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	<title>Kacker &#187; Wissen</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Mauritius</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 16:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Mauritius ist eine Insel im indischen Ozeanen. traumhafte Str&#228;nde, Luxus pur.
Auftrag van Diemens, des Gouverneurs von Batavia, 1642 mit zwei
Schiffen &#252;ber Mauritius im s&#252;dlichen Bogen um Australien
herum, entdeckte dabei Tasmania, ohne es als Doppelinsel zu
&#8211;
drei Unterordnungen: 1) Dodos oder Dronten (Dididae) mit 2
Gattungen: Didus (Dronte, s. d., von Mauritius) und Pezophaps
(Solitaire, von Rodriguez), noch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mauritius ist eine Insel im indischen Ozeanen. traumhafte Str&#228;nde, Luxus pur.</p>
<p>Auftrag van Diemens, des Gouverneurs von Batavia, 1642 mit zwei<br />
Schiffen &#252;ber Mauritius im s&#252;dlichen Bogen um Australien<br />
herum, entdeckte dabei Tasmania, ohne es als Doppelinsel zu<br />
&#8211;<br />
drei Unterordnungen: 1) Dodos oder Dronten (Dididae) mit 2<br />
Gattungen: Didus (Dronte, s. d., von Mauritius) und Pezophaps<br />
(Solitaire, von Rodriguez), noch im 17. Jahrh. lebend und auf den<br />
&#8211;<br />
Haltetau hervorgerufen wird; der Luftballon erscheint dann als<br />
gl&#252;hende Kugel. Die Franzosen haben zwischen Mauritius und<br />
Réunion auf 180 km Entfernung einen optischen Telegraphen<br />
&#8211;<br />
Dienstverweigerung erst zweimal dezimiert, dann mit ihrem<br />
F&#252;hrer Mauritius zu St.-Maurice in Wallis niedergemetzelt und<br />
unter dem Namen der 10,000 Ritter (22. Juni) in das Martyrologium<br />
Martyrertod. Wo dieses in Helvetien geschah, da sind denselben die<br />
&#228;ltesten Stifte und Kirchen geweiht worden; so dem hl. Mauritius zu<br />
Martinach in Wallis und zu Bern; dem Ursus und Victor zu Solothurn;<br />
&#8211;<br />
Mairitt.<br />
Mauritius, Verenas Verwandter.<br />
Maus,<br />
Martyrertod. Wo dieses in Helvetien geschah, da sind denselben die<br />
aeltesten Stifte und Kirchen geweiht worden; so dem hl. Mauritius zu<br />
Martinach in Wallis und zu Bern; dem Ursus und Victor zu Solothurn;<br />
&#8211;<br />
Mairitt.<br />
Mauritius, Verenas Verwandter.<br />
Maus,<br />
Kaufleute unter ihren Mitgliedern. Der Name r&#252;hrt daher, da&#223; sie den<br />
schwarzen Kopf des heiligen Mauritius in ihrem Wappen f&#252;hrt. Sie besitzt<br />
einen kostbaren Silberschatz, der auch k&#252;nstlerisch wertvolle St&#252;cke<br />
Australien, Acacien und Eucalyptusarten, sowie Kasuarinen, ferner<br />
Gew&#228;chse aus Mauritius, Madagascar und S&#252;d-Amerika mit dem besten<br />
Erfolge gepflegt werden. Von einheimischen Gew&#228;chsen sah ich namentlich<br />
&#8211;<br />
exotische Gew&#228;chse mit vorz&#252;glichem Erfolge cultivirt und gedeihen<br />
namentlich australische Baumarten, ferner Gew&#228;chse aus Mauritius,<br />
Madagaskar und S&#252;d-Amerika. Vor Allem scheinen namentlich die<br />
entstand das Krucifix zwischen den Figuren der Maria und des Johannes,<br />
mit den Heiligen Mauritius und Georg zur Seite (1453-1466),<br />
&#252;berlebensgro&#223;e Bronzefiguren, welche die beiden Florentiner<br />
Halle die Reformation annahm, nach Aschaffenburg; _Gr&#252;newalds_ Tafel mit<br />
den hll. Erasmus und Mauritius jetzt in der Pinakothek zu M&#252;nchen.]<br />
_Chorgest&#252;hl_ von spgot. Charakter mit einigem Renss.Einschlag. _Emporen_<br />
&#8211;</p>
<p>*Marktbrunnen* 1522 mit der Statue des hl. Mauritius.</p>
<p>*Pfarr-K.* Anlage gleich der Mauritius-K. in Winterhausen. Um 1300. Im<br />
Detail noch rom. Erinnerungen. &#8212; Bmkw. _Renss. Kanzel_ 1598. &#220;ber dem<br />
Halle die Reformation annahm, nach Aschaffenburg; _Gruenewalds_ Tafel mit<br />
den hll. Erasmus und Mauritius jetzt in der Pinakothek zu Muenchen.]<br />
_Chorgestuehl_ von spgot. Charakter mit einigem Renss.Einschlag. _Emporen_<br />
&#8211;</p>
<p>*Marktbrunnen* 1522 mit der Statue des hl. Mauritius.</p>
<p>&#8211;<br />
Decke, gut verbunden mit den praechtigen Stuckmarmoraltaeren. Auf dem<br />
Hochaltar bmkw. gut die _Statue_ des h. Mauritius.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>*Mauritius-K.* (prof.). In der Anlage fast genaue Wiederholung der<br />
Lambert-K. in Tueckelhausen, 1sch. mit eingezogenem quadr. Chor.,<br />
&#8211;</p>
<p>*Pfarr-K.* Anlage gleich der Mauritius-K. in Winterhausen. Um 1300. Im<br />
Detail noch rom. Erinnerungen. &#8212; Bmkw. _Renss. Kanzel_ 1598. Ueber dem<br />
derselben sind entweder ganz einfach, so bei dem etwas selteneren<br />
_Adiantum reniforme L._, aus Madeira, Teneriffa, Mauritius und Bourbon,<br />
oder einfach gefiedert oder doppelt gefiedert oder wiederholt gabelig<br />
derselben sind entweder ganz einfach, so bei dem etwas selteneren<br />
_Adiantum reniforme L._, aus Madeira, Teneriffa, Mauritius und Bourbon,<br />
oder einfach gefiedert oder doppelt gefiedert oder wiederholt gabelig<br />
Epiphyllum. &#8212; Brasilien.<br />
Rhipsalis. &#8212; Trop. u. subtrop. Am. (S.-Afr., Mauritius, Ceylon.)<br />
Cereus. &#8212; Trop. u. subtrop. Am.<br />
&#8211;<br />
und Brasilien(18), Rhipsalis Cassytha als einzige Cactee auch in der<br />
&#246;stlichen tropischen Zone (in S&#252;d-Afrika, auf Mauritius und Ceylon, nach</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mikronesien</title>
		<link>http://www.k-acker.de/mikronesien-118.html</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 13:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronesien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[In Mikronesien ist die Bev&#246;lkerung der Marianen, welche bei Ankunft der
Spanier 1668 mindestens 78,000 Einwohner gehabt haben, f&#252;r die aber auch
&#8211;
Syphilis und andere Seuchen durch europ&#228;ische Seeleute eingeschleppt
(Meinicke Zeitschr. 398), wie denn &#252;berhaupt Mikronesien auch sonst sehr
durch solche b&#246;sen Einwirkungen gelitten hat (Gulick 245).
&#8211;
alle Krankheit f&#252;r Behexung (Turner 18-19), obwohl auch die Melanesier
Aderlass und derartige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Mikronesien ist die Bev&#246;lkerung der Marianen, welche bei Ankunft der</p>
<p>Spanier 1668 mindestens 78,000 Einwohner gehabt haben, f&#252;r die aber auch</p>
<p>&#8211;<br />
Syphilis und andere Seuchen durch europ&#228;ische Seeleute eingeschleppt</p>
<p>(Meinicke Zeitschr. 398), wie denn &#252;berhaupt Mikronesien auch sonst sehr</p>
<p>durch solche b&#246;sen Einwirkungen gelitten hat (Gulick 245).</p>
<p>&#8211;<br />
alle Krankheit f&#252;r Behexung (Turner 18-19), obwohl auch die Melanesier</p>
<p>Aderlass und derartige Mittel kennen (eb. 92). Auch in Mikronesien</p>
<p>t&#246;dtete man entweder die Kranken (indem man sie in einem lecken Schiff</p>
<p>&#8211;<br />
mit ihm den Anlass aller Krankheiten aus dem Mund. Schwerkranke wurden,</p>
<p>wie in Mikronesien, ausgesetzt, oder, wie in Nukuhiva erstickt (Waitz 4,</p>
<p>327). Das Hervorziehen des Steines oder Knochens aus dem K&#246;rper des</p>
<p>&#8211;<br />
durch Platt- und Hochdr&#252;cken war in Tahiti sehr h&#228;ufig 1, 261. Auch auf</p>
<p>Mikronesien ist die Wartung der Kinder schlecht. Auf Tobi (Lord North,</p>
<p>&#228;usserstes S&#252;d-Westende Mikronesiens) erhalten die Kinder sofort nach</p>
<p>&#8211;<br />
ihren schweren Arbeiten von doppeltem Gewichte war. In Poly- und</p>
<p>Mikronesien (in Melanesien herrschten Sitten, die den australischen</p>
<p>n&#228;her kommen und Fidschi steht zwischen beiden) war die Stellung der</p>
<p>&#8211;<br />
Thiere, in welchen ihr Schutzgeist oder der Geist ihrer Ahnen verborgen</p>
<p>ist, weder t&#246;dten noch essen d&#252;rfen. So in Mikronesien z.B. auf Ponapi</p>
<p>(O&#8217;Connel bei Hale 84), auf Tikopia (Gaimard bei D&#8217;Urville V, 305-307),</p>
<p>&#8211;<br />
betrachten. Zun&#228;chst ist unter ihren geistigen Eigenschaften ihre</p>
<p>furchtbare Tr&#228;gheit hervorzuheben, welche z.B. in Mikronesien so weit</p>
<p>geht, dass man viel zu indolent ist gegen eine f&#252;rchterliche Form des</p>
<p>&#8211;<br />
trank man ihn auf Neuseeland, obwohl man ihn kannte, nicht. Auch in</p>
<p>Mikronesien, wo indess die Wurzel zerrieben, nicht gekaut wurde, war der</p>
<p>Kavatrank sehr beliebt und sehr verbreitet (Hale 83: Gulick 417). Was</p>
<p>&#8211;<br />
trinken durften, nie das Volk, und auch die F&#252;rsten nur bei und unter</p>
<p>bestimmten Feierlichkeiten (Hale 43, f&#252;r Mikronesien Novara 1, 371). So</p>
<p>hat denn auch der Schade, den dieser Genuss hervorrief, fast nur die</p>
<p>&#8211;<br />
alle Polynesier einen grossen Widerwillen (Novara 2, 337 f&#252;r</p>
<p>Mikronesien), und wenn er trotzdem in Tahiti und Hawaii so verderbliche</p>
<p>Wirkungen hervorgerufen hat, so muss man bedenken, wie er zu Tahiti von</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mikronesien steht viel h&#246;her in dieser Beziehung, mit Ausnahme der alten</p>
<p>Marianer, unter denen, freilich nach den alten spanischen Berichten</p>
<p>&#8211;<br />
Gobien berichtet manches entsprechende. Aber sonst fanden die ersten</p>
<p>europ&#228;ischen Besucher in Mikronesien keine Ausschweifungen, weder im</p>
<p>Trunk noch in der Liebe vor, wenn auch die M&#228;dchen leicht zu gewinnen</p>
<p>&#8211;<br />
das Gegentheil bei anderen, z.B. den Fidschis der Fall; dieselben</p>
<p>Gegens&#228;tze zeigt Mikronesien und Polynesien, in welchem letzteren Gebiet</p>
<p>z.B. Tonga ganz anders als Tahiti und die Markesasinseln nur fruchtbare</p>
<p>&#8211;<br />
Aber schlimmer noch und wahrhaft in entsetzlicher Ausdehnung tritt der</p>
<p>Kindermord auf im &#252;brigen Ozeanien. Wir beginnen mit Mikronesien.</p>
<p>W&#228;hrend allerdings die Carolinen frei von diesem Verbrechen waren</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Auch in Mikronesien wurden und werden heftige Kriege gef&#252;hrt, so auf den</p>
<p>Palaus (Keate), auf einzelnen Karolinen und zwar auf den hohen Inseln</p>
<p>&#8211;<br />
Markesasarchipel, auf Tonga, bei der alten Bev&#246;lkerung der Marianen</p>
<p>(w&#228;hrend sonst Mikronesien in der Praxis wenigstens die Gegens&#228;tze</p>
<p>minder scharf fasst) gilt das Volk als unbeseelt, daher sein Leben als</p>
<p>&#8211;<br />
Menschenstamm, der von fr&#252;her besserem Zustand herabgesunken scheint;</p>
<p>dasselbe ist der Fall mit Mikronesien und dem eigentlichen Polynesien,</p>
<p>sowie mit den Hottentotten. Am weitesten vorgeschritten war der Verfall</p>
<p>&#8211;<br />
englische Kriegsschiff Perseus, Capit&#228;n Stevens, 1867 im Fr&#252;hjahr vor</p>
<p>der Palaus (Pelewsinseln, westliches Mikronesien), um Genugthuung zu</p>
<p>fordern: es zeigte sich, das der Kaufmann auf Befehl des K&#246;nigs, auf</p>
<p>v. Kittlitz, Denkwuerdigkeiten auf einer Reise nach d. russ. Amerika,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>In Mikronesien ist die Bevoelkerung der Marianen, welche bei Ankunft der</p>
<p>Spanier 1668 mindestens 78,000 Einwohner gehabt haben, fuer die aber auch</p>
<p>&#8211;<br />
Syphilis und andere Seuchen durch europaeische Seeleute eingeschleppt</p>
<p>(Meinicke Zeitschr. 398), wie denn ueberhaupt Mikronesien auch sonst sehr</p>
<p>durch solche boesen Einwirkungen gelitten hat (Gulick 245).</p>
<p>&#8211;<br />
alle Krankheit fuer Behexung (Turner 18-19), obwohl auch die Melanesier</p>
<p>Aderlass und derartige Mittel kennen (eb. 92). Auch in Mikronesien</p>
<p>toedtete man entweder die Kranken (indem man sie in einem lecken Schiff</p>
<p>&#8211;<br />
mit ihm den Anlass aller Krankheiten aus dem Mund. Schwerkranke wurden,</p>
<p>wie in Mikronesien, ausgesetzt, oder, wie in Nukuhiva erstickt (Waitz 4,</p>
<p>327). Das Hervorziehen des Steines oder Knochens aus dem Koerper des</p>
<p>&#8211;<br />
durch Platt- und Hochdruecken war in Tahiti sehr haeufig 1, 261. Auch auf</p>
<p>Mikronesien ist die Wartung der Kinder schlecht. Auf Tobi (Lord North,</p>
<p>aeusserstes Sued-Westende Mikronesiens) erhalten die Kinder sofort nach</p>
<p>&#8211;<br />
ihren schweren Arbeiten von doppeltem Gewichte war. In Poly- und</p>
<p>Mikronesien (in Melanesien herrschten Sitten, die den australischen</p>
<p>naeher kommen und Fidschi steht zwischen beiden) war die Stellung der</p>
<p>&#8211;<br />
Thiere, in welchen ihr Schutzgeist oder der Geist ihrer Ahnen verborgen</p>
<p>ist, weder toedten noch essen duerfen. So in Mikronesien z.B. auf Ponapi</p>
<p>&#8211;<br />
betrachten. Zunaechst ist unter ihren geistigen Eigenschaften ihre</p>
<p>furchtbare Traegheit hervorzuheben, welche z.B. in Mikronesien so weit</p>
<p>geht, dass man viel zu indolent ist gegen eine fuerchterliche Form des</p>
<p>&#8211;<br />
trank man ihn auf Neuseeland, obwohl man ihn kannte, nicht. Auch in</p>
<p>Mikronesien, wo indess die Wurzel zerrieben, nicht gekaut wurde, war der</p>
<p>Kavatrank sehr beliebt und sehr verbreitet (Hale 83: Gulick 417). Was</p>
<p>&#8211;<br />
trinken durften, nie das Volk, und auch die Fuersten nur bei und unter</p>
<p>bestimmten Feierlichkeiten (Hale 43, fuer Mikronesien Novara 1, 371). So</p>
<p>hat denn auch der Schade, den dieser Genuss hervorrief, fast nur die</p>
<p>&#8211;<br />
alle Polynesier einen grossen Widerwillen (Novara 2, 337 fuer</p>
<p>Mikronesien), und wenn er trotzdem in Tahiti und Hawaii so verderbliche</p>
<p>Wirkungen hervorgerufen hat, so muss man bedenken, wie er zu Tahiti von</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mikronesien steht viel hoeher in dieser Beziehung, mit Ausnahme der alten</p>
<p>Marianer, unter denen, freilich nach den alten spanischen Berichten</p>
<p>&#8211;<br />
Gobien berichtet manches entsprechende. Aber sonst fanden die ersten</p>
<p>europaeischen Besucher in Mikronesien keine Ausschweifungen, weder im</p>
<p>Trunk noch in der Liebe vor, wenn auch die Maedchen leicht zu gewinnen</p>
<p>&#8211;<br />
das Gegentheil bei anderen, z.B. den Fidschis der Fall; dieselben</p>
<p>Gegensaetze zeigt Mikronesien und Polynesien, in welchem letzteren Gebiet</p>
<p>z.B. Tonga ganz anders als Tahiti und die Markesasinseln nur fruchtbare</p>
<p>&#8211;<br />
Aber schlimmer noch und wahrhaft in entsetzlicher Ausdehnung tritt der</p>
<p>Kindermord auf im uebrigen Ozeanien. Wir beginnen mit Mikronesien.</p>
<p>Waehrend allerdings die Carolinen frei von diesem Verbrechen waren</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Auch in Mikronesien wurden und werden heftige Kriege gefuehrt, so auf den</p>
<p>Palaus (Keate), auf einzelnen Karolinen und zwar auf den hohen Inseln</p>
<p>&#8211;<br />
Markesasarchipel, auf Tonga, bei der alten Bevoelkerung der Marianen</p>
<p>(waehrend sonst Mikronesien in der Praxis wenigstens die Gegensaetze</p>
<p>minder scharf fasst) gilt das Volk als unbeseelt, daher sein Leben als</p>
<p>&#8211;<br />
Menschenstamm, der von frueher besserem Zustand herabgesunken scheint;</p>
<p>dasselbe ist der Fall mit Mikronesien und dem eigentlichen Polynesien,</p>
<p>sowie mit den Hottentotten. Am weitesten vorgeschritten war der Verfall</p>
<p>&#8211;<br />
englische Kriegsschiff Perseus, Capitaen Stevens, 1867 im Fruehjahr vor</p>
<p>der Palaus (Pelewsinseln, westliches Mikronesien), um Genugthuung zu</p>
<p>fordern: es zeigte sich, das der Kaufmann auf Befehl des Koenigs, auf</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Philippinen</title>
		<link>http://www.k-acker.de/philippinen-199.html</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 03:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Freier kam; man wies ihm Philippinen;
Er sah sie an, erstaunt, und hie&#223; sie sch&#246;n;
gr&#246;&#223;tenteils aus den &#252;berseeischen Kolonien (Cuba,
Puerto Rico, Philippinen), teilweise auch aus Deutschland. Doch
werden daneben Massen von fremden Zigarren eingeschmuggelt. Endlich
&#8211;
Mill.), Cuba (37,3 und 61,0 Mill.), Deutschland (82,9 und 9,6
Mill.), Belgien, Portugal, Italien, die Philippinen, Puerto Rico,
Argentinien, Niederlande, Norwegen etc.
