideyoshi, gepr&#228;gt und</p>
<p>ausgegeben.]</p>
<p>&#8211;<br />
    [Anmerkung 1: Koreanischen Ursprungs. Wurde deshalb in diese</p>
<p>    Sammlung mit aufgenommen, da Korea 1910 Japan einverleibt wurde</p>
<p>    und jetzt unter dem Namen »Chosen« eine japanische Provinz ist.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>    [Anmerkung 1: Kaki = Persimonpflaume. Diospyros Kaki hat in Japan</p>
<p>    die Gr&#246;&#223;e eines Apfels und ist sehr beliebt. Wird frisch gegessen,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>    [Anmerkung 1: Gemeint ist der Karpfen, der in Japan als Sinnbild</p>
<p>    der Kraft und St&#228;rke gilt, weil er gegen den Strom schwimmt und</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Die Insel lag im S&#252;den von Japan, nahe bei dem heutigen Formosa, ihr</p>
<p>Herrscher war Pairuno, ein gottesf&#252;rchtiger und gerechter F&#252;rst, der</p>
<p>&#8211;</p>
<p>    [Anmerkung 3: Japanische Sitte. In Japan wird jedes</p>
<p>    Familienereignis, Geburt, Verlobung, Hochzeit, Tod etc. den Ahnen</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Wo aber einen Tiger hernehmen? In Japan gab es keine, zum Kaufen hatte</p>
<p>er kein Geld. Er wu&#223;te sich jedoch zu helfen. In einem Laden hatte er</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Raiden, auch Rai-jin, der Donnergott, genie&#223;t in Japan gro&#223;e</p>
<p>Verehrung; er ist aber sehr gef&#252;rchtet, wenn er in Begleitung von</p>
<p>&#8211;<br />
kommt ein Wirbelsturm daher, der alles in seinen Bereich Kommende</p>
<p>vernichtet. Einen solchen Sturm nennt man in Japan »Tai-fu« &#8212; gro&#223;er</p>
<p>Wind &#8212; Orkan. &#8212; Und nun will ich einmal von diesen beiden Unholden</p>
<p>&#8211;<br />
Der Arzt erhielt ein Schiff und ein gro&#223;es Gefolge und schiffte sich</p>
<p>ein. In Japan angekommen, lie&#223; er in der Nacht, als das Gefolge ans</p>
<p>Land gegangen war und sich dort belustigte, in aller Stille die Anker</p>
<p>&#8211;<br />
Kommen nicht allj&#228;hrlich die heimatlichen V&#246;gel nach Horaisan um dort</p>
<p>die Zeit zu verbringen, da in Japan der Winter herrscht?</p>
<p>&#8211;<br />
Tor, wollte ich dieses vollkommene Leben auf Horaisan mit dem</p>
<p>unvollkommenen in Japan oder China oder sonst einem von Menschen</p>
<p>bewohnten Lande vertauschen. Reisen Sie gl&#252;cklich und m&#246;gen Sie es nie</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Endlich aber kam er wieder in Japan an. Alle Leute staunten ihn an,</p>
<p>sein Name war fast vergessen, denn nicht weniger als siebenhundert</p>
<p>&#8211;<br />
noch eine Orange mit. Diese pflanzte er im Garten und sie trug</p>
<p>tausendf&#228;ltige Frucht und von ihr stammen die heute in Japan</p>
<p>wachsenden Orangen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>   27 There are but few districts in the world which compare with Japan as</p>
<p>      regards the quantity and distribution of the yearly rainfalls. This</p>
<p>&#8211;<br />
      where likewise the summer is the rainiest season of the year, and</p>
<p>      the quantity of rain equals that in Japan. Thus Mobile has a fall of</p>
<p>      1,626 mm, Baton Rouge of 1,528, New-Orleans of 1,295, St. Augustin</p>
<p>wei&#223;e Scheibe angebracht, und an der ganzen Tempell&#228;nge entlang surrte</p>
<p>der Pfeil des Schie&#223;enden. Trotzdem jetzt allgemein das Gewehr in Japan</p>
<p>eingef&#252;hrt ist, &#252;ben sich einige Japaner noch zum Vergn&#252;gen im</p>
<p>&#8211;<br />
schwarzen zerzausten Kryptomerien umstanden sind, tauchte auf. Das</p>
<p>liebliche Japan war verschwunden, und ein heroisches Japan lag hier, mit</p>
<p>nasser Felsenschlucht, mit senkrechten wei&#223;en Wasserf&#228;llen unter einer</p>
<p>&#8211;<br />
Die f&#252;nf S&#246;hne berieten von neuem, und der &#228;lteste sagte: »Ich werde</p>
<p>nach Japan reisen und will dort versuchen, alten chinesischen Jadestein</p>
<p>billig aufzukaufen und ihn dann in China, wo es jetzt immer weniger Jade</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Dieser Baum wurde in ferner Vorzeit aus China nach Japan</p>
<p>her&#252;bergebracht, als winziges W&#252;rzelein zuerst; und in Japan erfuhr man</p>
<p>erst sehr sp&#228;t seine chinesische Geschichte.</p>
<p>&#8211;<br />
vorzeitliche Bastkleider, Bl&#228;ttergew&#228;nder und verwildertes Kopfhaar</p>
<p>trugen, nicht in Japan, sondern in China, ein weiser Einsiedler. Der</p>
<p>hie&#223; Ata-Mono.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Hunderte Jahre nachher, als die Chinesen Japan entdeckten und _den</p>
<p>harfenf&#246;rmigen Biwasee, als die gro&#223;e Harfe, im Lande des ewigen Feuers</p>
<p>&#8211;<br />
Tempeltor. Seine Zweige sind mit Tausenden von wei&#223;en Gebetszetteln</p>
<p>behangen. Tausende von Pilgern aus Japan und China besuchen ihn, den</p>
<p>Unsterblichen, der verk&#252;ndet: »Die Liebe ist gr&#246;&#223;er als die</p>
<p>&#8211;<br />
Das Schiff legt nachts in Marseille an und soll morgen um neun Uhr fr&#252;h</p>
<p>seine Weiterfahrt nach Asien und Japan antreten. Die meisten Passagiere</p>
<p>haben f&#252;r ein paar Nachtstunden das Schiff, das schon aus London kommt,</p>
<p>&#8211;<br />
eine Europa-Tournee unternommen hatten und jetzt, getrennt von der</p>
<p>Truppe, nach Japan zur&#252;ckkehrten.</p>
<p>&#8211;<br />
sich auch nicht in der Ehe von ihr trennen. Darum begleitete die</p>
<p>achtzigj&#228;hrige wei&#223;haarige Alte das junge Ehepaar nach Japan.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>»In Japan liebt ein Mann seine Frau immer, so lange er sie nicht</p>
<p>fortschickt. Und Frauen fragen bei uns nicht nach den Wegen, die ein</p>
<p>&#8211;<br />
Haar sei so wei&#223; wie der Abendschnee auf dem Hirayama am Biwasee in</p>
<p>Ihrer Heimat Japan. Und so wahr mein Haar nie mehr dunkel wird, so wahr</p>
<p>glaube ich, da&#223; Ilse f&#252;r ihr Herz keinen besseren Mann finden konnte als</p>
<p>Okuro. Aber damit ist nicht gesagt, da&#223; Okuro in Japan nicht eine</p>
<p>bessere Frau als Ilse finden und ohne Ilse sehr gl&#252;cklich werden</p>
<p>&#8211;<br />
Nach den wahnwitzigen K&#228;mpfen und Aufregungen der Ungl&#252;cksnacht blieb</p>
<p>Okuro von nun an bis zur Landung in Japan teilnahmlos. Er betrachtete</p>
<p>nur stundenlang seine H&#228;nde, welche Ilse immer geliebt hatte. &#8211; Er,</p>
<p>die wei&#223;haarige Gro&#223;mutter und sein Freund Kutsuma sa&#223;en wie Wandbilder</p>
<p>schweigend nebeneinander auf den Deckst&#252;hlen des nach Japan wandernden</p>
<p>Schiffes, und Ilses Name wurde nicht mehr ausgesprochen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Kutsuma, welcher in Japan Frauenrollen spielte, war sehr begeistert von</p>
<p>der Rolle der Ilse, und Okuro sollte die Rolle der wei&#223;haarigen</p>
<p>Sibirien! / Der Sprung aus dem Schnellzug / Sechs Wochen in der</p>
<p>mandschurischen W&#252;ste / Als »Monsieur du Fais« in Japan / Erster Klasse</p>
<p>nach Amerika / Als Vollmatrose nach Norwegen</p>
<p>Die Temperatur des Wassers war, sehr genau gemessen, 90°,3. Nach den</p>
<p>Quellen von Urijino in Japan, die reines Wasser seyn und eine Temperatur</p>
<p>von 100° haben sollen, scheint das Wasser von la Trinchera de Porto</p>
<p>Die Temperatur des Wassers war, sehr genau gemessen, 90 deg.,3. Nach den</p>
<p>Quellen von Urijino in Japan, die reines Wasser seyn und eine Temperatur</p>
<p>von 100 deg. haben sollen, scheint das Wasser von la Trinchera de Porto</p>
<p>Gesetze vor. Die Compagnie nahm den Portugiesen Amboina, Tidor und</p>
<p>Ternate; sie bahnte ihrem Handel den Weg in das verschlossene Japan und</p>
<p>in das K&#252;stenland von Malabar. Auf den Tr&#252;mmern des eroberten und</p>
<p>Der Handel, welcher nach einigen Autoren schon lange vor der</p>
<p>christlich-spanischen Zeit zwischen China, Japan, den Philippinen</p>
<p>und Borneo getrieben worden war, nahm rasch in bedeutendem Maasse</p>
<p>&#8211;<br />
in den ersten 10 Jahren von Legaspi&#8217;s Ankunft an wohl schliessen,</p>
<p>dass auch schon fr&#252;her wenigstens nach China und Japan hin ein</p>
<p>bedeutender Handel stattgefunden haben muss. Einer der &#228;ltesten</p>
<p>&#8211;<br />
zu allen h&#228;uslichen Gesch&#228;ften brauchen liessen, ferner die Gew&#252;rze,</p>
<p>kostbare Steine, Elfenbein, Teppiche und Perlen. Japan endlich sandte</p>
<p>Mehl, Weizen, Silber, Metalle, Salpeter und Waffen &#8220;und viele andere</p>
<p>&#8211;<br />
von Manila f&#252;r den Gesammtverkehr der Nationen gewonnen hatte. Noch</p>
<p>waren China so wenig wie Japan mit den V&#246;lkern des Westens in direkte</p>
<p>Verbindung getreten. Der portugiesischen Eroberung von Malacca und</p>
<p>&#8211;<br />
Piraten Limahon. Der sch&#246;ne, gegen den Nord-Ost-Monsun vollst&#228;ndig</p>
<p>gesch&#252;tzte Hafen, die g&#252;nstige Lage gegen&#252;ber China, Japan und den</p>
<p>hinterindischen Inseln und vor Allem die direkten, durch die sogenannte</p>
<p>vielgepriesenen, volk- und produktenreichen L&#228;nder des &#246;stlichen und</p>
<p>s&#252;dlichen Asiens (Japan, China, den ostindischen Inselarchipel) zu</p>
<p>erreichen, lag vor seinem Geiste als Fahrstra&#223;e ein ganz freier Ozean,</p>
<p>&#8211;<br />
Tat schon diese breite Wasserkluft &#252;bersegelt zu haben und mitten</p>
<p>zwischen den ostasiatischen Inseln in der N&#228;he von Japan oder in Japan</p>
<p>selbst angelangt zu sein. Auf seinen weiteren Reisen fand er aber immer</p>
<p>&#8211;<br />
ausgesandt, um durch die Magellanstra&#223;e zur S&#252;dsee, zu den Molukken und</p>
<p>»nach Ophir, China und Japan« zu gehen. Aber bei seiner Ankunft in</p>
<p>Pernambuco (6. Juni 1526) erfuhr er durch den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der</p>
<p>Vollzahl an das Ende der Welt geschickt wurden, wahrhaftig, ich glaube</p>
<p>nach Japan, und die an ihre Stelle tretenden begreiflicherweise nichts</p>
<p>von jenem muendlichen Versprechen ihrer Vorgaenger wussten.  Der</p>
<p>&#8211;<br />
dieser einzelne, der fruehere Vorsteher jenes Hauses, habe ueberdies,</p>
<p>wie er aus verlaesslichen Quellen wisse, kuerzlich in Japan unter den</p>
<p>Heiden das Martyrium durch den Pfahl erlitten.</p>
<p>kann und tatsaechlich auch nationale Charakteristika entgegensetzt, ob</p>
<p>in Italien, Russland, Deutschland oder Japan.  Auch mit Antworten ist</p>
<p>man leicht zur Hand.  Als es in Deutschland darum ging,</p>
