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	<title>Kacker &#187; Kultur</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Kulturkampf in Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/kulturkampf-in-amerika-59.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/kulturkampf-in-amerika-59.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 23:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerika war vor dem Einfluss der Kultur theilweise von dichten W&#228;ldern,
theilweise von Savannen mit d&#252;nnen Holzbest&#228;nden, theilweise, aber in
Der tropische Urwald nimmt den gr&#246;ssten Theil des &#228;quatorialen Amerika
ein. Nach Norden erstreckt er sich nur bis zum Wendekreis, w&#228;hrend er sich
1. Ein einigermassen vollst&#228;ndiges Verzeichniss der Pflanzenarten, die in
Amerika epiphytisch wachsen, kann zur Zeit nicht aufgestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerika war vor dem Einfluss der Kultur theilweise von dichten W&#228;ldern,<br />
theilweise von Savannen mit d&#252;nnen Holzbest&#228;nden, theilweise, aber in</p>
<p>Der tropische Urwald nimmt den gr&#246;ssten Theil des &#228;quatorialen Amerika<br />
ein. Nach Norden erstreckt er sich nur bis zum Wendekreis, w&#228;hrend er sich<br />
1. Ein einigermassen vollst&#228;ndiges Verzeichniss der Pflanzenarten, die in<br />
Amerika epiphytisch wachsen, kann zur Zeit nicht aufgestellt werden; dazu<br />
sind die Standortsangaben in Herbarien und Floren zu unvollst&#228;ndig. Um<br />
jedoch ein ungef&#228;hres Bild der systematischen Zusammensetzung der<br />
Epiphytengenossenschaft in Amerika zu geben, habe ich die Gattungen<br />
zusammengestellt, die nach meinen eigenen Beobachtungen oder Angaben in<br />
Arten f&#252;hren_, so die Farne, Orchideen, Bromeliaceen, Araceen, Gesneraceen<br />
und Vacciniaceen. Mehrere der gr&#246;ssten Familien des tropischen Amerika<br />
entbehren epiphytischer Arten g&#228;nzlich, so die Gr&#228;ser, Palmen,<br />
klimatischen Bedingungen, die epiphytische Vegetation des tropischen<br />
Amerika hervorgegangen; indem vielen dieser Pflanzen sp&#228;ter nur ihre<br />
F&#228;higkeit, epiphytisch zu leben, das Bestehen im Kampfe ums Dasein</p>
<p>Einige grosse Farne des tropischen Amerika zeigen ein demjenigen von Anth.<br />
H&#252;gelii &#228;hnliches Verhalten, so namentlich die westindischen Polypodium<br />
graue Schweife in den k&#252;hleren Waldlandschaften des tropischen und<br />
subtropischen Amerika beinahe nie fehlen und vielfach das Laub ganz<br />
verdecken (Taf. II). Jeder dieser Schweife, deren Lange bis gegen 3 m<br />
die wesentlichsten Elemente der Epiphytenflora der Savannen im ganzen<br />
tropischen und subtropischen Amerika.</p>
<p>(Crescentia Cujete) unter allen anderen mir bekannten B&#228;umen des<br />
tropischen Amerika, in Bezug auf den Reichthum ihrer epiphytischen<br />
Vegetation, sowohl was die Zahl der Arten als der Individuen betrifft, bei<br />
Durch persistirende Blattbasen beschuppte Palmen sind &#252;berhaupt, im<br />
tropischen und subtropischen Amerika, vielfach von grossen epiphytischen<br />
Farnen bedeckt. Anetium citrifolium scheint auf Jamaica nur solche zu<br />
Eine noch mehr charakteristische, obwohl wiederum wesentlich aus Farnen<br />
bestehende epiphytische Flora zeichnet, im ganzen tropischen Amerika, die<br />
_Baumfarne_ aus. Vorwiegend sind auf denselben die Hymenophyllaceen, von<br />
von gewissen Epiphyten sehr bevorzugt zu werden oder ihnen sogar als<br />
einziger Standort zu dienen, nicht auf Amerika beschr&#228;nkt. So gibt HOOKER<br />
die St&#228;mme von Baumfarnen als Standort des Hymenophyllum rarum in<br />
auf B&#228;umen gesehen habe. Jedermann, der das tropische oder subtropische<br />
Amerika je besucht hat, kennt dieses wunderbare, bartflechten&#228;hnliche<br />
