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	<title>Kacker &#187; Zitate</title>
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	<description>der Kacker kennt sie alle - Zitate und Redewendungen</description>
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		<title>Israel</title>
		<link>http://www.k-acker.de/israel-239.html</link>
		<comments>http://www.k-acker.de/israel-239.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 09:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[apokryphischen Buch &#8220;Historie von S. und Daniel&#8221; von zwei
&#196;ltesten aus Israel, die sie vergebens zu verf&#252;hren
gesucht, des Ehebruchs mit einem Unbekannten angeklagt und zum Tod
&#8211;
vollendete in zahlreichen Feldz&#252;gen die Unterwerfung Syriens,
setzte nach der Ermordung Pekahs Hosea als K&#246;nig von Israel
ein, f&#252;hrte viele angesehene Einwohner als Gefangene ab und
Nicht, dass sie jemals geklagt h&#228;tte. Im Gegenteil. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>apokryphischen Buch &#8220;Historie von S. und Daniel&#8221; von zwei<br />
&#196;ltesten aus Israel, die sie vergebens zu verf&#252;hren<br />
gesucht, des Ehebruchs mit einem Unbekannten angeklagt und zum Tod<br />
&#8211;<br />
vollendete in zahlreichen Feldz&#252;gen die Unterwerfung Syriens,<br />
setzte nach der Ermordung Pekahs Hosea als K&#246;nig von Israel<br />
ein, f&#252;hrte viele angesehene Einwohner als Gefangene ab und<br />
Nicht, dass sie jemals geklagt h&#228;tte. Im Gegenteil. Aber ich habe nun<br />
mal diese Animosit&#228;t gegen Israel. Sie lachte mich oft deswegen aus.</p>
<p>Nicht, dass sie jemals geklagt haette. Im Gegenteil. Aber ich habe nun<br />
mal diese Animositaet gegen Israel. Sie lachte mich oft deswegen aus.</p>
<p>&#252;bereinstimmend mit der Bibelstelle: Ich will Israel wie ein Thau sein,<br />
dass es soll bl&#252;hen wie eine Rose. In das Fruchtholz des Waldes fl&#252;chten</p>
<p>uebereinstimmend mit der Bibelstelle: Ich will Israel wie ein Thau sein,<br />
dass es soll bluehen wie eine Rose. In das Fruchtholz des Waldes fluechten<br />
unsere Kinder und H&#228;uslein gn&#228;diglich sch&#252;tzen und bewahren, wie Du Dein<br />
Volk Israel im Roten Meer erhalten und gesch&#252;tzet hast, und wollest der<br />
Feinde Macht zerst&#246;ren und die m&#246;rderische fremde Nation ihre Unzucht<br />
unsere Kinder und Haeuslein gnaediglich schuetzen und bewahren, wie Du Dein<br />
Volk Israel im Roten Meer erhalten und geschuetzet hast, und wollest der<br />
Feinde Macht zerstoeren und die moerderische fremde Nation ihre Unzucht<br />
Selbst die j&#252;dischen Rezensenten haben sich undankbarerweise gegen mich<br />
erkl&#228;rt. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Israel.</p>
<p>Selbst die juedischen Rezensenten haben sich undankbarerweise gegen mich<br />
erklaert. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Israel.</p>
<p>Selbst die j&#252;dischen Rezensenten haben sich undankbarerweise gegen mich<br />
erkl&#228;rt. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Israel.</p>
<p>Selbst die juedischen Rezensenten haben sich undankbarerweise gegen mich<br />
erklaert. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Israel.</p>
<p>Mitglied der Familie des Mannes unter religi&#246;sen Ceremonien vor den<br />
Augen ihrer Angeh&#246;rigen hingeben;[12] sie fiel in Israel, wenn ihr Gatte<br />
starb, ehe sie ihm Kinder geboren hatte, seinem &#228;ltesten Bruder zu,<br />
m&#252;ndlichen Traditionen zusammengestellt seyn m&#246;gen. Ueber den Zug der<br />
Kinder Israel in der W&#252;ste hab&#8217; ich einige artige Bemerkungen gemacht, und<br />
es ist der verwegene Gedanke in mir entstanden, ob nicht die gro&#223;e Zeit,<br />
&#8211;<br />
N&#228;her erkl&#228;rte sich Goethe hier&#252;ber in einem Briefe vom 15. April 1797.<br />
&#8220;Noch immer,&#8221; schrieb er, &#8220;hab&#8217; ich die Kinder Israel in der W&#252;ste<br />
begleitet. Meine kritisch-historisch-poetische Arbeit geht davon aus, da&#223;<br />
uns, sonderlich am Wagen. Also schlaft wohl und der Herr, der treue<br />
W&#228;chter Israel&#8217;s, geb&#8217; euch gute Ruh&#8217; und fromme Tr&#228;ume.«</p>
<p>&#8211;<br />
und das Herz in der Brust so warm. So mein&#8217; ich, m&#252;&#223;te Hanna gewesen<br />
sein, die auf den Trost Israel&#8217;s wartete, und mit Simeon den Herrn<br />
preisete, da&#223; ihre Augen den Heiland gesehen hatten.<br />
Schlauheit, den tiefgehenden Ha&#223; gegen das Christenvolk und den Fanatismus<br />
des Unglaubens, welchen das &#8220;junge Israel&#8221; in Zeitungen und B&#252;chern aller<br />
Art zur Schau tr&#228;gt, w&#228;hrend das mit greifbaren Dingen schachernde Israel<br />
das Volk arm und elend macht.<br />
&#8211;<br />
Der Moses that jedoch noch mehr; er selbst geh&#246;rte zum &#8220;aufgekl&#228;rten&#8221;<br />
Israel, glaubte in religi&#246;sen Dingen gar nichts und vom Glauben seiner<br />
V&#228;ter und der Jugend war ihm nichts &#252;brig geblieben, denn ein ingrimmiger<br />
Moses 21, 16. Wenn jemand funden wird, der aus seinen Br&#252;dern eine Seele<br />
stiehlet aus den Kindern Israel und versetzt oder verkauft sie, solcher<br />
Dieb soll sterben. 5. Moses 24, 7. Aber das waren Zitate aus dem Alten<br />
Canebat autem de creatione mundi et origine humani generis et tota<br />
Genesis historia: de egressu Israel ex Aegypto et ingressu in<br />
terram repromissionis, de aliis plurimis sacræ scripturæ<br />
&#8211;</p>
<p>[204]Thanne Moises song, and the sones of Israel, this song to the<br />
Lord; and thei seiden, Synge we to the Lord, for he is magnified</p>
<p>*Kupferstiche:* Martin Schongauer B. 23. &#8212; Israel van Meckenem B. 171. &#8211;<br />
Heinr. Aldegrever B. 263. &#8212; Barthel Beham B. 42. P. 78a. &#8212; Jakob Bink B.<br />
&#8211;<br />
Kollegienheft. Pap.-Hs. 210 S. 19. Jahrh. 4.; Geschichte des Volkes<br />
Israel. Kollegienheft (nach Mich. Baumgadten-Rostock) Pap.-Hs. 306 S. SS.<br />
1854. 4.; Gesenius, Wilh., Neues hebr&#228;isch-deutsches Handw&#246;rterbuch. 1815.</p>
<p>*Kupferstiche:* Martin Schongauer B. 23. &#8212; Israel van Meckenem B. 171. &#8211;<br />
Heinr. Aldegrever B. 263. &#8212; Barthel Beham B. 42. P. 78a. &#8212; Jakob Bink B.<br />
&#8211;<br />
Kollegienheft. Pap.-Hs. 210 S. 19. Jahrh. 4.; Geschichte des Volkes<br />
Israel. Kollegienheft (nach Mich. Baumgadten-Rostock) Pap.-Hs. 306 S. SS.<br />
1854. 4.; Gesenius, Wilh., Neues hebraeisch-deutsches Handwoerterbuch. 1815.<br />
neben mir!&#8221; &#8220;Gott, Gott! Vergib mir! Schone meiner! &#8212; Und Deine<br />
fleischlichen, Deine eitlen Tr&#228;ume!&#8230; Nimm, gleich Israel, der Nacht<br />
wahr, um zu ringen mit mir!&#8230; Wurm, der Du Dich kr&#252;mmst!&#8221; &#8212; &#8211; &#8211;<br />
hast, und den du dadurch geheiligt, da&#223; du ihn ein Bundeszeichen<br />
nanntest zwischen dir, dem Unendlichen, und Israel, deinem treuen<br />
Diener. An diesem Tage kann und soll ich jegliches Erdenjoch von mir<br />
&#8211;<br />
will, aber auch selbst der Priester ist, der es darbringt, um das Werk<br />
zu vollbringen, das du Israel aufgetragen: dein Reich auszubreiten, und<br />
es zu befestigen. O, ich f&#252;hle, wie weit entfernt ich noch davon bin,<br />
&#8211;<br />
Weise vor Jahrtausenden die Morgenr&#246;te der Freiheit f&#252;r das<br />
Menschengeschlecht anbrach. Du beriefest Israel, deinen Erstgeborenen,<br />
eine Gemeinde zu deiner Anbetung zu bilden, damit die Nacht des<br />
&#8211;<br />
dir ist. Um nun von diesem Bewu&#223;tsein durchdrungen zu werden, wird ja<br />
auch in Israel jede erste Gabe des Lebens dir geheiligt, deshalb geh&#246;rt<br />
dir ja die erste Erntefrucht des Jahres, und brachten eben ja am<br />
&#8211;<br />
von Siegesgesang erschallen und von Dank f&#252;r deine wunderbare Hilfe, da<br />
Israel so kurz nach der Befreiungsstunde, am Rande des Verderbens<br />
stehend, nur im Aufblick zu dir, im Gebete, Mut und Rettung fand. Auch<br />
&#8211;<br />
Gott, bleibt in alle Ewigkeit.«[50] Das ist mein Freudenruf, mein Psalm,<br />
mein Lobgesang, mit dem ich mich dir am heutigen Tage, an dem Israel die<br />
heilige Thora beendigt und von neuem wieder beginnt, nahe. Alles<br />
&#8211;<br />
zum Ged&#228;chtnis an die M&#228;rtyrer, die um des Glaubens willen, und um das<br />
ewige Leben zu retten, freudig in den Tod gingen. So hast du Israel<br />
nicht nur dazu erkoren, deinen Bund zu schlie&#223;en und deine Gotteslehre<br />
&#8211;<br />
Angst und ihres Schmerzes in Tr&#228;nen der Freude und der Dankbarkeit<br />
verwandelt hast. Ja sicherlich, Herr unser Gott, Israel ist ein lebendes<br />
Zeugnis deiner ewigen Treue:»Die, welche auf dich hoffen, sollen niemals<br />
zu schanden werden.« Israel wurde verachtet und gedem&#252;tigt, aber sein<br />
Vertrauen auf dich war st&#228;rker als seine Leiden, und du hattest Mitleid<br />
&#8211;<br />
die Zeit des Hasses und der Verfolgung. Allvaters Stimme hat den Geist<br />
aller seiner Kinder durchdrungen, ihre Herzen erreicht, und Israel<br />
