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	<title>Kacker &#187; Redewendungen</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Iran</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 09:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammenhalten dieses Reichs die n&#246;tige Kraft und Energie.
Schon 256 rissen die Parther Iran von S. los und beschr&#228;nkten
150 das Reich auf das eigentliche S., und auch dieses ward 85
&#8211;
unter dem angef&#252;hrten Namen, w&#228;hrend sie im westlichen
Iran (Persien) unter dem speziellen Namen der Perser (Farsi)
bekannt sind. Als Handel treibendes Volk trifft man sie auch
&#8211;
Tat, iranischer Volksstamm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zusammenhalten dieses Reichs die n&#246;tige Kraft und Energie.<br />
Schon 256 rissen die Parther Iran von S. los und beschr&#228;nkten<br />
150 das Reich auf das eigentliche S., und auch dieses ward 85<br />
&#8211;<br />
unter dem angef&#252;hrten Namen, w&#228;hrend sie im westlichen<br />
Iran (Persien) unter dem speziellen Namen der Perser (Farsi)<br />
bekannt sind. Als Handel treibendes Volk trifft man sie auch<br />
&#8211;<br />
Tat, iranischer Volksstamm, welcher mit den verwandten<br />
Guran den &#228;u&#223;ersten Westen von Iran bewohnt und dort<br />
dieselbe Stelle einnimmt wie die Tadschik im &#228;u&#223;ersten<br />
&#8211;<br />
2) T. II., 745-727, Sohn Assurnirars II., der Begr&#252;nder der<br />
assyrischen Weltmacht, dehnte die Grenzen des Reichs &#252;ber Iran<br />
bis zum Persischen Golf und nach Arabien aus, unterjochte<br />
Babylonien sowie den westlichen Teil des Hochlandes von Iran und<br />
vollendete in zahlreichen Feldz&#252;gen die Unterwerfung Syriens,<br />
&#8211;</p>
<p>Turan, im Gegensatz zu dem persischen Tafelland Iran (s.<br />
d.) das im N. desselben gelegene, zur aralokaspischen Niederung<br />
jenen Zeitraum von der Sch&#246;pfung der Menschen bis auf _Zoroaster_, dem<br />
Verfasser der _Zendb&#252;cher_, der unter dem K&#246;nige von Iran, _Veschtasp_,<br />
lebte[A], selten &#252;ber 3000 Jahre setzen. Und dieser Zeitraum f&#252;r das<br />
dem Worte wie dem Begriffe nach unhellenische Benennung des Glaubens, die<br />
&#8220;Religio&#8221;, das heisst die Bindung, zeugen. Wie Indien und Iran aus einem und<br />
demselben Erbschatz jenes die Formenfuelle seiner heiligen Epen, dieses die<br />
Mesopotamien, Babylon wird genommen, das eigentliche Persien betreten. Das<br />
gewaltige Iran wird durchzogen; &#252;ber Afghanistan und den Hindukusch zieht<br />
die griechische Armee nordw&#228;rts bis tief in die W&#252;sten von Turkestan; daran<br />
&#8211;<br />
Held hervorging; er und nach ihm sein Geschlecht, das der »M&#228;nner des<br />
ersten Glaubens«, herrschten &#252;ber Iran, immer wieder in schwerem Kampf mit<br />
den w&#252;sten Turaniern, bis dann unter dem sechsten nach Feridun, dem K&#246;nige<br />
&#8211;<br />
morschen Kolo&#223; nur noch unf&#228;higer, sich zur Gegenwehr zu erheben; die<br />
V&#246;lker von Iran, Ariana, den baktrischen L&#228;ndern waren allerdings<br />
kriegerisch, und mit jeder Art von Herrschaft zufrieden, solange sie diese<br />
&#8211;<br />
dem, wenn auch gro&#223;e, doch im Verh&#228;ltnis zum Ganzen nicht bedeutende<br />
L&#228;nderstrecken in Feindesland waren. Ganz Iran, Ariana, Baktrien, alles<br />
Land bis zu den Quellen des Euphrat stand noch unber&#252;hrt; es waren die<br />
&#8211;<br />
verwickelt hatten? Jetzt galt es, das Innere des Morgenlandes zu retten,<br />
die hohe Burg Iran zu verteidigen, die Asien beherrscht; jetzt rief der<br />
K&#246;nig der K&#246;nige die Edlen seines Stammes, die Enkel der sieben F&#252;rsten,<br />
&#8211;<br />
Dareios nicht den n&#228;chsten Weg gesucht, nicht durch seine Flucht nach dem<br />
Nordabhang von Iran die Satrapien s&#252;dw&#228;rts sich selbst und der Treue der<br />
Satrapen &#252;berlassen h&#228;tte. Denn diese waren nicht alle wie Ariobarzanes<br />
&#8211;<br />
Feldz&#252;ge denkw&#252;rdig machen, ist die Orientierung in v&#246;llig fremden L&#228;ndern<br />
nicht die geringste. Jetzt galt es, aus dem Tiefland nach dem hohen Iran<br />
hinaufzusteigen, nach Landschaften, von deren Gestaltung, von deren<br />
&#8211;<br />
der Hof des Weges zog, nur gegen reiche Geschenke den Durchzug durch jenen<br />
Pa&#223;, den sie in ihrer Gewalt hatten. Dieselben Randgebirge des hohen Iran,<br />
die bei Ninive bis nah an den Tigris reichen, begleiten in s&#252;d&#246;stlichem<br />
&#8211;<br />
Land und Leute lie&#223; und ihm seine Familie wiedergab. Was Alexander jetzt<br />
innehatte, die L&#228;nderstrecken vom Meere bis zu den Bergsteilen, die Iran<br />
umschlie&#223;en, bildete ein gro&#223;es zusammenh&#228;ngendes, auch der Volksart nach<br />
&#8211;<br />
die als Verbindung zwischen dem Kaspischen Meere und dem Innern, zwischen<br />
Iran und Turan so wichtig sind, war f&#252;r den Augenblick doppelt notwendig<br />
f&#252;r Alexander, weil sich einerseits die griechischen S&#246;ldner von Thara aus<br />
&#8211;<br />
Um die Zeit der spartanischen Niederlage stand Alexander in Hyrkanien, am<br />
Nordabhange jenes Gebirgswalles, der Iran und Turan scheidet, vor ihm die<br />
Wege nach Baktrien und Indien, nach dem unbekannten Meere, das er jenseits<br />
&#8211;<br />
Areia ist eines der wichtigsten Gebiete Persiens, es ist das Passageland<br />
zwischen Iran, Turan und Ariana; wo der Areiosstrom seinen Lauf pl&#246;tzlich<br />
nordw&#228;rts wendet, kreuzen sich die gro&#223;en Heerstra&#223;en aus Hyrkanien und<br />
&#8211;<br />
uralter Kultur, einst ein eigenes Reich, vielleicht die Heimat des<br />
Zarathustra und der Lehre, die sich &#252;ber ganz Iran verbreitet hatte. Dann<br />
den Assyrern, den Medern, Persern unterworfen, hatte dieses Land, im Norden<br />
&#8211;<br />
Reiches ergab, wie dessen Schaffung allein m&#246;glich machte. Wenn Alexander<br />
wie in &#196;gypten und den syrischen Landen, in Iran und Baktrien, so demn&#228;chst<br />
in Indien Tausende seiner Kriegsleute als Besatzung und B&#252;rger der neuen<br />
&#8211;<br />
er noch nicht existiert hatte, bedacht sein. &#220;berall hatte er diese<br />
R&#252;cksicht vor Augen gehabt; die zur milit&#228;rischen Behauptung von Iran und<br />
Turan gegr&#252;ndeten St&#228;dte waren ebenso viele Haltepunkte f&#252;r die<br />
&#8211;</p>
<p>_Kadusier_, Volk in Iran 251</p>
<p>hellenischen Elementen sich erhalten haben mochte, sondern auch das westliche<br />
Iran weicht wieder zurueck in das seit Jahrhunderten verlassene, aber noch nicht<br />
verwischte Geleise. Der roemische Senat opfert das erste wesentliche Ergebnis<br />
andauernden Fehden weiter und weiter in das innere Asien zurueckgedraengt. Von<br />
den Landschaften zwischen Armenien, Mesopotamien und Iran wurden Corduene<br />
(noerdliches Kurdistan) und das Atropatenische Medien (Aserbeidschan) aus<br />
&#8211;<br />
fast, als gedenke man dort im gelegenen Augenblick auf jene alten Zeiten<br />
zurueckzugreifen, da ganz Iran und Turan von Antiocheia aus beherrscht wurden<br />
und es doch kein Parthisches Reich gab, sondern nur eine parthische Satrapie.<br />
Der einzige Grossstaat, mit welchem das Roemische Reich grenzte, war das<br />
Reich von Iran ^1, ruhend auf derjenigen Nationalitaet, die im Altertum wie<br />
heutzutage am bekanntesten ist unter dem Namen der Perser, staatlich<br />
&#8211;<br />
Voelkerschaften, endlich die nicht bloss bis zum Tigris wohnenden, sondern<br />
selbst nach Armenien und Kappadokien vorgedrungenen Staemme von Iran, waehrend<br />
andersartige Urbewohner dieser weitgedehnten Landschaften unter diesen<br />
&#8211;<br />
Herrschaft nach allen Seiten, insbesondere aber nach Westen weit hinaus.<br />
Abgesehen von den Zeiten, wo Turan ueber Iran die Oberhand gewann und die<br />
Seldschuken und Mongolen den Persern geboten, ist eigentliche Fremdherrschaft<br />
&#8211;<br />
sie in der letzten Zeit der Republik in Folge der Besetzung Syriens in<br />
unmittelbare Beruehrung mit Iran traten. Wir haben dieses Staats schon mehrfach<br />
frueherhin zu gedenken gehabt; hier ist der Ort, das Wenige zusammenzufassen,<br />
&#8211;<br />
deren Namen allein von allen Staemmen dieser Gegend die heiligen Buecher der<br />
Perser nicht nennen, dem eigentlichen Iran fern stehen, in welchem die<br />
Achaemeniden und die Magier zu Hause sind. Der Gegensatz dieses Iran gegen das<br />
aus einem unzivilisierten und halb fremdartigen Distrikt herstammende<br />
&#8211;<br />
gegenuebertrat und in ihn eindrang. Enger aber als selbst bei den Kelten sind in<br />
Iran die nationale Religion und der nationale Staat miteinander verwachsen. Es<br />
ist schon hervorgehoben worden, dass das legitime Koenigtum im Iran zugleich<br />
eine religioese Institution, der oberste Herrscher des Landes als durch die<br />
&#8211;<br />
allem Wechsel der Dynastien und bei aller eigenen Entwicklung die Landesreligion<br />
im Iran in ihren Grundzuegen die gleiche geblieben.<br />
Die Landessprache im Partherreich ist die einheimische Irans. Keine Spur<br />
&#8211;<br />
dem Gruender des Inderreiches, Tschandragupta oder griechisch Sandrakottos, die<br />
Grenze zwischen Iran und Indien gezogen. Danach herrschte der letztere nicht<br />
bloss ueber das Gangestal in seiner ganzen Ausdehnung und das gesamte noerdliche<br />
&#8211;<br />
Parapanisos der Alten, und dessen Fortsetzung nach Osten und Westen schieden<br />
also mit ihrer gewaltigen, nur von wenigen Paessen durchsetzten Kette Iran und<br />
Indien. Aber langen Bestand hat dies Abkommen nicht gehabt.<br />
&#8211;<br />
Vorderindien sich fest, so dass das Schwergewicht dieses Reiches sich aus dem<br />
westlichen Iran nach dem oestlichen Indien verschob und der Hellenismus dem<br />
Indertum wich. Die Koenige dieses Reiches heissen indische und fuehren<br />
&#8211;<br />
Es trat dann eine Nation mehr in den Kampf ein: die Skythen oder, wie sie<br />
in Iran und in Indien heissen, die Saker brachen aus ihren Stammsitzen am<br />
Jaxartes ueber das Gebirge nach Sueden vor. Die baktrische Landschaft kam<br />
&#8211;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Gegen Norden und Nordosten grenzte Iran mit Turan. Wie das westliche und<br />
suedliche Ufer des Kaspischen Meeres und die oberen Taeler des Oxos und Jaxartes<br />
&#8211;<br />
diese wieder nicht verzichten konnten; und darum ist das Verhaeltnis zwischen<br />
Rom und Iran durch die ganze Kaiserzeit eine nur durch Waffenstillstaende<br />
unterbrochene ewige Fehde um das linke Ufer des Euphrat.<br />
&#8211;<br />
stieg diejenige des Ostens. Wenige Jahre nach dem Tode des Severus (211) traf in<br />
Iran eine Umwaelzung ein, welche nicht bloss, wie so viele fruehere Krisen, den<br />
herrschenden Regenten stuerzte, nicht einmal bloss eine andere Dynastie an die<br />
&#8211;<br />
Es ist schon ausgesprochen worden, dass die parthische Dynastie, obwohl in<br />
der Tat sie Iran dem Hellenismus entrissen hatte, doch der Nation sozusagen als<br />
illegitim galt. Artahschatr oder neupersisch Ardaschir, so berichtet die<br />
&#8211;<br />
Version die Arsakidenzeit als die der Teilkoenige und Ardaschir als das erste<br />
gemeinsame Haupt von ganz Iran nach dem letzten Dareios bezeichnet, weil im<br />
alten Persischen Reich die persische Landschaft wie zu den uebrigen, so auch zu<br />
&#8211;<br />
gegen den Osten gereicht hat und wann sie bis zum Oxos vorgedrungen ist, der<br />
spaeter als die legitime Grenze zwischen Iran und Turan gilt, entzieht sich<br />
unseren Blicken ^73.<br />
&#8211;<br />
niemals besessen hatten. Es mag wohl sein, dass die zwiefache Propaganda fremder<br />
Kulte gegen Iran, des Buddhatums vom Osten her und des juedisch-christlichen<br />
Glaubens aus dem Westen, der alten Mazda-Religion eben durch die Fehde eine<br />
&#8211;<br />
Binnenland verheerten, ging auch der Perserkoenig Sapor wieder angriffsweise<br />
vor. Wenn sein Vater sich damit begnuegt hatte, sich den Herrn von Iran zu<br />
nennen, so hat er zuerst wie nach ihm die folgenden Herrscher sich bezeichnet<br />
als den Grosskoenig von Iran und Nicht-Iran und damit gleichsam das Programm<br />
seiner Eroberungspolitik hingestellt. Im Jahre 252 oder 253 besetzte er<br />
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		<title>Kanada Ausschnitt</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 01:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Br&#252;ckengattung ist die von S. entworfene, 3 km lange
Viktoriabr&#252;cke bei Montreal in Kanada, welche den St.
