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	<title>Kacker &#187; Impressionen</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Impressionen aus Amerika Teil 2</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 23:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Warte nur, es kommt schon besser,« sagte die Frau, »am letzten Samstag
ist in Sonneberg allgemein die Rede gewesen, da&#223; aus Amerika gro&#223;e
Bestellungen gekommen sind, da gibt&#8217;s Arbeit genug!«
»Von K&#246;ln aus k&#246;nnt&#8217; man schon etwas schicken; unsere Puppen schickt
man doch sogar bis nach Amerika.«
und hin&#252;ber und am Samstag kannst in Sonneberg oft genug so einen Herrn
aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warte nur, es kommt schon besser,« sagte die Frau, »am letzten Samstag<br />
ist in Sonneberg allgemein die Rede gewesen, da&#223; aus Amerika gro&#223;e<br />
Bestellungen gekommen sind, da gibt&#8217;s Arbeit genug!«<br />
»Von K&#246;ln aus k&#246;nnt&#8217; man schon etwas schicken; unsere Puppen schickt<br />
man doch sogar bis nach Amerika.«</p>
<p>und hin&#252;ber und am Samstag kannst in Sonneberg oft genug so einen Herrn<br />
aus Amerika sehen und aus England auch; aber aus K&#246;ln kommt keiner, das<br />
mu&#223; viel weiter weg sein.«</p>
<p>»Viel n&#228;her ist&#8217;s, Frau, das k&#246;nntest auch wissen, nach Amerika mu&#223;t<br />
&#252;bers Meer.«<br />
gut, wenn ich Ihnen vorher schon sage warum. Ich m&#246;chte so eine Familie,<br />
die den ganzen Puppenbetrieb versteht, mit hin&#252;bernehmen nach Amerika.<br />
Ich habe dort L&#228;ndereien, Wald; die Eisenbahn geht vorbei, es ist gar<br />
heut&#8217; heimgebracht und gescholten bist auch noch worden! Leicht k&#246;nnt&#8217;<br />
man&#8217;s sch&#246;ner haben in Amerika. Wieviel sagst, den dreifachen Lohn, und<br />
alles will er schriftlich machen? Es ist wohl wert, da&#223; man sich&#8217;s</p>
<p>»Kinder, Kinder, denkt&#8217;s euch nur, wir gehen nach Amerika!« rief die<br />
Mutter.<br />
Im Dorfe hatte sich gar schnell die Nachricht verbreitet, da&#223; die ganze<br />
Familie Greiner auswandern w&#252;rde nach Amerika. Daf&#252;r hatte schon Georg<br />
gesorgt. &#214;fter als sonst ging in den zwei n&#228;chsten Tagen die T&#252;re auf,<br />
Puppenk&#246;pfe aus und mahnte die Seinen, denn von dem Lohn, den sie in<br />
Amerika bekommen sollten, w&#252;rden sie jetzt noch nicht satt. Aber seine<br />
Frau hatte keine Seelenruhe mehr f&#252;r ihre Puppenb&#228;lge; sie dachte nur<br />
Gartenzaun besprachen sich die M&#228;nner. Ruppert wollte von Greiner selbst<br />
h&#246;ren, was wahr sei von dem Gerede, da&#223; sie nach Amerika &#252;bersiedeln<br />
wollten. Frau Greiner mu&#223;te ihm nun genau ihre Begegnung mit dem<br />
besser als er die Armut im Dorf! »Ja, ja, ja,« sagte er nun langsam und<br />
bed&#228;chtig, »wenn nur _eines_ nicht w&#228;re! Wenn die da dr&#252;ben in Amerika<br />
unser Handwerk lernen und wenn sie selbst die Arbeit machen, die wir<br />
Kundschaft weg; f&#252;r 2 Millionen Mark haben die Amerikaner in _einem_<br />
einzigen Jahr Puppen und Spielsachen nach Amerika kommen lassen und<br />