<p>&#8211;<br />
Beim Vergleich mit anderen Kulturen haben die Amerikaner gern zum</p>
<p>Konkurrenten Japan geblickt und die Forderung erhoben, das</p>
<p>amerikanische Bildungssystem dem japanischen anzugleichen.  Die</p>
<p>Kritiker uebersehen dabei, dass die hohe Produktionsrate in Japan</p>
<p>weniger etwas mit dem Bildungsstand zu tun hat, sondern vielmehr auf</p>
<p>&#8211;</p>
<p>nahmen die Inkas eine chronologische und statistische Erfassung von</p>
<p>Menschen, Tieren und Waren vor; auch in China, Japan und Indien</p>
<p>kannte man Aufzeichnungsmethoden, die der Schriftlichkeit</p>
<p>&#8211;<br />
fernoestliche Kulturen (und alle anderen) gleichermassen.  So haelt</p>
<p>Japan zum Beispiel trotz der spektakulaeren Leistungen bei der</p>
<p>Aneignung und Fortentwicklung neuer Technologien innerhalb seiner</p>
<p>&#8211;<br />
Ausdrucks-, Kommunikations- und Bedeutungsmittel zu entwickeln.</p>
<p>Einerseits zeigt sich Japan als eine an den Vorurteilen der</p>
<p>Schriftkultur und traditionellen Bildung ausgerichtete Gesellschaft,</p>
<p>streng hierarchisch organisiert, frauen- und fremdenfeindlich,</p>
<p>dogmatisch; andererseits, trotz der gegenwaertigen Krise in Japan,</p>
<p>beweist es eine erstaunliche Faehigkeit, sich auf die veraenderten</p>
<p>&#8211;<br />
aehnlich bedeutende Beitraege in den philosophischen Hauptschriften des</p>
<p>alten China und des alten Japan sowie in Hindu-Texten.  Anstelle</p>
<p>eines zwangslaeufig oberflaechlichen UEberblicks moechte ich ein Zitat</p>
<p>&#8211;<br />
Wertesysteme.  Die uns bekannten, immer wiederkehrenden</p>
<p>Missverstaendnisse zwischen der westlichen Welt und Japan (aber auch</p>
<p>anderen, in gleicher Weise gepraegten asiatischen Laendern) lassen sich</p>
<p>angemessene Ausstattung, Finanzierung der Schulen in den neuen</p>
<p>Bundeslaendern.  In Japan dauert die Schulzeit zwar nur zwoelf Jahre,</p>
<p>beinhaltet aber insgesamt mehr Schultage (230 Schultage jaehrlich im</p>
<p>&#8211;<br />
Vor- und Nachbereitung zu Hause, entsprechend weniger Zeit steht fuer</p>
<p>Unterhaltung zur Verfuegung.  Ist also Japan ein Modell fuer unser</p>
<p>Bildungssystem?  Wenn wir uns vergegenwaertigen, dass japanische</p>
<p>&#8211;<br />
Amerikanisierung durch eine Japanisierung ersetzt.  Doch bei</p>
<p>genauerem Hinsehen erweist sich wohl auch hier, dass Japan versucht,</p>
<p>sich von den drastischen Anforderungen einer Schriftkultur zu</p>
<p>sportliche Wettkampf oft genug zur feindlichen Auseinandersetzung und</p>
<p>zum Konflikt.  Im alten Griechenland, in China oder Japan wurde keine</p>
<p>Leistung gemessen, anstelle des Vergleichs stand die koerperliche</p>
<p>&#8211;<br />
wider.  AEhnliche Dokumente gibt es in Lateinamerika, Europa, Indien</p>
<p>und Japan.  Sie sind so nutzlos, wie Geschichte nur sein kann, wenn</p>
<p>neue Umstaende der menschlichen Selbstkonstituierung sich von den</p>
<p>Japan ist das Land der Gelegenheitsdichter. Wir besitzen Gedichte von</p>
<p>Kaisern und Kaiserinnen, Hofleuten, Gelehrten und Kurtisanen. Im</p>
<p>zehnten Jahrhundert unsrer Zeitrechnung war die Dichtkunst in Japan so</p>
<p>verbreitet, dass sich der Kaiser Daigo veranlasst sah, ein</p>
<p>&#8211;<br />
wuerden, einzusetzen. Ein solches Ministerium gibt es jetzt nicht mehr,</p>
<p>aber die Freude an der Formung kleiner Gedichte ist in Japan noch</p>
<p>heute allgemein.</p>
<p>&#8211;<br />
neben Yakamochi vor allem der Elegiker Hitomaro, der Landschafter</p>
<p>Akahito und der Realist Okura hervor. Hitomaro gilt in Japan als der</p>
<p>groesste Dichter der Nation. Man hat ihm Tempel errichtet, und sein</p>
<p>&#8211;<br />
nennen, dessen hervorragende koerperliche Schoenheit noch heute</p>
<p>sprichwoertlich in Japan ist.</p>
<p>&#8211;<br />
starren Zunftgesetzen auszuueben hatte, wie es ja auch in Deutschland</p>
<p>eine Zeitlang Sitte war. Auch in Japan wurden, genau wie bei uns,</p>
<p>Saengerwettstreite (Uta-Awase) veranstaltet, die sich uebrigens bis in</p>
<p>Vollzahl an das Ende der Welt geschickt wurden, wahrhaftig, ich glaube</p>
<p>nach Japan, und die an ihre Stelle tretenden begreiflicherweise nichts</p>
<p>von jenem m&#252;ndlichen Versprechen ihrer Vorg&#228;nger wussten.  Der</p>
<p>&#8211;<br />
dieser einzelne, der fr&#252;here Vorsteher jenes Hauses, habe &#252;berdies,</p>
<p>wie er aus verl&#228;sslichen Quellen wisse, k&#252;rzlich in Japan unter den</p>
<p>Heiden das Martyrium durch den Pfahl erlitten.</p>
<p>kann und tats&#228;chlich auch nationale Charakteristika entgegensetzt, ob</p>
<p>in Italien, Ru&#223;land, Deutschland oder Japan.  Auch mit Antworten ist</p>
<p>man leicht zur Hand.  Als es in Deutschland darum ging,</p>
<p>&#8211;<br />
Beim Vergleich mit anderen Kulturen haben die Amerikaner gern zum</p>
<p>Konkurrenten Japan geblickt und die Forderung erhoben, das</p>
<p>amerikanische Bildungssystem dem japanischen anzugleichen.  Die</p>
<p>Kritiker &#252;bersehen dabei, da&#223; die hohe Produktionsrate in Japan</p>
<p>weniger etwas mit dem Bildungsstand zu tun hat, sondern vielmehr auf</p>
<p>&#8211;<br />
gesamte wundervolle Ausr&#252;stung der Fernsehtechnologie mit einem</p>
<p>Schlage unbrauchbar.  Aus diesem Grunde ist Japan auch &#252;berhaupt</p>
<p>nicht an einem Paradigmenwechsel in der Fernsehtechnik, etwa dem</p>
<p>&#8211;<br />
Industriezweig, dessen Produkte in fast jedem Haushalt dieser Welt</p>
<p>pr&#228;sent sind, v&#246;llig neu erfinden m&#252;&#223;te.  Die das gebildete Japan</p>
<p>durchziehende Erwartung der Best&#228;ndigkeit greift mithin von der</p>
<p>&#8211;</p>
<p>nahmen die Inkas eine chronologische und statistische Erfassung von</p>
<p>Menschen, Tieren und Waren vor; auch in China, Japan und Indien</p>
<p>kannte man Aufzeichnungsmethoden, die der Schriftlichkeit</p>
<p>&#8211;<br />
fern&#246;stliche Kulturen (und alle anderen) gleicherma&#223;en.  So h&#228;lt</p>
<p>Japan zum Beispiel trotz der spektakul&#228;ren Leistungen bei der</p>
<p>Aneignung und Fortentwicklung neuer Technologien innerhalb seiner</p>
<p>&#8211;<br />
Ausdrucks-, Kommunikations- und Bedeutungsmittel zu entwickeln.</p>
<p>Einerseits zeigt sich Japan als eine an den Vorurteilen der</p>
<p>Schriftkultur und traditionellen Bildung ausgerichtete Gesellschaft,</p>
<p>streng hierarchisch organisiert, frauen- und fremdenfeindlich,</p>
<p>dogmatisch; andererseits, trotz der gegenw&#228;rtigen Krise in Japan,</p>
<p>beweist es eine erstaunliche F&#228;higkeit, sich auf die ver&#228;nderten</p>
<p>&#8211;<br />
&#228;hnlich bedeutende Beitr&#228;ge in den philosophischen Hauptschriften des</p>
<p>alten China und des alten Japan sowie in Hindu-Texten.  Anstelle</p>
<p>eines zwangsl&#228;ufig oberfl&#228;chlichen &#220;berblicks m&#246;chte ich ein Zitat</p>
<p>&#8211;<br />
Wertesysteme.  Die uns bekannten, immer wiederkehrenden</p>
<p>Mi&#223;verst&#228;ndnisse zwischen der westlichen Welt und Japan (aber auch</p>
<p>anderen, in gleicher Weise gepr&#228;gten asiatischen L&#228;ndern) lassen sich</p>
<p>&#8211;<br />
von Kontrollmechanismen f&#252;r Hochgeschwindigkeitsz&#252;ge und der neuen</p>
<p>effizienteren Toaster eingegangen.  In Japan wurde eine auf der Basis</p>
<p>dieser Logik arbeitende Waschmaschine 1993 auf den Markt gebracht,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>angemessene Ausstattung, Finanzierung der Schulen in den neuen</p>
<p>Bundesl&#228;ndern.  In Japan dauert die Schulzeit zwar nur zw&#246;lf Jahre,</p>
<p>beinhaltet aber insgesamt mehr Schultage (230 Schultage j&#228;hrlich im</p>
<p>&#8211;<br />
Vor- und Nachbereitung zu Hause, entsprechend weniger Zeit steht f&#252;r</p>
<p>Unterhaltung zur Verf&#252;gung.  Ist also Japan ein Modell f&#252;r unser</p>
<p>Bildungssystem?  Wenn wir uns vergegenw&#228;rtigen, da&#223; japanische</p>
<p>&#8211;<br />
Amerikanisierung durch eine Japanisierung ersetzt.  Doch bei</p>
<p>genauerem Hinsehen erweist sich wohl auch hier, da&#223; Japan versucht,</p>
<p>sich von den drastischen Anforderungen einer Schriftkultur zu</p>
<p>&#8211;</p>
<p>sportliche Wettkampf oft genug zur feindlichen Auseinandersetzung und</p>
<p>zum Konflikt.  Im alten Griechenland, in China oder Japan wurde keine</p>
<p>Leistung gemessen, anstelle des Vergleichs stand die k&#246;rperliche</p>
<p>&#8211;<br />
wider.  &#196;hnliche Dokumente gibt es in Lateinamerika, Europa, Indien</p>
<p>und Japan.  Sie sind so nutzlos, wie Geschichte nur sein kann, wenn</p>
<p>neue Umst&#228;nde der menschlichen Selbstkonstituierung sich von den</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Bed&#252;rfnisse und ihre Kaufkraft genau verzeichnet.  Menschen, die im</p>
<p>Silicon Valley, in Frankreich, Japan, Israel oder an einem anderen</p>
<p>Ort dieses Planeten virtuelle Gemeinschaften bilden, werden mit Hilfe</p>
<p>&#8211;<br />
erfolgreicheren Rehabilitationsformen nach Unf&#228;llen und Krankheit; in</p>
<p>Japan bereiten sich die Menschen mittels virtueller Realit&#228;t auf</p>
<p>Erdbeben und das richtige Verhalten in entsprechenden Notsituationen</p>
<p>&#8211;<br />
L&#228;nder mit hohen Zulassungsvoraussetzungen, also etwa Frankreich,</p>
<p>Deutschland oder Japan.</p>
<p>&#8211;<br />
angehen w&#252;rden.  Auch hier f&#246;rdert die staatliche Intervention&#8211;ganz</p>
<p>wie in Japan&#8211;Vorabsprachen und Vorentscheidungen und verhindert</p>
<p>Transparenz.  Im Mittelpunkt steht weniger das Ergebnis als ein</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und nenne deinen Namen mir! Im ganzen,</p>
<p>Vom Himmel treu geliebten Lande Japan.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Japan ist das Land der Gelegenheitsdichter. Wir besitzen Gedichte von</p>
<p>Kaisern und Kaiserinnen, Hofleuten, Gelehrten und Kurtisanen. Im</p>
<p>zehnten Jahrhundert unsrer Zeitrechnung war die Dichtkunst in Japan so</p>
<p>verbreitet, dass sich der Kaiser Daïgo veranlasst sah, ein</p>
<p>&#8211;<br />
w&#252;rden, einzusetzen. Ein solches Ministerium gibt es jetzt nicht mehr,</p>
<p>aber die Freude an der Formung kleiner Gedichte ist in Japan noch</p>
<p>heute allgemein.</p>
<p>&#8211;<br />
neben Yakamochi vor allem der Elegiker Hitomaro, der Landschafter</p>
<p>Akahito und der Realist Okura hervor. Hitomaro gilt in Japan als der</p>
<p>gr&#246;sste Dichter der Nation. Man hat ihm Tempel errichtet, und sein</p>
<p>&#8211;<br />
