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	<title>Kacker &#187; Literatur</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Israel</title>
		<link>http://www.k-acker.de/israel-239.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/israel-239.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 09:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[apokryphischen Buch &#8220;Historie von S. und Daniel&#8221; von zwei
&#196;ltesten aus Israel, die sie vergebens zu verf&#252;hren
gesucht, des Ehebruchs mit einem Unbekannten angeklagt und zum Tod
&#8211;
vollendete in zahlreichen Feldz&#252;gen die Unterwerfung Syriens,
setzte nach der Ermordung Pekahs Hosea als K&#246;nig von Israel
ein, f&#252;hrte viele angesehene Einwohner als Gefangene ab und
Nicht, dass sie jemals geklagt h&#228;tte. Im Gegenteil. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>apokryphischen Buch &#8220;Historie von S. und Daniel&#8221; von zwei<br />
&#196;ltesten aus Israel, die sie vergebens zu verf&#252;hren<br />
gesucht, des Ehebruchs mit einem Unbekannten angeklagt und zum Tod<br />
&#8211;<br />
vollendete in zahlreichen Feldz&#252;gen die Unterwerfung Syriens,<br />
setzte nach der Ermordung Pekahs Hosea als K&#246;nig von Israel<br />
ein, f&#252;hrte viele angesehene Einwohner als Gefangene ab und<br />
Nicht, dass sie jemals geklagt h&#228;tte. Im Gegenteil. Aber ich habe nun<br />
mal diese Animosit&#228;t gegen Israel. Sie lachte mich oft deswegen aus.</p>
<p>Nicht, dass sie jemals geklagt haette. Im Gegenteil. Aber ich habe nun<br />
mal diese Animositaet gegen Israel. Sie lachte mich oft deswegen aus.</p>
<p>&#252;bereinstimmend mit der Bibelstelle: Ich will Israel wie ein Thau sein,<br />
dass es soll bl&#252;hen wie eine Rose. In das Fruchtholz des Waldes fl&#252;chten</p>
<p>uebereinstimmend mit der Bibelstelle: Ich will Israel wie ein Thau sein,<br />
dass es soll bluehen wie eine Rose. In das Fruchtholz des Waldes fluechten<br />
unsere Kinder und H&#228;uslein gn&#228;diglich sch&#252;tzen und bewahren, wie Du Dein<br />
Volk Israel im Roten Meer erhalten und gesch&#252;tzet hast, und wollest der<br />
Feinde Macht zerst&#246;ren und die m&#246;rderische fremde Nation ihre Unzucht<br />
unsere Kinder und Haeuslein gnaediglich schuetzen und bewahren, wie Du Dein<br />
Volk Israel im Roten Meer erhalten und geschuetzet hast, und wollest der<br />
Feinde Macht zerstoeren und die moerderische fremde Nation ihre Unzucht<br />
Selbst die j&#252;dischen Rezensenten haben sich undankbarerweise gegen mich<br />
erkl&#228;rt. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Israel.</p>
<p>Selbst die juedischen Rezensenten haben sich undankbarerweise gegen mich<br />
erklaert. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Israel.</p>
<p>Selbst die j&#252;dischen Rezensenten haben sich undankbarerweise gegen mich<br />
erkl&#228;rt. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Israel.</p>
<p>Selbst die juedischen Rezensenten haben sich undankbarerweise gegen mich<br />
erklaert. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Israel.</p>
<p>Mitglied der Familie des Mannes unter religi&#246;sen Ceremonien vor den<br />
Augen ihrer Angeh&#246;rigen hingeben;[12] sie fiel in Israel, wenn ihr Gatte<br />
starb, ehe sie ihm Kinder geboren hatte, seinem &#228;ltesten Bruder zu,<br />
m&#252;ndlichen Traditionen zusammengestellt seyn m&#246;gen. Ueber den Zug der<br />
Kinder Israel in der W&#252;ste hab&#8217; ich einige artige Bemerkungen gemacht, und<br />
es ist der verwegene Gedanke in mir entstanden, ob nicht die gro&#223;e Zeit,<br />
&#8211;<br />
N&#228;her erkl&#228;rte sich Goethe hier&#252;ber in einem Briefe vom 15. April 1797.<br />
&#8220;Noch immer,&#8221; schrieb er, &#8220;hab&#8217; ich die Kinder Israel in der W&#252;ste<br />
begleitet. Meine kritisch-historisch-poetische Arbeit geht davon aus, da&#223;<br />
uns, sonderlich am Wagen. Also schlaft wohl und der Herr, der treue<br />
W&#228;chter Israel&#8217;s, geb&#8217; euch gute Ruh&#8217; und fromme Tr&#228;ume.«</p>
<p>&#8211;<br />
und das Herz in der Brust so warm. So mein&#8217; ich, m&#252;&#223;te Hanna gewesen<br />
sein, die auf den Trost Israel&#8217;s wartete, und mit Simeon den Herrn<br />
preisete, da&#223; ihre Augen den Heiland gesehen hatten.<br />
Schlauheit, den tiefgehenden Ha&#223; gegen das Christenvolk und den Fanatismus<br />
des Unglaubens, welchen das &#8220;junge Israel&#8221; in Zeitungen und B&#252;chern aller<br />
Art zur Schau tr&#228;gt, w&#228;hrend das mit greifbaren Dingen schachernde Israel<br />
das Volk arm und elend macht.<br />
&#8211;<br />
Der Moses that jedoch noch mehr; er selbst geh&#246;rte zum &#8220;aufgekl&#228;rten&#8221;<br />
Israel, glaubte in religi&#246;sen Dingen gar nichts und vom Glauben seiner<br />
V&#228;ter und der Jugend war ihm nichts &#252;brig geblieben, denn ein ingrimmiger<br />
Moses 21, 16. Wenn jemand funden wird, der aus seinen Br&#252;dern eine Seele<br />
stiehlet aus den Kindern Israel und versetzt oder verkauft sie, solcher<br />
Dieb soll sterben. 5. Moses 24, 7. Aber das waren Zitate aus dem Alten<br />
Canebat autem de creatione mundi et origine humani generis et tota<br />
Genesis historia: de egressu Israel ex Aegypto et ingressu in<br />
terram repromissionis, de aliis plurimis sacræ scripturæ<br />
&#8211;</p>
<p>[204]Thanne Moises song, and the sones of Israel, this song to the<br />
Lord; and thei seiden, Synge we to the Lord, for he is magnified</p>
<p>*Kupferstiche:* Martin Schongauer B. 23. &#8212; Israel van Meckenem B. 171. &#8211;<br />
Heinr. Aldegrever B. 263. &#8212; Barthel Beham B. 42. P. 78a. &#8212; Jakob Bink B.<br />
&#8211;<br />
Kollegienheft. Pap.-Hs. 210 S. 19. Jahrh. 4.; Geschichte des Volkes<br />
Israel. Kollegienheft (nach Mich. Baumgadten-Rostock) Pap.-Hs. 306 S. SS.<br />
1854. 4.; Gesenius, Wilh., Neues hebr&#228;isch-deutsches Handw&#246;rterbuch. 1815.</p>
<p>*Kupferstiche:* Martin Schongauer B. 23. &#8212; Israel van Meckenem B. 171. &#8211;<br />
Heinr. Aldegrever B. 263. &#8212; Barthel Beham B. 42. P. 78a. &#8212; Jakob Bink B.<br />
&#8211;<br />
Kollegienheft. Pap.-Hs. 210 S. 19. Jahrh. 4.; Geschichte des Volkes<br />
Israel. Kollegienheft (nach Mich. Baumgadten-Rostock) Pap.-Hs. 306 S. SS.<br />
1854. 4.; Gesenius, Wilh., Neues hebraeisch-deutsches Handwoerterbuch. 1815.<br />
neben mir!&#8221; &#8220;Gott, Gott! Vergib mir! Schone meiner! &#8212; Und Deine<br />
fleischlichen, Deine eitlen Tr&#228;ume!&#8230; Nimm, gleich Israel, der Nacht<br />
wahr, um zu ringen mit mir!&#8230; Wurm, der Du Dich kr&#252;mmst!&#8221; &#8212; &#8211; &#8211;<br />
hast, und den du dadurch geheiligt, da&#223; du ihn ein Bundeszeichen<br />
nanntest zwischen dir, dem Unendlichen, und Israel, deinem treuen<br />
Diener. An diesem Tage kann und soll ich jegliches Erdenjoch von mir<br />
&#8211;<br />
will, aber auch selbst der Priester ist, der es darbringt, um das Werk<br />
zu vollbringen, das du Israel aufgetragen: dein Reich auszubreiten, und<br />
es zu befestigen. O, ich f&#252;hle, wie weit entfernt ich noch davon bin,<br />
&#8211;<br />
Weise vor Jahrtausenden die Morgenr&#246;te der Freiheit f&#252;r das<br />
Menschengeschlecht anbrach. Du beriefest Israel, deinen Erstgeborenen,<br />
eine Gemeinde zu deiner Anbetung zu bilden, damit die Nacht des<br />
&#8211;<br />
dir ist. Um nun von diesem Bewu&#223;tsein durchdrungen zu werden, wird ja<br />
auch in Israel jede erste Gabe des Lebens dir geheiligt, deshalb geh&#246;rt<br />
dir ja die erste Erntefrucht des Jahres, und brachten eben ja am<br />
&#8211;<br />
von Siegesgesang erschallen und von Dank f&#252;r deine wunderbare Hilfe, da<br />
Israel so kurz nach der Befreiungsstunde, am Rande des Verderbens<br />
stehend, nur im Aufblick zu dir, im Gebete, Mut und Rettung fand. Auch<br />
&#8211;<br />
Gott, bleibt in alle Ewigkeit.«[50] Das ist mein Freudenruf, mein Psalm,<br />
mein Lobgesang, mit dem ich mich dir am heutigen Tage, an dem Israel die<br />
heilige Thora beendigt und von neuem wieder beginnt, nahe. Alles<br />
&#8211;<br />
zum Ged&#228;chtnis an die M&#228;rtyrer, die um des Glaubens willen, und um das<br />
ewige Leben zu retten, freudig in den Tod gingen. So hast du Israel<br />
nicht nur dazu erkoren, deinen Bund zu schlie&#223;en und deine Gotteslehre<br />
&#8211;<br />
Angst und ihres Schmerzes in Tr&#228;nen der Freude und der Dankbarkeit<br />
verwandelt hast. Ja sicherlich, Herr unser Gott, Israel ist ein lebendes<br />
Zeugnis deiner ewigen Treue:»Die, welche auf dich hoffen, sollen niemals<br />
zu schanden werden.« Israel wurde verachtet und gedem&#252;tigt, aber sein<br />
Vertrauen auf dich war st&#228;rker als seine Leiden, und du hattest Mitleid<br />
&#8211;<br />
die Zeit des Hasses und der Verfolgung. Allvaters Stimme hat den Geist<br />
aller seiner Kinder durchdrungen, ihre Herzen erreicht, und Israel<br />
findet &#252;berall unter den Nachkommen seiner Unterdr&#252;cker nunmehr Br&#252;der.<br />
&#8211;<br />
ich ohne dich! Erh&#246;re deshalb mein Gebet: La&#223; auch f&#252;r mich das Wort<br />
gesprochen sein, welches du einst Israel verk&#252;nden lie&#223;est: »Gesegnet<br />
sei die Frucht deines Leibes!«[66] H&#252;te du meine Schritte, da&#223; das Kind,<br />
&#8211;<br />
meinen Geist« mit meinem irdischen Leibe. Gott ist mit mir, ich f&#252;rchte<br />
mich nicht! Schéma Jisroel Adônai Elôhenu Adônai Echod!&#8211;H&#246;re Israel,<br />
der Herr unser Gott ist ein einziger Gott! Gelobt sei er in alle<br />
&#8211;<br />
Ende nehmen und wende mein Los zum Guten und sende mir und allen Kranken<br />
in Israel baldige Heilung. Zeige mir ein Zeichen der Errettung und<br />
erbarme dich &#252;ber mich um deiner Gnade willen, denn deine Barmherzigkeit<br />
&#8211;<br />
Erbarme dich &#252;ber meinen kranken (Gatten, Sohn usw.), denn du bist<br />
barmherzig und gn&#228;dig, und sende ihm (ihr) und allen Kranken in Israel<br />
vollkommene Genesung. Herr, zeige mir ein Zeichen der Errettung zum<br />
&#8211;<br />
und Gl&#252;ck, ein Jahr, in dem deine Versprechungen an<br />
Israel zu seinem und der ganzen Menschheit Heil sich<br />
erf&#252;llen m&#246;gen. Bewahre mich und die Meinen vor<br />
&#8211;<br />
Herz wird voll des Dankes, indem ich deine Gnade erkenne,<br />
da&#223; du durch diese deine Gebote hast Israel fest an<br />
dich kn&#252;pfen wollen; m&#246;gen sie deshalb mir auch zur<br />
Sei gut f&#252;r allem Schaden,<br />
Du Aug und W&#228;chter Israel.</p>
<p>glaube, wenn mal die Thaler vom Himmel herunter regneten, so bek&#228;me ich<br />
davon nur L&#246;cher in den Kopf, w&#228;hrend die Kinder Israel die silberne<br />
Manna mit lustigem Mute einsammeln w&#252;rden. Mit einem Gef&#252;hle, worin gar<br />
einander begegnen, kamen mir die Worte Christi in den Sinn: »Solchen<br />
Glauben habe ich in Israel nicht gefunden.«</p>
<p>Von diesen D&#228;monen sind die Diener der g&#246;ttlichen Gerechtigkeit zu<br />
unterscheiden, so jener L&#252;gengeist und Todesengel, der Israel mit Pest<br />
heimsuchte und Sanherib&#8217;s Heer erschlug,[12] dann Satan, d. h. der<br />
&#8211;<br />
Bild der weltrichtenden Weltgeschichte gegolten,[45] da Gott zwischen<br />
Israel und seinen Feinden richten und die Heiden unterwerfen w&#252;rde oder<br />
als Bild der Verg&#228;nglichkeit der Sch&#246;pfung, welche in heiliger<br />
uns nicht gedient. Unsers Dankes bist du versichert; wir notieren<br />
unsern Dank mit der und der Summe bei Israel Blaustein in X.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
^18 Von ihm ruehren die Muenzen her mit der Aufschrift &#8220;Shekel Israel&#8221; und<br />
der Jahreszahl des &#8220;heiligen Jerusalem&#8221; oder &#8220;der Erloesung Sions&#8221;. Die<br />
aehnlichen mit dem Namen Simons, des Fuersten (Nessi) Israel, gehoeren nicht<br />
ihm, sondern dem Insurgentenfuehrer Bar Kochba unter Hadrian.<br />
Vor dumm, vor abgeschmackt, vor kahl und thoerigt halten.<br />
Du hast ja, wie bekannt zu Israel gesagt:<br />
Kommt her! Wer wieder mich und meinen Richtstab klagt!<br />
&#8211;<br />
Nicht Ehre, noch Geschenk hat meinen Geist vergift!<br />
Ich habe Israel um kein Geschenk verfluchet,<br />
Wo ist ein Seher jetzt der mir zu folgen suchet?<br />
&#8211;</p>
<p>Jedoch ich hoere auch das Volk von Israel;<br />
Wie es gar anders spricht: Was vor ein schoener Seegen<br />
&#8211;<br />
Das mein erworbner Fleiss nicht wie der Staub verfliegt;<br />
Dass mir wie Israel die Kleider nicht veralten:<br />
Es zeigt darneben an, dass ich gut hausgehalten,<br />
&#8211;<br />
Der ist zu schlecht darzu. Es luestert Mund und Seel<br />
Nach neuer Leckerey gleich wie dort Israel.<br />
Ein neuer Tag muss auch ein neu Gericht ersinnen!<br />
Hamlet.<br />
(O Jephta, Richter in Israel)*, was fuer einen Schaz hast du!</p>
<p>So glaubt ein jeder, was er glauben darf.<br />
Denn Dinge stehen Israel bevor,<br />
Die manchem Herzen den Verzweiflungswunsch<br />
&#8211;<br />
Ihn seit dem Augenblick, dass er ihn trug,<br />
Fuers zweite Haupt von Israel, und dir<br />
Gelang es bald, ihn selbst so zu betoeren,<br />
&#8211;<br />
Es gab schon einmal eine Alexandra,<br />
Die eine Krone trug in Israel,<br />
Die zugriff, als sie frei geworden war,<br />
nettfuessige Adel, den Vizekoenig an der Spitze, ungehindert und<br />
unbesudelt durchschreiten konnte.  Ich glaubte die Kinder Israel zu<br />
sehen, denen durch Moor und Moder von Engelshand ein trockner Pfad<br />
Beduerfnisse und ihre Kaufkraft genau verzeichnet.  Menschen, die im<br />
Silicon Valley, in Frankreich, Japan, Israel oder an einem anderen<br />
Ort dieses Planeten virtuelle Gemeinschaften bilden, werden mit Hilfe<br />
Harfenklang muss nicht lieblicher sein, als ihr Gefuehl; es wuerde<br />
Israel hinweggelockt von David und seinen Zungen neue Psalter gelehrt<br />
haben.&#8211;Mein liebes Kaethchen?<br />
Und mehr als hundert Geister sassen drinnen.<br />
&#8220;Als aus Aegypten Israel entrann&#8221;;<br />
Die Schar, gewiss, das Ufer zu erreichen,<br />
Grossen, schriftgelehrten Rabbi<br />
Israel von Saragossa.</p>
<p>Stils, eine so hinreissende Beredsamkeit sei noch nicht gefunden<br />
worden in Israel. Ich habe ihn gehoert und verwahre mich feierlich vor<br />
jenem Urteil, als ob ich in ihm gesessen waere. Ich habe schon viel<br />
gekommen ist, bleibt er ein Suender. Ein altes Weib, wenn sie<br />
erleuchtet ist, kann so gut predigen und lehren in Israel als der<br />
gelehrteste Doktor.&#8221;<br />
Stils, eine so hinreissende Beredsamkeit sei noch nicht gefunden<br />
worden in Israel. Ich habe ihn gehoert und verwahre mich feierlich vor<br />
jenem Urteil, als ob ich in ihm gesessen waere. Ich habe schon viel<br />
&#8211;<br />
gekommen ist, bleibt er ein Suender. Ein altes Weib, wenn sie<br />
erleuchtet ist, kann so gut predigen und lehren in Israel als der<br />
gelehrteste Doktor.&#8221;<br />
anderer Welt der junge Dr. Jechezkiel Lewin aus Galizien.  Sein Vater<br />
war Praesident der ganz orthodoxen Agudath Israel, er selbst wurde<br />
spaeter in Palaestina und Israel einer ihrer Fuehrer.  Er war sehr<br />
gebildet und intelligent, und trotz abweichender Meinungen und<br />
&#8211;<br />
menschlicher religioeser Entwicklung, und eben auch der entscheidenden<br />
Beitraege, die das Volk Israel und das Judentum dazu gemacht haben.<br />
Der Mensch war also auf dauernder Suche nach Gott, und die juedische<br />
&#8211;<br />
Zionistenfuehrer in Polen.  Nach ihm wurde spaeter eine Siedlung in<br />
Israel genannt.  Das war fuer mich eine nachdenklich machende<br />
Begegnung in der &#8220;Bavaria&#8221;.<br />
&#8211;<br />
ist es mit dem Argument ueber zionistsiche Ziele, unterdess also den<br />
Staat Israel.  Dabei hatte ich damals auch nach dem Weggang von<br />
Palaestina keineswegs meine Sympathie aufgegeben, war auch dem<br />
Die Lande sind mir untertaenig,<br />
Bin ueber Juda und Israel Koenig -<br />
Doch liebst du mich nicht, so welk ich und sterbe.<br />
&#8211;<br />
Singt mein Lied. Er ist geheissen<br />
Israel. Ihn hat verwandelt<br />
Hexenspruch in einen Hund.<br />
&#8211;<br />
Als zur Zeit der Wuestenwandrung<br />
Israel sich oft erlustigt<br />
Mit den Toechtern Kanaans,<br />
wie diese das Gesetz erklaerten, so war es recht und musste gelten in<br />
ganz Israel.</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Kind Gottes&#8221;, sagte der Raeuber, &#8220;ich moechte meinem armen Tier da,<br />
das sich noch dunkel an den Auszug der Kinder Israel aus Aegypten<br />
erinnern kann, wohl auch ein so gutes Futter goennen, wie das Eurige<br />
&#8211;<br />
daran erinnert.  Napoleon wird in kurzer Zeit General und erobert<br />
Italien.  Napoleon geht nach Aegypten, wo einst die Kinder Israel das<br />
Zieglerhandwerk trieben, und liefert ein Treffen bei Nazareth, wo<br />
&#8211;<br />
Meer, weil viele, die hineingehen, drin ertrinken, ausgenommen die<br />
Kinder Israel.</p>
<p>Vor dumm, vor abgeschmackt, vor kahl und th&#246;rigt halten.<br />
Du hast ja, wie bekannt zu Israel gesagt:<br />
Kommt her! Wer wieder mich und meinen Richtstab klagt!<br />
&#8211;<br />
Nicht Ehre, noch Geschenk hat meinen Geist vergift!<br />
Ich habe Israel um kein Geschenk verfluchet,<br />
Wo ist ein Seher jetzt der mir zu folgen suchet?<br />
&#8211;</p>
<p>Jedoch ich h&#246;re auch das Volk von Israel;<br />
Wie es gar anders spricht: Was vor ein sch&#246;ner Seegen<br />
&#8211;<br />
Das mein erworbner Flei&#223; nicht wie der Staub verfliegt;<br />
Da&#223; mir wie Israel die Kleider nicht veralten:<br />
Es zeigt darneben an, da&#223; ich gut hausgehalten,<br />
&#8211;<br />
Der ist zu schlecht darzu. Es l&#252;stert Mund und Seel<br />
Nach neuer Leckerey gleich wie dort Israel.<br />
Ein neuer Tag mu&#223; auch ein neu Gericht ersinnen!<br />
Hamlet.<br />
(O Jephta, Richter in Israel)*, was f&#252;r einen Schaz hast du!</p>
<p>So glaubt ein jeder, was er glauben darf.<br />
Denn Dinge stehen Israel bevor,<br />
Die manchem Herzen den Verzweiflungswunsch<br />
&#8211;<br />
Ihn seit dem Augenblick, da&#223; er ihn trug,<br />
F&#252;rs zweite Haupt von Israel, und dir<br />
Gelang es bald, ihn selbst so zu bet&#246;ren,<br />
&#8211;<br />
Es gab schon einmal eine Alexandra,<br />
Die eine Krone trug in Israel,<br />
Die zugriff, als sie frei geworden war,<br />
nettf&#252;&#223;ige Adel, den Vizek&#246;nig an der Spitze, ungehindert und<br />
unbesudelt durchschreiten konnte.  Ich glaubte die Kinder Israel zu<br />
sehen, denen durch Moor und Moder von Engelshand ein trockner Pfad<br />
Bed&#252;rfnisse und ihre Kaufkraft genau verzeichnet.  Menschen, die im<br />
Silicon Valley, in Frankreich, Japan, Israel oder an einem anderen<br />
Ort dieses Planeten virtuelle Gemeinschaften bilden, werden mit Hilfe<br />
Harfenklang mu&#223; nicht lieblicher sein, als ihr Gef&#252;hl; es w&#252;rde<br />
Israel hinweggelockt von David und seinen Zungen neue Psalter gelehrt<br />
haben.&#8211;Mein liebes K&#228;thchen?<br />
Und mehr als hundert Geister sa&#223;en drinnen.<br />
&#8220;Als aus &#196;gypten Israel entrann&#8221;;<br />
Die Schar, gewi&#223;, das Ufer zu erreichen,<br />
Gro&#223;en, schriftgelehrten Rabbi<br />
Israel von Saragossa.</p>
<p>vermutlich auch in anderen Landschaften, galt die Gesamtheit der Priester, etwa<br />
wie die Leviten in dem spaeteren Israel, als ein besonderer Volksteil. Auch<br />
unter der Herrschaft der Griechen haben die alte Religion des Staates und das<br />