gerade am meisten von der Sorte, wie wir sie in unserem Dorf machen. Der<br />
dr&#252;ben die Kunst so los haben, wie wir, geht wohl ein Jahrzehnt dahin,<br />
und bis das dann im ganzen Amerika bekannt wird und sie die Puppen von<br />
dem Herrn beziehen, statt wie bisher von unsern Fabrikanten, da kann&#8217;s<br />
sparen, in den H&#228;usern herumzulaufen, von Oberhain gehe keiner mit, die<br />
halten alle fest zusammen gegen Amerika.«</p>
<p>ihnen sagen zu m&#252;ssen, da&#223; &#252;ber Nacht das ganze Luftschlo&#223; eingest&#252;rzt<br />
sei, da&#223; man nicht nach Amerika ginge, sondern alles bliebe wie bisher.<br />
Sie waren noch zu klein, um den wahren Grund zu verstehen; als sie aber<br />
Nun sprach Greiner frei heraus; sagte, da&#223; er die Puppenindustrie nicht<br />
nach Amerika bringen und dadurch sein Heimatland sch&#228;digen wolle; auch<br />
dann nicht, wenn er selbst dabei reich werden k&#246;nnte; und so wie er</p>
<p>»Ich wollte den Herrn nur fragen, ob er mich nicht nach Amerika<br />
mitnehmen wolle. Ich bin mit dem Puppengesch&#228;ft aufgewachsen und ich<br />
bereit, mitzugehen; wir drei k&#246;nnten so gut wie die Greiners die Leute<br />
in Amerika anweisen.«</p>
<p>bringen wollen. Aber ich bin aufgekl&#228;rter, ich denke: Jeder ist sich<br />
selbst der N&#228;chste, und soviel ich von Amerika wei&#223;, denken sie da<br />
dr&#252;ben auch so und machen Geld, soviel sie k&#246;nnen.«<br />
Sommer und Herbst waren vergangen. Das letzte Schiff, das die Puppen zu<br />
Weihnachten nach Amerika bringen sollte, war abgefahren, und was unsere<br />
kleinen Leute gearbeitet hatten, war nun auf der Reise in aller Herren<br />
ein Gewinnst oder gar der Haupttreffer? Der sch&#246;ne Traum mit dem gro&#223;en<br />
Verdienst in Amerika fiel ihm wieder ein, wie schnell war er verflogen!<br />
Nun ja, auch _der_ sch&#246;ne Traum w&#252;rde wohl heute abend vorbei sein.<br />
&#220;berleitung des ganzen Unternehmens in den Besitz der Arbeiter und<br />
Angestellten, anderweit, namentlich in England und Amerika, unternommen<br />
worden sind. Der einzige bekannte Versuch dieser Art in _Deutschland_,</p>
<p>Er besa&#223; eine nicht unbedeutende Sammlung von Schulmaterial aus Amerika<br />
und vielen europ&#228;ischen L&#228;ndern, einen Schatz, den er unabl&#228;ssig<br />
hatte. Er entwarf die wildesten Pl&#228;ne, ja, er schrieb sogar an seinen<br />
Vetter in Amerika und fragte an, ob sie geneigt seien, eine junge Dame<br />
bei sich aufzunehmen. Er vertraute sich Rendalen an, der anf&#228;nglich voll<br />
Sie f&#252;rchtete sich auch vor der Reise selber. So ganz allein nach<br />
Amerika! Und von New-York allein nach Madison &#8212; das war noch das<br />
Allerschlimmste! Unm&#246;glich, ganz unm&#246;glich! Marie erbot sich,<br />
Doktor Kent &#252;berreichte ihr liebensw&#252;rdig eine =Pelygala amara=[5]; er<br />
wu&#223;te, da&#223; ihr, die von Amerika kam, diese blaue Blume neu war. Sie<br />
bedankte sich herzlich. Sie stiegen in den Wagen und fingen gleich an,<br />
letzte, die Kent geh&#246;rt hatte, handelte von einer Frau in St. Louis in<br />
Amerika, die drei&#223;ig Jahre lang im Gef&#228;ngnis gesessen hatte und trotz<br />