nennen, dessen hervorragende k&#246;rperliche Sch&#246;nheit noch heute</p>
<p>sprichw&#246;rtlich in Japan ist.</p>
<p>&#8211;<br />
starren Zunftgesetzen auszu&#252;ben hatte, wie es ja auch in Deutschland</p>
<p>eine Zeitlang Sitte war. Auch in Japan wurden, genau wie bei uns,</p>
<p>S&#228;ngerwettstreite (Uta-Awase) veranstaltet, die sich &#252;brigens bis in</p>
<p>meinem Vetter in Japan gewidmet</p>
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		<title>Syrien</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 14:41:12 +0000</pubDate>
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		<title>Geschichten aus Amerika V</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 23:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[9,76 Proz. zugenommen haben soll, w&#228;hrend die betreffende Zahl f&#252;r
Amerika,&#8211;das das schnellste Wachstum der Frauenarbeit aufweist,&#8211;2,07
Proz., f&#252;r England 1,34 Proz., f&#252;r Frankreich 0,19 Proz. und f&#252;r
d&#252;rfte, ist jedoch im wesentlichen auf den gro&#223;en Frauen&#252;berschu&#223;
zur&#252;ckzuf&#252;hren. Als Beweis daf&#252;r dient Amerika, dessen weibliche
Bev&#246;lkerung an Zahl hinter der m&#228;nnlichen zur&#252;ckbleibt und wo die
Frau am Erwerbsleben. Wir sehen auch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>9,76 Proz. zugenommen haben soll, w&#228;hrend die betreffende Zahl f&#252;r<br />
Amerika,&#8211;das das schnellste Wachstum der Frauenarbeit aufweist,&#8211;2,07<br />
Proz., f&#252;r England 1,34 Proz., f&#252;r Frankreich 0,19 Proz. und f&#252;r<br />
d&#252;rfte, ist jedoch im wesentlichen auf den gro&#223;en Frauen&#252;berschu&#223;<br />
zur&#252;ckzuf&#252;hren. Als Beweis daf&#252;r dient Amerika, dessen weibliche<br />
Bev&#246;lkerung an Zahl hinter der m&#228;nnlichen zur&#252;ckbleibt und wo die<br />
Frau am Erwerbsleben. Wir sehen auch, wie sehr er von der Zahl der<br />
alleinstehenden Frauen abh&#228;ngig ist: in Amerika ist er au&#223;erordentlich<br />
gering, in England sehr hoch und in raschester Zunahme begriffen. Da<br />
Berufe eingeteilt werden, gar zu verschiedene sind. Teils werden, wie in<br />
Amerika und England, die sozialen Schichten nicht scharf genug<br />
auseinandergehalten, teils Berufe zusammengeworfen, wie z.B. die der<br />
Frauen als Lehrerinnen, Handelsangestellte und Krankenpflegerinnen<br />
th&#228;tig sind. Wo sie, wie in Amerika, Zugang zu allen wissenschaftlichen<br />
Berufen haben, scheint ihre Neigung sie am meisten der Medizin und der<br />
die Bef&#228;higung der Frauen zum Staats- und Gemeindedienst gemacht hat: In<br />
England und Amerika werden Frauen haupts&#228;chlich im Bureaudienst, als<br />
Erzieher, Armenpfleger, Armenhaus-, Sanit&#228;ts- und Gewerbe-Inspektoren<br />
nur die Berufe ihnen offen stehen, sondern wo zu gleicher Zeit ein<br />
starker Frauen&#252;berschu&#223; konstatiert wurde. Wo, wie in Amerika, ein<br />
M&#228;nner&#252;berschu&#223; besteht, ist, trotz der Zulassung der Frauen zu allen<br />
Sie zeigt deutlich, da&#223; die Zunahme der b&#252;rgerlichen Frauenarbeit in<br />
England und Amerika, wo eine gro&#223;e Ausbreitungsm&#246;glichkeit f&#252;r sie<br />
besteht, eine weit raschere ist, als die der M&#228;nner.<br />
wiedergeben, und die sich &#252;ber zwei Jahrzehnte erstreckt, liegt f&#252;r<br />
Amerika vor:[338]</p>
<p>Von 100 Erwerbst&#228;tigen in Amerika waren</p>
<p>Der Umstand, da&#223; der weitaus gr&#246;&#223;te Teil der Lehrer in Amerika Frauen<br />
sind, f&#228;llt dabei besonders schwer ins Gewicht und beweist, da&#223; die<br />
Oesterreich, wird von diesem Fortschritt ebensowenig ber&#252;hrt, wie von<br />
der g&#252;nstigen Aenderung der k&#246;rperlichen Ausbildung, die in Amerika und<br />
England Platz greift. W&#252;rde der Entwicklung der weiblichen Muskelkraft<br />
daf&#252;r geraubt hat. Besser w&#228;re es f&#252;r sie, wenn sie, wie es in England<br />
und Amerika auch h&#228;ufig geschieht, in einen neuen, f&#252;r sie geeigneten<br />
Beruf eintritt, auf den sie sich teils durch Studium, teils durch<br />
wirtschaftlichen und industriellen Entwicklungstendenzen aufmerksam<br />
nachzugehen und die Reformversuche, die besonders in Amerika gemacht<br />
werden, weiter auszubilden. Im wesentlichen k&#228;me es darauf an, die<br />
Schranken anerkennt? Ich erinnere nur an die Vork&#228;mpferinnen der<br />
Sklavenbefreiung und der Frauenbewegung in Amerika, an die wachsende<br />
Zahl mutiger und durchaus selbst&#228;ndiger Schriftstellerinnen beider<br />
einen neuen Fortschritt. Schon in den zwanziger Jahren des 19.<br />
Jahrhunderts entstanden die ersten mechanischen Webereien in Amerika,<br />
England und Frankreich, durch die auch die Vorbereitungsarbeiten der<br />
und in Krefeld war ein Frauen&#252;berschu&#223; von 50% die Folge.[384] In<br />
Nord-Amerika wurden allein in den Spinnereien von Massachusetts 1816<br />
neben 10000 M&#228;nnern 66000 Frauen gez&#228;hlt[385], und in den</p>
<p>Was Amerika betrifft, so wird die Verschiebung in der Zusammensetzung<br />
der Erwerbsth&#228;tigen aus b&#252;rgerlichen und proletarischen Elementen durch<br />
Ausnahme von Deutschland und Oesterreich, wesentlich abgenommen hat,<br />
eine Abnahme, die sich f&#252;r England und Amerika auch in den absoluten<br />
Zahlen ausdr&#252;ckt. In der Industrie ist ihre Zunahme in Deutschland und<br />
Amerika eine raschere als die M&#228;nnerarbeit, w&#228;hrend sie in Oesterreich<br />
und Frankreich von dieser &#252;berrannt wird, obwohl eine absolute Zunahme<br />
wechselnder Art hat &#252;berall eine Verschiebung zu Gunsten der M&#228;nner<br />
stattgefunden, die sich in Amerika sogar auf die absoluten Zahlen<br />
erstreckt. Die weiblichen Dienstboten dagegen haben, mit Ausnahme von<br />
Amerika, rascher zugenommen als die m&#228;nnlichen, die, wieder mit Ausnahme<br />
von Amerika, &#252;berall an Zahl bedeutend zur&#252;ckgingen. Eine absolute<br />
Verminderung fand in Oesterreich und Frankreich auch f&#252;r die weiblichen<br />
charakteristisch ist auch die M&#246;beltischlerei: Deutschland z&#228;hlt darin<br />
wenig &#252;ber 1/2 %, England 15, Amerika 7 % Frauen. Umgekehrt zeigt es<br />
sich, da&#223; in anderen Berufen die Frauenarbeit in den industriell<br />
diene die Glasbl&#228;serei: Oesterreich z&#228;hlt 32 %, Deutschland 12, England<br />
8 und Amerika 1/2 % Arbeiterinnen, oder die Setzerei und Druckerei, in<br />
der Oesterreich 16, Deutschland 14, England nur 5 % weibliche Arbeiter<br />
und die Schuhmacherei. Eine statistische Darstellung fehlt so gut wie<br />
vollst&#228;ndig. F&#252;r Amerika gilt dasselbe. Auch hier ist die<br />
Konfektionsindustrie das wichtigste Glied der Hausindustrie, die ihre</p>
<p>Die Zusammenstellung zeigt mit Ausnahme von Amerika &#252;berall eine Abnahme<br />
der Zahl der Dienstboten, und die Zunahme in Amerika f&#228;llt auch nicht<br />
schwer ins Gewicht, weil der Prozentsatz von 1880 ein ungemein niedriger</p>
<p>F&#252;r Amerika ist ein allgemeiner Vergleich nicht m&#246;glich. Dagegen liegt<br />
eine Spezialerhebung vor, die nicht ohne Wert f&#252;r die vorliegende Frage<br />
besten Fall 26,18 Mk., die weiblichen dagegen nur 18,28 Mk.[497] Die<br />
Marmorpoliererinnen an den Niagara-Marmorbr&#252;chen in Nord-Amerika<br />
verdienen 4,80 $ bis 8 $ die Woche, ihre m&#228;nnlichen Kollegen 9 bis 18 $<br />
gro&#223;st&#228;dtischen Hausindustrie, mit ihrem Gefolge an physischem und<br />
sittlichem Elend. F&#252;r England und Amerika gilt dasselbe, nur da&#223; dort<br />
die billigen Arbeitskr&#228;fte durch die armen Einwanderer gestellt werden.<br />
gel&#252;ftete, halbdunkle R&#228;ume neben dem Laden zur Unterkunft<br />
angewiesen[711]; in England und Amerika gilt dasselbe sogar in den<br />
gro&#223;en St&#228;dten und Gesch&#228;ften. Londoner Verk&#228;uferinnen m&#252;ssen sich oft<br />
bef&#246;rderte; in Frankreich sind es zum gro&#223;en Teil belgische Arbeiter,<br />
die sich saisonweise verdingen; auch in Amerika zeigt sich je nach den<br />
Erfordernissen der landwirtschaftlichen Betriebe eine innere Wanderung<br />
gen&#246;tigten Bauernkinder[734], in au&#223;ereurop&#228;ischen L&#228;ndern, besonders in<br />
Amerika, durch die Sklaven gedeckt.</p>
<p>1898, zogen allein 42418 aus den Provinzen zu.[808] Von ihren<br />
Arbeitskolleginnen in Wien kommen 87 % von au&#223;erhalb.[809] In Amerika<br />
sind die meisten Dienstm&#228;dchen arme Ausl&#228;nderinnen, deren Anspr&#252;che weit<br />
zu erh&#246;hen, ist bereits in weite Kreise gedrungen und hat verschiedene<br />
Projekte hervorgerufen. In Amerika wird sie zum Teil in der von mir<br />
vertretenen Weise der Verwirklichung entgegengef&#252;hrt[889], zum Teil<br />
zu Gunsten der B&#252;rgerrechte der Frau an Boden gewinnt,&#8211;und sie hat in<br />
Amerika, in Australien und in England bereits gro&#223;e Siege zu<br />
verzeichnen&#8211;desto dringender wird die Aufgabe, das weibliche Geschlecht<br />
jene Niederlassungen b&#252;rgerlicher M&#228;nner und Frauen inmitten der<br />
Arbeiterviertel, wie sie Amerika und England in betr&#228;chtlicher Zahl<br />
aufweist, stehen schon eine Stufe h&#246;her, weil diejenigen, die ihr Geld,<br />
Universit&#228;ts-Ausdehnungs-Bewegung, die in England ihren Ausgang nahm und<br />
sich in Amerika, Frankreich, Oesterreich, Deutschland, D&#228;nemark, Finland<br />
mit mehr oder weniger Erfolg ausbreitete, geh&#246;ren die d&#228;nischen<br />
vor gesundheitlichen Gefahren. Wir haben gesehen, wie gro&#223; diese<br />
thats&#228;chlich sind, und sowohl in England wie in Amerika wird der Kampf<br />
gegen die Hausindustrie, von b&#252;rgerlichen Kreisen ausgehend, von diesem<br />
geschieht, wenn Kochfrauen, Aufw&#228;rterinnen, Lohndiener besch&#228;ftigt<br />
werden.[907] In Amerika hat sich zu diesem Zweck ein besonderer<br />
Frauenverein gebildet, der f&#252;r den h&#228;uslichen Dienst die</p>
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		<title>Geschichten aus Amerika II</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 22:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Hans m&#246;chte nach Amerika,
und Fritz zu Tante Lotte,
Hans moechte nach Amerika,
und Fritz zu Tante Lotte,
v. Kittlitz, Denkw&#252;rdigkeiten auf einer Reise nach d. russ. Amerika,
Mikronesien u. Kamtschatka (1826 etc.). Gotha 1858.