Gew&#228;chs, dessen zuweilen &#252;ber sechs Fuss lange Schweife an den Spitzen der<br />
Der Unterschied zwischen der epiphytischen und der rupestren Vegetation in<br />
Amerika beruht indessen nicht bloss auf der Anwesenheit charakteristischer<br />
Pflanzenarten in jeder derselben. Die Epiphytengenossenschaft ist nicht<br />
Savannengebieten, die unter dem Namen von Llanos, Catingas, Campos<br />
u. s. w. das Innere des tropischen S&#252;d-Amerika bedecken. Diese Savannen<br />
stellen bekanntlich nicht ein ununterbrochenes Wiesenland dar, sondern<br />
  schm&#252;ckten. Ein in einer Waldh&#252;tte lebender Brasilianer, der, wie die<br />
  Einwohner des tropischen Amerika &#252;berhaupt, &#252;ber die »parasitas« wohl<br />
  Bescheid wusste, sagte mir, dass solche ausschliesslich in feuchten<br />
_Vollst&#228;ndig_ fehlt, nach dem Gesagten, die atmosph&#228;rische Vegetation auch<br />
in den trockeneren Gebieten des tropischen Amerika beinahe nirgendwo auf<br />
gr&#246;sseren Strecken. Stets ist dieselbe aber, wo die Feuchtigkeit sp&#228;rlich,</p>
<p>_5. Die Epiphyten sind in Amerika nicht streng auf die tropische Zone_<br />
(incl. S&#252;d-Brasilien) _beschr&#228;nkt. Mehrere Arten kommen vielmehr in den<br />
  gew&#228;hren einen der wunderbarsten Anblicke, die mir die Pflanzenwelt in<br />
  Amerika geboten hat; auch auf den Waldb&#228;umen sind Tillandsiab&#228;rte eine<br />
  gew&#246;hnliche Erscheinung. Eine reichere epiphytische Vegetation sah ich</p>
<p>W&#228;hrend die Floren und Reiseberichte &#252;ber das tropische Amerika die<br />
Standortsverh&#228;ltnisse der Pflanzen meist arg vernachl&#228;ssigen, sind<br />
diejenigen Formen, die auf Savannenb&#228;umen vorkommen, d&#252;rften, &#228;hnlich wie<br />
in Amerika, als Fl&#252;chtlinge aus dem Urwald zu betrachten sein. Es liegt<br />
nicht in meiner Absicht, einen genauen Vergleich zwischen den Epiphyten<br />
Genossenschaft im extratropischen Australien und in Japan, wie im<br />
extratropischen Amerika, aus tropischen Colonisten;_ auch hier war das<br />
Klima feucht genug f&#252;r Pflanzenformen, die sich bereits an epiphytische<br />
8. Nach den Ergebnissen, zu welchen wir in Bezug auf das temperirte<br />
Nord-Amerika und Argentinien gelangt sind, k&#246;nnte man geneigt sein,<br />
anzunehmen, dass das extratropische Amerika seine epiphytische Vegetation,<br />
mit Ausnahme der Moose und Flechten, ausschliesslich aus dem tropischen<br />
erhalten habe. Die Sache verh&#228;lt sich jedoch anders. _Neben dem tropischen<br />
gibt es in Amerika einen zweiten, weit kleineren Bildungsherd<br />
epiphytischer Gew&#228;chse, das antarktische Waldgebiet,_ »wo die<br />
und, wenn auch nicht formenreiche, so doch sehr eigenartige, von<br />
derjenigen des tropischen Amerika durchaus abweichende epiphytische<br />
Vegetation(29).<br />
Dass das antarktische Waldgebiet eine von derjenigen des tropischen<br />
Amerika wesentlich abweichend zusammengesetzte Epiphytengenossenschaft<br />
besitzt, kann uns bei seiner niederen Temperatur und seiner Trennung vom<br />
Bei der grossen Verbreitungsf&#228;higkeit der Epiphytengenossenschaft k&#246;nnte<br />
man vielleicht denken, dass letztere im antarktischen Amerika doch nicht<br />
autochthon sei, sondern sich aus Emigranten des &#246;stlichen Theils der<br />
Typen als in S&#252;d-Chile, und unter denselben befindet sich Psilotum, das im<br />
tropischen und subtropischen Amerika, wie auch in den feucht-warmen<br />
Gebieten der alten Welt weit verbreitet, das antarktische Waldgebiet nicht<br />
W&#228;lder beider Gebiete stehen in dieser Hinsicht weit hinter denjenigen des<br />
tropischen Amerika und des indo-malayischen Florenreichs zur&#252;ck. Die<br />
Ursache dieser Armuth ist nicht schwer zu errathen. S&#252;d-Chile und<br />
Das wesentlichste allgemeine Resultat, zu welchem uns die Betrachtung der<br />