findet &#252;berall unter den Nachkommen seiner Unterdr&#252;cker nunmehr Br&#252;der.<br />
&#8211;<br />
ich ohne dich! Erh&#246;re deshalb mein Gebet: La&#223; auch f&#252;r mich das Wort<br />
gesprochen sein, welches du einst Israel verk&#252;nden lie&#223;est: »Gesegnet<br />
sei die Frucht deines Leibes!«[66] H&#252;te du meine Schritte, da&#223; das Kind,<br />
&#8211;<br />
meinen Geist« mit meinem irdischen Leibe. Gott ist mit mir, ich f&#252;rchte<br />
mich nicht! Schéma Jisroel Adônai Elôhenu Adônai Echod!&#8211;H&#246;re Israel,<br />
der Herr unser Gott ist ein einziger Gott! Gelobt sei er in alle<br />
&#8211;<br />
Ende nehmen und wende mein Los zum Guten und sende mir und allen Kranken<br />
in Israel baldige Heilung. Zeige mir ein Zeichen der Errettung und<br />
erbarme dich &#252;ber mich um deiner Gnade willen, denn deine Barmherzigkeit<br />
&#8211;<br />
Erbarme dich &#252;ber meinen kranken (Gatten, Sohn usw.), denn du bist<br />
barmherzig und gn&#228;dig, und sende ihm (ihr) und allen Kranken in Israel<br />
vollkommene Genesung. Herr, zeige mir ein Zeichen der Errettung zum<br />
&#8211;<br />
und Gl&#252;ck, ein Jahr, in dem deine Versprechungen an<br />
Israel zu seinem und der ganzen Menschheit Heil sich<br />
erf&#252;llen m&#246;gen. Bewahre mich und die Meinen vor<br />
&#8211;<br />
Herz wird voll des Dankes, indem ich deine Gnade erkenne,<br />
da&#223; du durch diese deine Gebote hast Israel fest an<br />
dich kn&#252;pfen wollen; m&#246;gen sie deshalb mir auch zur<br />
Sei gut f&#252;r allem Schaden,<br />
Du Aug und W&#228;chter Israel.</p>
<p>glaube, wenn mal die Thaler vom Himmel herunter regneten, so bek&#228;me ich<br />
davon nur L&#246;cher in den Kopf, w&#228;hrend die Kinder Israel die silberne<br />
Manna mit lustigem Mute einsammeln w&#252;rden. Mit einem Gef&#252;hle, worin gar<br />
einander begegnen, kamen mir die Worte Christi in den Sinn: »Solchen<br />
Glauben habe ich in Israel nicht gefunden.«</p>
<p>Von diesen D&#228;monen sind die Diener der g&#246;ttlichen Gerechtigkeit zu<br />
unterscheiden, so jener L&#252;gengeist und Todesengel, der Israel mit Pest<br />
heimsuchte und Sanherib&#8217;s Heer erschlug,[12] dann Satan, d. h. der<br />
&#8211;<br />
Bild der weltrichtenden Weltgeschichte gegolten,[45] da Gott zwischen<br />
Israel und seinen Feinden richten und die Heiden unterwerfen w&#252;rde oder<br />
als Bild der Verg&#228;nglichkeit der Sch&#246;pfung, welche in heiliger<br />
uns nicht gedient. Unsers Dankes bist du versichert; wir notieren<br />
unsern Dank mit der und der Summe bei Israel Blaustein in X.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
^18 Von ihm ruehren die Muenzen her mit der Aufschrift &#8220;Shekel Israel&#8221; und<br />
der Jahreszahl des &#8220;heiligen Jerusalem&#8221; oder &#8220;der Erloesung Sions&#8221;. Die<br />
aehnlichen mit dem Namen Simons, des Fuersten (Nessi) Israel, gehoeren nicht<br />
ihm, sondern dem Insurgentenfuehrer Bar Kochba unter Hadrian.<br />
Vor dumm, vor abgeschmackt, vor kahl und thoerigt halten.<br />
Du hast ja, wie bekannt zu Israel gesagt:<br />
Kommt her! Wer wieder mich und meinen Richtstab klagt!<br />
&#8211;<br />
Nicht Ehre, noch Geschenk hat meinen Geist vergift!<br />
Ich habe Israel um kein Geschenk verfluchet,<br />
Wo ist ein Seher jetzt der mir zu folgen suchet?<br />
&#8211;</p>
<p>Jedoch ich hoere auch das Volk von Israel;<br />
Wie es gar anders spricht: Was vor ein schoener Seegen<br />
&#8211;<br />
Das mein erworbner Fleiss nicht wie der Staub verfliegt;<br />
Dass mir wie Israel die Kleider nicht veralten:<br />
Es zeigt darneben an, dass ich gut hausgehalten,<br />
&#8211;<br />
Der ist zu schlecht darzu. Es luestert Mund und Seel<br />
Nach neuer Leckerey gleich wie dort Israel.<br />
Ein neuer Tag muss auch ein neu Gericht ersinnen!<br />
Hamlet.<br />
(O Jephta, Richter in Israel)*, was fuer einen Schaz hast du!</p>
<p>So glaubt ein jeder, was er glauben darf.<br />
Denn Dinge stehen Israel bevor,<br />
Die manchem Herzen den Verzweiflungswunsch<br />
&#8211;<br />
Ihn seit dem Augenblick, dass er ihn trug,<br />
Fuers zweite Haupt von Israel, und dir<br />
Gelang es bald, ihn selbst so zu betoeren,<br />
&#8211;<br />
Es gab schon einmal eine Alexandra,<br />
Die eine Krone trug in Israel,<br />
Die zugriff, als sie frei geworden war,<br />
nettfuessige Adel, den Vizekoenig an der Spitze, ungehindert und<br />
unbesudelt durchschreiten konnte.  Ich glaubte die Kinder Israel zu<br />
sehen, denen durch Moor und Moder von Engelshand ein trockner Pfad<br />
Beduerfnisse und ihre Kaufkraft genau verzeichnet.  Menschen, die im<br />
Silicon Valley, in Frankreich, Japan, Israel oder an einem anderen<br />
Ort dieses Planeten virtuelle Gemeinschaften bilden, werden mit Hilfe<br />
Harfenklang muss nicht lieblicher sein, als ihr Gefuehl; es wuerde<br />
Israel hinweggelockt von David und seinen Zungen neue Psalter gelehrt<br />
haben.&#8211;Mein liebes Kaethchen?<br />
Und mehr als hundert Geister sassen drinnen.<br />
&#8220;Als aus Aegypten Israel entrann&#8221;;<br />
Die Schar, gewiss, das Ufer zu erreichen,<br />
Grossen, schriftgelehrten Rabbi<br />
Israel von Saragossa.</p>
<p>Stils, eine so hinreissende Beredsamkeit sei noch nicht gefunden<br />
worden in Israel. Ich habe ihn gehoert und verwahre mich feierlich vor<br />
jenem Urteil, als ob ich in ihm gesessen waere. Ich habe schon viel<br />
gekommen ist, bleibt er ein Suender. Ein altes Weib, wenn sie<br />
erleuchtet ist, kann so gut predigen und lehren in Israel als der<br />
gelehrteste Doktor.&#8221;<br />
Stils, eine so hinreissende Beredsamkeit sei noch nicht gefunden<br />
worden in Israel. Ich habe ihn gehoert und verwahre mich feierlich vor<br />
jenem Urteil, als ob ich in ihm gesessen waere. Ich habe schon viel<br />
&#8211;<br />
gekommen ist, bleibt er ein Suender. Ein altes Weib, wenn sie<br />
erleuchtet ist, kann so gut predigen und lehren in Israel als der<br />
gelehrteste Doktor.&#8221;<br />
anderer Welt der junge Dr. Jechezkiel Lewin aus Galizien.  Sein Vater<br />
war Praesident der ganz orthodoxen Agudath Israel, er selbst wurde<br />
spaeter in Palaestina und Israel einer ihrer Fuehrer.  Er war sehr<br />
gebildet und intelligent, und trotz abweichender Meinungen und<br />
&#8211;<br />
menschlicher religioeser Entwicklung, und eben auch der entscheidenden<br />
Beitraege, die das Volk Israel und das Judentum dazu gemacht haben.<br />
Der Mensch war also auf dauernder Suche nach Gott, und die juedische<br />
&#8211;<br />
Zionistenfuehrer in Polen.  Nach ihm wurde spaeter eine Siedlung in<br />
Israel genannt.  Das war fuer mich eine nachdenklich machende<br />
Begegnung in der &#8220;Bavaria&#8221;.<br />
&#8211;<br />
ist es mit dem Argument ueber zionistsiche Ziele, unterdess also den<br />
Staat Israel.  Dabei hatte ich damals auch nach dem Weggang von<br />
Palaestina keineswegs meine Sympathie aufgegeben, war auch dem<br />
Die Lande sind mir untertaenig,<br />
Bin ueber Juda und Israel Koenig -<br />
Doch liebst du mich nicht, so welk ich und sterbe.<br />
&#8211;<br />
Singt mein Lied. Er ist geheissen<br />
Israel. Ihn hat verwandelt<br />
Hexenspruch in einen Hund.<br />
&#8211;<br />
Als zur Zeit der Wuestenwandrung<br />
Israel sich oft erlustigt<br />
Mit den Toechtern Kanaans,<br />
wie diese das Gesetz erklaerten, so war es recht und musste gelten in<br />
ganz Israel.</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Kind Gottes&#8221;, sagte der Raeuber, &#8220;ich moechte meinem armen Tier da,<br />
das sich noch dunkel an den Auszug der Kinder Israel aus Aegypten<br />
erinnern kann, wohl auch ein so gutes Futter goennen, wie das Eurige<br />
&#8211;<br />
daran erinnert.  Napoleon wird in kurzer Zeit General und erobert<br />
Italien.  Napoleon geht nach Aegypten, wo einst die Kinder Israel das<br />
Zieglerhandwerk trieben, und liefert ein Treffen bei Nazareth, wo<br />
&#8211;<br />
Meer, weil viele, die hineingehen, drin ertrinken, ausgenommen die<br />
Kinder Israel.</p>
<p>Vor dumm, vor abgeschmackt, vor kahl und th&#246;rigt halten.<br />
Du hast ja, wie bekannt zu Israel gesagt:<br />
Kommt her! Wer wieder mich und meinen Richtstab klagt!<br />
&#8211;<br />
Nicht Ehre, noch Geschenk hat meinen Geist vergift!<br />
Ich habe Israel um kein Geschenk verfluchet,<br />
Wo ist ein Seher jetzt der mir zu folgen suchet?<br />
&#8211;</p>
<p>Jedoch ich h&#246;re auch das Volk von Israel;<br />
Wie es gar anders spricht: Was vor ein sch&#246;ner Seegen<br />
&#8211;<br />
Das mein erworbner Flei&#223; nicht wie der Staub verfliegt;<br />
Da&#223; mir wie Israel die Kleider nicht veralten:<br />
Es zeigt darneben an, da&#223; ich gut hausgehalten,<br />
&#8211;<br />
Der ist zu schlecht darzu. Es l&#252;stert Mund und Seel<br />
Nach neuer Leckerey gleich wie dort Israel.<br />
Ein neuer Tag mu&#223; auch ein neu Gericht ersinnen!<br />
Hamlet.<br />
(O Jephta, Richter in Israel)*, was f&#252;r einen Schaz hast du!</p>
<p>So glaubt ein jeder, was er glauben darf.<br />
Denn Dinge stehen Israel bevor,<br />
Die manchem Herzen den Verzweiflungswunsch<br />
&#8211;<br />