      anzueignen
§ 16. Behandlung der Naturv&#246;lker durch die Weissen. Afrika. Amerika
§ 17. Fortsetzung. Der stille Ozean
Fuchsinseln und die ihnen verwandten St&#228;mme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans m&#246;chte nach Amerika,<br />
und Fritz zu Tante Lotte,</p>
<p>Hans moechte nach Amerika,<br />
und Fritz zu Tante Lotte,</p>
<p>v. Kittlitz, Denkw&#252;rdigkeiten auf einer Reise nach d. russ. Amerika,<br />
Mikronesien u. Kamtschatka (1826 etc.). Gotha 1858.<br />
      anzueignen<br />
§ 16. Behandlung der Naturv&#246;lker durch die Weissen. Afrika. Amerika<br />
§ 17. Fortsetzung. Der stille Ozean<br />
Fuchsinseln und die ihnen verwandten St&#228;mme auf den n&#228;chsten K&#252;sten von<br />
Amerika, die wir hier gleich erw&#228;hnen, weil auch sie wie die<br />
Kamtschadalen unter demselben Drucke Russlands stehen. Langsdorff fand<br />
Lebensunf&#228;higkeit dieser St&#228;mme ge&#228;ussert hat. P&#246;ppig (386) sagt von<br />
Amerika: »Es ist eine unbezweifelte Thatsache, dass der kupferfarbene<br />
Mensch die Verbreitung europ&#228;ischer Civilisation nicht in seiner N&#228;he</p>
<p>So schrieb 1840 ein deutscher Gelehrter, der lange Reisen in Amerika<br />
gemacht hatte. Auch Carus Phantastereien von Tag-, Nacht- und<br />
Lebensf&#228;higkeit der tieferstehenden und mangelhaft organisirten Raçen in<br />
Amerika (Waitz 3, 45) und den Kolonieen in Afrika, Neuholland und<br />
Polynesien gesprochen; da man denn sich auch weiter kein Gewissen<br />
und Polynesien, da hier eine Hauptursache der Entv&#246;lkerung, welche in<br />
Amerika so wirksam war, der Druck durch die Weissen, in Polynesien ganz<br />
wegfalle, in Australien wenigstens nicht weitgreifend gewirkt habe.<br />
zwar &#252;berall bekannt genug, wo die Europ&#228;er hinkommen, und so also auch<br />
von Alters her in Afrika und Amerika, wo sie eingeschleppt wurde (in<br />
Californien nach Rollin, La Perouses Schiffsarzt bei La Perouse 2, 289;<br />
die schlimmste Geissel aller Naturv&#246;lker. Am bekanntesten ist dies von<br />
Amerika, in dessen n&#246;rdlicher H&#228;lfte sie zuerst um 1630 auftraten (Waitz<br />
b, 15). Neun Zehntel von den Nordindianern rafften sie hin; die<br />
einen Europ&#228;er hinzuraffen, auf den Antillen, zu deren Entv&#246;lkerung sie<br />
wesentlich beigetragen haben. Ueberall, in ganz Amerika, waren die<br />
Verw&#252;stungen so arg, dass die Todten bisweilen unbeerdigt blieben, weil</p>
<p>Allein nicht bloss auf Amerika beschr&#228;nken sich die Verheerungen der<br />
Pocken. 1767 brachen sie, eingeschleppt durch einen russischen Soldaten,<br />
verfehlte, die Wirkungen der Seuche erst recht schlimm zu machen<br />
(M&#246;renhout 2, 405). In Amerika wendete man gegen die Blattern<br />
vornehmlich Dampfb&#228;der mit unmittelbar folgenden kalten Abwaschungen an</p>
<p>In Amerika finden wir so ziemlich dasselbe. Denn auch die Mexikaner,<br />
obwohl t&#252;chtige Chirurgen und mit mancherlei medizinischen Mitteln<br />
in Gefahr, von den erbitterten Angeh&#246;rigen arg gemisshandelt oder<br />
get&#246;dtet zu werden. F&#252;r Amerika bringt Waitz und die angef&#252;hrten Autoren<br />
eine Menge Beispiele bei: f&#252;r Afrika gen&#252;ge eins, welches bei Sparmann<br />
Heilung verh&#252;te. Denn jeder ungl&#252;ckliche Ausgang einer Krankheit gilt<br />
als bewirkt durch st&#228;rkeren Zauber, hier und in Amerika und Polynesien.</p>
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		<item>
		<title>Norwegen</title>
		<link>http://www.k-acker.de/norwegen-124.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/norwegen-124.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 21:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Mill.), Belgien, Portugal, Italien, die Philippinen, Puerto Rico,
Argentinien, Niederlande, Norwegen etc.
&#8211;
1544 enthielt den Verzicht des Hauses Habsburg auf die Krone von
D&#228;nemark-Norwegen. Im Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg wurde
die Stadt 1632-35 abwechselnd von den Schweden, den Kaiserlichen
&#8211;
&#246;sterreichische S. = 1 k&#246;lnische Mark fein Silber. Der
d&#228;nische S. = 4,551 Mark. In Norwegen ist der S. derselbe wie
in D&#228;nemark, er wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mill.), Belgien, Portugal, Italien, die Philippinen, Puerto Rico,</p>
<p>Argentinien, Niederlande, Norwegen etc.</p>
<p>&#8211;<br />
1544 enthielt den Verzicht des Hauses Habsburg auf die Krone von</p>
<p>D&#228;nemark-Norwegen. Im Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg wurde</p>
<p>die Stadt 1632-35 abwechselnd von den Schweden, den Kaiserlichen</p>
<p>&#8211;<br />
&#246;sterreichische S. = 1 k&#246;lnische Mark fein Silber. Der</p>
<p>d&#228;nische S. = 4,551 Mark. In Norwegen ist der S. derselbe wie</p>
<p>in D&#228;nemark, er wird seit 1. Jan. 1874 zu 4 Kronen à 30</p>
<p>dieselben, in den Niederlanden, Gro&#223;britannien, Finnland,</p>
<p>Deutschland ist eine geringe, in Schweden und Norwegen eine</p>
<p>betr&#228;chtliche Abnahme zu verzeichnen. 95 Proz. des</p>
<p>&#8211;<br />
Kieler Sprotten. In Hamburg wird auch der Stint zu &#8220;Kieler</p>
<p>Sprotten&#8221; verarbeitet. In Norwegen macht man die S. ein und bringt</p>
<p>sie als Anschovis in den Handel, wie sich auch den Sardellen u.</p>
<p>&#8211;<br />
Teilnahme an der gemeinsamen Gesetzgebung abgeordnet. Ebenso stehen</p>
<p>Schweden und Norwegen seit 1814 in Realunion, w&#228;hrend die</p>
<p>Elbherzogt&#252;mer Schleswig und Holstein ehedem zu einander im</p>
<p>wahrscheinlich im nord&#246;stlichen Europa heimisch, wo er in</p>
<p>Norwegen bis 63° n&#246;rdl. Br. vorkommt, und findet sich bei</p>
<p>uns vielfach verwildert. Linné u. a. unterscheiden drei</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Frankreich 30, D&#228;nemark 22, Norwegen 15, Schweden 11,</p>
<p>Ru&#223;land</p>
<p>&#8211;<br />
9279 qkm (168,5QM.) mit (1876) 110,965 Einw. umfa&#223;t, im</p>
<p>s&#252;dwestlichen Norwegen, am Buknfjord, durch Eisenbahn mit</p>
<p>Egersund verbunden, ist auf felsigem Boden nach wiederholten</p>
<p>&#8211;<br />
Steenstrup, Johann Japetus Smith, Zoolog und</p>
<p>Pr&#228;historiker, geb. 8. M&#228;rz 1813 zu Vang in Norwegen, war</p>
<p>bis 1845 Lektor f&#252;r Mineralogie in Sor&#246;, dann Professor</p>
<p>&#8211;<br />
Steffens, Henrich, Philosoph, Naturforscher und Dichter,</p>
<p>geb. 2. Mai 1773 zu Stavanger in Norwegen, widmete sich seit 1790</p>
<p>zu Kopenhagen naturwissenschaftlichen Studien, bereiste dann</p>
<p>Norwegen, er&#246;ffnete 1796 zu Kiel naturwissenschaftliche</p>
<p>Vorlesungen, wandte sich aber schon im folgenden Jahr nach Jena, wo</p>
<p>&#8211;<br />
&#220;bertragung des franz&#246;sischen Systems von Tondeur. Auch</p>
<p>in Schweden, Norwegen, D&#228;nemark, den Niederlanden,</p>
<p>Ru&#223;land, Polen, B&#246;hmen und den &#252;brigen slawischen</p>
<p>&#8211;<br />
1860 zeigten sich Fausth&#252;hner in Holland und England, 1861 in</p>
<p>Norwegen und Nordchina, 1863 aber erfolgte eine gro&#223;e</p>
<p>Einwanderung, welche sich von Galizien bis Island, von</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Storthing, die reichsst&#228;ndige Versammlung von</p>
<p>Norwegen (s. d., S. 250).</p>
<p>&#8211;<br />
Sutherland (spr. ss&#246;therl&#228;nd, &#8220;S&#252;dland&#8221;,</p>
<p>mit Bezug auf Norwegen), eine der n&#246;rdlichen Grafschaften</p>
<p>Schottlands, vom Atlantischen Ozean und der Nordsee besp&#252;lt,</p>
<p>&#8211;<br />
von Dresden und Mei&#223;en), Th&#252;ringen, im Odenwald, in</p>
<p>M&#228;hren, Norwegen, Irland und Nordamerika. Er dient, wie schon</p>
<p>im alten &#196;gypten, zu architektonischen Zwecken, S&#228;ulen,</p>
<p>&#8211;<br />
Belgien 2,0, Schweiz 2,2, &#214;sterreich &#8211; Ungarn 2,1, Deutschland</p>
<p>1,5, Schwe-den 0,8, Gro&#223;britannien 0,6, Norwegen 1,15,</p>
<p>Ru&#223;land 0,6(?), Frankreich 0,95, Italien 0,6, D&#228;nemark</p>
<p>Tana, 1) (Tanaelv) Flu&#223; in Norwegen, entsteht aus</p>
<p>dem Znsammenflu&#223; des Anarjokka (Enaraelv) und des Karasjokka,</p>
<p>&#8211;<br />
W&#228;ldern Mittel- und S&#252;deuropas von den britischen Inseln,</p>
<p>dem mittlern Norwegen, Schweden und Ru&#223;land</p>
<p>s&#252;dw&#228;rts bis Spanien, Sizilien, Griechenland und zum</p>
<p>&#8211;<br />
India, Japan and China&#8221; (1856). Von 1856 bis 1858 von neuem auf</p>
<p>Reisen, besuchte er namentlich Lappland und Norwegen, dann</p>
<p>Griechenland und Kreta, Polen und Ru&#223;land. Fr&#252;chte</p>
<p>&#8211;<br />
Luxemburg, Montenegro, Natal, Niederlande (zugleich f&#252;r</p>
<p>Niederl&#228;ndisch-Indien), Norwegen, &#214;sterreich-Ungarn,</p>
<p>Persien, Portugal, Rum&#228;nien, Ru&#223;land, Schweden, Schweiz,</p>
<p>(Gartenthymian, r&#246;mischer Quendel), ein niedriger Halbstrauch</p>
<p>in S&#252;deuropa, in Deutschland und noch in Norwegen h&#228;ufig</p>
<p>in den G&#228;rten zum K&#252;chengebrauch und der Bienen wegen</p>
<p>&#8211;<br />
Tidemand, Adolf, norweg. Maler, geb. 14. Aug. 1814 zu</p>
<p>Mandal in Norwegen, bildete sich zuerst auf der Kunstakademie zu</p>
<p>Kopenhagen und seit 1837 in D&#252;sseldorf bei Th. Hildebrandt und</p>
<p>&#8211;<br />
M&#252;nchen, sp&#228;ter nach Italien und kehrte dann nach</p>
<p>Norwegen zur&#252;ck. Hier malte er einige Bildnisse f&#252;r die</p>
<p>Universit&#228;t in Christiania und machte Volksstudien in den</p>
<p>Gebirgsth&#228;lern. Von 1846 bis 1848 lebte er wieder zu</p>
<p>D&#252;sseldorf, dann abermals in Norwegen und seit 1849 in der</p>
<p>Regel im Winter in D&#252;sseldorf, im Sommer in Norwegen. Er starb</p>
<p>25. Aug. 1876 in Christiania. Um T. scharte sich ein zahlreicher</p>
<p>&#8211;<br />
vieler Silikatgesteine und auf sekund&#228;rer Lagerst&#228;tte</p>
<p>vor. Grosse Kristalle (bis zu 8 kg schwer) liefern Norwegen und</p>
<p>Nordamerika, die Eisenrosen stammen vom Gotthard. Sande werden in</p>