Lorenzstrom in 25 &#214;ffnungen &#252;berspannt, deren mittlere
&#8211;
Kanada . . . 1,67 &#8211; Norwegen . . 0,o4 -
&#8211;
Thunder Bay, Bai am westlichen Ende des Obern Sees in
Kanada (Britisch-Amerika), an welchem die Hafenorte Port Arthur und
Fort William liegen.
&#8211;
Nordamerika, die Eisenrosen stammen vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Br&#252;ckengattung ist die von S. entworfene, 3 km lange<br />
Viktoriabr&#252;cke bei Montreal in Kanada, welche den St.<br />
Lorenzstrom in 25 &#214;ffnungen &#252;berspannt, deren mittlere<br />
&#8211;</p>
<p>Kanada . . . 1,67 &#8211; Norwegen . . 0,o4 -</p>
<p>&#8211;<br />
Thunder Bay, Bai am westlichen Ende des Obern Sees in<br />
Kanada (Britisch-Amerika), an welchem die Hafenorte Port Arthur und<br />
Fort William liegen.<br />
&#8211;<br />
Nordamerika, die Eisenrosen stammen vom Gotthard. Sande werden in<br />
gro&#223;er Menge (bis 30 m m&#228;chtig) in Kanada gefunden, in<br />
geringerer auf der Iserwiese in B&#246;hmen, in Cornwallis.<br />
&#8211;<br />
w&#228;chst in ganz Nordamerika, besonders auf der Ostseite, von<br />
Kanada bis Nordcarolina und westw&#228;rts bis ins Felsengebirge,<br />
liefert Terpentin, Harz, Gerberrinde, und aus den jungen Sprossen<br />
Nadinsky blieb verschollen. Einige Leute behaupteten, er lebe auf einer<br />
Farm im westlichen Kanada. Niemals hat Lukardis seinen Namen erfahren,<br />
niemals er den ihren.<br />
seiner Beredsamkeit oeffneten sich&#8211;er beschrieb den feinen, weichen<br />
Regen von Kanada, er liess die Fruehlingsstuerme von New York brausen<br />
und pries die Regenschirmfabrik in der Franklinstrasse zu<br />
seiner Beredsamkeit oeffneten sich&#8211;er beschrieb den feinen, weichen<br />
Regen von Kanada, er liess die Fruehlingsstuerme von New York brausen<br />
und pries die Regenschirmfabrik in der Franklinstrasse zu<br />
Seit ihr zweiter, unliebenswurdiger Gatte ihr vor ungefahr funf<br />
Jahren auf der &#8220;Dicken Selma&#8221; treulos nach Kanada ausgeruckt war,<br />
hatte die liebe, gute, alte Frau Wachtel keinen solchen Arger mehr<br />
meinem Alter heiratete den Anwalt Helmuth Margoninski, lebten in<br />
Kanada, die juerigste Ruth in Florida.</p>
<p>war noch so wild, wie eh und je.  Die Indianer jagten die Bueffelherden,<br />
Antelopen gab es noch von Kanada bis Mexiko und es war keine Seltenheit,<br />
Pumas zu sehen.  Das Land war noch unberuehrt.<br />
&#8211;<br />
&#8220;Julia, ich bin&#8217;s, wach auf, beeil dich&#8221;, weckte ich sie.  &#8220;Ich werde nach<br />
Kanada fliehen.  Such mich in Edmonton, wenn ich wegkomme.&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Dann galopierte ich weg.  Nach Sueden.  Denn ich wuerde nicht geradewegs<br />
nach Kanada reiten.  Zuerst musste ich ueber den Rio Grande, nach Mexiko.<br />
Und das so schnell wie moeglich.<br />
&#8211;</p>
<p>Dies wuerde ein schoenes Stueck Geld bringen.  Genug bis Kanada, falls ich<br />
sparsam damit umging.  Aber vieleicht konnte ich es mir jetzt leisten, mal<br />
&#8211;<br />
hier bin, wird sie mich suchen kommen.  Es ist besser, wenn sie mich in<br />
Kanada suchen geht.  Du auch, du darfst dich nicht gluecklich zeigen, dass<br />
du mich gesehen hast.  Du musst schweigen, wie das Grab.  Wuerde ich dich<br />
&#8211;<br />
ewig liebt, wenn nichts zurueck kommt, und so machen wir Vorbereitungen im<br />
Geheimen um nach Kanada zu fliehen.&#8221;</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Koennte es Josh gewesen sein?  Aber der war wahrscheinlich schon in Kanada.<br />
Zudem koennte es nicht Josch sein, sonst wuerde er sich doch zu erkennen<br />
seiner Beredsamkeit &#246;ffneten sich&#8211;er beschrieb den feinen, weichen<br />
Regen von Kanada, er lie&#223; die Fr&#252;hlingsst&#252;rme von New York brausen und<br />
pries die Regenschirmfabrik in der Franklinstra&#223;e zu Philadelphia. Es<br />
seiner Beredsamkeit &#246;ffneten sich&#8211;er beschrieb den feinen, weichen<br />
Regen von Kanada, er lie&#223; die Fr&#252;hlingsst&#252;rme von New York brausen und<br />
pries die Regenschirmfabrik in der Franklinstra&#223;e zu Philadelphia. Es<br />
Seit ihr zweiter, unliebenswrdiger Gatte ihr vor ungefhr fnf<br />
Jahren auf der &#8220;Dicken Selma&#8221; treulos nach Kanada ausgerckt war,<br />
hatte die liebe, gute, alte Frau Wachtel keinen solchen Arger mehr<br />
meinem Alter heiratete den Anwalt Helmuth Margoninski, lebten in<br />
Kanada, die j&#252;rigste Ruth in Florida.</p>
<p>war noch so wild, wie eh und je.  Die Indianer jagten die B&#252;ffelherden,<br />
Antelopen gab es noch von Kanada bis Mexiko und es war keine Seltenheit,<br />
Pumas zu sehen.  Das Land war noch unber&#252;hrt.<br />
&#8211;<br />
&#8220;Julia, ich bin&#8217;s, wach auf, beeil dich&#8221;, weckte ich sie.  &#8220;Ich werde nach<br />
Kanada fliehen.  Such mich in Edmonton, wenn ich wegkomme.&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Dann galopierte ich weg.  Nach S&#252;den.  Denn ich w&#252;rde nicht geradewegs<br />
nach Kanada reiten.  Zuerst musste ich &#252;ber den Rio Grande, nach Mexiko.<br />
Und das so schnell wie m&#246;glich.<br />
&#8211;</p>
<p>Dies w&#252;rde ein sch&#246;nes St&#252;ck Geld bringen.  Genug bis Kanada, falls ich<br />
sparsam damit umging.  Aber vieleicht konnte ich es mir jetzt leisten, mal<br />
&#8211;<br />
hier bin, wird sie mich suchen kommen.  Es ist besser, wenn sie mich in<br />
Kanada suchen geht.  Du auch, du darfst dich nicht gl&#252;cklich zeigen, dass<br />
du mich gesehen hast.  Du musst schweigen, wie das Grab.  W&#252;rde ich dich<br />
&#8211;<br />
ewig liebt, wenn nichts zur&#252;ck kommt, und so machen wir Vorbereitungen im<br />
Geheimen um nach Kanada zu fliehen.&#8221;</p>
<p>&#8211;</p>
<p>K&#246;nnte es Josh gewesen sein?  Aber der war wahrscheinlich schon in Kanada.<br />
Zudem k&#246;nnte es nicht Josch sein, sonst w&#252;rde er sich doch zu erkennen<br />
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		<title>Niger</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hauptstadt des Reichs, am gleichnamigen Flu&#223; (Nebenflu&#223;
des Niger), ist mit einer Mauer umgeben, ziemlich
regelm&#228;&#223;ig gebaut, hat einen gro&#223;en
&#8211;
Frankreich zur&#252;ck. 1878 ging er &#252;ber Senegambien nach
Segu am Niger und versuchte 1879 nach seiner R&#252;ckkehr im
Auftrag der franz&#246;sischen Regierung
&#8211;
Sonrhai (Songhay), Negerstamm im westlichen Sudân,
zu beiden Seiten des mittlern Niger, bildete ehemals ein
gro&#223;es Reich, welches 1009 den Islam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hauptstadt des Reichs, am gleichnamigen Flu&#223; (Nebenflu&#223;<br />
des Niger), ist mit einer Mauer umgeben, ziemlich<br />
regelm&#228;&#223;ig gebaut, hat einen gro&#223;en<br />
&#8211;<br />
Frankreich zur&#252;ck. 1878 ging er &#252;ber Senegambien nach<br />
Segu am Niger und versuchte 1879 nach seiner R&#252;ckkehr im<br />
Auftrag der franz&#246;sischen Regierung<br />
&#8211;<br />
Sonrhai (Songhay), Negerstamm im westlichen Sudân,<br />
zu beiden Seiten des mittlern Niger, bildete ehemals ein<br />
gro&#223;es Reich, welches 1009 den Islam annahm, unter dem Sultan<br />
&#8211;<br />
Diokletian, Verfasser der Biographien der Kaiser Hadrian, Verus,<br />
Julian, Septimius Severus, Pescennius Niger, Caracalla und<br />
Geta.<br />
&#8211;<br />
Tekrur, der einheimische Name f&#252;r die Osth&#228;lfte<br />
des Sudân vom Niger bis Kordofan.</p>
<p>&#8211;<br />
unter dem Einflu&#223; der Tuareg stehend, 15 km n&#246;rdlich vom<br />
Niger, hat &#252;ber 1 Stunde im Umfang und gegen 1000<br />
einst&#246;ckige, flach bedachte Thonwohnungen nebst einigen<br />
&#8211;<br />
Handel, welcher infolge der gro&#223;en n&#246;rdlichen Biegung<br />
des Niger sich hier konzentriert. Der Hafen der Stadt ist das von<br />
2000 Sonrhai bewohnte Kabaraam Nordufer des Niger. Fr&#252;her<br />
erstreckte sich ein Arm des Flusses bis an T. heran.<br />
&#8211;<br />
m&#228;chtiger Zweig der Tuareg, 1780 das gro&#223;e Reich Haussa<br />
am Nordufer des Niger gr&#252;ndeten, welchem auch T. unterworfen<br />
wurde. Zu Anfang des 19. Jahrh. wanderten die Fulbe in die<br />
&#8211;<br />
Herrschaft &#252;ber das ganze Senegalbecken ausdehnte und unter<br />
Othman Dar Fodie das gro&#223;e Fulbereich zwischen Niger und<br />
Tsadsee gr&#252;ndete. Sie haben den Franzosen h&#228;ufig den<br />
&#8211;</p>
<p>Tschadda, Nebenflu&#223; des Niger, s. Binuë.</p>
<p>&#8211;<br />
Imoscharh (Imuharh, Imazirhen) nennt, im N. bis an den Atlas, im S.<br />
bis &#252;ber den Niger, im W. bis zu den maurischen St&#228;mmen<br />
und im O. bis zu den Tibbu seine Wohnsitze ausgebreitet hat. Die T.<br />
&#8211;<br />
Kelowi, Itissa, Sakomaren weiter s&#252;dlich, die Auelimiden am<br />
Niger u. a. Sie sind ein sch&#246;ner, br&#228;unlicher<br />
Menschenschlag mit echt kaukasischen Gesichtsz&#252;gen, wo er sich<br />
Nigerkarten, indem er vor Jahren auf Kosten der englischen Regierung mit<br />
einem Dampfer den Niger hinauf explorirte bis Rabba und die genauesten<br />
Karten vom Niger geliefert hat, die wir &#252;berhaupt besitzen) erschien.<br />
Meine hohen Stiefeln quatschten bei jedem Schritte vom Wasser, das in<br />
&#8211;<br />
in Lagos und als Director der sogenannten evangelischen schwarzen<br />