&#8211;
zur Insel Madagaskar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Freier kam; man wies ihm Philippinen;<br />
Er sah sie an, erstaunt, und hie&#223; sie sch&#246;n;<br />
gr&#246;&#223;tenteils aus den &#252;berseeischen Kolonien (Cuba,<br />
Puerto Rico, Philippinen), teilweise auch aus Deutschland. Doch<br />
werden daneben Massen von fremden Zigarren eingeschmuggelt. Endlich<br />
&#8211;<br />
Mill.), Cuba (37,3 und 61,0 Mill.), Deutschland (82,9 und 9,6<br />
Mill.), Belgien, Portugal, Italien, die Philippinen, Puerto Rico,<br />
Argentinien, Niederlande, Norwegen etc.<br />
&#8211;<br />
zur Insel Madagaskar in Afrika reicht und die Sprachen der<br />
Philippinen (Tagalisch, Bisaya, Pampanga etc.), der Insel Formosa,<br />
der Inseln Borneo, Celebes und Sumatra (Dajak, Alfurisch, Bugi,<br />
&#8211;<br />
Sprachen der Mincopie auf den Andamanen sowie der Negrito auf den<br />
Philippinen und der Halbinsel Malakka und andre Sprachen. Vgl.<br />
au&#223;er den S. 180 angef&#252;hrten Werken: Pott, Die<br />
&#8211;<br />
braun, unterseits grau, mit r&#246;tlich-braunem Auge und Schnabel<br />
und orangefarbigem Fu&#223;, lebt auf den Philippinen und<br />
Neuguinea im Gestr&#252;pp an der K&#252;ste paarweise oder<br />
&#8211;<br />
wurden, h&#246;rten ihre Seer&#228;ubereien nicht auf, bis Spanien<br />
von den Philippinen aus 1876 die Hauptinsel S. besetzte und den<br />
ganzen Archipel dem Generalkapitanat der Philippinen einverleibte.<br />
Das Recht Spaniens auf den Archipel wurde auch 1885<br />
&#8211;</p>
<p>Philippinen&#8230;&#8230;.. 7 452 800 Paraguay. &#8230;.. 1 413 500</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tagálen, Volk, s. Philippinen, S. 1004.</p>
<p>&#8211;<br />
Tala&#8217;ut, Gruppe kleiner ostind. Inseln, zwischen Celebes<br />
und den Philippinen, nord&#246;stlich von den Sangirinseln, in<br />
administrativer Hinsicht zur niederl&#228;ndischen Residentschaft<br />
&#8211;<br />
Bandainseln), Caloenadidae (Lauf lang; nur die Gattung Caloenas;<br />
Nikobaren, Philippinen, Neuguinea), Columbidae (Lauf kurz, Schwanz<br />
mit 12 Steuerfedern) und Treronidae (Lauf kurz, Schwanz mit l4<br />
beiden s&#252;dlichsten) nicht mehr als etwa 2000 Einwohner, und von diesen<br />
waren sehr viele von den Philippinen her verpflanzte Tagalen. Ponapi<br />
(Puynipet, Ostende der Karolinen) hatte nach Hale (82) 15.000 Bewohner,<br />
&#8211;<br />
schwerer Erkrankte lebendig (450). Ebenso machen es die Ajetas der<br />
Philippinen, eine Negritobev&#246;lkerung der Gebirge Luzons mit<br />
Schwerkranken (de la Gironière Aventures d&#8217;un gentilhomme Breton aux<br />
&#8211;<br />
(Loarca in Ternaux Archives 1, 23). Aehnlich die Pintados auf den<br />
Philippinen, welche ihre Kinder vom 3ten an t&#246;dten, indem sie dieselben<br />
unter Festen und Lustbarkeiten lebendig begraben, so wie auch, um sie<br />
beiden suedlichsten) nicht mehr als etwa 2000 Einwohner, und von diesen<br />
waren sehr viele von den Philippinen her verpflanzte Tagalen. Ponapi<br />
(Puynipet, Ostende der Karolinen) hatte nach Hale (82) 15.000 Bewohner,<br />
&#8211;<br />
schwerer Erkrankte lebendig (450). Ebenso machen es die Ajetas der<br />
Philippinen, eine Negritobevoelkerung der Gebirge Luzons mit<br />
Schwerkranken (de la Gironiere Aventures d&#8217;un gentilhomme Breton aux<br />
&#8211;<br />
(Loarca in Ternaux Archives 1, 23). Aehnlich die Pintados auf den<br />
Philippinen, welche ihre Kinder vom 3ten an toedten, indem sie dieselben<br />
unter Festen und Lustbarkeiten lebendig begraben, so wie auch, um sie<br />
mich &#228;u&#223;erst wohlwollend auf. Ich entwickelte die Gr&#252;nde, die mich<br />
bewogen, eine Reise in den neuen Kontinent und auf die Philippinen zu<br />
unternehmen, und reichte dem Staatssecret&#228;r eine darauf bez&#252;gliche<br />
&#8211;<br />
fremden L&#228;ndern. Ein unruhiger Unternehmungsgeist treibt diese Insulaner,<br />
wie die Biscayer und Catalanen, auf die Philippinen, auf die Marianen, und<br />
in Amerika &#252;berall hin, wo es spanische Colonien gibt, von Chili und dem<br />
&#8211;<br />
st&#246;&#223;t; man mu&#223; sie beobachten in den Steppen der Provinz Caracas, auf dem<br />
R&#252;cken der Anden, auf den gl&#252;henden Ebenen der Philippinen, &#252;berall wo<br />
sie, einsam in unbewohnten L&#228;ndern, Gelegenheit finden die Kraft und die<br />
&#8211;<br />
Es ist bekannt, da&#223; auf der Ueberfahrt von Santa Cruz nach Cumana, wie von<br />
Acapulco nach den Philippinen, die Matrosen fast keine Hand an die Segel<br />
zu legen brauchen. Man f&#228;hrt in diesen Strichen, als ginge es auf einem<br />
&#8211;<br />
(Kr&#228;mer) Aufnahme zu finden, ob er nun nach Chile oder nach Mexiko oder<br />
auf die Philippinen kommt. Ich habe die r&#252;hrendsten Beispiele gesehen, wie<br />
f&#252;r unbekannte Menschen ganze Jahre lang unverdrossen gesorgt wird. Man<br />
&#8211;<br />
auch die jungen M&#246;nche, die mit einander aus einem spanischen Hafen<br />
abgehen, um in der neuen Welt oder auf den Philippinen die<br />
Niederlassungen der Ordensgeistlichen zu erg&#228;nzen. Daher der<br />
mich aeusserst wohlwollend auf. Ich entwickelte die Gruende, die mich<br />
bewogen, eine Reise in den neuen Kontinent und auf die Philippinen zu<br />
unternehmen, und reichte dem Staatssecretaer eine darauf bezuegliche<br />
&#8211;<br />
fremden Laendern. Ein unruhiger Unternehmungsgeist treibt diese Insulaner,<br />
wie die Biscayer und Catalanen, auf die Philippinen, auf die Marianen, und<br />
in Amerika ueberall hin, wo es spanische Colonien gibt, von Chili und dem<br />
&#8211;<br />
stoesst; man muss sie beobachten in den Steppen der Provinz Caracas, auf dem<br />
Ruecken der Anden, auf den gluehenden Ebenen der Philippinen, ueberall wo<br />
sie, einsam in unbewohnten Laendern, Gelegenheit finden die Kraft und die<br />
&#8211;<br />
Es ist bekannt, dass auf der Ueberfahrt von Santa Cruz nach Cumana, wie von<br />
Acapulco nach den Philippinen, die Matrosen fast keine Hand an die Segel<br />
zu legen brauchen. Man faehrt in diesen Strichen, als ginge es auf einem<br />
&#8211;<br />
(Kraemer) Aufnahme zu finden, ob er nun nach Chile oder nach Mexiko oder<br />
auf die Philippinen kommt. Ich habe die ruehrendsten Beispiele gesehen, wie<br />
fuer unbekannte Menschen ganze Jahre lang unverdrossen gesorgt wird. Man<br />
&#8211;<br />
auch die jungen Moenche, die mit einander aus einem spanischen Hafen<br />
abgehen, um in der neuen Welt oder auf den Philippinen die<br />
Niederlassungen der Ordensgeistlichen zu ergaenzen. Daher der<br />
zwar vorwiegend im nord&#246;stlichen Indien (Sikkim etc.), auf der Malayischen<br />
Halbinsel, dem Malayischen Archipel, den Philippinen und S&#252;d-China. In<br />
Afrika sind die Gebiete, wo die j&#228;hrliche Regenmenge 200 ccm &#252;bersteigt,<br />
zwar vorwiegend im nordoestlichen Indien (Sikkim etc.), auf der Malayischen<br />
Halbinsel, dem Malayischen Archipel, den Philippinen und Sued-China. In<br />
Afrika sind die Gebiete, wo die jaehrliche Regenmenge 200 ccm uebersteigt,<br />
Volksstamm l&#228;ngst anerkannt: jeder Biscayer nennt sich adelig, und da es<br />
in Amerika und auf den Philippinen mehr Biscayer gibt als zu Hause auf der<br />
Halbinsel, so haben die Wei&#223;en von diesem Volksstamm nicht wenig dazu<br />
&#8211;<br />
sind, geh&#246;rt der erste ausschlie&#223;lich Amerika, der zweite ausschlie&#223;lich<br />
Asien an. Ich sage ausschlie&#223;lich, denn die Cacaoausfuhr der Philippinen<br />
ist bis jetzt so unbedeutend, wie die Versuche, die man in Brasilien, auf<br />
Volksstamm laengst anerkannt: jeder Biscayer nennt sich adelig, und da es<br />
in Amerika und auf den Philippinen mehr Biscayer gibt als zu Hause auf der<br />
Halbinsel, so haben die Weissen von diesem Volksstamm nicht wenig dazu<br />
&#8211;<br />
sind, gehoert der erste ausschliesslich Amerika, der zweite ausschliesslich<br />
Asien an. Ich sage ausschliesslich, denn die Cacaoausfuhr der Philippinen<br />
ist bis jetzt so unbedeutend, wie die Versuche, die man in Brasilien, auf<br />
Project Gutenberg&#8217;s Die Philippinen und ihre Bewohner, by C. Semper</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Title: Die Philippinen und ihre Bewohner<br />
Sechs Skizzen<br />
&#8211;</p>
<p>Philippinen und ihre Bewohner.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Die Vulcane der Philippinen.</p>
<p>&#8211;<br />
Form, mit parallelen, von Nord nach S&#252;d streichenden &#246;stlichen und<br />
westlichen K&#252;sten zieht sich _Luzon_, die gr&#246;sste Insel der Philippinen<br />
(2000 geogr. Quadratmeilen), vom 19. bis zum 14. Breitengrade herunter<br />
&#8211;<br />
anzudeuten scheint, und dann am Meisten gegen Osten vortretend<br />
_Mindanao_ oder _Magindanao_, die gr&#246;sste Insel der Philippinen nach<br />
Luzon (1600 geogr. Quadratmeilen). Mit ihrer s&#252;dwestlichen Spitze<br />
&#8211;<br />
Siao &amp;c. angeh&#246;ren mit Celebes, durch die Salibabo-Inseln mit Gilolo<br />
verbunden ist. So schliesst der Archipel der Philippinen den n&#246;rdlichen<br />
Theil des stillen Oceans mit seinen &#246;stlichen Str&#246;mungen von der durch<br />
&#8211;<br />
den ausgedehnten Ebenen oder tief versteckt zwischen den Bergen&#8211;so<br />
besitzen die Philippinen alle Momente zur &#252;ppigsten Entfaltung<br />
tropischer Vegetation und Scenerien. Und in der That reihen sich<br />
&#8211;<br />
Wir wollen aus der Reihe der hier angedeuteten Ph&#228;nomene den<br />
Feuerbergen der Philippinen, wie der Eingeborne die Vulcane nicht<br />
ganz richtig nennt, etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.<br />
&#8211;<br />
der S&#252;dk&#252;ste einzudringen, und auch im Jahr 1864, dem letzten meines<br />
Aufenthaltes auf den Philippinen, war es mir unm&#246;glich einen genaueren<br />
Reiseplan &#252;ber ein Vordringen vom Norden [4] her zu entwerfen, da alle<br />
&#8211;<br />
die Vulcan-Natur des letzteren nicht &#252;ber allen Zweifel erhaben;<br />
denn die Beschreibung des genannten Historiker&#8217;s der Philippinen<br />
l&#228;sst v&#246;llig im Unklaren, ob aus dem Berg, den er zwar einen Vulcan<br />
&#8211;<br />
ein etwas h&#246;heres Alter anzudeuten scheinen, geh&#246;rt somit die ganze<br />
Gebirgsmasse, das Skelett der Philippinen, der Reihe trachytischer<br />
Gesteine an, welche in der j&#252;ngsten geologischen Periode zum Vorschein<br />
&#8211;<br />
neuerer Korallenbildungen den klarsten Beweis stetig fortschreitender<br />
s&#228;cularer Hebung der Philippinen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>So sind s&#228;mmtliche Inseln der Philippinen von einem Kranz von<br />
Korallen ums&#228;umt, welche sich bald an das Ufer anlehnen, ohne<br />
&#8211;<br />
margaritifera L._) und die Temblegam-Perlenmuschel (_Placuna placenta<br />
L._). Beide sind auf den Philippinen weniger wegen der in ihnen<br />
erzeugten Perlen, als wegen ihrer Schalen selbst wichtig. Die grossen<br />
&#8211;<br />
um Palawan und Mindanao herum betrieben und zwar von Sclaven, welche<br />
die muhamedanischen F&#252;rsten im S&#252;den der Philippinen auf ihren<br />
allj&#228;hrlich sich wiederholenden Menschenjagden einfangen. So finden<br />
&#8211;<br />
Schalen viereckige Scheiben geschnitten werden, welche in China, auf<br />
den Philippinen und den Inseln des hinterindischen Ocean&#8217;s statt der<br />
Glasscheiben in die Fensterrahmen eingesetzt werden. Gegen&#252;ber dem<br />
&#8211;<br />
sich wie &#252;berall in den tropisch &#246;stlichen Meeren, so auch auf den<br />
Riffen der Philippinen und werden allj&#228;hrlich in grossen Quantit&#228;ten<br />
ausgef&#252;hrt. Da aber der Werth derselben neuerdings sehr gesunken<br />
&#8211;<br />
mehr als einer Beziehung interessant ist, da es sich in eigenth&#252;mlicher<br />
Weise mit der Geschichte des Trepanghandels auf den Philippinen<br />
verkn&#252;pft. Als im Anfang dieses Jahrhunderts einige Spanier von<br />
&#8211;<br />
den ersten Halswirbel des ihnen sehr gut bekannten und auf den<br />
Philippinen wegen seines wohlschmeckenden Fleisches h&#228;ufig gejagten<br />
&#8220;pez mulier&#8221; [6] wieder. Sie nahmen den hohen Werth desselben wahr und<br />
wussten sich w&#228;hrend der nachfolgenden Jahre auf den Philippinen<br />
mit einer t&#252;chtigen Ladung solcher Wirbel zu versehen, die den<br />
&#8211;<br />
Erscheinungen dem Verkehr zur See, wie &#252;berhaupt dem ganzen organischen<br />
Leben auf den Philippinen seinen Stempel auf. Diesen Einfluss des<br />
Klima&#8217;s auf Land und Leute zu untersuchen, soll die Aufgabe der<br />
&#8211;<br />
betragende Regenmenge an demselben Orte in Deutschland fallen in<br />
Manila, einem vergleichsweise f&#252;r die Philippinen sehr trockenen Orte,<br />
allj&#228;hrlich mehr als 81 Zoll, im Nordosten von Mindanao dagegen in<br />
&#8211;<br />
allgemeiner wirkende Ursachen bestimmten Erscheinungen, wie es die<br />
Passate sind. Und in der That scheinen wir uns auf den Philippinen<br />
in einem solchen Grenzgebiete zu befinden: denn w&#228;hrend in _Manila_<br />
&#8211;<br />
Verkehrs bestimmend auf das Leben der Eingeborenen einwirkt. Im<br />
Allgemeinen braucht auf den Philippinen der Reis 5-6 Monate h&#246;chstens,<br />
von der Aussaat bis zur Vollendung der Erndte, so dass hier bei<br />
&#8211;<br />
mannigfach wechselnden Klima begr&#252;ndet liegen. Man z&#228;hlt auf den<br />
Philippinen &#252;ber 60 Reisvariet&#228;ten, welche aber nach dem Boden,<br />
dessen sie bed&#252;rfen, in zwei scharf getrennte Kategorieen geschieden<br />
&#8211;<br />
m&#246;gen diese wenigen Beispiele hier gen&#252;gen, da sie hinreichend den<br />
Satz feststellen, dass es auf den Philippinen ausschliesslich die<br />
Regenzeit und die im Laufe der Monate fallende Regenmenge ist, welche<br />
&#8211;</p>
<p>Wie bei uns, so zeigen auch auf den Philippinen manche _Thiere des<br />
Landes_ eine Periodicit&#228;t ihrer Lebenserscheinungen, welche dann<br />
&#8211;<br />
zubringen. Thatsache ist es, dass w&#228;hrend dieser Zeit nur sehr geringe<br />
Mengen des &#8220;dalag&#8221;&#8211;so heisst dieser Fisch auf den Philippinen&#8211;auf<br />
den Markt von Manila kommen. Wenn aber dann nach den ersten heftigen<br />
&#8211;<br />
jetzt hinreichend kennen gelernt haben, spielte seit Jahrhunderten, wie<br />
&#252;berall, der Mensch sein blutiges Drama. Auf den Philippinen, wie bei<br />
uns, ist das erste Auftreten des Menschen in fast undurchdringliches<br />
&#8211;<br />
unsere Phantasie im Aufbau einer vorkeltischen Menschenperiode Europa&#8217;s<br />
unterst&#252;tzen; so haben uns die fr&#252;heren Bewohner der Philippinen<br />
zwar keine Denkm&#228;ler, wohl aber einige lebende St&#228;mme &#252;berliefert,<br />
&#8211;<br />
w&#228;re. Wenn man nach den sp&#228;rlichen in Werken spanischer Autoren<br />
niedergelegten Notizen &#252;ber die Negritos der Philippinen sich den<br />
Einfluss der malaiischen und christlichen Periode construirt, so glaubt<br />
&#8211;</p>
<p>Im S&#252;den der Philippinen scheinen sie g&#228;nzlich ausgerottet zu<br />
sein. Allerdings geben alle Autoren an, dass im Osten wie im Innern<br />
&#8211;<br />
muhamedanischen Priester herrschen mochte. Diese letzteren scheinen<br />
sicherlich vom S&#252;dwesten herauf gegen die Philippinen nach Norden<br />
und Osten vorgedrungen zu sein, und so finden sich dem entsprechend<br />
&#8211;<br />
andere heidnische Malaienst&#228;mme charakteristisch und wird auch noch<br />
von manchen christlichen Bewohnern der Philippinen ge&#252;bt. Es besteht<br />
wesentlich in der primitivsten Bearbeitung des Bodens. Die grossen<br />
&#8211;<br />
verkauft zu werden. So war der sociale Zustand der Bewohner der<br />
Philippinen, als die Muhamedaner und die Spanier von zwei verschiedenen<br />
Seiten her ihre Religion im Land einzuf&#252;hren versuchten.<br />
&#8211;<br />
anzunehmen. Ein gewisser Einfluss des Islam zeigt sich auch noch auf<br />
den Philippinen, wo es allein den muselm&#228;nnischen F&#252;rsten gelang,<br />
Reiche zu bilden, deren Macht sich weiterhin als auf den Umkreis der<br />
n&#228;chsten D&#246;rfer erstreckte. Als die Spanier im 16. Jahrhundert die<br />
Philippinen eroberten, fanden sie ihren st&#228;rksten Widersacher in dem<br />
Sultan von Manila, dessen Macht sich ziemlich weit &#252;ber die Provinzen<br />
&#8211;<br />
ein k&#252;hner und gelehrter Seemann, der, unter Loaisa Capitain eines der<br />
Schiffe, bereits die Philippinen aus eigner Anschauung kennen gelernt<br />
hatte. Noch wichtiger als dieser Priester war dem Befehlshaber sein<br />
&#8211;<br />
Der Handel, welcher nach einigen Autoren schon lange vor der<br />
christlich-spanischen Zeit zwischen China, Japan, den Philippinen<br />
und Borneo getrieben worden war, nahm rasch in bedeutendem Maasse<br />
&#8211;<br />
zu geben, als es wirklich der Fall war. Den Spaniern trat auf den<br />
Philippinen allerdings nie eine so geschlossene Macht gegen&#252;ber,<br />
wie den Portugiesen auf den Molucken im dortigen F&#252;rstenbund,<br />
&#8211;<br />
Revolutionen des neunzehnten Jahrhunderts blieben dagegen g&#228;nzlich<br />
ohne Einfluss auf die Stimmung der Bewohner der Philippinen; wohl aber<br />
zeigt sich &#252;berall, wenigstens im materiellen Leben derselben, ein<br />
&#8211;<br />
Nao oder die Silberflotte vermittelten Beziehungen zu Neu-Spanien<br />
machten die Hauptstadt der Philippinen rasch zu dem Ausfuhrhafen jener<br />
&#246;stlichen L&#228;nder. Nur &#228;usserst gering war der urspr&#252;ngliche Antheil,<br />
&#8211;<br />
wie er bis zum Jahre 1733 durch die Nao von Acapulco vermittelt<br />
wurde. Aller socialer Verkehr zwischen den Philippinen und Spanien<br />
fand, der durch die Demarcations-Linie gezogenen Richtung folgend,<br />
&#8211;<br />
nach den im Boden vergrabenen Reichth&#252;mern des Landes zu erwarten<br />
w&#228;re. Aber es sind doch endlich die Philippinen ganz und voll in<br />
die Reihe der producirenden und damit auch consumirenden L&#228;nder<br />
&#8211;<br />
Lage desselben ziemlich genau an, aber _keinen Namen_. Berghaus sagt<br />
(Geo-hydrograph. Memoir von den Philippinen 1832 pag. 62), dass dieser<br />
Vulcan Sanguili heisse, ich weiss nicht, ob bloss auf die Autorit&#228;t von<br />
&#8211;<br />
welche Berghaus auf der seinem &#8220;Geo-hydrographischen Memoir von<br />
den Philippinen 1832&#8243; beigegebenen Karte auch zeichnet. Diese<br />
Insel existirt in der That gar nicht, und es ist die Deutung,<br />
&#8211;<br />
_Anmerkung 6_. In Bezug auf die Angaben &#252;ber die Ausbr&#252;che der<br />
verschiedenen Vulcane der Philippinen finden sich einige Widerspr&#252;che<br />
in &#228;lteren Werken. Auf diese werde ich vielleicht in meinem Reisewerke<br />
&#8211;<br />
Juan de la Concepcion etc. lassen sich zun&#228;chst auf die eine Quelle<br />
des P. Murillo Velarde, dessen Geschichte der Philippinen 1749 edirt<br />
wurde, zur&#252;ckf&#252;hren. Dieser Autor sagt pag. 124 &#8220;Todo nacio de aver<br />
&#8211;<br />
Behauptung kein Recht h&#228;tte; wohl aber scheint mir festzustehen,<br />
dass die weitaus gr&#246;sste Masse der Gebirge auf den Philippinen ihre<br />
Bildung einer vergleichsweise jungen Eruptionsperiode verdankt. Unter<br />
&#8211;<br />
k&#246;nnen. Alle diese Punkte liegen eingeschlossen in dem jetzt in Hebung<br />
begriffenen Archipel der Philippinen. Hier w&#252;rde die Annahme, dass<br />
Str&#246;mungen sie gebildet, nicht derselben Schwierigkeit unterliegen,<br />
&#8211;<br />
als die an der Oberfl&#228;che entgegenwirkende, beweisen die gehobenen<br />
Korallenriffe auf den Pelew-Inseln, den Philippinen etc.; ist sie<br />
aber schw&#228;cher, so ist eben allen jenen Einwirkungen der Elemente<br />
&#8211;</p>
<p>Ueber das Klima der Philippinen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Die Beobachtungsresultate von den Philippinen, welche im Folgenden<br />
zusammengestellt sind, gr&#252;nden sich auf das von Herrn Dr. _Semper_<br />
&#8211;<br />
klimatischen Eigenth&#252;mlichkeiten Manila&#8217;s erkl&#228;ren, sondern besonders<br />
desswegen, weil die Philippinen auf einem Grenzgebiete liegen und die<br />
Frage ist, ob sie immer in das Gebiet der SW.- und NO.-Monsune fallen<br />
&#8211;<br />
Polarstrome liegen, der sich unmittelbar dem NO.-Passat des stillen<br />
Oceans anschliesst. Die Windrichtungen auf den Philippinen m&#252;ssen sich<br />
im Laufe des Jahres nach der ver&#228;nderten Lage der Kalmenzone ver&#228;ndern<br />
&#8211;<br />
So regelm&#228;ssig n&#228;mlich im Durchschnitt aller vorliegenden<br />
Beobachtungsjahre sich die Windrichtung auf den Philippinen in der<br />
einen H&#228;lfte des Jahres als NO., in der andern als SW. also als Monsun<br />
&#8211;<br />
Monaten der verschiedenen Jahre, weisen also auf St&#246;rungen hin,<br />
welche in der beeinflussenden Ursache der Winde auf den Philippinen,<br />
in der Lage der Kalmen und der Richtung der Passate tempor&#228;r eintreten.<br />
&#8211;<br />
den Tropen zu jeder Zeit gegeben zu sein scheinen; und daher sieht<br />
man denn auch auf den Philippinen die Mehrzahl derselben in allen<br />
Monaten so ziemlich in der gleichen Specieszahl, aber in verschiedener<br />
&#8211;<br />
kann und dass hier die Lebensperiode der Individuen sich in der<br />
allerk&#252;rzesten mittleren Zeit vollenden muss. Auf den Philippinen<br />
ist dies nur ann&#228;hernd der Fall. G&#228;nzlich emancipirt haben sich alle<br />
&#8211;<br />
Zun&#228;chst ist es falsch, wenn H&#228;ckel die negerartigen Bewohner<br />
der Philippinen und andrer Inseln des hinterindischen Gebietes in<br />
eine Gruppe der glatthaarigen Neger, also in dieselbe Categorie<br />
&#8211;<br />
von glatthaarigen Negern Luzon&#8217;s. Nun sind aber die als Agta oder<br />
Negrito&#8217;s bezeichneten Neger der Philippinen ausnahmslos kraushaarig,<br />
wie die &#228;lteren spanischen Autoren sehr wohl wissen. Ich selbst kenne<br />
&#8211;<br />
pag. 12), und ich wiederhole, dass alle sogenannten glatthaarigen<br />
Neger der Philippinen entweder Malaien mit etwas dunklerer Hautfarbe,<br />
oder Mischlinge zwischen Malaien und echten Negrito&#8217;s sind. Wer sich<br />
&#8211;</p>
<p>_Anmerkung 11._ Man h&#246;rt auf den Philippinen jetzt h&#228;ufig sagen,<br />
die Priester h&#228;tten den Eingebornen nicht blos Kunst und Industrie,<br />
&#8211;<br />
wurden, ist es den Spaniern auch bis auf den heutigen Tag nicht<br />
gelungen, die Piraterie im S&#252;den der Philippinen auszurotten. Ich<br />
selbst w&#228;re gewiss noch 1864 an der Ostk&#252;ste Mindanao&#8217;s in die H&#228;nde<br />
&#8211;<br />
_Anmerkung_ 3. Man h&#246;rt h&#228;ufig sagen, und man liest es in allen<br />
neueren Werken der Spanier &#252;ber die Philippinen, es seien die<br />
Priester ununterst&#252;tzt durch die Macht der Waffen, an ihr Werk der<br />
&#8211;<br />
welche in einem ihrer grossen Boote, den sogenannten _barangay_, bei<br />
ihrer Einwanderung auf den Philippinen angekommen sein sollen. Ohne<br />
eine bestimmte Angabe der &#228;ltesten Chronisten der Philippinen hier&#252;ber<br />
wird sich kaum entscheiden lassen, welche von beiden Bedeutungen des<br />
&#8211;<br />
und diese Gesellschaft &#252;bertrug nun ihre Th&#228;tigkeit auch auf die<br />
Philippinen unter dem Titel der Real Compania de Filipinas. Ihr<br />
stand nicht blos das Recht zu, directen Handel zwischen Spanien und<br />
den Philippinen zu treiben, sondern sie durfte auch von America aus<br />
Waaren nach Manila, China etc. f&#252;hren, ja es war ihr sogar erlaubt,<br />
&#8211;</p>
<p>End of Project Gutenberg&#8217;s Die Philippinen und ihre Bewohner, by C. Semper</p>
<p>Durchfahrt zu finden, und segelte Anfang Februar nach S&#252;den weiter.<br />
Seiner Tatkraft gelang es, bis zu den Philippinen zu dringen, wo er am<br />
27. April 1521 durch die Eingeborenen den Tod finden sollte; 18<br />
Die Insel Guajan geh&#246;rt, wie alle Mariannen, zu der General-Kapit&#228;nschaft<br />
der Philippinen. Hier waren die Spanier also zu Hause und konnten ihre<br />
Havarien in jedem Umfange ausbessern.<br />
Die Insel Guajan gehoert, wie alle Mariannen, zu der General-Kapitaenschaft<br />
der Philippinen. Hier waren die Spanier also zu Hause und konnten ihre<br />
Havarien in jedem Umfange ausbessern.</p>
<p>Ein Freier kam; man wies ihm Philippinen;<br />
Er sah sie an, erstaunt, und hiess sie schoen;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.k-acker.de/philippinen-199.html/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Montenegro</title>
		<link>http://www.k-acker.de/montenegro-150.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/montenegro-150.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 00:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Montenegro]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommt Montenegro noch einmal zur Ruhe? Geschichtliche Aspekte beleuchtet..