ihrer siebzig Jahre noch immer die unbotm&#228;&#223;igste Gefangene war. Da<br />
der die Sache kennt, und wandte sich dabei stets an seine Frau. Wenn er<br />
einmal jemand anders ansah &#8212; wie eben Ragni, die ja aus Amerika kam &#8211;<br />
so war das nur vor&#252;bergehend; gleich wandte er sich wieder seiner Frau<br />
Na ja, endlich sagte er denn, er wisse, die &#8220;Frau Doktern&#8221; sei f&#252;nf oder<br />
sechs Jahre in Amerika gewesen; ob sie ihm vielleicht ein paar englische<br />
B&#252;cher leihen k&#246;nne? Vielleicht w&#252;rde sie ihm auch sagen, wie er sich am<br />
m&#252;ssen. Sein und seiner Frau Lebensziel war, hin&#252;berzugelangen nach dem<br />
freien Amerika.&#8221; (Bei dem Wort Amerika begann hinter den Taschent&#252;chern<br />
ein Keuchen und Schneuzen). &#8220;Er versuchte, allein Englisch zu lernen;</p>
<p>Eines Tages brachte die Post Ragni Briefe aus Amerika, aus Nordland und<br />
aus Berlin; einer war von Karl. Sie hatte alle ge&#246;ffnet, aber keinen<br />
Edvard und Ragni hatten bis jetzt geglaubt, der Tag, an dem Ragni nach<br />
Amerika gereist, sei der schwerste ihres Lebens gewesen; brieflich und<br />
m&#252;ndlich hatten sie einander gesagt, das sei ein Gef&#252;hl gewesen, als<br />
Augen. Wo sollte er hin? Was sollte er weiter? Sie war ja auch in all<br />
seinen Arbeiten. Ihr Bild aus dem dritten Jahr in Amerika stand dr&#252;ben<br />
auf dem Kaminsims; es war seinerzeit gekommen als erster Abdruck dessen,</p>
<p>Und von Paris nach London, und von London nach Amerika. Die<br />
Amerikaner sollen ja so reich sein, da k&#246;nnt ich mir viel</p>
<p>Sie fahren also nach Amerika. Sie benutzen den Schnellzug,<br />
der um drei Uhr hier h&#228;lt. Die Reisekosten &#8211;<br />
N&#252;tzlich mu&#223; man sein. Und kaltbl&#252;tig. Adieu, St&#228;dtchen!<br />
Dieses Amerika ist ja blo&#223; ein paar Stunden weit von hier.<br />
Am Samstag, eh ich sterbe, komm ich mal &#252;bern Sonntag</p>
<p>Ein ber&#252;hmter Zeitungsberichterstatter aus Amerika, Herr<br />
Stadtrat. Hat Eile, will dem Prinzen vorgestellt werden. Mu&#223;<br />
anschlie&#223;en k&#246;nnen &#8212; m&#246;gen Sie dies noch so sehr lieben. Die Beweise<br />
haben Sie selber in ihrem unsteten Leben; weder in Afrika noch Amerika<br />
fanden Sie was Sie suchten, d. h. das was das Bed&#252;rfni&#223; Ihres Herzens<br />
ohne St&#228;dte. Er hat eine Aktiengesellschaft gewonnen, um einen<br />
Landstrich in Amerika anzukaufen &#8230;«</p>
<p>morgen dreitausend Gulden bezahlen und haben nicht hundert im Haus.<br />
N&#228;chste Woche erwartet Osterburg gro&#223;e Summen aus Amerika. Helfen Sie<br />
mir. Ich will es Ihnen ewig danken. Ich schw&#246;re Ihnen beim Leben meiner<br />
Jahre in einer Boarding-School in Stoke-Newington. &#8212; 1822 zur&#252;ck nach<br />
Amerika, 1826 Student in Richmond, dann in Charlottesville. 1827 Reise<br />
nach Europa mit unbekannten Abenteuern. 1830 Offizierskadett in<br />
t&#228;glich auf der Strasse sieht: ein Nichts aber, eine Wasserrinne nur,<br />
trennt ihn von dem Kulturmenschen in Amerika.</p>