Niger-Mission der Bischof Crowther. Dieser Neger, aus einem kleinen<br />
Dorfe in Yóruba geb&#252;rtig, wurde als Kind geraubt und den Portugiesen<br />
&#8211;<br />
Grammatiken, darunter eine der Nyfe-Sprache, legen Zeugniss seiner<br />
gr&#252;ndlichen Bildung ab; endlich die Reisebeschreibung der Niger- und<br />
Bénue-Expedition, welche Herr Crowther mit dem verstorbenen Dr.<br />
&#8211;<br />
der Importation en gros von den Europ&#228;ern gewogen und sp&#228;ter in K&#246;rbe[3]<br />
von je zu 20,000 verpackt, und vom Niger an kommen sie nur noch in<br />
kleinen Paketen vor, obgleich doch noch in Seg-Seg (westliches<br />
&#8211;<br />
Bremer-Flagge, die von allen europ&#228;ischen Flaggen allein den Tsad-See<br />
begr&#252;sst, und einzig ausser der englischen Flagge den Niger befahren<br />
hatte, waren aufgehisst worden, verliessen wir um 10 Uhr Morgens die<br />
&#8211;<br />
entz&#252;ckte mich der melodische Sang der Ruderer, und erinnerte mich sehr<br />
an die singlustigen Kakánda-Neger am mittleren Niger, denen es auch ganz<br />
unm&#246;glich war, ihr Kanoe weiter zu stossen, ohne jeden Stoss mit Gesang<br />
&#8211;<br />
Regel nur ein Mal im Jahre &#252;ber Tripoli eine Verbindung; der viel n&#228;here<br />
Weg nach der K&#252;ste vermittelst des Bénue und Niger ist augenblicklich<br />
f&#252;r Reisende und Warensendungen ganz verschlossen. Der einzige Artikel,<br />
&#8211;<br />
Christen in Lokója (&#8211;der bekannten von Dr. Baikie gegr&#252;ndeten Station<br />
an der M&#252;ndung des Bénue in den Niger&#8211;). Er selbst war gerade nicht<br />
von Bornu, sondern von einer im Reiche Sókoto gegr&#252;ndeten Colonie Namens<br />
&#8211;</p>
<p>Die am Niger ans&#228;ssigen Nyfe-V&#246;lker, welche Theil eines m&#228;chtigen<br />
K&#246;nigreiches sind, haben viel ausgebildetere Formen und Worte, um den<br />
Gegen zwei Uhr Nachmittags wurde auch am Knie eines gro&#223;en Stromes eine<br />
Stadt sichtbar. Dieser Strom war der Niger &#8212; die Stadt war Timbuctu.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und auch bis zum Hafen von Kabara an der scharfen Biegung des Niger war<br />
Alles, was sich auf Schiffen und Booten befand, in lebhafterer<br />
62. Ersehnter Labetrunk<br />
63. Niger und Cobra<br />
64. Bei Taung um Branntwein best&#252;rmt<br />
&#8211;<br />
der Jagd widmen. Ich ging mit meinem treuen und bereits gute Dienste als<br />
H&#252;hnerhund leistenden Niger in der Grasebene auf der einen, F. mit<br />
seinem Karabiner auf der anderen Seite, 2-400 Schritte vom Wagen<br />
&#8211;<br />
schwarzwei&#223; gescheckt) und an den Fl&#252;geln bespornte Hoplopteri (an den<br />
feuchteren Stellen) bildeten meist unsere Beute. Niger (ein bei der<br />
w&#228;hrend meines Aufenthaltes in den Diamantenfeldern unternommenen und<br />
&#8211;<br />
Boly, F. und einem Griquadiener, sowie neun Hunden, darunter meinem<br />
treuen Niger, meinem Reitpferd und acht Zugthieren die Diamantenfelder.<br />
Von Dutoitspan nahm ich den k&#252;rzesten Weg nach Klipdrift; von Klipdrift<br />
&#8211;<br />
verwandelt. Zahlreiche schwarze St&#246;rche und Kraniche liefen am Rande des<br />
Gew&#228;ssers umher. Als ich mich ihnen mit Niger n&#228;herte, folgte dieser<br />
einer Spur in den Binsen am Ufer, blieb dann pl&#246;tzlich stehen und machte<br />
&#8211;</p>
<p>[Illustration: Niger und Cobra.]</p>
<p>&#8211;<br />
den Abhang und zogen weiter. Derselbe f&#252;hrte durch ein nur stellenweise<br />
erweitertes Felsenthal, das zu unserer Linken dicht bebuscht war. Niger,<br />
der voran eilte, fing pl&#246;tzlich in dem hohen Grase zur Rechten zu bellen<br />
&#8211;<br />
zur&#252;ckfuhr, was mich nicht wenig befremdete. Wir hielten sofort an und<br />
eilten Niger nach. Er stand nun an dem, einen der riesigen<br />
Termitenbauten&#8211;eine hohe nach oben zu offene R&#246;hre&#8211;umgebenden Dickicht<br />
&#8211;</p>
<p>Eine pl&#246;tzliche Bewegung Niger&#8217;s ri&#223; mich aus meinen Gedanken. Von<br />
»Onkel«, einem zweiten Hunde gefolgt, sprang Niger einige Schritte<br />
vorw&#228;rts und fing an zu knurren. Ich sollte &#252;ber die Ursache dessen<br />
&#8211;<br />
Niederstrecken eines meiner Hunde begangen h&#228;tte. Bei dem letzten Geheul<br />
der Hy&#228;ne hatte sich Niger losgerissen und Boy, f&#252;rchtend, da&#223; die Hy&#228;ne<br />
den Hund erw&#252;rgen k&#246;nnte, hatte sofort auch dem starken Onkel die<br />
Freiheit gegeben, der nun in S&#228;tzen nach Niger gesprungen kam. Sie<br />
jagten die Ebene weit nach abw&#228;rts, doch die Hy&#228;nen waren rechtzeitig<br />
&#8211;<br />
mehrere Th&#228;ler zu &#252;berschreiten und steile, &#228;u&#223;erst steinige H&#246;hen zu<br />
erklimmen. Auf einem der H&#252;gel hatte Niger eine Schlange entdeckt und<br />
sie in einen Dornbaum gejagt; und da ich den Schlangen S&#252;d-Afrika&#8217;s,<br />
&#8211;</p>
<p>Gegen Abend fiel mir Niger&#8217;s Betragen auf, der im Grase zu unserer<br />
Linken hin- und herlief. Ich rief Onkel herbei&#8211;wir hatten nach und nach<br />
&#8211;<br />
nichts regte sich. Ich lie&#223; die Hunde holen, doch da ich den Ha&#223; kenne,<br />
mit dem sich diese beiden Thiere stets verfolgen und Niger, der immer<br />
dem starken Onkel voraus war, dabei leicht zu Schaden kommen konnte,<br />
mitgetheilte Nachricht der Eingeborenen, der Mssaud erg&#246;sse sich nach sehr<br />
starken Anschwellungen bis zum Niger, auf Wahrheit beruht.</p>
<p>Je mehr man sich dem Niger n&#228;hert, desto andere Bauformen finden wir<br />
g&#228;ng und g&#228;be. Freilich bleibt auch hier die runde H&#252;tte noch immer die<br />
&#8211;<br />
Gora-Gebirge, denn hier ist die Wasserscheide zwischen dem Tschad-See<br />
einerseits und dem m&#228;chtigen Niger andererseits. Zudem entspringt hier<br />
der Gongolaflu&#223;, einer der bedeutendsten Nebenfl&#252;sse des Bénue, sowie<br />
eine Menge kleinere Fl&#252;sse, die direct in den Bénue (dieser ist der<br />
bedeutendste Nebenflu&#223; des Niger, und vielleicht ebenso bedeutend als<br />
dieser) sich werfen.<br />
&#8211;<br />
das ganze ausgedehnte Gebirge seinen Namen hat, und von dem die Wasser<br />
haupts&#228;chlich entspringen, welche dem Niger, Bénue und dem Tschad<br />
zueilen.<br />
&#8211;<br />
kommen hier im Gebirge nirgends vor; Elephanten, Nash&#246;rner und<br />
Flu&#223;pferde treten erst am Bénue und Niger auf; ebenso fehlt hier der<br />
Gorilla-Affe, nur Paviane und Hundsaffen sind in erstaunlicher Menge<br />
&#8211;<br />
scheint dieselbe nicht weit vorgedrungen zu sein; auf dem Gora-Gebirge<br />
z.B., einem Gebirgsstock, zwischen Tschad-See, Bénue und Niger gelegen,<br />
fehlt die Goro-Staude. Wild w&#228;chst sie in einer Oertlichkeit, Namens<br />
&#8211;<br />
Sonst ist beim eigentlichen Volke in Nordafrika das Schnapstrinken nicht<br />
gebr&#228;uchlich, erst wenn man den Niger erreicht hat, in den<br />
Yorubal&#228;ndern, also der K&#252;ste zu, st&#246;&#223;t man auf ganze Karawanen mit<br />
^22 Wir haben noch (Macr. Sat. 3, 13) den Speisezettel derjenigen Mahlzeit,<br />
welche Lucius Lentulus Niger vor 691 (63) bei Antritt seines Pontifikats gab und<br />
an der die Pontifices &#8211; darunter Caesar -, die Vestalischen Jungfrauen und<br />
hunderttausend Einwohner gezaehlt haben. Auch die energische Parteinahme der<br />
Byzantier fuer den Kaiser des griechischen Ostens, Pescennius Niger, und der<br />
mehrjaehrige Widerstand, den die Stadt noch nach dessen Untergang dem Sieger<br />
&#8211;<br />
zum Teil so kindisch, gelegentlich auch so gehaessig hervortreten, wie zum<br />
Beispiel der Krieg zwischen Severus und Niger in Bithynien eigentlich ein Krieg<br />
der beiden rivalisierenden Kapitalen Nikomedeia und Nikaea war, gehoeren zum<br />
&#8211;<br />
Dreikaiserjahr 193 hatte zum Kriege zwischen den Legionen des Westens und denen<br />
des Ostens gefuehrt, und mit Pescennius Niger waren diese unterlegen. Die<br />
roemischen Lehnsfuersten des Ostens und nicht minder der Beherrscher der<br />
Parther, Vologasos V., des Sanatrukios Sohn, hatten, wie begreiflich, den Niger<br />
anerkannt und ihm sogar ihre Truppen zur Verfuegung gestellt; dieser hatte erst<br />
&#8211;<br />
Statthalter entzogen. Nachdem dieser die Provinz, die wie einst ihren<br />
Statthalter Vespasian, so damals den Niger zum Kaiser hatte machen wollen, unter<br />
Widerstreben namentlich der Hauptstadt Antiocheia unterworfen hatte, verfuegte<br />
&#8211;<br />
unterstuetzt, den Vespasianus gegen Vitellius, den Cassius gegen Marcus, den<br />
Niger gegen Severus, immer bereit, wo sie Rueckhalt zu haben meinten, der<br />
bestehenden Regierung den Gehorsam aufzukuendigen. Das einzige Talent, das ihnen<br />
&#8211;<br />
haben dabei regelmaessig mitgemacht; auf diese Weise sind hier Vespasian,<br />
Cassius, Niger, Macrianus, Vaballathus, der Sohn der Zenobia, Probus zu<br />
Herrschern ausgerufen worden. Die Initiative aber haben in allen diesen Faellen<br />
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		<title>Tschukten in Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/tschukten-in-amerika-65.html</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 23:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tschuktschen an der Muendung des Anadyr hat dieselben Wurzeln wie die
Sprache der Eskimos auf der Europa gegenueberliegenden Kueste von Amerika.