&#8211;<br />
kleinasiatischen Reichshandel hatten sie wesentlich ihm zu verdanken -, Liebe<br />
und Treue fand er wohl in Idumaea und Samaria, aber nicht bei dem Volke Israel;<br />
hier war und blieb er nicht so sehr der mit vielfacher Blutschuld beladene, als<br />
&#8211;<br />
an Aaron den Priester (Num. 18, 28), dem Priester ueberhaupt oder dem<br />
Hohenpriester zukomme (H. Ewald; Geschichte des Volkes Israel. 3. Aufl.<br />
Goettingen 1864-68. Bd. 6, S. 635).<br />
&#8211;<br />
S. 110); dies ist also der Rabbi Eleazar aus Modein der juedischen Berichte<br />
(Ewald, Geschichte des Volkes Israel, Bd. 7, S. 418; E. Schuerer, Lehrbuch der<br />
neutestamentlichen Zeitgeschichte. Jena 1874, S. 357). Dass der Simon, den<br />
Stils, eine so hinrei&#223;ende Beredsamkeit sei noch nicht gefunden worden<br />
in Israel. Ich habe ihn geh&#246;rt und verwahre mich feierlich vor jenem<br />
Urteil, als ob ich in ihm gesessen w&#228;re. Ich habe schon viel<br />
gekommen ist, bleibt er ein S&#252;nder. Ein altes Weib, wenn sie<br />
erleuchtet ist, kann so gut predigen und lehren in Israel als der<br />
gelehrteste Doktor.&#8221;<br />
Stils, eine so hinrei&#223;ende Beredsamkeit sei noch nicht gefunden worden<br />
in Israel. Ich habe ihn geh&#246;rt und verwahre mich feierlich vor jenem<br />
Urteil, als ob ich in ihm gesessen w&#228;re. Ich habe schon viel<br />
&#8211;<br />
gekommen ist, bleibt er ein S&#252;nder. Ein altes Weib, wenn sie<br />
erleuchtet ist, kann so gut predigen und lehren in Israel als der<br />
gelehrteste Doktor.&#8221;<br />
anderer Welt der junge Dr. Jechezkiel Lewin aus Galizien.  Sein Vater<br />
war Pr&#228;sident der ganz orthodoxen Agudath Israel, er selbst wurde<br />
sp&#228;ter in Pal&#228;stina und Israel einer ihrer F&#252;hrer.  Er war sehr<br />
gebildet und intelligent, und trotz abweichender Meinungen und<br />
&#8211;<br />
menschlicher religi&#246;ser Entwicklung, und eben auch der entscheidenden<br />
Beitr&#228;ge, die das Volk Israel und das Judentum dazu gemacht haben.<br />
Der Mensch war also auf dauernder Suche nach Gott, und die j&#252;dische<br />
&#8211;<br />
Zionistenf&#252;hrer in Polen.  Nach ihm wurde sp&#228;ter eine Siedlung in<br />
Israel genannt.  Das war f&#252;r mich eine nachdenklich machende<br />
Begegnung in der &#8220;Bavaria&#8221;.<br />
&#8211;<br />
ist es mit dem Argument &#252;ber zionistsiche Ziele, unterde&#223; also den<br />
Staat Israel.  Dabei hatte ich damals auch nach dem Weggang von<br />
Pal&#228;stina keineswegs meine Sympathie aufgegeben, war auch dem<br />
Die Lande sind mir untert&#228;nig,<br />
Bin &#252;ber Juda und Israel K&#246;nig -<br />
Doch liebst du mich nicht, so welk ich und sterbe.<br />
&#8211;<br />
Singt mein Lied. Er ist gehei&#223;en<br />
Israel. Ihn hat verwandelt<br />
Hexenspruch in einen Hund.<br />
&#8211;<br />
Als zur Zeit der W&#252;stenwandrung<br />
Israel sich oft erlustigt<br />
Mit den T&#246;chtern Kanaans,<br />
wie diese das Gesetz erkl&#228;rten, so war es recht und musste gelten in<br />
ganz Israel.</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Kind Gottes&#8221;, sagte der R&#228;uber, &#8220;ich m&#246;chte meinem armen Tier da,<br />
das sich noch dunkel an den Auszug der Kinder Israel aus &#196;gypten<br />
erinnern kann, wohl auch ein so gutes Futter g&#246;nnen, wie das Eurige<br />
&#8211;<br />
daran erinnert.  Napoleon wird in kurzer Zeit General und erobert<br />
Italien.  Napoleon geht nach &#196;gypten, wo einst die Kinder Israel das<br />
Zieglerhandwerk trieben, und liefert ein Treffen bei Nazareth, wo<br />
&#8211;<br />
Meer, weil viele, die hineingehen, drin ertrinken, ausgenommen die<br />
Kinder Israel.<br />
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		<title>Niger</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hauptstadt des Reichs, am gleichnamigen Flu&#223; (Nebenflu&#223;
des Niger), ist mit einer Mauer umgeben, ziemlich
regelm&#228;&#223;ig gebaut, hat einen gro&#223;en
&#8211;
Frankreich zur&#252;ck. 1878 ging er &#252;ber Senegambien nach
Segu am Niger und versuchte 1879 nach seiner R&#252;ckkehr im
Auftrag der franz&#246;sischen Regierung
&#8211;
Sonrhai (Songhay), Negerstamm im westlichen Sudân,
zu beiden Seiten des mittlern Niger, bildete ehemals ein
gro&#223;es Reich, welches 1009 den Islam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hauptstadt des Reichs, am gleichnamigen Flu&#223; (Nebenflu&#223;<br />
des Niger), ist mit einer Mauer umgeben, ziemlich<br />
regelm&#228;&#223;ig gebaut, hat einen gro&#223;en<br />
&#8211;<br />
Frankreich zur&#252;ck. 1878 ging er &#252;ber Senegambien nach<br />
Segu am Niger und versuchte 1879 nach seiner R&#252;ckkehr im<br />
Auftrag der franz&#246;sischen Regierung<br />
&#8211;<br />
Sonrhai (Songhay), Negerstamm im westlichen Sudân,<br />
zu beiden Seiten des mittlern Niger, bildete ehemals ein<br />
gro&#223;es Reich, welches 1009 den Islam annahm, unter dem Sultan<br />
&#8211;<br />
Diokletian, Verfasser der Biographien der Kaiser Hadrian, Verus,<br />
Julian, Septimius Severus, Pescennius Niger, Caracalla und<br />
Geta.<br />
&#8211;<br />
Tekrur, der einheimische Name f&#252;r die Osth&#228;lfte<br />
des Sudân vom Niger bis Kordofan.</p>
<p>&#8211;<br />
unter dem Einflu&#223; der Tuareg stehend, 15 km n&#246;rdlich vom<br />
Niger, hat &#252;ber 1 Stunde im Umfang und gegen 1000<br />
einst&#246;ckige, flach bedachte Thonwohnungen nebst einigen<br />
&#8211;<br />
Handel, welcher infolge der gro&#223;en n&#246;rdlichen Biegung<br />
des Niger sich hier konzentriert. Der Hafen der Stadt ist das von<br />
2000 Sonrhai bewohnte Kabaraam Nordufer des Niger. Fr&#252;her<br />
erstreckte sich ein Arm des Flusses bis an T. heran.<br />
&#8211;<br />
m&#228;chtiger Zweig der Tuareg, 1780 das gro&#223;e Reich Haussa<br />
am Nordufer des Niger gr&#252;ndeten, welchem auch T. unterworfen<br />
wurde. Zu Anfang des 19. Jahrh. wanderten die Fulbe in die<br />
&#8211;<br />
Herrschaft &#252;ber das ganze Senegalbecken ausdehnte und unter<br />
Othman Dar Fodie das gro&#223;e Fulbereich zwischen Niger und<br />
Tsadsee gr&#252;ndete. Sie haben den Franzosen h&#228;ufig den<br />
&#8211;</p>
<p>Tschadda, Nebenflu&#223; des Niger, s. Binuë.</p>
<p>&#8211;<br />
Imoscharh (Imuharh, Imazirhen) nennt, im N. bis an den Atlas, im S.<br />
bis &#252;ber den Niger, im W. bis zu den maurischen St&#228;mmen<br />
und im O. bis zu den Tibbu seine Wohnsitze ausgebreitet hat. Die T.<br />
&#8211;<br />
Kelowi, Itissa, Sakomaren weiter s&#252;dlich, die Auelimiden am<br />
Niger u. a. Sie sind ein sch&#246;ner, br&#228;unlicher<br />
Menschenschlag mit echt kaukasischen Gesichtsz&#252;gen, wo er sich<br />
Nigerkarten, indem er vor Jahren auf Kosten der englischen Regierung mit<br />
einem Dampfer den Niger hinauf explorirte bis Rabba und die genauesten<br />
Karten vom Niger geliefert hat, die wir &#252;berhaupt besitzen) erschien.<br />
Meine hohen Stiefeln quatschten bei jedem Schritte vom Wasser, das in<br />
&#8211;<br />
in Lagos und als Director der sogenannten evangelischen schwarzen<br />
Niger-Mission der Bischof Crowther. Dieser Neger, aus einem kleinen<br />
Dorfe in Yóruba geb&#252;rtig, wurde als Kind geraubt und den Portugiesen<br />
&#8211;<br />
Grammatiken, darunter eine der Nyfe-Sprache, legen Zeugniss seiner<br />
gr&#252;ndlichen Bildung ab; endlich die Reisebeschreibung der Niger- und<br />
Bénue-Expedition, welche Herr Crowther mit dem verstorbenen Dr.<br />
&#8211;<br />
der Importation en gros von den Europ&#228;ern gewogen und sp&#228;ter in K&#246;rbe[3]<br />
von je zu 20,000 verpackt, und vom Niger an kommen sie nur noch in<br />
kleinen Paketen vor, obgleich doch noch in Seg-Seg (westliches<br />
&#8211;<br />
Bremer-Flagge, die von allen europ&#228;ischen Flaggen allein den Tsad-See<br />
begr&#252;sst, und einzig ausser der englischen Flagge den Niger befahren<br />
hatte, waren aufgehisst worden, verliessen wir um 10 Uhr Morgens die<br />
&#8211;<br />
entz&#252;ckte mich der melodische Sang der Ruderer, und erinnerte mich sehr<br />
an die singlustigen Kakánda-Neger am mittleren Niger, denen es auch ganz<br />
unm&#246;glich war, ihr Kanoe weiter zu stossen, ohne jeden Stoss mit Gesang<br />
&#8211;<br />
Regel nur ein Mal im Jahre &#252;ber Tripoli eine Verbindung; der viel n&#228;here<br />
Weg nach der K&#252;ste vermittelst des Bénue und Niger ist augenblicklich<br />
f&#252;r Reisende und Warensendungen ganz verschlossen. Der einzige Artikel,<br />
&#8211;<br />
Christen in Lokója (&#8211;der bekannten von Dr. Baikie gegr&#252;ndeten Station<br />
an der M&#252;ndung des Bénue in den Niger&#8211;). Er selbst war gerade nicht<br />
von Bornu, sondern von einer im Reiche Sókoto gegr&#252;ndeten Colonie Namens<br />
&#8211;</p>
<p>Die am Niger ans&#228;ssigen Nyfe-V&#246;lker, welche Theil eines m&#228;chtigen<br />
K&#246;nigreiches sind, haben viel ausgebildetere Formen und Worte, um den<br />
Gegen zwei Uhr Nachmittags wurde auch am Knie eines gro&#223;en Stromes eine<br />
Stadt sichtbar. Dieser Strom war der Niger &#8212; die Stadt war Timbuctu.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und auch bis zum Hafen von Kabara an der scharfen Biegung des Niger war<br />
Alles, was sich auf Schiffen und Booten befand, in lebhafterer<br />
62. Ersehnter Labetrunk<br />
63. Niger und Cobra<br />
64. Bei Taung um Branntwein best&#252;rmt<br />
&#8211;<br />
der Jagd widmen. Ich ging mit meinem treuen und bereits gute Dienste als<br />
H&#252;hnerhund leistenden Niger in der Grasebene auf der einen, F. mit<br />
seinem Karabiner auf der anderen Seite, 2-400 Schritte vom Wagen<br />
&#8211;<br />
schwarzwei&#223; gescheckt) und an den Fl&#252;geln bespornte Hoplopteri (an den<br />
feuchteren Stellen) bildeten meist unsere Beute. Niger (ein bei der<br />
w&#228;hrend meines Aufenthaltes in den Diamantenfeldern unternommenen und<br />
&#8211;<br />
Boly, F. und einem Griquadiener, sowie neun Hunden, darunter meinem<br />
treuen Niger, meinem Reitpferd und acht Zugthieren die Diamantenfelder.<br />
Von Dutoitspan nahm ich den k&#252;rzesten Weg nach Klipdrift; von Klipdrift<br />
&#8211;<br />
verwandelt. Zahlreiche schwarze St&#246;rche und Kraniche liefen am Rande des<br />
Gew&#228;ssers umher. Als ich mich ihnen mit Niger n&#228;herte, folgte dieser<br />
einer Spur in den Binsen am Ufer, blieb dann pl&#246;tzlich stehen und machte<br />
&#8211;</p>
<p>[Illustration: Niger und Cobra.]</p>
<p>&#8211;<br />
den Abhang und zogen weiter. Derselbe f&#252;hrte durch ein nur stellenweise<br />
erweitertes Felsenthal, das zu unserer Linken dicht bebuscht war. Niger,<br />
der voran eilte, fing pl&#246;tzlich in dem hohen Grase zur Rechten zu bellen<br />
&#8211;<br />
zur&#252;ckfuhr, was mich nicht wenig befremdete. Wir hielten sofort an und<br />
eilten Niger nach. Er stand nun an dem, einen der riesigen<br />
Termitenbauten&#8211;eine hohe nach oben zu offene R&#246;hre&#8211;umgebenden Dickicht<br />
&#8211;</p>
<p>Eine pl&#246;tzliche Bewegung Niger&#8217;s ri&#223; mich aus meinen Gedanken. Von<br />
»Onkel«, einem zweiten Hunde gefolgt, sprang Niger einige Schritte<br />
vorw&#228;rts und fing an zu knurren. Ich sollte &#252;ber die Ursache dessen<br />
&#8211;<br />
Niederstrecken eines meiner Hunde begangen h&#228;tte. Bei dem letzten Geheul<br />
der Hy&#228;ne hatte sich Niger losgerissen und Boy, f&#252;rchtend, da&#223; die Hy&#228;ne<br />
den Hund erw&#252;rgen k&#246;nnte, hatte sofort auch dem starken Onkel die<br />
Freiheit gegeben, der nun in S&#228;tzen nach Niger gesprungen kam. Sie<br />
jagten die Ebene weit nach abw&#228;rts, doch die Hy&#228;nen waren rechtzeitig<br />
&#8211;<br />
mehrere Th&#228;ler zu &#252;berschreiten und steile, &#228;u&#223;erst steinige H&#246;hen zu<br />
erklimmen. Auf einem der H&#252;gel hatte Niger eine Schlange entdeckt und<br />
sie in einen Dornbaum gejagt; und da ich den Schlangen S&#252;d-Afrika&#8217;s,<br />
&#8211;</p>
<p>Gegen Abend fiel mir Niger&#8217;s Betragen auf, der im Grase zu unserer<br />
Linken hin- und herlief. Ich rief Onkel herbei&#8211;wir hatten nach und nach<br />
&#8211;<br />
nichts regte sich. Ich lie&#223; die Hunde holen, doch da ich den Ha&#223; kenne,<br />
mit dem sich diese beiden Thiere stets verfolgen und Niger, der immer<br />
dem starken Onkel voraus war, dabei leicht zu Schaden kommen konnte,<br />
mitgetheilte Nachricht der Eingeborenen, der Mssaud erg&#246;sse sich nach sehr<br />
starken Anschwellungen bis zum Niger, auf Wahrheit beruht.</p>
<p>Je mehr man sich dem Niger n&#228;hert, desto andere Bauformen finden wir<br />
g&#228;ng und g&#228;be. Freilich bleibt auch hier die runde H&#252;tte noch immer die<br />
&#8211;<br />
Gora-Gebirge, denn hier ist die Wasserscheide zwischen dem Tschad-See<br />
einerseits und dem m&#228;chtigen Niger andererseits. Zudem entspringt hier<br />
der Gongolaflu&#223;, einer der bedeutendsten Nebenfl&#252;sse des Bénue, sowie<br />
eine Menge kleinere Fl&#252;sse, die direct in den Bénue (dieser ist der<br />
bedeutendste Nebenflu&#223; des Niger, und vielleicht ebenso bedeutend als<br />
dieser) sich werfen.<br />
&#8211;<br />
das ganze ausgedehnte Gebirge seinen Namen hat, und von dem die Wasser<br />
haupts&#228;chlich entspringen, welche dem Niger, Bénue und dem Tschad<br />
zueilen.<br />
&#8211;<br />
kommen hier im Gebirge nirgends vor; Elephanten, Nash&#246;rner und<br />
Flu&#223;pferde treten erst am Bénue und Niger auf; ebenso fehlt hier der<br />
Gorilla-Affe, nur Paviane und Hundsaffen sind in erstaunlicher Menge<br />
&#8211;<br />
scheint dieselbe nicht weit vorgedrungen zu sein; auf dem Gora-Gebirge<br />
z.B., einem Gebirgsstock, zwischen Tschad-See, Bénue und Niger gelegen,<br />
fehlt die Goro-Staude. Wild w&#228;chst sie in einer Oertlichkeit, Namens<br />
&#8211;<br />
Sonst ist beim eigentlichen Volke in Nordafrika das Schnapstrinken nicht<br />
gebr&#228;uchlich, erst wenn man den Niger erreicht hat, in den<br />
Yorubal&#228;ndern, also der K&#252;ste zu, st&#246;&#223;t man auf ganze Karawanen mit<br />
^22 Wir haben noch (Macr. Sat. 3, 13) den Speisezettel derjenigen Mahlzeit,<br />
welche Lucius Lentulus Niger vor 691 (63) bei Antritt seines Pontifikats gab und<br />
an der die Pontifices &#8211; darunter Caesar -, die Vestalischen Jungfrauen und<br />
hunderttausend Einwohner gezaehlt haben. Auch die energische Parteinahme der<br />
Byzantier fuer den Kaiser des griechischen Ostens, Pescennius Niger, und der<br />
mehrjaehrige Widerstand, den die Stadt noch nach dessen Untergang dem Sieger<br />
&#8211;<br />
zum Teil so kindisch, gelegentlich auch so gehaessig hervortreten, wie zum<br />
Beispiel der Krieg zwischen Severus und Niger in Bithynien eigentlich ein Krieg<br />
der beiden rivalisierenden Kapitalen Nikomedeia und Nikaea war, gehoeren zum<br />
&#8211;<br />
Dreikaiserjahr 193 hatte zum Kriege zwischen den Legionen des Westens und denen<br />
des Ostens gefuehrt, und mit Pescennius Niger waren diese unterlegen. Die<br />
roemischen Lehnsfuersten des Ostens und nicht minder der Beherrscher der<br />
Parther, Vologasos V., des Sanatrukios Sohn, hatten, wie begreiflich, den Niger<br />
anerkannt und ihm sogar ihre Truppen zur Verfuegung gestellt; dieser hatte erst<br />
&#8211;<br />
Statthalter entzogen. Nachdem dieser die Provinz, die wie einst ihren<br />
Statthalter Vespasian, so damals den Niger zum Kaiser hatte machen wollen, unter<br />
Widerstreben namentlich der Hauptstadt Antiocheia unterworfen hatte, verfuegte<br />
&#8211;<br />
unterstuetzt, den Vespasianus gegen Vitellius, den Cassius gegen Marcus, den<br />
Niger gegen Severus, immer bereit, wo sie Rueckhalt zu haben meinten, der<br />
bestehenden Regierung den Gehorsam aufzukuendigen. Das einzige Talent, das ihnen<br />
&#8211;<br />
haben dabei regelmaessig mitgemacht; auf diese Weise sind hier Vespasian,<br />
Cassius, Niger, Macrianus, Vaballathus, der Sohn der Zenobia, Probus zu<br />
Herrschern ausgerufen worden. Die Initiative aber haben in allen diesen Faellen<br />
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		<title>Neuseeland</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 10:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[st&#228;rkern Bestrahlung w&#228;hrend des Sommers der
S&#252;dhalbkugel ist z. B. in Australien und Neuseeland
w&#228;hrend des Sommers der Wechsel, wenn man aus dem Schatten in
&#8211;
Welt s&#252;dlich bis Nordafrika und S&#252;dasien, ist in
Nordamerika, Australien, Neuseeland und auf Java akklimatisiert,
h&#228;lt sich &#252;berall zu den Menschen und nistet auch stets
&#8211;
vor, ersetzt in Indien, China, Japan den Haussperling und ist in
Australien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>st&#228;rkern Bestrahlung w&#228;hrend des Sommers der<br />
S&#252;dhalbkugel ist z. B. in Australien und Neuseeland<br />
w&#228;hrend des Sommers der Wechsel, wenn man aus dem Schatten in<br />
&#8211;<br />
Welt s&#252;dlich bis Nordafrika und S&#252;dasien, ist in<br />
Nordamerika, Australien, Neuseeland und auf Java akklimatisiert,<br />
h&#228;lt sich &#252;berall zu den Menschen und nistet auch stets<br />
&#8211;<br />
vor, ersetzt in Indien, China, Japan den Haussperling und ist in<br />
Australien und auf Neuseeland akklimatisiert worden. Er bevorzugt<br />
das freie Feld und den Wald und kommt nur im Winter auf die<br />
&#8211;<br />
Spitze, Fl&#252;gel mittellang. Etwa 25 Gattungen mit 230 Arten;<br />
fehlen in Neuseeland. Man zerf&#228;llt sie in mehrere<br />
Unterabteilungen: Wasserstare, Drosseln und Spottdrosseln.<br />
&#8211;<br />
V&#246;gel; etwa 20 Gattungen mit 150 Arten, fehlen nur in<br />
S&#252;d- und Mittelamerika sowie auf Neuseeland; am zahlreichsten<br />
in Afrika.<br />
&#8211;<br />
Gattungen mit etwa 200 Arten; fast kosmopolitisch (fehlen nur auf<br />
Neuseeland). Von den 5 Unterfamilien sind bemerkenswert die<br />
H&#228;her und Raben (Tannenh&#228;her, Elster und Rabe).<br />
&#8211;<br />
Gattungen mit 250 Arten; in den Tropen Asiens und Afrikas sowie in<br />
Australien und Polynesien, aber nicht auf Neuseeland.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>3) Die polynesische, auf Neuseeland (Maori), den Unionsinseln,<br />
Samoa, Tonga, Tahiti, Rarotonga, Paumotu, den Markesas, der<br />
&#8211;<br />
Neus&#252;dwales 2,793,086, Britisch-Nordamerika 1,673,000,<br />
Ostindien 1,420,183, Japan 755,800, Chile 490,000, Neuseeland<br />
488,524. Die Steinkohlenproduktion im Deutschen Reich betrug 1887<br />
&#8211;<br />
Richtung Kalifornien-Japan rund 4050 m, f&#252;r die Richtung<br />
Peru-Neuseeland 2750 m ergeben (Hochstetter 1869, Geinitz 1877 in<br />
&#8220;Petermanns Geographischen Mitteilungen&#8221;). Bisher sind solche<br />
&#8211;<br />
&#246;stlicher Strom vor, welcher den australischen Strom nach<br />
Neuseeland hin ablenkt.</p>
<p>&#8211;<br />
erkl&#228;rlich. Doch haben bereits seit l&#228;ngerer Zeit<br />
Tasmania und Neuseeland Anschlu&#223; an den Australkontinent<br />
gefunden, der wiederum durch Kabel und Landlinien mit der<br />
&#8211;<br />
F&#252;&#223;e dreizehig, Fl&#252;gel sehr verk&#252;mmert. Lebten<br />
auf Neuseeland.</p>
<p>&#8211;<br />
Arten. F&#252;&#223;e zweizehig, Fl&#252;gel fehlten<br />
wahrscheinlich ganz. Lebten auf Neuseeland zum Teil noch mit<br />
Menschen zusammen und leben in kleinern Arten dort vielleicht auch<br />
&#8211;<br />