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		<title>Impressionen aus Amerika</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 23:14:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach Amerika,&#8221; leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pruefen sollte, seinen
Muth staehlen &#8212; &#8220;nach Amerika,&#8221; fluestert der Verzweifelte der hier am Rand
des Verderbens dem Abgrund langsam aber sicher entgegen gerissen wurde &#8211;
&#8220;nach Amerika,&#8221; sagt still und entschlossen der Arme, der mit maennlicher
Kraft und doch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Amerika,&#8221; leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten<br />
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pruefen sollte, seinen<br />
Muth staehlen &#8212; &#8220;nach Amerika,&#8221; fluestert der Verzweifelte der hier am Rand<br />
des Verderbens dem Abgrund langsam aber sicher entgegen gerissen wurde &#8211;<br />
&#8220;nach Amerika,&#8221; sagt still und entschlossen der Arme, der mit maennlicher<br />
Kraft und doch immer und immer wieder vergebens, gegen die Macht der<br />
hier im Vaterlande sieht, und doch nicht betteln _will_, nicht stehlen<br />
_kann_ &#8212; &#8220;nach Amerika&#8221; lacht der Verbrecher nach gluecklich veruebtem Raub,<br />
frohlockend der fernen Kueste entgegen jubelnd, die ihm Sicherheit bringt<br />
vor dem Arm des beleidigten Rechts &#8212; &#8220;nach Amerika,&#8221; jubelt der Idealist,<br />
der wirklichen Welt zuernend, weil sie eben wirklich ist, und ueber den<br />
Ocean drueben ein Bild erhoffend, das dem, in seinem eigenen tollen Hirn<br />
erzeugten, gleicht &#8212; &#8220;nach Amerika&#8221; und mit dem einen Wort liegt hinter<br />
ihnen, abgeschlossen, ihr ganzes frueheres Leben, Wirken, Schaffen &#8212; liegen<br />
die Bande die Blut oder Freundschaft hier geknuepft, liegen die Hoffnungen<br />
die sie fuer hier gehegt, die Sorgen die sie gedrueckt &#8212; _&#8221;nach Amerika!&#8221;_</p>
<p>dem, aus jenem Grund &#8212; und taeglich, stuendlich noch hoeren wir von anderen,<br />
von denen wir im Leben nie geglaubt dass _sie_ je an Amerika gedacht, wie<br />
sie mit Weib und Kind, mit Hab&#8217; und Gut hinueberziehn. Und _dort_? &#8212; noch<br />
er selber die Beschwerden eines solchen Lebens leicht ertragen wuerde,<br />
daran zweifelte er keinen Augenblick; er hatte so viel ueber Amerika<br />
gelesen, sich mit den dortigen Verhaeltnissen aus allen erschienenen<br />
&#8220;Ja Kinder, Ihr wisst &#8212; wir &#8212; wir haben doch in den letzten Tagen viel ueber<br />
Nord-Amerika gesprochen, und auch Manches gelesen  &#8212; &#8221;</p>
<p>&#8220;Der Doctor Haide ist ein Esel,&#8221; sagte der Professor, den Rauch wieder ein<br />
paar Mal rasch ausstossend &#8212; &#8220;wenn der haette in Amerika ordentlich arbeiten<br />
wollen, brauchte er sich jetzt nicht von einer Winkeladvocatur und vom<br />
eine Frage an Euch zu thun, Kinder &#8212; Haettet Ihr &#8212; haettet Ihr wohl selber<br />
Lust hinueber nach &#8212; nach Amerika zu gehn?&#8221;</p>
<p>&#8220;Nach Amerika?&#8221; rief Anna rasch und auch wohl erschreckt. Marie aber<br />
sprang auf, schlug in die Haende und rief jubelnd:</p>