Spuz (spr. spuhsch), St&#228;dtchen in Montenegro, an der
Zeta, mit Citadelle und ca. 1000 Einw.; lange Schauplatz von
K&#228;mpfen mit den T&#252;rken, kam durch den Berliner Frieden
1878 an Montenegro.
&#8211;
Armee, ward schon 1862 Kapit&#228;n und k&#228;mpfte mit
Auszeichnung in Montenegro, wurde darauf als Bataillonskommandeur
in die Kaisergarde versetzt und 1867 nach Kreta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommt Montenegro noch einmal zur Ruhe? Geschichtliche Aspekte beleuchtet..<br />
Spuz (spr. spuhsch), St&#228;dtchen in Montenegro, an der<br />
Zeta, mit Citadelle und ca. 1000 Einw.; lange Schauplatz von<br />
K&#228;mpfen mit den T&#252;rken, kam durch den Berliner Frieden<br />
1878 an Montenegro.</p>
<p>&#8211;<br />
Armee, ward schon 1862 Kapit&#228;n und k&#228;mpfte mit<br />
Auszeichnung in Montenegro, wurde darauf als Bataillonskommandeur<br />
in die Kaisergarde versetzt und 1867 nach Kreta gesandt, wo er<br />
&#8211;<br />
Oberkommandanten von Bosnien und der Herzegowina ernannt,<br />
verproviantierte Nikschitz und r&#252;ckte in Montenegro ein, wurde<br />
aber im Juli, als die Russen in Rumelien eindrangen,<br />
&#8211;<br />
Helgoland 15, Italien 20, Luxemburg 6, Malta 40, Marokko 40,<br />
Montenegro 20, Niederlande 10, Norwegen 20, &#214;sterreich-Ungarn<br />
10, Portugal 25, Rum&#228;nien 20, Ru&#223;land (europ&#228;isches<br />
&#8211;</p>
<p>Montenegro (1885) &#8230;.</p>
<p>&#8211;<br />
Gro&#223;britannien nebst Gibraltar und Malta, Italien, Japan,<br />
Luxemburg, Montenegro, Natal, Niederlande (zugleich f&#252;r<br />
Niederl&#228;ndisch-Indien), Norwegen, &#214;sterreich-Ungarn,<br />
&#8211;<br />
Tschernagora (besser Crnagora), slaw. Name f&#252;r<br />
Montenegro; Tschernagorzen, die Montenegriner.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Schkodra (Skutari) nach Abzug des 1880 an Montenegro<br />
abgetretenen Gebiets . ca. 203000<br />
&#8211;<br />
Zur&#252;ckziehung der eben damals siegreich in das<br />
aufst&#228;ndische Montenegro eingedrungenen t&#252;rkischen<br />
Truppen aus diesem &#246;sterreichischen Grenzland und die<br />
&#8211;<br />
befestigte Lager hielt sie Serbien in Schach und schnitt die<br />
Insurgenten von Montenegro ab, worauf sofort der Aufstand auf<br />
einige rauhe Gebirgsgegenden beschr&#228;nkt wurde. Nun aber trat<br />
&#8211;<br />
Entlassung Mahmuds, Entfernung Ignatiews und Krieg gegen<br />
Montenegro. Keine Hand r&#252;hrte sich f&#252;r Abd ul Asis.<br />
Umsonst suchte derselbe durch Berufung eines popul&#228;ren Mannes<br />
&#8211;<br />
ihre eignen Unterthanen in Dulcigno mit Gewaltkur Unterwerfung<br />
unter ihre Abtretung an Montenegro zu zwingen. Ihr Versuch, 1879<br />
bei der Absetzung des Chedive von &#196;gypten ihre Hoheitsrechte<br />
Der Gewissenhaftigkeit wegen war f&#252;r die Studienreise durch Dalmatien<br />
und Montenegro usw. die kroatische Sprache erlernt worden. Mit der zur<br />
Verst&#228;ndigungsm&#246;glichkeit ausreichenden Kenntnis dieses auf heimatlichem<br />
&#8211;<br />
es unter italienischem Einflu&#223; nicht. Wesentlich besser ging es droben<br />
in Montenegro, wo die serbokroatische Sprache vom Kaufmannsitalienisch<br />
nicht &#8220;infiziert&#8221; worden ist.<br />
schwierigsten zu Hilfe riefen. Sie befragten ihn durch eine Deputation.<br />
Der F&#252;rstbischof[9] von Montenegro, denn er war jener Mann, gab den<br />
Bokelen den Ratschlag, sie sollten eine provisorische Verwaltung des<br />
&#8211;<br />
Richter, den Peter Petrovic, den ruhmvollen Erzbischof und Metropoliten<br />
von Montenegro,» w&#228;hlte.[10]</p>
<p>&#8211;<br />
sich nach zwei Seiten um Hilfe um. Die erste Hilfe war nat&#252;rlich in<br />
Montenegro zu suchen. Eine andere Hilfe hofften sie von den Russen zu<br />
bekommen. Nicht aber von den Russen in Russland, sondern von der<br />
&#8211;<br />
In Cetinje weilte damals der russische Agent _Sankorski_, auf dessen<br />
Mission in Montenegro wir noch einmal zu sprechen kommen werden. Zum<br />
Vladika und zu dem russischen Agenten sandten die Bokelen eine<br />
&#8211;<br />
&#252;bernahm die Staatsverwaltung nach dem Tode seines Vetters, des Vladika<br />
Javva 1782. Es war damals eine ungemein schwierige Zeit f&#252;r Montenegro.<br />
Die Gefahr drohte von dem _Ikadarsee_ her, von dem Vezir von Ikadar<br />
&#8211;<br />
gerieten, sandten beide H&#246;fe, Petersburg und Wien, ihre Boten nach<br />
Montenegro, um den Vladika f&#252;r den Krieg gegen den gemeinsamen Feind zu<br />
gewinnen. Joseph II. schrieb an den Vladika, dass er die Absicht habe,<br />
&#8211;<br />
zu folgen. Er tat alles m&#246;gliche, um dem &#246;sterreichischen General<br />
_Vukasovic_ bei seinen Operationen gegen die T&#252;rken von Montenegro aus<br />
beizustehen. Mit seinen Truppen und mit allen Mitteln, die ihm zur<br />
&#8211;<br />
Nachteile musste er erleiden. Er zog sich n&#228;mlich den Groll der T&#252;rken<br />
zu, die nun nach Rache gegen Montenegro trachteten, da es von Russen und<br />
Oesterreichern nach dem abgeschlossenen Frieden verlassen ward. Nach<br />
&#8211;</p>
<p>Seitdem liessen die T&#252;rken Montenegro in Ruhe. _Selim III._ erkannte<br />
selbst die Unabh&#228;ngigkeit Montenegros an und bezeugte in seinem<br />
&#8211;<br />
auf sich zu ziehen. Die russische Diplomatie, die nach dem Frieden zu<br />
Jasch Montenegro vollst&#228;ndig sich selbst &#252;berlassen hatte&#8212;trotz der<br />
oben erw&#228;hnten Versicherung Ekatarinas&#8212;brachte jetzt alle Huldigungen<br />
&#8211;<br />
dem katholischen Abbat _Dolci_ (der ein dalmatinischer Serbe war),<br />
danach trachte, Montenegro an die Franzosen um 25,000 Dukaten<br />
auszuliefern. Alexander sandte sofort seinen Agenten nach Cetinje mit<br />
&#8211;<br />
Uns bezeugt hat, dass die herrschs&#252;chtigen Fremden&#8211;die leider mitten in<br />
Montenegro die Unterst&#252;tzung von manchen Leuten finden, die sich mit<br />
ruchlosen Absichten tragen&#8211;das montenegrinische Volk und seine<br />
Unabh&#228;ngigkeit mit Vernichtung bedrohen &#8230; Durch den Wunsch bewogen,<br />
diese Gefahr abzuwenden, haben wir nach Montenegro unsern Kommiss&#228;r, den<br />
General-Lieutnant Graf _Svelic_ mit dem Auftrag gesandt, die<br />
&#8211;<br />
Gnade und den Grossmut der russischen Zaren und des Synods selbst<br />
vergessen, die vom Synod an Montenegro geschenkten Kirchenger&#228;te und<br />
-gew&#228;nder ver&#228;ussert, Kl&#246;ster und Kirchen, Gottesdienst und<br />
&#8211;<br />
russischen Grenzen lebt. Darum hat er auch kein Recht &#252;ber uns. Denn<br />
wir, das Volk in Montenegro und den Bergen, sind nicht Untertanen des<br />
russischen Reiches, sondern wir stehen bloss in seinem moralischen<br />
&#8211;<br />
Macht Montenegros. Im Jahre 1803 entsandte Bonaparte einen Offizier,<br />
_Félix de Laprade_, nach Montenegro, um mit dem Vladika ein B&#252;ndnis zu<br />
Werke zu bringen. Zu derselben Zeit waren die franz&#246;sischen Agenten,<br />
&#8211;<br />
bekannt. Diesen Wunsch legte er darum seinen Verhandlungen zugrunde. Er<br />
versprach, die Bocca Montenegro zu &#252;berlassen, und &#252;bertrug dem Vladika<br />
alle Ehren. Bonaparte beabsichtigte, mit Oesterreich und mit der T&#252;rkei<br />
&#8211;<br />
Bonaparte die Sache in die L&#228;nge zog, ist nicht sicher. Es war ein<br />
Moment der Spannung zwischen Montenegro und Russland. Er hatte die beste<br />
Gelegenheit, diesen Moment auszun&#252;tzen. Das hatte er angefangen, aber<br />
&#8211;<br />
sein Land vor den T&#252;rken gesichert hatte, richtete er sein Augenmerk<br />
ausschliesslich auf die Bocca. Die Bocca zu befreien und mit Montenegro<br />
zu vereinigen, war sein einziges Streben. Nur angesichts dieses Ideals<br />
&#8211;<br />
kostete es viel Geschick und M&#252;he, den Ausbruch eines Krieges mit<br />
Montenegro zu verhindern oder zu verschieben.</p>
<p>So war am Anfang des Jahres 1805 f&#252;r Russland immer noch die M&#246;glichkeit<br />
gegeben, seine Beziehungen zu Montenegro wieder herzustellen. Alexander<br />
liess auch diesen Augenblick nicht unbenutzt. Bald nach der<br />
&#8211;<br />
er&#246;ffnete den Plan, Napoleon zu bekriegen und «Europa zu befreien». Er<br />
sandte Sankovski nach Cetinje, um Montenegro f&#252;r die eventuelle Aktion<br />
f&#252;r sich zu gewinnen.[26] Sankovskis besondere Mission bestand<br />
&#8211;<br />
Sankovski brachte 3000 Dukaten mit sich, eine Summe, welche seit 1802 an<br />
Montenegro nicht bezahlt worden war.[27] In einem Schreiben, das<br />
Alexander an das Volk in Montenegro richtete, hiess es: «Immer bereit,<br />
euch Unsere Gunst zu bezeugen, haben Wir eurem Wunsche in bezug auf den<br />
&#8211;<br />
cet homme &#8230;»[74] Und der Generalmajor aus Warschau gab an Marmont<br />
folgende Instruktion in bezug auf Montenegro: «Vous ne devez pas,<br />
général, attaquer les Monténégrins, mais, au contraire, tâcher d&#8217;avoir<br />
&#8211;<br />
être faite avec toute la dexterité convenable.»[75] Fragt jemand: «Was<br />
lag Napoleon an guten Beziehungen zu Montenegro und seinem Bischofe, da<br />
er nun einmal die Bocca in seiner Macht hatte?», so m&#252;ssen wir nochmals<br />
&#8211;<br />
Cetinje.[78] Mit grossem Unwillen sah er, wie die Beziehungen zwischen<br />
Oesterreich und Montenegro von Tag zu Tag immer freundlicher wurden.</p>
<p>In seinem Uebermut verlangte er schliesslich von Napoleon 7-8000 Mann<br />
und 8 Tage Zeit, um Montenegro zu erobern.(!)[79] Das wurde ihm<br />
nat&#252;rlich nicht gew&#228;hrt. Unterdessen bekam Marmont Anlass, sich &#252;ber den<br />
Vladika noch mehr zu beklagen, im dem Augenblick n&#228;mlich, wo er von dem<br />
zwischen Montenegro und seinem ehemaligen Todfeinde, dem Vezier von<br />
_Scutari_, abgemachten Frieden h&#246;rte. Dieser verbot den franz&#246;sischen<br />
&#8211;<br />
Diese waren der Priester _Lazar Radonic_ aus dem Geschlecht _Njegusch_<br />
und sein achzehnj&#228;hriger Sohn. Infolgedessen war ganz Montenegro emp&#246;rt,<br />
insbesondere das genannte Geschlecht. Es gab nun in dem K&#252;stenlandstrich<br />
&#8211;<br />
Waffen zur&#252;ckliessen. Dieser Vertrag vermochte gleichwohl das<br />
feindschaftliche Verh&#228;ltnis zwischen Frankreich und Montenegro nicht zu<br />
&#228;ndern. Von Anfang an waren die Franzosen den Bokelen und<br />
&#8211;<br />
ausarbeiten.[82] Andere Ereignisse lenkten aber seine Aufmerksamkeit von<br />
Montenegro ab, und so gab er seine Absichten wieder auf.</p>
<p>&#8211;<br />
n&#228;mlich hielten die Bokelen eine Volksversammlung ab, in der sie<br />
beschlossen, sich mit Montenegro zu vereinigen, die Oberhoheit des<br />
montenegrinischen Bischofs anzuerkennen und in ihrem eigenen Lande eine<br />
&#8211;<br />
_Cyprien Robert: Les Slaves de la Turquie_, 2 vol., Paris 1844. Im<br />
ersten Band Montenegro und die Bocca.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>_Karadschic V.: Montenegro und die Montenegriner_, Stuttgart 1837.</p>
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		<title>Singapur</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 14:18:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Singapur hatte 1887 536,000 Einw., besteht aus den unter sich durch
Vasallenstaaten getrennten Inseln und Landschaften: Singapur
(Insel), Wellesley mit Pinang (Insel) und Malakka. Sitz des
Gouverneurs ist Singapur. 1886 betrugen die Einfuhr 20,151,763, die
Ausfuhr 17,459,312 Pfd. Sterl., der Schiffsverkehr 7,491,099 Ton.,
&#8211;
und ist von allen vegetabilischen Talgarten die wichtigste. Es
kommt seit 1854 aus Japan und Singapur, zum Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Singapur hatte 1887 536,000 Einw., besteht aus den unter sich durch</p>
<p>Vasallenstaaten getrennten Inseln und Landschaften: Singapur</p>
<p>(Insel), Wellesley mit Pinang (Insel) und Malakka. Sitz des</p>
<p>Gouverneurs ist Singapur. 1886 betrugen die Einfuhr 20,151,763, die</p>
<p>Ausfuhr 17,459,312 Pfd. Sterl., der Schiffsverkehr 7,491,099 Ton.,</p>
<p>&#8211;<br />
und ist von allen vegetabilischen Talgarten die wichtigste. Es</p>
<p>kommt seit 1854 aus Japan und Singapur, zum Teil &#252;ber China,</p>
<p>in gro&#223;en Mengen nach Europa und Amerika und wird zur</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tamping, in Singapur Sack von 12 engl. Pfund.</p>
<p>&#8211;<br />
70,602, resp. 6800 Pfd. Sterl.) und Station f&#252;r die von</p>
<p>Singapur nach Brisbane laufenden Postdampfer.</p>
<p>&#8211;<br />
Wachtfeuern umgebene Lager ein, um Menschen zu rauben. Auf</p>
<p>Singapur, wohin der T. nur durch die Meerenge schwimmend gelangen</p>
<p>kann, werden j&#228;hrlich an 400 Chinesen von Tigern zerrissen,</p>
<p>&#8211;<br />
Ostindien, der Einrichtung von subventionierten Schiffahrtslinien</p>
<p>nach Bombay, Kalkutta, Singapur und Hongkong der Aufschwung im</p>
<p>Handels- und Schiffahrtsverkehr von T. in den letzten Jahrzehnten</p>
<p>ein sogenannter Chinafahrer, immer mit Reisfracht zwischen Schanghai</p>
<p>und Singapur, und mochte wohl schon sechzig sein, als er hier ankam.</p>
<p>Ich weiss nicht, ob er hier geboren war oder ob er andere Beziehungen</p>
<p>ein sogenannter Chinafahrer, immer mit Reisfracht zwischen Schanghai</p>
<p>und Singapur, und mochte wohl schon sechzig sein, als er hier ankam.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob er hier geboren war oder ob er andere Beziehungen</p>
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		<title>Ungarn</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 17:41:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Taiwan]]></category>
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		<title>Kroatien</title>
		<link>http://www.k-acker.de/kroatien-116.html</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 21:19:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
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		<description><![CDATA[Kroatien wurde durch Ostru&#223;land (1856), so beschrieb er in &#8220;A tarantasse journey
through Eastern Russia&#8221; (1857) und eine andre durch Kroatien und
Ungarn in Galtons &#8220;Vacation tourist in 1860&#8243;. Seit 1870 wandte er
&#8211;
&#246;stlich an Ungarn, westlich an Salzburg und K&#228;rnten,
s&#252;dlich an Krain und Kroatien und umfa&#223;t 22,355 qkm
(405,99 QM.). Die Bodenbeschaffenheit veranla&#223;t eine
&#8211;
angefertigt werden. Orientalische T. liefern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kroatien wurde durch Ostru&#223;land (1856), so beschrieb er in &#8220;A tarantasse journey</p>
<p>through Eastern Russia&#8221; (1857) und eine andre durch Kroatien und</p>
<p>Ungarn in Galtons &#8220;Vacation tourist in 1860&#8243;. Seit 1870 wandte er</p>
<p>&#8211;<br />
&#246;stlich an Ungarn, westlich an Salzburg und K&#228;rnten,</p>
<p>s&#252;dlich an Krain und Kroatien und umfa&#223;t 22,355 qkm</p>
<p>(405,99 QM.). Die Bodenbeschaffenheit veranla&#223;t eine</p>
<p>&#8211;<br />
angefertigt werden. Orientalische T. liefern Indien, Persien, die</p>
<p>T&#252;rkei, aber auch der Kaukasus, Siebenb&#252;rgen, Kroatien,</p>
<p>Slawonien und Rum&#228;nien. Sie zeichnen sich durch vortreffliche</p>
<p>&#8211;<br />
&#246;stl. L. v. Gr., besteht aus dem eigentlichen U., dem</p>
<p>ehemaligen Siebenb&#252;rgen, Fiume samt Gebiet, Kroatien,</p>
<p>Slawonien und der fr&#252;hern Milit&#228;rgrenze und grenzt im N.</p>
<p>&#8211;<br />
280,387 qkm (5092 QM.), auf Fiume samt Gebiet 20 qkm (0,36 QM.) und</p>
<p>auf Kroatien und Slawonien 42,533 qkm (772 QM.) entfallen. Das</p>
<p>eigentliche U. wurde fr&#252;her in administrativer Beziehung in</p>
<p>Donauufer (25,7 Proz.), im Thei&#223;-Maroswinkel (15,6 Proz.) und</p>
<p>in Kroatien-Slawonien (3,9 Proz.) vertreten. Von den &#252;brigen</p>
<p>Nationalit&#228;ten sind die Slawen am zahlreichsten. Von den</p>
<p>Serbokroaten (2,352,339 Einw.) wohnen die Serben zur H&#228;lfte im</p>
<p>SO. von U., zur H&#228;lfte in Kroatien-Slawonien und der</p>
<p>ehemaligen Milit&#228;rgrenze, die Kroaten aber meist in Kroatien;</p>
<p>die Slowaken (1,864,529 Einw.) bilden eine kompakte</p>
<p>&#8211;<br />
jener in &#214;sterreich nicht nach. In U. (samt Siebenb&#252;rgen)</p>
<p>ohne Kroatien-Slawonien gab es im J. 1887 unter 13,749,603 Einw.</p>
<p>2,377,558 schulpflichtige Kinder (17,29 Proz.), von diesen</p>
<p>&#8211;<br />
H&#246;rern (eine dritte Universit&#228;t soll demn&#228;chst</p>
<p>errichtet werden). Au&#223;erdem hat auch Kroatien-Slawonien eine</p>
<p>Universit&#228;t in Agram. In Budapest befindet sich auch das</p>
<p>&#8211;<br />
gestochen. Berg&#246;l gibt es in der Marmaros, im Komitat Bihar,</p>
<p>in Siebenb&#252;rgen, Kroatien etc., jedoch nur in geringer Menge.</p>
<p>Bernstein findet sich auf der Magura in der Zips. Die Produktion</p>
<p>&#8211;<br />
Schwefelquellen in Hárkány (Komitat Baranya),</p>
<p>Tapolcza (Zala), T&#246;plitz (Kroatien), Warasdin, die Thermen in</p>
<p>Krapina (Kroatien) und die Jodquellen in Lippik (Slawonien). Die</p>
<p>Industrie Ungarns deckt bei allem &#220;berflu&#223; an Rohstoffen</p>
<p>&#8211;<br />
bereits erw&#228;hnten vier Kreisen und den Nebenl&#228;ndern</p>
<p>Kroatien und Slawonien. 1849 wurden beide letztere nebst dem</p>
<p>kroatischen Litorale und Fiume</p>
<p>&#8211;<br />
wiederhergestellt, sondern demselben auch Siebenb&#252;rgen und die</p>
<p>Serbisch-Banater Milit&#228;rgrenze einverleibt. Kroatien-Slawonien</p>
<p>behielt f&#252;r die innere Verwaltung feine Autonomie mit eigner</p>
<p>&#8211;<br />
Lebenszeit ernannte Mitglieder. Das Abgeordnetenhaus z&#228;hlt 458</p>
<p>Abgeordnete, wovon einer auf Fiume und 40 auf Kroatien-Slawonien</p>
<p>entfallen. Die Munizipien (Komitate und k&#246;nigliche</p>
<p>&#8211;<br />
bekommen Di&#228;ten und Quartiergeld, die Mitglieder der</p>
<p>Magnatentafel erhalten keine Di&#228;ten. F&#252;r Kroatien</p>
<p>Slawonien (s. d., S. 240) besteht ein besonderer Landtag. Die</p>
<p>&#8211;<br />
Honvédminister, Minister f&#252;r Kultus und Unterricht,</p>
<p>f&#252;r Kroatien und Slawonien und Minister bei Sr. Majest&#228;t</p>