Ihn seit dem Augenblick, da&#223; er ihn trug,<br />
F&#252;rs zweite Haupt von Israel, und dir<br />
Gelang es bald, ihn selbst so zu bet&#246;ren,<br />
&#8211;<br />
Es gab schon einmal eine Alexandra,<br />
Die eine Krone trug in Israel,<br />
Die zugriff, als sie frei geworden war,<br />
nettf&#252;&#223;ige Adel, den Vizek&#246;nig an der Spitze, ungehindert und<br />
unbesudelt durchschreiten konnte.  Ich glaubte die Kinder Israel zu<br />
sehen, denen durch Moor und Moder von Engelshand ein trockner Pfad<br />
Bed&#252;rfnisse und ihre Kaufkraft genau verzeichnet.  Menschen, die im<br />
Silicon Valley, in Frankreich, Japan, Israel oder an einem anderen<br />
Ort dieses Planeten virtuelle Gemeinschaften bilden, werden mit Hilfe<br />
Harfenklang mu&#223; nicht lieblicher sein, als ihr Gef&#252;hl; es w&#252;rde<br />
Israel hinweggelockt von David und seinen Zungen neue Psalter gelehrt<br />
haben.&#8211;Mein liebes K&#228;thchen?<br />
Und mehr als hundert Geister sa&#223;en drinnen.<br />
&#8220;Als aus &#196;gypten Israel entrann&#8221;;<br />
Die Schar, gewi&#223;, das Ufer zu erreichen,<br />
Gro&#223;en, schriftgelehrten Rabbi<br />
Israel von Saragossa.</p>
<p>vermutlich auch in anderen Landschaften, galt die Gesamtheit der Priester, etwa<br />
wie die Leviten in dem spaeteren Israel, als ein besonderer Volksteil. Auch<br />
unter der Herrschaft der Griechen haben die alte Religion des Staates und das<br />
&#8211;<br />
kleinasiatischen Reichshandel hatten sie wesentlich ihm zu verdanken -, Liebe<br />
und Treue fand er wohl in Idumaea und Samaria, aber nicht bei dem Volke Israel;<br />
hier war und blieb er nicht so sehr der mit vielfacher Blutschuld beladene, als<br />
&#8211;<br />
an Aaron den Priester (Num. 18, 28), dem Priester ueberhaupt oder dem<br />
Hohenpriester zukomme (H. Ewald; Geschichte des Volkes Israel. 3. Aufl.<br />
Goettingen 1864-68. Bd. 6, S. 635).<br />
&#8211;<br />
S. 110); dies ist also der Rabbi Eleazar aus Modein der juedischen Berichte<br />
(Ewald, Geschichte des Volkes Israel, Bd. 7, S. 418; E. Schuerer, Lehrbuch der<br />
neutestamentlichen Zeitgeschichte. Jena 1874, S. 357). Dass der Simon, den<br />
Stils, eine so hinrei&#223;ende Beredsamkeit sei noch nicht gefunden worden<br />
in Israel. Ich habe ihn geh&#246;rt und verwahre mich feierlich vor jenem<br />
Urteil, als ob ich in ihm gesessen w&#228;re. Ich habe schon viel<br />
gekommen ist, bleibt er ein S&#252;nder. Ein altes Weib, wenn sie<br />
erleuchtet ist, kann so gut predigen und lehren in Israel als der<br />
gelehrteste Doktor.&#8221;<br />
Stils, eine so hinrei&#223;ende Beredsamkeit sei noch nicht gefunden worden<br />
in Israel. Ich habe ihn geh&#246;rt und verwahre mich feierlich vor jenem<br />
Urteil, als ob ich in ihm gesessen w&#228;re. Ich habe schon viel<br />
&#8211;<br />
gekommen ist, bleibt er ein S&#252;nder. Ein altes Weib, wenn sie<br />
erleuchtet ist, kann so gut predigen und lehren in Israel als der<br />
gelehrteste Doktor.&#8221;<br />
anderer Welt der junge Dr. Jechezkiel Lewin aus Galizien.  Sein Vater<br />
war Pr&#228;sident der ganz orthodoxen Agudath Israel, er selbst wurde<br />
sp&#228;ter in Pal&#228;stina und Israel einer ihrer F&#252;hrer.  Er war sehr<br />
gebildet und intelligent, und trotz abweichender Meinungen und<br />
&#8211;<br />
menschlicher religi&#246;ser Entwicklung, und eben auch der entscheidenden<br />
Beitr&#228;ge, die das Volk Israel und das Judentum dazu gemacht haben.<br />
Der Mensch war also auf dauernder Suche nach Gott, und die j&#252;dische<br />
&#8211;<br />
Zionistenf&#252;hrer in Polen.  Nach ihm wurde sp&#228;ter eine Siedlung in<br />
Israel genannt.  Das war f&#252;r mich eine nachdenklich machende<br />
Begegnung in der &#8220;Bavaria&#8221;.<br />
&#8211;<br />
ist es mit dem Argument &#252;ber zionistsiche Ziele, unterde&#223; also den<br />
Staat Israel.  Dabei hatte ich damals auch nach dem Weggang von<br />
Pal&#228;stina keineswegs meine Sympathie aufgegeben, war auch dem<br />
Die Lande sind mir untert&#228;nig,<br />
Bin &#252;ber Juda und Israel K&#246;nig -<br />
Doch liebst du mich nicht, so welk ich und sterbe.<br />
&#8211;<br />
Singt mein Lied. Er ist gehei&#223;en<br />
Israel. Ihn hat verwandelt<br />
Hexenspruch in einen Hund.<br />
&#8211;<br />
Als zur Zeit der W&#252;stenwandrung<br />
Israel sich oft erlustigt<br />
Mit den T&#246;chtern Kanaans,<br />
wie diese das Gesetz erkl&#228;rten, so war es recht und musste gelten in<br />
ganz Israel.</p>
<p>&#8211;<br />
&#8220;Kind Gottes&#8221;, sagte der R&#228;uber, &#8220;ich m&#246;chte meinem armen Tier da,<br />
das sich noch dunkel an den Auszug der Kinder Israel aus &#196;gypten<br />
erinnern kann, wohl auch ein so gutes Futter g&#246;nnen, wie das Eurige<br />
&#8211;<br />
daran erinnert.  Napoleon wird in kurzer Zeit General und erobert<br />
Italien.  Napoleon geht nach &#196;gypten, wo einst die Kinder Israel das<br />
Zieglerhandwerk trieben, und liefert ein Treffen bei Nazareth, wo<br />
&#8211;<br />
Meer, weil viele, die hineingehen, drin ertrinken, ausgenommen die<br />
Kinder Israel.<br />
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		<title>Iran</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 09:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammenhalten dieses Reichs die n&#246;tige Kraft und Energie.
Schon 256 rissen die Parther Iran von S. los und beschr&#228;nkten
150 das Reich auf das eigentliche S., und auch dieses ward 85
&#8211;
unter dem angef&#252;hrten Namen, w&#228;hrend sie im westlichen
Iran (Persien) unter dem speziellen Namen der Perser (Farsi)
bekannt sind. Als Handel treibendes Volk trifft man sie auch
&#8211;
Tat, iranischer Volksstamm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zusammenhalten dieses Reichs die n&#246;tige Kraft und Energie.<br />
Schon 256 rissen die Parther Iran von S. los und beschr&#228;nkten<br />
150 das Reich auf das eigentliche S., und auch dieses ward 85<br />
&#8211;<br />
unter dem angef&#252;hrten Namen, w&#228;hrend sie im westlichen<br />
Iran (Persien) unter dem speziellen Namen der Perser (Farsi)<br />
bekannt sind. Als Handel treibendes Volk trifft man sie auch<br />
&#8211;<br />
Tat, iranischer Volksstamm, welcher mit den verwandten<br />
Guran den &#228;u&#223;ersten Westen von Iran bewohnt und dort<br />
dieselbe Stelle einnimmt wie die Tadschik im &#228;u&#223;ersten<br />
&#8211;<br />
2) T. II., 745-727, Sohn Assurnirars II., der Begr&#252;nder der<br />
assyrischen Weltmacht, dehnte die Grenzen des Reichs &#252;ber Iran<br />
bis zum Persischen Golf und nach Arabien aus, unterjochte<br />
Babylonien sowie den westlichen Teil des Hochlandes von Iran und<br />
vollendete in zahlreichen Feldz&#252;gen die Unterwerfung Syriens,<br />
&#8211;</p>
<p>Turan, im Gegensatz zu dem persischen Tafelland Iran (s.<br />
d.) das im N. desselben gelegene, zur aralokaspischen Niederung<br />
jenen Zeitraum von der Sch&#246;pfung der Menschen bis auf _Zoroaster_, dem<br />
Verfasser der _Zendb&#252;cher_, der unter dem K&#246;nige von Iran, _Veschtasp_,<br />
lebte[A], selten &#252;ber 3000 Jahre setzen. Und dieser Zeitraum f&#252;r das<br />
dem Worte wie dem Begriffe nach unhellenische Benennung des Glaubens, die<br />
&#8220;Religio&#8221;, das heisst die Bindung, zeugen. Wie Indien und Iran aus einem und<br />
demselben Erbschatz jenes die Formenfuelle seiner heiligen Epen, dieses die<br />
Mesopotamien, Babylon wird genommen, das eigentliche Persien betreten. Das<br />
gewaltige Iran wird durchzogen; &#252;ber Afghanistan und den Hindukusch zieht<br />
die griechische Armee nordw&#228;rts bis tief in die W&#252;sten von Turkestan; daran<br />
&#8211;<br />
Held hervorging; er und nach ihm sein Geschlecht, das der »M&#228;nner des<br />
ersten Glaubens«, herrschten &#252;ber Iran, immer wieder in schwerem Kampf mit<br />
den w&#252;sten Turaniern, bis dann unter dem sechsten nach Feridun, dem K&#246;nige<br />
&#8211;<br />
morschen Kolo&#223; nur noch unf&#228;higer, sich zur Gegenwehr zu erheben; die<br />
V&#246;lker von Iran, Ariana, den baktrischen L&#228;ndern waren allerdings<br />
kriegerisch, und mit jeder Art von Herrschaft zufrieden, solange sie diese<br />
&#8211;<br />
dem, wenn auch gro&#223;e, doch im Verh&#228;ltnis zum Ganzen nicht bedeutende<br />
L&#228;nderstrecken in Feindesland waren. Ganz Iran, Ariana, Baktrien, alles<br />
Land bis zu den Quellen des Euphrat stand noch unber&#252;hrt; es waren die<br />
&#8211;<br />
verwickelt hatten? Jetzt galt es, das Innere des Morgenlandes zu retten,<br />
die hohe Burg Iran zu verteidigen, die Asien beherrscht; jetzt rief der<br />
K&#246;nig der K&#246;nige die Edlen seines Stammes, die Enkel der sieben F&#252;rsten,<br />
&#8211;<br />
Dareios nicht den n&#228;chsten Weg gesucht, nicht durch seine Flucht nach dem<br />
Nordabhang von Iran die Satrapien s&#252;dw&#228;rts sich selbst und der Treue der<br />
Satrapen &#252;berlassen h&#228;tte. Denn diese waren nicht alle wie Ariobarzanes<br />
&#8211;<br />
Feldz&#252;ge denkw&#252;rdig machen, ist die Orientierung in v&#246;llig fremden L&#228;ndern<br />