vierzehig. Hierher die Gattung Apteryx (Kiwi, s. d.) mit 4 Arten,<br />
s&#228;mtlich von Neuseeland.</p>
<p>&#8211;<br />
f&#252;r William Swainson, geb. 1789 zu Liverpool, gest. 1855 auf<br />
Neuseeland (Zoolog).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tarawera, Vulkan auf der Nordinsel von Neuseeland, im<br />
Seendistrikt, welcher 1886 durch eine Eruption die ber&#252;hmten<br />
&#8211;</p>
<p>Tauposee, See auf der Nordinsel von Neuseeland, 770 qkm<br />
gro&#223;, mit vielen warmen Schwefelquellen.<br />
&#8211;<br />
Dem internationalen Telegraphenverein geh&#246;ren zur Zeit an:<br />
Australien (Neuseeland, Neus&#252;dwales, S&#252;daustralien,<br />
Tasmania, Victoria), Belgien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien,<br />
&#8211;</p>
<p>Tetaratasprudel, in Neuseeland, s. Geiser, S. 26, und<br />
Band 7, S. 1025.<br />
&#8211;<br />
gelblichgr&#252;nen Bl&#252;ten und vierh&#246;rnigen, fast[sic!]<br />
sitzenden Fr&#252;chten, w&#228;chst auf Neuseeland, Australien,<br />
den Norfolkinseln, S&#252;damerika und Japan und wird allgemein als<br />
&#8211;<br />
mit der von Australien oder S&#252;damerika; auch hat man<br />
Neuseeland als selbst&#228;ndige Region unterschieden und von der<br />
pal&#228;- und nearktischen Region eine Zirkumpolarprovinz von<br />
&#8211;<br />
doppeltfiederteiligen Bl&#228;ttern ist T. barbara Moore, die in<br />
Neuholland, Neuseeland und S&#252;dafrika w&#228;chst.</p>
<p>&#8211;<br />
Karpathen in Europa, den Himalaja und den Salt Range in<br />
S&#252;dasien, auf Neuseeland, in Japan, in Sibirien, in<br />
S&#252;damerika und dem westlichen Nordamerika. Soweit einzelne</p>
<p>v. Hochstetter, Neuseeland. Stuttgart 1863.</p>
<p>&#8211;<br />
S&#252;den &#252;ber Australien (!), Van Diemensland und einen Theil von<br />
Neuseeland (als Papus!!) erstrecken«, stehen noch tiefer in ihrer<br />
geistigen Entwickelung und F&#228;higkeit. Ganz &#228;hnlicher Ansicht &#252;ber die<br />
&#8211;<br />
In Tahiti nehmen die Frauen unmittelbar nach der Geburt sofort<br />
Dampfb&#228;der mit kalten Abwaschungen (Wilson 461), in Neuseeland<br />
gleichfalls, wo die Kinder, wie in Tahiti, ganz nackt bleiben und eher<br />
&#8211;<br />
obliegt, wie in Tonga, in Tahiti, in Nukuhiva (Melville 2, 147); so<br />
m&#252;ssen sie in andern Inseln fast alle Arbeit thun, wie in Neuseeland<br />
(Dieffenb. 2, 12). Fr&#252;hreife der Weiber ist in Polynesien sehr<br />
gew&#246;hnlich. Auf Neuseeland tritt die Pubert&#228;t fr&#252;her als bei uns, doch<br />
sp&#228;ter als in S&#252;deuropa ein (Dieffenb. 2, 33) nach Browne 38 sind sie<br />
&#8211;<br />
Ausrottung der Jagdthiere bisweilen nothwendige Folge auch der<br />
vorsichtigsten Jagd; so in Neuseeland, wo die grossen Jagdv&#246;gel, die<br />
Moas (Dinornis, Apteryx), nach und nach ausgerottet sind von den<br />
&#8211;<br />
aus keinem andern Grund, als aus Melancholie &#252;ber die vermeintliche<br />
Bezauberung. Beispiele f&#252;r Neuseeland gibt Dieffenbach 2, 16, Browne 75;<br />
f&#252;r Tahiti Ellis 1, 364, 367-68; f&#252;r Neuholland, wo eine namenlose Angst<br />
&#8211;<br />
beschreibt Mariner, auf Fidschi d&#8217;Urville b 4, 207 und Hale 63. Dagegen<br />
trank man ihn auf Neuseeland, obwohl man ihn kannte, nicht. Auch in<br />
Mikronesien, wo indess die Wurzel zerrieben, nicht gekaut wurde, war der<br />
&#8211;<br />
nahmen zu«, sagt Ellis 1, 108 und so wie hier und noch &#228;rger war es zu<br />
Hawaii und an den K&#252;sten von Neuseeland. Allein die Eingeborenen (vergl.<br />
Ellis u.a.O.) haben sich an vielen Orten, Dank dem reinen Eifer der<br />
Mission&#228;re, wieder von diesem so gef&#228;hrlichen Laster befreit; in<br />
Neuseeland sowohl wie in Hawaii schadet der Rum nur an den K&#252;stenpl&#228;tzen<br />
den Eingeborenen und das &#252;berall wachsende Christenthum hat siegreich<br />
&#8211;<br />
hundert Stellen den Namen la nouvelle Cythere, welchen Bougainville der<br />
Insel Tahiti gab. Nicht nur, dass auf Tahiti, Hawaii, Neuseeland, auch<br />
auf Tonga (obwohl man hier strenger lebt) und auf Samoa (nach Wilkes)<br />
&#8211;<br />
Krusenstern 1, 221; nach Mathias G*** 152 herrscht indess Prostitution<br />
nur in den H&#228;fen. Neuseeland stand etwas h&#246;her; doch waren auch hier die<br />
M&#228;dchen vollst&#228;ndig ungebunden (Dieffenb. 2, 40). Die Weiber selbst<br />
&#8211;<br />
k&#246;nne nicht strafend eingreifen, da der Mann sein eigen Kind umgebracht<br />
habe.&#8211;Auch in Neuseeland findet sich der Kindermord gar nicht selten<br />
(Angas 1, 313); er ist aber, wie in Tahiti, nicht mehr statthaft, wenn<br />
&#8211;<br />
kaltbl&#252;tig mit Weib und Kind und so sind ihre Kriege ausserordentlich<br />
blutig und verheerend. Solche K&#228;mpfe herrschten nun zu Neuseeland und<br />
trugen wie zur Zersplitterung der Maoristaaten zum Hinschwinden der<br />
&#8211;<br />
Palliserinseln ebend. 1, 358, Aitutaiki 1, 309, Rarotonga 1, 359,<br />
Neuseeland Dieffenbach 2, 134, Samoa Turner 301. 304). Hiermit h&#228;ngt die<br />
weite Verbreitung der Menschenfresserei enge zusammen, wie sie nach Hale<br />
38 in Neuseeland, wo nach Thomson 1, 148 das letzte Beispiel dieser<br />
Sitte noch 1843 vorkam, Hervey, Mangareva (Gambier), Paumotu und dem<br />
&#8211;<br />
zahlreicher beim Begr&#228;bniss selbst (Remy 115). Ebenso war es fr&#252;her in<br />
Neuseeland Sitte&#8211;jetzt ist sie abgekommen&#8211;dass sich die Weiber am<br />
Grabe ihrer M&#228;nner erdrosselten, die Sklaven get&#246;dtet wurden (Taylor<br />
&#8211;<br />
war nicht bloss melanesisch, sondern auch &#252;ber ganz Polynesien<br />
verbreitet: in Neuseeland ruhte der Mittelpfeiler des Hauses fr&#252;her auf<br />
Menschenleichen (Taylor 387 ff.) und von Tahiti erz&#228;hlt dasselbe<br />
&#8211;<br />
V&#246;lker und St&#228;mme untereinander beruhen theilweise auf dieser blutigen<br />
Rechtsauffassung (z.B. f&#252;r Neuseeland Dieffenbach 1, 93, Haftbarkeit des<br />
Stammes f&#252;r den Einzelnen Thomson 1, 98). Auch in Neuholland sind<br />
&#8211;<br />
h&#246;chste, man k&#246;nnte sagen eine logisch vollkommene Entwickelung<br />
gefunden. Ueberall, in Neuseeland, in Tahiti, in Hawaii, dem<br />
Markesasarchipel, auf Tonga, bei der alten Bev&#246;lkerung der Marianen<br />
&#8211;<br />
geistige noch leibliche Anstrengung, ja kaum Th&#228;tigkeit n&#246;thig ist, um<br />
hinl&#228;nglichen Vorrath zu bekommen, oder so wenig, wie auf Neuseeland<br />
(nat&#252;rlich zur Zeit der Entdeckung), dass trotz aller Anstrengung die<br />
&#8211;<br />
Inseln vor Ueberv&#246;lkerung zu beh&#252;ten; begreiflich ferner, wie<br />
Hochstetter auf den Gedanken kam, dass der Kannibalismus auf Neuseeland<br />
durch den Hunger eingef&#252;hrt sei. Ist nun zwar letztere Ansicht gewiss<br />
&#8211;<br />
die Haut nur sch&#252;tzenden, kaum erregenden Kleidung, welche auch (f&#252;r<br />
Neuseeland sehr wichtig, wo es sehr oft, meist nur vor&#252;bergehend,<br />
regnet) die N&#228;sse nicht lange hielt, tragen sie jetzt wollene Decken,<br />
&#8211;<br />
Weidestrecken nahmen die Europ&#228;er mehr und mehr im Lauf der Jahre ein in<br />
Neuholland, Neuseeland, Afrika, Amerika, die fruchtbaren K&#252;stenstriche,<br />
sonst der gew&#246;hnliche Aufenthalt der Eingeborenen, haben sie ganz und<br />
&#8211;<br />
Gesellschaft bilden konnte) entweder ausgeschlossen oder doch nur<br />
geduldet! So geschah es zu Neuseeland&#8211;man kennt ja den Hochmuth der<br />
englischen Raçe einer farbigen Bev&#246;lkerung gegen&#252;ber&#8211;so, seit der<br />
&#8211;<br />
Eingeborenen hier nicht h&#246;her sch&#228;tzten, als einst die Spanier oder<br />
Engl&#228;nder die Amerikaner. In Neuseeland, wo die Engl&#228;nder fest sich<br />
niedergelassen und denselben Raçenhochmuth gegen die Eingeborenen<br />
&#8211;</p>
<p>Was wir von Neuseeland zu berichten haben (nach Hochstetter 482-497) ist<br />
noch merkw&#252;rdiger. Gegen den Einfluss der Fremden bildete sich eine<br />
&#8211;<br />
protestantischen Mission&#228;ren der S&#252;dsee vorgekommen, welche z.B. in<br />
Neuseeland durch ihre Landank&#228;ufe und Spekulationen sich und ihrer Sache<br />
und den Eingeborenen gleichviel geschadet haben. Aber auch die<br />
&#8211;<br />
Specielle Vorschl&#228;ge haben Grey f&#252;r Australien, Dieffenbach f&#252;r<br />
Neuseeland, Andere f&#252;r andere V&#246;lker gemacht; und es liesse sich, bei<br />
allen Schwierigkeiten, wenn die M&#228;chte, welche Kolonien besitzen, also</p>
<p>v. Hochstetter, Neuseeland. Stuttgart 1863.</p>
<p>&#8211;<br />
Sueden ueber Australien (!), Van Diemensland und einen Theil von<br />
Neuseeland (als Papus!!) erstrecken&#8221;, stehen noch tiefer in ihrer<br />
geistigen Entwickelung und Faehigkeit. Ganz aehnlicher Ansicht ueber die<br />
&#8211;<br />
In Tahiti nehmen die Frauen unmittelbar nach der Geburt sofort<br />
Dampfbaeder mit kalten Abwaschungen (Wilson 461), in Neuseeland<br />
gleichfalls, wo die Kinder, wie in Tahiti, ganz nackt bleiben und eher<br />
&#8211;<br />
obliegt, wie in Tonga, in Tahiti, in Nukuhiva (Melville 2, 147); so<br />
muessen sie in andern Inseln fast alle Arbeit thun, wie in Neuseeland<br />
(Dieffenb. 2, 12). Fruehreife der Weiber ist in Polynesien sehr<br />
gewoehnlich. Auf Neuseeland tritt die Pubertaet frueher als bei uns, doch<br />
spaeter als in Suedeuropa ein (Dieffenb. 2, 33) nach Browne 38 sind sie<br />
&#8211;<br />
Ausrottung der Jagdthiere bisweilen nothwendige Folge auch der<br />
vorsichtigsten Jagd; so in Neuseeland, wo die grossen Jagdvoegel, die<br />
Moas (Dinornis, Apteryx), nach und nach ausgerottet sind von den<br />
&#8211;<br />
aus keinem andern Grund, als aus Melancholie ueber die vermeintliche<br />
Bezauberung. Beispiele fuer Neuseeland gibt Dieffenbach 2, 16, Browne 75;<br />
fuer Tahiti Ellis 1, 364, 367-68; fuer Neuholland, wo eine namenlose Angst<br />
&#8211;<br />
beschreibt Mariner, auf Fidschi d&#8217;Urville b 4, 207 und Hale 63. Dagegen<br />
trank man ihn auf Neuseeland, obwohl man ihn kannte, nicht. Auch in<br />
Mikronesien, wo indess die Wurzel zerrieben, nicht gekaut wurde, war der<br />
&#8211;<br />
nahmen zu&#8221;, sagt Ellis 1, 108 und so wie hier und noch aerger war es zu<br />
Hawaii und an den Kuesten von Neuseeland. Allein die Eingeborenen (vergl.<br />
Ellis u.a.O.) haben sich an vielen Orten, Dank dem reinen Eifer der<br />
Missionaere, wieder von diesem so gefaehrlichen Laster befreit; in<br />
Neuseeland sowohl wie in Hawaii schadet der Rum nur an den Kuestenplaetzen<br />
den Eingeborenen und das ueberall wachsende Christenthum hat siegreich<br />
&#8211;<br />
hundert Stellen den Namen la nouvelle Cythere, welchen Bougainville der<br />
Insel Tahiti gab. Nicht nur, dass auf Tahiti, Hawaii, Neuseeland, auch<br />
auf Tonga (obwohl man hier strenger lebt) und auf Samoa (nach Wilkes)<br />
&#8211;<br />
Krusenstern 1, 221; nach Mathias G*** 152 herrscht indess Prostitution<br />
nur in den Haefen. Neuseeland stand etwas hoeher; doch waren auch hier die<br />
Maedchen vollstaendig ungebunden (Dieffenb. 2, 40). Die Weiber selbst<br />
&#8211;<br />
koenne nicht strafend eingreifen, da der Mann sein eigen Kind umgebracht<br />
habe.&#8211;Auch in Neuseeland findet sich der Kindermord gar nicht selten<br />
(Angas 1, 313); er ist aber, wie in Tahiti, nicht mehr statthaft, wenn<br />
&#8211;<br />
kaltbluetig mit Weib und Kind und so sind ihre Kriege ausserordentlich<br />
blutig und verheerend. Solche Kaempfe herrschten nun zu Neuseeland und<br />
trugen wie zur Zersplitterung der Maoristaaten zum Hinschwinden der<br />
&#8211;<br />
Palliserinseln ebend. 1, 358, Aitutaiki 1, 309, Rarotonga 1, 359,<br />
Neuseeland Dieffenbach 2, 134, Samoa Turner 301. 304). Hiermit haengt die<br />
weite Verbreitung der Menschenfresserei enge zusammen, wie sie nach Hale<br />
38 in Neuseeland, wo nach Thomson 1, 148 das letzte Beispiel dieser<br />
Sitte noch 1843 vorkam, Hervey, Mangareva (Gambier), Paumotu und dem<br />
&#8211;<br />
zahlreicher beim Begraebniss selbst (Remy 115). Ebenso war es frueher in<br />
Neuseeland Sitte&#8211;jetzt ist sie abgekommen&#8211;dass sich die Weiber am<br />
Grabe ihrer Maenner erdrosselten, die Sklaven getoedtet wurden (Taylor<br />
&#8211;<br />
war nicht bloss melanesisch, sondern auch ueber ganz Polynesien<br />
verbreitet: in Neuseeland ruhte der Mittelpfeiler des Hauses frueher auf<br />
Menschenleichen (Taylor 387 ff.) und von Tahiti erzaehlt dasselbe<br />
&#8211;<br />
Voelker und Staemme untereinander beruhen theilweise auf dieser blutigen<br />
Rechtsauffassung (z.B. fuer Neuseeland Dieffenbach 1, 93, Haftbarkeit des<br />
Stammes fuer den Einzelnen Thomson 1, 98). Auch in Neuholland sind<br />
&#8211;<br />
hoechste, man koennte sagen eine logisch vollkommene Entwickelung<br />
gefunden. Ueberall, in Neuseeland, in Tahiti, in Hawaii, dem<br />
Markesasarchipel, auf Tonga, bei der alten Bevoelkerung der Marianen<br />
&#8211;<br />
geistige noch leibliche Anstrengung, ja kaum Thaetigkeit noethig ist, um<br />
hinlaenglichen Vorrath zu bekommen, oder so wenig, wie auf Neuseeland<br />
(natuerlich zur Zeit der Entdeckung), dass trotz aller Anstrengung die<br />
&#8211;<br />
Inseln vor Uebervoelkerung zu behueten; begreiflich ferner, wie<br />
Hochstetter auf den Gedanken kam, dass der Kannibalismus auf Neuseeland<br />
durch den Hunger eingefuehrt sei. Ist nun zwar letztere Ansicht gewiss<br />
&#8211;<br />
die Haut nur schuetzenden, kaum erregenden Kleidung, welche auch (fuer<br />
Neuseeland sehr wichtig, wo es sehr oft, meist nur voruebergehend,<br />
regnet) die Naesse nicht lange hielt, tragen sie jetzt wollene Decken,<br />
&#8211;<br />
Weidestrecken nahmen die Europaeer mehr und mehr im Lauf der Jahre ein in<br />
Neuholland, Neuseeland, Afrika, Amerika, die fruchtbaren Kuestenstriche,<br />
sonst der gewoehnliche Aufenthalt der Eingeborenen, haben sie ganz und<br />
&#8211;<br />
Gesellschaft bilden konnte) entweder ausgeschlossen oder doch nur<br />
geduldet! So geschah es zu Neuseeland&#8211;man kennt ja den Hochmuth der<br />
englischen Race einer farbigen Bevoelkerung gegenueber&#8211;so, seit der<br />
&#8211;<br />
Eingeborenen hier nicht hoeher schaetzten, als einst die Spanier oder<br />
Englaender die Amerikaner. In Neuseeland, wo die Englaender fest sich<br />
niedergelassen und denselben Racenhochmuth gegen die Eingeborenen<br />
&#8211;</p>
<p>Was wir von Neuseeland zu berichten haben (nach Hochstetter 482-497) ist<br />
noch merkwuerdiger. Gegen den Einfluss der Fremden bildete sich eine<br />
&#8211;<br />
protestantischen Missionaeren der Suedsee vorgekommen, welche z.B. in<br />
Neuseeland durch ihre Landankaeufe und Spekulationen sich und ihrer Sache<br />
und den Eingeborenen gleichviel geschadet haben. Aber auch die<br />
&#8211;<br />
Specielle Vorschlaege haben Grey fuer Australien, Dieffenbach fuer<br />
Neuseeland, Andere fuer andere Voelker gemacht; und es liesse sich, bei<br />
allen Schwierigkeiten, wenn die Maechte, welche Kolonien besitzen, also<br />
(Punama-oder Beilstein, pierre de haches von der Insel Taraipunama, s&#252;dlich<br />
von Neuseeland), &#228;hnlich ist der gemeine Nephrit (Jade tenace) und unser<br />
Jaspis (diosporo), nur unedler. Wie unser Carneol zum Sard, so verh&#228;lt sich<br />
Arten der Gattung Dracaena am Cap der Guten Hoffnung, in China und<br />
auf Neuseeland zu; aber in der neuen Welt vertritt die Yucca die<br />
Stelle derselben; denn die _Dracaena borealis_ d&#8217;Aitons ist eine<br />
Arten der Gattung Dracaena am Cap der Guten Hoffnung, in China und<br />
auf Neuseeland zu; aber in der neuen Welt vertritt die Yucca die<br />
Stelle derselben; denn die _Dracaena borealis_ d&#8217;Aitons ist eine<br />
_Ptychosperma Alexandrae_, letztere unter dem Namens _Seaforthia elegans_<br />
im Handel, beide aus Neuseeland. Die letztere Art ist an den<br />
braunpunktierten Wedelstielen und Blattscheiden leicht zu erkennen. Sie<br />
&#8211;<br />
ersteren Arten geh&#246;rten _Cordyline australis Kth._ aus Neuholland,<br />
_Cordyline indivisa Kunth_ aus Neuseeland und _Cordyline congesta Sweet_<br />
aus Java.<br />
_Ptychosperma Alexandrae_, letztere unter dem Namens _Seaforthia elegans_<br />
im Handel, beide aus Neuseeland. Die letztere Art ist an den<br />
braunpunktierten Wedelstielen und Blattscheiden leicht zu erkennen. Sie<br />
&#8211;<br />
ersteren Arten gehoerten _Cordyline australis Kth._ aus Neuholland,<br />
_Cordyline indivisa Kunth_ aus Neuseeland und _Cordyline congesta Sweet_<br />
aus Java.<br />
wegen einer fremden Form verworfen wird.  Dies geschah nicht nur mit<br />
den Voelkern in Asien, Afrika, Australien und Neuseeland, sondern auch<br />
mit den Eingeborenen der amerikanischen Kontinente.  Die aus der<br />
in England hatte.  Fuer nachher machte sie sich Sorgen.  Man hatte sie<br />
fuer Auswanderung nach Neuseeland begeistert, oder, wenn wir ihr<br />
finanziell von Kattowitz dafuer helfen konnten, wollte sie ein kleines<br />
wegen einer fremden Form verworfen wird.  Dies geschah nicht nur mit<br />
den V&#246;lkern in Asien, Afrika, Australien und Neuseeland, sondern auch<br />
mit den Eingeborenen der amerikanischen Kontinente.  Die aus der<br />
in England hatte.  F&#252;r nachher machte sie sich Sorgen.  Man hatte sie<br />
f&#252;r Auswanderung nach Neuseeland begeistert, oder, wenn wir ihr<br />
finanziell von Kattowitz daf&#252;r helfen konnten, wollte sie ein kleines<br />
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		<title>Sierra</title>
		<link>http://www.k-acker.de/sierra-189.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/sierra-189.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 16:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=189</guid>
		<description><![CDATA[Literatur &#252;ber den Namen Sierra
Somosierra, Dorf in der span. Provinz Madrid, am
S&#252;dabhang des gleichnamigen Gebirges (Fortsetzung der Sierra
de Guadarrama), historisch merkw&#252;rdig durch das siegreiche
&#8211;
Hochplateau, welches im N. von Berggruppen des Iberischen
Gebirgssystems (darunter Pico de Urbion, 2252 m, Sierra del
Moncayo, 2349 m), im s&#252;dlichen Teil von den Ausl&#228;ufern
&#8211;
Atlantischen Meers absinkt. Derselbe wird ganz von den welligen
Bergen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Literatur &#252;ber den Namen Sierra</h2>
<p>Somosierra, Dorf in der span. Provinz Madrid, am<br />
S&#252;dabhang des gleichnamigen Gebirges (Fortsetzung der Sierra<br />
de Guadarrama), historisch merkw&#252;rdig durch das siegreiche<br />
&#8211;<br />
Hochplateau, welches im N. von Berggruppen des Iberischen<br />
Gebirgssystems (darunter Pico de Urbion, 2252 m, Sierra del<br />
Moncayo, 2349 m), im s&#252;dlichen Teil von den Ausl&#228;ufern<br />
&#8211;<br />
Atlantischen Meers absinkt. Derselbe wird ganz von den welligen<br />
Bergen der Sierra Morena eingenommen, welche sich &#252;ber die<br />
Hochebenen Neukastiliens und Estremaduras nur als niedrige<br />
&#8211;<br />
Tafellandes und das b&#228;tische System oder die Bergterrasse von<br />
Granada (mit der Sierra Nevada, der h&#246;chsten Erhebung der<br />
Halbinsel). Die eingehendere Beschreibung dieser Gebirgssysteme<br />
findet sich in den Artikeln Pyren&#228;en, Kantabrisches Gebirge,<br />
Iberisches Gebirge, Sierra Morena, Sierra Nevada etc. Zwischen dem<br />
iberischen und pyren&#228;ischen Gebirgssystem breitet sich das<br />
&#8211;<br />