<p>&#8211;<br />
kg. Schiffs- oder Seetonne, Schiffsfrachtgewicht, = 1000 kg;</p>
<p>&#252;ber Registertonne s. Schiffsvermessung; in Schweden, Norwegen</p>
<p>und D&#228;nemark ist T. Feldma&#223;: die schwedische T. Landes</p>
<p>&#8211;<br />
Talk- und Chloritschiefern eng verkn&#252;pft, kommt in den Alpen</p>
<p>(Chiavenna), in Norwegen und Nordamerika vor und eignet sich durch</p>
<p>seine Weichheit, welche Schneiden und Drehen gestattet, sowie durch</p>
<p>&#8211;<br />
Schankgewerbes nur auf Grund einer allj&#228;hrlich zu erneuernden</p>
<p>Konzession gestattet ist. Gesetze in Norwegen 1871, in Schweden</p>
<p>1857 und 1869, nach denen in jeder Gemeinde die Zahl der Schenken</p>
<p>&#8211;<br />
Griechenland mit 2,425,124, Ru&#223;land mit 2,030,714, Italien</p>
<p>mit 956,537, Schweden und Norwegen mit 208,587, das Deutsche Reich</p>
<p>mit 163,833 T. Am ausw&#228;rtigen Schiffsverkehr ist der Hafen von</p>
<p>&#8211;<br />
gro&#223;e Kristalle sind der H&#246;rlberg in Bayern, das</p>
<p>Zillerthal und andre Orte in Tirol, Norwegen, f&#252;r farblosen T.</p>
<p>Elba, f&#252;r Rubellit Elba und Rozna in M&#228;hren; gr&#252;ne,</p>
<p>&#8211;<br />
Einseitigkeit des Lingschen Systems, in ausreichenderer Zeit</p>
<p>gepflegt als in Deutschland; auch werden sie hier und in Norwegen</p>
<p>durch Vereine (in Schweden i. J. 1885: 46 mit 2500 Mitgliedern)</p>
<p>&#8220;Sie waren nie in Norwegen?&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Zeit ihm auch hier nicht mehr einsam genug w&#228;re. Nun, dann war ja</p>
<p>Norwegen da, die Sch&#228;ren und Fjords. Und immer so weiter, bis in die</p>
<p>letzte grosse Einsamkeit. Auf diesem R&#252;ckzug war er ja doch.</p>
<p>Anfangs ist er flu&#223;artig schmal, sp&#228;ter wird er breit und enth&#228;lt</p>
<p>viele Inseln, scherenartig wie in Norwegen und Schweden; auf einer</p>
<p>derselben standen die grauen Ruinen einer Burg. An den Ufern befinden</p>
<p>&#8211;<br />
aber keineswegs den K&#246;nig von D&#228;nemark, sondern den franz&#246;sischen</p>
<p>Marschall Bernadotte, der einige Jahre sp&#228;ter auch Norwegen von D&#228;nemark</p>
<p>losri&#223;, das nun in Personalunion mit Schweden verbunden wurde. D&#228;nemark</p>
<p>  Vaterlandsweise (Mo)</p>
<p>  Ein Lied f&#252;r Norwegen (Mo)</p>
<p>  Norwegens Antwort auf die Reden im schwedischen Ritterhaus</p>
<p>&#8211;<br />
  K&#246;nig Friedrich der Siebente (B)</p>
<p>  Als Norwegen nicht helfen wollte (B)</p>
<p>  An den Danebrog (Mj)</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Da scholl ein Vorw&#228;rts durch Norwegen hin</p>
<p>In V&#228;terzunge, mit V&#228;tersinn!</p>
<p>&#8211;<br />
Dort machte man Mode und kritische Normen,</p>
<p>Und wollt&#8217; ein gut St&#252;ckchen Norwegen formen.</p>
<p>  Das wird die Geschichte</p>
<p>&#8211;<br />
k&#246;nnen, wenn sie sich mit den Ausl&#228;ndern messen, dann werde ich ganz</p>
<p>traurig. Und dann ist der Boden hier in Norwegen so schlecht gegen den</p>
<p>im Auslande; es lohnt sich gar nicht, etwas damit anzufangen. Au&#223;erdem</p>
<p>&#8211;<br />
Kette als Preis. &#220;berreicht wurde sie mir mit folgenden Worten: Nehmen</p>
<p>Sie diese Kette mit nach Norwegen und &#252;bergeben Sie sie als ehrerbietige</p>
<p>Huldigung spanischer Kavaliere der sch&#246;nsten Frau ihrer Heimat!</p>
<p>  Vaterlandsweise (Mo)</p>
<p>  Ein Lied fuer Norwegen (Mo)</p>
<p>  Norwegens Antwort auf die Reden im schwedischen Ritterhaus</p>
<p>Da scholl ein Vorwaerts durch Norwegen hin</p>
<p>In Vaeterzunge, mit Vaetersinn!</p>
<p>&#8211;<br />
Dort machte man Mode und kritische Normen,</p>
<p>Und wollt&#8217; ein gut Stueckchen Norwegen formen.</p>
<p>  Das wird die Geschichte</p>
<p>&#8211;<br />
koennen, wenn sie sich mit den Auslaendern messen, dann werde ich ganz</p>
<p>traurig. Und dann ist der Boden hier in Norwegen so schlecht gegen den</p>
<p>im Auslande; es lohnt sich gar nicht, etwas damit anzufangen. Ausserdem</p>
<p>&#8211;<br />
Kette als Preis. Ueberreicht wurde sie mir mit folgenden Worten: Nehmen</p>
<p>Sie diese Kette mit nach Norwegen und uebergeben Sie sie als ehrerbietige</p>
<p>Huldigung spanischer Kavaliere der schoensten Frau ihrer Heimat!</p>
<p>Menschenverstand verleihen will!&#8217; Was hilft mich das? In allen Nestern von</p>
<p>Italien, Frankreich, Schweden, Norwegen, England, Holland, wo wir</p>
<p>herumfuhren, habe ich keine Kosten gescheut; ich mag gar nicht denken, was</p>
<p>Menschenverstand verleihen will!&#8217; Was hilft mich das? In allen Nestern</p>
<p>von Italien, Frankreich, Schweden, Norwegen, England, Holland, wo wir</p>
<p>herumfuhren, habe ich keine Kosten gescheut; ich mag gar nicht denken,</p>
<p>Seit dem Jahre 1898 sind sie offiziell zur Advokatur zugelassen.</p>
<p>Norwegen war darin mit gutem Beispiel vorangegangen. Der erste</p>
<p>juristische Verein hatte sich mit solchem Nachdruck auf die Seite der</p>
<p>&#8211;<br />
gewohnte Erscheinung. Im Post- und Telegraphendienst befinden sich</p>
<p>Frauen in Norwegen und Schweden schon seit 1857 resp. 1860.</p>
<p>_Unfallversicherung_, die in Deutschland, Oesterreich, der Schweiz,</p>
<p>Norwegen und Finland obligatorisch ist. Sie wird nur von den</p>
<p>Unternehmern aufgebracht, und hat daher den gro&#223;en Vorteil gehabt, zur</p>
<p>Sache zu besch&#228;ftigen, als in der Nacht vom 26. zum 27. auf der</p>
<p>Sternwarte zu Cantokeino in Finnland, in Norwegen, in der Nacht vom 28.</p>
<p>zum 29. auf der des Isfjord und auf Spitzbergen, die Norweger auf einer</p>
<p>&#8211;<br />
Nachher folgte der finnische Meerbusen, das Inselgewirr von Abo, die</p>
<p>Ostsee, Schweden in der Breite von Stockholm, Norwegen in der von</p>
<p>Christiania &#8212; zweitausend Kilometer in nur zehn Stunden! Wahrlich, man</p>
<p>&#8211;<br />
Danach unterbrach er seinen Lauf, und zwar genau &#252;ber dem ber&#252;hmten</p>
<p>Wasserfall des Rjukanfos in Norwegen. Der Gusta, dessen Gipfel diesen</p>
<p>herrlichen Theil von Telemarken beherrscht, erschien gleich einem</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Nachdem der Aeronef n&#228;mlich Norwegen in der H&#246;he des Gusta verlassen,</p>
<p>hatte er sich nach dem S&#252;den zu gewendet und folgte jetzt genau dem</p>
<p>nicht weiter geleistet. Zur Zeit, als ich in Marokko anwesend war, vertrat</p>
<p>Schweden und Norwegen zugleich Preussen.</p>
<p>die leidenschaftliche Liebe langer Jahre wurde. Die Aufgabe, Ibsens</p>
<p>Verswerke zu &#252;bertragen, f&#252;hrte mich 1898 nach Norwegen. Ich lernte Henrik</p>
<p>Ibsens teure Person kennen und durfte in den &#220;bersetzungen von &#8216;Brand&#8217; und</p>
<p>gefunden wird; sp&#228;ter hat man diess Fossil, wenn auch weniger sch&#246;n, in</p>
<p>mehreren Gegenden gefunden, wie am Baikalsee, in Norwegen, Gr&#246;nland,</p>
<p>Ingermannland u.s.w. Werner stellte ihn gleich (1780) neben den Feldspath.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Der Datolith ist ein seltenes Fossil, welches ausgezeichnet in Norwegen</p>
<p>vorkommt. Esmark in Schweden gab den Namen, fixirte die Gattung. Klaproth</p>
<p>stimmt &#252;berein mit dem, was &#252;ber Tety von Madagaskar, Radesyge von</p>
<p>Norwegen, Spirokolon w&#228;hrend der Zeit der griechischen Freiheitskriege</p>
<p>1820-1825, Belegh in Arabien (_Palgrave_) und die endemische Syphilis</p>
<p>Zehn Jahre lang befuhr er noch die Meere, von Danzig bis Lissabon, von</p>
<p>Amsterdam bis Norwegen, von London bis Westindien; bald im eignen</p>
<p>Interesse, das aber nie ein Gelingen bescherte, bald im Auftrag fremder</p>
<p>  gro&#223;en See zu ihrer Bezeichnung nach sich. Im Jahre 1702 den</p>
<p>  5. Febr. sank ein Edelhof bei Friedrichshall in Norwegen, Berge</p>
<p>  genannt, 600 Fu&#223; in die Erde hinab, wobei 14 Menschen und 200 St&#252;ck</p>
<p>mittellos. Eines Tages die Kr&#228;fte zusammengerafft; Elektrotechnik</p>
<p>studiert; gehungert; nach Schweden gegangen, nach Norwegen. Mich</p>
<p>anheuern lassen auf einem Walfischf&#228;nger; zwei Winter im gr&#246;nl&#228;ndischen</p>
<p>                  D&#228;nemark, Norwegen, Schweden, Island,</p>
<p>                 den Orkney-, Schetland-, Faroer-Inseln.</p>
<p>Gesch&#228;ftsf&#252;hrer stimmte sofort bei; es war n&#228;mlich eine ganz</p>
<p>ausgezeichnete Spekulation, das Hauptgesch&#228;ft nach Norwegen zu verlegen</p>
<p>und in Spanien eine Filiale zu unterhalten. So brachen sie denn auf &#8211;</p>
<p>&#8211;<br />
ein drittes, viertes, f&#252;nftes, sechstes Mal &#8212; immer war&#8217;s der</p>
<p>Junge!&#8211;brachte ihn leider auch in Norwegen aus dem Gleichgewicht. Im</p>
<p>warmen wie im kalten Klima &#8212; der Junge war immer gleich eklig!</p>
<p>&#8211;<br />
junge Volk begriff, da&#223; er von ihm ausging. Das &#8220;Hochgeborene&#8221;, das</p>
<p>darin liegt, in einer Natur wie dem westlichen Norwegen zur Welt</p>
<p>gekommen und aufgewachsen zu sein, besteht eben darin, da&#223; die Natur den</p>
<p>&#8211;<br />
Schaufenster aus. Es war wie ein Wahrzeichen der Heimat.&#8221; &#8212; &#8220;Nein! Das</p>
<p>ist nicht Norwegen!&#8221; sagte der Pastor. &#8220;Das ist in der Hauptsache nichts</p>
<p>als unhaltbare Juristerei.&#8221; Verwundert &#252;ber diese Antwort des Pastors</p>
<p>&#8211;<br />
von weit, weit hergekommen sei &#8212; erz&#228;hlte ohne Worte; die waren unter</p>
<p>ihnen nicht n&#246;tig: T&#252;r um T&#252;r hatte sie aufgeschlossen, um in Norwegen</p>
<p>einzudringen; kaum hatte sie die eine ge&#246;ffnet, so lag dahinter eine</p>
<p>&#8211;<br />
Deutsch, die begeisterten Worte eines deutschen Botanikers &#252;ber diese</p>
<p>prachtvolle Giftpflanze wieder, die er in Norwegen gefunden hatte.</p>
<p>Doktor Kent &#252;berreichte ihr liebensw&#252;rdig eine =Pelygala amara=[5]; er</p>
<p>&#8211;<br />
Saal war. Doch er verga&#223; sie; denn der Anblick hier war in gewisser Art</p>
<p>neu f&#252;r ihn; er kannte von Norwegen nur die Westk&#252;ste und Kristiania.</p>