Die Tschuktschen sind die asiatischen Eskimos. Gleich den Malayen wohnt
Quito oder an den Ufern des Orinoco nie in den Sinn gekommen. Im
nordwestlichen Amerika dagegen gibt es Staemme, bei denen die Kinder weiss
sind und erst mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tschuktschen an der Muendung des Anadyr hat dieselben Wurzeln wie die<br />
Sprache der Eskimos auf der Europa gegenueberliegenden Kueste von Amerika.<br />
Die Tschuktschen sind die asiatischen Eskimos. Gleich den Malayen wohnt<br />
Quito oder an den Ufern des Orinoco nie in den Sinn gekommen. Im<br />
nordwestlichen Amerika dagegen gibt es Staemme, bei denen die Kinder weiss<br />
sind und erst mit der Mannbarkeit so broncefarbig werden wie die<br />
niederzufallen und man glaubte jeden Augenblick, sie werden aufs Schiff<br />
herabkommen.&#8221; Dasselbe wurde auf dem Festland von Amerika bis zum 30 deg. 43{~PRIME~}<br />
der Breite beobachtet. 4) In Labrador zu Nain (Breite 56 deg. 55{~PRIME~}) und<br />
Der Landweg von Cumana nach Neu-Barcelona und von da nach Caracas ist so<br />
ziemlich im selben Zustand wie vor der Entdeckung von Amerika. Man hat mit<br />
allen Hindernissen eines morastigen Bodens, zerstreuter Felsbloecke und<br />
sein Verderben: er wurde von seinen Sklaven erschlagen. Die Ziegen<br />
verwilderten, nicht so die Kulturgewaechse. Der Mais in Amerika, wie der<br />
Weizen in Europa, scheinen sich nur durch die Pflege des Menschen zu<br />
Mexico, Quito und Santa Fe de Bogota; aber von allen Hauptstaedten des<br />
spanischen Amerika, die mitten in der heissen Zone ein koestlich kuehles<br />
Klima haben, liegt Caracas am naechsten an der Kueste. Nur drei Meilen in<br />
Leben des Landbauers. Die Missionaere und eine Handvoll Soldaten besetzen<br />
hier, wie in ganz Amerika, vorgeschobene Posten an der brasilianischen<br />
Grenze. In dieser ersten Zone herrscht das Recht des Staerkeren und der<br />
Man koennte einwenden, auch in andern Theilen des spanischen und<br />
portugiesischen Amerika, ueberall, wo man die allmaehlige Entwicklung der<br />
Cultur verfolgen kann, sehe man jene drei Stufenalter der menschlichen<br />
Vicekoenigen oder Generalcapitaenen regiert wurden, so muss man mehrere<br />
Punkte zumal ins Auge fassen. Man muss die Theile des spanischen Amerika,<br />
die Asien gegenueber liegen, von denen trennen, die der atlantische Ocean<br />
Eroberung auf den Fortschritt der Bildung im oestlichen Theil des<br />
tropischen Amerika sehr bedeutenden Einfluss geaeussert hat. Die Koenigreiche<br />
Neu-Grenada und Mexico verkehren mit den fremden Colonien und mittelst<br />
Haltung bald der einen, bald der andern der einander gegenueberstehenden<br />
Parteien furchtbar, und in verschiedenen Laendern des spanischen Amerika<br />
wurde die allmaehlige oder ploetzliche Aufhebung der Sklaverei verkuendigt,<br />
Schwarzen seyn werde.&#8221; Unser Jahrhundert sollte diese Prophezeiung in<br />
Erfuellung gehen und eine europaeische Colonie in Amerika sich in einen<br />
afrikanischen Staat verwandeln sehen.<br />
ich auch die Ursachen der langen friedlichen Herrschaft des Mutterlandes<br />
ueber Amerika angegeben. Wenn die Ruhe erhalten blieb, so war diess die<br />
Folge der Gewohnheit, des grossen Einflusses einer gewissen Zahl maechtiger<br />
nichts indianisch als die Namen. Von den Hauptstaedten des tropischen<br />
Amerika, die im Gebirge liegen und eines sehr gemaessigten Klimas geniessen<br />
[Mexico, Santa Fe de Bogota und Quito], ist Caracas die am tiefsten<br />
Caracas ist der Sitz einer *Audiencia* (hoher Gerichtshof) und eines der<br />
acht Erzbisthuemer, in welche das ganze spanische Amerika getheilt ist. Die<br />
Bevoelkerung war, nach meinen Erkundigungen ueber die Zahl der Geburten, im<br />
sie immer an mehreren Punkten zugleich sporadisch auftrat; ich sage<br />
sporadisch, denn im tropischen Amerika, wo der Wechsel der atmosphaerischen<br />
Zustaende und die Erscheinungen des organischen Lebens an eine auffallende<br />
Caracas sind breit, gerade gezogen und schneiden sich unter rechten<br />
Winkeln, wie in allen Staedten, welche die Spanier in Amerika gegruendet.<br />
Die Haeuser sind geraeumig und hoeher, als sie in einem Lande, das Erdbeben<br />
Rasen bedeckt; dann kommt die Zone der immergruenen Straeucher, die zur<br />
Bluethezeit der Befaria, der Alpenrose des tropischen Amerika, purpurroth<br />
schimmert. Ueber dieser Waldregion steigen zwei Felsmassen in Kuppelform<br />
Man hoert das Klima von Caracas oft einen ewigen Fruehling nennen, und<br />
dasselbe findet sich ueberall im tropischen Amerika auf der halben Hoehe der<br />
Cordilleren, zwischen 400 und 900 Toisen ueber dem Meer, wenn nicht sehr<br />
      Ergebniss von Oltmanns Berechnung, wobei die Veraenderungen zu Grunde<br />
      gelegt sind, welche die Karten von Amerika durch meine<br />
      astronomischen Bestimmungen erlitten haben.<br />
      europaeischen Sprachen uebergegangen ist. In den spanischen Colonien<br />
      heissen die in Amerika geborenen Weissen *Spanier*, die wirklichen<br />
      Spanier aus dem Mutterland *Europaeer*, *Gachupins* oder *Chapetons*</p>
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		<title>Argentinien</title>
		<link>http://www.k-acker.de/argentinien-79.html</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 23:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.k-acker.de/?p=79</guid>
		<description><![CDATA[Tehueltschen (&#8220;S&#252;dvolk&#8221;) nennen die Araukanier die
Patagonier, w&#228;hrend sie die Pampasindianer in Argentinien
Pueltschen (&#8220;Ostvolk&#8221;) nennen.
&#8211;
2) Hafen in Argentinien, s. San Blas 1).
&#8211;
Fl&#252;ssigkeiten à 60 Almud; in Brasilien bei
Schiffsfrachten s. v. w. englisch Ton; in Argentinien und Uruguay
Getreidema&#223;, = 10,29 hl.
&#8211;
etwas Calcium und Magnesium; Limoges in Frankreich, Schlaggenwald
in B&#246;hmen, Pritau in Schlesien und in Argentinien.
baut seine H&#252;tten- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tehueltschen (&#8220;S&#252;dvolk&#8221;) nennen die Araukanier die</p>
<p>Patagonier, w&#228;hrend sie die Pampasindianer in Argentinien</p>
<p>Pueltschen (&#8220;Ostvolk&#8221;) nennen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>2) Hafen in Argentinien, s. San Blas 1).</p>
<p>&#8211;<br />
Fl&#252;ssigkeiten à 60 Almud; in Brasilien bei</p>
<p>Schiffsfrachten s. v. w. englisch Ton; in Argentinien und Uruguay</p>
<p>Getreidema&#223;, = 10,29 hl.</p>
<p>&#8211;<br />
etwas Calcium und Magnesium; Limoges in Frankreich, Schlaggenwald</p>
<p>in B&#246;hmen, Pritau in Schlesien und in Argentinien.</p>
<p>baut seine H&#252;tten- und Stahlwerke aus, Amerika entwickelt eine gro&#223;e</p>
<p>Farbenindustrie, Argentinien und Brasilien bem&#252;hen sich um industrielle</p>
<p>Selbstversorgung auf wichtigen Gebieten. W&#228;hrend des Krieges wurde</p>
<p>Nur einiges blieb erinnerlich. Der Berghirt w&#252;nschte Ludovico genannt</p>
<p>zu sein. Er erz&#228;hlte manches von Argentinien. Einmal, als das Gebimmel</p>
<p>der Angelusglocken aus den Tiefen drang, machte er eine Bemerkung &#252;ber</p>
<p>&#8211;<br />
buchst&#228;blich genommen, vom Altar fort aus der Kirche gejagt. Es wurde</p>
<p>mir jedenfalls, als ich von Argentinien nach Europa zur&#252;ck und in diese</p>
<p>Gegend kam, von so vielen Leuten erz&#228;hlt, da&#223; ich an dem Geschehnis</p>
<p>Eine ebenfalls sehr empfehlenswerte Art ist _Cocos Datil Gr. et Dr._(26)</p>
<p>aus Argentinien, welche als Samenpflanze schnell gro&#223;e Dimensionen</p>
<p>erreicht. Die ersten Wedel sind noch einfach, der L&#228;nge nach gefaltet.</p>
<p>Eine ebenfalls sehr empfehlenswerte Art ist _Cocos Datil Gr. et Dr._(26)</p>
<p>aus Argentinien, welche als Samenpflanze schnell grosse Dimensionen</p>
<p>erreicht. Die ersten Wedel sind noch einfach, der Laenge nach gefaltet.</p>
<p>_Epiphyten Argentiniens:_ Zusammensetzung der epiphytischen Flora 133; ihr</p>
<p>tropischer Ursprung 135; klimatische Analogie zwischen Argentinien und den</p>
<p>s&#252;dlichen Vereinigten Staaten 136; Rolle der Epiphyten in der</p>
<p>&#8211;<br />
und mehr von hohen Baum&#228;sten herabh&#228;ngen. Ganz &#228;hnlich verhalten sich die</p>
<p>V&#246;gel und die Tillandsia in Argentinien (HIERONYMUS 4) und, wie mir Herr</p>
<p>AUG. M&#220;LLER mittheilte, in Sta. Catharina. Im Laufe der Zeit verwandelt</p>
<p>&#8211;<br />
tropische Zone (incl. S&#252;d-Brasilien), so Tillandsia usneoides, die von</p>
<p>Virginien (35° N. Br.) bis Argentinien und Chile verbreitet ist, Till.</p>
<p>recurvata (von Florida bis Argentinien) etc.</p>
<p>&#8211;<br />
im temperirten S&#252;damerika noch weit deutlicher zum Vorschein als in</p>
<p>Nordamerika. Die Erscheinungen sind in Argentinien einerseits, in</p>
<p>S&#252;d-Chile andererseits sehr ungleichartig und verlangen daher eine</p>
<p>&#8211;<br />
eindringenden Epiphyten, Till. usneoides und Polypodium incanum, auch in</p>
<p>Argentinien zu denjenigen geh&#246;ren, die sich am weitesten vom Wendekreis</p>
<p>entfernen. Hierin werden dieselben jedoch noch von Tillandsia recurvata,</p>
<p>&#8211;<br />
patagonische Region &#252;bertreten, sind Till. bryoides und Till. Nappii,</p>
<p>beide auch in ganz Argentinien verbreitet, letztere jedoch in Patagonien</p>
<p>eine besondere Variet&#228;t, Darwinii LOR. ET NIEDERL., bildend. Wie die</p>
<p>&#8211;<br />
_Die grosse Analogie, z. Thl. Uebereinstimmung der atmosph&#228;rischen Flora</p>
<p>in den s&#252;dlichen Vereinigten Staaten und Argentinien h&#228;ngt mit der</p>
<p>klimatischen Analogie dieser L&#228;nder zusammen. Mangel an hinreichender</p>
<p>&#8211;<br />
Das Verhalten der Epiphyten im extratropischen Australien ist demjenigen</p>
<p>derselben in Argentinien vergleichbar. Die tropischen Urw&#228;lder von</p>
<p>Nord-Australien und Queensland, die von DRUDE zum indischen Florenreich</p>
<p>&#8211;<br />
8. Nach den Ergebnissen, zu welchen wir in Bezug auf das temperirte</p>
<p>Nord-Amerika und Argentinien gelangt sind, k&#246;nnte man geneigt sein,</p>
<p>anzunehmen, dass das extratropische Amerika seine epiphytische Vegetation,</p>
<p>&#8211;<br />
Brasiliens zwischen den Wendekreisen; in den s&#252;dlichen Staaten</p>
<p>Nord-Amerikas und in Argentinien ausserhalb derselben. Das Fehlen der</p>
<p>Epiphyten ist unzweifelhaft auf die geringe Menge und ungleichm&#228;ssige</p>
<p>&#8211;<br />
die Savannen und drangen sogar theilweise weit &#252;ber die Wendekreise, nach</p>
<p>den Vereinigten Staaten und Argentinien, wo das Klima nicht feucht genug</p>
<p>war, um die Entstehung autochthoner Epiphyten zu erm&#246;glichen; so entstand</p>
<p>_Epiphyten Argentiniens:_ Zusammensetzung der epiphytischen Flora 133; ihr</p>
<p>tropischer Ursprung 135; klimatische Analogie zwischen Argentinien und den</p>
<p>suedlichen Vereinigten Staaten 136; Rolle der Epiphyten in der</p>
<p>&#8211;<br />
und mehr von hohen Baumaesten herabhaengen. Ganz aehnlich verhalten sich die</p>
<p>Voegel und die Tillandsia in Argentinien (HIERONYMUS 4) und, wie mir Herr</p>
<p>AUG. MUeLLER mittheilte, in Sta. Catharina. Im Laufe der Zeit verwandelt</p>
<p>&#8211;<br />
tropische Zone (incl. Sued-Brasilien), so Tillandsia usneoides, die von</p>
<p>Virginien (35 deg. N. Br.) bis Argentinien und Chile verbreitet ist, Till.</p>
<p>recurvata (von Florida bis Argentinien) etc.</p>
<p>&#8211;<br />
im temperirten Suedamerika noch weit deutlicher zum Vorschein als in</p>
<p>Nordamerika. Die Erscheinungen sind in Argentinien einerseits, in</p>
<p>Sued-Chile andererseits sehr ungleichartig und verlangen daher eine</p>
<p>&#8211;<br />
eindringenden Epiphyten, Till. usneoides und Polypodium incanum, auch in</p>
<p>Argentinien zu denjenigen gehoeren, die sich am weitesten vom Wendekreis</p>
<p>entfernen. Hierin werden dieselben jedoch noch von Tillandsia recurvata,</p>
<p>&#8211;<br />
patagonische Region uebertreten, sind Till. bryoides und Till. Nappii,</p>
<p>beide auch in ganz Argentinien verbreitet, letztere jedoch in Patagonien</p>
<p>eine besondere Varietaet, Darwinii LOR. ET NIEDERL., bildend. Wie die</p>
<p>&#8211;<br />
_Die grosse Analogie, z. Thl. Uebereinstimmung der atmosphaerischen Flora</p>