epiphytischen Flora im antarktischen Amerika und in Neu-Seeland f&#252;hrt,<br />
ist, dass, &#228;hnlich wie in den hohen Regionen tropischer Gebirge, _auch in</p>
<p>Ausserhalb der Wendekreise haben in Amerika nur wenige Gebiete sehr<br />
beschr&#228;nkter Ausdehnung &#252;ber 200 cm Regen; es sind in S&#252;d-Amerika die<br />
extratropische s&#252;d-brasilianische K&#252;ste (S. Paulo bis S. Catharina) und<br />
die Westk&#252;ste Chiles und Feuerlands(32), Gebiete, deren Reichthum an<br />
Epiphyten hervorgehoben wurde. Im extratropischen Nord-Amerika geh&#246;rt zu<br />
diesen feuchtesten Gebieten nur die dicht bewaldete nordwestliche K&#252;ste,<br />
deren Feuchtigkeitsverh&#228;ltnisse diesen Uebergang terrestrischer Gew&#228;chse<br />
auf die Baumrinde nicht gestatten, wie in Nord-Amerika n&#246;rdlich vom 38.°,<br />
oder wo bei anscheinend g&#252;nstigen klimatischen Bedingungen, die das<br />
An epiphytische Lebensweise angepasste Pflanzenarten sind, nach dem<br />
Vorhergehenden, in Amerika ausschliesslich im tropischen und im<br />
antarktischen Walde entstanden. In beiden beruht der Ursprung der<br />
weit &#252;ber die Grenzen des Urwalds hinaus verbreitet; sie haben die<br />
Savannenw&#228;lder des inneren tropischen Amerika colonisirt und die<br />
Wendekreise nach Norden und S&#252;den bedeutend &#252;berschritten.<br />
d&#252;nnen St&#228;mme wohl begreiflich ist. So gleicht der Wald in tropischen<br />
Savannen mehr einem solchen in Nord-Amerika oder Europa als dem viel n&#228;her<br />
gelegenen feuchten Urwalde. Andererseits aber finden wir stellenweise in<br />
      regards the quantity and distribution of the yearly rainfalls. This<br />
      would chiefly be the case with the Gulf States of North-Amerika,<br />
      where likewise the summer is the rainiest season of the year, and<br />
Der Urwald im temperirten noerdlichen, im tropischen und im antarktischen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kulturkampf in Amerike</title>
		<link>http://www.k-acker.de/kulturkampf-in-amerike-57.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/kulturkampf-in-amerike-57.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 23:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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theilweise von Savannen mit d&#252;nnen Holzbest&#228;nden, theilweise, aber in
Der tropische Urwald nimmt den gr&#246;ssten Theil des &#228;quatorialen Amerika
ein. Nach Norden erstreckt er sich nur bis zum Wendekreis, w&#228;hrend er sich
1. Ein einigermassen vollst&#228;ndiges Verzeichniss der Pflanzenarten, die in
Amerika epiphytisch wachsen, kann zur Zeit nicht aufgestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerika war vor dem Einfluss der Kultur theilweise von dichten W&#228;ldern,<br />
theilweise von Savannen mit d&#252;nnen Holzbest&#228;nden, theilweise, aber in</p>
<p>Der tropische Urwald nimmt den gr&#246;ssten Theil des &#228;quatorialen Amerika<br />
ein. Nach Norden erstreckt er sich nur bis zum Wendekreis, w&#228;hrend er sich<br />
1. Ein einigermassen vollst&#228;ndiges Verzeichniss der Pflanzenarten, die in<br />
Amerika epiphytisch wachsen, kann zur Zeit nicht aufgestellt werden; dazu<br />
sind die Standortsangaben in Herbarien und Floren zu unvollst&#228;ndig. Um<br />
jedoch ein ungef&#228;hres Bild der systematischen Zusammensetzung der<br />
Epiphytengenossenschaft in Amerika zu geben, habe ich die Gattungen<br />
zusammengestellt, die nach meinen eigenen Beobachtungen oder Angaben in<br />
Arten f&#252;hren_, so die Farne, Orchideen, Bromeliaceen, Araceen, Gesneraceen<br />
und Vacciniaceen. Mehrere der gr&#246;ssten Familien des tropischen Amerika<br />
entbehren epiphytischer Arten g&#228;nzlich, so die Gr&#228;ser, Palmen,<br />
klimatischen Bedingungen, die epiphytische Vegetation des tropischen<br />