nicht die geringste. Jetzt galt es, aus dem Tiefland nach dem hohen Iran<br />
hinaufzusteigen, nach Landschaften, von deren Gestaltung, von deren<br />
&#8211;<br />
der Hof des Weges zog, nur gegen reiche Geschenke den Durchzug durch jenen<br />
Pa&#223;, den sie in ihrer Gewalt hatten. Dieselben Randgebirge des hohen Iran,<br />
die bei Ninive bis nah an den Tigris reichen, begleiten in s&#252;d&#246;stlichem<br />
&#8211;<br />
Land und Leute lie&#223; und ihm seine Familie wiedergab. Was Alexander jetzt<br />
innehatte, die L&#228;nderstrecken vom Meere bis zu den Bergsteilen, die Iran<br />
umschlie&#223;en, bildete ein gro&#223;es zusammenh&#228;ngendes, auch der Volksart nach<br />
&#8211;<br />
die als Verbindung zwischen dem Kaspischen Meere und dem Innern, zwischen<br />
Iran und Turan so wichtig sind, war f&#252;r den Augenblick doppelt notwendig<br />
f&#252;r Alexander, weil sich einerseits die griechischen S&#246;ldner von Thara aus<br />
&#8211;<br />
Um die Zeit der spartanischen Niederlage stand Alexander in Hyrkanien, am<br />
Nordabhange jenes Gebirgswalles, der Iran und Turan scheidet, vor ihm die<br />
Wege nach Baktrien und Indien, nach dem unbekannten Meere, das er jenseits<br />
&#8211;<br />
Areia ist eines der wichtigsten Gebiete Persiens, es ist das Passageland<br />
zwischen Iran, Turan und Ariana; wo der Areiosstrom seinen Lauf pl&#246;tzlich<br />
nordw&#228;rts wendet, kreuzen sich die gro&#223;en Heerstra&#223;en aus Hyrkanien und<br />
&#8211;<br />
uralter Kultur, einst ein eigenes Reich, vielleicht die Heimat des<br />
Zarathustra und der Lehre, die sich &#252;ber ganz Iran verbreitet hatte. Dann<br />
den Assyrern, den Medern, Persern unterworfen, hatte dieses Land, im Norden<br />
&#8211;<br />
Reiches ergab, wie dessen Schaffung allein m&#246;glich machte. Wenn Alexander<br />
wie in &#196;gypten und den syrischen Landen, in Iran und Baktrien, so demn&#228;chst<br />
in Indien Tausende seiner Kriegsleute als Besatzung und B&#252;rger der neuen<br />
&#8211;<br />
er noch nicht existiert hatte, bedacht sein. &#220;berall hatte er diese<br />
R&#252;cksicht vor Augen gehabt; die zur milit&#228;rischen Behauptung von Iran und<br />
Turan gegr&#252;ndeten St&#228;dte waren ebenso viele Haltepunkte f&#252;r die<br />
&#8211;</p>
<p>_Kadusier_, Volk in Iran 251</p>
<p>hellenischen Elementen sich erhalten haben mochte, sondern auch das westliche<br />
Iran weicht wieder zurueck in das seit Jahrhunderten verlassene, aber noch nicht<br />
verwischte Geleise. Der roemische Senat opfert das erste wesentliche Ergebnis<br />
andauernden Fehden weiter und weiter in das innere Asien zurueckgedraengt. Von<br />
den Landschaften zwischen Armenien, Mesopotamien und Iran wurden Corduene<br />
(noerdliches Kurdistan) und das Atropatenische Medien (Aserbeidschan) aus<br />
&#8211;<br />
fast, als gedenke man dort im gelegenen Augenblick auf jene alten Zeiten<br />
zurueckzugreifen, da ganz Iran und Turan von Antiocheia aus beherrscht wurden<br />
und es doch kein Parthisches Reich gab, sondern nur eine parthische Satrapie.<br />
Der einzige Grossstaat, mit welchem das Roemische Reich grenzte, war das<br />
Reich von Iran ^1, ruhend auf derjenigen Nationalitaet, die im Altertum wie<br />
heutzutage am bekanntesten ist unter dem Namen der Perser, staatlich<br />
&#8211;<br />
Voelkerschaften, endlich die nicht bloss bis zum Tigris wohnenden, sondern<br />
selbst nach Armenien und Kappadokien vorgedrungenen Staemme von Iran, waehrend<br />
andersartige Urbewohner dieser weitgedehnten Landschaften unter diesen<br />
&#8211;<br />
Herrschaft nach allen Seiten, insbesondere aber nach Westen weit hinaus.<br />
Abgesehen von den Zeiten, wo Turan ueber Iran die Oberhand gewann und die<br />
Seldschuken und Mongolen den Persern geboten, ist eigentliche Fremdherrschaft<br />
&#8211;<br />
sie in der letzten Zeit der Republik in Folge der Besetzung Syriens in<br />
unmittelbare Beruehrung mit Iran traten. Wir haben dieses Staats schon mehrfach<br />
frueherhin zu gedenken gehabt; hier ist der Ort, das Wenige zusammenzufassen,<br />
&#8211;<br />
deren Namen allein von allen Staemmen dieser Gegend die heiligen Buecher der<br />
Perser nicht nennen, dem eigentlichen Iran fern stehen, in welchem die<br />
Achaemeniden und die Magier zu Hause sind. Der Gegensatz dieses Iran gegen das<br />
aus einem unzivilisierten und halb fremdartigen Distrikt herstammende<br />
&#8211;<br />
gegenuebertrat und in ihn eindrang. Enger aber als selbst bei den Kelten sind in<br />
Iran die nationale Religion und der nationale Staat miteinander verwachsen. Es<br />
ist schon hervorgehoben worden, dass das legitime Koenigtum im Iran zugleich<br />
eine religioese Institution, der oberste Herrscher des Landes als durch die<br />
&#8211;<br />
allem Wechsel der Dynastien und bei aller eigenen Entwicklung die Landesreligion<br />
im Iran in ihren Grundzuegen die gleiche geblieben.<br />
Die Landessprache im Partherreich ist die einheimische Irans. Keine Spur<br />
&#8211;<br />
dem Gruender des Inderreiches, Tschandragupta oder griechisch Sandrakottos, die<br />
Grenze zwischen Iran und Indien gezogen. Danach herrschte der letztere nicht<br />
bloss ueber das Gangestal in seiner ganzen Ausdehnung und das gesamte noerdliche<br />
&#8211;<br />
Parapanisos der Alten, und dessen Fortsetzung nach Osten und Westen schieden<br />
also mit ihrer gewaltigen, nur von wenigen Paessen durchsetzten Kette Iran und<br />
Indien. Aber langen Bestand hat dies Abkommen nicht gehabt.<br />
&#8211;<br />
Vorderindien sich fest, so dass das Schwergewicht dieses Reiches sich aus dem<br />
westlichen Iran nach dem oestlichen Indien verschob und der Hellenismus dem<br />
Indertum wich. Die Koenige dieses Reiches heissen indische und fuehren<br />
&#8211;<br />
Es trat dann eine Nation mehr in den Kampf ein: die Skythen oder, wie sie<br />
in Iran und in Indien heissen, die Saker brachen aus ihren Stammsitzen am<br />
Jaxartes ueber das Gebirge nach Sueden vor. Die baktrische Landschaft kam<br />
&#8211;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Gegen Norden und Nordosten grenzte Iran mit Turan. Wie das westliche und<br />
suedliche Ufer des Kaspischen Meeres und die oberen Taeler des Oxos und Jaxartes<br />
&#8211;<br />
diese wieder nicht verzichten konnten; und darum ist das Verhaeltnis zwischen<br />
Rom und Iran durch die ganze Kaiserzeit eine nur durch Waffenstillstaende<br />
unterbrochene ewige Fehde um das linke Ufer des Euphrat.<br />
&#8211;<br />
stieg diejenige des Ostens. Wenige Jahre nach dem Tode des Severus (211) traf in<br />
Iran eine Umwaelzung ein, welche nicht bloss, wie so viele fruehere Krisen, den<br />
herrschenden Regenten stuerzte, nicht einmal bloss eine andere Dynastie an die<br />
&#8211;<br />
Es ist schon ausgesprochen worden, dass die parthische Dynastie, obwohl in<br />
der Tat sie Iran dem Hellenismus entrissen hatte, doch der Nation sozusagen als<br />
illegitim galt. Artahschatr oder neupersisch Ardaschir, so berichtet die<br />
&#8211;<br />
Version die Arsakidenzeit als die der Teilkoenige und Ardaschir als das erste<br />
gemeinsame Haupt von ganz Iran nach dem letzten Dareios bezeichnet, weil im<br />
alten Persischen Reich die persische Landschaft wie zu den uebrigen, so auch zu<br />
&#8211;<br />
gegen den Osten gereicht hat und wann sie bis zum Oxos vorgedrungen ist, der<br />
spaeter als die legitime Grenze zwischen Iran und Turan gilt, entzieht sich<br />
unseren Blicken ^73.<br />
&#8211;<br />
niemals besessen hatten. Es mag wohl sein, dass die zwiefache Propaganda fremder<br />
Kulte gegen Iran, des Buddhatums vom Osten her und des juedisch-christlichen<br />
Glaubens aus dem Westen, der alten Mazda-Religion eben durch die Fehde eine<br />
&#8211;<br />
Binnenland verheerten, ging auch der Perserkoenig Sapor wieder angriffsweise<br />
vor. Wenn sein Vater sich damit begnuegt hatte, sich den Herrn von Iran zu<br />
nennen, so hat er zuerst wie nach ihm die folgenden Herrscher sich bezeichnet<br />
als den Grosskoenig von Iran und Nicht-Iran und damit gleichsam das Programm<br />
seiner Eroberungspolitik hingestellt. Im Jahre 252 oder 253 besetzte er<br />
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		<title>Island</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 09:55:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
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		<title>Kanada Ausschnitt</title>
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		<comments>http://www.k-acker.de/kanada-ausschnitt-233.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 01:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Br&#252;ckengattung ist die von S. entworfene, 3 km lange
Viktoriabr&#252;cke bei Montreal in Kanada, welche den St.
Lorenzstrom in 25 &#214;ffnungen &#252;berspannt, deren mittlere
&#8211;
Kanada . . . 1,67 &#8211; Norwegen . . 0,o4 -
&#8211;
Thunder Bay, Bai am westlichen Ende des Obern Sees in
Kanada (Britisch-Amerika), an welchem die Hafenorte Port Arthur und
Fort William liegen.