<p>in den suedlichen Vereinigten Staaten und Argentinien haengt mit der</p>
<p>klimatischen Analogie dieser Laender zusammen. Mangel an hinreichender</p>
<p>&#8211;<br />
Das Verhalten der Epiphyten im extratropischen Australien ist demjenigen</p>
<p>derselben in Argentinien vergleichbar. Die tropischen Urwaelder von</p>
<p>Nord-Australien und Queensland, die von DRUDE zum indischen Florenreich</p>
<p>&#8211;<br />
8. Nach den Ergebnissen, zu welchen wir in Bezug auf das temperirte</p>
<p>Nord-Amerika und Argentinien gelangt sind, koennte man geneigt sein,</p>
<p>anzunehmen, dass das extratropische Amerika seine epiphytische Vegetation,</p>
<p>&#8211;<br />
Brasiliens zwischen den Wendekreisen; in den suedlichen Staaten</p>
<p>Nord-Amerikas und in Argentinien ausserhalb derselben. Das Fehlen der</p>
<p>Epiphyten ist unzweifelhaft auf die geringe Menge und ungleichmaessige</p>
<p>&#8211;<br />
die Savannen und drangen sogar theilweise weit ueber die Wendekreise, nach</p>
<p>den Vereinigten Staaten und Argentinien, wo das Klima nicht feucht genug</p>
<p>war, um die Entstehung autochthoner Epiphyten zu ermoeglichen; so entstand</p>
<p>Ja, Schmidels Wertsch&#228;tzung geht in Argentinien noch weiter. Im Jahre</p>
<p>1906 legte der argentinische Statistiker Carrasco den Grundstein f&#252;r die schon genannten Bauwerke</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trinidad</title>
		<link>http://www.k-acker.de/trinidad-182.html</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 19:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tobago]]></category>
		<category><![CDATA[Trinidad]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Sprichw&#246;rter und Zitate aus Trinidad und Tobago
Krieg gegen Portugal. Im Frieden von Amiens (23. M&#228;rz 1802)
mu&#223;te S. zwar an England blo&#223; Trinidad abtreten; aber
seine Herrschaft in den amerikanischen Kolonien war
&#8211;
zu Lagern f&#252;r Maschinenbestandteile. Es ist seit dem Ende des
16. Jahrh. in Europa bekannt, wohin es von Trinidad gebracht wurde;
aber erst ein Jahrhundert sp&#228;ter wurde es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sprichw&#246;rter und Zitate aus Trinidad und Tobago</p>
<p>Krieg gegen Portugal. Im Frieden von Amiens (23. M&#228;rz 1802)<br />
mu&#223;te S. zwar an England blo&#223; Trinidad abtreten; aber<br />
seine Herrschaft in den amerikanischen Kolonien war<br />
&#8211;<br />
zu Lagern f&#252;r Maschinenbestandteile. Es ist seit dem Ende des<br />
16. Jahrh. in Europa bekannt, wohin es von Trinidad gebracht wurde;<br />
aber erst ein Jahrhundert sp&#228;ter wurde es f&#252;r unsern<br />
&#8211;<br />
Tobágo (Tabago), britisch-westind. Insel,<br />
n&#228;chst Trinidad die s&#252;dlichste der Kleinen Antillen, ist<br />
vulkanischen Ursprungs, bis 650 m hoch, teilweise bewaldet und<br />
&#8211;</p>
<p>Trinidad, 1) britisch-westind. Insel, die s&#252;dlichste<br />
und gr&#246;&#223;te der Kleinen Antillen, an der &#246;stlichen<br />
Langeweile ausgestanden, gl&#252;cklich hinter uns, und fanden uns am Morgen<br />
in Trinidad, einem halb spanisch-, halb anglo-amerikanischen Orte<br />
S&#252;d-Colorados, am Fu&#223;e der Rocky Mountains herrlich gelegen, die hier<br />
&#8211;<br />
Nicht eben erfreulich ber&#252;hrte mich ein Anschlag im Bahnhof folgenden<br />
Inhalts: &#8220;Gestern sind die Schienen bei Trinidad aufgerissen, soda&#223; der<br />
Zug entgleiste. 2000 Mark Belohnung f&#252;r Nachweisung der Th&#228;ter.&#8221;&#8211;Es<br />
Gold. Besatzung und Passagiere wurden gefangen genommen und sp&#228;ter bei<br />
Trinidad ans Land gesetzt; die Schiffsprise, die zu besch&#228;digt war, um<br />
in einen heimatlichen Hafen gebracht werden zu k&#246;nnen, ward in den Grund<br />
besondere Str&#246;mung maskirt ist. Letztere Str&#246;mung ist vom Cap St. Roch bis<br />
zur Insel Trinidad f&#252;hlbar, sie ist gegen Nordwest gerichtet mit einer<br />
Geschwindigkeit von einem bis anderthalb Fu&#223; in der Secunde.<br />
&#8211;<br />
Tropfen und Alles deutete auf ungest&#252;mes Wetter. Der Capit&#228;n des Pizarro<br />
hatte beabsichtigt, durch den Canal zwischen Tabago und Trinidad zu<br />
laufen, und da er wu&#223;te, da&#223; unsere Corvette sehr langsam wendete, so<br />
&#8211;<br />
Obgleich das Ergebnis der doppelten Sonnenh&#246;hen hinl&#228;nglich bewies, da&#223;<br />
das hohe Land, das am Horizont aufstieg, nicht Trinidad war, sondern<br />
Tabago, steuerte der Capit&#228;n dennoch nach Nord-Nord-West fort, um letztere<br />
&#8211;<br />
erschienen ist, die Breiten der verschiedenen Vorgebirge von Tabago und<br />
Trinidad um 6-11 Minuten falsch angegeben sind.</p>
<p>&#8211;<br />
Insel Chacachacarreo sehen, das westlichste der Eilande zwischen dem<br />
Vorgebirge Paria und dem nordwestlichen Vorgebirge von Trinidad. F&#252;nf<br />
Meilen von der K&#252;ste, bei der *Punte de la Baca*, wurden wir gewahr, da&#223;<br />
&#8211;<br />
sich der Asphalt, der im Meerbusen von Cariaco, wie bei der Insel<br />
Trinidad, auf dem Meeresboden h&#228;ufig vorkommt, mit dem Wasser<br />
vermengt hatte. Auf den Antillen und auf mehreren Schweizer Seen<br />
&#8211;<br />
Jahre lang zeichnete man die ganze K&#252;ste von Paria zu weit s&#252;dlich, weil<br />
in der N&#228;he der Insel Trinidad die Str&#246;mungen nach Nord gehen und die<br />
Schiffer nach der Angabe des Logs weiter gegen S&#252;d zu seyn glauben, als<br />
&#8211;<br />
Man nimmt dazu vorzugsweise Soldaten, die *Chacras* oder Pflanzungen in<br />
der Gegend haben. Als nach der Einnahme der Insel Trinidad durch die<br />
Engl&#228;nder im Jahr 1797 der Stadt Cumana ein Angriff drohte, fl&#252;chteten<br />
&#8211;<br />
gebildet haben. Diese Erscheinung erinnert an den Asphaltsee oder<br />
*Chapapote* auf der Insel Trinidad, der in gerader Linie von Buen Pastor<br />
nur 35 Seemeilen entfernt ist.<br />
&#8211;<br />
Jahr 1799 18,000-20,000 Fanegas Cacao (zu 40 Piastern die Fanega in<br />
Friedenszeiten), wovon 5000 nach der Insel Trinidad geschmuggelt wurden.<br />
Der Cacao von Cumana ist ohne allen Vergleich besser als der von<br />
&#8211;<br />
V&#246;lkern wie beim Einzelnen, als ein Merkmal der halben Bildung, der<br />
voreilig sich entwickeln den Kultur erscheint. Seit die Insel Trinidad<br />
eine englische Colonie geworden ist, hat das ganze &#246;stliche Ende der<br />
&#8211;<br />
Guire und im neuen Flecken Punta de Pietro gegen&#252;ber dem Puerto d&#8217;Espana<br />
auf Trinidad hat die Bev&#246;lkerung sehr stark zugenommen. Im _Golfo triste_<br />
ist der Boden so fruchtbar, da&#223; der Mais j&#228;hrlich zwei Ernten und das<br />
besondere Stroemung maskirt ist. Letztere Stroemung ist vom Cap St. Roch bis<br />
zur Insel Trinidad fuehlbar, sie ist gegen Nordwest gerichtet mit einer<br />
Geschwindigkeit von einem bis anderthalb Fuss in der Secunde.<br />
&#8211;<br />
Tropfen und Alles deutete auf ungestuemes Wetter. Der Capitaen des Pizarro<br />
hatte beabsichtigt, durch den Canal zwischen Tabago und Trinidad zu<br />
laufen, und da er wusste, dass unsere Corvette sehr langsam wendete, so<br />
&#8211;<br />
Obgleich das Ergebnis der doppelten Sonnenhoehen hinlaenglich bewies, dass<br />
das hohe Land, das am Horizont aufstieg, nicht Trinidad war, sondern<br />
Tabago, steuerte der Capitaen dennoch nach Nord-Nord-West fort, um letztere<br />
&#8211;<br />
erschienen ist, die Breiten der verschiedenen Vorgebirge von Tabago und<br />
Trinidad um 6-11 Minuten falsch angegeben sind.</p>
<p>&#8211;<br />
Insel Chacachacarreo sehen, das westlichste der Eilande zwischen dem<br />
Vorgebirge Paria und dem nordwestlichen Vorgebirge von Trinidad. Fuenf<br />
Meilen von der Kueste, bei der *Punte de la Baca*, wurden wir gewahr, dass<br />
&#8211;<br />
sich der Asphalt, der im Meerbusen von Cariaco, wie bei der Insel<br />
Trinidad, auf dem Meeresboden haeufig vorkommt, mit dem Wasser<br />
vermengt hatte. Auf den Antillen und auf mehreren Schweizer Seen<br />
&#8211;<br />
Jahre lang zeichnete man die ganze Kueste von Paria zu weit suedlich, weil<br />
in der Naehe der Insel Trinidad die Stroemungen nach Nord gehen und die<br />
Schiffer nach der Angabe des Logs weiter gegen Sued zu seyn glauben, als<br />
&#8211;<br />
Man nimmt dazu vorzugsweise Soldaten, die *Chacras* oder Pflanzungen in<br />
der Gegend haben. Als nach der Einnahme der Insel Trinidad durch die<br />
Englaender im Jahr 1797 der Stadt Cumana ein Angriff drohte, fluechteten<br />
&#8211;<br />
gebildet haben. Diese Erscheinung erinnert an den Asphaltsee oder<br />
*Chapapote* auf der Insel Trinidad, der in gerader Linie von Buen Pastor<br />
nur 35 Seemeilen entfernt ist.<br />
&#8211;<br />
Jahr 1799 18,000-20,000 Fanegas Cacao (zu 40 Piastern die Fanega in<br />
Friedenszeiten), wovon 5000 nach der Insel Trinidad geschmuggelt wurden.<br />
Der Cacao von Cumana ist ohne allen Vergleich besser als der von<br />
&#8211;<br />
Voelkern wie beim Einzelnen, als ein Merkmal der halben Bildung, der<br />
voreilig sich entwickeln den Kultur erscheint. Seit die Insel Trinidad<br />
eine englische Colonie geworden ist, hat das ganze oestliche Ende der<br />
&#8211;<br />
Guire und im neuen Flecken Punta de Pietro gegenueber dem Puerto d&#8217;Espana<br />
auf Trinidad hat die Bevoelkerung sehr stark zugenommen. Im _Golfo triste_<br />
ist der Boden so fruchtbar, dass der Mais jaehrlich zwei Ernten und das<br />
_Charakter der epiphytischen Vegetation im tropisch-amerikanischen<br />
Urwalde:_ seine Gleichm&#228;ssigkeit 107; Trinidad und benachbarter<br />
s&#252;damerikanischer K&#252;stenstreifen 110; Dominica 111; Blumenau 111.<br />
&#8211;<br />
Psammisia. &#8212; Anden, Venez., Guiana.<br />
Findlaya. &#8212; Trinidad.<br />
Ceratostemma. &#8212; And. S.-Am.<br />
&#8211;<br />
Sphyrospermum. &#8212; Trop. And., Guiana.<br />
Sophoclesia. &#8212; And. S.-Am., Guiana, Trinidad.</p>
<p>&#8211;<br />
Nordamerika weit verbreitete Polypodium incanum, welches, z. B. bei<br />
Port-of-Spain auf Trinidad, an den Baumst&#228;mmen der Alleen unter den<br />
gl&#252;henden Strahlen der Aequatorialsonne vollst&#228;ndig zusammenschrumpft, um<br />
&#8211;<br />
Aus eigener Anschauung kenne ich nur zwei hierher geh&#246;rige Arten,<br />
Aëranthus funalis, welchen ich zuerst cultivirt auf Trinidad, sp&#228;ter in<br />
Venezuela wild wachsend sah, und eine nicht bestimmte Art, von welcher ich<br />
&#8211;<br />
jedoch meist im Wurzelgeflecht einer m&#228;chtigen Bromeliacee, Brocchinia<br />
Plumieri, auf Trinidad vielfach in den persistirenden Blattbasen von<br />
Palmen. Die pfahlf&#246;rmige Hauptwurzel dringt in das Substrat so tief als<br />
&#8211;</p>
<p>2. Die Versuche wurden auf den westindischen Inseln Dominica und Trinidad<br />
im Jahre 1883 ausgef&#252;hrt. Zur Verwendung wurden Caraguata lingulata,<br />
&#8211;<br />
W&#228;hrend der Calebassenbaum die verschiedenartigsten Gew&#228;chse tr&#228;gt,<br />
zeichnet sich eine auf Trinidad und in Venezuela h&#228;ufige Palme (Manicaria<br />
sp.?) aus durch die Constanz und Eigenartigkeit der nur aus wenigen Arten<br />
&#8211;<br />
auch Aspidium nodosum und Vittaria lineata. Aspidium sesquipedale kommt<br />
auf Trinidad und dem von mir besuchten Theil von Venezuela, soweit meine<br />
Beobachtungen reichen, nur in den Blattbasen von Palmen vor; auf grossen<br />
Strecken (z. B. in dem d&#252;nnen Wald zwischen Arima und Aripo auf Trinidad)<br />
wird man kaum einen Stamm genannter Palme sehen, der nicht mit den<br />
&#8211;<br />
bewohnen. In Ost-Florida fand ich Sabal Palmetto h&#228;ufig, wie Manicaria auf<br />
Trinidad, mit Polypodium aureum und Vittaria lineata geschm&#252;ckt, und in<br />
S&#252;d-Florida scheint das merkw&#252;rdige Ophioglossum palmatum nur da zu<br />
&#8211;<br />
Vegetation; zwei der letzteren, Aspidium sesquipedale und A. nodosum, sind<br />
sogar auf Trinidad auf Palmen beschr&#228;nkt, w&#228;hrend auf Dominica die erstere<br />
auch sonst epiphytisch und als Bodenpflanze vorkommt, und die zweite, nach<br />
&#8211;<br />
wenigstens, in klimatischen Unterschieden zu suchen sein; genannter Farn<br />
d&#252;rfte auf dem eine ziemlich trockene Jahreszeit besitzenden Trinidad wohl<br />
nur in den Blattstielbasen von Palmen das tiefe und feuchte, humusreiche<br />