die Pyren&#228;en (s. d.) mit ihrem Terrassenabfall nach Katalonien<br />
und Aragonien, durch dieses die Gebirge von Granada mit der Sierra<br />
Nevada in der Art vom Hauptk&#246;rper des spanischen Hochlandes<br />
&#8211;<br />
der Meerenge von Gibraltar, indem sie &#252;ber den Kamm des<br />
iberischen Gebirgszugs (Sierra de la Demanda, Pico de Urbion,<br />
Sierra del Moncayo, die Parameras von Molina) bis zur Sierra de<br />
Albarracin l&#228;uft, dann das Plateau von Neukastilien schneidet<br />
und &#252;ber die Sierra de Alcaraz und das Gebirge von Segura auf<br />
die Plateaus der Terrasse von Granada &#252;bergeht, deren<br />
&#8211;<br />
Alava geh&#246;ren; eine afrikanische oder subtropische, welche<br />
Andalusien bis zur Sierra Morena, Granada, die<br />
s&#252;d&#246;stliche H&#228;lfte von Murcia und den<br />
&#8211;<br />
Kette, wo die Grenze desselben auf der spanischen Seite bei 2780 m<br />
liegt. In der Sierra Nevada, dem h&#246;chsten Gebirge Spaniens,<br />
nimmt man die Schneelinie am Nordabhang bei 3350, am S&#252;dabhang<br />
&#8211;<br />
andern nur im s&#252;dlichsten Europa vorkommenden oder auch S.<br />
eigent&#252;mlichen (spanischer Steinbock auf der Sierra Nevada,<br />
spanischer Hase, Flamingo etc.).<br />
&#8211;<br />
hoch gelegenen Triften und in den Gebirgen, namentlich in Navarra,<br />
in der Sierra Guadarrama, Sierra Morena und am Guadalquivir, gehegt<br />
werden. Das zahme Rindvieh ist nicht sehr gro&#223;, aber stark<br />
&#8211;<br />
herabgegangen, wenngleich mehrere Bergwerke hierf&#252;r bestehen,<br />
von welchen jene in den westlichen Abh&#228;ngen der Sierra<br />
Almagrera (Provinz Almeria), die von Hiende la Encina (Provinz<br />
&#8211;<br />
Murcia (bei Cartagena 76 Werke mit 150 Hoch&#246;fen und 1500<br />
Arbeitern), Almeria (Bleiminen der Sierra Gador, Sierra Almagrera,<br />
Alhamilla etc.; 13 Schmelzwerke bei Garrucha) und Jaen (Linares und<br />
&#8211;<br />
Buenos Ayres, 260 km s&#252;ds&#252;dwestlich von der Hauptstadt,<br />
bei der Sierra de T. (450 m), hat ein Krankenhaus, 2<br />
Dampfm&#252;hlen, eine Seifensiederei und (1882) 3600 Einw.<br />
&#8211;<br />
Temne (Timmene), Negerstamm in Westafrika, am<br />
Rokelleflu&#223; in Sierra Leone. Die Sprache der T., grammatisch<br />
dargestellt von Schlenker (Lond. 1864), ist nahe verwandt mit der<br />
&#8211;<br />
zahlreichen zum iberischen Gebirgssystem geh&#246;rigen<br />
Berggruppen, wie Sierra de Cucalon, Sierra de San Just (1513 m),<br />
Sierra de Gudar (1770 m), Sierra de Albarracin (mit Cerro San<br />
Felipe, 1800 m, und Muela de San Juan, 1610 m), Sierra de<br />
Javalambre (2002 m), durchzogen. Die Flu&#223;th&#228;ler bilden<br />
&#8211;<br />
Gl&#252;cklicher war der Franzose Caillié, welcher von<br />
Sierra Leone aus das Innere von Afrika bereiste und 20. April bis<br />
3. Mai 1828 in T. verweilte, aber, weil er sich seiner Sicherheit<br />
&#8211;<br />
Sklavenk&#252;ste von Westafrika (s. Karte bei &#8220;Guinea&#8221;), zwischen<br />
1° 10&#8242; (New Sierra Leone) und 1° 30&#8242; &#246;stl. L. v. Gr.<br />
(Gum Koffi), doch zieht sich die &#246;stliche Grenzlinie<br />
&#8211;<br />
bedeutendster, ihn an Ausdehnung &#252;bertreffender Zuflu&#223;<br />
ist der Araguaia, welcher an der Sierra de Santa Martha entspringt<br />
und in einem breiten Parallelthal zu dem des T. nach N.<br />
&#8211;<br />
von 15,257 qkm (277,1 QM.). Die Provinz wird im S. von den Montes<br />
de T., im N. von der Sierra de San Vicente, einer Parallelkette der<br />
Sierra de Gredos, durchzogen, im &#252;brigen ist sie eben oder<br />
h&#252;gelig und geh&#246;rt zum Becken des Tajo, welcher die<br />
&#8211;<br />
Tormes, Flu&#223; in der span. Provinz Salamanca,<br />
entspringt am n&#246;rdlichen Abhang der Sierra de Gredos,<br />
flie&#223;t vorherrschend nordwestlich, durchstr&#246;mt das<br />
&#8211;<br />
Totana, Bezirksstadt in der span. Provinz Murcia, an der<br />
Sierra de España, mit sch&#246;nen Orangeng&#228;rten,<br />
gro&#223;en T&#246;pfereien und (1878) 9648 Einw.<br />
&#8211;<br />
Kalifornien, an der Pacificbahn, 1774 m &#252;. M., westlich vom<br />
2139 m hohen T.-Pa&#223; der Sierra Nevada, hat<br />
S&#228;gem&#252;hlen und (1880) 1147 Einw.<br />
&#8211;<br />
210,000 Einw., ist einer der gesegnetsten Teile des Staats mit<br />
lieblichem Klima, im W. von der malerischen Sierra de Aconquija<br />
durchzogen, im O. aber fruchtbares, vom Rio Dolce bew&#228;ssertes<br />
&#8211;<br />
Provinz Granada, in den Alpujarras, den S&#252;dabh&#228;ngen der<br />
Sierra Nevada, mit (1878) 2792 Einw.</p>
<p>2-6 Meter. Bei Mariposa, in der N&#228;he des vielbesuchten Yosémité-Thales<br />
(Sierra Nevada) steht der gewaltigste von allen, &#8220;Wawona&#8221;, der einen<br />
Durchmesser von 8-9 Metern hat und eine H&#246;hlung, durch welche die 4 und<br />
&#8211;<br />
viele Gastwirte. Deming liegt auf der Hochebene, im Hintergrund ragt die<br />
zur Sierra Madre geh&#246;rige Berggruppe Floridas und Tres Hermanas (drei<br />
Schwestern) hervor.<br />
&#8211;<br />
gelegen, die Heilst&#228;tte f&#252;r die Lungenkranken Amerikas. Noch 48 Stunden<br />
fuhren wir, rechts die schneebedeckte Kette der Sierra Nevada und die<br />
Bernardino-Berge, Sonnabend fr&#252;h sahen wir den Golf von San Francisco<br />
Werkzeug dem Christenthume und der Civilisation zu dienen, wurde er nach<br />
Freetown in Sierra-Leone gebracht, wo er seine erste Erziehung erhielt<br />
und getauft wurde. Er zeigte bald so hervorragende Eigenschaften und<br />
&#8211;<br />
Gouverneur Herr Glover, der Befehl bekommen hatte, sich zum Gouverneur<br />
en chef, nach Sierra Leone zu begeben. Endlich um 5 Uhr Abends war alles<br />
eingeladen und eingeschifft, und nach einem dreifachen Salutschusse<br />
&#8211;<br />
Westk&#252;ste von Afrika die sch&#246;nste sein, und selbst die englische Stadt<br />
Freetown in Sierra-Leone in dieser Beziehung &#252;bertreffen. Eine grosse<br />
Bucht vor dem Orte gew&#228;hrt den gr&#246;ssten Schiffen vollkommene Sicherheit,<br />
&#8211;<br />
die dicken Regenwolken etwas weiter auseinander, und gegen Mittag<br />
konnten wir schon die hohen Berge von Sierra Leone sehen. Die Spitzen<br />
des Gebirges, so schwer war jetzt die wasserschwangere Luft, waren<br />
&#8211;<br />
M&#252;ndungen gegen einander richten, eine Verbindung mit dem Festlande.<br />
Sierra Leone oder das L&#246;wengebirge ist nicht blos, weil es der<br />
bestcivilisirteste Negerstaat (an Grossartigkeit des Handels &#252;bertrifft<br />
&#8211;<br />
Lagos, aber trotzdem wird durch seine ganz ausserordentlich<br />
vortheilhafte Lage Sierra Leone immer Hauptsitz der Regierung bleiben.</p>
<p>&#8211;<br />
schon anf&#252;hrten, schwere dunkle Wolken. Im Vordergrunde war vor uns der<br />
wunderherrliche Hafen, durch die M&#252;ndung des Sierra-Leone-Flusses<br />
gebildet. Was Gr&#246;sse und Sicherheit anbetrifft, sucht er seines Gleichen<br />
&#8211;</p>
<p>Freetown oder, wie man gew&#246;hnlich schlechtweg sagt, Sierra Leone,<br />
obgleich letzteres eigentlich der Name der ganzen Halbinsel ist, hat<br />
&#8211;<br />
desshalb eine gr&#246;ssere Anziehung aus&#252;ben muss. Kirchen und Schulen<br />
fehlen nat&#252;rlich in Sierra Leone nicht, und die jungen Kaufleute und<br />
Buchf&#252;hrer dieser Colonie sind an der ganzen K&#252;ste gesucht und bekannt.<br />
&#8211;<br />
schwarzen Pagen zum Nachtragen der Schleppe halten zu k&#246;nnen, wesshalb<br />
die Haken und Oesen zum Aufh&#228;ngen des zu Langen in Sierra Leone auch nie<br />
werden eingef&#252;hrt werden&#8211;oder kurze R&#246;ckchen, wobei nat&#252;rlich das<br />
&#8211;<br />
weisshaarig, bei einem Glase Porter oder Brandy mit ebenso grossem<br />
Interesse die Sierra-Leone-Zeitung oder eine veraltete Times lesen, wie<br />
es bei uns die Kannegiesser zu thun pflegen und Morgens, wenn es frisch<br />
&#8211;<br />
Abends in Italien auf dem Corso, Alles promeniren zu finden. Ein feiner<br />
junger Engl&#228;nder, in Sierra Leone geboren oder nicht, unterh&#228;lt sich<br />
vielleicht mit einer schwarzen Sch&#246;nen vom Balle am vergangenen Abend,<br />
&#8211;<br />
jedenfalls eben so gut, wie die Schwarzen. Ueberdies scheint, dass, wie<br />
an der ganzen Westk&#252;ste so auch in Sierra Leone, eine Verbesserung in<br />
climatischer Hinsicht stattfindet.&#8211;Der Handel von Sierra Leone, wie<br />
schon die vielen gr&#246;sseren im Hafen liegenden Schiffe andeuten, ist sehr<br />
&#8211;<br />
von Gondja und wird haupts&#228;chlich durch Mandingo-Neger aus dem Inneren<br />
zur K&#252;ste geschafft und geht dann von Sierra Leone einerseits nach dem<br />
Gambia- und Senegal-Flusse, andererseits bis nach Lagos, um von diesen<br />
&#8211;</p>
<p>Wie in Sierra Leone so kamen auch hier neue Reisende an Bord, unter<br />
anderen der Gouverneur der englischen Gambia-Colonie, der, obschon er<br />
&#8211;<br />
wurden. Namentlich stark war von dieser unheimlichen Krankheit eine<br />
junge bildsch&#246;ne Engl&#228;nderin befallen, welche, von Sierra Leone kommend,<br />
um in ihrem Vaterlande den Sommer zuzubringen, unter den Schutz eines<br />
Bald darauf schwebte der Aeronef &#252;ber dem Staate Nevada und seinen<br />
silberf&#252;hrenden Gebieten, die nur die Sierra von den goldf&#252;hrenden<br />
L&#228;ndereien Kaliforniens trennt.<br />
&#8211;</p>
<p>Es war jetzt um sechs Uhr Nachmittags, als die Sierra Nevada durch<br />
denselben Einschnitt von Truckie &#252;berschritten wurde, der auch der Bahn<br />
urspr&#252;nglich gewesene Sclaven und deren Nachkommen und zum Theil aus dem<br />
britischen Westindien, von Sierra Leone, Gambien, Liberien, Brasilien<br />
oder Cuba zur&#252;cktransportirte, gekaperte ehemalige Sclaven. Allein die<br />
von Sierra Leone gekommenen Neger sch&#228;tzt man auf 4000 Seelen.</p>
<p>&#8211;<br />
Elfenbein, Mais, Baumwolle (1867 f&#252;r 7112 Tons, die Tonne zu 2000<br />
Pfund), Goro- oder Kolan&#252;sse[5], welche nach Brasilien und Sierra Leone<br />
verschickt werden, endlich Oel- und Palmn&#252;sse. Oel wurde 1867 im Gewicht<br />
&#8211;<br />
fehlt die Goro-Staude. Wild w&#228;chst sie in einer Oertlichkeit, Namens<br />
Gondja. Oestlich von Sierra Leone scheint aber die Goro-Staude auch<br />
durch die Neger angebaut zu werden.<br />
&#8211;</p>
<p>Als ich von meiner Reise nach Centralafrika auf dem R&#252;ckwege Sierra<br />
Leone ber&#252;hrte, fand ich in der Hauptstadt dieser Halbinsel, in<br />
picken im Boden oder fliegen aufeinander. Und weit im Osten gl&#252;ht<br />
purpurrot der Schnee der wilden Sierra Nevada &#8211;</p>
<p>&#8211;<br />
Und tiefer sinkt die Nacht herein. Die Nachtigallen schweigen, und der<br />
Ostwind hebt sich von der Sierra her. Da weichen die Nebelschatten;<br />
wieder bin ich allein in der Alhambra verzauberten Parke, allein mit<br />
&#8211;<br />
Zigeunerberges, und zur andern Seite strahlen silbern im Mondlichte die<br />
Schneeh&#228;upter der Sierra. Zwischen dem Wachtturme, auf dem ich stehe,<br />
und den Purpurt&#252;rmen des Mohrenberges zieht sich tief im Tal der dunkle<br />
Granitfelsen, die dieses Vorgebirge, wie das Vorgebirge Toriañes und den<br />
Berg Corcubion bilden, hei&#223;t Sierra de Toriñona. Das Cap Finisterre ist<br />
niedriger als das Land umher, aber die Toriñona ist auf hoher See 76,5 km<br />
&#8211;<br />
die Schichten der Luft, und zugleich nicht ohne praktischen Nutzen sind.<br />
Die Vulkane Teneriffas und der Azoren, die Sierra Nevada von St. Martha,<br />
der Pic von Orizaba, die Silla bei Caracas, Mowna-Roa und der<br />
&#8211;<br />
einer arithmetischen Progression ergibt. Einer der Hochgipfel der<br />
Sierra de Nevada de Grenada, der Pico de Beleta, dessen absolute<br />
H&#246;he 1781 Toisen betr&#228;gt, ist best&#228;ndig mit Schnee bedeckt; da aber<br />
&#8211;<br />
hei&#223;t der Gipfel des Cocollar, der mit dem Brigantin nur Einen<br />
Gebirgsstock bildet, welcher bei den Eingeborenen fr&#252;her Sierra de los<br />
Tageres hie&#223;. Man macht einen Theil des Wegs auf Pferden, die frei in den<br />
&#8211;<br />
nebligter Witterung ist von Sonnenwirkung ganze Tage lang nichts zu sp&#252;ren<br />
und gegen Einbruch der Nacht wehen frische Winde von der Sierra del<br />
Guacharo ins Thal herunter.<br />
&#8211;<br />
Thal von Caripe selbst, sondern drei kleine Meilen vom Kloster gegen<br />
West-S&#252;d-West. Sie m&#252;ndet in einem Seitenthale aus, das der *Sierra des<br />
Guacharo* zul&#228;uft. Am 18. September brachen wir nach der Sierra auf,<br />
begleitet von den indianischen Alcaden und den meisten Ordensm&#228;nnern des<br />
&#8211;<br />
zierlichen Gestalt und den gefiederten Bl&#228;ttern Praga- und Irassepalmen<br />
erkannten. Vollends malerisch wird die Landschaft dadurch, da&#223; die Sierra<br />
del Guacharo vor einem liegt. Ihr n&#246;rdlicher, dem Meerbusen von Cariaco<br />
&#8211;<br />
bewachsen, da&#223; man die Linien der Kalkschichten mit dem Auge verfolgen<br />
kann. Der Gipfel der Sierra ist abgeplattet und nur am Ostende erhebt<br />
sich, gleich einer geneigten Pyramide, der majest&#228;tische Pic Guacharo.<br />
&#8211;</p>
<p>Geht man von der Sierra de Meapire, welche die Landenge zwischen den<br />
Ebenen von San Bonifacio und von Cariaco bildet, herab, so kommt man gegen<br />
&#8211;<br />
Chaymas-Indianer *Guainas* nennen, und denen sie einen Stachel unter dem<br />
Schwanz andichten. Geht man von der Sierra Meapire nach West hinunter, so<br />
betritt man zuerst einen »hohlen Boden« (_tierra hueca_), der bei dem<br />
&#8211;</p>
<p>Nur im Innern der Provinz, ostw&#228;rts von der Sierra de Meapire, auf dem<br />
unbebauten Boden von Carupano an durch das Thal San Bonifacio bis zum<br />
Granitfelsen, die dieses Vorgebirge, wie das Vorgebirge Torianes und den<br />
Berg Corcubion bilden, heisst Sierra de Torinona. Das Cap Finisterre ist<br />
niedriger als das Land umher, aber die Torinona ist auf hoher See 76,5 km<br />
&#8211;<br />
die Schichten der Luft, und zugleich nicht ohne praktischen Nutzen sind.<br />
Die Vulkane Teneriffas und der Azoren, die Sierra Nevada von St. Martha,<br />
der Pic von Orizaba, die Silla bei Caracas, Mowna-Roa und der<br />
&#8211;<br />
einer arithmetischen Progression ergibt. Einer der Hochgipfel der<br />
Sierra de Nevada de Grenada, der Pico de Beleta, dessen absolute<br />
Hoehe 1781 Toisen betraegt, ist bestaendig mit Schnee bedeckt; da aber<br />
&#8211;<br />
heisst der Gipfel des Cocollar, der mit dem Brigantin nur Einen<br />
Gebirgsstock bildet, welcher bei den Eingeborenen frueher Sierra de los<br />
Tageres hiess. Man macht einen Theil des Wegs auf Pferden, die frei in den<br />
&#8211;<br />
nebligter Witterung ist von Sonnenwirkung ganze Tage lang nichts zu spueren<br />
und gegen Einbruch der Nacht wehen frische Winde von der Sierra del<br />
Guacharo ins Thal herunter.<br />
&#8211;<br />
Thal von Caripe selbst, sondern drei kleine Meilen vom Kloster gegen<br />
West-Sued-West. Sie muendet in einem Seitenthale aus, das der *Sierra des<br />
Guacharo* zulaeuft. Am 18. September brachen wir nach der Sierra auf,<br />
begleitet von den indianischen Alcaden und den meisten Ordensmaennern des<br />
&#8211;<br />
zierlichen Gestalt und den gefiederten Blaettern Praga- und Irassepalmen<br />
erkannten. Vollends malerisch wird die Landschaft dadurch, dass die Sierra<br />
del Guacharo vor einem liegt. Ihr noerdlicher, dem Meerbusen von Cariaco<br />
&#8211;<br />
bewachsen, dass man die Linien der Kalkschichten mit dem Auge verfolgen<br />
kann. Der Gipfel der Sierra ist abgeplattet und nur am Ostende erhebt<br />
sich, gleich einer geneigten Pyramide, der majestaetische Pic Guacharo.<br />
&#8211;</p>
<p>Geht man von der Sierra de Meapire, welche die Landenge zwischen den<br />
Ebenen von San Bonifacio und von Cariaco bildet, herab, so kommt man gegen<br />
&#8211;<br />
Chaymas-Indianer *Guainas* nennen, und denen sie einen Stachel unter dem<br />
Schwanz andichten. Geht man von der Sierra Meapire nach West hinunter, so<br />
betritt man zuerst einen &#8220;hohlen Boden&#8221; (_tierra hueca_), der bei dem<br />
&#8211;</p>
<p>Nur im Innern der Provinz, ostwaerts von der Sierra de Meapire, auf dem<br />
unbebauten Boden von Carupano an durch das Thal San Bonifacio bis zum<br />
und erblickten am 24. Dezember die K&#252;ste von Guinea unter vier Grad zehn<br />
Minuten n&#246;rdlicher Breite, liefen anfangs nach der Sierra Leona hinauf<br />
und warfen endlich am 4. Januar 1772 vor Kap Mesurado den Anker.<br />
&#8211;<br />
f&#246;rdern. Denn da die ankommenden Schiffe ihr Handelsgesch&#228;ft gew&#246;hnlich<br />
bei Sierra Leone anfingen, welches gegen zweihundert Meilen westlicher<br />
liegt, und l&#228;ngs der K&#252;ste nur gemachsam fortkreuzten, so w&#252;rde es oft<br />
einzelnen Fallen, auch bei Familien, deren Arten gew&#246;hnlich enger<br />
begrenzte Areale besitzen. So w&#228;chst Bolbophyllum recurvum in Sierra Leone<br />
und Brasilien(18), Rhipsalis Cassytha als einzige Cactee auch in der<br />
einzelnen Fallen, auch bei Familien, deren Arten gewoehnlich enger<br />
begrenzte Areale besitzen. So waechst Bolbophyllum recurvum in Sierra Leone<br />
und Brasilien(18), Rhipsalis Cassytha als einzige Cactee auch in der<br />
abtheilen, die sich in einander ergie&#223;en, und wovon die unruhigsten (wie<br />
das &#252;ber dem Golf von Mexico oder zwischen der Sierra Santa Martha und dem<br />
Meerbusen von Darien) merkbaren Einflu&#223; auf Erk&#228;ltung und Bewegung der<br />
&#8211;<br />
Boden und Bl&#246;cke von Glimmerschiefer und Gnei&#223; mit eingesprengtem<br />
Schwefelkies, die von der Sierra de Avila herunter kommen, aber nichts,<br />
was die Luft h&#228;tte verunreinigen k&#246;nnen.<br />
&#8211;<br />
einem Andalusier, der gar freundlich wurde, als ich ihm sagte, die Berge<br />
seines Heimathlandes, die Sierra Nevada de Grenada, seyen viel h&#246;her als<br />
alle Berge in der Provinz Caracas.<br />
&#8211;<br />
Halt bei einer sch&#246;nen Quelle, genannt Fuente de Sanchorquiz, die auf<br />
fallenden Gnei&#223;schichten von der Sierra herabkommt. Ich fand die<br />
Temperatur derselben 16°,4, was f&#252;r eine H&#246;he von 726 Toisen bedeutend<br />
&#8211;<br />
Befaria im Paramo von Niquitao und in der mit ewigem Schnee bedeckten<br />
Sierra de Merida vorkommen, so ist doch auf eine weite Strecke kein<br />
Felskamm, der hoch genug w&#228;re, da&#223; diese Gew&#228;chse auf ihm nach der Silla<br />
&#8211;<br />
seyn. Man sp&#252;rte es im K&#246;nigreich Neu-Grenada von den Ausl&#228;ufern der hohen<br />
Sierra de Santa Marta bis Santa Fe de Bogota und Honda am Magdalenenstrom,<br />
180 Meilen von Caracas. Ueberall war es in den Cordilleren auf Gnei&#223; und<br />
&#8211;<br />
Granit- und Kalkgebirgen von ungleicher H&#246;he in der Mitte liegt. Nordw&#228;rts<br />
trennt die Sierra Mariara sie von der Meeresk&#252;ste, gegen S&#252;den dient ihnen<br />
die Bergkette des Guacimo und Yusma als Schutzwehr gegen die gl&#252;hende Luft<br />
&#8211;<br />
in sehr alter Zeit das ganze Thal vom Fu&#223; des Gebirges Cocuysa bis zum<br />
Torito und den Bergen von Nirgua, von der Sierra de Mariara bis zu der<br />
Bergkette von Gigue, zum Guarimo und der Palma, unter Wasser stand.<br />
&#8211;<br />
ausf&#252;hren und auf Gnei&#223;grund, der im See h&#228;ufig vorkommt, auf dem sch&#246;nen<br />
Granit der Sierra de Mariara *Limnometer* aufstellen.</p>