Amerika hervorgegangen; indem vielen dieser Pflanzen sp&#228;ter nur ihre<br />
F&#228;higkeit, epiphytisch zu leben, das Bestehen im Kampfe ums Dasein</p>
<p>Einige grosse Farne des tropischen Amerika zeigen ein demjenigen von Anth.<br />
H&#252;gelii &#228;hnliches Verhalten, so namentlich die westindischen Polypodium<br />
graue Schweife in den k&#252;hleren Waldlandschaften des tropischen und<br />
subtropischen Amerika beinahe nie fehlen und vielfach das Laub ganz<br />
verdecken (Taf. II). Jeder dieser Schweife, deren Lange bis gegen 3 m<br />
die wesentlichsten Elemente der Epiphytenflora der Savannen im ganzen<br />
tropischen und subtropischen Amerika.</p>
<p>(Crescentia Cujete) unter allen anderen mir bekannten B&#228;umen des<br />
tropischen Amerika, in Bezug auf den Reichthum ihrer epiphytischen<br />
Vegetation, sowohl was die Zahl der Arten als der Individuen betrifft, bei<br />
Durch persistirende Blattbasen beschuppte Palmen sind &#252;berhaupt, im<br />
tropischen und subtropischen Amerika, vielfach von grossen epiphytischen<br />
Farnen bedeckt. Anetium citrifolium scheint auf Jamaica nur solche zu<br />
Eine noch mehr charakteristische, obwohl wiederum wesentlich aus Farnen<br />
bestehende epiphytische Flora zeichnet, im ganzen tropischen Amerika, die<br />
_Baumfarne_ aus. Vorwiegend sind auf denselben die Hymenophyllaceen, von<br />
von gewissen Epiphyten sehr bevorzugt zu werden oder ihnen sogar als<br />
einziger Standort zu dienen, nicht auf Amerika beschr&#228;nkt. So gibt HOOKER<br />
die St&#228;mme von Baumfarnen als Standort des Hymenophyllum rarum in<br />
auf B&#228;umen gesehen habe. Jedermann, der das tropische oder subtropische<br />
Amerika je besucht hat, kennt dieses wunderbare, bartflechten&#228;hnliche<br />
Gew&#228;chs, dessen zuweilen &#252;ber sechs Fuss lange Schweife an den Spitzen der<br />
Der Unterschied zwischen der epiphytischen und der rupestren Vegetation in<br />
Amerika beruht indessen nicht bloss auf der Anwesenheit charakteristischer<br />
Pflanzenarten in jeder derselben. Die Epiphytengenossenschaft ist nicht<br />
Savannengebieten, die unter dem Namen von Llanos, Catingas, Campos<br />
u. s. w. das Innere des tropischen S&#252;d-Amerika bedecken. Diese Savannen<br />
stellen bekanntlich nicht ein ununterbrochenes Wiesenland dar, sondern<br />
  schm&#252;ckten. Ein in einer Waldh&#252;tte lebender Brasilianer, der, wie die<br />
  Einwohner des tropischen Amerika &#252;berhaupt, &#252;ber die »parasitas« wohl<br />
  Bescheid wusste, sagte mir, dass solche ausschliesslich in feuchten<br />
_Vollst&#228;ndig_ fehlt, nach dem Gesagten, die atmosph&#228;rische Vegetation auch<br />
in den trockeneren Gebieten des tropischen Amerika beinahe nirgendwo auf<br />
gr&#246;sseren Strecken. Stets ist dieselbe aber, wo die Feuchtigkeit sp&#228;rlich,</p>
<p>_5. Die Epiphyten sind in Amerika nicht streng auf die tropische Zone_<br />
(incl. S&#252;d-Brasilien) _beschr&#228;nkt. Mehrere Arten kommen vielmehr in den<br />
  gew&#228;hren einen der wunderbarsten Anblicke, die mir die Pflanzenwelt in<br />
  Amerika geboten hat; auch auf den Waldb&#228;umen sind Tillandsiab&#228;rte eine<br />
  gew&#246;hnliche Erscheinung. Eine reichere epiphytische Vegetation sah ich</p>
<p>W&#228;hrend die Floren und Reiseberichte &#252;ber das tropische Amerika die<br />
Standortsverh&#228;ltnisse der Pflanzen meist arg vernachl&#228;ssigen, sind<br />
diejenigen Formen, die auf Savannenb&#228;umen vorkommen, d&#252;rften, &#228;hnlich wie<br />
in Amerika, als Fl&#252;chtlinge aus dem Urwald zu betrachten sein. Es liegt<br />
nicht in meiner Absicht, einen genauen Vergleich zwischen den Epiphyten<br />
Genossenschaft im extratropischen Australien und in Japan, wie im<br />
extratropischen Amerika, aus tropischen Colonisten;_ auch hier war das<br />