<p>dem K&#246;nig.</p>
<p>&#8211;<br />
Kaiserreich den Lehnseid leisten mu&#223;te; derselbe unterwarf</p>
<p>Kroatien und Dalmatien wieder und eroberte Bulgarien und Galizien,</p>
<p>das fortan der Zankapfel zwischen U., Polen und Ru&#223;land</p>
<p>&#8211;<br />
Magnatentafel der Pr&#228;laten und des hohen. Adels)vereinigten;</p>
<p>er erwarb Kroatien und Dalmatien wieder und brachte auch Bosnien</p>
<p>unter ungarische Oberhoheit. Siegmund, seit 1410 auch Kaiser, starb</p>
<p>&#8211;<br />
blo&#223;en Kronland des neuen &#246;sterreichischen Gesamtstaats</p>
<p>umgewandelt, die Nebenl&#228;nder Siebenb&#252;rgen, Kroatien und</p>
<p>Slawonien und das Temeser Banat von der ungarischen Krone getrennt</p>
<p>&#8211;<br />
Julius Andrássy angezeigt. Siebenb&#252;rgen und das Banat</p>
<p>wurden sofort mit U. wieder verschmolzen, mit Kroatien ward ein</p>
<p>Ausgleich vorbehalten, der am 20. Sept. 1868 zu stande kam. U. ward</p>
<p>&#8211;<br />
ganzen gibt es ihrer jetzt gegen 5 Mill., welche vorz&#252;glich in</p>
<p>Italien, Polen, Siebenb&#252;rgen, Ungarn, Kroatien, Dalmatien und</p>
<p>in der T&#252;rkei leben. S. Union.</p>
<p>&#8211;<br />
nord&#246;stlich, bildet im untern Lauf die Grenze gegen</p>
<p>&#214;sterreichisch-Kroatien, nimmt bei Nowi die Sanna auf und</p>
<p>f&#228;llt bei Jasenovatz rechts in die Save; die U. ist 260 km</p>
<p>Die Darlegung der Zettelungen, die Bismarck mit Italien f&#252;hrte, um durch</p>
<p>Anstiftung revolution&#228;rer Erhebungen in Ungarn und Kroatien Oesterreich</p>
<p>zu schw&#228;chen und die Heeresteile aus den erw&#228;hnten L&#228;ndern zum Abfall</p>
<p>Boden verspotteten, aber gar nicht &#252;bel klingenden Idioms ausger&#252;stet,</p>
<p>kam es zun&#228;chst zu einer Automobilreise durch Kroatien bis zum</p>
<p>s&#252;dlichsten Zipfel dieses in manchen Bezirken m&#228;rchensch&#246;nen Landes, der</p>
<p>&#8211;<br />
Mittlerweile hat der Federfuchser die Grenze des Greisenalters</p>
<p>&#252;berschritten. Und Kroatien geh&#246;rt jetzt nicht mehr zu Ungarn, sondern</p>
<p>zur Drzava S H S, d. h. zum Staate Srbska (serbisch) Hrvatska</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Aus Kroatien haben Briefe den Weg in meine Arbeitsstube gefunden, allen</p>
<p>Hindernden zum Trotz. Den Bitten lieber Freunde, wenigstens einen Teil</p>
<p>&#8211;<br />
Pegan dankte und leerte das Glas auf einen Schluck. Und mit seiner</p>
<p>fetten Stimme beteuerte er. &#8220;Pobratim! Bleibt ewig wahr in Kroatien:</p>
<p>&#8216;Der beste Witz ist der&#8211;Slibowitz.&#8217; Auf Dein Wohl, Herr Hauptmann!&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
jener aufr&#252;hrerischen Bosniaken, die vor Beginn der Okkupation Bosniens</p>
<p>nach Kroatien verbracht worden waren. Die aus ihrer Heimat abgeschobenen</p>
<p>Bosniaken hatten ihre Ziegen mitgenommen, die in diese Eichenjungw&#228;lder</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Anfang der siebziger Jahre war in Kroatien unter dem Namen &#8220;Kroatische</p>
<p>Glanzkohlen&#8221; eine Kohlengewerkschaft gegr&#252;ndet worden in der Absicht,</p>
<p>&#8211;<br />
beschlo&#223; er, den&#8211;Glanzkohlenmenschen auf den&#8211;Glanz herzurichten, Rache</p>
<p>zu nehmen, auf da&#223; ganz Kroatien sich vor Lachen kr&#252;mmen werde.</p>
<p>&#8211;<br />
des belgischen K&#246;nigs und &#8220;Besitzers&#8221; der kroatischen Glanzkohlengruben</p>
<p>sich auch auf die Ingenieure des Bahnbaues, so Kroatien mit&#8211;Belgien</p>
<p>verbinden werde, ergie&#223;en m&#246;gen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#8220;Man l&#228;&#223;t fremde Titel nicht gern herein! Belgisches nach Kroatien schon</p>
<p>gar nicht gern!&#8221;</p>
<p>&#8211;</p>
<p>   Teilen Sie Uns mit, ob Sie diesen Titel in Kroatien annehmen und</p>
<p>   f&#252;hren d&#252;rfen, damit Wir Ihnen das gro&#223;e Diplom non plus ultra senden</p>
<p>&#8211;<br />
ab, so da&#223; eine Anzahl anderer Leute Anla&#223; zur Heiterkeit hatten. Von</p>
<p>Mund zu Mund durch Kroatien lief die Kunde. Der Ulk griff &#252;ber auf</p>
<p>Ungarn und &#214;sterreich; sehr zur Freude der Kohlenbergbaugesellschaft,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Bodlak war in Kroatien unm&#246;glich geworden.</p>
<p>&#8211;<br />
Waldsch&#228;tzungskommiss&#228;r! Arbeiten Sie ein Jahr auf Forstinspektion in</p>
<p>Kroatien, dann kommen Sie wieder nach Osekovo und bringen Sie Ihre</p>
<p>s&#228;mtlichen S&#252;nden gegen die &#220;berzeugung mit! Na zdravje! (Zur</p>
<p>&#8211;<br />
sein Haus auf Meilen in der Runde die einzig m&#246;gliche Unterkunft sei.</p>
<p>&#8220;Der _gr&#246;&#223;te Gauner_ von Kroatien, aber ein _anst&#228;ndiger Mensch_!&#8221; Die</p>
<p>F&#246;rster sowie die Waldh&#252;ter stimmten bei.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#8220;Zum Kuckuck! Es gibt doch Gerichte auch in Kroatien!&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Der Seelenkampf war entschieden, als G&#252;nter seinen Dienstwohnsitz</p>
<p>erreichte. Entschieden mit dem Satze. &#8220;Ich bin Forstmann in Kroatien und</p>
<p>nicht&#8211;Kaminfeger! Denn nur der &#8216;Schwarze&#8217; kratzt, was ihn nicht bei&#223;t!&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Mit solchen R&#252;bchen ged&#228;mpft, mit Essig ges&#228;uert und ged&#252;nstet, gilt in</p>
<p>Kroatien auch heute noch der &#8220;&#252;briggebliebene Buran&#8221; als Morgenspeise,</p>
<p>die nach feuchtfr&#246;hlicher schwerer Nachtsitzung den &#8220;Kater&#8221; und alles</p>
<p>&#8211;<br />
[10] Jesam = ich bin, vunbacitelj = Hinauswerfer!&#8211;Haupts&#228;chlich im</p>
<p>Zagorje (Westprovinz von Kroatien) besteht der Brauch, da&#223; drei Personen</p>
<p>als Stolaren fungieren, besonders bei Gastm&#228;hlern zur Brautschau: der</p>
<p>&#8211;<br />
In folge des Sch&#246;nbrunner Friedens vom 14. Oktober 1809 war der</p>
<p>westliche Teil von Kroatien (&#8220;Illyrisch-Kroatien&#8221;) franz&#246;sisch geworden.</p>
<p>Vier Jahre hindurch mu&#223;ten die an ganz andere Verh&#228;ltnisse gew&#246;hnten</p>
<p>&#8211;</p>
<p>So wu&#223;te man in &#8220;Illyrisch-Kroatien&#8221; kein Wort von der V&#246;lkerschlacht</p>
<p>bei Leipzig, nichts von sonstigen Ereignissen.</p>
<p>Eines Tages fr&#252;h morgens war in Franz&#246;sisch-Kroatien _kein franz&#246;sischer</p>
<p>Soldat mehr zu sehen_: alles in n&#228;chtlicher Stille pl&#246;tzlich abgezogen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Die Schilderungen der Stimmung in Kroatien wegen dieser Ereignisse gehen</p>
<p>weit auseinander, je nachdem der Autor &#214;sterreicher, Franzose, Ungar</p>
<p>oder Kroat gewesen. Sehr plastisch wei&#223; Dr. von Tkalac (Weber) in seinen</p>
<p>&#8220;Jugenderinnerungen aus Kroatien&#8221; zu erz&#228;hlen; aber ganz zuverl&#228;ssig ist</p>
<p>dieser vornehme Kroate nicht wegen seiner leidenschaftlichen Parteinahme</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#214;sterreich regierte &#8220;v&#228;terlich&#8221; absolutistisch auch in Kroatien, wo man</p>
<p>an die ungarische Gesetzgebung und Verwaltung schlecht und recht gewohnt</p>
<p>&#8211;<br />
Bauer &#8220;teuer zu stehen kam&#8221;. Den aus slovenischen Landesteilen nach</p>
<p>Kroatien berufenen &#246;sterreichischen Beamten wird es nicht m&#246;glich</p>
<p>gewesen sein, den erw&#228;hnten Ausspruch eines Kroaten schlankweg zu</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;k.k. Joche&#8221; mit gro&#223;en Hoffnungen entgegengesehen wurde. Von der Komik</p>
<p>der Kongre&#223;vergn&#252;gungen drang manche Nachricht auch nach Kroatien. Was</p>
<p>aber in der Kaiserstadt komisch wirkte, machte die Kroaten, wenigstens</p>
<p>&#8211;<br />
Tropfenweise kamen die Schilderungen vom Prunk der endlosen Feste aus</p>
<p>Wien nach Kroatien. Vom Ausspruch des ritterlichen geistvollen F&#252;rsten</p>
<p>de Ligne: &#8220;_Le congrès danse, mais il ne marche pas_&#8221; (der Kongre&#223;</p>
<p>&#8211;<br />
Bedenken. Der _Weibertausch_ wurde _richtig ausgef&#252;hrt_! Und es gab</p>
<p>_keinen_ &#246;ffentlichen Skandal in Kroatien wegen dieser&#8211;afrikanischen</p>
<p>&#8220;Erlustierung&#8221;.</p>
<p>&#8211;<br />
Wegen dieses &#8220;witzigen Frauenspieles&#8221;, das noch immer in der Erinnerung</p>
<p>lebt und auch mir im Jahre 1912 in Kroatien erz&#228;hlt wurde, hat Dr. von</p>
<p>Tkalac um 1840 einen seiner Verwandten interpelliert, der an diesem</p>
<p>&#8211;<br />
Der Rat eines Schiffskapit&#228;ns, geb&#252;rtigen Bocchesen, lautete dahin.</p>
<p>&#8220;Reisen Sie nach Kroatien, um die Sprache rein und unverf&#228;lscht zu h&#246;ren</p>
<p>und auszutilgen, was Sie vom dalmatinischen Kroatisch Unsch&#246;nes zur</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Das in seinen gebirgigen Teilen m&#228;rchensch&#246;ne Land Kroatien hat neben</p>
<p>anderen Vorz&#252;gen die sch&#246;ne Eigenschaft, da&#223; man&#8211;gen&#252;gend Zeit</p>
<p>&#8211;<br />
der betreffenden Sprache nach M&#246;glichkeit zu bedienen. Besonders in</p>
<p>Kroatien ist das &#8220;bocchesisch-marinierte&#8221; N&#246;rgeln (&#252;brigens mehr</p>
<p>scherzhaft als bissig gemeint) nicht &#252;blich; Belehrung wird auf</p>
<p>&#8211;<br />
Gast Schlimmes zu&#8211;ahnen. Am Ton war bei einer Gespr&#228;chswendung die</p>
<p>Ironie herauszuh&#246;ren; doch nicht f&#252;r Kroatien und sonstige K&#246;nigreiche</p>
<p>als Belohnung ergab sich die M&#246;glichkeit, rasch den Sinn zu erfassen,</p>
<p>&#8211;<br />
In dieser peinlichen Lage flogen zu allem Ungl&#252;ck die Gedanken aus</p>
<p>Kroatien nach Tirol; der Satz unseres alten Ludwig Steub im Fremdenbuch</p>
<p>der altber&#252;hmten Weinstube des Gasthauses &#8220;Klause&#8221; bei Kufstein trat in</p>
<p>&#8211;<br />
Franz&#246;sling, der sein Geld nach Bojarenart viel lieber in Paris als in</p>
<p>Agram oder Wien &#8220;verjuxte&#8221;. Er blieb in Kroatien, als die Franzosen sein</p>
<p>Vaterland besetzten, machte aus seiner Vorliebe f&#252;r Gallien nun erst</p>
<p>&#8211;<br />
in sein Haus zu bekommen. Das gelang aber nicht, obwohl Zdencajs Freunde</p>
<p>in Paris alles versuchten, Domestiken f&#252;r Kroatien anzuwerben; nur einen</p>
<p>Sprachlehrer konnten sie senden, der dann die kroatische Dienerschaft</p>
<p>&#8211;<br />
und gelacht. Ob dies auch in der Zukunft der Fall sein wird, d&#252;rfte von</p>
<p>der T&#228;tigkeit der franz&#246;sischen&#8211;Kontrollkommission in Kroatien</p>
<p>abh&#228;ngen&#8230;.</p>
<p>&#8211;<br />
neugekauftes Automobil zu einer Fahrt nach &#8220;Halbasien&#8221;, hinunter zu den</p>
<p>Wasserwundern von Plitvice im s&#252;dlichsten Zipfel von Kroatien zu</p>
<p>erproben.</p>
<p>&#8211;<br />
Aufschrift auf Eisentafeln, die auf dicken, rotwei&#223;blau angestrichenen</p>
<p>Holzpf&#228;hlen thronten: &#8220;Hrvatska i Slavonia&#8221;. (Kroatien und Slavonien).</p>
<p>Damals ein K&#246;nigreich, das zu Ungarn geh&#246;rte, deshalb das ungarische</p>
<p>&#8211;<br />
Deutschen, der keinen Franzmann leiden kann, doch seine Weine gerne</p>
<p>trinkt, h&#228;tte man damals mit gewissen Ver&#228;nderungen auf Kroatien</p>
<p>anwenden k&#246;nnen. Viel Zuneigung f&#252;r ungarische Freiheit in Gesetzgebung</p>
<p>&#8211;<br />
&#196;rgernis wegen der Form der &#8220;Konzession&#8221;; denn die Bestrebungen, die</p>
<p>auf Magyarisierung hinausliefen, kannte man in Kroatien so gut wie in</p>
<p>Budapest; man wu&#223;te auch, da&#223; Kaiser Franz Joseph den Kroaten ihre</p>
<p>&#8211;<br />
&#220;bersetzung: M.A.V. = &#8220;miserabelste aller Verwaltungen&#8221;) &#8220;_magyarisch_&#8221;</p>
<p>auch in Kroatien und Slavonien sein _m&#252;sse_, war es aus mit der</p>
<p>&#8220;Zuneigung&#8221; der S&#252;dslaven f&#252;r&#8211;ungarische Freiheit usw. Damals &#8220;liebten&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
beigetragen. Nicht mit Unrecht sagt der Kroate Dr. von Tkalac im Vorwort</p>
<p>zu seinen &#8220;Erinnerungen&#8221;: &#8220;Kroatien und die Kroaten spielen in der</p>
<p>deutschen Litteratur keine erfreuliche Rolle. Da&#223; die Kroaten bei dem</p>
<p>&#8211;<br />
vergessen wird. Und wenn nun gar in geographischen und geschichtlichen</p>
<p>Werken Kroatien als ein Land dargestellt wird, das von verschiedenen</p>
<p>halbwilden V&#246;lkerschaften, namentlich von Panduren, Hajduken,</p>
<p>&#8211;<br />
Teltowern, Sch&#246;nebergern, Lichterfeldern usw., bewohnt wird. Ich will</p>
<p>nun freilich nicht behaupten, da&#223; Kroatien das irdische Paradies und die</p>
<p>Kroaten das auserw&#228;hlte Volk Gottes seien, aber wenn man sich f&#252;r die</p>
<p>&#8211;<br />
wilde und stupide Bev&#246;lkerungen interessiert, w&#252;rde wohl auch das nicht</p>
<p>so fern liegende Kroatien und sein Volk verdienen, da&#223; man sich in</p>
<p>Deutschland &#252;ber beide besser unterrichtete.&#8221; Bitter klagte Dr. von</p>
<p>&#8211;<br />
Landstra&#223;e begegnet und angegriffen worden zu sein? Nicht um das ganze</p>
<p>K&#246;nigreich Kroatien! Auch dann nicht, wenn die k&#252;hle regenfeuchte Nacht</p>
<p>&#8220;fern von Europa&#8221; im Freien obdachlos verbracht werden m&#252;&#223;te!</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Im Kroatien der drei&#223;iger Jahre stand die ungarische Feudalverfassung in</p>
<p>Geltung; der Schwerpunkt des gesamten Verwaltungssystems lag in der</p>
<p>&#8211;<br />
&#252;berall in diesen Organen vereinigt (so z.B. in Tirol, in Bayern usw.).</p>
<p>Diese Organe wurden in Kroatien&#8211;gew&#228;hlt und zwar von der &#8220;Kongegration&#8221;</p>
<p>des im Komitat ans&#228;ssigen Adels auf jeweils drei Jahre. &#8220;Dekretiert&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
der Regierung nicht &#8220;beeinflu&#223;t&#8221;, bedeutet, wei&#223; heutzutage jeder</p>
<p>Gymnasiast und Realsch&#252;ler. Wie aber vor 1848 in Kroatien &#8220;gew&#228;hlt&#8221;</p>
<p>wurde, erz&#228;hlt Dr. von Tkalac in seinen &#8220;Jugenderinnerungen&#8221; auf Grund</p>
<p>&#8211;<br />
Nach Jahren &#228;u&#223;erte er sich zum jungen Herrn von Tkalac, der ihn wegen</p>
<p>dieser &#8220;Wahlhandlung&#8221;, die in Kroatien viel besprochen und belacht</p>
<p>worden war, befragte, mit dem Behagen einer angenehmen Erinnerung. &#8220;Es</p>
<p>&#8211;<br />
(Kraschidsch), einem Winzerdorfe an der &#246;stlichen Abdachung des</p>
<p>Uskokengebirges in Kroatien. Den Slaven war und ist die Linde ein</p>
<p>geheiligter Baum, das Wahrzeichen alter Rechte, f&#252;r Freud und Leid, die</p>
<p>&#8211;<br />
mal ein Dankeswort erhalten haben. Leute von Krasic! Zeiget doch ihr,</p>
<p>da&#223; wir nicht die D&#252;mmsten von Kroatien sind! Ein bissel dumm sein, ist</p>
<p>ja ganz nett und bek&#246;mmlich f&#252;r Leib und Seele! Aber die Allerd&#252;mmsten</p>
<p>B. durch Einheiraten in eine fremde Wirtschaft, kommen vor (Csaplovics, </p>
<p>Slawonien und Kroatien. Pest 1839. Bd. 1, S. 106, 179). Bei derartigen </p>
<p>Verhaeltnissen, die von den aeltesten roemischen sich nicht allzuweit entfernen </p>
<p>Zunaechst an die Taurisker schlossen sich die Japyden, die auf den Julischen </p>
<p>Alpen im heutigen Kroatien bis hinab nach Fiume und Zeng sassen, ein </p>
<p>urspruenglich wohl illyrischer, aber stark mit Kelten gemischter Stamm. An sie </p>
<p>Rumaenien, in der Tschechische Republik, in der Slowakei, in Polen,</p>
<p>Kroatien, Serbien usw., wo pragmatische Entwicklungen und soziale,</p>
<p>politische, wirtschaftliche, nationale und kulturelle Entwicklungen</p>
<p>Weil ich ihr vielgetreuer Bernhard bin.&#8221;</p>
<p>Wie der, der von Kroatien hergekommen,</p>
<p>Um unser Schweisstuch zu betrachten, nicht</p>
<p>Gegen Ende des Sommers, waehrend der Pest in Kroatien, hatte Herr</p>
<p>Wehmueller, ein reisender Maler, von Wien aus einen Freund besucht,</p>
<p>&#8211;<br />
Botenlohn begehren; bringt ihn heute nochmals hinueber, aber dermassen,</p>
<p>dass auch kein Stuempfchen hier in Kroatien bleibt, und lasst Euch</p>
<p>doppelt bezahlen.&#8221;  Der Bauer sagte: &#8220;Ich bin es zufrieden, aber es</p>
<p>&#8211;<br />
Mordweg denken.  Meine Marinina ward krank und starb zwei Monate</p>
<p>nachher in Kroatien; Gott habe sie selig!  Martino liess sich bei der</p>
<p>oesterreichischen Artillerie anwerben und war neulich mit in Neapel,</p>
<p>&#8211;<br />
Tonerl in Stuhlweissenburg kennengelernt, die, sehr bekuemmert ueber das</p>
<p>Ausbleiben ihres Mannes, eine Reisegesellschaft nach Kroatien gesucht,</p>
<p>und da sie selbst, nach dem Tode ihrer Grossmutter, zu ihrem Bruder</p>
<p>Rum&#228;nien, in der Tschechische Republik, in der Slowakei, in Polen,</p>
<p>Kroatien, Serbien usw., wo pragmatische Entwicklungen und soziale,</p>
<p>politische, wirtschaftliche, nationale und kulturelle Entwicklungen</p>
<p>Weil ich ihr vielgetreuer Bernhard bin.&#8221;</p>
<p>Wie der, der von Kroatien hergekommen,</p>
<p>Um unser Schwei&#223;tuch zu betrachten, nicht</p>
<p>Gegen Ende des Sommers, w&#228;hrend der Pest in Kroatien, hatte Herr</p>
<p>Wehm&#252;ller, ein reisender Maler, von Wien aus einen Freund besucht,</p>
<p>&#8211;<br />
Botenlohn begehren; bringt ihn heute nochmals hin&#252;ber, aber derma&#223;en,</p>
<p>da&#223; auch kein St&#252;mpfchen hier in Kroatien bleibt, und la&#223;t Euch</p>
<p>doppelt bezahlen.&#8221;  Der Bauer sagte: &#8220;Ich bin es zufrieden, aber es</p>
<p>&#8211;<br />
Mordweg denken.  Meine Marinina ward krank und starb zwei Monate</p>
<p>nachher in Kroatien; Gott habe sie selig!  Martino lie&#223; sich bei der</p>
<p>&#246;sterreichischen Artillerie anwerben und war neulich mit in Neapel,</p>
<p>&#8211;<br />
Tonerl in Stuhlwei&#223;enburg kennengelernt, die, sehr bek&#252;mmert &#252;ber das</p>
<p>Ausbleiben ihres Mannes, eine Reisegesellschaft nach Kroatien gesucht,</p>
<p>und da sie selbst, nach dem Tode ihrer Gro&#223;mutter, zu ihrem Bruder</p>
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		<title>China</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 17:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[China hat einen wahrhaft unersch&#246;pflich Reichtum an sinnvollen Zitaten zu bieten.