<p>&#8211;<br />
Gebirgen von Merida. Seine Angaben, wie viel Zeit wir von Valencia &#252;ber<br />
Barinas in die Sierra Nevada, und von da &#252;ber den Hafen von Torunos und<br />
den Rio Santo Domingo nach San Fernando am Apure brauchen w&#252;rden, wurden<br />
&#8211;</p>
<p>Von der Sierra Nevada von Merida und den *Paramos* von Niquitao, Bocono<br />
und las Rosas an,(65) wo der kostbare Chinabaum w&#228;chst, senkt sich die<br />
&#8211;<br />
Bergkette verbindet unter dem 16. und 18. Grad s&#252;dl. Breite (&#252;ber Santa<br />
Cruz de la Sierra, die Serranias von Aguapehy und die vielberufenen Campos<br />
dos Parecis) die peruanischen Anden mit den Gebirgen Brasiliens. Die&#223; ist<br />
&#8211;<br />
liegen andere Lichtungen oder _Savanas limpias_(70) zwischen den Quellen<br />
des Mao und des Rio de Aguas blancas, s&#252;dlich von der Sierra Pacaraima.<br />
Diese letzteren Savanen sind von Caraiben und nomadischen Macusis bewohnt;<br />
abtheilen, die sich in einander ergiessen, und wovon die unruhigsten (wie<br />
das ueber dem Golf von Mexico oder zwischen der Sierra Santa Martha und dem<br />
Meerbusen von Darien) merkbaren Einfluss auf Erkaeltung und Bewegung der<br />
&#8211;<br />
Boden und Bloecke von Glimmerschiefer und Gneiss mit eingesprengtem<br />
Schwefelkies, die von der Sierra de Avila herunter kommen, aber nichts,<br />
was die Luft haette verunreinigen koennen.<br />
&#8211;<br />
einem Andalusier, der gar freundlich wurde, als ich ihm sagte, die Berge<br />
seines Heimathlandes, die Sierra Nevada de Grenada, seyen viel hoeher als<br />
alle Berge in der Provinz Caracas.<br />
&#8211;<br />
Halt bei einer schoenen Quelle, genannt Fuente de Sanchorquiz, die auf<br />
fallenden Gneissschichten von der Sierra herabkommt. Ich fand die<br />
Temperatur derselben 16 deg.,4, was fuer eine Hoehe von 726 Toisen bedeutend<br />
&#8211;<br />
Befaria im Paramo von Niquitao und in der mit ewigem Schnee bedeckten<br />
Sierra de Merida vorkommen, so ist doch auf eine weite Strecke kein<br />
Felskamm, der hoch genug waere, dass diese Gewaechse auf ihm nach der Silla<br />
&#8211;<br />
seyn. Man spuerte es im Koenigreich Neu-Grenada von den Auslaeufern der hohen<br />
Sierra de Santa Marta bis Santa Fe de Bogota und Honda am Magdalenenstrom,<br />
180 Meilen von Caracas. Ueberall war es in den Cordilleren auf Gneiss und<br />
&#8211;<br />
Granit- und Kalkgebirgen von ungleicher Hoehe in der Mitte liegt. Nordwaerts<br />
trennt die Sierra Mariara sie von der Meereskueste, gegen Sueden dient ihnen<br />
die Bergkette des Guacimo und Yusma als Schutzwehr gegen die gluehende Luft<br />
&#8211;<br />
in sehr alter Zeit das ganze Thal vom Fuss des Gebirges Cocuysa bis zum<br />
Torito und den Bergen von Nirgua, von der Sierra de Mariara bis zu der<br />
Bergkette von Gigue, zum Guarimo und der Palma, unter Wasser stand.<br />
&#8211;<br />
ausfuehren und auf Gneissgrund, der im See haeufig vorkommt, auf dem schoenen<br />
Granit der Sierra de Mariara *Limnometer* aufstellen.</p>
<p>&#8211;<br />
Gebirgen von Merida. Seine Angaben, wie viel Zeit wir von Valencia ueber<br />
Barinas in die Sierra Nevada, und von da ueber den Hafen von Torunos und<br />
den Rio Santo Domingo nach San Fernando am Apure brauchen wuerden, wurden<br />
&#8211;</p>
<p>Von der Sierra Nevada von Merida und den *Paramos* von Niquitao, Bocono<br />
und las Rosas an,(65) wo der kostbare Chinabaum waechst, senkt sich die<br />
&#8211;<br />
Bergkette verbindet unter dem 16. und 18. Grad suedl. Breite (ueber Santa<br />
Cruz de la Sierra, die Serranias von Aguapehy und die vielberufenen Campos<br />
dos Parecis) die peruanischen Anden mit den Gebirgen Brasiliens. Diess ist<br />
&#8211;<br />
liegen andere Lichtungen oder _Savanas limpias_(70) zwischen den Quellen<br />
des Mao und des Rio de Aguas blancas, suedlich von der Sierra Pacaraima.<br />
Diese letzteren Savanen sind von Caraiben und nomadischen Macusis bewohnt;<br />
also auch zum ersten Male von Kolonisieren die Rede ist, so war f&#252;r<br />
Mendoza die Haupttriebsfeder sicher der Gedanke, zur Sierra de la Plata<br />
zu gelangen, und so versteht sich seine gro&#223;artige Expedition, welche<br />
&#8211;<br />
und erfuhr schlie&#223;lich das Schicksal des Ayolas: der war wirklich bis<br />
zur Sierra de la Plata gelangt und hatte Reicht&#252;mer erbeutet, wurde<br />
aber auf der R&#252;ckkehr von den Payaguás &#252;berfallen und mit allen seinen<br />
&#8211;</p>
<p>=Dominguez=, La Sierra de la Plata. Asunción 1904.</p>
<p>erstiegen, l&#228;ngs tiefer Abgr&#252;nde, welche aber den unergr&#252;ndlichen<br />
Schluchten der Sierra Madre noch keineswegs gleich kommen. Nach<br />
Ueberschreitung des entgegengesetzten Abhanges hielten die beiden Reiter<br />
&#8211;<br />
Toluca bis Mexico ist die Stra&#223;e sehr sch&#246;n, denn dort hat man schon die<br />
H&#246;he der Sierra Madre erreicht.</p>
<p>Neu-Granada, nimmt etwa drei Fuenftel des Landes ein. Mit ihrem Eintritte<br />
in das alte Territorium Mexicos nehmen die Cordilleren den Namen &#8220;Sierra<br />
Madre&#8221; an, und nach ihrer Theilung in drei Zweige, etwa in der Hoehe der<br />
&#8211;<br />
erstiegen, laengs tiefer Abgruende, welche aber den unergruendlichen<br />
Schluchten der Sierra Madre noch keineswegs gleich kommen. Nach<br />
Ueberschreitung des entgegengesetzten Abhanges hielten die beiden Reiter<br />
&#8211;<br />
Toluca bis Mexico ist die Strasse sehr schoen, denn dort hat man schon die<br />
Hoehe der Sierra Madre erreicht.</p>
<p>Aegypten, in Griechenland und Sizilien, in Afrika und Spanien, ja sogar auf dem<br />
Atlantischen Meer und der Nordsee. Ihr Handelsgebiet reicht von Sierra Leone und<br />
Cornwall im Westen bis oestlich zur malabarischen Kueste; durch ihre Haende<br />
Er ueberschritt die den Tajo noerdlich begrenzende Kette der Herminischen Berge<br />
(Sierra de Estrella), nachdem er die Bewohner derselben ueberwunden und zum Teil<br />
in die Ebene uebergesiedelt hatte, unterwarf die Landschaft zu beiden Seiten des<br />
Eine Bestie stolzer Rasse,<br />
Deren Heimat die Sierra.</p>
<p>Eine Bestie stolzer Rasse,<br />
Deren Heimat die Sierra.</p>
<p>in dem ich gelesen hatte, fuehrte den Titel &#8220;Die<br />
Raeuberhoehle an der Sierra Morena oder der Engel aller<br />
Bedraengten.&#8221;  Als Vater nach Hause gekommen und dann<br />
in dem ich gelesen hatte, f&#252;hrte den Titel &#8220;Die<br />
R&#228;uberh&#246;hle an der Sierra Morena oder der Engel aller<br />
Bedr&#228;ngten.&#8221;  Als Vater nach Hause gekommen und dann<br />
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		<title>Nur so</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 09:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=241</guid>
		<description><![CDATA[S&#246;ul, Hauptstadt des K&#246;nigreichs Korea, am
rechten Ufer des Hanflusses, 45 km (nach dem Stromlauf 120 km) von
&#8211;
die Mundasprachen (Ho und Santhal) etc.; das Japanische und
Koreanische in Japan und Korea; das Jukagirische, Korjakische u.
Tschuktschische, Kamtschadalische, Aino, Giljakische,
&#8211;
entspricht das kalte Wasser im Ochotskischen Meer und bis zur
Halbinsel von Korea. Im s&#252;dlichen Stillen Ozean finden sich
ebenfalls analoge Str&#246;mungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>S&#246;ul, Hauptstadt des K&#246;nigreichs Korea, am<br />
rechten Ufer des Hanflusses, 45 km (nach dem Stromlauf 120 km) von<br />
&#8211;<br />
die Mundasprachen (Ho und Santhal) etc.; das Japanische und<br />
Koreanische in Japan und Korea; das Jukagirische, Korjakische u.<br />
Tschuktschische, Kamtschadalische, Aino, Giljakische,<br />
&#8211;<br />
entspricht das kalte Wasser im Ochotskischen Meer und bis zur<br />
Halbinsel von Korea. Im s&#252;dlichen Stillen Ozean finden sich<br />
ebenfalls analoge Str&#246;mungen wie im s&#252;dlichen<br />
&#8211;<br />
n&#246;rdl. Br. verbreitet, namentlich in China und Japan, auch in<br />
Kotschinchina, Korea, Indien, Java, Sumatra und in Amerika. Der<br />
Theestrauch wird in China vorwiegend zwischen dem 25. und 31.°<br />
&#8211;<br />
im W. von Armenien, nach N. bis in die Bucharei und Dsungarei, nach<br />
O. vom Baikalsee durch die Mandschurei bis nach Korea an die<br />
Meeresk&#252;ste. In China findet er sich fast &#252;berall, und<br />
Binnen einer Stunde hatte man die zweihundert Kilometer der Meerenge<br />
von Korea und nachher die vorspringendste Spitze dieser Halbinsel<br />
&#252;berschritten; w&#228;hrend der Typhon an den S&#252;dostk&#252;sten von China</p>
<p>_sow, sol_ im Permischen;&#8211;_so, sukan_ auf Korea;&#8211;_so, sou_ im<br />
Magyarischen, sobonya ist Salzwerk.<br />
&#8211;<br />
kaukasischen Sprachen;&#8211;_tachs_ im Ossetischen;&#8211;_jetso_ auf<br />
Korea;&#8211;_alteri, altri, nitrum_ im Syrischen;&#8211;_gi&#246;wertschile, gewhercile_<br />
im T&#252;rkischen.<br />
&#8211;<br />
_pe-fan, hong-fan_ im Chinesischen; fan ist Alaun und Vitriol;&#8211;_n&#252;-pan_<br />
auf Korea;&#8211;_miobare_ im Japanischen; _yatchin fekchoun_ im<br />
Tartarischen;&#8211;_changuien-fe-choun_ [or: _changuien-fechoun_] im<br />
&#8211;<br />
_lieu, lieu-chuang, siao-hoang_ im Chinesischen;&#8211;_liu-cheang_ auf<br />
Korea;&#8211;_iguath_ auf Kamtschatka;&#8211;_ikuel-leksaut_ [or: _ikuelleksaut_] im<br />
Gr&#246;nl&#228;ndischen;&#8211;_es_ im Jakutischen;&#8211;_mia zi_ im Tibetanischen.<br />
&#8211;<br />
(gelbes Metall) im Japanischen;&#8211;_tsching_ auf den Lieukien und Japanischen<br />
Inseln;&#8211;_hun, ton_ in Siam;&#8211;_kun, keum, kating, nal&#252;ng_ auf Korea.</p>
<p>&#8211;<br />
feinste Silber; _yuan-bao_ ist Silberbarre;&#8211;_bak_ im Tunkin;&#8211;_sirokane_<br />
im Japanischen;&#8211;_gun, un_ auf Korea, auch _han-sug_ (d.i. weisses<br />
Eisen);&#8211;_gnun_ in Siam;&#8211;_gnui_ auf Awa (fast wie gnul im Tibetanischen).<br />
&#8211;<br />
gediegene, cheng-tung das Rohkupfer, hong-tung das rothe reine<br />
Kupfer;&#8211;_tong_ in Siam;&#8211;_tung, thoung, dsi_ auf Korea;&#8211;_zansa, zadasa_,<br />
auch _kharva, horwa_ im Tibetanischen;&#8211;_awo, aka-gane_ im<br />
&#8211;<br />
_ganah_, auch _kani_ auf Kamtschatka und den Kurilen;&#8211;_kurre-gane_<br />
(Schwarzmetall) im Japanischen;&#8211;_suy, soy_ auf Korea;&#8211;_sat_ in<br />
Tunkin;&#8211;_lek, irek_ in Siam, sam auf Awa;&#8211;_savi_ im<br />
&#8211;<br />
_sié, tsien, tschj&#228;n, kien, jen, jan, gouen, he-youen_ im<br />
Chinesischen;&#8211;_ien_, auch _mamari_ im Japanischen;&#8211;_jen_ auf Korea;&#8211;_ke_<br />
auf Awa;&#8211;_tschi_ in Tunkin und Siam;&#8211;_timah_ im Malaiischen, ist Blei und<br />
&#8211;<br />
_sy, la-sy, ting, sik, tschilja_ im Chinesischen; _teou-sy_ ist Zinn aus<br />
Malacca;&#8211;_muk_ in Siam;&#8211;_sik_ in Japan;&#8211;_nap_ auf Korea;&#8211;_tocholcha,<br />
dogolgan_ im Mongolischen, auch _tulga_ und _tschagan-gorold-dsin_;</p>
<p>Der fr&#252;here Kaiser von Korea hatte sich eine Geheimpolizei<br />
eingerichtet, die f&#252;r Ruhe und Ordnung in der Stadt sorgen mu&#223;te und<br />
&#8211;<br />
[Anmerkung 1: Koreanischen Ursprungs. Wurde deshalb in diese<br />
Sammlung mit aufgenommen, da Korea 1910 Japan einverleibt wurde<br />
und jetzt unter dem Namen »Chosen« eine japanische Provinz ist.<br />
Formen der Schriftlichkeit und Bildung, die wir im uebrigen auch in<br />
China, Korea, Indonesien und den arabischen Laendern feststellen<br />
koennen.  Und dieser Prozess weitet sich allmaehlich, wenn auch</p>
<p>In anderen Teilen der Welt sieht es aehnlich aus&#8211;in Korea, Ungarn,<br />
Rumaenien, in der Tschechische Republik, in der Slowakei, in Polen,<br />
Formen der Schriftlichkeit und Bildung, die wir im &#252;brigen auch in<br />
China, Korea, Indonesien und den arabischen L&#228;ndern feststellen<br />
k&#246;nnen.  Und dieser Proze&#223; weitet sich allm&#228;hlich, wenn auch</p>
<p>In anderen Teilen der Welt sieht es &#228;hnlich aus&#8211;in Korea, Ungarn,<br />
Rum&#228;nien, in der Tschechische Republik, in der Slowakei, in Polen,<br />
springt am Schneeberg Kenia und m&#252;ndet unter 2°47&#8242;<br />
s&#252;dl. Br. in die Ungama- oder Formosabai, ein</p>
<p>Blutfreundschaft schliessen? Oder wollen Sie sich in einem Tropenhelm,<br />
mit sechs Loechern oben, am Kongo entlangtasten, bis Sie bei Kamerun<br />
oder da herum wieder herauskommen? Unmoeglich!&#8221;<br />
ueber etwa 500 Meilen zur noerdlichen Grenze mit dem damaligen<br />
belgischen Kongo.  Das Klima ist zwischen subtropisch und tropisch,<br />
der &#8220;Copperbelt&#8221;, wo ich spaeter in Mufulira arbeitete, lag dicht an<br />
der Grenze zum Kongo, mit seinem benachbarten Katanga Bergbaugebiet.</p>
<p>Blutfreundschaft schlie&#223;en? Oder wollen Sie sich in einem Tropenhelm,<br />
mit sechs L&#246;chern oben, am Kongo entlangtasten, bis Sie bei Kamerun<br />
oder da herum wieder herauskommen? Unm&#246;glich!«<br />
&#252;ber etwa 500 Meilen zur n&#246;rdlichen Grenze mit dem damaligen<br />
belgischen Kongo.  Das Klima ist zwischen subtropisch und tropisch,<br />
der &#8220;Copperbelt&#8221;, wo ich sp&#228;ter in Mufulira arbeitete, lag dicht an<br />
der Grenze zum Kongo, mit seinem benachbarten Katanga Bergbaugebiet.</p>
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		<title>Guyana</title>
		<link>http://www.k-acker.de/guyana-170.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/guyana-170.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 17:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Guyana]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=170</guid>
		<description><![CDATA[Guyana in der Literatur des 20. Jahrhunderts
Californien nach Rollin, La Perouses Schiffsarzt bei La Perouse 2, 289;
in Guyana nach Schomburgk 2, 336). Gef&#228;hrlicher aber ist sie vor allen
f&#252;r die Polynesier geworden, denn hier beg&#252;nstigte ihre Mittheilung und
&#8211;
von Paraguay und Gran Chako, den Puelchen, den Cariben, den Araukanern,
in Peru, am Maranon, in Guyana, wo ganze V&#246;lkerst&#228;mme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Guyana in der Literatur des 20. Jahrhunderts</h3>
<p>Californien nach Rollin, La Perouses Schiffsarzt bei La Perouse 2, 289;<br />
in Guyana nach Schomburgk 2, 336). Gef&#228;hrlicher aber ist sie vor allen<br />
f&#252;r die Polynesier geworden, denn hier beg&#252;nstigte ihre Mittheilung und<br />
&#8211;<br />
von Paraguay und Gran Chako, den Puelchen, den Cariben, den Araukanern,<br />
in Peru, am Maranon, in Guyana, wo ganze V&#246;lkerst&#228;mme durch sie<br />
aufgerieben sind. Nie aber sind sie, wie Humboldt b 4, 224 bezeugt, am<br />
&#8211;<br />
Ausser dieser Krankheit haben dann die Masern und R&#246;theln schlimm unter<br />
den Naturv&#246;lkern gehaust, so in Brasilien, Guyana, im Mosquitolande<br />
(Waitz 1, 162), in Neuholland (Darwin 2, 213); und noch gef&#228;hrlicher<br />
&#8211;<br />
in kaltem Wasser badet und nun zur&#252;ckkehrt, nicht etwa zur Pflege,<br />
sondern zur erneuten Arbeit. Dies war der Fall bei den Waraus in Guyana<br />
(Schomburgk 1, 166), bei den Cariben und Makusi (eb. 2, 315, 431); und<br />
&#8211;<br />
wenn sie krank sind, spricht Humboldt b. 4, 224 und der Schmutz, in<br />
welchem sie aufwachsen, und von denen Schomburgk aus Guyana<br />
Abschreckendes erz&#228;hlt, kann auch keinen guten Einfluss haben. Und doch<br />
&#8211;<br />
126). Auch in Amerika reifen die Weiber sehr fr&#252;h (Azara an vielen<br />
Stellen). Schomburgk (1, 123) sah unter den Waraus in Guyana eine Frau<br />
von kaum 10 Jahren, die dennoch hochschwanger war. Humboldt der b 2, 188<br />
&#8211;<br />
Verbl&#252;hen der Weiber (Waitz b, 99; Tschudi 2, 298; Schoinburgk sagt in<br />
Beziehung auf Guyana dasselbe) mit dieser Fr&#252;hreife zusammen. Doch gibt<br />
es St&#228;mme in Nordamerika, wo die Geschlechtsreife viel sp&#228;ter eintritt<br />
&#8211;<br />
Eidechsen, Kr&#246;ten, Flederm&#228;use, Insektenlarven, W&#252;rmer, ungeputzte<br />
Eingeweide (Tschudi 2, 279. 298) und dergl. In Guyana graben die Kinder<br />
18 Zoll lange Skolopender aus der Erde und&#8211;fressen sie lebendig (Voigt<br />
&#8211;<br />
V&#246;lkern, bei denen es an Weibern fehlt. So heirathen die M&#228;dchen der<br />
Tarumas in Guyana, weil es unter diesem Volk nur wenig Weiber gibt,<br />
schon vor der Pubert&#228;t (nach Schomburgk bei Waitz 1, 170). Mehr M&#228;nner<br />
&#8211;<br />
dass &#252;berhaupt solche Geburten h&#246;chst selten bei ihnen seien, weil er<br />
nur zweimal unter den Eingeborenen von Guyana, einmal unter den Makusis,<br />
einmal unter den Waikas Zwillinge sah und nie von ihnen reden h&#246;rte, so<br />
&#8211;<br />
hineingedr&#228;ngt verkamen: so waren die blutigen Kriege, welche von ihnen<br />
ausgingen, eine Hauptursache f&#252;r die Verminderung der St&#228;mme in Guyana.<br />
Indess verzehren sie jetzt (Schomburgk 2, 430) Menschenfleisch nicht<br />
&#8211;<br />
In S&#252;damerika traten die Europ&#228;er wom&#246;glich noch scheusslicher auf.<br />
»Benzoni, sagt Waitz 3, 399-100 in Beziehung auf Guyana, hat als<br />
Augenzeuge ein schauerliches Bild davon entworfen, wie die Spanier in<br />
Californien nach Rollin, La Perouses Schiffsarzt bei La Perouse 2, 289;<br />
in Guyana nach Schomburgk 2, 336). Gefaehrlicher aber ist sie vor allen<br />
fuer die Polynesier geworden, denn hier beguenstigte ihre Mittheilung und<br />
&#8211;<br />
von Paraguay und Gran Chako, den Puelchen, den Cariben, den Araukanern,<br />
in Peru, am Maranon, in Guyana, wo ganze Voelkerstaemme durch sie<br />
aufgerieben sind. Nie aber sind sie, wie Humboldt b 4, 224 bezeugt, am<br />
&#8211;<br />
Ausser dieser Krankheit haben dann die Masern und Roetheln schlimm unter<br />
den Naturvoelkern gehaust, so in Brasilien, Guyana, im Mosquitolande<br />
(Waitz 1, 162), in Neuholland (Darwin 2, 213); und noch gefaehrlicher<br />
&#8211;<br />
in kaltem Wasser badet und nun zurueckkehrt, nicht etwa zur Pflege,<br />
sondern zur erneuten Arbeit. Dies war der Fall bei den Waraus in Guyana<br />
(Schomburgk 1, 166), bei den Cariben und Makusi (eb. 2, 315, 431); und<br />
&#8211;<br />
wenn sie krank sind, spricht Humboldt b. 4, 224 und der Schmutz, in<br />
welchem sie aufwachsen, und von denen Schomburgk aus Guyana<br />
Abschreckendes erzaehlt, kann auch keinen guten Einfluss haben. Und doch<br />
&#8211;<br />
126). Auch in Amerika reifen die Weiber sehr frueh (Azara an vielen<br />
Stellen). Schomburgk (1, 123) sah unter den Waraus in Guyana eine Frau<br />
von kaum 10 Jahren, die dennoch hochschwanger war. Humboldt der b 2, 188<br />
&#8211;<br />
Verbluehen der Weiber (Waitz b, 99; Tschudi 2, 298; Schoinburgk sagt in<br />
Beziehung auf Guyana dasselbe) mit dieser Fruehreife zusammen. Doch gibt<br />
es Staemme in Nordamerika, wo die Geschlechtsreife viel spaeter eintritt<br />
&#8211;<br />
Eidechsen, Kroeten, Fledermaeuse, Insektenlarven, Wuermer, ungeputzte<br />
Eingeweide (Tschudi 2, 279. 298) und dergl. In Guyana graben die Kinder<br />
18 Zoll lange Skolopender aus der Erde und&#8211;fressen sie lebendig (Voigt<br />
&#8211;<br />
Voelkern, bei denen es an Weibern fehlt. So heirathen die Maedchen der<br />
Tarumas in Guyana, weil es unter diesem Volk nur wenig Weiber gibt,<br />
schon vor der Pubertaet (nach Schomburgk bei Waitz 1, 170). Mehr Maenner<br />
&#8211;<br />
dass ueberhaupt solche Geburten hoechst selten bei ihnen seien, weil er<br />
nur zweimal unter den Eingeborenen von Guyana, einmal unter den Makusis,<br />