<p>Ein Ball in einer kleinen norwegischen Binnenstadt ist etwas ganz</p>
<p>&#8211;</p>
<p>»Nicht, wenn alle M&#228;nner aus Bohusl&#228;n und Norwegen zusammenk&#228;men, um</p>
<p>Rache an Euern M&#246;rdern zu nehmen, w&#252;rden sie imstande sein, sie zu</p>
<p>Ort der Handlung auf Frau Alvings Besitzung an einem gro&#223;en Fjord im</p>
<p>westlichen Norwegen.</p>
<p>Gleich dem, der an Ferro und Gomera vor&#252;berstreicht, wirft er alle Jahre</p>
<p>an die Westk&#252;sten von Irland und Norwegen Fr&#252;chte von B&#228;umen, welche dem</p>
<p>hei&#223;en Erdstrich Amerikas eigenth&#252;mlich sind. Am Strande der Hebriden</p>
<p>&#8211;<br />
      auffallend. Auf Island z. B. ist auf dem Osterj&#246;ckull, unter 65° der</p>
<p>      Breite, die Grenze des ewigen Schnees in 482, in Norwegen dagegen,</p>
<p>      unter 67°, fern von der K&#252;ste in 600 Toisen H&#246;he, und doch sind hier</p>
<p>&#8211;<br />
wieder ersetzt, was die tropische Str&#246;mung wegrei&#223;t. Diese Str&#246;mung f&#252;hrt</p>
<p>die tropische Seetraube in hohe Breiten, an die K&#252;sten von Norwegen und</p>
<p>Frankreich, und die Algen werden s&#252;dw&#228;rts von den Azoren keineswegs vom</p>
<p>&#8211;<br />
Wundert man sich, an der Grenze Lapplands Kirchen im reinsten griechischen</p>
<p>Styl [In Skelestar bei Torneo. S. Buch, Reise in Norwegen] anzutreffen, so</p>
<p>&#252;berraschen einen dergleichen erste Kunstversuche noch mehr in einem</p>
<p>Gleich dem, der an Ferro und Gomera vorueberstreicht, wirft er alle Jahre</p>
<p>an die Westkuesten von Irland und Norwegen Fruechte von Baeumen, welche dem</p>
<p>heissen Erdstrich Amerikas eigenthuemlich sind. Am Strande der Hebriden</p>
<p>Hafen sehen oder erreichen, als wir mit Einbruch der Nacht in die</p>
<p>Scheren an der s&#252;dlichsten Spitze von Norwegen gerieten, wo wir zwar mit</p>
<p>M&#252;he auf siebzig bis achtzig Klafter vor Anker kamen, aber doch nicht</p>
<p>&#8211;<br />
mir heran: »Ei, Kapit&#228;n, wo denn nun hin?« &#8212; »Wie?« rief ich in Gift</p>
<p>und Galle, »Ihr seid Steuermann und begreift das nicht? Nach Norwegen</p>
<p>geht der Kurs, und dort geradezu auf den Galgen los. Will ich meines</p>
<p>&#8211;<br />
Erw&#228;gung, da&#223;, da die Kerle dergestalt zu Kreuze gekrochen, die Fahrt</p>
<p>nach Norwegen nur eine unn&#246;tige Zeitversplitterung sein und es besseren</p>
<p>Vorteil versprechen werde, in See zu bleiben und meine Reise m&#246;glichst</p>
<p>&#8211;<br />
die Vorstellung aufl&#246;sten, das herrenlose Wrack mit dem grauenden Morgen</p>
<p>wieder aufzusuchen, es ins Schlepptau zu nehmen und nach Norwegen zu</p>
<p>f&#252;hren, von dessen K&#252;sten wir nur einige und zwanzig Meilen entfernt</p>
<p>&#8211;<br />
unser Hinterteil und richteten nunmehr mit unserer neuen Last den Kurs</p>
<p>auf Norwegen zu. Freilich hatten wir, da der Wind von hinten kr&#228;ftig in</p>
<p>unsere Segel blies, uns Rechnung gemacht, den Weg dahin rasch</p>
<p>&#8211;<br />
Schlepperei dies abzugeben drohte, wie kurz in dieser Jahreszeit die</p>
<p>Tage, und wie es gleichwohl, wenn wir nach Norwegen herein wollten,</p>
<p>unumg&#228;nglich erforderlich sein werde, schon zur fr&#252;hesten Morgenzeit</p>
<p>&#8211;<br />
Nordsee umhergeworfen hatten, w&#228;hrend welcher wir weder J&#252;tland noch</p>
<p>Norwegen oder sonst ein Land erblickten, wagten wir es dennoch, im guten</p>
<p>Glauben an unsere gef&#252;hrte Schiffsrechnung und einige angestellte</p>
<p>Bruder meiner Mutter, Onkel Alexander Schickfu&#223;, der sehr viel in</p>
<p>Afrika, Ceylon, Norwegen und Ungarn gejagt hat.</p>
<p>&#8211;<br />
mandschurischen W&#252;ste / Als »Monsieur du Fais« in Japan / Erster Klasse</p>
<p>nach Amerika / Als Vollmatrose nach Norwegen</p>
<p>Ursprung weit hinaus in der Zeiten Fr&#252;he leitet, das den L&#228;ndern</p>
<p>D&#228;nemark, Schweden und Norwegen seine K&#246;nige, Schleswig, Holstein und</p>
<p>Oldenburg seine Herzoge gab und dem Czaarenreiche Ru&#223;land seine Kaiser!</p>
<p>von den amerikanischen Produkten etwas ahnte, die Hauptbed&#252;rfnisse</p>
<p>der Menschen aus- und eingeladen wurden. Aus Norwegen, Ru&#223;land,</p>
<p>Polen und den Gebieten des Hochmeisters in Preu&#223;en wurde</p>
<p>&#8211;<br />
Truppen zu f&#252;ttern pflegten. Auch befanden sich unter den Waaren</p>
<p>bisweilen lebendige Wesen, besonders seltene Edelfalken aus Norwegen</p>
<p>oder Livland, wof&#252;r der englische die Jagd mit aller Leidenschaft</p>
<p>zu erzaehlen kam, stand auf und sprach: &#8220;Herr! ich bin aus einem Lande,</p>
<p>das weit gegen Mitternacht liegt, Norwegen genannt, wo die Sonne</p>
<p>nicht, wie in deinem gesegneten Vaterlande, Feigen und Zitronen kocht,</p>
<p>Claudius, Koenig in Daennemark.</p>
<p>Fortinbras, Prinz von Norwegen.</p>
<p>Hamlet, Sohn des vorigen, und Neffe des gegenwaertigen Koenigs.</p>
<p>&#8211;<br />
nur eben erschienen ist, wurde, wie ihr wisset, von Fortinbras, dem</p>
<p>Koenig der Norwegen, seinem Nebenbuhler um Macht und Ruhm, zum</p>
<p>Zweykampf herausgefodert: Unser tapfrer Hamlet (denn dafuer hielt</p>
<p>&#8211;<br />
der junge Fortinbras, in der gaehrenden Hize eines noch</p>
<p>ungebaendigten Muthes, hier und da, an den Kuesten von Norwegen einen</p>
<p>Hauffen heimathloser Wage-Haelse zusammengebracht, und um Speise und</p>
<p>&#8211;<br />
uns selbst, und dem besondern Zwek der gegenwaertigen Versammlung!&#8211;</p>
<p>Wir haben hier an den alten Prinzen von Norwegen, den Oheim des</p>
<p>jungen Fortinbras (welcher, unvermoegend und bettlaegerig wie er ist,</p>
<p>&#8211;<br />
ganze Staerke hierinn enthalten: Und nunmehr ernennen wir euch,</p>
<p>Voltimand, und euch, wakrer Cornelius, dem alten Norwegen diesen</p>
<p>unsern Gruss zu ueberbringen.  Die persoenliche Vollmacht die wir euch</p>
<p>&#8211;<br />
Polonius.</p>
<p>Gnaedigster Herr; die Abgesandten nach Norwegen sind glueklich wieder</p>
<p>angelangt.</p>
<p>&#8211;<br />
Willkommen, meine guten Freunde!  Redet, Voltimand, was bringt ihr</p>
<p>uns von unserm Bruder Norwegen?</p>
<p>&#8211;<br />
zulezt in die Hand, dass er die Waffen niemals gegen Eu.  Majestaet</p>
<p>ergreifen wolle.  Hierueber hatte der alte Norwegen eine so grosse</p>
<p>Freude, dass er ihm auf der Stelle ein jaehrliches Gehalt von</p>
<p>&#8211;<br />
Hauptmann.</p>
<p>Sie sind aus Norwegen, mein Herr.</p>
<p>&#8211;<br />
Hauptmann.</p>
<p>Fortinbras, des alten Norwegen Neffe.</p>
<p>&#8211;<br />
ist&#8211;wenn er fuenf Ducaten eintraegt&#8211;Fuenf?  Ich moecht&#8217; es nicht</p>
<p>darum in Pacht nehmen, auch wuerde es weder den Norwegen noch den</p>
<p>Pohlen mehr abwerfen, wenn es versteigert werden sollte.</p>
<p>Wolken anzuschlagen, und unsern Voelkern kalte Schreknisse zuzuwehen</p>
<p>schienen.  Norwegen, selbst durch seine Anzahl furchtbar, und von</p>
<p>diesem treulosen Verraether, dem Grafen von Cawdor unterstuezt,</p>
<p>&#8211;<br />
ausgesprochene Urtheil des Todes vollzogen seyn wird.  Ob er mit</p>
<p>Norwegen in geheimem Verstaendniss war, oder die Rebellen durch</p>
<p>Aufmunterungen und Vorschub unterstuezte, oder ob er mit beyden am</p>
<p>Kalt unser Volk.</p>
<p>Norwegen selbst, mit fuerchterlichen Scharen,</p>
<p>Verstaerkt durch den abtruennigen Verraeter,</p>
<p>schoenste geniessen; und ebenso moechte ein sogenannter neapolitanischer</p>
<p>Bettler die Stelle eines Vizekoenigs in Norwegen leicht verschmaehen und</p>
<p>die Ehre ausschlagen, wenn ihm die Kaiserin von Russland das</p>
<p>Sei&#8217;s Farbe der Natur, sei&#8217;s Fleck des Zufalls, kurz und gut, aber</p>
<p>der kleine Prinz von Norwegen lag wieder seelenvergnugt mitten in</p>
<p>seinen weitlaufigen Besitzungen da.</p>
<p>machen.  Der 9.April, an dem ich in Rom ankam, brachte auch die</p>
<p>Nachricht vom Angriff Hitlers auf Daenemark und Norwegen, also das</p>
<p>Ende des angespannten Zwischenstadiums, in dem der Krieg seit dem</p>
<p>Zu diesen aeussern Verhaeltnissen zaehle ich die Unruhen in Norwegen,</p>
<p>den Krieg mit dem jungen Fortinbras, die Gesandtschaft an den alten</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Es liegt auch schon im Stuecke&#8221;, erwiderte Wilhelm, &#8220;nur mache ich</p>
<p>den rechten Gebrauch davon.  Es sind die Unruhen in Norwegen.  Hier</p>
<p>haben Sie meinen Plan zur Pruefung.</p>
<p>&#8211;<br />
verlieren.  Der neue Koenig gibt sodann dem Horatio Audienz und</p>
<p>schickt den Laertes nach Norwegen mit der Nachricht, dass die Flotte</p>
<p>bald anlanden werde, indes Horatio den Auftrag erhaelt, die Ruestung</p>
<p>&#8211;<br />
Ihren Gedanken recht gut: denn ausser den zwei einzigen fernen Bildern,</p>
<p>Norwegen und der Flotte, braucht der Zuschauer sich nichts zu denken;</p>
<p>das uebrige sieht er alles, das uebrige geht alles vor, anstatt dass</p>
<p>&#8211;<br />
uebrige zusammenhalten kann.  Wenn Hamlet dem Horatio die Missetat</p>
<p>seines Stiefvaters entdeckt, so raet ihm dieser, mit nach Norwegen zu</p>
<p>gehen, sich der Armee zu versichern und mit gewaffneter Hand</p>
<p>&#8211;<br />
muss, ist wie ein Hintergrund, vor dem die spielenden Figuren sich</p>
<p>bewegen.  Die grosse, einfache Aussicht auf die Flotte und Norwegen</p>
<p>wird dem Stuecke sehr gut tun; naehme man sie ganz weg, so ist es nur</p>
<p>zu erz&#228;hlen kam, stand auf und sprach: &#8220;Herr! ich bin aus einem Lande,</p>
<p>das weit gegen Mitternacht liegt, Norwegen genannt, wo die Sonne</p>
<p>nicht, wie in deinem gesegneten Vaterlande, Feigen und Zitronen kocht,</p>
<p>Hamlet, Sohn des vorigen, und Neffe des gegenw&#228;rtigen K&#246;nigs.</p>
<p>&#8211;<br />
nur eben erschienen ist, wurde, wie ihr wisset, von Fortinbras, dem</p>
<p>K&#246;nig der Norwegen, seinem Nebenbuhler um Macht und Ruhm, zum</p>
<p>Zweykampf herausgefodert: Unser tapfrer Hamlet (denn daf&#252;r hielt</p>
<p>&#8211;<br />
der junge Fortinbras, in der g&#228;hrenden Hize eines noch</p>
<p>ungeb&#228;ndigten Muthes, hier und da, an den K&#252;sten von Norwegen einen</p>