<p>&#8220;Nach Amerika? oh das waere ja praechtig &#8212; das waere herrlich &#8212; nicht wahr da<br />
sind auch Baelle, Vaeterchen?&#8221;<br />
&#8220;und was wird Herr Kellmann dazu sagen, wenn er es erfaehrt? der ist so<br />
immer gegen Amerika, und hat sich schon oft mit Vater darueber gezankt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach der macht mir die geringste Sorge,&#8221; sagte Anna in ihrem Schmerz<br />
laechelnd &#8212; &#8220;wenn man _fuer_ Amerika spricht, schimpft er aus Leibeskraeften,<br />
und citirt Gott weiss was fuer Stellen aus Briefen und Zeitungen, alles</p>
<p>&#8220;Herr Kellmann?&#8221; lachte Marie &#8212; &#8220;nun _den_ moecht&#8217; ich in Amerika sehn.&#8221;</p>
<p>ueberzusiedeln und dort, mit bescheideneren Beduerfnissen, von Neuem zu<br />
beginnen; Amerika mit seiner ungeheuren Lebenskraft bot ihnen nach allen<br />
Seiten hin die Moeglichkeit der Existenz, und das gut und zweckmaessig<br />
schien &#8212; &#8220;Ledermann, Mensch, wo sind Sie jetzt mit Ihren Gedanken, im<br />
rothen Drachen bei Heilingen, im Monde, oder in Amerika?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wenn Sie sich eine kleine Farm in Amerika kauften.&#8221;</p>
<p>gut, kommen Sie uns hier nicht mit Ihrer alten Leier von dem verdammten<br />
Amerika, und verderben Sie uns das Bier nicht &#8212; hier ist auch Nichts zu<br />
verdienen, denn von uns geht doch keiner hinueber.&#8221;<br />
weiss noch Niemand was er naechstes Jahr thun wird, und verschwoeren laesst<br />
sich so eine Sache nun einmal gar nicht &#8212; Amerika ist immer noch ein<br />
Zufluchtsort.&#8221;<br />
Vogelscheuche ueber den Erbsen. Wir haben _hier_ eben so viele schlechte<br />
Charaktere wie in Amerika.&#8221;</p>
<p>lumpigen Literaten selbst die Hoelle himmelblau an, und kleben von oben bis<br />
unten Sterne drueber. Lasst mir jetzt Euer Geschwaetz von Amerika hier, oder<br />
ich stehe, Gott straf mich, auf, und setze mich wo anders hin.&#8221;<br />
gegangen. &#8216;Was Schlechtes koennen Sie dem Mann ueberhaupt nicht nachsagen,<br />
denn dass er fuer Amerika wirbt, ist einesteils sein Geschaeft, anderntheils<br />
seine Ansicht, und er koennte Ihnen von _seinem_ Standpunkt aus dann<br />
und hinueber werfend &#8212; &#8220;Jemand ungluecklich machen, dass man ihm von einer<br />
Auswanderung nach Amerika abraeth, waere gerade so, als ob ich als eines<br />
Menschen Moerder betrachtet wuerde, den ich abhalte aus dem dritten Stock<br />
brauchen, die Leute heimlich beschwatzen dass sie Hof und Dienst verlassen<br />
und nach Amerika liefen &#8212; ei Du Hallunke, Du kommst mir einmal wieder vor<br />
die Faeuste.&#8221;<br />
erzaehlten sich untereinander wie der &#8220;Auswanderungsmann&#8221; einen<br />
Schaafknecht vom Gut haette bereden wollen als &#8220;Schaafmeister&#8221; nach Amerika<br />
auszuwandern, und vom Verwalter dabei erwischt waere, und der<br />
die Sache auch schon erledigt, indem die Schiffsanzeige _fuer_, sein<br />
Artikel aber _gegen_ Amerika und die Auswanderung waere, und er es sich zum<br />
Grundsatz gemacht haette, jeden Artikel nach beiden Seiten hin zu<br />
unbedeutender Wichtigkeit, als sich mehre Familien dieser Stadt ernstlich<br />