einmal unter den Waikas Zwillinge sah und nie von ihnen reden hoerte, so<br />
&#8211;<br />
hineingedraengt verkamen: so waren die blutigen Kriege, welche von ihnen<br />
ausgingen, eine Hauptursache fuer die Verminderung der Staemme in Guyana.<br />
Indess verzehren sie jetzt (Schomburgk 2, 430) Menschenfleisch nicht<br />
&#8211;<br />
In Suedamerika traten die Europaeer womoeglich noch scheusslicher auf.<br />
&#8220;Benzoni, sagt Waitz 3, 399-100 in Beziehung auf Guyana, hat als<br />
Augenzeuge ein schauerliches Bild davon entworfen, wie die Spanier in</p>
<p>Im Canal, den der atlantische Ocean zwischen Guyana und Guinea auf 20 bis<br />
23 L&#228;ngengrade, vom 8. oder 9. bis zum 2. oder 3. Grad n&#246;rdlicher Breite<br />
&#8211;<br />
von der Mannschaft an Bord befand. Der Zug der Gew&#228;sser von Morgen nach<br />
Abend f&#252;hrte es nach Amerika, wo es an der K&#252;ste von Guyana bei Caracas<br />
strandete.<br />
&#8211;<br />
_Golfe de las Yeguas_. [Der Meerbusen der Stuten.] Colonisten, die an die<br />
See nicht gew&#246;hnt sind, und lange einsam in den W&#228;ldern von Guyana, in den<br />
Savanen von Caracas oder auf den Cordilleren von Peru gelebt haben,<br />
&#8211;<br />
Str&#246;mung nimmt zu, je n&#228;her man dem neuen Continente kommt; sie wird durch<br />
die Bildung der K&#252;sten von Brasilien und Guyana abgelenkt, nicht durch die<br />
Gew&#228;sser des Orinoco und des Amazonenstroms, wie manche Physiker<br />
&#8211;<br />
K&#252;sten von Margarita und in den Vorst&#228;dten von Cumana wohnen. Nach den<br />
Caraiben des spanischen Guyana sind sie der sch&#246;nste Menschenschlag in<br />
Terra Firma. Sie genie&#223;en verschiedener Vorrechte, da sie seit der ersten<br />
&#8211;<br />
beiden Provinzen Cumana und Barcelona verbrauchen aber 12,000, und der<br />
Ausfall wird aus dem spanischen Guyana gedeckt. In der Gegend von<br />
Cumanacoa geben sich im Durchschnitt nur 1500 Personen mit dem Tabaksbau<br />
&#8211;<br />
der Feigheit unserer F&#252;hrer gefangen geben und umkehren. Man sah auch<br />
&#252;berall so ziemlich das N&#228;mliche. Ein Bischof von St. Thomas in Guyana<br />
scheint weiter gekommen zu seyn als wir; er hatte vom Eingang bis zum<br />
&#8211;<br />
Knochenschachtel ist und wie viele Heulaffen in den W&#228;ldern von Cumana und<br />
Guyana auf einem einzigen Baum beisammensitzen, so wundert man sich nicht<br />
mehr so sehr &#252;ber die St&#228;rke und den Umfang ihrer vereinigten Stimmen.<br />
&#8211;<br />
Tausenden von Araguatos, die uns in den Provinzen Cumana, Caracas und<br />
Guyana zu Gesicht gekommen, haben wir nie weder an einzelnen Exemplaren,<br />
noch an ganzen Banden einen Wechsel im Rothbraun des Pelzes an R&#252;cken und</p>
<p>Im Canal, den der atlantische Ocean zwischen Guyana und Guinea auf 20 bis<br />
23 Laengengrade, vom 8. oder 9. bis zum 2. oder 3. Grad noerdlicher Breite<br />
&#8211;<br />
von der Mannschaft an Bord befand. Der Zug der Gewaesser von Morgen nach<br />
Abend fuehrte es nach Amerika, wo es an der Kueste von Guyana bei Caracas<br />
strandete.<br />
&#8211;<br />
_Golfe de las Yeguas_. [Der Meerbusen der Stuten.] Colonisten, die an die<br />
See nicht gewoehnt sind, und lange einsam in den Waeldern von Guyana, in den<br />
Savanen von Caracas oder auf den Cordilleren von Peru gelebt haben,<br />
&#8211;<br />
Stroemung nimmt zu, je naeher man dem neuen Continente kommt; sie wird durch<br />
die Bildung der Kuesten von Brasilien und Guyana abgelenkt, nicht durch die<br />
Gewaesser des Orinoco und des Amazonenstroms, wie manche Physiker<br />
&#8211;<br />
Kuesten von Margarita und in den Vorstaedten von Cumana wohnen. Nach den<br />
Caraiben des spanischen Guyana sind sie der schoenste Menschenschlag in<br />
Terra Firma. Sie geniessen verschiedener Vorrechte, da sie seit der ersten<br />
&#8211;<br />
beiden Provinzen Cumana und Barcelona verbrauchen aber 12,000, und der<br />
Ausfall wird aus dem spanischen Guyana gedeckt. In der Gegend von<br />
Cumanacoa geben sich im Durchschnitt nur 1500 Personen mit dem Tabaksbau<br />
&#8211;<br />
der Feigheit unserer Fuehrer gefangen geben und umkehren. Man sah auch<br />
ueberall so ziemlich das Naemliche. Ein Bischof von St. Thomas in Guyana<br />
scheint weiter gekommen zu seyn als wir; er hatte vom Eingang bis zum<br />
&#8211;<br />
Knochenschachtel ist und wie viele Heulaffen in den Waeldern von Cumana und<br />
Guyana auf einem einzigen Baum beisammensitzen, so wundert man sich nicht<br />
mehr so sehr ueber die Staerke und den Umfang ihrer vereinigten Stimmen.<br />
&#8211;<br />
Tausenden von Araguatos, die uns in den Provinzen Cumana, Caracas und<br />
Guyana zu Gesicht gekommen, haben wir nie weder an einzelnen Exemplaren,<br />
noch an ganzen Banden einen Wechsel im Rothbraun des Pelzes an Ruecken und<br />
gelegenen Punktes gew&#228;hlt. Die Flora der Insel stimmt mit derjenigen des<br />
benachbarten Guyana beinahe ganz &#252;berein. Dichte Urw&#228;lder bedeckten sie<br />
fr&#252;her, die im Westen zum grossen Theil der Zuckerrohrcultur geopfert<br />
gelegenen Punktes gewaehlt. Die Flora der Insel stimmt mit derjenigen des<br />
benachbarten Guyana beinahe ganz ueberein. Dichte Urwaelder bedeckten sie<br />
frueher, die im Westen zum grossen Theil der Zuckerrohrcultur geopfert<br />
bed&#252;rfen eines weiten Gebiets, weil sie nur von der Jagd leben; die<br />
Indianer in spanisch Guyana dagegen bauen Manioc und Bananen, und ein<br />
kleines St&#252;ck Land reicht zu ihrem Unterhalt hin. Sie scheuen nicht die<br />
&#8211;<br />
vorkommt. Auf diese Weise wurden aus den *Caribes* am Orinoco im<br />
franz&#246;sischen Guyana *Galibi*; an die Stelle des _r_ trat _l_ und das _c_<br />
erweichte sich. Aus dem spanischen Wort _soldado_ hat das Tamanacu<br />
&#8211;<br />
kleine Dorf Maroa liegen, m&#246;gen die Feuerkugeln noch 20 Grad &#252;ber dem<br />
Horizont sichtbar gewesen seyn. Am S&#252;dende von spanisch Guyana, im kleinen<br />
Fort San Carlos, traf ich Portugiesen, die von der Mission San Jose dos<br />
&#8211;<br />
der Grenze von Brasilien in der N&#228;he des Aequators unter 70° der L&#228;nge vom<br />
Pariser Meridian. 2) In franz&#246;sisch Guyana (Breite 40° 56{~PRIME~}, L&#228;nge 54° 35{~PRIME~})<br />
»sah man den Himmel gegen Norden wie in Flammen stehen. Anderthalb Stunden<br />
&#8211;<br />
Grenze von Brasilien hinauffahren und &#252;ber die Hauptstadt des spanischen<br />
Guyana, gemeiniglich wegen ihrer Lage *Angostura*, d. h. Engpa&#223; gehei&#223;en,<br />
nach Cumana zur&#252;ckkehren. Wie lange wir zu dieser Reise von 700 Meilen,<br />
&#8211;<br />
Barcelona, Venezuela oder Caracas, Coro und Maracaybo; im Innern die<br />
Provinzen Barinas und Guyana, erstere l&#228;ngs den Fl&#252;ssen St. Domingo und<br />
Apure, letztere l&#228;ngs dem Orinoco, Cassiquiare, Atabapo und Rio Negro.<br />
&#8211;<br />
Orinoco, die von West nach Ost laufen, nehmen alle Gew&#228;sser aus den Llanos<br />
oder der Region des Weidelandes auf. St. Thomas in Guyana mu&#223; nothwendig<br />
einmal ein wichtiger Handelsplatz werden, namentlich wenn einmal das Mehl<br />
&#8211;<br />
Gewerbflei&#223; nicht mehr in Fesseln geschlagen ist. Unter den gegenw&#228;rtigen<br />
Verh&#228;ltnissen erzeugen nach Brasilien die K&#252;sten von holl&#228;ndisch Guyana,<br />
der Meerbusen von Cariaco, die Th&#228;ler von Aragua und die Provinzen<br />
&#8211;<br />
derselben Caraiben jetzt als friedliche Ackerbauer in den Missionen leben,<br />
und da&#223; kein wilder Volksstamm in Guyana es mehr wagt, &#252;ber die Ebenen<br />
zwischen der Waldregion und dem angebauten Lande her&#252;berzukommen.<br />
&#8211;<br />
in Cumana, in der Provinz Barcelona, in Maracaybo, in Barinas und im<br />
spanischen Guyana) erzeugte am Schlu&#223; des achtzehnten Jahrhunderts<br />
j&#228;hrlich 150,000 Fanegas, von denen 30,000 in der Provinz und 100,000 in<br />
&#8211;<br />
Antillen herabziehen, in der Provinz Truxillo, wie in den Missionen in<br />
Guyana bei den F&#228;llen des Orinoco k&#246;nnte man sehr viel Vanille sammeln,<br />
und der Ertrag w&#228;re noch reichlicher, wenn man, wie die Mexicaner thun,<br />
&#8211;<br />
und Meta zu den Quellen des Orinoco, Marony und Esquibo, gegen das<br />
holl&#228;ndische und franz&#246;sische Guyana zu. Ich nenne diese Kette die<br />
*Cordillere der Parime* oder der gro&#223;en F&#228;lle des Orinoco; man kann sie<br />
&#8211;<br />
sie ziehen sich bis nahe an die Grenzen des holl&#228;ndischen und<br />
franz&#246;sischen Guyana fort.</p>
<p>&#8211;<br />
98,000 St&#252;cke. Die Heerden auf den Llanos von Caracas, Barcelona, Cumana<br />
und des spanischen Guyana sind sehr schwer genau zu sch&#228;tzen. DEPONS, der<br />
sich l&#228;nger als ich in Caracas aufgehalten hat, und dessen statistische<br />
&#8211;<br />
der Schnelligkeit des Stroms oder einer eigenth&#252;mlichen Wirkungsweise. In<br />
holl&#228;ndisch Guyana, zum Beispiel zu Demerary, galten fr&#252;her die Zitteraale<br />
als ein Heilmittel gegen L&#228;hmungen. Zur Zeit, wo die europ&#228;ischen Aerzte<br />
beduerfen eines weiten Gebiets, weil sie nur von der Jagd leben; die<br />
Indianer in spanisch Guyana dagegen bauen Manioc und Bananen, und ein<br />
kleines Stueck Land reicht zu ihrem Unterhalt hin. Sie scheuen nicht die<br />
&#8211;<br />
vorkommt. Auf diese Weise wurden aus den *Caribes* am Orinoco im<br />
franzoesischen Guyana *Galibi*; an die Stelle des _r_ trat _l_ und das _c_<br />
erweichte sich. Aus dem spanischen Wort _soldado_ hat das Tamanacu<br />
&#8211;<br />
kleine Dorf Maroa liegen, moegen die Feuerkugeln noch 20 Grad ueber dem<br />
Horizont sichtbar gewesen seyn. Am Suedende von spanisch Guyana, im kleinen<br />
Fort San Carlos, traf ich Portugiesen, die von der Mission San Jose dos<br />
&#8211;<br />
der Grenze von Brasilien in der Naehe des Aequators unter 70 deg. der Laenge vom<br />
Pariser Meridian. 2) In franzoesisch Guyana (Breite 40 deg. 56{~PRIME~}, Laenge 54 deg. 35{~PRIME~})<br />
&#8220;sah man den Himmel gegen Norden wie in Flammen stehen. Anderthalb Stunden<br />
&#8211;<br />
Grenze von Brasilien hinauffahren und ueber die Hauptstadt des spanischen<br />
Guyana, gemeiniglich wegen ihrer Lage *Angostura*, d. h. Engpass geheissen,<br />
nach Cumana zurueckkehren. Wie lange wir zu dieser Reise von 700 Meilen,<br />
&#8211;<br />
Barcelona, Venezuela oder Caracas, Coro und Maracaybo; im Innern die<br />
Provinzen Barinas und Guyana, erstere laengs den Fluessen St. Domingo und<br />
Apure, letztere laengs dem Orinoco, Cassiquiare, Atabapo und Rio Negro.<br />
&#8211;<br />
Orinoco, die von West nach Ost laufen, nehmen alle Gewaesser aus den Llanos<br />
oder der Region des Weidelandes auf. St. Thomas in Guyana muss nothwendig<br />
einmal ein wichtiger Handelsplatz werden, namentlich wenn einmal das Mehl<br />
&#8211;<br />
Gewerbfleiss nicht mehr in Fesseln geschlagen ist. Unter den gegenwaertigen<br />
Verhaeltnissen erzeugen nach Brasilien die Kuesten von hollaendisch Guyana,<br />
der Meerbusen von Cariaco, die Thaeler von Aragua und die Provinzen<br />
&#8211;<br />
derselben Caraiben jetzt als friedliche Ackerbauer in den Missionen leben,<br />
und dass kein wilder Volksstamm in Guyana es mehr wagt, ueber die Ebenen<br />
zwischen der Waldregion und dem angebauten Lande herueberzukommen.<br />
&#8211;<br />
in Cumana, in der Provinz Barcelona, in Maracaybo, in Barinas und im<br />
spanischen Guyana) erzeugte am Schluss des achtzehnten Jahrhunderts<br />
jaehrlich 150,000 Fanegas, von denen 30,000 in der Provinz und 100,000 in<br />
&#8211;<br />
Antillen herabziehen, in der Provinz Truxillo, wie in den Missionen in<br />
Guyana bei den Faellen des Orinoco koennte man sehr viel Vanille sammeln,<br />
und der Ertrag waere noch reichlicher, wenn man, wie die Mexicaner thun,<br />
&#8211;<br />
und Meta zu den Quellen des Orinoco, Marony und Esquibo, gegen das<br />
hollaendische und franzoesische Guyana zu. Ich nenne diese Kette die<br />
*Cordillere der Parime* oder der grossen Faelle des Orinoco; man kann sie<br />
&#8211;<br />
sie ziehen sich bis nahe an die Grenzen des hollaendischen und<br />
franzoesischen Guyana fort.</p>
<p>&#8211;<br />
98,000 Stuecke. Die Heerden auf den Llanos von Caracas, Barcelona, Cumana<br />
und des spanischen Guyana sind sehr schwer genau zu schaetzen. DEPONS, der<br />
sich laenger als ich in Caracas aufgehalten hat, und dessen statistische<br />
&#8211;<br />
der Schnelligkeit des Stroms oder einer eigenthuemlichen Wirkungsweise. In<br />
hollaendisch Guyana, zum Beispiel zu Demerary, galten frueher die Zitteraale<br />
als ein Heilmittel gegen Laehmungen. Zur Zeit, wo die europaeischen Aerzte</p>
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		<title>Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 09:39:27 +0000</pubDate>
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		<title>Russland</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 05:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[gemacht hat, werden die anderen Nationen gezwungen sein, Zuflucht zu
unserm Wissen und unserer Praxis zu nehmen. Russland und Oesterreich
von Unruhen heimgesucht, ein Weltbrand kann jeden Augenblick
gemacht hat, werden die anderen Nationen gezwungen sein, Zuflucht zu
unserm Wissen und unserer Praxis zu nehmen. Russland und Oesterreich
von Unruhen heimgesucht, ein Weltbrand kann jeden Augenblick
Werden wohl die Revolution fuerchten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>gemacht hat, werden die anderen Nationen gezwungen sein, Zuflucht zu<br />
unserm Wissen und unserer Praxis zu nehmen. Russland und Oesterreich<br />
von Unruhen heimgesucht, ein Weltbrand kann jeden Augenblick<br />
gemacht hat, werden die anderen Nationen gezwungen sein, Zuflucht zu<br />
unserm Wissen und unserer Praxis zu nehmen. Russland und Oesterreich<br />
von Unruhen heimgesucht, ein Weltbrand kann jeden Augenblick<br />
Werden wohl die Revolution fuerchten, haben ihr Geld gluecklich noch aus<br />
Russland herausgebracht und warten nun in Deutschland ab, wie sich die<br />
Dinge in Russland gestalten. Gegen solche Gaeste ist man artig, das<br />
begreifst du. Da sagt nun gestern die Dame zu meinem Vater, sie moechte<br />
&#8211;</p>
<p>&#8220;Sie muessen von Russland doch noch an ganz andere Kaelte gewoehnt sein?&#8221;<br />
meinte Herr Pfaeffling.<br />
&#8211;<br />
sind, ist es besser, ein Kind wegzugeben, und wenn sie im ganzen Land<br />
unguenstig sind, so wie bei uns in Russland, so ist es wohl auch besser,<br />
die Kinder in einem andern _Land_ aufwachsen zu lassen. In Russland haben<br />
wir ganz traurige Zustaende, die jungen Leute, die dort aufwachsen, sehen<br />
&#8211;<br />
entschlossen, sie in einer deutschen Erziehungsanstalt zurueckzulassen,<br />
wenn wir nach Russland zurueckkehren, was wohl in der naechsten Zeit sein<br />
muss. Wir stehen gegenwaertig ueber diese Angelegenheit in Briefwechsel mit<br />
&#8211;<br />
Teilnahme: &#8220;Jeder einzelne leidet mit, wenn sein Vaterland so schlimme<br />
Zeiten durchmacht, wie das Ihrige. Moechte das neue Jahr fuer Russland<br />
bessere Zustaende bringen!&#8221;<br />
&#8211;<br />
&#8220;Das sind grosse Koffer, nicht?&#8221; sagte der Portier zu ihr, &#8220;die reisen<br />
bis nach Russland.&#8221;</p>
<p>Ja, war denn nicht nur mit Serbien und Russland Krieg? Und nicht nur<br />
Oesterreich, auch Deutschland machte mobil? &#8220;Die Zeitungen her, Kinder!&#8221;<br />
Sie griffen alle drei gierig danach; da stand es ja in grossen Buchstaben<br />
ueber das ganze Blatt: _Krieg mit Russland! Krieg mit Frankreich_!<br />
Entsetzt stand Frau Lissmann. Krieg nach beiden Seiten! Und vom Vater,<br />
Lilienkelche, bis an den Rand mit milchweissem Gischt gefuellt,<br />
kredenzt wuerden, wie auf einem Basar im asiatischen Russland, wo alle<br />
Nationen untereinander plappern und maulen, gurren und schnurren,<br />
&#8211;<br />
den Titel pappt. So hat es uns in der Seele wehe getan, dass die<br />
Grossfuerstin Helena von Russland, eine durch hohe Geistesgaben,<br />
natuerliche Anmut und Koerperschoenheit ausgezeichnete Dame, bei dem<br />
den Titel pappt. So hat es uns in der Seele wehe getan, dass die<br />
Grossfuerstin Helena von Russland, eine durch hohe Geistesgaben,<br />
natuerliche Anmut und Koerperschoenheit ausgezeichnete Dame, bei dem<br />
&#8220;Wohlwollende Neutralitaet Italiens,&#8221; sprach er, &#8220;militairische<br />
Huelfeleistung fuer den Fall, dass Russland activ in die Ereignisse<br />
eingreifen sollte.&#8211;Und dafuer die italienisch redenden Districte<br />
&#8211;<br />
schon die Reorganisation unserer Armee vorschreitet. Wir haben neben uns<br />
Russland, dem wir nicht gewachsen sind&#8211;&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
nicht, dass Oesterreich im Stande ist, selbst mit der Huelfe Italiens<br />
einen Kampf mit Russland und die Aussicht auf eine spaetere unversoehnliche<br />
Feindschaft Preussens und Deutschlands auf sich zu nehmen. Fuer den Fall,<br />
&#8211;<br />
Allianz an Frankreich anzuschliessen oder rueckhaltlos und frei Preussen<br />
und damit zugleich Russland die Hand zu reichen, wodurch dann&#8211;allerdings<br />
unter veraenderten Verhaeltnissen&#8211;jene alte Tripelallianz wieder<br />
&#8211;<br />
Eine feste und rueckhaltslose Allianz mit Preussen, damit auch zugleich<br />
mit Russland wuerde auf der andern Seite Frankreich vollkommen isoliren.<br />
Die norddeutschen Maechte wuerden Oesterreich mit offenen Armen aufnehmen;<br />
&#8211;<br />
geblieben, so wird doch nichts Anderes mehr moeglich sein, als sich<br />
vollstaendig an Preussen und Russland anzuschliessen. Dann aber wird dieser<br />
Entschluss keinen Werth mehr haben, waehrend heute noch fuer denselben ein<br />
der glorreichsten Geschichte Preussens wurzeln, sind die guten<br />
Beziehungen mit Russland auch im Hinblick auf die politischen<br />
Verhaeltnisse der Gegenwart von der aeussersten Wichtigkeit, und gerade in<br />
&#8211;<br />
&#8220;Das Alles wird nicht hindern, Sire,&#8221; sagte der Fuerst Metternich, &#8220;dass<br />
wenn es wirklich zum Conflict kommt, Russland sehr entschieden auf die<br />
Seite Preussens treten und wenigstens ganz bestimmt Oesterreich<br />
&#8211;<br />
&#8220;Nach diesen ersten Niederlagen, Sire,&#8221; fuhr der Herzog fort, &#8220;wird<br />
Oesterreich aus seiner Reserve hervortreten. Dann wird auch in Russland<br />
die ganze franzoesisch gesinnte Partei maechtig werden, und der<br />
&#8211;<br />
erkennt wie ich auch die politische Notwendigkeit, dass Deutschland und<br />
Russland fest zusammenhalten, um gegenseitig ihre Aufgabe zu erfuellen<br />
und ihre Zielpunkte zu erreichen. Moechten diese beiden Maechte immer<br />
&#8211;</p>
<p>&#8220;Ich darf Russland nicht verletzen,&#8221; sagte der Kaiser, wie zoegernd,<br />
&#8220;auch England hat sich sehr entschieden gegen eine Bedrohung des<br />
&#8211;</p>
<p>&#8220;Willst Du nach Russland fragen,&#8221; rief der Prinz, zornig mit dem Fuss auf<br />
den Boden stossend, &#8220;nach England, in dem Augenblick, wo es sich um die<br />
Wir stiegen ein und fuhren im Nu<br />
durch Russland und Asien nach China zu.<br />
Bald kamen wir in jenes Land,<br />
viel weniger als Kaiser reisen. Ich erinnere nur an die bekannte Reise<br />
der Kaiserin Katharine in S&#252;d-Russland, der man alle Tage dieselben<br />
Leute, dasselbe Vieh entgegen trieb, um sie glauben zu machen, dass die<br />