wohlschmeckenden Samen in Japan, indem der fettige Brei fast allen
Gerichten statt der Butter zugesetzt wird; in China lebt ein
gro&#223;er Teil der Bev&#246;lkerung von Sojagerichten; auch
&#8211;
eine pikante braune Sauce f&#252;r Braten und Fische, welche in
Japan, China, Ostindien sehr beliebt ist und in England wie auf dem
Kontinent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>China hat einen wahrhaft unersch&#246;pflich Reichtum an sinnvollen Zitaten zu bieten.</strong></p>
<p>wohlschmeckenden Samen in Japan, indem der fettige Brei fast allen</p>
<p>Gerichten statt der Butter zugesetzt wird; in China lebt ein</p>
<p>gro&#223;er Teil der Bev&#246;lkerung von Sojagerichten; auch</p>
<p>&#8211;<br />
eine pikante braune Sauce f&#252;r Braten und Fische, welche in</p>
<p>Japan, China, Ostindien sehr beliebt ist und in England wie auf dem</p>
<p>Kontinent und in Nordamerika ebenfalls in den Handel kommt. Die</p>
<p>&#8211;<br />
S&#252;dabh&#228;ngen der die chinesische Provinz J&#252;nnan</p>
<p>durchziehenden hohen Gebirgskette. In China hei&#223;t er</p>
<p>Hongkiang, bei Laokai tritt er &#252;ber die Grenze, bleibt wie</p>
<p>&#8211;<br />
ansprechenden Gesang, legt 3-4 bl&#228;ulichwei&#223;e, rot</p>
<p>get&#252;pfelte Eier und wird in China und Indien seit langer Zeit,</p>
<p>jetzt auch bei uns vielfach als Stubenvogel gehalten und</p>
<p>&#8211;<br />
endst&#228;ndigen Bl&#252;tenrispen, wei&#223;lichen Bl&#252;ten</p>
<p>und etwas fleischiger H&#252;lse, w&#228;chst in China und Japan</p>
<p>und wird bei uns in G&#228;rten kultiviert. Das sehr feste Holz</p>
<p>&#8211;<br />
Verwundungen mancherlei &#220;bel hervorrufen kann; auch wirken</p>
<p>alle Teile des Baums purgierend. In China kultiviert man ihn in</p>
<p>gro&#223;em Ma&#223;stab, weil die getrockneten Bl&#252;ten</p>
<p>&#8211;<br />
quirl&#228;stiger Rispe mit &#252;berh&#228;ngenden &#196;sten, aus</p>
<p>Ostindien und Arabien stammend, wird in China, S&#252;dafrika und</p>
<p>dem s&#252;dlichen Nordamerika sehr ausgedehnt kultiviert. 1857</p>
<p>&#8211;<br />
So hat S. 1861 mit Marokko, 1862 mit der T&#252;rkei, 1864 mit</p>
<p>China, 1865 mit Frankreich, dann seit 1870 mit den meisten andern</p>
<p>europ&#228;ischen Staaten und mit Siam Handels- und</p>
<p>&#8211;<br />
gebracht. Die gr&#246;&#223;te Verwendung findet das Spanische</p>
<p>Rohr in China und Japan, wo man es zu unz&#228;hligen</p>
<p>Gebrauchsgegenst&#228;nden verarbeitet, auch als Tauwerk auf</p>
<p>&#8211;<br />
Mittelasien und Nordafrika, dringt bis &#252;ber den Polarkreis</p>
<p>vor, ersetzt in Indien, China, Japan den Haussperling und ist in</p>
<p>Australien und auf Neuseeland akklimatisiert worden. Er bevorzugt</p>
<p>&#8211;<br />
merkw&#252;rdigen Bewegung betrifft, so fanden sich &#228;hnliche</p>
<p>Praktiken schon seit alten Zeiten in China, Indien, Griechenland</p>
<p>und Rom, woselbst man zum Teil in sehr &#228;hnlicher Weise</p>
<p>&#8211;<br />
am Platze sind (hier stehen obenan die Eisenmittel, denen sich die</p>
<p>Minerals&#228;uren, China, Ergotin und die bittern Mittel</p>
<p>anreihen), oder dynamische, wie die Anwendung der Elektrizit&#228;t</p>
<p>&#8211;<br />
Bed&#252;rfnis f&#252;r milit&#228;rische und finanzielle Zwecke</p>
<p>entsprungen, kamen bereits im Altertum vor. In China, &#196;gypten</p>
<p>und bei den Juden wurden schon fr&#252;hzeitig</p>
<p>&#8211;<br />
Westindien, dann nach Ostindien und begleitete 1792-94 Macartney</p>
<p>auf seiner Gesandtschaftsreise nach China, die er im &#8220;Account of an</p>
<p>embassy from the king of Great Britain to the emperor of China&#8221;</p>
<p>(Lond. 1791; deutsch, Z&#252;rich 1798) beschrieb. Er starb 14.</p>
<p>&#8211;<br />
2) Sir George Thomas, Reisender, Sohn des vorigen, geb. 26. Mai</p>
<p>1781 zu London, begleitete seinen Vater 1792 nach China, studierte</p>
<p>dann in Cambridge, wurde 1799 bei der Faktorei der Ostindischen</p>
<p>Gesellschaft in Kanton angestellt und leistete bei den von 1814 bis</p>
<p>1817 zwischen England und China gepflogenen Verhandlungen wichtige</p>
<p>Dienste. Nach London zur&#252;ckgekehrt, widmete er sich</p>
<p>&#8211;<br />
kampflustig, und schon die Alten lie&#223;en Steinh&#252;hner</p>
<p>miteinander k&#228;mpfen. In Indien und China sind Steinh&#252;hner</p>
<p>halbe Haustiere geworden, werden gez&#252;chtet, auf die Weide</p>
<p>&#8211;<br />
Unter den &#252;brigen Erdteilen der Alten Welt ist besonders Asien</p>
<p>und hier wiederum China, wo die Kohlenlager &#252;ber ein Areal von</p>
<p>200,000 QM. verbreitet sind (s. China, S. 4), sehr reich an Kohlen,</p>
<p>die zum gr&#246;&#223;ten Teil der Steinkohlenformation</p>
<p>&#8211;<br />
Neuschottland und Neubraunschweig. Die Ausdehnung der Kohlenfelder</p>
<p>in englischen Quadratmeilen wird veranschlagt f&#252;r China auf</p>
<p>mehr als 200,000, Nordamerika auf 193,870, Ostindien 35,500,</p>
<p>&#8211;<br />
Niederlande 49,554, Portugal 17,000, Schweiz 5800, Europa</p>
<p>298,163,753. Vereinigte Staaten 100,268,109, China 3,000,000,</p>
<p>Neus&#252;dwales 2,793,086, Britisch-Nordamerika 1,673,000,</p>
<p>&#8211;<br />
Breies, der aus gekochter, mit Schl&#228;mmkreide oder Magnesia,</p>
<p>wohl auch mit Asbest oder China Clay, versetzter Weizenst&#228;rke</p>
<p>besteht. Auf die mit einem zarten Pinsel oder auch mittels einer</p>
<p>&#8211;<br />
Gew&#228;ssern befinde als denen des Atlantischen Ozeans. Auch</p>
<p>Kolumbus meinte, da&#223; letzterer bis nach Japan und China</p>
<p>reiche. Erst dem Vasco Nunez de Balboa verdanken wir die Entdeckung</p>
<p>&#8211;<br />
Kapsel, besitzt haselnu&#223;gro&#223;e, schwarze Samen, welche</p>
<p>mit talgartigem Fett umgeben sind. Er ist in China und Japan</p>
<p>heimisch, wird dort sowie in Ost- und Westindien, Nordamerika,</p>
<p>&#8211;<br />
S&#252;damerika, Westindien etc. Er besuchte die S&#252;dseeinseln,</p>
<p>Java, Teile von China, Ostindien und &#196;gypten, entdeckte 1840</p>
<p>die Gegend s&#252;dlich von den Australischen Alpen, welche er</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Ausl&#228;ndische Stubenv&#246;gel&#8221;). Die Liebhaberei f&#252;r S.</p>
<p>ist uralt. In Indien, Japan und China richtet man schon seit</p>
<p>Jahrtausenden kleine V&#246;gel zu Kampfspielen ab. Alexander d.</p>
<p>&#8211;<br />
Syceesilber (Sissisilber), hochfeines (0,960) Silber in</p>
<p>schuh&#228;hnlichen Barren (daher shoes), dient in China als</p>
<p>Tausch- und Zahlungsmittel f&#252;r den gr&#246;&#223;ern Verkehr.</p>
<p>&#8211;<br />
klassifizieren. S. huldigte im allgemeinen einer energischen</p>
<p>Therapie, in welcher China und Opium und namentlich der</p>
<p>Aderla&#223; eine hervorragende Rolle spielten. Er starb 29. Dez.</p>
<p>&#8211;<br />
und dem Geologen L. v. Loczy, eine Reise nach Asien an. Indien,</p>
<p>Japan, Java, Borneo und einen gro&#223;en Teil von China</p>
<p>durchreisend, gelangte er zwar nicht nach Lhassa, der Hauptstadt</p>
<p>&#8211;<br />
geschrieben hatte. Auf der R&#252;ckreise kam S. durch J&#252;nnan</p>
<p>und so von China nach Hinterindien. S. war zweimal Abgeordneter</p>
<p>f&#252;r das &#214;denburger Komitat und lebt gegenw&#228;rtig in</p>
<p>&#220;ber das Alter des Tabaksrauchens in China, wo man</p>
<p>Nicotiana chinensis Fisch. benutzt, ist nichts Sicheres bekannt.</p>
<p>&#8211;<br />
bekannt sind. Als Handel treibendes Volk trifft man sie auch</p>
<p>vielfach au&#223;er Landes, &#246;stlich bis nach China und</p>
<p>westlich bis Orenburg und Kasan. Die &#246;stlichen T.</p>
<p>&#8211;<br />
Sagallo. Ta-dse, Volk, s. Orotschen. Tael (spr. tehl, chines.</p>
<p>Liang), Gewicht und Rech-nungsgeld, in China a 10 Mace a 10</p>
<p>Candarin a 10 K&#228;sch; in Schanghai 1 T. = 34,246 g fein Silber,</p>
<p>Taiping, Name der Aufst&#228;ndischen in China 1849 bis</p>
<p>1866 (vgl. China, S. 19).</p>
<p>Chinesischer Talg, aus der festen Fettschicht, welche die Samen von</p>
<p>Stillingia sebifera umgibt, in China, Ost- und Westindien durch</p>
<p>Schmelzen und Abpressen gewonnen, ist farblos oder</p>
<p>&#8211;<br />
besteht aus Stearin und Palmitin, reagiert sauer durch einen Gehalt</p>
<p>von Essigs&#228;ure und Propions&#228;nre, dient in China und</p>
<p>England zur Darstellung von Kerzen und Seifen. Vateriatalg</p>
<p>&#8211;<br />
und mit diesem gemengt verwendet. Japanisches Wachs, aus den Samen</p>
<p>von Rhus succedanea in China und Japan durch warmes Pressen</p>
<p>gewonnen, ist bla&#223;gelblich, wachsartig, nach l&#228;ngerm</p>
<p>&#8211;<br />
und ist von allen vegetabilischen Talgarten die wichtigste. Es</p>
<p>kommt seit 1854 aus Japan und Singapur, zum Teil &#252;ber China,</p>
<p>in gro&#223;en Mengen nach Europa und Amerika und wird zur</p>
<p>&#8211;<br />
&#214;pernorchester angewendet, doch ist dasselbe wegen der hohen</p>
<p>Anschaffungskosten (gute Tamtams werden aus China bezogen) ziemlich</p>
<p>selten.</p>
<p>Reich, das infolge von Unruhen von den Russen in Verwaltung</p>
<p>genommen, durch den Vertrag vom 14. Febr. 1881 aber wieder an China</p>
<p>zur&#252;ckgegeben wurde. Darauf siedelten an 80,000 T. auf</p>
<p>&#8211;<br />
&#196;tzung vertiefen, so da&#223; die Zeichnung erhaben bleibt.</p>
<p>In Indien, China, Japan ist die T. von alters her bekannt;</p>
<p>Theophilus handelt davon im dritten Buch seiner &#8220;Schedula&#8221; (Kap.</p>
<p>&#8211;<br />
Innere von Afrika. Im Oktober 1852 begab er sich von England</p>
<p>&#252;ber Spanien nach Bombay und von da nach China, wo er der</p>
<p>amerikanischen Gesandtschaft beigegeben wurde. Darauf begleitete er</p>
<p>&#8211;<br />
Africa&#8221; (1854), &#8220;The lands of the Saracen&#8221; (1855) und &#8220;A visit in</p>
<p>India, Japan and China&#8221; (1856). Von 1856 bis 1858 von neuem auf</p>
<p>Reisen, besuchte er namentlich Lappland und Norwegen, dann</p>
<p>&#8211;<br />
Kleinasien, sind im Himalaja vertreten und von den Sundainseln,</p>
<p>China und Japan bekannt. In verschiedenen Niveaus f&#252;hren sie</p>
<p>fischreiche Schichten, so in einem tiefern, am Monte Bolca in</p>
<p>&#8211;<br />
dreif&#228;cherigen, dreisamigen Kapseln. Die wenigen Arten dieser</p>
<p>Gattung sind im obern Indien, in China und Japan heimisch. Die</p>
<p>wichtigste Art der auf Ostasien beschr&#228;nkten Gattung (mit</p>
<p>&#8211;<br />
suchen. Durch die Kultur ist der Theestrauch bis 40°</p>
<p>n&#246;rdl. Br. verbreitet, namentlich in China und Japan, auch in</p>
<p>Kotschinchina, Korea, Indien, Java, Sumatra und in Amerika. Der</p>
<p>Theestrauch wird in China vorwiegend zwischen dem 25. und 31.°</p>
<p>n&#246;rdl. Br., besonders in den Provinzen Kuangtung, Fukian,</p>
<p>&#8211;<br />
unterscheidet die Sorten haupts&#228;chlich nach ihrer</p>
<p>Qualit&#228;t und nicht, wie in China, nach der Provenienz. Der</p>
<p>japanische T. geht meist nach Nordamerika. Die Theeg&#228;rten</p>
<p>&#8211;<br />
und in Britisch-Birma sind von geringerer Bedeutung. Die Kultur ist</p>
<p>im wesentlichen dieselbe wie in China, und man produziert auch hier</p>
<p>zum weitaus gr&#246;&#223;ten Teil schwarze Thees, indem man die</p>
<p>&#8211;<br />
d&#228;mpft, zusammenpre&#223;t, dabei in Form von Ziegeln bringt</p>
<p>und trocknet. Dieser nur in China bereitete T. dient den</p>
<p>Nomadenv&#246;lkern Ru&#223;lands, den Kalm&#252;cken, Kirgisen,</p>
<p>&#8211;<br />
einmal benutzter T. mit Katechu etc. wieder aufgefrischt. Bis zu</p>
<p>Beginn der 70er Jahre lieferte China fast ausschlie&#223;lich T.</p>
<p>f&#252;r den Weltmarkt, dann begann Japan sich zu beteiligen, und</p>
<p>&#8211;<br />
auf, da&#223; die monopolistische Stellung Chinas wesentlich</p>
<p>geschw&#228;cht ist. China exportierte 1885: 1,618,404 Pikuls</p>
<p>schwarzen, 214,693 gr&#252;nen T., 280,112 Ziegelthee und 15,505</p>
<p>&#8211;</p>
<p>[Kulturgeschichtliches.] Der Gebrauch des Thees ist in China</p>
<p>sehr alt. Ein buddhistischer Heiliger soll im frommen Eifer das</p>
<p>&#8211;<br />
fr&#252;her medizinisch benutzt wurde. Am Ende des 8. Jahrh. war</p>
<p>derselbe in China schon besteuert, und um diese Zeit haben</p>
<p>chinesische Bonzen den Strauch nach Japan verpflanzt, wo er bald</p>
<p>ebenso wie in China verbreitet wurde. Hier trinkt man ihn</p>
<p>allgemein, wenn auch der &#196;rmere sich mit Surrogaten behilft,</p>
<p>&#8211;<br />
Asien verbreitete sich die Sitte des Theetrinkens im 15. Jahrh.;</p>
<p>die Araber, welche seit dem 9. Jahrh. mit China Handel trieben,</p>
<p>beschrieben den T. unter dem Namen Scha, entsprechend dem ganzen L&#228;nge nach sich &#246;ffnenden Beerenzapfen,</p>
<p>w&#228;chst in China und Japan, auch in Mittelasien und Gilan und</p>
<p>wird wie die vorige in mehreren Abarten bei uns kultiviert, ist</p>
<p>&#8211;<br />
&#246;stlichen Fortsetzungen im N. und den Provinzen Kansu und</p>
<p>Setschuan im O. (s. die Karten &#8220;Zentralasien&#8221; und &#8220;China&#8221;),</p>
<p>umfa&#223;t 1,687,898 qkm (30,654 QM.), bildet ein gro&#223;es</p>
<p>&#8211;<br />
von groben Wollgeweben, Filzen und Metallarbeiten f&#252;r den</p>
<p>Hausbedarf. Der Handel mit Hochasien, Indien und China ist nicht</p>
<p>unbedeutend; doch bereitet die chinesische Regierung dem Verkehr</p>
<p>mit Indien aus politischem Mi&#223;trauen die gr&#246;&#223;ten</p>
<p>Schwierigkeiten. Den Verkehr mit China wie den Binnenhandel haben</p>
<p>die Kl&#246;ster und die Gro&#223;en des Landes in</p>
<p>&#8211;<br />
eingerichtete Missionsstation wurde unterdr&#252;ckt. Die</p>
<p>Verwaltung wird im Namen des Kaisers von China von Tibetern</p>
<p>gef&#252;hrt, welche ihre Bestallung von Peking aus erhalten. Der</p>
<p>&#8211;<br />
den Mustag hin, unter T&#252;rken und Mongolen, verschaffte es sich</p>
<p>Achtung; die Himalajal&#228;nder wurden abh&#228;ngig, mit China</p>
<p>&#252;ber die Grenze ein Vertrag geschlossen und dieser in eine</p>
<p>&#8211;<br />
Kaisers. Die in Kaschgar, Jarkand und Ili herrschenden Dsungaren</p>
<p>wollten nicht dulden, da&#223; China &#252;ber die Wahl des Dalai</p>
<p>Lama verf&#252;ge; um T. von sich abh&#228;ngigen machen, zogen sie</p>
<p>&#8211;<br />
unterdr&#252;ckt, und T. behielt nun Ruhe bis 1791, w&#228;hrend</p>
<p>welcher Zeit jedoch China manchen unbequemen W&#252;rdentr&#228;ger</p>
<p>mittels Gifts beseitigt haben soll. Die Weigerung der Tibeter, mit</p>
<p>Nepal einen billigen M&#252;nzvertrag abzuschlie&#223;en,</p>
<p>f&#252;hrte zum Krieg mit diesem; China schickte Truppen und schlug</p>
<p>1791 das nepalische Heer. Zwischen 1837 und 1844 lie&#223; der</p>
<p>&#8211;<br />
Best&#228;tigung der Vertr&#228;ge von T. vom 26. und 27. Juni 1858</p>
<p>(s. China, S. 20) erfolgte. Seither wurden neue Forts errichtet,</p>
<p>&#228;ltere umgebaut, ein ausgedehntes befestigtes Lager angelegt,</p>
<p>&#8211;<br />
beschr&#228;nkte. Hier wurde auch 9. Juni 1885 der Friede</p>
<p>unterzeichnet, wodurch China seine Rechte auf Tongking an</p>
<p>Frankreich abtrat.</p>
<p>&#8211;<br />
und Hinterindien, aus verbreitet er sich durch Tibet, Persien und</p>
<p>die weite Steppe zwischen Indien, China und Sibirien bis zum Ararat</p>
<p>im W. von Armenien, nach N. bis in die Bucharei und Dsungarei, nach</p>
<p>O. vom Baikalsee durch die Mandschurei bis nach Korea an die</p>
<p>Meeresk&#252;ste. In China findet er sich fast &#252;berall, und</p>
<p>nur in den h&#246;hern Gegenden der Mongolei und in den waldlosen</p>
<p>&#8211;<br />
und die Tungusen glauben, da&#223; es Mut und Kraft verleihe; in</p>
<p>China dient es als Arzneimittel. In andern L&#228;ndern</p>
<p>sch&#228;tzt man mehr Z&#228;hne, Klauen, Fett und Leber. Vgl.</p>
<p>&#8211;<br />
Angora in Natolien, in der 800,000 Mongolen den Sieg &#252;ber</p>
<p>400,000 T&#252;rken davontrugen. T. starb, auf einem Zug nach China</p>
<p>begriffen, 17. Febr. 1405. Grausam und blutd&#252;rstig auf seinen</p>
<p>&#8211;<br />
Kaiser Valens gab ein derartiges Verfahren den Anla&#223; zu</p>
<p>gro&#223;artigen Zaubereiprozessen. Auch im jetzigen China und</p>
<p>Indien sind entsprechende magische Operationen seit uralten Zeiten</p>
<p>&#8211;<br />
Tongking (hierzu Karte &#8220;Tongking&#8221;), franz&#246;sisches</p>
<p>Schutzgebiet in Hinterindien, grenzt im N. an China, im W. an die</p>
<p>Laosstaaten und Siam, im S. an Anam, im O. an den Golf von T.</p>
<p>&#8211;<br />
chinesische Piraten den Handel st&#246;rten und eine friedliche</p>
<p>Verst&#228;ndigung zwischen Frankreich und China, das die</p>
<p>Oberhoheit &#252;ber T. beanspruchte, daran scheiterte, da&#223;</p>
<p>&#8211;<br />
General Millot 12. M&#228;rz 1884 Bacninh ein, womit sie das Delta</p>
<p>des Roten Flusses in Besitz hatten. China verzichtete im Vertrag</p>
<p>von Tientsin (11. Mai 1884) auf T., r&#228;umte es aber nicht</p>
<p>&#8211;<br />
von den chinesischen Truppen bei Bakle zur&#252;ckgewiesen wurden,</p>
<p>worauf Frankreich mit China Krieg begann (s. China, S. 23). In T.</p>
<p>wurden die Chinesen aus dem Land selbst vertrieben, brachten den</p>
<p>&#8211;<br />
M&#228;rz 1885 bei Langson eine empfindliche Niederlage bei.</p>
<p>Dennoch trat China am 1. April 1885 T. ab und zog seine Truppen</p>
<p>zur&#252;ck, worauf die franz&#246;sische Regierung die Schwarzen</p>
<p>&#8211;<br />
Spannungsverm&#246;gen der Muskeln und Nerven, vermehren sollen,</p>
<p>also st&#228;rkende Mittel, besonders China,</p>
<p>Eisenpr&#228;parate.</p>
<p>&#8211;<br />
Beiboot m Masten mit Segeln, nur zur &#220;berf&#252;hrung nach</p>
<p>China n Podest f&#252;r Schnellfeuerkanonen o Schnellfeuerkanonen p</p>
<p>Luke oberhalb der Maschine q Ventilator r Luken zum Maschinen- und</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Traktatsh&#228;fen (Vertragsh&#228;fen), die in China dem</p>
<p>Verkehr mit dem Ausland durch besondere Abmachungen ge&#246;ffneten</p>
<p>&#8211;<br />
Itschang, Wuhu, Wentschou und Pakhoi hinzu. Au&#223;er mit England</p>
<p>und Frankreich schlo&#223; China einen Vertrag mit Preu&#223;en</p>