<p>Hauffen heimathloser Wage-H&#228;lse zusammengebracht, und um Speise und</p>
<p>&#8211;<br />
uns selbst, und dem besondern Zwek der gegenw&#228;rtigen Versammlung!&#8211;</p>
<p>Wir haben hier an den alten Prinzen von Norwegen, den Oheim des</p>
<p>jungen Fortinbras (welcher, unverm&#246;gend und bettl&#228;gerig wie er ist,</p>
<p>&#8211;<br />
ganze St&#228;rke hierinn enthalten: Und nunmehr ernennen wir euch,</p>
<p>Voltimand, und euch, wakrer Cornelius, dem alten Norwegen diesen</p>
<p>unsern Gru&#223; zu &#252;berbringen.  Die pers&#246;nliche Vollmacht die wir euch</p>
<p>&#8211;<br />
Polonius.</p>
<p>Gn&#228;digster Herr; die Abgesandten nach Norwegen sind gl&#252;klich wieder</p>
<p>angelangt.</p>
<p>&#8211;<br />
Willkommen, meine guten Freunde!  Redet, Voltimand, was bringt ihr</p>
<p>uns von unserm Bruder Norwegen?</p>
<p>&#8211;<br />
zulezt in die Hand, da&#223; er die Waffen niemals gegen Eu.  Majest&#228;t</p>
<p>ergreifen wolle.  Hier&#252;ber hatte der alte Norwegen eine so grosse</p>
<p>Freude, da&#223; er ihm auf der Stelle ein j&#228;hrliches Gehalt von</p>
<p>&#8211;<br />
Hauptmann.</p>
<p>Sie sind aus Norwegen, mein Herr.</p>
<p>&#8211;<br />
Hauptmann.</p>
<p>Fortinbras, des alten Norwegen Neffe.</p>
<p>&#8211;<br />
ist&#8211;wenn er f&#252;nf Ducaten eintr&#228;gt&#8211;F&#252;nf?  Ich m&#246;cht&#8217; es nicht</p>
<p>darum in Pacht nehmen, auch w&#252;rde es weder den Norwegen noch den</p>
<p>Pohlen mehr abwerfen, wenn es versteigert werden sollte.</p>
<p>Wolken anzuschlagen, und unsern V&#246;lkern kalte Schreknisse zuzuwehen</p>
<p>schienen.  Norwegen, selbst durch seine Anzahl furchtbar, und von</p>
<p>diesem treulosen Verr&#228;ther, dem Grafen von Cawdor unterst&#252;zt,</p>
<p>&#8211;<br />
ausgesprochene Urtheil des Todes vollzogen seyn wird.  Ob er mit</p>
<p>Norwegen in geheimem Verst&#228;ndni&#223; war, oder die Rebellen durch</p>
<p>Aufmunterungen und Vorschub unterst&#252;zte, oder ob er mit beyden am</p>
<p>Wolken anzuschlagen, und unsern V&#246;lkern kalte Schreknisse zuzuwehen</p>
<p>schienen.  Norwegen, selbst durch seine Anzahl furchtbar, und von</p>
<p>diesem treulosen Verr&#228;ther, dem Grafen von Cawdor unterst&#252;zt,</p>
<p>&#8211;<br />
ausgesprochene Urtheil des Todes vollzogen seyn wird.  Ob er mit</p>
<p>Norwegen in geheimem Verst&#228;ndni&#223; war, oder die Rebellen durch</p>
<p>Aufmunterungen und Vorschub unterst&#252;zte, oder ob er mit beyden am</p>
<p>Kalt unser Volk.</p>
<p>Norwegen selbst, mit f&#252;rchterlichen Scharen,</p>
<p>Verst&#228;rkt durch den abtr&#252;nnigen Verr&#228;ter,</p>
<p>sch&#246;nste genie&#223;en; und ebenso m&#246;chte ein sogenannter neapolitanischer</p>
<p>Bettler die Stelle eines Vizek&#246;nigs in Norwegen leicht verschm&#228;hen und</p>
<p>die Ehre ausschlagen, wenn ihm die Kaiserin von Ru&#223;land das</p>
<p>Sei&#8217;s Farbe der Natur, sei&#8217;s Fleck des Zufalls, kurz und gut, aber</p>
<p>der kleine Prinz von Norwegen lag wieder seelenvergngt mitten in</p>
<p>seinen weitlufigen Besitzungen da.</p>
<p>machen.  Der 9.April, an dem ich in Rom ankam, brachte auch die</p>
<p>Nachricht vom Angriff Hitlers auf D&#228;nemark und Norwegen, also das</p>
<p>Ende des angespannten Zwischenstadiums, in dem der Krieg seit dem</p>
<p>Zu diesen &#228;u&#223;ern Verh&#228;ltnissen z&#228;hle ich die Unruhen in Norwegen, den</p>
<p>Krieg mit dem jungen Fortinbras, die Gesandtschaft an den alten Oheim,</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Es liegt auch schon im St&#252;cke&#8221;, erwiderte Wilhelm, &#8220;nur mache ich den</p>
<p>rechten Gebrauch davon.  Es sind die Unruhen in Norwegen.  Hier haben</p>
<p>Sie meinen Plan zur Pr&#252;fung.</p>
<p>&#8211;<br />
verlieren.  Der neue K&#246;nig gibt sodann dem Horatio Audienz und schickt</p>
<p>den Laertes nach Norwegen mit der Nachricht, da&#223; die Flotte bald</p>
<p>anlanden werde, indes Horatio den Auftrag erh&#228;lt, die R&#252;stung</p>
<p>&#8211;<br />
Ihren Gedanken recht gut: denn au&#223;er den zwei einzigen fernen Bildern,</p>
<p>Norwegen und der Flotte, braucht der Zuschauer sich nichts zu denken;</p>
<p>das &#252;brige sieht er alles, das &#252;brige geht alles vor, anstatt da&#223;</p>
<p>&#8211;<br />
&#252;brige zusammenhalten kann.  Wenn Hamlet dem Horatio die Missetat</p>
<p>seines Stiefvaters entdeckt, so r&#228;t ihm dieser, mit nach Norwegen zu</p>
<p>gehen, sich der Armee zu versichern und mit gewaffneter Hand</p>
<p>&#8211;<br />
ist wie ein Hintergrund, vor dem die spielenden Figuren sich bewegen.</p>
<p>Die gro&#223;e, einfache Aussicht auf die Flotte und Norwegen wird dem</p>
<p>St&#252;cke sehr gut tun; n&#228;hme man sie ganz weg, so ist es nur eine<br />
&#8230;</p>
<p>Hier war ein gefahrvolles Bistum &#8211; aus leicht erkl&#228;rlichen Gr&#252;nden frei in Norwegen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Geschichten aus Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/geschichten-aus-amerika-20.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/geschichten-aus-amerika-20.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 22:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Vollkommen genuegend, Majestaet,&#8221; sagte Graf Platen, &#8220;um so mehr, da fuer
Diejenigen, welche nach Amerika auswandern wollen, noch ausserdem das
freie Reisegeld gewaehrt wird. Nun aber,&#8221; fuhr er fort, &#8220;hat sich
&#8220;Am besten waere es,&#8221; sagte der Kronprinz ein wenig zoegernd, &#8220;wenn sie
nach Amerika auswanderten. Dort koennen sie ja doch noch am ersten ein
Unterkommen finden.&#8221;
dieser Gefahr nicht aussetzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vollkommen genuegend, Majestaet,&#8221; sagte Graf Platen, &#8220;um so mehr, da fuer<br />
Diejenigen, welche nach Amerika auswandern wollen, noch ausserdem das<br />
freie Reisegeld gewaehrt wird. Nun aber,&#8221; fuhr er fort, &#8220;hat sich<br />
&#8220;Am besten waere es,&#8221; sagte der Kronprinz ein wenig zoegernd, &#8220;wenn sie<br />
nach Amerika auswanderten. Dort koennen sie ja doch noch am ersten ein<br />
Unterkommen finden.&#8221;<br />
dieser Gefahr nicht aussetzen wollen, in Ihrem Interesse, wie sich viele<br />
andere Ihrer Kameraden bereits entschlossen haben, nach Amerika zu<br />
gehen&#8211;&#8221;<br />
Einer nach dem Andern aus der Reihe der Emigranten wurde aufgerufen,<br />
Zwei oder Drei erkl&#228;rten, da&#223; sie nach Amerika gehen wollten, alle<br />
Uebrigen sprachen den Entschlu&#223; aus, mit dem Unterofficier R&#252;hlberg<br />
wenigstens die franz&#246;sische Regierung freundlich entgegenkommt, als wenn<br />
wir &#252;ber das weite Meer nach Amerika hinz&#246;gen, wo wir ohne alle H&#252;lfe<br />
sterben und verderben k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>&#8220;In Amerika w&#228;ren wir freilich weiter fort,&#8221; rief eine Stimme aus den<br />
Reihen, &#8220;und wenn wir Alle dort w&#228;ren, so w&#228;re man doch sicher, da&#223;<br />
St. Dizier&#8211;Cappei mit den wenigen Emigranten, welche sich zur<br />
Ueberfahrt nach Amerika entschlossen hatten, standen schweigend, mit<br />
feuchten Blicken schauten sie auf die Scheidenden hin,&#8211;fast zog es den<br />
Alles zu Ende sei, da der K&#246;nig die Legionaire entlassen habe und eine<br />
gro&#223;e Anzahl von ihnen nach Amerika ausgewandert sei, w&#228;hrend Andere in<br />
Algier ihr Gl&#252;ck versuchen wollten. &#8220;Sie haben mir viel zugeredet,&#8221;<br />
dieser Gefahr nicht aussetzen wollen, in Ihrem Interesse, wie sich viele<br />
andere Ihrer Kameraden bereits entschlossen haben, nach Amerika zu<br />
gehen&#8211;&#8221;<br />
Einer nach dem Andern aus der Reihe der Emigranten wurde aufgerufen,<br />
Zwei oder Drei erklaerten, dass sie nach Amerika gehen wollten, alle<br />
Uebrigen sprachen den Entschluss aus, mit dem Unterofficier Ruehlberg<br />
wenigstens die franzoesische Regierung freundlich entgegenkommt, als wenn<br />
wir ueber das weite Meer nach Amerika hinzoegen, wo wir ohne alle Huelfe<br />
sterben und verderben koennen.&#8221;</p>
<p>&#8220;In Amerika waeren wir freilich weiter fort,&#8221; rief eine Stimme aus den<br />
Reihen, &#8220;und wenn wir Alle dort waeren, so waere man doch sicher, dass<br />
St. Dizier&#8211;Cappei mit den wenigen Emigranten, welche sich zur<br />
Ueberfahrt nach Amerika entschlossen hatten, standen schweigend, mit<br />
feuchten Blicken schauten sie auf die Scheidenden hin,&#8211;fast zog es den<br />
Alles zu Ende sei, da der Koenig die Legionaire entlassen habe und eine<br />
grosse Anzahl von ihnen nach Amerika ausgewandert sei, waehrend Andere in<br />
Algier ihr Glueck versuchen wollten. &#8220;Sie haben mir viel zugeredet,&#8221;<br />
und wir sind gemachte Leute! Gelingt&#8217;s uns nicht in London, so finden<br />
wir in Amerika einen Kompagnon auf der ersten besten Stra&#223;e.</p>
<p>reich!&#8211;Eine Million! (Zu Albert.) Deine Erfindung bewundert ein gro&#223;er,<br />
gro&#223;er Mann&#8211;Nicht unser Muckerl&#228;ndchen&#8211;das freie g&#246;ttliche Amerika<br />
erzeugte ihn. Schlekt nur er barlen duht _notre langue_ und ik in dieser<br />
und wir sind gemachte Leute! Gelingt&#8217;s uns nicht in London, so finden<br />
wir in Amerika einen Kompagnon auf der ersten besten Strasse.</p>
<p>reich!&#8211;Eine Million! (Zu Albert.) Deine Erfindung bewundert ein grosser,<br />
grosser Mann&#8211;Nicht unser Muckerlaendchen&#8211;das freie goettliche Amerika<br />
erzeugte ihn. Schlekt nur er barlen duht _notre langue_ und ik in dieser<br />
  nur n&#246;tig, die politische Stellung des Proletariats in England,<br />
  Frankreich und Amerika mit der in Deutschland zu vergleichen, um zu<br />
  sehen, _da&#223; die Herrschaft der Bourgeoisie dem Proletariat nicht nur<br />
&#8220;Herr B&#246;hmert und seine F&#228;lschungen der Wissenschaft. Von einem<br />