&#8211;<br />
Es ist wohl nicht n&#246;thig anzuf&#252;hren, dass die Grossmeisterschaft Paul<br />
des I. von Russland nur eine Com&#246;die war, dass die eigentliche<br />
Ordenseinrichtung mit der Capitulation von Hompesch erlosch. Aber noch<br />
Lundres (London), Manta (Malta), Blad Andalus (Spanien), Bortugan<br />
(Portugal), Musgu (Russland), Nemsa (Deutschland) und Stambul<br />
(Konstantinopel). Kann ein Thaleb oder Faki der Reihe nach diese Namen<br />
&#8211;<br />
Der einzige Staat, der es verschm&#228;ht hat, je Verbindung mit Marokko<br />
anzukn&#252;pfen oder gar Tribut zu zahlen, ist Russland, und eigenth&#252;mlich,<br />
Russland ist in Marokko am meisten gef&#252;rchtet, den Namen &#8220;Muscu&#8221; spricht<br />
jeder Marokkaner mit einer gemessenen ehrfurchtsvollen Scheu aus.<br />
Pitt fr&#252;hzeitig ins Grab gebracht hatte, hielt die &#252;brigen zwei an der<br />
furchtbaren Katastrophe unmittelbar beteiligten Verb&#252;ndeten, Russland<br />
und Oesterreich in monatelangen Todes&#228;ngsten. Das r&#252;hrte aber den Sieger<br />
&#8211;<br />
Es verbreitete sich zuerst ein Ger&#252;cht, das bald nachher auch best&#228;tigt<br />
wurde, dass die Bocca di Cattaro Russland abgetreten w&#252;rde. Der<br />
&#246;sterreichische General _Ghiselieri_, hiess es, habe sie dem<br />
&#8211;<br />
sollte, das war seine Forderung, in Petersburg Schritte tun, welche die<br />
Herausgabe der Bocca erm&#246;glichen k&#246;nnten. Wollte Russland nicht<br />
nachgeben, so sollte Oesterreich seine Mitwirkung zur Eroberung der<br />
&#8211;<br />
Adria vertrieben sehen wollte. Sein Hintergedanke war, Oesterreich mit<br />
Russland zu entzweien und somit den Dreibund zu sprengen. W&#252;rde ihm dies<br />
gelingen, sagte er sich, so w&#228;ren alle seine Pl&#228;ne der Verwirklichung<br />
&#8211;<br />
Verhaftung Ghiselieris anbefohlen. Die Sperrung der H&#228;fen f&#252;r die<br />
russische Flotte werde erfolgen, sobald Russland eine ausweichende<br />
Antwort geben werde. In demselben Sinne hatte sich auch Stadion La<br />
&#8211;<br />
Frankreich noch unendlich schrecklichere Resultate dar, als jener mit<br />
Russland. Meine innere Ueberzeugung entreisst mir das traurige<br />
Gest&#228;ndnis: Ein neuer Krieg mit Frankreich und seinen Alliierten ist das<br />
Todesurteil f&#252;r die &#246;sterreichische Monarchie &#8230; Nicht so ganz ohne<br />
alle Rettung erscheint der Krieg mit Russland.»[4]</p>
<p>&#8211;<br />
Opposition gegen das Regiment Czartoryskis gewannen jetzt grossen<br />
Einfluss auf den Kaiser und das Volk. Ihre Parole war nun, Russland<br />
solle nur noch die eigenen Vorteile im Auge behalten, seine Verb&#252;ndeten<br />
&#8211;<br />
Eine friedliche Stimmung beherrschte ganz und gar die &#246;ffentliche<br />
Meinung in Russland. Man verd&#228;chtigte aber den Zaren, er besch&#228;ftige<br />
sich auch weiterhin mit Kriegspl&#228;nen. Allerlei Beschwerden gegen den<br />
&#8211;<br />
der langersehnte Bescheid. Rasumovski erschien am 26. Mai bei Stadion<br />
und teilte ihm mit, Russland sei bereit, Cattaro mit der Bocca<br />
herauszugeben. Allein die R&#228;umung Cattaros seitens der Russen sei eine<br />
&#8211;<br />
Cetinje und in der Bocca habe die Bev&#246;lkerung der Bocca stets der<br />
russischen Protektion versichert. Diesem Versprechen k&#246;nne sich Russland<br />
jetzt nicht entziehen, ohne den Unwillen seiner slavischen Br&#252;der in<br />
&#8211;<br />
Montenegro zu suchen. Eine andere Hilfe hofften sie von den Russen zu<br />
bekommen. Nicht aber von den Russen in Russland, sondern von der<br />
russischen Flotte, die sich zurzeit bei _Korfu_ befand und die zur<br />
&#8211;<br />
Vladika Peter, angesichts der vom _Pascha von Ikadar_ drohenden Gefahr,<br />
entschloss sich in Russland Hilfe zu suchen. Er hoffte viel f&#252;r sein<br />
Land von _Ekaterina II._ Auf Befehl aber des launischen F&#252;rsten<br />
&#8211;</p>
<p>Als im Jahre 1788 Russland und Oesterreich mit der T&#252;rkei in Krieg<br />
gerieten, sandten beide H&#246;fe, Petersburg und Wien, ihre Boten nach<br />
&#8211;<br />
Schutz, und zwar dieses nicht aus einem anderen Grunde, sondern nur aus<br />
Gleichheit des Glaubens und des Volksstammes. Sollte Russland uns von<br />
sich zur&#252;ckstossen, was wir nicht hoffen, werden wir doch Russland treu<br />
bleiben, solange der orthodoxe Glaube dort herrschen w&#252;rde, aber immer<br />
nur unter der Bedingung, dass wir nie und nimmer Russland Untertan sein<br />
sollen wie die anderen V&#246;lker seines Reiches. Wir sind bereit, unsere<br />
&#8211;<br />
Bonaparte die Sache in die L&#228;nge zog, ist nicht sicher. Es war ein<br />
Moment der Spannung zwischen Montenegro und Russland. Er hatte die beste<br />
Gelegenheit, diesen Moment auszun&#252;tzen. Das hatte er angefangen, aber<br />
&#8211;</p>
<p>So war am Anfang des Jahres 1805 f&#252;r Russland immer noch die M&#246;glichkeit<br />
gegeben, seine Beziehungen zu Montenegro wieder herzustellen. Alexander<br />
&#8211;<br />
f&#252;r sich zu gewinnen.[26] Sankovskis besondere Mission bestand<br />
nat&#252;rlich darin, den Vladika g&#252;nstig gegen Russland zu stimmen.<br />
Sankovski brachte 3000 Dukaten mit sich, eine Summe, welche seit 1802 an<br />
&#8211;<br />
Die Mission Sankovskis war eine lange und schwierige, denn die<br />
Verstimmung des Vladika gegen Russland war gross. Seine Mission wurde<br />
aber erleichtert durch die Entwicklung der Ereignisse. Als die<br />
&#8211;<br />
Opfern doch unterjocht werden solle. Es wurden flammende Reden gehalten<br />
gegen Franzosen, Oesterreicher und sogar gegen das offizielle Russland<br />
(nicht gegen die Russen &#252;berhaupt, denn die Russen, welche mit dem Volke<br />
&#8211;<br />
Das war ihrerseits nat&#252;rlich klug. Denn sie wussten, dass es zwischen<br />
Napoleon und Russland abgemachte Sache sei, die Bocca di Cattaro an sie<br />
auszuliefern. Warum sollten sie nun umsonst Blut vergiessen.<br />
&#8211;<br />
Situation der europ&#228;ischen Grossm&#228;chte in einem best&#228;ndigen Hin-und<br />
Herschwanken befand. Napoleon hetzte Oesterreich gegen Russland, dieses<br />
stand in Ungewissheit, mit wem es nach der Niederlage von Austerlitz<br />
&#8211;<br />
dieser Mann jetzt die F&#252;hrung Englands, d.h. des russischen Verb&#252;ndeten,<br />
hatte, wie auch auf die Absicht Napolens, Oesterreich von Russland<br />
loszumachen, entschloss man sich am kaiserlichen Hofe, eine Ann&#228;herung<br />
&#8211;<br />
Oubril wurde von Talleyrand mit grosser Zuvorkommenheit behandelt. Er<br />
versicherte den russischen Unterh&#228;ndler, dass ein Friede mit Russland<br />
f&#252;r Napoleon die w&#252;nschenswerteste Sache sei, wie auch, dass einem<br />
&#8211;<br />
solch verwickelter diplomatischer Zust&#228;nde wichtig. Talleyrands<br />
Forderungen an Russland gingen darauf hinaus, die Bocca solle den<br />
Franzosen ger&#228;umt werden. Nur dann k&#246;nne die Rede sein von einer R&#228;umung<br />
&#8211;<br />
den beiderseitigen Unterh&#228;ndlern unterzeichnet. Die Hauptpunkte dieses<br />
Abkommens waren: Anerkennung von Napoleons Kaisertitel durch Russland,<br />
R&#228;umung des &#246;sterreichischen Bodens und Uebergabe der Bocca di Cattaro<br />
&#8211;<br />
gegeneinanderstehenden Armeen von wesentlicher Bedeutung. Die eine<br />
lautete: Wird wohl Russland nun nach dem Scheitern von Oubrils Vertrag<br />
mit Frankreich, oder eher umgekehrt, einen neuen Krieg beginnen? Die<br />
andere war: Wird es Frankreich gelingen, das B&#252;ndnis der T&#252;rkei mit<br />
Russland zu sprengen oder nicht? Sollte die T&#252;rkei der Verb&#252;ndete<br />
Frankreichs werden, und sollten Feindschaften zwischen derselben und<br />
Russland ausbrechen, so w&#228;re die Lage der Russen in der Adria sehr<br />
erschwert worden. Senjavin liess noch 6 Kompagnien J&#228;ger von Korfu nach<br />
&#8211;<br />
rupture paraît inévitable entre la Russie et la Sublime Porté.»[64] Am<br />
30. Dezember war dieser Bruch vollzogen. Die T&#252;rkei erkl&#228;rte Russland<br />
den Krieg. Und am 29. Januar 1807 bekam Marmont eine Instruktion aus<br />
&#8211;<br />
Bokelen auf sich. Preussens Macht war vernichtet, der Krieg zwischen<br />
Frankreich und Russland in vollem Gange. Das Gl&#252;ck neigte bald auf<br />
diese, bald auf jene Seite. Die Heere Russlands waren zersplittert; es<br />
&#8211;<br />
Flottendemonstration vor Konstantinopel. Es wagte aber keine<br />
milit&#228;rische Hilfe Russland gegen den Welteroberer zu gew&#228;hren.<br />
Oesterreichs Haltung war schwankend. Dieser Staat war durch die<br />
&#8211;<br />
von welcher Seite immer derselbe kommen mag. Oesterreich wagte weder mit<br />
Russland noch mit Frankreich zu halten. Es bekundete aber seine<br />
Sympathie sowohl dem einen wie dem andern Staate. Im Herbst des Jahres<br />
&#8211;<br />
Vladika sein Protektorat ausrufen, sondern auch alle Beziehungen zu<br />
Russland abbrechen sollte. Und dieses letztere w&#228;re, scheint es, f&#252;r ihn<br />
noch wichtiger wie das erstere gewesen.<br />
&#8211;</p>
<p>Erst nach der franz&#246;sischen Niederlage in Russland, erliess er am 8.<br />
September 1813 eine Proklamation an das Volk, in welcher er dasselbe zum<br />
&#8211;</p>
<p>_Nil Popov: Russland und Serbien 1806-1856_, 2 vols., Moskau 1869<br />
(russisch).<br />
Er ist nicht selten in Europa, auch in Aethiopien und Arabien, so auch im<br />
asiatischen Russland, besonders bey Ochozk im marekanischen Gebirge (woher<br />
der Name marekanit), eben so in Island. In Indien scheint er zu fehlen, war<br />
&#8211;<br />
hierin dem grossbl&#228;ttrigen Glimmer sehr &#228;hnlich sind, welcher aber derartig<br />
fast nur in Russland vorkommt, daher man ihn russisches Glas nennt, den<br />
Gyps im gemeinen Leben als _Fraueneis_ bezeichnet. Da man die<br />
&#8211;<br />
Das Niello ist eine Legierung, die im Alterthume, auch im Mittelaller,<br />
h&#228;ufig angewendet wurde, dann f&#252;r Europa verloren ging, nur in Russland,<br />
besonders in Tula, auch in Siberien gemacht wurde, erst in allerj&#252;ngster<br />
&#8211;<br />
so ist die Anwendung sehr beschr&#228;nkt, dient vorz&#252;glich zu chemischen<br />
Gef&#228;ssen. In Russland pr&#228;gte man eine Zeit lang M&#252;nzen daraus.</p>
<p>mit christlichen M&#228;chten, manchmal die hohe Pforte um Intervention<br />
angegangen wurde, ja im Kriege gegen Russland das tunisische Gouvernement<br />
es sich nicht nehmen liess, der T&#252;rkei ein H&#252;lfsheer zu senden, so sieht<br />
&#8211;<br />
Durchschnittlich kann man den Ueberschuss auf j&#228;hrlich 600,000 Francs<br />
anschlagen. Im Kriege gegen Russland erhob die Pforte zudem eine<br />
Extracontribution von 2,608,700 Francs. Die Eink&#252;nfte gehen hervor aus den<br />
&#8221; heraldische, hrsg. vom Verein &#8220;Zum Kleeblatt&#8221; (Hannover).<br />
_Mitteilungen_ und Nachrichten fuer die evangelische Kirche in Russland.<br />
&#8221; des Kunstgewerbe-Vereins zu Magdeburg.</p>
<p>=Lebensweise=. Die K&#228;fer findet man im Mai und Juni, in Russland &#8212; dem<br />
n&#246;rdlichen und mittleren &#8212; auch noch im Juli, auf verschiedenen Blumen,<br />
&#8211;<br />
Was nun den Parasitismus der Larven in Bienenst&#246;cken anlangt, so trifft man<br />
sie in Russland von Juli bis zum Mai des n&#228;chsten Jahres auf dem Boden<br />
unreinlich gehaltener Klotzbauten, wo sie sich wie die Ohrw&#252;rmer und<br />
&#8211;<br />
=Lebensweise und Einiges aus der Entwickelungsgechichte=. Die Fliege,<br />
welche man in den meisten Gegenden Deutschlands, in Schweden und Russland<br />
den Sommer und Herbst hindurch, h&#228;ufiger im letzteren trifft,[36] h&#228;lt sich<br />
meist auf Gestr&#228;uch und an Planken auf. In Russland, in den Gouvernements<br />
Moskau und Smolensk, beobachtete ich sie recht h&#228;ufig in der N&#228;he der<br />
&#8211;<br />
findet nun freilich sehr h&#228;ufig statt, z. B. in denjenigen L&#228;ndern<br />
(Russland, Nordamerika), wo man die Bienen im Herbst, um den Honig zu<br />
ernten, abschwefelt und nun Honig, Bienenbrod (Pollen), Wachs, Brut und<br />
&#8211;<br />
Europas vorzukommen. Sie ist in ganz Deutschland, Frankreich und Italien<br />
anzutreffen. In Russland scheint sie mit Ausnahme der Ostseeprovinzen, wo<br />
ich sie beobachtet habe, zu fehlen. Wenigstens habe ich sie in Russland<br />
trotz meines mir fr&#252;her geh&#246;renden ziemlich grossen Bienenstandes nie<br />
andres zu erreichen, als die Erziehung von M&#228;rtyrern und Fanatikern. Die<br />
Nihilisten in Russland, die Communards in Frankreich, die Sozialdemokraten<br />
in Deutschland, die Fenier, die Irredentisten, die Dynamiteriche, der sein<br />
&#8211;<br />
Boden geblieben sind. Noch weit mehr ist diese Einrichtung erhalten<br />
geblieben in einem grossen Teile von Russland, sowie in manchen D&#246;rfern<br />
Serbiens und Kroatiens, auch bei vielen asiatischen Horden in der Form des<br />
In diesem Zusammenhang ein Wort in Ankn&#252;pfung an die Ausf&#252;hrungen des<br />
Herrn Stresemann &#252;ber Russland. Zweifellos wird Genua f&#252;r Russland<br />
manches Wesentliche bringen, und ich will nicht einen Augenblick die<br />
&#8211;<br />
von solchen Syndikaten sollten wir uns nicht ausschliessen. Dagegen wird<br />
das Wesentliche unserer Aufbauarbeit zwischen uns und Russland selbst zu<br />
besprechen sein. Solche Besprechungen haben stattgefunden und finden<br />
weiter statt, und ich werde sie mit allen Mitteln f&#246;rdern. Es ist kein<br />
Gedanke daran, dass Deutschland etwa die Absicht h&#228;tte, Russland<br />
gegen&#252;ber die Rolle des kapitall&#252;sternen Kolonisten zu spielen. Ich<br />
freue mich ganz besonders, dass von seiten des Herrn Stresemann und<br />
seiner Freunde heute eine solche Stellung Russland gegen&#252;ber gew&#252;nscht<br />
wird, denn ich erinnere mich an eine Periode, in der ich mit meiner<br />
Auffassung &#252;ber die Notwendigkeit, Russland zu Hilfe zu kommen, bei<br />
dieser Seite keine Gegenliebe gefunden habe.<br />
&#8211;<br />
Westens ist eine der grossen Aufgaben der k&#252;nftigen europ&#228;ischen<br />
Politik. Es ist n&#246;tig, dass ein Kontinent wie Russland, ein Land von<br />
solchem Umfang, solcher Menschenzahl, solchen ungehobenen Sch&#228;tzen<br />
&#8211;<br />
meine ich freilich nicht, dass wir uns einem Gedankenkreis verschreiben,<br />
der nicht der unsere ist. Russland lebt unter einem Wirtschaftssystem,<br />
das sich von dem unseren unterscheidet. Wir haben dieses<br />
Wirtschaftssystem nicht zu kritisieren. Vielleicht wird Russland es<br />
allm&#228;hlich umgestalten. Wir glauben, dass es heute in voller<br />
WILD. Um euch einmal aus dem Traum zu helfen, so wisst, dass ich euch<br />
aus Russland nach Spanien f&#252;hrte, weil ich glaubte, der K&#246;nig fange mit<br />
dem Mogol Krieg an. Wie aber die spanische Nation tr&#228;ge ist, so war&#8217;s<br />
darbietet. Die Leiter der wissenschaftlichen Entdeckungsfahrten, wie sie<br />
England, Frankreich, Spanien, Daenemark und Russland zu ihrem Ruhme<br />
unternommen, haben meist zu sehr geeilt, von den Canaren wegzukommen. Sie</p>
<p>[Illustration: Ein Lager der deutschen Truppen in Russland.</p>
<p>Auch die unhaltbaren Verhaeltnisse an der Ostgrenze mahnten zu rascher Tat.<br />
Sobald Preussen, Polen und Russland im Maerz 1816 zu Warschau wegen der<br />
Ausfuehrung des Wiener Vertrages vom 3. Mai 1815 zu verhandeln begannen,<br />
--<br />
Preussen seine polnischen Provinzen von dem uebrigen Staatsgebiete durch<br />
eine Zollinie trennen muessen, waehrend Russland, dem Vertrage zuwider, seine<br />
alte Zollgrenze, die das polnische Litauen von Warschau abschied,<br />
--<br />
Vorteil drohte zu schwinden, seit die Fremden von uns zu lernen begannen,<br />
deutsche Hirten und Schafe in Russland, Schweden, Frankreich, Australien<br />
verwendet wurden. Am haertesten litt das unglueckliche Altpreussen; waehrend<br />
--<br />
Erskine und Graf Rumigny in Muenchen -- ward nicht muede, vor Preussen zu<br />
warnen. Von allen fremden Maechten zeigte sich wieder nur Russland als ein<br />
treuer Freund Preussens; Anstett in Frankfurt sprach offen und<br />
und der Barometer war gestiegen." Sehr wahrscheinlich haette das Meteor<br />
noch weiter ostwaerts in Polen und Russland gesehen werden koennen. Ohne die<br />
umstaendliche Angabe, die Ritter den Papieren des Pfarrers von Itterstaedt<br />
--<br />
hoechst angenehme Tage auf der Pflanzung Don Joses de Manterola, der in der<br />
Jugend Mitglied der spanischen Gesandtschaft in Russland gewesen war. Als<br />
Zoegling und Guenstling Xavedras, eines der einsichtsvollsten Intendanten<br />
--<br />
schwaches Bild von den unermesslichen Llanos in Suedamerika. Im Suedosten<br />
unseres Continents, in Ungarn zwischen der Donau und der Theiss, in Russland<br />
zwischen dem Dnieper, dem Don und der Wolga treten die ausgedehnten</p>
<p>[341] Selbst in der =allerneuesten= Zeit liefert Russland noch derartigen,<br />
fast unglaublichen Stoff. Zeitungen aus dem Februar des Jahres 1879 melden:<br />
&#8211;</p>
<p>Russland II. 338, 339.</p>
<p>erschwert, sehr gesteigert worden ist durch das Schwinden der Waelder des<br />
mittleren und suedlichen Russland, die ehemals bis zu einem gewissen Grad die<br />
Kuestenlandschaft gegen den austrocknenden Nordostwind schuetzten.<br />
gezogen. Heckmann bezieht sein Material direkt aus England, Schweden und<br />
vorzugsweise Russland. Ebenso grossartig ist Ravenes Handel mit<br />
Schmiedeeisen, Blei, Messing, Zinn und allen metallischen Rohprodukten.<br />
&#8211;<br />
will. Die europaeischen Staaten bieten Beispiele fuer die eine Ansicht so<br />
gut, wie fuer die andere. England, Frankreich, Spanien, selbst Russland<br />
haben sich auf dem naturgemaessesten Wege entwickelt. Ihre politischen<br />
&#8211;<br />
mit der katholischen Frage, was mit der kommerziellen Stellung Preussens<br />
zu Russland; was mit dem Wunsch nach einer Verfassung zu beginnen sein?<br />
Dem neuen Herrscher raten wollen? Er hat seit einer langen Reihe von<br />
&#8211;<br />
und laesst im Adressenrauschen und Fraternitaetspredigen vielleicht den<br />
Moment der Tat voruebergehen, Russland, das geruestete, einige, feste weiss,<br />
was es will, es trifft, ungehindert von Polen, Preussen unvorbereitet,<br />
&#8211;<br />
unueberwindlichen persoenlichen Abneigung, so treten folgende Faelle ein:<br />
Erstens werden wir um die Russland in Schach haltende polnische<br />
Insurrektion betrogen, da ein unter den Auspizien des Panslawismus<br />
Menschen wohnen da! Petersburg aber ist die Haupt- und Residenzstadt<br />
von Russland, so wie Neapel die Hauptstadt des Koenigreiches gleichen<br />
Namens, mit dem feuerspeienden Berg Vesuvius, auf welchem einst einem<br />
Wenn du von hier nach Nauen faehrst, bist du auch auf dem Wege nach<br />
Russland. Im uebrigen, wenn du&#8217;s wuenschst, so sollst du einen Pelz<br />
haben. Nur das lass mich im voraus sagen, ich rate dir davon ab. Ein<br />
&#8211;<br />
&#8220;Meine gnaedigste Frau, wenn man so alt ist wie ich und viel<br />
rumgestossen wurde und in Russland war und sogar auch ein halbes<br />
Jahr in Rumaenien, da haelt man alles fuer moeglich. Es gibt so viel<br />
&#8211;<br />
Minuten ist besser als fuenf Stunden unruhige Rumdreherei, mal links,<br />
mal rechts. Uebrigens schlaeft man in Russland wundervoll, trotz des<br />