<p>zu Tiëntsin 2. Sept. 1861, der f&#252;r alle</p>
<p>&#8211;<br />
Transbaikalien, russ. Gebiet im Generalgouvernement</p>
<p>Ostsibirien, zwischen dem Baikalsee, China, der Amurprovinz und dem</p>
<p>Gebiet Jakutsk, 603,228 qkm (10,955 QM.) mit (1885) 530,896 Einw.,</p>
<p>&#8211;<br />
Land wird von dem Sibirischen Trakt durchzogen, hat gute</p>
<p>Poststra&#223;en, und der Transithandel nach China, der</p>
<p>Amurprovinz, Nord- und Westsibirien ist ein bedeutender. Sitz der</p>
<p>&#8211;<br />
Krankheits&#252;bertragung findet man noch heute in Sibirien,</p>
<p>China, Amerika etc. Bei den Totenfeierlichkeiten der Drawida legt</p>
<p>man die S&#252;nden des Verstorbenen und seines ganzen Geschlechts</p>
<p>&#8211;<br />
benutzt die Fr&#252;chte auch zu Halsketten etc. T. bicornis L.,</p>
<p>wird in China gegefsen, T. bispinosa Roxb. in Indien, beide werden</p>
<p>kultiviert. Vgl. J&#228;ggi, Die Wassernu&#223; und der Tribulus</p>
<p>&#8211;<br />
Handelsartikel zubereiteten Seegurken (s. Holothurioideen) aus der</p>
<p>Gattung Holothuria. In Japan und China werden diese teils als</p>
<p>Gew&#252;rz f&#252;r Speisen, teils als Aphrodisiakum sowohl von</p>
<p>&#8211;<br />
Chinesen unterscheiden &#252;ber 30 Sorten, deren Preis von 0,70-2</p>
<p>Frank das Kilogramm schwankt. Die Einfuhr nach China betrug 1872</p>
<p>nicht weniger als 18,000 Pikuls. Vgl. Simmonds, The commercial</p>
<p>&#8211;<br />
Gro&#223;britannien, &#196;gypten, Frankreich, Ostindien,</p>
<p>Ru&#223;land (Schwarzes Meer), Griechenland und China. T. besitzt</p>
<p>zwei H&#228;fen. Der alte, s&#252;d&#246;stliche ist eigentlich</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tschang, L&#228;ngenma&#223; in China, à 10</p>
<p>Tschih; im Zollamt nach englischen Vertr&#228;gen = 3,58, nach</p>
<p>&#8211;<br />
Tschekiang, KÃ1/4stenprovinz des mittlern</p>
<p>China, 92,383 qkm (1678 QM.) groÃ? mit (1885)</p>
<p>11,685,348 Einw., ist Haupterzeugungsgebiet fÃ1/4r</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tschi (Covid), L&#228;ngenma&#223; in China, = 10 Tsun</p>
<p>oder Pant à 10 Fen, Fan oder Fahn = 0,3581 m. Auch</p>
<p>&#8211;<br />
Nordafrika, S&#252;deuropa und S&#252;damerika, machte den Feldzug</p>
<p>gegen China mit und lebte dann in Italien und Frankreich.</p>
<p>&#8211;<br />
und eine neuerbaute Batterie von zehn Gesch&#252;tzen verteidigen</p>
<p>die Reede. Im Krieg Frankreichs mit China wurde T. 1885 von den</p>
<p>Franzosen wiederholt beschossen und das Fort Siaokung</p>
<p>&#8211;<br />
Tschouschan (bei den Europ&#228;ern Tschusan, engl.</p>
<p>Chusan), Inselgruppe an der Ostk&#252;ste von China, in der Provinz</p>
<p>Tschekiang, Ningpo gegen&#252;ber, 11/2 km von der K&#252;ste,</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tsing (Taitsing), die seit 1644 in China regierende</p>
<p>Mandschudynastie; s. China, S. 17.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tsungli-Yamên, in China das Ministerium des</p>
<p>Ausw&#228;rtigen, 1860 errichtet, besteht meist aus</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tsungming, Insel an der Ostk&#252;ste von China, Provinz</p>
<p>Kiangsu, vor der M&#252;ndung des Jantsekiang in das Chinesische</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Turfan, Grenzprovinz Ostturkistans gegen China, grenzt an</p>
<p>die Gobiw&#252;ste, ist wasserlos und, bei einer</p>
<p>&#8211;<br />
bl&#252;hender Karawanenplatz (f&#252;r Thee und Seide) auf dem Weg</p>
<p>von China nach dem westlichen Asien, verlor aber zwischen 1860 und</p>
<p>1870 ihren Reichtum wie ihre Kaufleute infolge des</p>
<p>&#8211;<br />
Provinz Amu Darja. Die Tarantschen nehmen das Ilithal ein und</p>
<p>siedeln jetzt zum gro&#223;en Teil aus dem an China abgetretenen</p>
<p>Kuldschadistrikt auf russisches Gebiet &#252;ber, Dunganen</p>
<p>haupts&#228;chlich in dem an China abgetretenen Kuldschadistrikt,</p>
<p>dann aber auch in der Provinz Ferghana und im Kreis Serafschan; die</p>
<p>&#8211;<br />
Altai zwischen Biisk und dem Telezkischen See hindurch, an den</p>
<p>Quellen des Abankan vorbei nach der jetzigen Grenzlinie mit China</p>
<p>hin. In Mittelasien hatte Ru&#223;land somit damals noch keine</p>
<p>&#8211;<br />
ist bis auf einen kleinen Teil durch den Vertrag vom 2. (14.) Febr</p>
<p>1881 an China zur&#252;ckgegeben. Durch Verf&#252;gung vom 25. Mai</p>
<p>1882 ist schlie&#223;lich der Semiretschinskische Obla&#223;tj</p>
<p>&#8211;<br />
Ausland sind Filze und Teppiche, im Innern die landes&#252;blichen</p>
<p>groben Baumwollenstoffe. Der Handel ging sonst nach China und in</p>
<p>geringern Betr&#228;gen nach Chokand und der Mongolei. Seit 1867</p>
<p>&#8211;<br />
seinen Waren zu versehen, macht Ru&#223;land. Durch den am 14.</p>
<p>Febr. 1881 abgeschlossenen Vertrag mit China hat dasselbe das Recht</p>
<p>erworben, neben den bereits bestehenden Konsulaten in Ili,</p>
<p>&#8211;<br />
Religion ist der Islam, aber die jahrhundertelange</p>
<p>Zugeh&#246;rigkeit zu China bewirkte Lauheit im Glauben. Nachdem</p>
<p>Jakub Beg (s. unten) sich die Regierung angeeignet hatte, hielt er</p>
<p>&#8211;<br />
Chinas Beziehungen zu Ostturkistan zeitweise unterbrochen wurden,</p>
<p>so gebot doch China im ganzen bis zum Einfall der Mongolen; die</p>
<p>Religion war in der ersten Zeit der Buddhismus, dem hier im 5. und</p>
<p>&#8211;<br />
Bindemittels durch besondere Versuche zu ermitteln. Die chinesische</p>
<p>T. (chinesische Tinte), eine schwarze Wasserfarbe, wird in China</p>
<p>aus sehr sorgf&#228;ltig bereitetem Ru&#223; hergestellt, den man</p>
<p>&#8211;<br />
nord&#246;stlichen Sibirien, welche ringsum von Tungusen (s. unten)</p>
<p>umgeben sind; Kirgisisch, in dem an China angrenzenden Teil von</p>
<p>Turkistan; Uigurisch, mit einem besondern, aus den syrischen</p>
<p>&#8211;<br />
4) Die mongolische Gruppe zerf&#228;llt in das eigentliche</p>
<p>Mongolisch im n&#246;rdlichen China, das Bur&#228;tische am</p>
<p>Baikalsee und das Kalm&#252;ckische westlich davon, mit</p>
<p>&#8211;<br />
bis an das Ochotskische Meer, im NO. bis an das Eismeer, im S. bis</p>
<p>weit nach China hinein. Die wichtigste der dazu geh&#246;rigen</p>
<p>Sprachen ist das Mandschu, in der chinesischen Mandschurei, mit</p>
<p>hatte die Seuche in ganz Hindustan andauernd und ungew&#246;hnlich heftig</p>
<p>gew&#252;tet, hatte &#246;stlich nach China, westlich nach Afghanistan und</p>
<p>Persien &#252;bergegriffen und, den Hauptstra&#223;en des Karawanenverkehrs</p>
<p>hatte die Seuche in ganz Hindustan andauernd und ungewoehnlich heftig</p>
<p>gewuetet, hatte oestlich nach China, westlich nach Afghanistan und</p>
<p>Persien uebergegriffen und, den Hauptstrassen des Karawanenverkehrs</p>
<p>Wir stiegen ein und fuhren im Nu</p>
<p>durch Ru&#223;land und Asien nach China zu.</p>
<p>Bald kamen wir in jenes Land,</p>
<p>Wir stiegen ein und fuhren im Nu</p>
<p>durch Russland und Asien nach China zu.</p>
<p>Bald kamen wir in jenes Land,</p>
<p>Lebensweise, Vergn&#252;gungen und Skalpirungen bald sich nur noch durch</p>
<p>gr&#246;ssere Rohheit von den Indianern unterschied? Ja d&#8217;Ewes (China,</p>
<p>Australia and the Pacif. Islands in 1855-56. London 1857, p. 150)</p>
<p>&#8211;<br />
&#252;berliess den Paleuinsulanern, sich nun einen anderen K&#246;nig nach ihrem</p>
<p>Geschmack zu suchen« (Globus 12, 59, nach der Overland China Mail v. 30.</p>
<p>Mai 1867 und der »Presse« zu Manila). Heisst das nicht, jede</p>
<p>Lebensweise, Vergnuegungen und Skalpirungen bald sich nur noch durch</p>
<p>groessere Rohheit von den Indianern unterschied? Ja d&#8217;Ewes (China,</p>
<p>Australia and the Pacif. Islands in 1855-56. London 1857, p. 150)</p>
<p>&#8211;<br />
ueberliess den Paleuinsulanern, sich nun einen anderen Koenig nach ihrem</p>
<p>Geschmack zu suchen&#8221; (Globus 12, 59, nach der Overland China Mail v. 30.</p>
<p>Mai 1867 und der &#8220;Presse&#8221; zu Manila). Heisst das nicht, jede</p>
<p>an einer gen&#252;genden Zahl kampff&#228;higer M&#228;nner. Die Heirat war eine</p>
<p>Pflicht gegen&#252;ber dem Staat, daher wurden z.B. in China in jedem</p>
<p>Fr&#252;hjahr die unverheirateten M&#228;nner von 30 und Frauen von 20 Jahren</p>
<p>&#8211;<br />
Frauenhochschule steht in Aussicht. Im japanischen Postdienst finden</p>
<p>Frauen Verwendung. China hat k&#252;rzlich ein M&#228;dchengymnasium gegr&#252;ndet und</p>
<p>an der Universit&#228;t Peking dozieren weibliche Professoren. Der Negus von</p>
<p>&#8211;<br />
Flamme werde. Und das geschah im Jahre 1898, zu einer Zeit, wo Ru&#223;land</p>
<p>schon 30 Jahre lang staatliche M&#228;dchengymnasien besa&#223;, und China im</p>
<p>Begriffe stand, das erste zu gr&#252;nden! Da&#223; die Haltung der Regierung und</p>
<p>Leo widersteht ohne jede materielle Macht dem wilden Attila und seinen</p>
<p>barbarischen Scharen, die China, Persien und die Gallier in Schrecken</p>
<p>versetzt hatten.</p>
<p>Augusts ergriff, schw&#228;chten seinen K&#246;rper in solchem Grade, da&#223; er, nach</p>
<p>seinem eignen Gest&#228;ndnisse, durch starke Dosen China seine Kr&#228;fte</p>
<p>einigerma&#223;en st&#228;rken mu&#223;te. Zu diesem physischen Leiden trat seine</p>
<p>&#8211;<br />
Zeitlebens einen Sto&#223; versetzen m&#246;chte.&#8221; Durch den &#252;berm&#228;&#223;igen Gebrauch</p>
<p>der China hatte er seinen Magen sehr geschw&#228;cht, und er mu&#223;te eine &#228;u&#223;erst</p>
<p>einfache Di&#228;t beobachten, um den Krankheitsstoff nicht zu n&#228;hren.</p>
<p>Allem Anscheine nach wandte sich der &#8220;Albatros&#8221; nach der Gegend von</p>
<p>Japan oder China zu. Wenn es auch nicht sehr weise sein mochte, sich</p>
<p>auf die Unterst&#252;tzung von Chinesen oder Japanesen zu verlassen, waren</p>
<p>&#8211;<br />
von Korea und nachher die vorspringendste Spitze dieser Halbinsel</p>
<p>&#252;berschritten; w&#228;hrend der Typhon an den S&#252;dostk&#252;sten von China</p>
<p>w&#252;thete, wiegte sich der &#8220;Albatros&#8221; &#252;ber dem Gelben Meere, und w&#228;hrend</p>
<p>&#8211;<br />
er erhob sich ohne gro&#223;e Eile nach dem Winkel zu, den Hindostan in</p>
<p>seinem Vereinigungspunkt mit Turkestan und China bildet. Am 29. Juni</p>
<p>&#246;ffnete sich vor ihm schon in den ersten Morgenstunden das herrliche</p>
<p>in Asien. Der Marschall Montauban, bekannt oder ber&#252;chtigt durch seine</p>
<p>Expedition in China, wei&#223; von mir, denn er war ein Jugendfreund meiner</p>
<p>Mutter. Leben Sie wohl, teure Frau. Ihr Bild raubt meinen letzten</p>
<p>Marokko gar hat man die Vorstellung, dass die durch &#8220;Tausend und eine</p>
<p>Nacht&#8221; bekannten L&#228;nder Hind (Indien) und Sind (China) ausschliesslich den</p>
<p>Islam bekennen.</p>
<p>&#8211;<br />
steht, in allen europ&#228;ischen L&#228;ndern Gesandte und Consuln unterh&#228;lt;</p>
<p>w&#228;hrend China, wenn es auch noch keine Agenten in Europa hat, doch</p>
<p>fortw&#228;hrend in diplomatischer Verbindung mit den christlichen M&#228;chten steht</p>
<p>schlanken Hals. »F&#252;r den Fall w&#252;nschen Sie sich ruhig die Krone vom</p>
<p>Kaiser von China!« spottete ein anderer, und fort gings in gestrecktem</p>
<p>Galopp. Dicht nebeneinander nahmen wir den ersten Graben, &#8212; aber schon</p>
<p>eines deutschen Kaufmanns mit den Polizeibeh&#246;rden der Republik Haiti und</p>
<p>die Ermordung zweier deutscher Missionare in China, &#8212; zu so ernsten</p>
<p>Konflikten mit fremden M&#228;chten aufgebauscht worden, da&#223; der furor</p>
<p>&#8211;<br />
geblieben waren, wie eine romantische Floskel klang, &#8212; die pathetische</p>
<p>Rede des Kaisers an seinen nach China ausziehenden Bruder von dem</p>
<p>Dreinfahren der gepanzerten Faust und dessen Antwort von dem »Evangelium</p>
<p>&#8211;<br />
Zu Regimentern, die wider den Gegner aufmarschierten, wurden die</p>
<p>vielstelligen Zahlen, die Milliarden, die Armee und Flotte, China und</p>
<p>Afrika verschlungen hatten; als Raubritter und Ausbeuter wurde</p>
<p>Ghatgebirge), wie ohnweit Seringapatan, in Salem und andern Gegenden, auch</p>
<p>h&#228;ufig in China. Der chinesische hiess fr&#252;her allein Diamantspath, der</p>
<p>indische Korund, beide sind nicht wesentlich verschieden. Grenville in</p>
<p>&#8211;<br />
Schreiben auf Zeug, Reinigen von Fettflecken, zur Politur von Marmor,</p>
<p>Alabaster, Serpentin, Glas, zur Grundlage von Schminke, in China sehr</p>
<p>h&#228;ufig das Material liefert, aus dem G&#246;tzenbilder geschnitten werden,</p>
<p>&#8211;<br />
eigenth&#252;mlichen, sch&#246;nen, wandelnden Lichtschein geben, wie das Katzenauge</p>
<p>(Faserquarz), solche Sachen werden viel in China, auch in England gemacht.</p>
<p>Dieses ausgezeichnete Schillern scheint im Alterthume vorz&#252;glich die</p>
<p>&#8211;<br />
ein eigenes chemisches Element zu Grunde liegt) und etwas Natron. Er kommt</p>
<p>seit alter Zeit aus Indien, Tibet, China und Persien, wo er aus einer damit</p>
<p>geschw&#228;ngerten Erde gezogen und meist in Krystallen versendet wird, die</p>
<p>&#8211;<br />
der Galmey heisst); _kalin_ ist das Metall, womit die Chinesen ihre D&#228;cher</p>
<p>decken, wohl Zink, der in China seit den &#228;ltesten Zeiten bekannt war, als</p>
<p>Handelsartikel besonders nach Ostindien ausgef&#252;hrt wurde;&#8211;_tutenach_ in</p>
<p>»Es war ein Kimono darin,« sagte Deruga, »den mir einmal ein Patient aus</p>
<p>China mitgebracht hatte, und den ich der Dame, die ich besuchte, leihen</p>
<p>wollte.«</p>
<p>&#8211;<br />
Seiteng&#228;&#223;chen liegt und keine goldenen Spiegel und von denkenden</p>
<p>K&#252;nstlern entworfene St&#252;hle darin sind? Und wenn ich Kaiser von China</p>
<p>w&#252;rde, auf diesem sch&#228;bigen, aber bequemen Sessel, von deiner</p>
<p>&#8211;<br />
f&#228;nden sich viel bei den leichtfertigen Frauen der meisten V&#246;lker, und</p>
<p>allerlei aus Japan, China, Indien und anderen L&#228;ndern erz&#228;hlte, die er</p>
<p>bereist hatte. Er sei in seiner Jugend weit herumgekommen, sagte er,</p>
<p>Sowohl diese Armb&#228;nder als auch die beliebtesten Seidenstoffe werden</p>
<p>in China verfertigt und von dort bezogen, vielleicht im Zusammenhang</p>
<p>mit den fr&#252;heren chinesischen Niederlassungen an Borneos Nordk&#252;ste.</p>
<p>Gablonz in B&#246;hmen, Birmingham und Murano bei Venedig. Ich vermute,</p>
<p>dass einige Arten von Glasperlen aus China kommen oder doch noch vor</p>
<p>kurzem von dort eingef&#252;hrt wurden, da sie noch jetzt in chinesischen</p>
<p>&#8211;<br />
runde rote, durchsichtige Glasperlen von 4 mm Durchmesser stammen</p>
<p>meiner Vermutung nach aus China.</p>
<p>&#8211;<br />
Es besteht jedoch die M&#246;glichkeit, dass in fr&#252;heren Jahrhunderten,</p>
<p>als sowohl Hindu-Javaner als Chinesen aus China viel auf Borneo</p>
<p>verkehrten (pag. 61) und teilweise tief ins Innere vordrangen, wovon</p>
<p>der Stadt, eine Sch&#228;delsammlung, ethnographische Gegenst&#228;nde selbst aus</p>
<p>China; ja in letzter Zeit war es Herrn Roger gelungen, einen echten</p>
<p>Tintoretto, den ein Malteser Marketender im Winde aush&#228;ngen hatte, f&#252;r&#8217;s</p>
<p>einer Goldsucher-Expedition nach Alaska gegangen sei; von dort nach</p>
<p>Japan; von dort nach China. Da&#223; er von Peking aus ins Innere, den Flu&#223;</p>
<p>entlang, gewandert sei, und mit einem tibetanischen Lama nach Madjura,</p>
<p>&#8211;<br />
Gleiche, Zug f&#252;r Zug, hat sich unter der Regierung der letzten Kaiserin</p>
<p>in China begeben, und ich habe den Mann gesehen, der das Gleiche erlitt;</p>
<p>ich war dabei, als er auf den Holzsto&#223; stieg. Aber das ist vielleicht</p>
<p>»Wie lange waren Sie in China, Herr Melchior?« fragte Otto Meyer</p>
<p>interessiert.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>»Hm. Ich meine, wenn Sie China nicht so genau kennen, es w&#228;re doch</p>
<p>immerhin m&#246;glich, wenigstens denkbar, da&#223; die chinesischen St&#228;dte auch</p>
<p>Das Schlo&#223; des Kaisers von China war das pr&#228;chtigste in der Welt, durch</p>
<p>und durch von feinem Porzellan. Im Garten sah man die herrlichsten und</p>
<p>&#8211;<br />
ihm ein B&#228;ndchen, auf dem geschrieben stand: »Die Nachtigall des Kaisers</p>
<p>von Japan ist arm gegen die des Kaisers von China!«</p>
<p>Aufl. Gesamtausg. O. J. 8.; V: B&#246;cklin; VI: Die Worpsweder. O. J. 2.;</p>
<p>Ernst v. Hesse-Wartegg, Schantung u. Deutsch-China. 1898. 8. _Otto</p>
<p>Wigand_, Verlagsbuchhandl.: Dietrich, Erinnerungen an Johannes Brahms.</p>
<p>Aufl. Gesamtausg. O. J. 8.; V: Boecklin; VI: Die Worpsweder. O. J. 2.;</p>
<p>Ernst v. Hesse-Wartegg, Schantung u. Deutsch-China. 1898. 8. _Otto</p>
<p>Wigand_, Verlagsbuchhandl.: Dietrich, Erinnerungen an Johannes Brahms.</p>
<p>Fortschritt, jede Entwicklung beg&#252;nstige, dann w&#228;ren auch die</p>
<p>Barbaren Zivilisirte, deren Industrie in China, Japan, Persien,</p>
<p>Hindostan sich sehr vervollkommnet habe; aber zwischen diesen</p>
<p>Weltbegebenheiten andeuten, scheint mir richtig. Ich entsinne mich der</p>
<p>Erz&#228;hlung eines englischen Diplomaten, wie die Kaiserin von China und</p>
<p>ihr Sohn nach dem letzten Aufstand, der die Dynastie ersch&#252;ttert und das</p>
<p>&#8211;<br />
entronnen, die ihr Blut entz&#252;ndet, und nur noch sch&#252;chtern glimmt die</p>
<p>Furcht in den sehns&#252;chtigen Mienen, denn ein Herrscher von China ist das</p>
<p>einsamste Wesen auf der Welt. Und nun b&#252;ckt sich der junge Kaiser zum</p>
<p>heutzutage die Kulturgeraete und Kulturpflanzen bestaendig getauscht; und wenn </p>
<p>die Annalen von China den chinesischen Ackerbau auf die unter einem bestimmten </p>
<p>Koenig in einem bestimmten Jahr stattgefundene Einfuehrung von fuenf </p>
<p>anerkannt, so in Pal&#228;stina, Griechenland, Italien, Germanien, Gallien,</p>
<p>Indien, China, Japan, Peru u. s. w. Schon in den &#228;ltesten geschichtlichen</p>
<p>Urkunden unsres Geschlechts finden wir den Gedanken der Gemeinsamkeit des</p>
<p>&#8211;<br />