&#8211;<br />
Trichomanes sinuosum, das ich in S&#252;d-Brasilien und auf den Bergen von<br />
Trinidad in Westindien, wo es &#252;beraus h&#228;ufig ist, nie anderswo gefunden<br />
habe; ich habe sogar in den W&#228;ldern des Mt. Tocuche auf Trinidad den<br />
schlingenden Stamm eines lianenartigen Farns von dem Epiphyten bedeckt<br />
&#8211;<br />
durchsichtigem Laube (Caesalpinia¿ und Cassia-Arten), die sogenannten<br />
Immortellb&#228;ume (Erythrina umbrosa), die auf Trinidad zum Schutz der<br />
Cacao-Pflanzungen cultivirt werden, die riesigen Feigenb&#228;ume<br />
&#8211;<br />
sind. Die auffallendsten mir bekannten F&#228;lle von Endemismus ausserhalb der<br />
Orchideen sind die monotypische Vaccinieengattung Findlaya auf Trinidad,<br />
wo ich sie &#252;brigens umsonst suchte, die ebenfalls monotypischen<br />
&#8211;<br />
Zun&#228;chst sei die epiphytische Vegetation der Umgebung von Port-of-Spain<br />
auf Trinidad (11° N. B.) als Beispiel eines ungef&#228;hr &#228;quatorial<br />
gelegenen Punktes gew&#228;hlt. Die Flora der Insel stimmt mit derjenigen des<br />
&#8211;</p>
<p>An Trinidad scheint sich, soweit meine Beobachtungen reichen, der<br />
Waldstreifen der benachbarten K&#252;ste des Continents durchaus<br />
&#8211;<br />
K&#252;stenwaldes ist weniger gleichm&#228;ssig dicht als dasjenige der<br />
Bergurw&#228;lder von Trinidad und namentlich Dominica, das Unterholz daher<br />
massig entwickelt, die Epiphyten zeigen sich an den St&#228;mmen, da, wo sich<br />
&#8211;<br />
der Bromeliaceen w&#228;hrend der trockenen Jahreszeit in Venezuela und<br />
Trinidad constatiren konnte.</p>
<p>_Charakter der epiphytischen Vegetation im tropisch-amerikanischen<br />
Urwalde:_ seine Gleichmaessigkeit 107; Trinidad und benachbarter<br />
suedamerikanischer Kuestenstreifen 110; Dominica 111; Blumenau 111.<br />
&#8211;<br />
Psammisia. &#8212; Anden, Venez., Guiana.<br />
Findlaya. &#8212; Trinidad.<br />
Ceratostemma. &#8212; And. S.-Am.<br />
&#8211;<br />
Sphyrospermum. &#8212; Trop. And., Guiana.<br />
Sophoclesia. &#8212; And. S.-Am., Guiana, Trinidad.</p>
<p>&#8211;<br />
Nordamerika weit verbreitete Polypodium incanum, welches, z. B. bei<br />
Port-of-Spain auf Trinidad, an den Baumstaemmen der Alleen unter den<br />
gluehenden Strahlen der Aequatorialsonne vollstaendig zusammenschrumpft, um<br />
&#8211;<br />
Aus eigener Anschauung kenne ich nur zwei hierher gehoerige Arten,<br />
Aeranthus funalis, welchen ich zuerst cultivirt auf Trinidad, spaeter in<br />
Venezuela wild wachsend sah, und eine nicht bestimmte Art, von welcher ich<br />
&#8211;<br />
jedoch meist im Wurzelgeflecht einer maechtigen Bromeliacee, Brocchinia<br />
Plumieri, auf Trinidad vielfach in den persistirenden Blattbasen von<br />
Palmen. Die pfahlfoermige Hauptwurzel dringt in das Substrat so tief als<br />
&#8211;</p>
<p>2. Die Versuche wurden auf den westindischen Inseln Dominica und Trinidad<br />
im Jahre 1883 ausgefuehrt. Zur Verwendung wurden Caraguata lingulata,<br />
&#8211;<br />
Waehrend der Calebassenbaum die verschiedenartigsten Gewaechse traegt,<br />
zeichnet sich eine auf Trinidad und in Venezuela haeufige Palme (Manicaria<br />
sp.?) aus durch die Constanz und Eigenartigkeit der nur aus wenigen Arten<br />
&#8211;<br />
auch Aspidium nodosum und Vittaria lineata. Aspidium sesquipedale kommt<br />
auf Trinidad und dem von mir besuchten Theil von Venezuela, soweit meine<br />
Beobachtungen reichen, nur in den Blattbasen von Palmen vor; auf grossen<br />
Strecken (z. B. in dem duennen Wald zwischen Arima und Aripo auf Trinidad)<br />
wird man kaum einen Stamm genannter Palme sehen, der nicht mit den<br />
&#8211;<br />
bewohnen. In Ost-Florida fand ich Sabal Palmetto haeufig, wie Manicaria auf<br />
Trinidad, mit Polypodium aureum und Vittaria lineata geschmueckt, und in<br />
Sued-Florida scheint das merkwuerdige Ophioglossum palmatum nur da zu<br />
&#8211;<br />
Vegetation; zwei der letzteren, Aspidium sesquipedale und A. nodosum, sind<br />
sogar auf Trinidad auf Palmen beschraenkt, waehrend auf Dominica die erstere<br />
auch sonst epiphytisch und als Bodenpflanze vorkommt, und die zweite, nach<br />
&#8211;<br />
wenigstens, in klimatischen Unterschieden zu suchen sein; genannter Farn<br />
duerfte auf dem eine ziemlich trockene Jahreszeit besitzenden Trinidad wohl<br />
nur in den Blattstielbasen von Palmen das tiefe und feuchte, humusreiche<br />
&#8211;<br />
Trichomanes sinuosum, das ich in Sued-Brasilien und auf den Bergen von<br />
Trinidad in Westindien, wo es ueberaus haeufig ist, nie anderswo gefunden<br />
habe; ich habe sogar in den Waeldern des Mt. Tocuche auf Trinidad den<br />
schlingenden Stamm eines lianenartigen Farns von dem Epiphyten bedeckt<br />
&#8211;<br />
durchsichtigem Laube (Caesalpinia? und Cassia-Arten), die sogenannten<br />
Immortellbaeume (Erythrina umbrosa), die auf Trinidad zum Schutz der<br />
Cacao-Pflanzungen cultivirt werden, die riesigen Feigenbaeume<br />
&#8211;<br />
sind. Die auffallendsten mir bekannten Faelle von Endemismus ausserhalb der<br />
Orchideen sind die monotypische Vaccinieengattung Findlaya auf Trinidad,<br />
wo ich sie uebrigens umsonst suchte, die ebenfalls monotypischen<br />
&#8211;<br />
Zunaechst sei die epiphytische Vegetation der Umgebung von Port-of-Spain<br />
auf Trinidad (11 deg. N. B.) als Beispiel eines ungefaehr aequatorial<br />
gelegenen Punktes gewaehlt. Die Flora der Insel stimmt mit derjenigen des<br />
&#8211;</p>
<p>An Trinidad scheint sich, soweit meine Beobachtungen reichen, der<br />
Waldstreifen der benachbarten Kueste des Continents durchaus<br />
&#8211;<br />
Kuestenwaldes ist weniger gleichmaessig dicht als dasjenige der<br />
Bergurwaelder von Trinidad und namentlich Dominica, das Unterholz daher<br />
massig entwickelt, die Epiphyten zeigen sich an den Staemmen, da, wo sich<br />
&#8211;<br />
der Bromeliaceen waehrend der trockenen Jahreszeit in Venezuela und<br />
Trinidad constatiren konnte.</p>
<p>den M&#228;nnern. Schon Ferdinand Columbus erz&#228;hlt, sein Vater habe im Jahr<br />
1498 auf der Insel Trinidad v&#246;llig nackte Weiber angetroffen, w&#228;hrend die<br />
M&#228;nner den _&#8217;Guayuco&#8217;_ trugen, der vielmehr eine schmale Binde ist als<br />
&#8211;<br />
blo&#223;, »der Admiral habe zu seiner Ueberraschung die Einwohner von Paria<br />
und der Insel Trinidad wohlgebildeter, cultivirter (_de buena<br />
conversacion_) und wei&#223;er gefunden als die Eingeborenen, die er bis dahin<br />
&#8211;<br />
gew&#228;hrt, die blo&#223; wissenschaftliche Zwecke verfolgen, hatte ich gleich<br />
nach meiner Ankunft in Cumana an den Gouverneur der Insel Trinidad<br />
geschrieben und ihm mitgetheilt, was ich in diesen L&#228;ndern suchte. Die<br />
&#8211;<br />
Fahrzeuge, die mit den Antillen Schleichhandel trieben und &#8212; denn Alles<br />
organisirt sich mit der Zeit &#8212; vom Gouverneur von Trinidad unterzeichnete<br />
Lizenzscheine f&#252;hrten. Sie lie&#223; uns durch das Boot, das auf uns zuzukommen<br />
&#8211;</p>
<p>Vom Zollhaus la Pastora &#252;ber den Platz Trinidad und die _Plaza major_ nach<br />
Santa Rosalia und an den Rio Guayre geht es immer abw&#228;rts. Nach meinen<br />
barometrischen Messungen liegt das Zollhaus 39 Toisen &#252;ber dem Platze<br />
Trinidad, wo ich meine astronomischen Beobachtungen gemacht habe,<br />
letzterer 8 Toisen &#252;ber dem Pflaster vor der Hauptkirche auf dem gro&#223;en<br />
&#8211;<br />
zerst&#246;rt. Sie ersteht langsam aus ihren Tr&#252;mmern; der Stadttheil la<br />
Trinidad, in dem ich wohnte, ward &#252;ber den Haufen geworfen, als ob eine<br />
Mine darunter gesprungen w&#228;re.<br />
&#8211;<br />
Wolken senken sich oft bis &#252;ber das Kreuz von Guayra herab und man sieht<br />
sie dicht am Boden gegen la Pastora und das benachbarte Quartier Trinidad<br />
fortziehen. Beim Anblick dieses Wolkenhimmels meinte ich nicht in einem<br />
&#8211;</p>
<p>26 Ich fand auf dem Platze Trinidad die scheinbare H&#246;he der Silla<br />
11° 12{~PRIME~} 49{~DOUBLE PRIME~}. Ihr Abstand betr&#228;gt etwa 4500 Toisen.<br />
&#8211;<br />
um auf den Gipfel zu gelangen. Nach den H&#246;henwinkeln, die ich auf unserem<br />
Platze Trinidad aufgenommen, schien mir dieser Gipfel nicht so hoch &#252;ber<br />
dem Meere zu liegen, als der gro&#223;e Platz in der Stadt Quito. Diese<br />
&#8211;<br />
Sonnenscheibe war von Nebel halb verschleiert. Der L&#228;ngenunterschied<br />
zwischen dem Quartier Trinidad in Caracas und dem &#246;stlichen Gipfel der<br />
Silla scheint kaum gr&#246;&#223;er als 0° 3{~PRIME~} 22{~DOUBLE PRIME~}.<br />
&#8211;<br />
Nordseite, im Stadttheil, der dem Berge Avila und der Silla am n&#228;chsten<br />
liegt. Die Kirchen della Trinidad und Alta Gracia, die &#252;ber 150 Fu&#223; hoch<br />
waren und deren Schiff von 10&#8211;12 Fu&#223; dicken Pfeilern getragen wurden,<br />
&#8211;<br />
findet. Die Kaserne _el Quartel de San Carlos_, die n&#246;rdlich von der<br />
Kirche della Trinidad auf dem Weg nach dem Zollhaus Pastora lag,<br />
verschwand fast v&#246;llig. Ein Regiment Linientruppen stand unter den Waffen,<br />
&#8211;<br />
Zusammenhang stehen. Trotz dem kommt es h&#228;ufig vor, da&#223; die St&#246;&#223;e, welche<br />
man im vulkanischen Archipel sp&#252;rt, sich weder nach der Insel Trinidad,<br />
noch nach den K&#252;sten von Cumana und Caracas fortpflanzen. Diese<br />
&#8211;<br />
Einflu&#223; auf die Preise der Colonialwaaren in Europa ge&#228;u&#223;ert. Nach Caracas<br />
kam das otaheitische Rohr von der Insel Trinidad, von Caracas nach Cucuta<br />
und San Gil im K&#246;nigreich Neu-Grenada. Gegenw&#228;rtig, nach<br />
&#8211;<br />
Schleichhandel nicht gerechnet, 70,832 Fanegas. Wegen des Schmuggels nach<br />
Trinidad und den andern Antillen darf man kecklich ein Viertheil oder<br />
F&#252;nftheil weiter rechnen. Ich glaube annehmen zu k&#246;nnen, da&#223; von<br />
&#8211;<br />
ist bis jetzt so unbedeutend, wie die Versuche, die man in Brasilien, auf<br />
Trinidad und Jamaica mit dem Theebau gemacht hat. Die vereinigten<br />
Provinzen von Caracas liefern zwei Drittheile des Cacaos, der im<br />
den Maennern. Schon Ferdinand Columbus erzaehlt, sein Vater habe im Jahr<br />
1498 auf der Insel Trinidad voellig nackte Weiber angetroffen, waehrend die<br />
Maenner den _&#8217;Guayuco&#8217;_ trugen, der vielmehr eine schmale Binde ist als<br />
&#8211;<br />
bloss, &#8220;der Admiral habe zu seiner Ueberraschung die Einwohner von Paria<br />
und der Insel Trinidad wohlgebildeter, cultivirter (_de buena<br />
conversacion_) und weisser gefunden als die Eingeborenen, die er bis dahin<br />
&#8211;<br />
gewaehrt, die bloss wissenschaftliche Zwecke verfolgen, hatte ich gleich<br />
nach meiner Ankunft in Cumana an den Gouverneur der Insel Trinidad<br />
geschrieben und ihm mitgetheilt, was ich in diesen Laendern suchte. Die<br />
&#8211;<br />
Fahrzeuge, die mit den Antillen Schleichhandel trieben und &#8212; denn Alles<br />
organisirt sich mit der Zeit &#8212; vom Gouverneur von Trinidad unterzeichnete<br />
Lizenzscheine fuehrten. Sie liess uns durch das Boot, das auf uns zuzukommen<br />
&#8211;</p>
<p>Vom Zollhaus la Pastora ueber den Platz Trinidad und die _Plaza major_ nach<br />
Santa Rosalia und an den Rio Guayre geht es immer abwaerts. Nach meinen<br />
barometrischen Messungen liegt das Zollhaus 39 Toisen ueber dem Platze<br />
Trinidad, wo ich meine astronomischen Beobachtungen gemacht habe,<br />
letzterer 8 Toisen ueber dem Pflaster vor der Hauptkirche auf dem grossen<br />
&#8211;<br />
zerstoert. Sie ersteht langsam aus ihren Truemmern; der Stadttheil la<br />
Trinidad, in dem ich wohnte, ward ueber den Haufen geworfen, als ob eine<br />
Mine darunter gesprungen waere.<br />
&#8211;<br />
Wolken senken sich oft bis ueber das Kreuz von Guayra herab und man sieht<br />
sie dicht am Boden gegen la Pastora und das benachbarte Quartier Trinidad<br />
fortziehen. Beim Anblick dieses Wolkenhimmels meinte ich nicht in einem<br />
&#8211;</p>
<p>26 Ich fand auf dem Platze Trinidad die scheinbare Hoehe der Silla<br />
11 deg. 12{~PRIME~} 49{~DOUBLE PRIME~}. Ihr Abstand betraegt etwa 4500 Toisen.<br />