Klima feucht genug f&#252;r Pflanzenformen, die sich bereits an epiphytische<br />
8. Nach den Ergebnissen, zu welchen wir in Bezug auf das temperirte<br />
Nord-Amerika und Argentinien gelangt sind, k&#246;nnte man geneigt sein,<br />
anzunehmen, dass das extratropische Amerika seine epiphytische Vegetation,<br />
mit Ausnahme der Moose und Flechten, ausschliesslich aus dem tropischen<br />
erhalten habe. Die Sache verh&#228;lt sich jedoch anders. _Neben dem tropischen<br />
gibt es in Amerika einen zweiten, weit kleineren Bildungsherd<br />
epiphytischer Gew&#228;chse, das antarktische Waldgebiet,_ »wo die<br />
und, wenn auch nicht formenreiche, so doch sehr eigenartige, von<br />
derjenigen des tropischen Amerika durchaus abweichende epiphytische<br />
Vegetation(29).<br />
Dass das antarktische Waldgebiet eine von derjenigen des tropischen<br />
Amerika wesentlich abweichend zusammengesetzte Epiphytengenossenschaft<br />
besitzt, kann uns bei seiner niederen Temperatur und seiner Trennung vom<br />
Bei der grossen Verbreitungsf&#228;higkeit der Epiphytengenossenschaft k&#246;nnte<br />
man vielleicht denken, dass letztere im antarktischen Amerika doch nicht<br />
autochthon sei, sondern sich aus Emigranten des &#246;stlichen Theils der<br />
Typen als in S&#252;d-Chile, und unter denselben befindet sich Psilotum, das im<br />
tropischen und subtropischen Amerika, wie auch in den feucht-warmen<br />
Gebieten der alten Welt weit verbreitet, das antarktische Waldgebiet nicht<br />
W&#228;lder beider Gebiete stehen in dieser Hinsicht weit hinter denjenigen des<br />
tropischen Amerika und des indo-malayischen Florenreichs zur&#252;ck. Die<br />
Ursache dieser Armuth ist nicht schwer zu errathen. S&#252;d-Chile und<br />
Das wesentlichste allgemeine Resultat, zu welchem uns die Betrachtung der<br />
epiphytischen Flora im antarktischen Amerika und in Neu-Seeland f&#252;hrt,<br />
ist, dass, &#228;hnlich wie in den hohen Regionen tropischer Gebirge, _auch in</p>
<p>Ausserhalb der Wendekreise haben in Amerika nur wenige Gebiete sehr<br />
beschr&#228;nkter Ausdehnung &#252;ber 200 cm Regen; es sind in S&#252;d-Amerika die<br />
extratropische s&#252;d-brasilianische K&#252;ste (S. Paulo bis S. Catharina) und<br />
die Westk&#252;ste Chiles und Feuerlands(32), Gebiete, deren Reichthum an<br />
Epiphyten hervorgehoben wurde. Im extratropischen Nord-Amerika geh&#246;rt zu<br />
diesen feuchtesten Gebieten nur die dicht bewaldete nordwestliche K&#252;ste,<br />
deren Feuchtigkeitsverh&#228;ltnisse diesen Uebergang terrestrischer Gew&#228;chse<br />
auf die Baumrinde nicht gestatten, wie in Nord-Amerika n&#246;rdlich vom 38.°,<br />
oder wo bei anscheinend g&#252;nstigen klimatischen Bedingungen, die das<br />
An epiphytische Lebensweise angepasste Pflanzenarten sind, nach dem<br />
Vorhergehenden, in Amerika ausschliesslich im tropischen und im<br />
antarktischen Walde entstanden. In beiden beruht der Ursprung der<br />
weit &#252;ber die Grenzen des Urwalds hinaus verbreitet; sie haben die<br />
Savannenw&#228;lder des inneren tropischen Amerika colonisirt und die<br />
Wendekreise nach Norden und S&#252;den bedeutend &#252;berschritten.<br />
d&#252;nnen St&#228;mme wohl begreiflich ist. So gleicht der Wald in tropischen<br />
Savannen mehr einem solchen in Nord-Amerika oder Europa als dem viel n&#228;her<br />
gelegenen feuchten Urwalde. Andererseits aber finden wir stellenweise in</p>
<blockquote><p>      regards the quantity and distribution of the yearly rainfalls. This<br />
      would chiefly be the case with the Gulf States of North-Amerika,<br />
      where likewise the summer is the rainiest season of the year, and</p></blockquote>
<p>Der Urwald im temperirten noerdlichen, im tropischen und im antarktischen ist sehr unterschiedlich!</p>
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