Besitz der Erde ein allen Menschen vom Weltall-Gott anvertrautes heiliges</p>
<p>Gut. Dementsprechend war das Bodeneigentumsrecht in China nur ein</p>
<p>Nutzungsrecht und nur als solches &#220;bertragbar, w&#228;hrend das Eigentum selbst</p>
<p>&#8211;<br />
von Gewaltmassregeln und Usurpationen konnte die individuelle Aneignung</p>
<p>des Grundes und Bodens in China durchgesetzt werden. Ebenso war es in</p>
<p>Japan, wo erst die mongolischen Eroberer mit Gewalt das Feudalsystem</p>
<p>hatte bringen wollen, um einen gro&#223;en Plan mit ihm auszuf&#252;hren, weshalb</p>
<p>er von dem &#228;u&#223;ersten Ende Afrikas bis nach China gereist war. »Wir sind</p>
<p>jetzt an Ort und Stelle,« sagte er zu Alaeddin; »ich werde dir hier</p>
<p>&#8211;<br />
Anblick dieser Fr&#252;chte, die nicht nach seinem Geschmack waren, schlecht</p>
<p>erbaut; Feigen, Trauben und andere edle Obstarten, die in China</p>
<p>gew&#246;hnlich sind, w&#228;ren ihm lieber gewesen. Er war noch nicht in jenem</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Es war nahe an Mitternacht, als Alaeddin, der damals in China</p>
<p>bestehenden Sitte zufolge aufstand und der Prinzessin Bedrulbudur die</p>
<p>&#8211;<br />
sich unterwegs l&#228;nger aufzuhalten, als sein Pferd zum Ausruhen Zeit</p>
<p>brauchte, bis nach China und bald auch in die Hauptstadt des Sultans. Er</p>
<p>stieg in einem &#246;ffentlichen Wirtshause ab und mietete sich ein Zimmer.</p>
<p>&#8211;<br />
nicht, wie es bei euch zulande unter Liebenden, die miteinander trinken,</p>
<p>Sitte ist; bei uns in China wechseln die Geliebte und der Liebhaber ihre</p>
<p>Becher miteinander aus und trinken so einander Gesundheit.« Mit diesen</p>
<p>&#8211;<br />
allein l&#228;&#223;t, indes ich meine Vorbereitungen treffe, die dich ebenso</p>
<p>schnell nach China wieder zur&#252;ckbringen, wie du von da entfernt worden</p>
<p>bist.«</p>
<p>&#8211;<br />
gerufen, um dir im Namen der Lampe, deiner guten Gebieterin, die du hier</p>
<p>siehst, zu befehlen, da&#223; du diesen Palast wieder nach China zur&#252;cktragen</p>
<p>l&#228;ssest, und zwar an denselben Ort und dieselbe Stelle, von wo er</p>
<p>&#8211;<br />
eine, als der Palast von seiner Stelle in Afrika emporgehoben, und die</p>
<p>andere, als er in China gegen&#252;ber dem Palast des Sultans niedergelassen</p>
<p>wurde, was alles in wenigen Augenblicken geschehen war.</p>
<p>&#8211;<br />
eben mit ihrem Anzug fertig geworden war; denn Alaeddin hatte sie beim</p>
<p>Aufstehen erinnert, da&#223; sie sich nicht mehr in Afrika, sondern in China,</p>
<p>in der Hauptstadt des Sultans, ihres Vaters, und gegen&#252;ber seinem Palast</p>
<p>&#8211;<br />
endeckte nun, da&#223; sein Bruder nicht mehr auf der Welt, da&#223; er vergiftet</p>
<p>worden und pl&#246;tzlich gestorben sei, da&#223; dies in China an dem und dem</p>
<p>Orte geschehen, und endlich, da&#223; der, welcher ihn vergiftet, ein Mann</p>
<p>&#8211;<br />
seinen Tod zu r&#228;chen, stieg zu Pferde und begab sich auf den Weg nach</p>
<p>China. Er mu&#223;te &#252;ber Ebenen, Fl&#252;sse, Berge, Ein&#246;den, und nach langer</p>
<p>Reise kam er endlich unter unglaublichen Beschwerden nach China und bald</p>
<p>darauf in die Hauptstadt.</p>
<p>unabh&#228;ngige Staaten, die durch eine Mauer geschieden waren, dergleichen</p>
<p>man auch in Schottland, in Peru und in China findet, Denkm&#228;ler, die den</p>
<p>Nationalha&#223; &#252;berleben.</p>
<p>&#8211;<br />
Portugal oder Grenada einzuf&#252;hren, m&#252;&#223;te man ihn zuerst in Durasno oder</p>
<p>Laguna anbauen und dann erst die Sch&#246;&#223;linge der canarischen China nach</p>
<p>Europa verpflanzen. In besseren Zeiten, wo kein Seekrieg mehr den Verkehr</p>
<p>&#8211;<br />
      der Yucca spricht. Die Gestalt des Drachenbaumes kommt verschiedenen</p>
<p>      Arten der Gattung Dracaena am Cap der Guten Hoffnung, in China und</p>
<p>      auf Neuseeland zu; aber in der neuen Welt vertritt die Yucca die</p>
<p>&#8211;<br />
hoffen, einst wieder aufgebaut wird, &#252;berhaupt von dem, was sie den</p>
<p>ehemaligen Glanz des Landes nennen. In China und Japan gilt alles, was man</p>
<p>erst seit zweitausend Jahren kennt, f&#252;r neue Erfindung; in den</p>
<p>unabhaengige Staaten, die durch eine Mauer geschieden waren, dergleichen</p>
<p>man auch in Schottland, in Peru und in China findet, Denkmaeler, die den</p>
<p>Nationalhass ueberleben.</p>
<p>&#8211;<br />
Portugal oder Grenada einzufuehren, muesste man ihn zuerst in Durasno oder</p>
<p>Laguna anbauen und dann erst die Schoesslinge der canarischen China nach</p>
<p>Europa verpflanzen. In besseren Zeiten, wo kein Seekrieg mehr den Verkehr</p>
<p>&#8211;<br />
      der Yucca spricht. Die Gestalt des Drachenbaumes kommt verschiedenen</p>
<p>      Arten der Gattung Dracaena am Cap der Guten Hoffnung, in China und</p>
<p>      auf Neuseeland zu; aber in der neuen Welt vertritt die Yucca die</p>
<p>&#8211;<br />
hoffen, einst wieder aufgebaut wird, ueberhaupt von dem, was sie den</p>
<p>ehemaligen Glanz des Landes nennen. In China und Japan gilt alles, was man</p>
<p>erst seit zweitausend Jahren kennt, fuer neue Erfindung; in den</p>
<p>Spr&#252;ngen des Wang-lun« einen edlen Rebellen der Schw&#228;che in der</p>
<p>Landschaft eines ertr&#228;umten China. Der schlesische Russe _Arnold Ulitz_</p>
<p>t&#252;rmt den »Ararat«. _Klabund_ (geboren 1891 in Crossen a. O.) versuchte</p>
<p>_*Cyrtomium falcatum Sw._, in Japan, China, am. Himalaya und an den</p>
<p>Nilgherries, auf den Sandwichsinseln, Madagascar und in S.-Afrika</p>
<p>&#8211;<br />
Japan stammende wei&#223;gestreifte Form _albo-lineata_(3). Noch zierlicher ist</p>
<p>der ebenfalls ganz harte _Pteris serrulata L. fil._(4) in China, Japan und</p>
<p>Natal heimisch, dessen 25-50 cm lange, 15-25 cm breite Wedel in sehr feine</p>
<p>&#8211;<br />
Spring_, ferner _*Selaginella denticulata Lk._ und die pr&#228;chtige</p>
<p>_*Selaginella uncinata Spring_ aus China mit hechtblauem Schimmer auf den</p>
<p>Bl&#228;ttern, eignen; andere Arten bilden nach Art der schon genannten</p>
<p>&#8211;<br />
charakterisierte Bl&#228;tter oder Wedel. Unter den F&#228;cherpalmen ist</p>
<p>_*Livistona chinensis R. Br._ aus China, die verbreitetste Art. Sie geht</p>
<p>auch unter dem Namen _Latania borbonica_ oder _Latania chinensis_. Die</p>
<p>&#8211;<br />
dankbare Zimmerpalme, die fr&#252;hzeitig einen d&#252;nnen Stamm bildet, ist</p>
<p>_*Rhapis flabelliformis l&#8217;Hérit._(19) aus China und Japan, deren</p>
<p>F&#228;cherwedel auf langen, d&#252;nnen Stielen stehen. Die F&#228;cher sind</p>
<p>&#8211;<br />
Unter den rotbl&#228;tterigen Arten sind _Cordyline terminalis Ldl._(30) aus</p>
<p>China, _Cordyline ferrea L._(31) ebendaher und _Cordyline ignea hort._</p>
<p>besonders hervorzuheben.</p>
<p>&#8211;<br />
Samen oder durch Seitensprosse. Von den echten Bananen sind im Zimmer zu</p>
<p>halten: _Musa Cavendishi Hook._(36) aus China, welche nur 1œ m hoch wird</p>
<p>und sehr wohlschmeckende Fr&#252;chte liefert, _Musa zebrina van Houtte_(37)</p>
<p>_*Cyrtomium falcatum Sw._, in Japan, China, am. Himalaya und an den</p>
<p>Nilgherries, auf den Sandwichsinseln, Madagascar und in S.-Afrika</p>
<p>&#8211;<br />
Japan stammende weissgestreifte Form _albo-lineata_(3). Noch zierlicher ist</p>
<p>der ebenfalls ganz harte _Pteris serrulata L. fil._(4) in China, Japan und</p>
<p>Natal heimisch, dessen 25-50 cm lange, 15-25 cm breite Wedel in sehr feine</p>
<p>&#8211;<br />
Spring_, ferner _*Selaginella denticulata Lk._ und die praechtige</p>
<p>_*Selaginella uncinata Spring_ aus China mit hechtblauem Schimmer auf den</p>
<p>Blaettern, eignen; andere Arten bilden nach Art der schon genannten</p>
<p>&#8211;<br />
charakterisierte Blaetter oder Wedel. Unter den Faecherpalmen ist</p>
<p>_*Livistona chinensis R. Br._ aus China, die verbreitetste Art. Sie geht</p>
<p>auch unter dem Namen _Latania borbonica_ oder _Latania chinensis_. Die</p>
<p>&#8211;<br />
dankbare Zimmerpalme, die fruehzeitig einen duennen Stamm bildet, ist</p>
<p>_*Rhapis flabelliformis l&#8217;Herit._(19) aus China und Japan, deren</p>
<p>Faecherwedel auf langen, duennen Stielen stehen. Die Faecher sind</p>
<p>&#8211;<br />
Unter den rotblaetterigen Arten sind _Cordyline terminalis Ldl._(30) aus</p>
<p>China, _Cordyline ferrea L._(31) ebendaher und _Cordyline ignea hort._</p>
<p>besonders hervorzuheben.</p>
<p>&#8211;<br />
Samen oder durch Seitensprosse. Von den echten Bananen sind im Zimmer zu</p>
<p>halten: _Musa Cavendishi Hook._(36) aus China, welche nur 11/2 m hoch wird</p>
<p>und sehr wohlschmeckende Fruechte liefert, _Musa zebrina van Houtte_(37)</p>
<p>    [Anmerkung 5: Wie in China ist es auch in Japan Sitte, die</p>
<p>    Jahreszahl nicht ununterbrochen fortlaufend zu f&#252;hren, sondern in</p>
<p>--</p>
<p>Es wird erz&#228;hlt, da&#223; einst in China ein grausamer Kaiser regierte,</p>
<p>herrschs&#252;chtig und unduldsam, soda&#223; niemand, der etwas konnte oder</p>
<p>--<br />
erkl&#228;rte, wo er sich befinde. Da war der Arzt froh und dachte garnicht</p>
<p>mehr daran, nach China zur&#252;ckzukehren, um dem grausamen Kaiser</p>
<p>unverdientes Gl&#252;ck zu bringen, sondern er blieb auf Horaisan und</p>
<p>--<br />
Tor, wollte ich dieses vollkommene Leben auf Horaisan mit dem</p>
<p>unvollkommenen in Japan oder China oder sonst einem von Menschen</p>
<p>bewohnten Lande vertauschen. Reisen Sie gl&#252;cklich und m&#246;gen Sie es nie</p>
<p>  (Agalmyla. -- Java.)</p>
<p>  (Lysionotus. -- Himalaya, China.)</p>
<p>--<br />
zwar vorwiegend im nord&#246;stlichen Indien (Sikkim etc.), auf der Malayischen</p>
<p>Halbinsel, dem Malayischen Archipel, den Philippinen und S&#252;d-China. In</p>
<p>Afrika sind die Gebiete, wo die j&#228;hrliche Regenmenge 200 ccm &#252;bersteigt,</p>
<p>  (Agalmyla. -- Java.)</p>
<p>  (Lysionotus. -- Himalaya, China.)</p>
<p>--<br />
zwar vorwiegend im nordoestlichen Indien (Sikkim etc.), auf der Malayischen</p>
<p>Halbinsel, dem Malayischen Archipel, den Philippinen und Sued-China. In</p>
<p>Afrika sind die Gebiete, wo die jaehrliche Regenmenge 200 ccm uebersteigt,</p>
<p>chinesischen &#196;sthetik abgerichtet werden. Nun wurden Witze gerissen. Man</p>
<p>setzte den Fall, ein Deutscher lie&#223;e sich in China f&#252;r Geld sehen; und</p>
<p>zu diesem Zwecke wurde ein Anschlagzettel geschmiedet, worin die</p>
<p>Er tr&#228;umte sich dann nach China hin, in seine Heimatstadt, und von dort</p>
<p>wollte er sich sp&#228;ter eine Chinesin zur Frau holen, schwarzhaarig wie</p>
<p>--<br />
stand vor ihr und klopfte auf den Tisch und forderte energisch die</p>
<p>Zahlung, weil er nach China reisen und sich verheiraten wollte. Marmie</p>
<p>bettelte f&#252;r ihren Mann um Aufschub, aber Ling-Sung war unerbittlich.</p>
<p>--<br />
sich in Penang erz&#228;hlt. Marmie schauderte und verwechselte im Traum</p>
<p>China mit Sumatra und glaubte fest, da&#223; der Chinese dort hin&#252;berreisen</p>
<p>w&#252;rde und ihren Mann als Hochzeitsschmaus mitschleppen wollte, wenn er</p>
<p>--<br />
nach Japan reisen und will dort versuchen, alten chinesischen Jadestein</p>
<p>billig aufzukaufen und ihn dann in China, wo es jetzt immer weniger Jade</p>
<p>gibt, teuer zu verkaufen und will mir bald ein Verm&#246;gen machen, um den</p>
<p>--</p>
<p>Dieser Baum wurde in ferner Vorzeit aus China nach Japan</p>
<p>her&#252;bergebracht, als winziges W&#252;rzelein zuerst; und in Japan erfuhr man</p>
<p>--<br />
vorzeitliche Bastkleider, Bl&#228;ttergew&#228;nder und verwildertes Kopfhaar</p>
<p>trugen, nicht in Japan, sondern in China, ein weiser Einsiedler. Der</p>
<p>hie&#223; Ata-Mono.</p>
<p>--<br />
entdeckte, las er auch in der Baumrinde das Mittel, seinen Leib</p>
<p>unsterblich zu erhalten. In dem Bast jenes Weidenbaumes in China stand</p>
<p>geschrieben, da&#223; jeder Mensch, ob gro&#223; oder niedrig, ob klug oder</p>
<p>--<br />
wenn er einmal im Leben beim Laut einer bestimmten Harfe einschlafe.</p>
<p>Diese Harfe, sagte der chinesische Weidenbaum, sei nicht in China, aber</p>
<p>nicht weit &#252;ber dem Meer in einem kleinen Inselland, das damals in China</p>
<p>noch keinen Namen hatte und nur von einigen »das Land des ewigen Feuers«</p>
<p>--<br />
gereinigt hatte; und er schlief ein mit dem Bewu&#223;tsein, da&#223; dieser Baum</p>
<p>zu ihm allein nach China und sonst zu keinem andern gesendet war. Und er</p>
<p>freute sich, am n&#228;chsten Morgen aus der Rinde dieses Baumes Schicksale</p>
<p>--</p>
<p>Halb erstickt lag er am Strande und ha&#223;te den neuen Baum und ha&#223;te China</p>
<p>und ha&#223;te seine Sehnsucht nach der Unsterblichkeit.</p>
<p>--<br />
Feldarbeit und wissen nicht, da&#223; du kommst. Nur wir haben es eben erst</p>
<p>durch eine Frau erfahren, da&#223; du nach China zur&#252;ckkehrst.«</p>
<p>--<br />
»O, Herr, der Regent hat befohlen: am Tage, wo Ihr vom Meere wieder nach</p>
<p>China zur&#252;ckkehren w&#252;rdet, d&#252;rfe kein Mann sein Haus verlassen und kein</p>
<p>Mann die Stra&#223;e betreten, da die Eifersucht der M&#228;nner grenzenlos ist,</p>
<p>--<br />
Ihr der Erste seid, der die Sprache der B&#228;ume verstand, -- weil Ihr</p>
<p>China den R&#252;cken kehren wolltet.«</p>
<p>--<br />
»O nein, Herr, sie sind eifers&#252;chtig, weil der Regent am Tag, da Ihr</p>
<p>China den R&#252;cken wendetet und ans Meer gingt, geschworen hat, da&#223; Ihr an</p>
<p>dem Tag, an dem Ihr umkehren w&#252;rdet und unter sein Volk zur&#252;ckkehren, --</p>
<p>--<br />
Tempeltor. Seine Zweige sind mit Tausenden von wei&#223;en Gebetszetteln</p>
<p>behangen. Tausende von Pilgern aus Japan und China besuchen ihn, den</p>
<p>Unsterblichen, der verk&#252;ndet: »Die Liebe ist gr&#246;&#223;er als die</p>
<p>ausgef&#252;hrt haben, haben uns das gezeigt. Auch wir Menschen sterben, wenn</p>
<p>wir lange nicht geschlafen haben. Im alten China soll es eine Form der</p>
<p>Todesstrafe gegeben haben, die darin bestand, da&#223; man den zum Tode</p>
<p>ruhig sterben lie&#223;en, als man meint. Man t&#246;dtete damals nicht durch</p>
<p>&#252;bertriebene und unzeitige Anwendung von Brechmitteln, von China und</p>
<p>Opium, wohl aber durch wiederholte Aderl&#228;sse und &#252;berm&#228;&#223;iges Purgiren. Die</p>
<p>--<br />
Verbrauch von Thee keineswegs abgenommen, vielmehr ist die Ausfuhr aus</p>
<p>China in den letzten f&#252;nfzehn Jahren um mehr als ein Viertheil st&#228;rker</p>
<p>geworden. Im gebirgigen Theil der Provinzen Caracas und Cumana k&#246;nnte Thee</p>
<p>--<br />
Jahrhunderts, von den Antillen in die Th&#228;ler von Aragua gekommen. Man</p>
<p>kannte es seit den &#228;ltesten Zeiten in Indien, in China und auf allen</p>
<p>Inseln des stillen Meeres; in Chorasan und in Persien wurde es schon im</p>
<p>ruhig sterben liessen, als man meint. Man toedtete damals nicht durch</p>
<p>uebertriebene und unzeitige Anwendung von Brechmitteln, von China und</p>
<p>Opium, wohl aber durch wiederholte Aderlaesse und uebermaessiges Purgiren. Die</p>
<p>--<br />
Verbrauch von Thee keineswegs abgenommen, vielmehr ist die Ausfuhr aus</p>
<p>China in den letzten fuenfzehn Jahren um mehr als ein Viertheil staerker</p>
<p>geworden. Im gebirgigen Theil der Provinzen Caracas und Cumana koennte Thee</p>
<p>--<br />
Jahrhunderts, von den Antillen in die Thaeler von Aragua gekommen. Man</p>
<p>kannte es seit den aeltesten Zeiten in Indien, in China und auf allen</p>
<p>Inseln des stillen Meeres; in Chorasan und in Persien wurde es schon im</p>
<p>Winkelmaass in der Hand, welches von ihnen vielleicht in derselben Weise</p>
<p>durch symbolische Ben&#252;tzung geehrt wurde, wie der Kaiser von China</p>
<p>allj&#228;hrlich einmal den Pflug zu f&#252;hren pflegt. Ein solches Winkelmaass</p>
<p>Winkelmaass in der Hand, welches von ihnen vielleicht in derselben Weise</p>
<p>durch symbolische Benuetzung geehrt wurde, wie der Kaiser von China</p>
<p>alljaehrlich einmal den Pflug zu fuehren pflegt. Ein solches Winkelmaass</p>
<p>im Bashee-Canal jenen vom S&#252;den kommenden Schiffen als Signal gedient</p>
<p>haben, welche auf ihrem Wege nach China gegen den Nordost-Monsun an die</p>
<p>&#246;stliche Passage durch den stillen Ocean zu nehmen pflegten. Es sind</p>
<p>--<br />
Chinesen, sodass sich auch hier keine sicheren Angaben &#252;ber den Werth</p>
<p>der j&#228;hrlich nach China gesandten Perlenmengen machen lassen. Dagegen</p>
<p>findet sich die Schale der Meleagrina als sogenannte "concha nacar" in</p>
<p>--<br />
ist bekannt, dass aus den flachen und d&#252;nnen sehr durchscheinenden</p>
<p>Schalen viereckige Scheiben geschnitten werden, welche in China, auf</p>
<p>den Philippinen und den Inseln des hinterindischen Ocean's statt der</p>
<p>--<br />
Landes nach Cebú oder Manila f&#252;hren; handeltreibende Chinesen bringen</p>
<p>die Manufacturwaaren von China, um sie gegen Gold, Abaca, Reis, den</p>
<p>balate und Kaurischnecken einzutauschen. Zu dem Fang der letzteren</p>
<p>--<br />
Der Handel, welcher nach einigen Autoren schon lange vor der</p>
<p>christlich-spanischen Zeit zwischen China, Japan, den Philippinen</p>
<p>und Borneo getrieben worden war, nahm rasch in bedeutendem Maasse</p>
<p>zu. Im Anfang des Jahres 1572 schon kam eine Flotille aus China an,</p>
<p>welche den handeltreibenden Soldaten eine reiche Ladung Seidenzeuge,</p>
<p>--<br />
Bewohner der Inseln einen ziemlich lebhaften Handel [4], namentlich</p>
<p>mit China, getrieben zu haben. Ausser den gew&#246;hnlichsten Producten</p>
<p>chinesischer Industrie waren es besonders Seide und die noch heutigen</p>
<p>&#8211;<br />
in den ersten 10 Jahren von Legaspi&#8217;s Ankunft an wohl schliessen,</p>
<p>dass auch schon fr&#252;her wenigstens nach China und Japan hin ein</p>
<p>bedeutender Handel stattgefunden haben muss. Einer der &#228;ltesten</p>
<p>&#8211;<br />
von Manila f&#252;r den Gesammtverkehr der Nationen gewonnen hatte. Noch</p>