&#8211;<br />
um auf den Gipfel zu gelangen. Nach den Hoehenwinkeln, die ich auf unserem<br />
Platze Trinidad aufgenommen, schien mir dieser Gipfel nicht so hoch ueber<br />
dem Meere zu liegen, als der grosse Platz in der Stadt Quito. Diese<br />
&#8211;<br />
Sonnenscheibe war von Nebel halb verschleiert. Der Laengenunterschied<br />
zwischen dem Quartier Trinidad in Caracas und dem oestlichen Gipfel der<br />
Silla scheint kaum groesser als 0 deg. 3{~PRIME~} 22{~DOUBLE PRIME~}.<br />
&#8211;<br />
Nordseite, im Stadttheil, der dem Berge Avila und der Silla am naechsten<br />
liegt. Die Kirchen della Trinidad und Alta Gracia, die ueber 150 Fuss hoch<br />
waren und deren Schiff von 10&#8211;12 Fuss dicken Pfeilern getragen wurden,<br />
&#8211;<br />
findet. Die Kaserne _el Quartel de San Carlos_, die noerdlich von der<br />
Kirche della Trinidad auf dem Weg nach dem Zollhaus Pastora lag,<br />
verschwand fast voellig. Ein Regiment Linientruppen stand unter den Waffen,<br />
&#8211;<br />
Zusammenhang stehen. Trotz dem kommt es haeufig vor, dass die Stoesse, welche<br />
man im vulkanischen Archipel spuert, sich weder nach der Insel Trinidad,<br />
noch nach den Kuesten von Cumana und Caracas fortpflanzen. Diese<br />
&#8211;<br />
Einfluss auf die Preise der Colonialwaaren in Europa geaeussert. Nach Caracas<br />
kam das otaheitische Rohr von der Insel Trinidad, von Caracas nach Cucuta<br />
und San Gil im Koenigreich Neu-Grenada. Gegenwaertig, nach<br />
&#8211;<br />
Schleichhandel nicht gerechnet, 70,832 Fanegas. Wegen des Schmuggels nach<br />
Trinidad und den andern Antillen darf man kecklich ein Viertheil oder<br />
Fuenftheil weiter rechnen. Ich glaube annehmen zu koennen, dass von<br />
&#8211;<br />
ist bis jetzt so unbedeutend, wie die Versuche, die man in Brasilien, auf<br />
Trinidad und Jamaica mit dem Theebau gemacht hat. Die vereinigten<br />
Provinzen von Caracas liefern zwei Drittheile des Cacaos, der im</p>
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		<title>Barbados</title>
		<link>http://www.k-acker.de/barbados-81.html</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 23:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Bahamas]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter der Protektion der englischen Krone bgannen die Mannen um Francis Drake sich verschleierten Freibeuterei-Methoden zu bedienen. Ein mit Kaperbriefen, also mit der
Erlaubnis zum Seeraub versehenes Schiff, das nach Barbados segelte,
griff im karibischen Meer einen franz&#246;sischen Kauffahrer an. Dieser
      unter 57° der L&#228;nge. Sollte an diesem Punkt, noch &#246;stlicher als
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Protektion der englischen Krone bgannen die Mannen um Francis Drake sich verschleierten Freibeuterei-Methoden zu bedienen. Ein mit Kaperbriefen, also mit der</p>
<p>Erlaubnis zum Seeraub versehenes Schiff, das nach Barbados segelte,</p>
<p>griff im karibischen Meer einen franz&#246;sischen Kauffahrer an. Dieser</p>
<p>      unter 57° der L&#228;nge. Sollte an diesem Punkt, noch &#246;stlicher als</p>
<p>      Barbados, ein versunkenes vulkanisches Eiland unter dem Meerespiegel</p>
<p>      liegen?</p>
<p>&#8211;<br />
letzten Erdbeben von Lissabon(42) das Meer bis in die Neue Welt hin&#252;ber in</p>
<p>Aufregung geriet, z. B. bei der Insel Barbados, die &#252;ber 5400 km von der</p>
<p>K&#252;ste von Portugal liegt.</p>
<p>&#8211;<br />
      &#252;berschwemmte das Meer in Europa die K&#252;sten von Schweden, England</p>
<p>      und Spanien, in Amerika die Inseln Antiqua, Barbados und Martinique.</p>
<p>      Auf Barbados, wo die Flut gew&#246;hnlich nur 24-28 Zoll [640 bis 746 mm]</p>
<p>      hoch steigt, stieg das Wasser in der Bucht von Carlisle zwanzig Fu&#223;</p>
<p>      unter 57 deg. der Laenge. Sollte an diesem Punkt, noch oestlicher als</p>
<p>      Barbados, ein versunkenes vulkanisches Eiland unter dem Meerespiegel</p>
<p>      liegen?</p>
<p>&#8211;<br />
letzten Erdbeben von Lissabon(42) das Meer bis in die Neue Welt hinueber in</p>
<p>Aufregung geriet, z. B. bei der Insel Barbados, die ueber 5400 km von der</p>
<p>Kueste von Portugal liegt.</p>
<p>&#8211;<br />
      ueberschwemmte das Meer in Europa die Kuesten von Schweden, England</p>
<p>      und Spanien, in Amerika die Inseln Antiqua, Barbados und Martinique.</p>
<p>      Auf Barbados, wo die Flut gewoehnlich nur 24-28 Zoll [640 bis 746 mm]</p>
<p>      hoch steigt, stieg das Wasser in der Bucht von Carlisle zwanzig Fuss</p>
<p>mannigfaltigen Bodenbildung und der verh&#228;ltni&#223;m&#228;&#223;ig geringen Bev&#246;lkerung</p>
<p>noch ganz den Typus eines unber&#252;hrten Bodens, w&#228;hrend man auf Barbados,</p>
<p>Tabago, Santa Lucia, auf den Jungfraueninseln und im franz&#246;sischen Antheil</p>
<p>mannigfaltigen Bodenbildung und der verhaeltnissmaessig geringen Bevoelkerung</p>
<p>noch ganz den Typus eines unberuehrten Bodens, waehrend man auf Barbados,</p>
<p>Tabago, Santa Lucia, auf den Jungfraueninseln und im franzoesischen Antheil</p>
<p>Traeumerei aufzuruetteln.  Diese Szene hatte zwar das Abscheuliche nicht,</p>
<p>das ein Sklaven-Markt zu Barbados so gar fuer einen Europaeer haben koennte,</p>
<p>dem die Vorurteile der gesitteten Voelker noch einige ueberbleibsel des</p>
<p>Das Schiff setzt seinen Lauf mit gutem Winde fort,</p>
<p>Und fliegt nach Barbados*; doch dieses war der Ort,</p>
<p>Wo Inkle ganz bestuerzt sein Schicksal ueberdachte,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>* Barbados ist eine von den caribischen Inseln, welche den Englaendern</p>
<p>zugehoeret.  Es wird ein grosser Sklavenhandel daselbst getrieben.</p>
<p>Tr&#228;umerei aufzur&#252;tteln.  Diese Szene hatte zwar das Abscheuliche nicht,</p>
<p>das ein Sklaven-Markt zu Barbados so gar f&#252;r einen Europ&#228;er haben k&#246;nnte,</p>
<p>dem die Vorurteile der gesitteten V&#246;lker noch einige &#252;berbleibsel des</p>
<p>Das Schiff setzt seinen Lauf mit gutem Winde fort,</p>
<p>Und fliegt nach Barbados*; doch dieses war der Ort,</p>
<p>Wo Inkle ganz best&#252;rzt sein Schicksal &#252;berdachte,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>* Barbados ist eine von den caribischen Inseln, welche den Engl&#228;ndern</p>
<p>zugeh&#246;ret.  Es wird ein gro&#223;er Sklavenhandel daselbst getrieben.</p>
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		<title>Redewendungen aus Amerika III</title>
		<link>http://www.k-acker.de/redewendungen-aus-amerika-iii-37.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/redewendungen-aus-amerika-iii-37.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 23:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

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		<description><![CDATA[»Nach Amerika!« &#8212; Leser, erinnerst Du Dich noch der M&#228;rchen in »Tausend
und eine Nacht«, wo das kleine W&#246;rtchen »Sesam« dem, der es wei&#223;, die
»Nach Amerika,« leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pr&#252;fen sollte, seinen
Muth st&#228;hlen &#8212; »nach Amerika,« fl&#252;stert der Verzweifelte der hier am Rand
des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Nach Amerika!« &#8212; Leser, erinnerst Du Dich noch der M&#228;rchen in »Tausend<br />
und eine Nacht«, wo das kleine W&#246;rtchen »Sesam« dem, der es wei&#223;, die</p>
<p>»Nach Amerika,« leicht und keck ruft es der Tollkopf trotzig der ersten<br />
schweren, traurigen Stunde entgegen, die seine Kraft pr&#252;fen sollte, seinen<br />
Muth st&#228;hlen &#8212; »nach Amerika,« fl&#252;stert der Verzweifelte der hier am Rand<br />
des Verderbens dem Abgrund langsam aber sicher entgegen gerissen wurde &#8211;<br />
»nach Amerika,« sagt still und entschlossen der Arme, der mit m&#228;nnlicher<br />
Kraft, und doch immer und immer wieder vergebens gegen die Macht der<br />
hier im Vaterlande sieht, und doch nicht betteln _will_, nicht stehlen<br />
_kann_ &#8212; »nach Amerika« lacht der Verbrecher nach gl&#252;cklich ver&#252;btem Raub,<br />
frohlockend der fernen K&#252;ste entgegen jubelnd, die ihm Sicherheit bringt<br />
vor dem Arm des beleidigten Rechts &#8212; »nach Amerika,« jubelt der Idealist,<br />
der wirklichen Welt z&#252;rnend, weil sie eben wirklich ist, und &#252;ber dem<br />
Ocean dr&#252;ben ein Bild erhoffend, das dem in seinem eigenen tollen Hirn<br />
erzeugten, gleicht &#8212; »nach Amerika« und mit dem einen Wort liegt hinter<br />
ihnen, abgeschlossen, ihr ganzes fr&#252;heres Leben, Wirken, Schaffen &#8212; liegen<br />
die Bande die Blut oder Freundschaft hier gekn&#252;pft, liegen die Hoffnungen<br />
die sie f&#252;r hier gehegt, die Sorgen die sie gedr&#252;ckt &#8212; _»nach Amerika!«_</p>
<p>dem, aus jenem Grund &#8212; und t&#228;glich, st&#252;ndlich noch h&#246;ren wir von anderen,<br />
von denen wir im Leben nie geglaubt da&#223; _sie_ je an Amerika gedacht, wie<br />
sie mit Weib und Kind und Hab und Gut hin&#252;berziehn.<br />
Die Weberfamilie<br />
Nach Amerika<br />
Der Tanz im rothen Drachen<br />
auch, auf das Geschrei an Bord, rasch in diesen zur&#252;cksprangen, trieb doch<br />
Clara schon hinter dem Dampfboot aus, als der junge, eben von Amerika<br />
zur&#252;ckgekehrte Mann, der dem ganzen Vorfall vom Deck des Dampfers<br />
manchmal bei recht guter Laune war, nannte, auff&#228;llig niedergeschlagen<br />
gewesen; er hatte Briefe von Amerika bekommen, wie er sagte, und ein sehr<br />
lieber Freund von ihm war dort schwer erkrankt, auch ein Schiff das ihm</p>
<p>»Nach Amerika.«</p>
<p>»Ihr wollt Euch wohl ein paar von den gebratenen Tauben holen die in<br />
Amerika herumfliegen?« mischte sich hier der Apotheker in&#8217;s Gespr&#228;ch, der<br />
nicht umhin konnte dem »Auswanderer«, wie er sich ausdr&#252;ckte, »einen Hieb<br />
aufheben, und ein paar Thaler sollten doch auch noch wenigstens, wenn das<br />
irgend anging, &#252;brig bleiben, damit sie nur die ersten Tage in Amerika,<br />
ehe sie Arbeit bek&#228;men, vor Sorge gesch&#252;tzt w&#228;ren. Den gl&#228;nzenden<br />
»Nicht so arg?« rief aber Schollfeld, der hier sein Steckenpferd ritt, und<br />
sich selten eine Gelegenheit entgehen lie&#223; auf Amerika zu schimpfen &#8211;<br />
»nicht so arg? da, hier lesen Sie einmal das Tageblatt, was der wackere<br />
der er nicht ein oder den anderen Hieb auf die Verh&#228;ltnisse Ihres<br />
»gl&#252;cklichen Amerika« hat &#8212; das mu&#223; ja ein wahres Raubnest sein, lesen Sie<br />
nur einmal.«<br />
weggelaufener Advokat, den die Verh&#228;ltnisse aus Deutschland vertrieben,<br />
und den in Amerika Niemand mit seinen Talenten haben mochte. Zu faul zum<br />
arbeiten, und nicht im Stande etwas Anderes zu thun, wurde er dort<br />
Th&#252;r geworfener Mops, stellt er sich jetzt drau&#223;en hin, wo sich Niemand<br />
die M&#252;he giebt ihn zu st&#246;ren, und schimpft und klefft. Ich will Amerika<br />
eben nicht in allem vertheidigen, aber was _der_ gerade dar&#252;ber sagt w&#252;rde<br />
»Na jetzt freut mich aber mein Leben,« rief Herr Schollfeld erstaunt aus &#8211;<br />
»erst schimpfen Sie selber auf Amerika, und nun auf einmal soll der arme<br />
Doktor die ganze Schuld tragen.«</p>
<p>»Ich _schimpfe_ nicht auf Amerika,« sagte Kellmann ruhig, »ich kann nur<br />
nicht leiden wenn man es auf Kosten unseres eigenen Vaterlandes</p>
<p>»Nach Amerika,« sagte aber der junge Mann entschlossen und wollte noch<br />
etwas hinzusetzen, aber der Apotheker schlug derma&#223;en auf den Tisch, und<br />
gebrachte Glas auf einen Zug hinuntergo&#223;, wie um seinen Ingrimm damit<br />
nieder zu sp&#252;len &#8212; »wenn Ihr nach Amerika auswandern wollt, wer soll denn<br />
noch da bleiben?«<br />
sagte Lobsich, sich den Kopf kratzend &#8212; »Schwerebrett das ist mir &#8212; hm &#8211;</p>
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		<item>
		<title>Redewendungen aus Amerika</title>
		<link>http://www.k-acker.de/redewendungen-aus-amerika-31.html</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 23:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vertreibungsedikt Ferdinand des Katholischen zu suchen, sondern eher in
der enormen Auswanderung nach Amerika, die zu der Periode statt fand,
und in der Priesterschaft.