&#8211;
Nordamerika, die Eisenrosen stammen vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Br&#252;ckengattung ist die von S. entworfene, 3 km lange<br />
Viktoriabr&#252;cke bei Montreal in Kanada, welche den St.<br />
Lorenzstrom in 25 &#214;ffnungen &#252;berspannt, deren mittlere<br />
&#8211;</p>
<p>Kanada . . . 1,67 &#8211; Norwegen . . 0,o4 -</p>
<p>&#8211;<br />
Thunder Bay, Bai am westlichen Ende des Obern Sees in<br />
Kanada (Britisch-Amerika), an welchem die Hafenorte Port Arthur und<br />
Fort William liegen.<br />
&#8211;<br />
Nordamerika, die Eisenrosen stammen vom Gotthard. Sande werden in<br />
gro&#223;er Menge (bis 30 m m&#228;chtig) in Kanada gefunden, in<br />
geringerer auf der Iserwiese in B&#246;hmen, in Cornwallis.<br />
&#8211;<br />
w&#228;chst in ganz Nordamerika, besonders auf der Ostseite, von<br />
Kanada bis Nordcarolina und westw&#228;rts bis ins Felsengebirge,<br />
liefert Terpentin, Harz, Gerberrinde, und aus den jungen Sprossen<br />
Nadinsky blieb verschollen. Einige Leute behaupteten, er lebe auf einer<br />
Farm im westlichen Kanada. Niemals hat Lukardis seinen Namen erfahren,<br />
niemals er den ihren.<br />
seiner Beredsamkeit oeffneten sich&#8211;er beschrieb den feinen, weichen<br />
Regen von Kanada, er liess die Fruehlingsstuerme von New York brausen<br />
und pries die Regenschirmfabrik in der Franklinstrasse zu<br />
seiner Beredsamkeit oeffneten sich&#8211;er beschrieb den feinen, weichen<br />
Regen von Kanada, er liess die Fruehlingsstuerme von New York brausen<br />
und pries die Regenschirmfabrik in der Franklinstrasse zu<br />
Seit ihr zweiter, unliebenswurdiger Gatte ihr vor ungefahr funf<br />
Jahren auf der &#8220;Dicken Selma&#8221; treulos nach Kanada ausgeruckt war,<br />
hatte die liebe, gute, alte Frau Wachtel keinen solchen Arger mehr<br />
meinem Alter heiratete den Anwalt Helmuth Margoninski, lebten in<br />
Kanada, die juerigste Ruth in Florida.</p>
<p>war noch so wild, wie eh und je.  Die Indianer jagten die Bueffelherden,<br />
Antelopen gab es noch von Kanada bis Mexiko und es war keine Seltenheit,<br />
Pumas zu sehen.  Das Land war noch unberuehrt.<br />
&#8211;<br />
&#8220;Julia, ich bin&#8217;s, wach auf, beeil dich&#8221;, weckte ich sie.  &#8220;Ich werde nach<br />
Kanada fliehen.  Such mich in Edmonton, wenn ich wegkomme.&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Dann galopierte ich weg.  Nach Sueden.  Denn ich wuerde nicht geradewegs<br />
nach Kanada reiten.  Zuerst musste ich ueber den Rio Grande, nach Mexiko.<br />
Und das so schnell wie moeglich.<br />
&#8211;</p>
<p>Dies wuerde ein schoenes Stueck Geld bringen.  Genug bis Kanada, falls ich<br />
sparsam damit umging.  Aber vieleicht konnte ich es mir jetzt leisten, mal<br />
&#8211;<br />
hier bin, wird sie mich suchen kommen.  Es ist besser, wenn sie mich in<br />
Kanada suchen geht.  Du auch, du darfst dich nicht gluecklich zeigen, dass<br />
du mich gesehen hast.  Du musst schweigen, wie das Grab.  Wuerde ich dich<br />
&#8211;<br />
ewig liebt, wenn nichts zurueck kommt, und so machen wir Vorbereitungen im<br />
Geheimen um nach Kanada zu fliehen.&#8221;</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Koennte es Josh gewesen sein?  Aber der war wahrscheinlich schon in Kanada.<br />
Zudem koennte es nicht Josch sein, sonst wuerde er sich doch zu erkennen<br />
seiner Beredsamkeit &#246;ffneten sich&#8211;er beschrieb den feinen, weichen<br />
Regen von Kanada, er lie&#223; die Fr&#252;hlingsst&#252;rme von New York brausen und<br />
pries die Regenschirmfabrik in der Franklinstra&#223;e zu Philadelphia. Es<br />
seiner Beredsamkeit &#246;ffneten sich&#8211;er beschrieb den feinen, weichen<br />
Regen von Kanada, er lie&#223; die Fr&#252;hlingsst&#252;rme von New York brausen und<br />
pries die Regenschirmfabrik in der Franklinstra&#223;e zu Philadelphia. Es<br />
Seit ihr zweiter, unliebenswrdiger Gatte ihr vor ungefhr fnf<br />
Jahren auf der &#8220;Dicken Selma&#8221; treulos nach Kanada ausgerckt war,<br />
hatte die liebe, gute, alte Frau Wachtel keinen solchen Arger mehr<br />
meinem Alter heiratete den Anwalt Helmuth Margoninski, lebten in<br />
Kanada, die j&#252;rigste Ruth in Florida.</p>
<p>war noch so wild, wie eh und je.  Die Indianer jagten die B&#252;ffelherden,<br />
Antelopen gab es noch von Kanada bis Mexiko und es war keine Seltenheit,<br />
Pumas zu sehen.  Das Land war noch unber&#252;hrt.<br />
&#8211;<br />
&#8220;Julia, ich bin&#8217;s, wach auf, beeil dich&#8221;, weckte ich sie.  &#8220;Ich werde nach<br />
Kanada fliehen.  Such mich in Edmonton, wenn ich wegkomme.&#8221;</p>
<p>&#8211;<br />
Dann galopierte ich weg.  Nach S&#252;den.  Denn ich w&#252;rde nicht geradewegs<br />
nach Kanada reiten.  Zuerst musste ich &#252;ber den Rio Grande, nach Mexiko.<br />
Und das so schnell wie m&#246;glich.<br />
&#8211;</p>
<p>Dies w&#252;rde ein sch&#246;nes St&#252;ck Geld bringen.  Genug bis Kanada, falls ich<br />
sparsam damit umging.  Aber vieleicht konnte ich es mir jetzt leisten, mal<br />
&#8211;<br />
hier bin, wird sie mich suchen kommen.  Es ist besser, wenn sie mich in<br />
Kanada suchen geht.  Du auch, du darfst dich nicht gl&#252;cklich zeigen, dass<br />
du mich gesehen hast.  Du musst schweigen, wie das Grab.  W&#252;rde ich dich<br />
&#8211;<br />
ewig liebt, wenn nichts zur&#252;ck kommt, und so machen wir Vorbereitungen im<br />
Geheimen um nach Kanada zu fliehen.&#8221;</p>
<p>&#8211;</p>
<p>K&#246;nnte es Josh gewesen sein?  Aber der war wahrscheinlich schon in Kanada.<br />
Zudem k&#246;nnte es nicht Josch sein, sonst w&#252;rde er sich doch zu erkennen<br />
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		<title>Niederlande</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 10:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Souveraind&#8217;or (spr. ssuwer&#228;n-), fr&#252;her f&#252;r
die &#246;sterreich. Niederlande gepr&#228;gte Goldm&#252;nze,
221/4 Karat sein, im Wert von 14,224 Mk.
&#8211;
Mill.), Belgien, Portugal, Italien, die Philippinen, Puerto Rico,
Argentinien, Niederlande, Norwegen etc.
&#8211;
Kaiserkrone von S. wieder getrennt, das in Europa nur die
Niederlande, die Franche-Comté, Mailand, Neapel, Sizilien
und Sardinien behielt. Indes das Ziel der spanischen Politik blieb
&#8211;
mu&#223;te es 1648 im Frieden zu M&#252;nster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Souveraind&#8217;or (spr. ssuwer&#228;n-), fr&#252;her f&#252;r<br />
die &#246;sterreich. Niederlande gepr&#228;gte Goldm&#252;nze,<br />
221/4 Karat sein, im Wert von 14,224 Mk.<br />
&#8211;<br />
Mill.), Belgien, Portugal, Italien, die Philippinen, Puerto Rico,<br />
Argentinien, Niederlande, Norwegen etc.</p>
<p>&#8211;<br />
Kaiserkrone von S. wieder getrennt, das in Europa nur die<br />
Niederlande, die Franche-Comté, Mailand, Neapel, Sizilien<br />
und Sardinien behielt. Indes das Ziel der spanischen Politik blieb<br />
&#8211;<br />
mu&#223;te es 1648 im Frieden zu M&#252;nster die<br />
Unabh&#228;ngigkeit der Vereinigten Niederlande und in Deutschland<br />
die Gleichberechtigung der Ketzer anerkennen. Im Pyren&#228;ischen<br />
Frieden 1659 verlor es Roussillon und Perpignan sowie einen Teil<br />
der Niederlande an Frankreich, D&#252;nkirchen und Jamaica an<br />
England. Als nach dem Tod Philipps IV. der schw&#228;chliche Karl<br />
&#8211;<br />
K&#246;nig Ludwig XIV. als Gemahl von Philipps Tochter Maria<br />
Theresia Erbanspr&#252;che auf die spanischen Niederlande und wurde<br />
im sogen. Devolutionskrieg nur durch das Eingreifen der<br />
&#8211;<br />
erhoben. Ludwig XIV. von Frankreich, welcher bereits 1667 die<br />
spanischen Niederlande als Erbe seiner Gemahlin in seinen Besitz zu<br />
bringen versucht hatte, verlangte den Thron f&#252;r seinen Enkel<br />
&#8211;<br />
holl&#228;ndischen Besatzungstruppen aus den Festungen der<br />
spanischen Niederlande vertrieben und der franz&#246;sische<br />
K&#246;nig nach Jakobs II. Tode dessen Sohn als K&#246;nig Jakob<br />
&#8211;<br />
Marlborough und seiner Gemahlin beeinflu&#223;t wurde, als die von<br />
dem Ratspension&#228;r Heinsius geleiteten Niederlande seiner<br />
Politik getreu. Frankreich hatte nur die Kurf&#252;rsten von Bayern<br />
&#8211;<br />
franz&#246;sisches Heer unter dem Herzog von Burgund und<br />
Vendôme 1708 unternahm, um die spanischen Niederlande<br />
wiederzuerobern, wurde durch den Sieg Eugens und Marlboroughs bei<br />
&#8211;<br />
f&#252;r die Zukunft verhindert wurde, schlossen England und bald<br />
auch die Niederlande mit Frankreich Waffenstillstand, dem am 11.<br />
April 1713 der f&#246;rmliche Abschlu&#223; des Friedens zu<br />
&#8211;<br />
d. J. angenommen wurde. Hiernach bekam der Kaiser die spanischen<br />
Niederlande, Neapel, Mailand, Mantua und Sardinien; Frankreich<br />
behielt von seinen Eroberungen nur Landau; die Kurf&#252;rsten von<br />
&#8211;<br />
an der Spitze von 23,000 Mann in die Pfalz ein und eroberte viele<br />
St&#228;dte, ward aber 1621 in die Niederlande berufen, wo er<br />
wieder gegen Moritz k&#228;mpfte. Durch Entlassung der meuterischen<br />
&#8211;</p>
<p>Niederlande 4,7 | 10,4</p>
<p>&#8211;<br />
der Regierung zu, so da&#223; er seine Lehrth&#228;tigkeit aufgab<br />
und eine Reise zu kunsthistorischen Studien durch die Niederlande,<br />
Frankreich und England unternahm. Von London aus durch seine<br />
&#8211;<br />
1616 von Schouten zu Ehren der &#8220;Staaten&#8221; (St&#228;nde) der<br />
Niederlande benannt.</p>
<p>&#8211;<br />
ersten darunter waren: das &#8220;Namensregister f&#252;r die vereinigten<br />
Niederlande&#8221; (1700), der &#8220;Preu&#223;isch-brandenburgische<br />
Staatskalender&#8221; (seit 1704), der &#8220;Regensburger Komitialkalender&#8221;<br />
&#8211;<br />
521, Italien 436, &#214;sterreich-Ungarn 372, Spanien 219,<br />