starken Tees. Es muss die Luft machen oder das spaete Diner oder weil<br />
man so verwoehnt wird. Sorgen gibt es in Russland nicht; darin &#8211; im<br />
Geldpunkt sind beide gleich &#8211; ist Russland noch besser als Amerika.&#8221;</p>
<p>Eier, die er uns zum Fruehstueck sendet; gruen sind sie mit schwarzen<br />
Puncten; man nennt sie Kibitzeneier, sie kommen weit aus Russland und<br />
werden so genannt, weil sie in Kibitken, einer Art von Huehnerstall<br />
Nach Frankreich zogen zwei Grenadier&#8217;,<br />
Die waren in Russland gefangen.<br />
Und als sie kamen ins deutsche Quartier,<br />
&#8211;</p>
<p>Russland, _n._ Russia</p>
<p>und meldete seinen beiden Freundinnen, dass er zum Kontreadmiral ernannt<br />
sei, da man ihm seine Landfahrten durch Deutschland und Russland als<br />
ebensoviele im Seedienst verlebte Jahre angerechnet habe. Als er das<br />
rueckwaerts in infinitum. Ist dieser Wille da, so gruendet sich Etwas<br />
wie das imperium Romanum: oder wie Russland, die einzige Macht, die<br />
heute Dauer im Leibe hat, die warten kann, die Etwas noch versprechen<br />
kann, &#8211; Russland der Gegensatz-Begriff zu der erbaermlichen<br />
europaeischen Kleinstaaterei und Nervositaet, die mit der Gruendung<br />
andern Menschen Frau werden will, als Deine und wenn<br />
der Kaiser von Russland selber kaeme.</p>
<p>geschieht?!  Aber [mit unterdruecktem Zorn] wenn ich Kaiserin von<br />
Russland waere, ueber alle Menschen erhaben, dann&#8211;wenn ich auch Ihrer<br />
Meinung nach gar keinen Mut beweisen koennte,&#8211;na, Sie sollten schon<br />
Ihrer Kaiserl. Hoheit der Frau Erbprinzessin von Weimar Maria<br />
Paulowna Grossfuerstin von Russland in Ehrfurcht gewidmet<br />
und vorgestellt auf dem Hoftheater zu Weimar am 12. November 1804.<br />
Bettler die Stelle eines Vizekoenigs in Norwegen leicht verschmaehen und<br />
die Ehre ausschlagen, wenn ihm die Kaiserin von Russland das<br />
Gouvernement von Sibirien uebertragen wollte.<br />
kann und tatsaechlich auch nationale Charakteristika entgegensetzt, ob<br />
in Italien, Russland, Deutschland oder Japan.  Auch mit Antworten ist<br />
man leicht zur Hand.  Als es in Deutschland darum ging,<br />
Chiphersteller im Silicon Valley oder in entlegenen chinesischen<br />
Provinzen, in Russland oder in einem Entwicklungsland Osteuropas, in<br />
Asien oder Afrika von vornherein dieselbe Sprache und stehen vor<br />
keine Wunder zu vermelden.  Aber zweifellos darf das Internet den<br />
Fehlschlag des Versuchs von 1991, die politische Uhr in Russland<br />
zurueckzudrehen, und einen Einfluss auf Ereignisse in China, Osteuropa<br />
&#8211;<br />
Nationen, die als unwissend und moralisch minderwertig galten<br />
(Russland gehoerte dazu).</p>
<p>&#8211;<br />
Engels und Lenin aufgeben, taeuscht sich gewaltig.  Wer darauf wartet,<br />
muss warten, bis die Krabben pfeifen koennen.&#8221;  Als in Russland die<br />
Lenin-Statuen umgestuerzt wurden und Marx Name gleichbedeutend mit<br />
&#8211;<br />
dampfgetriebener Kriegsschiffe (durch die Japaner im Krieg gegen<br />
Russland 1905); die Einfuehrung von Radio, Telefon und automotivem<br />
Transport (im Ersten Weltkrieg); und das (von Erich Lindendorf<br />
Zwischenreiche, wo Europa gleichsam nach Asien zurueckfliesst, in<br />
Russland. Da ist die Kraft zu wollen seit langem zurueckgelegt und<br />
aufgespeichert, da wartet der Wille &#8211; ungewiss, ob als Wille der<br />
&#8211;<br />
unsre Dummheit werde! Jede Tugend neigt zur Dummheit, jede Dummheit<br />
zur Tugend; &#8220;dumm bis zur Heiligkeit&#8221; sagt man in Russland, &#8211; sorgen<br />
wir dafuer, dass wir nicht aus Redlichkeit zuletzt noch zu Heiligen<br />
Nach Frankreich zogen zwei Grenadier,<br />
Die waren in Russland gefangen.<br />
Und als sie kamen ins deutsche Quartier,<br />
das vorliegende Buch gehoert (oder gestellt ist -). Aber wo giebt es<br />
heute Psychologen? In Frankreich, gewiss; vielleicht in Russland;<br />
sicherlich nicht in Deutschland. Es fehlt nicht an Gruenden, weshalb<br />
&#8211;<br />
deutscher Staatsmann wohl, dass die katholische Kirche niemals mit<br />
Russland gleiche Plaene haben wird, ja sich viel lieber mit den<br />
Tuerken verbuenden wuerde, als mit ihm; ebenso weiss er, dass<br />
Deutschland alle Gefahr von einem Buendnisse Frankreichs mit Russland<br />
droht. Kann er es nun dazu bringen, Frankreich zum Herd und Hort der<br />
&#8220;Etwa, der Sultan habe einen Schlag bekommen, oder der Kaiser von<br />
Russland sei ploetzlich&#8211;&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Minciaky die vertrauliche, jedoch halb offizielle Mitteilung gemacht<br />
habe, dass die Pforte das Ultimatum, soweit es Russland betreffe,<br />
annehmen werde.<br />
&#8220;Etwa, der Sultan habe einen Schlag bekommen, oder der Kaiser von<br />
Russland sei ploetzlich&#8211;&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Minciaky die vertrauliche, jedoch halb offizielle Mitteilung gemacht<br />
habe, dass die Pforte das Ultimatum, soweit es Russland betreffe,<br />
annehmen werde.<br />
unmittelbar nach Petersburg gegangen, dort in Militaerdienste getreten<br />
und stand jetzt auf dem Felde gegen die Perser, mit denen Russland<br />
gerade im Kriege begriffen. Dies machte die schnelle Abreise der</p>
<p>Fr. v. Dorsigny.  Sie waren also nicht unterwegs nach Russland?</p>
<p>Oberst.  Was Teufel sollte ich in Russland?</p>
<p>mir auf, dass gezeichnete Karten gebraucht wurden, welche alle den<br />
nehmlichen Massstab hatten, so dass Russland in einer ausserordentlich<br />
grossen, die Schweiz in einer sehr kleinen Karte dargestellt war.<br />
Narbonne.  Zum Beispiel: angenommen also, es waere Schweden oder<br />
Russland, wohin man Sie verschickte&#8211;so wuerden Sie wohl von diesen<br />
Staaten vorlaeufig die noethige Kunde haben.<br />
zum Einkaufen kam.  Dann sprachen wir mit dem Kutscher, der aus<br />
Russland kam.  Aber das sind Erinnerungen an das eher Fernere und<br />
Fremde aus der Welt meiner Kindheit und frueheren Jugend.  Es waren<br />
&#8211;<br />
im Westen, und Polen hatte, nach laengeren Verhandlungsphasen, im<br />
April 1920 einen neuen Angriff auf Russland begonnen, der zunaechst zur<br />
polnischen Besetzung von Kiew fuehrte.  Aber das Blatt wandte sich,<br />
&#8211;<br />
sein &#8220;Wunder an der Weichsel&#8221; komplett, die Russen waren geschlagen<br />
und die Polen gewannen damals die ihnen von Russland bestrittenen<br />
Ostprovinzen wieder.  In Oberschlesien brach der 2. polnische<br />
&#8211;<br />
Im Spaetsommer 1932 besuchte ich zum ersten Mal Warschau.  Meine<br />
Muenchner Freundin hatte sich einer Russland-Exkursion des<br />
Kutscher&#8217;schen Theaterwissenschaftlichen Seminars der Universitaet<br />
&#8211;<br />
ausgeliefert.  Schon fuer einige Zeit hatte sie Zweifel am Wert des<br />
franzoesischen Buendnisses gehabt und einen Vertrag auch mit Russland<br />
abgeschlossen.<br />
&#8211;<br />
Verweigerung russischer Durchmarschrechte, die eine Einigung des<br />
Westens mit Russland hinderte und zum Weg nach Muenchen fuehrte.</p>
<p>&#8211;<br />
Da war, wenn man die Lage betrachtete, noch die offene Frage, was<br />
Russland im Konfliktfall tun wuerde.  Man wusste, London und Paris<br />
verhandelten intensiv, aber es schien zu keiner Vereinbarung zu<br />
&#8211;<br />
man desillusioniert wurde ueber die Haltung der Westmaechte gegenueber<br />
Hitler, bemuehte man sich, herauszufinden, ob Russland doch sich als<br />
eine Hoffnung fuer fortschrittliche und freiheitliche Gesinnung<br />
&#8211;<br />
Abweichlern im Spanischen Buergerkrieg, die Orwell zum Feinde machten,<br />
und auch als Arthur Koestler enttaeuscht aus Russland in den Westen<br />
zurueckkehrte.  Nun wartete man, konnten die Westmaechte als<br />
Trumpfkarte gegen Hitler doch noch zu einem Abkommen mit Russland<br />
kommen?  Dann kam das ruede Erwachen als Stalin einen Pakt mit Hitler<br />
&#8211;</p>
<p>Es gab schon auch eine &#8220;Gruene Grenze&#8221; nicht nur nach Russland, sondern<br />
auch nach Sueden, Slowakei und Ungarn.  Das war die Route besonders<br />
&#8211;<br />
passte.  Eine Richtlinie war gewiss auch das alte Gefuehl der Bedrohung<br />
durch Russland, das immer dominiernd zu sein schien.</p>
<p>&#8211;<br />
Juden, den laenger eingesessenen sephardischen und auch spaeter einigen<br />
aus Russland zugewanderten.  In tuerkischen Familien war es mehr ueblich,<br />
seine Karriere im Militaer oder der Verwaltung zu suchen.  So ergab<br />
&#8211;<br />
doch etwas.  Wieder, wie Mitte der dreissiger Jahre, musste einem dabei<br />
auch Russland einfallen.  War das nun doch der fehlende Faktor, auf<br />
den man noch hoffen musste?  Es interessierte mich immer sehr, Leute<br />
&#8211;<br />
Ueber meine Mutter hatte ich am 15. Juli aus Lemberg eine, wie ich es<br />
damals empfand, Schreckensnachricht bekommen.  Sie war &#8220;nach Russland<br />
abgereist&#8221;, und, wie sich bei Nachfrage herausstellte, sie war ins<br />
Innere Russland zunaechst mit unbekanntem Ziel deportiert worden.  Die<br />
Briefe, in denen sie die Reise in Viehwagen mit allen Entbehrungen<br />
&#8211;</p>
<p>Es wurde noch viel versucht, Mutters Ausreise aus Russland zu<br />
erreichen.  Die Russen verweigerten damals Gebrauch der alten<br />
&#8211;<br />
sehr zugespitzt.  Schon im Juni war Rumaenien gezwungen worden,<br />
Bessarabien an Russland abzutreten, im August/September andere Gebiete<br />
an Ungarn und Bulgarien, und es war in Rumaenien eine Nazifreundliche<br />
&#8211;<br />
Im September war Sir Dennison Ross gestorben, der sich fuer die<br />
Ausreise meiner Mutter aus Russland miteingesetzt hatte; ich nahm teil<br />
am Trauergottesdienst in der Englischen Botschaft.  Nun am 14.<br />
&#8211;<br />
ganze Korrespondenz, die ich mit mir fuehrte, also mit meinen<br />
Verwandten in London, auch der Mutter in Russland, es war ja dort sehr<br />
Verschiedenes.  Er musste mich wohl nicht nur vom Standpunkt der<br />
&#8211;<br />
nach dem prominente Strassen in allen Staedten benannt waren.  Die<br />
eindrucksvolle alte Dame kam wie ihr Mann aus Russland, sprach<br />
fliessendes Deutsch, verwaltete sehr aktiv die Herausgabe des<br />
&#8211;<br />
dabei machten also seine Generaele mit.  Da hatten Hitlers Gegener<br />
gewartet, dass Russland und die Alliierten sich doch noch<br />
zusammenfinden, jetzt sorgte Hitler selbst dafuer.  Die Chancen, dass<br />
&#8211;<br />
Lieben, die weiter in grosser Not oder Bedrohung waren, die Mutter in<br />
Russland.  Von Marianne hatte man nur Rotkreuznachricht, sie war unter<br />
Naziokkupation in Guernsey gekommen, und soviel Familie doch noch in<br />
&#8211;<br />
arbeiten, und da gab es neue Prioritaeten.  Auch wurde dann klarer,<br />
dass mein Bild einer Europaeischen Union mit Russland ruhig hinter<br />
seinen alten Grenzen sitzend, kaum den Realitaeten entsprechen wuerde.<br />
&#8211;</p>
<p>Die Lage der polnischen Fluechtlinge in Russland dagegen hatte sich<br />
langsam verbessert.  Die Sowjetregierung erkannte die polnische<br />
Exilregierung in London an, es wurden Vereinbarungen ueber Bildung<br />
einer polnischen Armee in Russland aus dort befindlichen Fluechtlingen<br />
getroffen, dann aber Plaene fuer deren Evakuation ueber Persien in den<br />
&#8211;<br />
arbeitete im Copperbelt.  Als es in meinen ersten Monaten auf der<br />
Farm diese Welle der Sympathie fuer das mitkaempfende Russland gegeben<br />
hatte, wurde zu Spenden aufgefordert durch eine Gesellschaft der<br />
&#8211;<br />
juedisch-sozialistischen &#8220;Bund&#8221; aus Polen, Alter und Ehrlich, die auch<br />
als Fluechtlinge in Russland waren, wurden nach einem Prozess erschossen.<br />
Ich hatte die Nachricht in der polnischen Exilpresse gelesen.<br />
&#8211;<br />
Besetzung Polens, hatte immer wieder von dort gehoert.  Mit dem<br />
Eindringen der Deutschen in Russland waren noch schrecklichere<br />
Nachrichten ueber systematische Ausrottung der dortigen juedischen<br />
&#8211;<br />
die Beziehungen abbrachen und dann zur Bildung einer eigenen<br />
polnischen, kommunistisch gefuehrten Exilregierung in Russland<br />
schritten.  Es war auch die Entwicklung in Jugoslawien, die einen<br />
&#8211;<br />
Kriegers war auf der Rueckkehr von einer Uhrenverkaufsreise nach<br />
Russland in Warschau steckengeblieben, und sie wurden auch evakuiert,<br />
ich besuchte sie vorher, wir wurden verhaftet und in heftigem Feuer</p>
<p>Russland, dieses schoene Reich,<br />
Wuerde mir vielleicht behagen,<br />
von allen Maechten in Ehren erhalten.  Als aber im Jahr 1807 der<br />
Englaender sah, dass Russland und Preussen von ihm abgegangen sei,<br />
und mit dem Feind Frieden gemacht habe, und dass die Franzosen in<br />
&#8211;</p>
<p>Ein Rubel ist in Russland eine Silbermuenze und betraegt 27 Batzen hin<br />
oder her, ein Imperial aber ist ein Goldstueck und tut zehen Rubel;<br />
&#8211;<br />
Sechsundzwanzig Gesellen auf dem Brett, jahraus, jahrein fuer halb<br />
Russland Arbeit genug und doch kein Geld, aber ein froher, heiterer<br />
Sinn, ein Gemuet, treu und koestlich wie Gold, und mitten in Asien<br />
&#8211;</p>
<p>Im Jahre 1812, als Russland nimmer Strassen genug hatte fuer die<br />
Kriegsgefangenen an der Beresina oder in Wilna, ging eine auch durch<br />
&#8211;<br />
Gegend noetig war, und ob auch auf den Mann, solange sie durch<br />
Russland zu reisen hatten, taeglich dreizehn Kreuzer verabreicht<br />
wurden, so reichte doch das wenige nirgends hin.  Darum ging in<br />
&#8211;<br />
Sechsundzwanzig Gesellen auf dem Brett, jahraus jahrein fuer halb<br />
Russland Arbeit genug, und doch kein Geld, aber ein froher, heiterer<br />
Sinn, ein Gemuet treu und koestlich wie Gold und mitten in Asien<br />
&#8211;</p>
<p>Im Jahr 1812, als Russland nimmer Strassen genug hatte fuer die<br />
Kriegsgefangenen an der Berezina oder in Wilna, ging eine auch durch<br />
&#8211;<br />
Gegend noetig war, und ob auch auf den Mann, solange sie durch<br />
Russland zu reisen hatten, taeglich 13 Kreuzer verabreicht wurden, so<br />
reichte doch das wenige nirgends hin.  Darum ging in diesen letzten<br />
&#8211;<br />
und die juengere 17, und redete die Ungluecklichen zu ihrem Erstaunen<br />
ebenfalls deutsch an, mitten in Saratow und mitten in Russland, mehr<br />
als 1000 Stunden weit von der Heimat deutsch.  &#8220;Edle Fremdlinge&#8221;,<br />
&#8211;<br />
andere von ihnen alle Laender von Europa, besonders Deutschland,<br />
Polen, Preussen, Holland, Daenemark, Schweden, Russland, England und<br />
Frankreich.  Alle Mannsleute in Pieve kennen diesen Handel und<br />
&#8211;<br />
die Haende.  Hernach aber hat er nichts mehr von ihnen erfahren.  Diese<br />
Erzaehlung ist unversehrt aus Russland herausgekommen und hat ihre<br />
Wahrheit.<br />
auserwaehlten Voelker der Humanitaet, sich die Haelse braechen zum<br />
Besten von England und Russland und zur Schadenfreude aller Junker und<br />
Pfaffen dieses Erdballs. Seid ruhig, ich werde den Rhein nimmermehr<br />
um die guten Verhaeltnisse zu benutzen, die sich unser Freund bei<br />
seinem dortigen Aufenthalt gemacht hat.  Der Abbe will nach Russland<br />
gehn, und Sie sollen die Wahl haben, wenn Sie sich an uns anschliessen<br />
zu setzen, von den drei Liebesgeschichten seiner Jugend, soviel ich<br />
davon weiss, eine Idee geben.  Seine erste Liebe war in Russland, als<br />
er erst 11 Jahr alt war, und dazu in die Maetresse des alten Grafen **<br />
Rundreise                                    tour<br />
Russland                                     Russia<br />
Russe                                        Russian<br />
in infinitum. Ist dieser Wille da, so gr&#252;ndet sich Etwas wie das<br />
imperium Romanum: oder wie Russland, die einzige Macht, die heute<br />
Dauer im Leibe hat, die warten kann, die Etwas noch versprechen kann,<br />
- Russland der Gegensatz-Begriff zu der erb&#228;rmlichen europ&#228;ischen<br />
Kleinstaaterei und Nervosit&#228;t, die mit der Gr&#252;ndung des deutschen<br />
allerst&#228;rksten und erstaunlichsten in jenem ungeheuren Zwischenreiche,<br />
wo Europa gleichsam nach Asien zur&#252;ckfliesst, in Russland. Da ist die<br />
Kraft zu wollen seit langem zur&#252;ckgelegt und aufgespeichert, da wartet<br />
&#8211;<br />
werde! Jede Tugend neigt zur Dummheit, jede Dummheit zur Tugend; &#8220;dumm<br />
bis zur Heiligkeit&#8221; sagt man in Russland, &#8211; sorgen wir daf&#252;r, dass<br />
wir nicht aus Redlichkeit zuletzt noch zu Heiligen und Langweiligen<br />
das vorliegende Buch geh&#246;rt (oder gestellt ist -). Aber wo giebt es<br />
heute Psychologen? In Frankreich, gewiss; vielleicht in Russland;<br />
sicherlich nicht in Deutschland. Es fehlt nicht an Gr&#252;nden, weshalb<br />
&#8211;<br />
deutscher Staatsmann wohl, dass die katholische Kirche niemals mit<br />
Russland gleiche Pl&#228;ne haben wird, ja sich viel lieber mit den T&#252;rken<br />
verb&#252;nden w&#252;rde, als mit ihm; ebenso weiss er, dass Deutschland alle<br />
Gefahr von einem B&#252;ndnisse Frankreichs mit Russland droht. Kann er es<br />
nun dazu bringen, Frankreich zum Herd und Hort der katholischen Kirche<br />
Kriegers war auf der R&#252;ckkehr von einer Uhrenverkaufsreise nach<br />
Russland in Warschau steckengeblieben, und sie wurden auch evakuiert,<br />
ich besuchte sie vorher, wir wurden verhaftet und in heftigem Feuer<br />
von allen M&#228;chten in Ehren erhalten.  Als aber im Jahr 1807 der<br />
Engl&#228;nder sah, dass Russland und Preussen von ihm abgegangen sei,<br />
und mit dem Feind Frieden gemacht habe, und dass die Franzosen in<br />
&#8211;</p>
<p>Ein Rubel ist in Russland eine Silberm&#252;nze und betr&#228;gt 27 Batzen hin<br />
oder her, ein Imperial aber ist ein Goldst&#252;ck und tut zehen Rubel;<br />
&#8211;<br />
Sechsundzwanzig Gesellen auf dem Brett, jahraus jahrein f&#252;r halb<br />
Russland Arbeit genug, und doch kein Geld, aber ein froher, heiterer<br />
Sinn, ein Gem&#252;t treu und k&#246;stlich wie Gold und mitten in Asien<br />
&#8211;</p>
<p>Im Jahr 1812, als Russland nimmer Strassen genug hatte f&#252;r die<br />
Kriegsgefangenen an der Berezina oder in Wilna, ging eine auch durch<br />
&#8211;<br />
Gegend n&#246;tig war, und ob auch auf den Mann, solange sie durch<br />
Russland zu reisen hatten, t&#228;glich 13 Kreuzer verabreicht wurden, so<br />
reichte doch das wenige nirgends hin.  Darum ging in diesen letzten<br />
&#8211;<br />
und die j&#252;ngere 17, und redete die Ungl&#252;cklichen zu ihrem Erstaunen<br />
ebenfalls deutsch an, mitten in Saratow und mitten in Russland, mehr<br />
als 1000 Stunden weit von der Heimat deutsch.  &#8220;Edle Fremdlinge&#8221;,<br />
&#8211;<br />
andere von ihnen alle L&#228;nder von Europa, besonders Deutschland,<br />
Polen, Preussen, Holland, D&#228;nemark, Schweden, Russland, England und<br />
Frankreich.  Alle Mannsleute in Pieve kennen diesen Handel und<br />
&#8211;<br />
die H&#228;nde.  Hernach aber hat er nichts mehr von ihnen erfahren.  Diese<br />
Erz&#228;hlung ist unversehrt aus Russland herausgekommen und hat ihre<br />
Wahrheit.</p>
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		<title>Ungarn</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 17:41:55 +0000</pubDate>
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		<title>Die Republik in der Literatur</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 14:34:57 +0000</pubDate>
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