<p>waren China so wenig wie Japan mit den V&#246;lkern des Westens in direkte</p>
<p>Verbindung getreten. Der portugiesischen Eroberung von Malacca und</p>
<p>&#8211;<br />
Piraten Limahon. Der sch&#246;ne, gegen den Nord-Ost-Monsun vollst&#228;ndig</p>
<p>gesch&#252;tzte Hafen, die g&#252;nstige Lage gegen&#252;ber China, Japan und den</p>
<p>hinterindischen Inseln und vor Allem die direkten, durch die sogenannte</p>
<p>&#8211;<br />
Musa textilis gewoben werden&#8211;, die nun mittels der gr&#246;sseren Schiffe</p>
<p>nach China hingebracht wurden. Also schon lange vor der christlichen</p>
<p>Periode war Manila ein Stapelplatz f&#252;r chinesische Waaren, ein Emporium</p>
<p>&#8211;<br />
den Philippinen zu treiben, sondern sie durfte auch von America aus</p>
<p>Waaren nach Manila, China etc. f&#252;hren, ja es war ihr sogar erlaubt,</p>
<p>chinesische Manufacturwaaren auf dem Umwege &#252;ber einen spanischen Hafen</p>
<p>vielgepriesenen, volk- und produktenreichen L&#228;nder des &#246;stlichen und</p>
<p>s&#252;dlichen Asiens (Japan, China, den ostindischen Inselarchipel) zu</p>
<p>erreichen, lag vor seinem Geiste als Fahrstra&#223;e ein ganz freier Ozean,</p>
<p>&#8211;<br />
wieder den Zugang zu den reichen Provinzen des »Gro&#223;-Chans« (Kaisers von</p>
<p>China) durch eine Barriere verschlossen, und seine Hoffnung, eine freie</p>
<p>Durchfahrt, eine Meerenge nach Westen und Asien zu finden, wurde stets</p>
<p>&#8211;<br />
ausgesandt, um durch die Magellanstra&#223;e zur S&#252;dsee, zu den Molukken und</p>
<p>»nach Ophir, China und Japan« zu gehen. Aber bei seiner Ankunft in</p>
<p>Pernambuco (6. Juni 1526) erfuhr er durch den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der</p>
<p>wieder fort und kam zum dritten Male mit einem feinen kunstvoll in</p>
<p>Elfenbein gearbeiteten Geduldspiel aus China, packte den alten Korb</p>
<p>und schleppte ihn wieder weg, indem sie sich in einiger Entfernung</p>
<p>ploetzlich verschwand. Das moechte hingehn. Aber was wichtiger ist,</p>
<p>ein junger Chinese, den ihr Vater aus China mit zurueckgebracht hatte</p>
<p>und der erst der Diener und dann der Freund des Alten war, der starb</p>
<p>Mit leckerhafter Kost und feurigen Getraenken,</p>
<p>Die China, Africa und Spanien uns schenken</p>
<p>Den Magen, Leib und Sinn gleich einer vesten Stadt,</p>
<p>Druckschriften gesprochen werden (waehrend des 11. Jahrhunderts in</p>
<p>China, zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Europa), bzw. seit der</p>
<p>Erfindung der Rotationsdruckmaschine im 19. Jahrhundert.</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>nahmen die Inkas eine chronologische und statistische Erfassung von</p>
<p>Menschen, Tieren und Waren vor; auch in China, Japan und Indien</p>
<p>kannte man Aufzeichnungsmethoden, die der Schriftlichkeit</p>
<p>&#8211;<br />
Lebenszusammenhang landwirtschaftlicher Lebensformen nachzuweisen ist.</p>
<p>Zuverlaessige Belege finden sich fuer zwei Gebiete in China: das</p>
<p>Becken des Gelben Flusses, wo der Anbau von Futterhirse nachgewiesen</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Das starke Interesse an genealogischen Abfolgen (in China, Indien,</p>
<p>AEgypten, bei den Hebraeern und in nahezu allen muendlichen Kulturen)</p>
<p>&#8211;<br />
Dokumente mit Vorschriftscharakter als wenig effektiv.  Die ersten</p>
<p>ueberlieferten Dokumente aus dem alten China tragen dieser Einsicht</p>
<p>Rechnung, gleiches gilt fuer Hindu, Hebraeer und Griechen sowie fuer</p>
<p>&#8211;<br />
andere Schriftkulturen und Bildungsformen hervorragend einstellen.</p>
<p>Auf andere Weise trifft dies auch auf China zu.  Innerhalb seiner</p>
<p>Grenzen baut es ein internes Netzwerk auf (Intranet), ohne dies</p>
<p>&#8211;<br />
Formen der Schriftlichkeit und Bildung, die wir im uebrigen auch in</p>
<p>China, Korea, Indonesien und den arabischen Laendern feststellen</p>
<p>koennen.  Und dieser Prozess weitet sich allmaehlich, wenn auch</p>
<p>&#8211;<br />
aehnlich bedeutende Beitraege in den philosophischen Hauptschriften des</p>
<p>alten China und des alten Japan sowie in Hindu-Texten.  Anstelle</p>
<p>eines zwangslaeufig oberflaechlichen UEberblicks moechte ich ein Zitat</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>Freiheit und weniger Regulierungswut.  Lediglich die Volksrepublik</p>
<p>China ist noch im Griff einer zentralistisch geregelten</p>
<p>Planwirtschaft.  Und doch zeichnet sich auch dort ab, dass die</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>sportliche Wettkampf oft genug zur feindlichen Auseinandersetzung und</p>
<p>zum Konflikt.  Im alten Griechenland, in China oder Japan wurde keine</p>
<p>Leistung gemessen, anstelle des Vergleichs stand die koerperliche</p>
<p>&#8211;<br />
Fehlschlag des Versuchs von 1991, die politische Uhr in Russland</p>
<p>zurueckzudrehen, und einen Einfluss auf Ereignisse in China, Osteuropa</p>
<p>und Suedamerika fuer sich verbuchen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>ebensowenig als ihre Herkunft in Betracht, sondern ungefaehr so, wie</p>
<p>heute noch in China eine Auszeichnung oder Schande vom Kinde auf die</p>
<p>Eltern zurueckgreift, so war es die rueckwirkende Kraft des Erfolgs</p>
<p>(durch Verweigerung der Opfernahrung, Geisseln, in-Fesseln-Legen und</p>
<p>Aehnliches) gegen ihn ausueben. Die geringen Leute in China umwinden,</p>
<p>um die fehlende Gunst ihres Gottes zu ertrotzen, das Bild desselben,</p>
<p>&#8220;Recta aus China!&#8221; antwortete Ahasverus. &#8220;Ein langweiliges Nest, es</p>
<p>sieht gerade aus wie vor fuenfzehnhundert Jahren, als ich zum</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#8220;In China warst du?&#8221; fragte ich lachend. &#8220;Wie kommst du denn zu dem</p>
<p>langweiligen Volk, das selbst fuer den Teufel zu wenig amuesant ist?&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Jahrhunderts hinter den mongolischen Bergen aufging, den Kopf an die</p>
<p>lange Mauer von China gerannt; aber es wollte noch nicht mit mir zu</p>
<p>Ende gehen, und ich haette eher ein Loch durch jene Gartenmauer des</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#8220;Aesthetischer Tee, was ist denn das? In China habe ich manches Mass</p>
<p>Tee geschluckt, Blumentee, Kaisertee, Mandarinentee, sogar</p>
<p>&#8211;<br />
S c h w a b e n m a e d e l an, dass du ihre Schoenheit an den</p>
<p>Teetischen Berlins predigest? Darfst du denn sogar in China einer</p>
<p>Schoenen sagen, sie habe ein Teegesicht? Und jetzt, nachdem du die</p>
<p>&#8211;<br />
begleitet mich in eine Auberge; denn der laepperige Tee hier, mit dem</p>
<p>man in China kaum die Tassen ausspuelen wuerde, mit dem noch</p>
<p>schlechtern Arrak, haben mir ganz miserabel gemacht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Recta aus China!&#8221; antwortete Ahasverus. &#8220;Ein langweiliges Nest, es</p>
<p>sieht gerade aus wie vor fuenfzehnhundert Jahren, als ich zum</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#8220;In China warst du?&#8221; fragte ich lachend. &#8220;Wie kommst du denn zu dem</p>
<p>langweiligen Volk, das selbst fuer den Teufel zu wenig amuesant ist?&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Jahrhunderts hinter den mongolischen Bergen aufging, den Kopf an die</p>
<p>lange Mauer von China gerannt; aber es wollte noch nicht mit mir zu</p>
<p>Ende gehen, und ich haette eher ein Loch durch jene Gartenmauer des</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#8220;Aesthetischer Tee, was ist denn das? In China habe ich manches Mass</p>
<p>Tee geschluckt, Blumentee, Kaisertee, Mandarinentee, sogar</p>
<p>&#8211;<br />
S c h w a b e n m a e d e l an, dass du ihre Schoenheit an den</p>
<p>Teetischen Berlins predigest? Darfst du denn sogar in China einer</p>
<p>Schoenen sagen, sie habe ein Teegesicht? Und jetzt, nachdem du die</p>
<p>&#8211;<br />
begleitet mich in eine Auberge; denn der laepperige Tee hier, mit dem</p>
<p>man in China kaum die Tassen ausspuelen wuerde, mit dem noch</p>
<p>schlechtern Arrak, haben mir ganz miserabel gemacht.&#8221;</p>
<p> Turandot, Prinzessin von China</p>
<p>by Johann Christoph Friedrich von Schiller Schiller</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Title: Turandot, Prinzessin von China</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Turandot, Prinzessin von China.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Altoum, fabelhafter Kaiser von China.</p>
<p>Turandot, seine Tochter.</p>
<p>&#8211;<br />
Entschlossen komm&#8217; ich her, dem grossen Khan</p>
<p>Vom Lande China als Soldat zu dienen,</p>
<p>Ob mir vielleicht die Sterne guenstig sind,</p>
<p>&#8211;<br />
Wo ich als Kanzler mich jetzt wohl befinde,</p>
<p>Da wusst&#8217; ich nichts von China, als es sei</p>
<p>Ein trefflichs Pulver gegen&#8217;s kalte Fieber.</p>
<p>chemische Verbindung                         chemical combination</p>
<p>China                                        China</p>
<p>Chinese                                      Chinese (s.)</p>
<p>chin                               Kinn</p>
<p>China                              China</p>
<p>china                              Porzellan</p>
<p>wieder fort und kam zum dritten Male mit einem feinen kunstvoll in</p>
<p>Elfenbein gearbeiteten Geduldspiel aus China, packte den alten Korb</p>
<p>und schleppte ihn wieder weg, indem sie sich in einiger Entfernung</p>
<p>pl&#246;tzlich verschwand. Das m&#246;chte hingehn. Aber was wichtiger ist, ein</p>
<p>junger Chinese, den ihr Vater aus China mit zur&#252;ckgebracht hatte und</p>
<p>der erst der Diener und dann der Freund des Alten war, der starb</p>
<p>Mit leckerhafter Kost und feurigen Getr&#228;nken,</p>
<p>Die China, Africa und Spanien uns schenken</p>
<p>Den Magen, Leib und Sinn gleich einer vesten Stadt,</p>
<p>Druckschriften gesprochen werden (w&#228;hrend des 11. Jahrhunderts in</p>
<p>China, zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Europa), bzw. seit der</p>
<p>Erfindung der Rotationsdruckmaschine im 19. Jahrhundert.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>nahmen die Inkas eine chronologische und statistische Erfassung von</p>
<p>Menschen, Tieren und Waren vor; auch in China, Japan und Indien</p>
<p>kannte man Aufzeichnungsmethoden, die der Schriftlichkeit</p>
<p>&#8211;<br />
Lebenszusammenhang landwirtschaftlicher Lebensformen nachzuweisen ist.</p>
<p>Zuverl&#228;ssige Belege finden sich f&#252;r zwei Gebiete in China: das</p>
<p>Becken des Gelben Flusses, wo der Anbau von Futterhirse nachgewiesen</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Das starke Interesse an genealogischen Abfolgen (in China, Indien,</p>
<p>&#196;gypten, bei den Hebr&#228;ern und in nahezu allen m&#252;ndlichen Kulturen)</p>
<p>&#8211;<br />
Dokumente mit Vorschriftscharakter als wenig effektiv.  Die ersten</p>
<p>&#252;berlieferten Dokumente aus dem alten China tragen dieser Einsicht</p>
<p>Rechnung, gleiches gilt f&#252;r Hindu, Hebr&#228;er und Griechen sowie f&#252;r</p>
<p>&#8211;<br />
andere Schriftkulturen und Bildungsformen hervorragend einstellen.</p>
<p>Auf andere Weise trifft dies auch auf China zu.  Innerhalb seiner</p>
<p>Grenzen baut es ein internes Netzwerk auf (Intranet), ohne dies</p>
<p>&#8211;<br />
Formen der Schriftlichkeit und Bildung, die wir im &#252;brigen auch in</p>
<p>China, Korea, Indonesien und den arabischen L&#228;ndern feststellen</p>
<p>k&#246;nnen.  Und dieser Proze&#223; weitet sich allm&#228;hlich, wenn auch</p>
<p>&#8211;<br />
&#228;hnlich bedeutende Beitr&#228;ge in den philosophischen Hauptschriften des</p>
<p>alten China und des alten Japan sowie in Hindu-Texten.  Anstelle</p>
<p>eines zwangsl&#228;ufig oberfl&#228;chlichen &#220;berblicks m&#246;chte ich ein Zitat</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>Freiheit und weniger Regulierungswut.  Lediglich die Volksrepublik</p>
<p>China ist noch im Griff einer zentralistisch geregelten</p>
<p>Planwirtschaft.  Und doch zeichnet sich auch dort ab, da&#223; die</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>sportliche Wettkampf oft genug zur feindlichen Auseinandersetzung und</p>
<p>zum Konflikt.  Im alten Griechenland, in China oder Japan wurde keine</p>
<p>Leistung gemessen, anstelle des Vergleichs stand die k&#246;rperliche</p>
<p>&#8211;<br />
Fehlschlag des Versuchs von 1991, die politische Uhr in Ru&#223;land</p>
<p>zur&#252;ckzudrehen, und einen Einflu&#223; auf Ereignisse in China, Osteuropa</p>
<p>und S&#252;damerika f&#252;r sich verbuchen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>Robert K. G. Temple, China.  Land of Discovery.  London: Patrick</p>
<p>Stephens, 1986. David B. Thomas.  The Origins of the Motion Picture.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Claude Widor.  The Samizdat Press in Chinas Provinces, 1979-1981.</p>
<p>Stanford CA: Hoover Institution, Stanford University, 1987.</p>
<p>ebensowenig als ihre Herkunft in Betracht, sondern ungef&#228;hr so, wie</p>
<p>heute noch in China eine Auszeichnung oder Schande vom Kinde auf die</p>
<p>Eltern zur&#252;ckgreift, so war es die r&#252;ckwirkende Kraft des Erfolgs oder</p>
<p>roemischen. Die armenischen Kaufleute vermittelten den Warentausch ueber den </p>
<p>Kaukasus mit Skythien, ueber das Kaspische Meer mit Ostasien und China, den </p>
<p>Tigris hinab mit Babylonien und Indien, nach Westen hin mit Kappadokien; nichts </p>
<p>&#8211;<br />
Caesarea, selbst im Binnenland, in dem palaestinensischen Neapolis und in Lydda. </p>
<p>Die Rohseide kam in dieser Epoche aus China und vorzugsweise ueber das Kaspische </p>
<p>Meer, also nach Syrien; verarbeitet ward sie hauptsaechlich in den Fabriken von </p>
<p>&#8211;<br />
von Kornmandel und die Gangesmuendung, geschweige denn die hinterindische </p>
<p>Halbinsel und China staendigen Handelsverkehr mit den Okzidentalen unterhalten. </p>
<p>Die chinesische Seide ist allerdings schon frueh regelmaessig nach dem Westen </p>
<p>&#8211;<br />
Fund beweist nicht, dass der staendige Verkehr sich so weit erstreckt hat. Im </p>
<p>noerdlichen China in der Provinz Schensi westlich von Peking sollen neuerlichst </p>
<p>roemische Muenzen von Nero an bis hinab auf Aurelian zum Vorschein gekommen </p>
<p>sein, sonst sind weder aus Hinterindien noch aus China dergleichen Funde </p>
<p>bekannt.</p>
<p>Geisseln, in-Fesseln-Legen und Aehnliches) gegen ihn aus&#252;ben. Die</p>
<p>geringen Leute in China umwinden, um die fehlende Gunst ihres Gottes</p>
<p>zu ertrotzen, das Bild desselben, der sie in Stich gelassen hat, mit</p>
<p>Recta aus China!&#8221; antwortete Ahasverus. Ein langweiliges Nest, es</p>
<p>sieht gerade aus wie vor f&#252;nfzehnhundert Jahren, als ich zum erstenmal</p>
<p>&#8211;</p>
<p>In China warst du?&#8221; fragte ich lachend. Wie kommst du denn zu dem</p>
<p>langweiligen Volk, das selbst f&#252;r den Teufel zu wenig am&#252;sant ist?&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Jahrhunderts hinter den mongolischen Bergen aufging, den Kopf an die</p>
<p>lange Mauer von China gerannt; aber es wollte noch nicht mit mir zu</p>
<p>Ende gehen, und ich h&#228;tte eher ein Loch durch jene Gartenmauer des</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#196;sthetischer Tee, was ist denn das? In China habe ich manches Ma&#223; Tee</p>
<p>geschluckt, Blumentee, Kaisertee, Mandarinentee, sogar Kamillentee,</p>
<p>&#8211;<br />
da&#223; du ihre Sch&#246;nheit an den Teetischen Berlins predigest? Darfst du</p>
<p>denn sogar in China einer Sch&#246;nen sagen, sie habe ein Teegesicht? Und</p>
<p>jetzt, nachdem du die spitzigen Worte der ungn&#228;digen Frau eingesteckt</p>
<p>&#8211;<br />
begleitet mich in eine Auberge; denn der l&#228;pperige Tee hier, mit dem</p>
<p>man in China kaum die Tassen aussp&#252;len w&#252;rde, mit dem noch schlechtern</p>
<p>Arrak, haben mir ganz miserabel gemacht.&#8221;</p>
<p>Recta aus China!&#8221; antwortete Ahasverus. Ein langweiliges Nest, es</p>
<p>sieht gerade aus wie vor f&#252;nfzehnhundert Jahren, als ich zum erstenmal</p>
<p>&#8211;</p>
<p>In China warst du?&#8221; fragte ich lachend. Wie kommst du denn zu dem</p>
<p>langweiligen Volk, das selbst f&#252;r den Teufel zu wenig am&#252;sant ist?&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Jahrhunderts hinter den mongolischen Bergen aufging, den Kopf an die</p>
<p>lange Mauer von China gerannt; aber es wollte noch nicht mit mir zu</p>
<p>Ende gehen, und ich h&#228;tte eher ein Loch durch jene Gartenmauer des</p>
<p>&#8211;</p>
<p>&#196;sthetischer Tee, was ist denn das? In China habe ich manches Ma&#223; Tee</p>
<p>geschluckt, Blumentee, Kaisertee, Mandarinentee, sogar Kamillentee,</p>
<p>&#8211;<br />
da&#223; du ihre Sch&#246;nheit an den Teetischen Berlins predigest? Darfst du</p>
<p>denn sogar in China einer Sch&#246;nen sagen, sie habe ein Teegesicht? Und</p>
<p>jetzt, nachdem du die spitzigen Worte der ungn&#228;digen Frau eingesteckt</p>
<p>&#8211;<br />
begleitet mich in eine Auberge; denn der l&#228;pperige Tee hier, mit dem</p>
<p>man in China kaum die Tassen aussp&#252;len w&#252;rde, mit dem noch schlechtern</p>
<p>Arrak, haben mir ganz miserabel gemacht.&#8221;</p>
<p> Turandot, Prinzessin von China</p>
<p>by Johann Christoph Friedrich von Schiller Schiller</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Title: Turandot, Prinzessin von China</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Turandot, Prinzessin von China.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Altoum, fabelhafter Kaiser von China.</p>
<p>Turandot, seine Tochter.</p>
<p>&#8211;<br />
Entschlossen komm&#8217; ich her, dem gro&#223;en Khan</p>
<p>Vom Lande China als Soldat zu dienen,</p>
<p>Ob mir vielleicht die Sterne g&#252;nstig sind,</p>
<p>&#8211;<br />
Wo ich als Kanzler mich jetzt wohl befinde,</p>
<p>Da wu&#223;t&#8217; ich nichts von China, als es sei</p>
<p>Ein trefflichs Pulver gegen&#8217;s kalte Fieber.</p>
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