Innerafrika, welches an Naturproducten weder hinter Indien noch den
fruchtbarsten Provinzen von Amerika zur&#252;cksteht. Nat&#252;rlich m&#252;sste vor
der Hand erst festgestellt werden, wie weit die Depression nach S&#252;den
gewesen seien&#8211;einer habe sich vergiftet, und der andere sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vertreibungsedikt Ferdinand des Katholischen zu suchen, sondern eher in<br />
der enormen Auswanderung nach Amerika, die zu der Periode statt fand,<br />
und in der Priesterschaft.<br />
Innerafrika, welches an Naturproducten weder hinter Indien noch den<br />
fruchtbarsten Provinzen von Amerika zur&#252;cksteht. Nat&#252;rlich m&#252;sste vor<br />
der Hand erst festgestellt werden, wie weit die Depression nach S&#252;den<br />
gewesen seien&#8211;einer habe sich vergiftet, und der andere sei nach<br />
Amerika, denn der Vater sei so hart, aber es sei doch ein rechtes<br />
Elend, wenn die S&#246;hne ihren Eltern nicht folgten; und von&#8211;und von<br />
Schiller auf dem Titel einer Uebersetzung von &#8220;Robertson&#8217;s Geschichte von<br />
Amerika&#8221; hat hie und da zu der Vermuthung gef&#252;hrt, als sei auch diese<br />
Uebersetzung aus des Dichters Feder gestossen. Sie r&#252;hrte inde&#223; von einem<br />
Natur und Ursprung kein Mensch zu entr&#228;thseln vermochte. Heute zeigte<br />
sich dasselbe &#252;ber Amerika, vierundzwanzig Stunden sp&#228;ter &#252;ber Europa,<br />
acht Tage sp&#228;ter in Asien &#252;ber dem Himmlischen Reiche. Wenn die<br />
&#8211; Prudent seinem Familiennamen nach. Was die weitere Bezeichnung<br />
&#8220;Onkel&#8221; betrifft, so braucht man sich in Amerika &#252;ber diese nicht zu<br />
wundern, wo Jeder zum Onkel werden kann, ohne einen Neffen oder eine<br />
Crocé-Spinelli, Tissandier, Glaisher; die zweite, w&#228;hrend der er ganz<br />
Amerika von New-York bis San Francisco &#252;berflog und um mehrere hundert<br />
Lieues die l&#228;ngste Reise Nadar&#8217;s, Godard&#8217;s und vieler Anderen hinter<br />
Anderen gewichen ist. Hab&#8217; ich mir einmal ein Ziel gesetzt, so w&#252;rde<br />
ganz Amerika, ja die ganze Welt sich vergeblich verb&#252;nden, mich von<br />
Erreichung desselben abzuhalten. Hab&#8217; ich einen Gedanken, so erwarte</p>
<p>&#8211; Nicht in Amerika, mein Herr, nicht in Amerika!&#8221;</p>
<p>Philadelphia, nach ihnen die Journale von Pennsylvanien und endlich die<br />
von ganz Amerika bem&#228;chtigten sich eifrig dieses Vorfalls und erkl&#228;rten<br />
ihn auf hunderterlei Weise, von denen keine die richtige war. Durch<br />
&#8211; Und ihn diesen Angriff auf die Freiheit zweier B&#252;rger der<br />
Vereinigten Staaten von Amerika theuer bezahlen zu lassen!</p>
<p>Herr jenes siebenten Welttheiles, der an Gr&#246;&#223;e Australien und Afrika,<br />
Oceanien, Asien, Amerika und Europa &#252;bertrifft, jenes Icariens der<br />
Luft, das eines Tages noch Tausende von Icarussen bev&#246;lkern werden!&#8221;<br />
die Vereinigten Staaten von der Colonie Canada scheidet, und er<br />
schwebte nun &#252;ber den unendlich weiten Gebieten des n&#246;rdlichen Amerika.</p>
<p>diese von der Insel Vancouver bis zur Gruppe der Alëuten &#8212; das ist der<br />
fr&#252;heren russischen Besitzung in Amerika, welche 1867 an die Vereinigten<br />
Staaten abgetreten wurde &#8212; in einem gro&#223;en Bogen verl&#228;uft, so hatte es</p>
<p>&#8211; Und wenn wir in Europa w&#228;ren, w&#252;rden wir den R&#252;ckweg nach Amerika<br />
schon zu finden wissen,&#8221; antwortete Onkel Prudent.</p>
<p>Von Amerika &#252;ber Asien! Von Asien &#252;ber Europa! Mehr als drei&#223;igtausend<br />
Kilometer hatte der wunderbare Apparat in weniger als dreiundzwanzig<br />
Gleichen, auch zwei Amerikaner »de visu«, »de auditu« und obendrein »de<br />
olfactu« davon bei ihrer Heimkehr nach Amerika reden &#8212; wenn sie<br />
&#252;berhaupt einmal dahin zur&#252;ckgelangten.<br />
Weldon-Instituts, als sie sich jetzt nach dem &#228;u&#223;ersten Ende der Neuen<br />
Welt entf&#252;hrt sahen, nach Gegenden, welche zwar zu Amerika, aber<br />
freilich nicht zu den Vereinigten Staaten geh&#246;ren.<br />
dienenden Collegen in Philadelphia, wie unter allen jenen Originalen<br />
einzunehmen, welche irgend eine Exentricit&#228;t in dem sch&#246;nen Amerika<br />
schon in helleres Licht zu setzen hinreicht.<br />
Philadelphia durch seine Telephons die gro&#223;e Neuigkeit erfahren, binnen<br />
einer Stunde ganz Amerika, denn sie hatte sich elektrisch auf den<br />
zahllosen Dr&#228;hten der Neuen Welt verbreitet. Man wollte noch nicht</p>
<p>Jetzt galt es nur noch, eine Gelegenheit zur R&#252;ckkehr nach Amerika<br />
abzuwarten, denn die Insel Chatam wird von Seefahrern wenig besucht. So<br />
Dollars Papiergeld bei sich f&#252;hrte, d. h. mehr als nothwendig war, um<br />
nach Amerika zur&#252;ckkehren zu k&#246;nnen. Nachdem sie ihren Verehrern,<br />
welche ihnen stets den allergr&#246;&#223;ten Respect bewiesen hatten, herzlich<br />
soll ich tun?« &#8212; »Es ist die letzte Gelegenheit, vielleicht auf Jahre;<br />
sie geht jetzt nach London und dann, wie es hei&#223;t, nach Amerika.« &#8211;<br />
»Wenn ich Ihnen raten darf, so zahlen Sie jeden Preis f&#252;r ein Billett.«<br />
da&#223; dieser Gru&#223; aus weiter Ferne Sie erreicht. Seit sieben Wochen fahre<br />
ich hier in Amerika von Stadt zu Stadt, und es ist mir alles so<br />
fremdartig, als sei ich nicht ich selbst, und was ich mit den Menschen</p>
<p>Es war aber Holland damals, was jetzt Amerika ist, das Land der Hoffnung<br />
f&#252;r Jeden, dem es daheim nicht gefiel, und der sein Gl&#252;ck in der Fremde<br />
Australien, Acacien und Eucalyptusarten, sowie Kasuarinen, ferner<br />
Gew&#228;chse aus Mauritius, Madagascar und S&#252;d-Amerika mit dem besten<br />
Erfolge gepflegt werden. Von einheimischen Gew&#228;chsen sah ich namentlich<br />
Familien h&#228;ufiger als nur bei einigen wenigen Amateurs und als die von<br />
Europa, Australien und S&#252;d-Amerika eingef&#252;hrten Gew&#228;chse gepflegt<br />
w&#252;rden. Man kennt leider in S&#252;d-Afrika im Allgemeinen mehr von<br />
schwereren Arbeiten nach Kr&#228;ften beizustehen. Durch die reichen<br />
Erfahrungen auf seinen fr&#252;heren Reisen in Amerika und Nord-Afrika, sowie<br />
durch die Erz&#228;hlungen interessanter Episoden aus jener bewegten Zeit war<br />
hatten und daher begierig die Idee aufnahmen, an einer anderen Stelle<br />
dem in Australien, Amerika, Neu-Schottland etc. vergebens gesuchten<br />
Gl&#252;cke wieder nachjagen zu k&#246;nnen.<br />
namentlich australische Baumarten, ferner Gew&#228;chse aus Mauritius,<br />
Madagaskar und S&#252;d-Amerika. Vor Allem scheinen namentlich die<br />
australischen Eucalyptus-Arten sehr gut fortkommen zu wollen.<br />
R&#228;dern, eine Nachahmung der europ&#228;ischen Dampfschiffe, dort kostbare Blumen<br />
aus Europa und Amerika, Gew&#228;chse feinerer Art, wie sie im &#252;brigen Marokko<br />
unbekannt sind, zwischen denen k&#252;nstliche Springbrunnen auf verschiedenste<br />
Zwangsgeschenke betrugen alle Jahre ungef&#228;hr 15,000 Thaler. 1845 wurde eine<br />
neue, diesmal f&#252;r Amerika g&#252;nstigere Uebereinkunft getroffen. Amerika hat<br />
in Tanger ein Generalconsulat.<br />
sch&#228;men, zugestehen, da&#223; unter uns gegenw&#228;rtig kein Beethoven lebt.<br />
Aber wir d&#252;rfen auch hinzusetzen, da&#223; Kolumbus Amerika nicht entdeckt<br />
h&#228;tte, ohne es zu suchen. Wir d&#252;rfen sogar weiter sagen, da&#223; er<br />
eigentlich etwas Ganz anderes suchte als Amerika, da&#223; er von diesem<br />
Erdteil gar nichts wu&#223;te, ja da&#223; er ihn in Wirklichkeit auch nicht<br />
wirkt die &#228;ltere deutsche Spekulation, insbesondere Hegel, im Ausland<br />
(besonders England, Amerika, Ru&#223;land, Italien) auch heute noch st&#228;rker<br />
als irgendein nachhegelscher deutscher Denker &#8212; mit Ausnahme<br />
Entfernung aber der erheblich selbst&#228;ndige, an der Harvard-Universit&#228;t<br />
in Amerika lehrende, w&#228;hrend des Krieges gestorbene Hugo M&#252;nsterberg. Z<br />
w e i Dinge unterscheiden diese Schule scharf von jener Marburgs.<br />
Wust: &#8220;die Auferstehung der Metaphysik&#8221;). Diese Erscheinung ist nicht<br />
nur auf Deutschland beschr&#228;nkt; auch in Frankreich, England und Amerika<br />
sieht sich der erkenntnistheoretische Idealismus und der<br />
Beispiele: Holland und D&#228;nemark legen sich Eisenh&#252;tten zu, Schweden<br />
baut seine H&#252;tten- und Stahlwerke aus, Amerika entwickelt eine gro&#223;e<br />
Farbenindustrie, Argentinien und Brasilien bem&#252;hen sich um industrielle<br />
dem Vater meiner Z&#246;glinge und 2 Studienfreunden, von denen Einer in den<br />
ersten Monden des Jahres 1849 nach Amerika ging.</p>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 09:39:27 +0000</pubDate>
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