dahin entschlossen hatten, mit demselben nach Amerika auszuwandern. So<br />
unter Anderen Professor Lobenstein, der sein Haus jetzt verkauft, und der<br />
Auch in dem Dollinger&#8217;schen Haus hatten die letzten Wochen bedeutende<br />
Veraenderungen hervorgebracht, indem der junge Henkel Briefe von Amerika<br />
erhielt, nach denen seine Anwesenheit dort, dringend nothwendig geworden.<br />
freilich noch, in der kurzen Zeit all die noethigen und so mannichfachen<br />
Vorbereitungen zu einer Reise nach Amerika fuer die junge Frau zu treffen.<br />
Es sollte aber wirklich auch nicht viel mehr als eine Reise werden, denn<br />
Henkel hatte sich schon selber fest erklaert, seinen kuenftigen Wohnsitz<br />
keineswegs in Amerika, sondern in Havre nehmen zu wollen, wo ueberdies, der<br />
bedeutenden Geschaeftsverbindung wegen mit diesem Hafen, ein Associe des<br />
herzurichten waren, nur zu einer Reise nicht zu einer Uebersiedlung nach<br />
Amerika, und man diese schon grossenteils gepackt und vorausgeschickt<br />
hatte, die letzten Stunden in der Heimath durch kein Aussuchen und Packen<br />
auf das Klarste und Unumstoesslichste was jedes einzelne Stueck Meublen und<br />
Hausgeraeth in notwendiger Folgerung in Amerika kosten muesse. Eben so hatte<br />
er sich mit unendlicher Ausdauer einen Ueberschlag der verschiedenen<br />
leichten Ballkleid und mit Ihrem gewoehnlichen heiteren Gesicht, als in der<br />
Sackleinwand und &#8212; hm  &#8212; das verdammte Amerika. Geht denn Eduard jetzt<br />
noch mit, oder bleibt er da? wo steckt er denn wieder? &#8212; der ist immer<br />
nicht mit jedem Jahre auch neue Beduerfnisse kennen lernten und befriedigt<br />
haben wollten, so haetten wir alle Platz, und das verwuenschte Amerika<br />
koennte sehen wo es Haende und Faeuste bekaem zuzupacken und ihm den Boden zu<br />
Dienstleute, ich glaube einen Schaefer, verlocken nach seinem geruehmten<br />
Amerika auszuwandern.&#8221;</p>
<p>Menschenverstand verbindet, und besonders schaetzenswerthe statistische<br />
Kenntnisse Amerika&#8217;s besitzt.&#8221;</p>
<p>gleich widersprechen kann, weil sich der Gegenbeweis eben nicht fuehren<br />
laesst. Wenn das Alles wahr ist was er ueber Amerika sagt, waere _er_ der<br />
groesste Esel wenn er nicht selber hinueberginge.&#8221;<br />
&#8220;Ja, das kennen wir schon,&#8221; sagte Kellmann, &#8220;und wenn mich irgend etwas<br />
glauben machen koennte dass _er_ wirklich Amerika kennt, so waere es der<br />
Umstand dass er selber nicht hinuebergeht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nach Amerika? &#8212; ja, weiter fehlte mir gar Nichts; aber heute sind es<br />
wirklich andere Sachen die mir im Kopf herumgehn.&#8221;<br />
sein, geschrieben, dass er recht sparsam lebe, und bald so viel zusammen zu<br />
haben hoffe mit ihr, der Schwester, nach Amerika auszuwandern, dort<br />
vielleicht ein kleines Geschaeft oder irgend etwas Anderes anzufangen,<br />
Kellmann erbot sich dann auch, sie zu seiner Mutter zu fuehren, wo sie<br />
wenigstens bleiben konnte bis sich etwas Weiteres entschieden. Von Amerika<br />
sagte er ihr noch Nichts, die naechsten Tage mochten sie erst mit dem</p>