Arbeiter. 1873.&#8221; Franz starb vor wenig Jahren in Amerika. Neff starb<br />
weit fr&#252;her, Tauscher lebt noch heute als Parteigenosse in Stuttgart.<br />
und w&#228;hrend derselben bin ich hier sehr &#252;berfl&#252;ssig, kann aber<br />
anderw&#228;rts sehr n&#252;tzlich sein, zum Beispiel in Amerika. Doch es wird<br />
nicht so schlimm kommen, und ich werde nicht zu gehen brauchen.&#8221;<br />
&#8220;Vollkommen genuegend, Majestaet,&#8221; sagte Graf Platen, &#8220;um so mehr, da fuer<br />
Diejenigen, welche nach Amerika auswandern wollen, noch ausserdem das<br />
freie Reisegeld gewaehrt wird. Nun aber,&#8221; fuhr er fort, &#8220;hat sich<br />
&#8220;Am besten waere es,&#8221; sagte der Kronprinz ein wenig zoegernd, &#8220;wenn sie<br />
nach Amerika auswanderten. Dort koennen sie ja doch noch am ersten ein<br />
Unterkommen finden.&#8221;<br />
dieser Gefahr nicht aussetzen wollen, in Ihrem Interesse, wie sich viele<br />
andere Ihrer Kameraden bereits entschlossen haben, nach Amerika zu<br />
gehen&#8211;&#8221;<br />
Einer nach dem Andern aus der Reihe der Emigranten wurde aufgerufen,<br />
Zwei oder Drei erkl&#228;rten, da&#223; sie nach Amerika gehen wollten, alle<br />
Uebrigen sprachen den Entschlu&#223; aus, mit dem Unterofficier R&#252;hlberg<br />
wenigstens die franz&#246;sische Regierung freundlich entgegenkommt, als wenn<br />
wir &#252;ber das weite Meer nach Amerika hinz&#246;gen, wo wir ohne alle H&#252;lfe<br />
sterben und verderben k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>&#8220;In Amerika w&#228;ren wir freilich weiter fort,&#8221; rief eine Stimme aus den<br />
Reihen, &#8220;und wenn wir Alle dort w&#228;ren, so w&#228;re man doch sicher, da&#223;<br />
St. Dizier&#8211;Cappei mit den wenigen Emigranten, welche sich zur<br />
Ueberfahrt nach Amerika entschlossen hatten, standen schweigend, mit<br />
feuchten Blicken schauten sie auf die Scheidenden hin,&#8211;fast zog es den<br />
Alles zu Ende sei, da der K&#246;nig die Legionaire entlassen habe und eine<br />
gro&#223;e Anzahl von ihnen nach Amerika ausgewandert sei, w&#228;hrend Andere in<br />
Algier ihr Gl&#252;ck versuchen wollten. &#8220;Sie haben mir viel zugeredet,&#8221;<br />
dieser Gefahr nicht aussetzen wollen, in Ihrem Interesse, wie sich viele<br />
andere Ihrer Kameraden bereits entschlossen haben, nach Amerika zu<br />
gehen&#8211;&#8221;<br />
Einer nach dem Andern aus der Reihe der Emigranten wurde aufgerufen,<br />
Zwei oder Drei erklaerten, dass sie nach Amerika gehen wollten, alle<br />
Uebrigen sprachen den Entschluss aus, mit dem Unterofficier Ruehlberg<br />
wenigstens die franzoesische Regierung freundlich entgegenkommt, als wenn<br />
wir ueber das weite Meer nach Amerika hinzoegen, wo wir ohne alle Huelfe<br />
sterben und verderben koennen.&#8221;</p>
<p>&#8220;In Amerika waeren wir freilich weiter fort,&#8221; rief eine Stimme aus den<br />
Reihen, &#8220;und wenn wir Alle dort waeren, so waere man doch sicher, dass<br />
St. Dizier&#8211;Cappei mit den wenigen Emigranten, welche sich zur<br />
Ueberfahrt nach Amerika entschlossen hatten, standen schweigend, mit<br />
feuchten Blicken schauten sie auf die Scheidenden hin,&#8211;fast zog es den<br />
Alles zu Ende sei, da der Koenig die Legionaire entlassen habe und eine<br />
grosse Anzahl von ihnen nach Amerika ausgewandert sei, waehrend Andere in<br />
Algier ihr Glueck versuchen wollten. &#8220;Sie haben mir viel zugeredet,&#8221;<br />
und wir sind gemachte Leute! Gelingt&#8217;s uns nicht in London, so finden<br />
wir in Amerika einen Kompagnon auf der ersten besten Stra&#223;e.</p>
<p>reich!&#8211;Eine Million! (Zu Albert.) Deine Erfindung bewundert ein gro&#223;er,<br />
gro&#223;er Mann&#8211;Nicht unser Muckerl&#228;ndchen&#8211;das freie g&#246;ttliche Amerika<br />
erzeugte ihn. Schlekt nur er barlen duht _notre langue_ und ik in dieser<br />
und wir sind gemachte Leute! Gelingt&#8217;s uns nicht in London, so finden<br />
wir in Amerika einen Kompagnon auf der ersten besten Strasse.</p>
<p>reich!&#8211;Eine Million! (Zu Albert.) Deine Erfindung bewundert ein grosser,<br />
grosser Mann&#8211;Nicht unser Muckerlaendchen&#8211;das freie goettliche Amerika<br />
erzeugte ihn. Schlekt nur er barlen duht _notre langue_ und ik in dieser<br />
  nur n&#246;tig, die politische Stellung des Proletariats in England,<br />
  Frankreich und Amerika mit der in Deutschland zu vergleichen, um zu<br />
  sehen, _da&#223; die Herrschaft der Bourgeoisie dem Proletariat nicht nur<br />
&#8220;Herr B&#246;hmert und seine F&#228;lschungen der Wissenschaft. Von einem<br />
Arbeiter. 1873.&#8221; Franz starb vor wenig Jahren in Amerika. Neff starb<br />
weit fr&#252;her, Tauscher lebt noch heute als Parteigenosse in Stuttgart.<br />
und w&#228;hrend derselben bin ich hier sehr &#252;berfl&#252;ssig, kann aber<br />
anderw&#228;rts sehr n&#252;tzlich sein, zum Beispiel in Amerika. Doch es wird<br />
nicht so schlimm kommen, und ich werde nicht zu gehen brauchen.&#8221;<br />
&#8220;Vollkommen genuegend, Majestaet,&#8221; sagte Graf Platen, &#8220;um so mehr, da fuer<br />
Diejenigen, welche nach Amerika auswandern wollen, noch ausserdem das<br />
freie Reisegeld gewaehrt wird. Nun aber,&#8221; fuhr er fort, &#8220;hat sich<br />
&#8220;Am besten waere es,&#8221; sagte der Kronprinz ein wenig zoegernd, &#8220;wenn sie<br />
nach Amerika auswanderten. Dort koennen sie ja doch noch am ersten ein<br />
Unterkommen finden.&#8221;<br />
dieser Gefahr nicht aussetzen wollen, in Ihrem Interesse, wie sich viele<br />
andere Ihrer Kameraden bereits entschlossen haben, nach Amerika zu<br />
gehen&#8211;&#8221;<br />
Einer nach dem Andern aus der Reihe der Emigranten wurde aufgerufen,<br />
Zwei oder Drei erkl&#228;rten, da&#223; sie nach Amerika gehen wollten, alle<br />
Uebrigen sprachen den Entschlu&#223; aus, mit dem Unterofficier R&#252;hlberg<br />
wenigstens die franz&#246;sische Regierung freundlich entgegenkommt, als wenn<br />
wir &#252;ber das weite Meer nach Amerika hinz&#246;gen, wo wir ohne alle H&#252;lfe<br />
sterben und verderben k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>&#8220;In Amerika w&#228;ren wir freilich weiter fort,&#8221; rief eine Stimme aus den<br />
Reihen, &#8220;und wenn wir Alle dort w&#228;ren, so w&#228;re man doch sicher, da&#223;<br />
St. Dizier&#8211;Cappei mit den wenigen Emigranten, welche sich zur<br />
Ueberfahrt nach Amerika entschlossen hatten, standen schweigend, mit<br />
feuchten Blicken schauten sie auf die Scheidenden hin,&#8211;fast zog es den<br />
Alles zu Ende sei, da der K&#246;nig die Legionaire entlassen habe und eine<br />
gro&#223;e Anzahl von ihnen nach Amerika ausgewandert sei, w&#228;hrend Andere in<br />
Algier ihr Gl&#252;ck versuchen wollten. &#8220;Sie haben mir viel zugeredet,&#8221;<br />
dieser Gefahr nicht aussetzen wollen, in Ihrem Interesse, wie sich viele<br />
andere Ihrer Kameraden bereits entschlossen haben, nach Amerika zu<br />
gehen&#8211;&#8221;<br />
Einer nach dem Andern aus der Reihe der Emigranten wurde aufgerufen,<br />
Zwei oder Drei erklaerten, dass sie nach Amerika gehen wollten, alle<br />
Uebrigen sprachen den Entschluss aus, mit dem Unterofficier Ruehlberg<br />
wenigstens die franzoesische Regierung freundlich entgegenkommt, als wenn<br />
wir ueber das weite Meer nach Amerika hinzoegen, wo wir ohne alle Huelfe<br />
sterben und verderben koennen.&#8221;</p>
<p>&#8220;In Amerika waeren wir freilich weiter fort,&#8221; rief eine Stimme aus den<br />
Reihen, &#8220;und wenn wir Alle dort waeren, so waere man doch sicher, dass<br />
St. Dizier&#8211;Cappei mit den wenigen Emigranten, welche sich zur<br />
Ueberfahrt nach Amerika entschlossen hatten, standen schweigend, mit<br />
feuchten Blicken schauten sie auf die Scheidenden hin,&#8211;fast zog es den<br />
Alles zu Ende sei, da der Koenig die Legionaire entlassen habe und eine<br />
grosse Anzahl von ihnen nach Amerika ausgewandert sei, waehrend Andere in<br />
Algier ihr Glueck versuchen wollten. &#8220;Sie haben mir viel zugeredet,&#8221;<br />
und wir sind gemachte Leute! Gelingt&#8217;s uns nicht in London, so finden<br />
wir in Amerika einen Kompagnon auf der ersten besten Stra&#223;e.</p>
<p>reich!&#8211;Eine Million! (Zu Albert.) Deine Erfindung bewundert ein gro&#223;er,<br />
gro&#223;er Mann&#8211;Nicht unser Muckerl&#228;ndchen&#8211;das freie g&#246;ttliche Amerika<br />
erzeugte ihn. Schlekt nur er barlen duht _notre langue_ und ik in dieser<br />
und wir sind gemachte Leute! Gelingt&#8217;s uns nicht in London, so finden<br />
wir in Amerika einen Kompagnon auf der ersten besten Strasse.</p>
<p>reich!&#8211;Eine Million! (Zu Albert.) Deine Erfindung bewundert ein grosser,<br />
grosser Mann&#8211;Nicht unser Muckerlaendchen&#8211;das freie goettliche Amerika<br />
erzeugte ihn. Schlekt nur er barlen duht _notre langue_ und ik in dieser<br />
  nur n&#246;tig, die politische Stellung des Proletariats in England,<br />
  Frankreich und Amerika mit der in Deutschland zu vergleichen, um zu<br />
  sehen, _da&#223; die Herrschaft der Bourgeoisie dem Proletariat nicht nur<br />
&#8220;Herr B&#246;hmert und seine F&#228;lschungen der Wissenschaft. Von einem<br />
Arbeiter. 1873.&#8221; Franz starb vor wenig Jahren in Amerika. Neff starb<br />
weit fr&#252;her, Tauscher lebt noch heute als Parteigenosse in Stuttgart.<br />
und w&#228;hrend derselben bin ich hier sehr &#252;berfl&#252;ssig, kann aber<br />
anderw&#228;rts sehr n&#252;tzlich sein, zum Beispiel in Amerika. Doch es wird<br />
nicht so schlimm kommen, und ich werde nicht zu gehen brauchen.&#8221;</p>
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		<item>
		<title>Schweden</title>
		<link>http://www.k-acker.de/schweden-176.html</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 14:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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