Vereinigte Staaten 201, Niederlande 58, Preu&#223;en 182, Bayern<br />
51, Sachsen 31, W&#252;rttemberg 17, Deutsches Reich 17. Es<br />
&#8211;</p>
<p>Niederlande&#8230;&#8230;&#8230;..1500 2700 2400 1520 1579</p>
<p>&#8211;<br />
etrurischen Hypog&#228;en von Corneto entdeckte, bereiste dann<br />
Frankreich, England und die Niederlande und starb 27. M&#228;rz<br />
1837 in Petersburg. Noch sind von seinen Arbeiten hervorzuheben:<br />
&#8211;</p>
<p>in England und Wales 33 Proz., Belgien u. Niederlande 12,5,<br />
Frankreich<br />
&#8211;<br />
2,525,056, Spanien 979,350, Schweden 196,831, Italien 164,737,<br />
Niederlande 49,554, Portugal 17,000, Schweiz 5800, Europa<br />
298,163,753. Vereinigte Staaten 100,268,109, China 3,000,000,<br />
&#8211;<br />
meist gesetzlich geregelte Abfindungssumme erhielt. Nach<br />
Deutschlands Vorgang bis auf Belgien und Niederlande, wo die m. S.<br />
noch heute besteht, nach dem Krieg 1870/71 &#252;berall<br />
&#8211;</p>
<p>Niederlande u. Belgien.</p>
<p>&#8211;<br />
sind die der schweizerischen Kantone Z&#252;rich (1871), Genf<br />
(1874), Schwyz (1881) u. a., das Strafgesetzbuch der Niederlande<br />
(1881), Belgien (1867), D&#228;nemark (1866), Schweden (1864),<br />
&#8211;<br />
dann des Gesetzgebenden K&#246;rpers und nach der Bildung des neuen<br />
K&#246;nigreichs der Niederlande durch k&#246;nigliche Wahl<br />
Mitglied der Zweiten Kammer. 1818 durch die Regierung entlassen,<br />
&#8211;</p>
<p>Niederlande &#8230;.. 1884 2 976 500</p>
<p>&#8211;<br />
V&#246;lkerschaften. Der Tabaksverbrauch pro Kopf und Jahr in<br />
Kilogrammen betr&#228;gt: Vereinigte Staaten 2,3, Niederlande 2,9,<br />
Belgien 2,0, Schweiz 2,2, &#214;sterreich &#8211; Ungarn 2,1, Deutschland<br />
&#8211;<br />
Helgoland 15, Italien 20, Luxemburg 6, Malta 40, Marokko 40,<br />
Montenegro 20, Niederlande 10, Norwegen 20, &#214;sterreich-Ungarn<br />
10, Portugal 25, Rum&#228;nien 20, Ru&#223;land (europ&#228;isches<br />
&#8211;<br />
Frankreich, &#214;sterreich, Gro&#223;britannien, Italien, der<br />
Schweiz, Niederlande, Portugal, Serbien, Rum&#228;nien,<br />
Griechenland, Britisch- und Niederl&#228;ndisch-Indien<br />
&#8211;<br />
die Garantie f&#252;r Telegramme teils durch Gesetz, wie in<br />
Frankreich, Niederlande, Belgien und der Schweiz, teils durch<br />
Verordnung abgelehnt. Die deutsche Telegraphenordnung vom 13. Aug.<br />
&#8211;</p>
<p>Niederlande &#8230;&#8230; 4903 7494 25706 2790 17234 13987 69510 5568<br />
2797 1583 14142 483 7589 2531 35241 585 358 149 1635 79 299 179<br />
&#8211;<br />
Gro&#223;britannien nebst Gibraltar und Malta, Italien, Japan,<br />
Luxemburg, Montenegro, Natal, Niederlande (zugleich f&#252;r<br />
Niederl&#228;ndisch-Indien), Norwegen, &#214;sterreich-Ungarn,<br />
&#8211;<br />
Ru&#223;land besitzt 17 Kriegs- (Feld-) Telegraphenparke, welche<br />
den Sappeurbrigaden unterstellt sind. Belgien, die Niederlande,<br />
Rum&#228;nien, Schweden, Spanien etc. haben im Frieden 1<br />
&#8211;</p>
<p>Niederlande 0,48 &#8211; Schweden . . 0,01 -</p>
<p>&#8211;<br />
&#220;bersicht der Volkssagen Skandinaviens, Norddeutschlands und<br />
der Niederlande, der sich &#8220;Yule tide tales&#8221; (1852) und eine<br />
&#220;bersetzung der Edda (1866) anschlossen; auch &#252;bertrug er<br />
&#8211;</p>
<p>Koburg, welches die verlornen Niederlande wiedererobern sollte,<br />
ernannt und 27. Mai 1793 Generaldirektor der Staatskanzlei unter<br />
&#8211;<br />
Frankreich, bis es im Frieden von Madrid 1526 an die spanischen<br />
Niederlande kam. W&#228;hrend der niederl&#228;ndischen Unruhen<br />
ward es 1581 von dem Herzog von Parma belagert, aber von der<br />
&#8211;<br />
und Italien gebraucht, Ru&#223;land und Schweden benutzen den<br />
&#8220;F&#252;hlhebelapparat&#8221; (s. d.), die Niederlande, Spanien und<br />
Portugal den Brunnerschen &#8220;Mikroskopenapparat&#8221;. Ein neuerer von<br />
&#8211;<br />
des K&#246;nigs Oberbefehl das Kommando &#252;ber die Armee, welche<br />
in die spanischen Niederlande einr&#252;ckte. Auf Ludwigs XIV.<br />
Wunsch trat er 1668 zum Katholizismus &#252;ber. In dem Kriege<br />
&#8211;</p>
<p>Niederlande &#8230;.. 3389 2878 12771 10245</p>
<p>&#8211;<br />
namentlich die Kalmarische U. vom. 20. Juli 1397 (s. Kalmar), die<br />
Utrechter U. vom 23. Jan. 1579 (s. Niederlande, Geschichte, S. 149)<br />
und die U. protestantischer F&#252;rsten und St&#228;dte von 1608<br />
Schweiz                     1888    1057<br />
Niederlande                 1889    1024<br />
Belgien                     1890    1005<br />
&#8211;<br />
Schweiz                    1080<br />
Niederlande                1029<br />
Belgien                     987<br />
&#8211;<br />
Belgien                     17,6<br />
Niederlande                 13,5<br />
Schweiz                     18,3<br />
&#8211;<br />
Belgien             21,9       19,8                  90<br />
Niederlande         20,8       19,2                  92<br />
Deutschland         25,0       22,5                  90<br />
&#8211;<br />
England            8,05          7,47<br />
Niederlande        7,41          7,08<br />
Belgien            6,79          7,07</p>
<p>Da wuchs im Niederlande   eines edeln K&#246;nigs Kind,                   20<br />
Siegmund hie&#223; sein Vater,   die Mutter Siegelind,<br />
Griechenlands&#8221; und &#8220;die K&#252;nstler.&#8221; Auch ein Fragment seiner &#8220;Geschichte<br />
des Abfalls der Niederlande von der spanischen Regierung&#8221; theilte er im<br />
&#8220;Deutschen Merkur&#8221; mit. Bei diesem historischen Werke hatte er keine Zeit<br />
&#8211;<br />
Dort hatte die v. Lengefeld&#8217;sche Familie ihm eine Wohnung gemiethet. Seine<br />
&#8220;Geschichte des Abfalls der Niederlande von der spanischen Regierung,&#8221; und<br />
andere meistens historische Arbeiten nahmen den gr&#246;&#223;ten Theil des Tages in<br />
&#8211;<br />
seine Zeit hin, um neben der Fortsetzung seiner &#8220;Geschichte des Abfalls<br />
der Niederlande,&#8221; noch Beitr&#228;ge f&#252;r die &#8220;Thalia&#8221; und den &#8220;Deutschen<br />
Merkur&#8221; zu liefern.</p>
<p>Die Niederlande, die am fr&#252;hesten mit Marokko in Rapport waren, der erste<br />
Vertrag wurde am 5. Mai 1684, dann sp&#228;ter einer 1692 am 18. Juli (von Du<br />
&#8211;<br />
Schon 1604 hatte Sultan Abu Fers einen Gesandten nach Holland geschickt,<br />
der dort starb. Im Jahr 1815 schickte Wilhelm, K&#246;nig der Niederlande,<br />
eigens einen General nach Marokko, um dem Sultan zu notificiren, er sei<br />
Kaiser von Oesterreich, der deutsche Kronprinz (damals noch Kronprinz<br />
von Preu&#223;en), die Kaiserin Eugenie und Prinz Heinrich der Niederlande<br />
erschienen. Alle waren G&#228;ste des Chedive, aber nicht sie allein, sondern<br />
nahm doch Kenntnis von allem Bedeutenden, und die Nachbarschaft der<br />
Niederlande trug viel dazu bei, ihn nicht allein literarisch,<br />
sondern auch pers&#246;nlich in jenen Kreis zu ziehen. Er war ein sehr<br />
Die bewohner von Yorkshire, Northumberland und der schottischen<br />
Niederlande unterscheiden sich durch ihre h&#228;rtere und rauhere sprache<br />
noch heut von den S&#252;dengl&#228;ndern.<br />
&#8211;<br />
von den n&#246;rdlicheren germanischen st&#228;mmen, welche von dem 5. bis zum<br />
11. jahrhundert den norden England&#8217;s und die sogenannten Niederlande<br />
(lowlands) von Schottland zum Schauplatz ihrer niederlassungen und<br />
&#8211;<br />
name unter den mitgliedern der gesellschaft der kaufleute (mercers) zu<br />
London. Als kaufmann scheint Caxton mehrmals die Niederlande besucht<br />
zu haben, zuerst in eigenen gesch&#228;ften, dann 1464 mit einem anderen<br />
Kaufherren aus den endlosen Rheinschiffahrtsverhandlungen genugsam kannte,<br />
schrieb an den Rand der Depesche: Die Niederlande verfolgen gar keinen<br />
positiven Zweck, sie wollen nur die weitere Einigung Deutschlands in<br />
&#8211;<br />
versicherte die Vereinsmitglieder der warmen Unterst&#252;tzung des Pariser<br />
Kabinetts. Um die Niederlande zu gewinnen, ging Lindenau im Herbst selber<br />
nach Br&#252;ssel und stellte dort vor &#8212; er, der Vertreter des Elbuferstaates<br />
Kaufherren aus den endlosen Rheinschiffahrtsverhandlungen genugsam kannte,<br />
schrieb an den Rand der Depesche: Die Niederlande verfolgen gar keinen<br />
positiven Zweck, sie wollen nur die weitere Einigung Deutschlands in<br />
&#8211;<br />
versicherte die Vereinsmitglieder der warmen Unterstuetzung des Pariser<br />
Kabinetts. Um die Niederlande zu gewinnen, ging Lindenau im Herbst selber<br />
nach Bruessel und stellte dort vor &#8212; er, der Vertreter des Elbuferstaates<br />
gesperrt. Zu Lande aber h&#228;tten wir uns durch die &#246;sterreichischen<br />
Niederlande wagen m&#252;ssen, wo wir, als Preu&#223;en, Gefahr liefen, gleich an<br />
der Grenze in Nieuport, Ostende, oder wo es sonst sei, angehalten zu<br />
Zeit, wo einerseits der Graf, der jetzt in Holland wohnte, als<br />
pers&#246;nlicher Freund des Erbstatthalters der Niederlande und dessen<br />
Sohnes, des Erbprinzen von Oranien, vollauf mit der Bewaffnung der<br />
Niederlande gegen Frankreich besch&#228;ftigt war, anderseits die politischen<br />
Ereignisse in Frankreich fast alle andern und selbst pers&#246;nliche<br />
&#8211;<br />
Dementi gegeben, doch aber sich, ich wei&#223; nicht durch was, in gro&#223;e<br />
Gunst S. H. des Erbprinzen der Niederlande gesetzt, was ihm jedenfalls<br />
nach der Hand sehr zu statten kommen wird. Er hat ein genaues<br />
&#8211;<br />
jenem verh&#228;ngni&#223;vollen Abend gegangen, wie n&#228;mlich, als Seine Hoheit der<br />
Erbprinz der Niederlande gerufen: Dieses Kind ist mein &#8212; Angés denselben<br />
pl&#246;tzlich mit einem hellen Aufschrei unterbrochen und laut gerufen:<br />