<p>Der aelteste Sohn Georg ging zu Schiff &#8212; ging nach Amerika ueber das weite,<br />
wilde Weltmeer nach einem anderen Vaterland, dort fuer den unruhigen Geist<br />
Anblick des Elends hatte ihm diese Rolle unertr&#228;glich gemacht. Es hatte<br />
sich eine Gelegenheit zur &#220;berfahrt nach Amerika geboten. Dr&#252;ben war er<br />
gezwungen, sein Brot zu verdienen. Er griff zum Schwersten, ging unter<br />
davonmachte. Er sollte nach einer Hafenstadt, am selben Abend noch, und<br />
von dort nach Amerika. Ist es nicht so? Sie boten ihm das Geld, Sie<br />
entwickelten ihm Ihren Plan, und Sie erwarteten, da&#223; er ohne Z&#246;gern<br />
Er begann stockend: »Es ist wahr, ich bin hin&#252;ber zu ihm, um ihm das<br />
Geld zu geben. An Amerika hab ich nicht gedacht; nur m&#246;glichst schnell<br />
fort mit ihm, dacht ich, und m&#246;glichst weit, damit einem wenigstens der<br />
worden von ihr; kurzen Proze&#223; gemacht: eine Kugel durch ihren Kopf, bei<br />
Nacht und Nebel davon. Nach Amerika. In einer Dampfw&#228;scherei gearbeitet;<br />
auf einem Kohlendock in Monreal; in einer Wurstfabrik in Chikago; bei<br />
verbreitete Fabel ist, die uns die Ansicht beigebracht hat, die Syphilis<br />
sei aus Amerika gekommen. Es geschah wahrscheinlich zur h&#246;heren Ehre<br />
Gottes. Sie ist aus dem Orient gekommen, lange bevor die frommen<br />
gleichgerichtete Unternehmen Seiner herzoglichen Gnaden von Hessen sei<br />
dies: England in seinem Kampf wider das aufst&#228;ndische Amerika brauche<br />
Soldaten, fahnde nach Soldaten und zahle f&#252;r jeglichen Mann vier- bis<br />
seine &#246;konomische Schw&#228;chung &#8212; die schon durch die Umgestaltung<br />
der Weltmarktsbeziehungen in Folge der Entdeckung von Amerika und<br />
des Seewegs nach Ostindien veranla&#223;t war &#8212; noch vergr&#246;&#223;erten und<br />
zuvor auf die dem Handel neuen und g&#252;nstigen Chancen hinwiesen,<br />
welche die Befreiung beider Amerika im Gefolge haben werde. Nun,<br />
welches sei die Ursache dieser &#252;berraschenden Krise gewesen? Es war<br />
spanische Bettelbev&#246;lkerung in Abzug bringe, z&#228;hlten die beiden<br />
(Nord- und S&#252;d-) Amerika kaum 20 Millionen konsumtionsf&#228;higer<br />
Bewohner, man habe aber f&#252;r 200 Millionen konsumtionsf&#228;higer<br />
gegen&#252;ber sahen, zum Sturz. Den verungl&#252;ckten Machinationen in<br />
Amerika folgten als Gegenschlag die Bankerotte in Europa. Das ist<br />
der einfache Hergang der so r&#228;thselhaft erschienenen Ereignisse.<br />
Empfindung, als er nach den Bem&#252;hungen eines halben Lebens das s&#252;dliche<br />
Amerika umsegeln konnte und endlich den Ozean jenseits des Kontinents<br />
erblickte. Welches Staunen, welche Freude, welche mystische Furcht! Oder<br />
neutralem Schiff unerkannt die heimischen Gestade wiederzugewinnen. Er<br />
w&#228;hlte mit einem kleinen Gefolge Getreuer den Weg &#252;ber Amerika, wo er<br />
die Gelegenheit zur &#220;berfahrt am leichtesten zu finden hoffte. Seine<br />
Seemann vielleicht, der sich daf&#252;r einen Theil der sieben Millionen<br />
sichert, warnen und nach Amerika fl&#252;chten lassen.«</p>
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