&#8211;</p>
<p>Darauf habe der Erbprinz der Niederlande des jungen Grafen Hand<br />
ergriffen und zu ihm gesagt: Mein lieber Graf! Sie wissen nicht, wen Sie<br />
&#8211;<br />
unterhielten sich sehr lebhaft, andere stiller und zu den Letzteren<br />
geh&#246;rten der Erbprinz der Niederlande und einer der fremden Prinzen,<br />
eine jugendlich sch&#246;ne Gestalt, zarter gebaut, wie sein f&#252;rstlicher<br />
&#8211;<br />
Das la&#223; immer geschehen, warf der Prinz ein. Das sind wandelbare<br />
Geschicke, deshalb wirst du doch noch Statthalter der Niederlande, ja<br />
wohl noch in einer besseren Zeit, wenn die wahre Freiheit und die rechte<br />
&#8211;<br />
Klatscherei, die der Ihnen sicher bekannte Tourist, Herr von He&#223; aus<br />
Hamburg, in seinem Buche: Durchfl&#252;ge durch Deutschland, die Niederlande<br />
und Frankreich, vor einigen Jahren aufgetischt hat. Mit unendlicher<br />
&#8211;<br />
war kein Zweifel, das war derselbe Prinz, den Ludwig in Doorwerth als<br />
Freund des Erbprinzen der Niederlande gesehen und gesprochen hatte,<br />
derselbe, der, wie Leonardus ihm vertraut, damals Angés und das Kind<br />
Intendanten der Armee, zum Vicekanzler und Procureur-Général ernannt.<br />
W&#228;hrend der B&#252;rgerkriege verliess er die Niederlande und ward Jesuit in<br />
Valladolid, kehrte aber bald zur&#252;ck und lehrte an verschiedenen<br />
&#8211;</p>
<p>Holland s. Niederlande.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Niederlande I. 261, II. 227, 262, 332.</p>
<p>Der Freund ist mehr als meiner noch sein eigner.<br />
Hispanien begehrt die Niederlande<br />
Durch unsern Beistand und mit unserm Blut.</p>
<p>Margarete von Parma, Tochter Karls des Fuenften, Regentin der Niederlande.<br />
Graf Egmont, Prinz von Gaure.<br />
erfreut, als sie eine Musikantenbande, wie sie damals haeufig auf den<br />
Kirmessen der Niederlande anzutreffen waren, die vor dem Fenster mit<br />
Kuechenmoerseln auf Rosten zum Gesange klapperten, in das Zimmer rufen<br />
Frankreich, von dort nach England, Irland und Schottland und von dort<br />
ueber die Niederlande und Deutschland in meine Heimat zurueck. Ich<br />
war um einen und einen halben Monat weniger als zwei Jahre abwesend<br />
Lehrjungen an, und als es bald darauf unsicher am Rhein wurde, nahm<br />
er ihn mit sich in die spanischen Niederlande.</p>
<p>Niederlage                                   defeat<br />
Niederlande                                  Netherlands<br />
niederl&#228;ndisch                               Dutch<br />
net                                Netz<br />
Netherlands                        Niederlande<br />
network                            Netzwerk<br />
Der Freund ist mehr als meiner noch sein eigner.<br />
Hispanien begehrt die Niederlande<br />
Durch unsern Beistand und mit unserm Blut.</p>
<p>Margarete von Parma, Tochter Karls des F&#252;nften, Regentin der Niederlande.<br />
Graf Egmont, Prinz von Gaure.<br />
erfreut, als sie eine Musikantenbande, wie sie damals h&#228;ufig auf den<br />
Kirmessen der Niederlande anzutreffen waren, die vor dem Fenster mit<br />
K&#252;chenm&#246;rseln auf Rosten zum Gesange klapperten, in das Zimmer rufen<br />
nachher finden wir sie unabhaengig. Aber alles Land westwaerts der unteren Ems<br />
blieb bei dem Reiche, dessen Grenze also die heutigen Niederlande einschloss.<br />
Die Verteidigung dieses Teils der Reichsgrenze gegen die nicht zum Reich<br />
Frankreich, von dort nach England, Irland und Schottland und von dort<br />
&#252;ber die Niederlande und Deutschland in meine Heimat zur&#252;ck. Ich<br />
war um einen und einen halben Monat weniger als zwei Jahre abwesend<br />
Lehrjungen an, und als es bald darauf unsicher am Rhein wurde, nahm<br />
er ihn mit sich in die spanischen Niederlande.<br />
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		<title>Neuseeland</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 10:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[st&#228;rkern Bestrahlung w&#228;hrend des Sommers der
S&#252;dhalbkugel ist z. B. in Australien und Neuseeland
w&#228;hrend des Sommers der Wechsel, wenn man aus dem Schatten in
&#8211;
Welt s&#252;dlich bis Nordafrika und S&#252;dasien, ist in
Nordamerika, Australien, Neuseeland und auf Java akklimatisiert,
h&#228;lt sich &#252;berall zu den Menschen und nistet auch stets
&#8211;
vor, ersetzt in Indien, China, Japan den Haussperling und ist in
Australien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>st&#228;rkern Bestrahlung w&#228;hrend des Sommers der<br />
S&#252;dhalbkugel ist z. B. in Australien und Neuseeland<br />
w&#228;hrend des Sommers der Wechsel, wenn man aus dem Schatten in<br />
&#8211;<br />
Welt s&#252;dlich bis Nordafrika und S&#252;dasien, ist in<br />
Nordamerika, Australien, Neuseeland und auf Java akklimatisiert,<br />
h&#228;lt sich &#252;berall zu den Menschen und nistet auch stets<br />
&#8211;<br />
vor, ersetzt in Indien, China, Japan den Haussperling und ist in<br />
Australien und auf Neuseeland akklimatisiert worden. Er bevorzugt<br />
das freie Feld und den Wald und kommt nur im Winter auf die<br />
&#8211;<br />
Spitze, Fl&#252;gel mittellang. Etwa 25 Gattungen mit 230 Arten;<br />
fehlen in Neuseeland. Man zerf&#228;llt sie in mehrere<br />
Unterabteilungen: Wasserstare, Drosseln und Spottdrosseln.<br />
&#8211;<br />
V&#246;gel; etwa 20 Gattungen mit 150 Arten, fehlen nur in<br />
S&#252;d- und Mittelamerika sowie auf Neuseeland; am zahlreichsten<br />
in Afrika.<br />
&#8211;<br />
Gattungen mit etwa 200 Arten; fast kosmopolitisch (fehlen nur auf<br />
Neuseeland). Von den 5 Unterfamilien sind bemerkenswert die<br />
H&#228;her und Raben (Tannenh&#228;her, Elster und Rabe).<br />
&#8211;<br />
Gattungen mit 250 Arten; in den Tropen Asiens und Afrikas sowie in<br />
Australien und Polynesien, aber nicht auf Neuseeland.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>3) Die polynesische, auf Neuseeland (Maori), den Unionsinseln,<br />
Samoa, Tonga, Tahiti, Rarotonga, Paumotu, den Markesas, der<br />
&#8211;<br />
Neus&#252;dwales 2,793,086, Britisch-Nordamerika 1,673,000,<br />
Ostindien 1,420,183, Japan 755,800, Chile 490,000, Neuseeland<br />
488,524. Die Steinkohlenproduktion im Deutschen Reich betrug 1887<br />
&#8211;<br />
Richtung Kalifornien-Japan rund 4050 m, f&#252;r die Richtung<br />
Peru-Neuseeland 2750 m ergeben (Hochstetter 1869, Geinitz 1877 in<br />
&#8220;Petermanns Geographischen Mitteilungen&#8221;). Bisher sind solche<br />
&#8211;<br />
&#246;stlicher Strom vor, welcher den australischen Strom nach<br />
Neuseeland hin ablenkt.</p>
<p>&#8211;<br />
erkl&#228;rlich. Doch haben bereits seit l&#228;ngerer Zeit<br />
Tasmania und Neuseeland Anschlu&#223; an den Australkontinent<br />
gefunden, der wiederum durch Kabel und Landlinien mit der<br />
&#8211;<br />
F&#252;&#223;e dreizehig, Fl&#252;gel sehr verk&#252;mmert. Lebten<br />
auf Neuseeland.</p>
<p>&#8211;<br />
Arten. F&#252;&#223;e zweizehig, Fl&#252;gel fehlten<br />
wahrscheinlich ganz. Lebten auf Neuseeland zum Teil noch mit<br />
Menschen zusammen und leben in kleinern Arten dort vielleicht auch<br />
&#8211;<br />
vierzehig. Hierher die Gattung Apteryx (Kiwi, s. d.) mit 4 Arten,<br />
s&#228;mtlich von Neuseeland.</p>
<p>&#8211;<br />
f&#252;r William Swainson, geb. 1789 zu Liverpool, gest. 1855 auf<br />
Neuseeland (Zoolog).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Tarawera, Vulkan auf der Nordinsel von Neuseeland, im<br />
Seendistrikt, welcher 1886 durch eine Eruption die ber&#252;hmten<br />
&#8211;</p>
<p>Tauposee, See auf der Nordinsel von Neuseeland, 770 qkm<br />
gro&#223;, mit vielen warmen Schwefelquellen.<br />
&#8211;<br />
Dem internationalen Telegraphenverein geh&#246;ren zur Zeit an:<br />
Australien (Neuseeland, Neus&#252;dwales, S&#252;daustralien,<br />
Tasmania, Victoria), Belgien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien,<br />
&#8211;</p>
<p>Tetaratasprudel, in Neuseeland, s. Geiser, S. 26, und<br />
Band 7, S. 1025.<br />
&#8211;<br />
gelblichgr&#252;nen Bl&#252;ten und vierh&#246;rnigen, fast[sic!]<br />
sitzenden Fr&#252;chten, w&#228;chst auf Neuseeland, Australien,<br />
den Norfolkinseln, S&#252;damerika und Japan und wird allgemein als<br />
&#8211;<br />
mit der von Australien oder S&#252;damerika; auch hat man<br />
Neuseeland als selbst&#228;ndige Region unterschieden und von der<br />
pal&#228;- und nearktischen Region eine Zirkumpolarprovinz von<br />
&#8211;<br />
doppeltfiederteiligen Bl&#228;ttern ist T. barbara Moore, die in<br />
Neuholland, Neuseeland und S&#252;dafrika w&#228;chst.</p>
<p>&#8211;<br />
Karpathen in Europa, den Himalaja und den Salt Range in<br />
S&#252;dasien, auf Neuseeland, in Japan, in Sibirien, in<br />
S&#252;damerika und dem westlichen Nordamerika. Soweit einzelne</p>
<p>v. Hochstetter, Neuseeland. Stuttgart 1863.</p>
<p>&#8211;<br />
S&#252;den &#252;ber Australien (!), Van Diemensland und einen Theil von<br />
Neuseeland (als Papus!!) erstrecken«, stehen noch tiefer in ihrer<br />
geistigen Entwickelung und F&#228;higkeit. Ganz &#228;hnlicher Ansicht &#252;ber die<br />
&#8211;<br />
In Tahiti nehmen die Frauen unmittelbar nach der Geburt sofort<br />
Dampfb&#228;der mit kalten Abwaschungen (Wilson 461), in Neuseeland<br />
gleichfalls, wo die Kinder, wie in Tahiti, ganz nackt bleiben und eher<br />
&#8211;<br />
obliegt, wie in Tonga, in Tahiti, in Nukuhiva (Melville 2, 147); so<br />
m&#252;ssen sie in andern Inseln fast alle Arbeit thun, wie in Neuseeland<br />
(Dieffenb. 2, 12). Fr&#252;hreife der Weiber ist in Polynesien sehr<br />
gew&#246;hnlich. Auf Neuseeland tritt die Pubert&#228;t fr&#252;her als bei uns, doch<br />
sp&#228;ter als in S&#252;deuropa ein (Dieffenb. 2, 33) nach Browne 38 sind sie<br />
&#8211;<br />
Ausrottung der Jagdthiere bisweilen nothwendige Folge auch der<br />
vorsichtigsten Jagd; so in Neuseeland, wo die grossen Jagdv&#246;gel, die<br />
Moas (Dinornis, Apteryx), nach und nach ausgerottet sind von den<br />
&#8211;<br />
aus keinem andern Grund, als aus Melancholie &#252;ber die vermeintliche<br />
Bezauberung. Beispiele f&#252;r Neuseeland gibt Dieffenbach 2, 16, Browne 75;<br />
f&#252;r Tahiti Ellis 1, 364, 367-68; f&#252;r Neuholland, wo eine namenlose Angst<br />
&#8211;<br />
beschreibt Mariner, auf Fidschi d&#8217;Urville b 4, 207 und Hale 63. Dagegen<br />
trank man ihn auf Neuseeland, obwohl man ihn kannte, nicht. Auch in<br />
Mikronesien, wo indess die Wurzel zerrieben, nicht gekaut wurde, war der<br />
&#8211;<br />
nahmen zu«, sagt Ellis 1, 108 und so wie hier und noch &#228;rger war es zu<br />
Hawaii und an den K&#252;sten von Neuseeland. Allein die Eingeborenen (vergl.<br />
Ellis u.a.O.) haben sich an vielen Orten, Dank dem reinen Eifer der<br />
Mission&#228;re, wieder von diesem so gef&#228;hrlichen Laster befreit; in<br />
Neuseeland sowohl wie in Hawaii schadet der Rum nur an den K&#252;stenpl&#228;tzen<br />
den Eingeborenen und das &#252;berall wachsende Christenthum hat siegreich<br />
&#8211;<br />
hundert Stellen den Namen la nouvelle Cythere, welchen Bougainville der<br />
Insel Tahiti gab. Nicht nur, dass auf Tahiti, Hawaii, Neuseeland, auch<br />
auf Tonga (obwohl man hier strenger lebt) und auf Samoa (nach Wilkes)<br />
&#8211;<br />
Krusenstern 1, 221; nach Mathias G*** 152 herrscht indess Prostitution<br />
nur in den H&#228;fen. Neuseeland stand etwas h&#246;her; doch waren auch hier die<br />
M&#228;dchen vollst&#228;ndig ungebunden (Dieffenb. 2, 40). Die Weiber selbst<br />
&#8211;<br />
k&#246;nne nicht strafend eingreifen, da der Mann sein eigen Kind umgebracht<br />
habe.&#8211;Auch in Neuseeland findet sich der Kindermord gar nicht selten<br />
(Angas 1, 313); er ist aber, wie in Tahiti, nicht mehr statthaft, wenn<br />
&#8211;<br />
kaltbl&#252;tig mit Weib und Kind und so sind ihre Kriege ausserordentlich<br />
blutig und verheerend. Solche K&#228;mpfe herrschten nun zu Neuseeland und<br />
trugen wie zur Zersplitterung der Maoristaaten zum Hinschwinden der<br />
&#8211;<br />
Palliserinseln ebend. 1, 358, Aitutaiki 1, 309, Rarotonga 1, 359,<br />
Neuseeland Dieffenbach 2, 134, Samoa Turner 301. 304). Hiermit h&#228;ngt die<br />
weite Verbreitung der Menschenfresserei enge zusammen, wie sie nach Hale<br />
38 in Neuseeland, wo nach Thomson 1, 148 das letzte Beispiel dieser<br />
Sitte noch 1843 vorkam, Hervey, Mangareva (Gambier), Paumotu und dem<br />
&#8211;<br />
zahlreicher beim Begr&#228;bniss selbst (Remy 115). Ebenso war es fr&#252;her in<br />
Neuseeland Sitte&#8211;jetzt ist sie abgekommen&#8211;dass sich die Weiber am<br />
Grabe ihrer M&#228;nner erdrosselten, die Sklaven get&#246;dtet wurden (Taylor<br />
&#8211;<br />
war nicht bloss melanesisch, sondern auch &#252;ber ganz Polynesien<br />
verbreitet: in Neuseeland ruhte der Mittelpfeiler des Hauses fr&#252;her auf<br />
Menschenleichen (Taylor 387 ff.) und von Tahiti erz&#228;hlt dasselbe<br />
&#8211;<br />
V&#246;lker und St&#228;mme untereinander beruhen theilweise auf dieser blutigen<br />
Rechtsauffassung (z.B. f&#252;r Neuseeland Dieffenbach 1, 93, Haftbarkeit des<br />
Stammes f&#252;r den Einzelnen Thomson 1, 98). Auch in Neuholland sind<br />
&#8211;<br />
h&#246;chste, man k&#246;nnte sagen eine logisch vollkommene Entwickelung<br />
gefunden. Ueberall, in Neuseeland, in Tahiti, in Hawaii, dem<br />
Markesasarchipel, auf Tonga, bei der alten Bev&#246;lkerung der Marianen<br />
&#8211;<br />
geistige noch leibliche Anstrengung, ja kaum Th&#228;tigkeit n&#246;thig ist, um<br />
hinl&#228;nglichen Vorrath zu bekommen, oder so wenig, wie auf Neuseeland<br />
(nat&#252;rlich zur Zeit der Entdeckung), dass trotz aller Anstrengung die<br />
&#8211;<br />
Inseln vor Ueberv&#246;lkerung zu beh&#252;ten; begreiflich ferner, wie<br />
Hochstetter auf den Gedanken kam, dass der Kannibalismus auf Neuseeland<br />
durch den Hunger eingef&#252;hrt sei. Ist nun zwar letztere Ansicht gewiss<br />
&#8211;<br />
die Haut nur sch&#252;tzenden, kaum erregenden Kleidung, welche auch (f&#252;r<br />
Neuseeland sehr wichtig, wo es sehr oft, meist nur vor&#252;bergehend,<br />
regnet) die N&#228;sse nicht lange hielt, tragen sie jetzt wollene Decken,<br />
&#8211;<br />
Weidestrecken nahmen die Europ&#228;er mehr und mehr im Lauf der Jahre ein in<br />
Neuholland, Neuseeland, Afrika, Amerika, die fruchtbaren K&#252;stenstriche,<br />
sonst der gew&#246;hnliche Aufenthalt der Eingeborenen, haben sie ganz und<br />
&#8211;<br />
Gesellschaft bilden konnte) entweder ausgeschlossen oder doch nur<br />
geduldet! So geschah es zu Neuseeland&#8211;man kennt ja den Hochmuth der<br />
englischen Raçe einer farbigen Bev&#246;lkerung gegen&#252;ber&#8211;so, seit der<br />
&#8211;<br />
Eingeborenen hier nicht h&#246;her sch&#228;tzten, als einst die Spanier oder<br />
Engl&#228;nder die Amerikaner. In Neuseeland, wo die Engl&#228;nder fest sich<br />
niedergelassen und denselben Raçenhochmuth gegen die Eingeborenen<br />
&#8211;</p>
<p>Was wir von Neuseeland zu berichten haben (nach Hochstetter 482-497) ist<br />
noch merkw&#252;rdiger. Gegen den Einfluss der Fremden bildete sich eine<br />
&#8211;<br />
protestantischen Mission&#228;ren der S&#252;dsee vorgekommen, welche z.B. in<br />
Neuseeland durch ihre Landank&#228;ufe und Spekulationen sich und ihrer Sache<br />
und den Eingeborenen gleichviel geschadet haben. Aber auch die<br />
&#8211;<br />
Specielle Vorschl&#228;ge haben Grey f&#252;r Australien, Dieffenbach f&#252;r<br />
Neuseeland, Andere f&#252;r andere V&#246;lker gemacht; und es liesse sich, bei<br />
allen Schwierigkeiten, wenn die M&#228;chte, welche Kolonien besitzen, also</p>
<p>v. Hochstetter, Neuseeland. Stuttgart 1863.</p>
<p>&#8211;<br />
Sueden ueber Australien (!), Van Diemensland und einen Theil von<br />
Neuseeland (als Papus!!) erstrecken&#8221;, stehen noch tiefer in ihrer<br />
geistigen Entwickelung und Faehigkeit. Ganz aehnlicher Ansicht ueber die<br />
&#8211;<br />
In Tahiti nehmen die Frauen unmittelbar nach der Geburt sofort<br />
Dampfbaeder mit kalten Abwaschungen (Wilson 461), in Neuseeland<br />
gleichfalls, wo die Kinder, wie in Tahiti, ganz nackt bleiben und eher<br />
&#8211;<br />
obliegt, wie in Tonga, in Tahiti, in Nukuhiva (Melville 2, 147); so<br />
muessen sie in andern Inseln fast alle Arbeit thun, wie in Neuseeland<br />
(Dieffenb. 2, 12). Fruehreife der Weiber ist in Polynesien sehr<br />
gewoehnlich. Auf Neuseeland tritt die Pubertaet frueher als bei uns, doch<br />
spaeter als in Suedeuropa ein (Dieffenb. 2, 33) nach Browne 38 sind sie<br />
&#8211;<br />
Ausrottung der Jagdthiere bisweilen nothwendige Folge auch der<br />
vorsichtigsten Jagd; so in Neuseeland, wo die grossen Jagdvoegel, die<br />
Moas (Dinornis, Apteryx), nach und nach ausgerottet sind von den<br />
&#8211;<br />
aus keinem andern Grund, als aus Melancholie ueber die vermeintliche<br />
Bezauberung. Beispiele fuer Neuseeland gibt Dieffenbach 2, 16, Browne 75;<br />
fuer Tahiti Ellis 1, 364, 367-68; fuer Neuholland, wo eine namenlose Angst<br />
&#8211;<br />
beschreibt Mariner, auf Fidschi d&#8217;Urville b 4, 207 und Hale 63. Dagegen<br />
trank man ihn auf Neuseeland, obwohl man ihn kannte, nicht. Auch in<br />
Mikronesien, wo indess die Wurzel zerrieben, nicht gekaut wurde, war der<br />
&#8211;<br />
nahmen zu&#8221;, sagt Ellis 1, 108 und so wie hier und noch aerger war es zu<br />
Hawaii und an den Kuesten von Neuseeland. Allein die Eingeborenen (vergl.<br />
Ellis u.a.O.) haben sich an vielen Orten, Dank dem reinen Eifer der<br />
Missionaere, wieder von diesem so gefaehrlichen Laster befreit; in<br />
Neuseeland sowohl wie in Hawaii schadet der Rum nur an den Kuestenplaetzen<br />
den Eingeborenen und das ueberall wachsende Christenthum hat siegreich<br />
&#8211;<br />
hundert Stellen den Namen la nouvelle Cythere, welchen Bougainville der<br />
Insel Tahiti gab. Nicht nur, dass auf Tahiti, Hawaii, Neuseeland, auch<br />
auf Tonga (obwohl man hier strenger lebt) und auf Samoa (nach Wilkes)<br />
&#8211;<br />
Krusenstern 1, 221; nach Mathias G*** 152 herrscht indess Prostitution<br />
nur in den Haefen. Neuseeland stand etwas hoeher; doch waren auch hier die<br />
Maedchen vollstaendig ungebunden (Dieffenb. 2, 40). Die Weiber selbst<br />
&#8211;<br />
koenne nicht strafend eingreifen, da der Mann sein eigen Kind umgebracht<br />
habe.&#8211;Auch in Neuseeland findet sich der Kindermord gar nicht selten<br />
(Angas 1, 313); er ist aber, wie in Tahiti, nicht mehr statthaft, wenn<br />
&#8211;<br />
kaltbluetig mit Weib und Kind und so sind ihre Kriege ausserordentlich<br />
blutig und verheerend. Solche Kaempfe herrschten nun zu Neuseeland und<br />
trugen wie zur Zersplitterung der Maoristaaten zum Hinschwinden der<br />
&#8211;<br />
Palliserinseln ebend. 1, 358, Aitutaiki 1, 309, Rarotonga 1, 359,<br />
Neuseeland Dieffenbach 2, 134, Samoa Turner 301. 304). Hiermit haengt die<br />
weite Verbreitung der Menschenfresserei enge zusammen, wie sie nach Hale<br />
38 in Neuseeland, wo nach Thomson 1, 148 das letzte Beispiel dieser<br />
Sitte noch 1843 vorkam, Hervey, Mangareva (Gambier), Paumotu und dem<br />
&#8211;<br />
zahlreicher beim Begraebniss selbst (Remy 115). Ebenso war es frueher in<br />
Neuseeland Sitte&#8211;jetzt ist sie abgekommen&#8211;dass sich die Weiber am<br />
Grabe ihrer Maenner erdrosselten, die Sklaven getoedtet wurden (Taylor<br />
&#8211;<br />
war nicht bloss melanesisch, sondern auch ueber ganz Polynesien<br />
verbreitet: in Neuseeland ruhte der Mittelpfeiler des Hauses frueher auf<br />
Menschenleichen (Taylor 387 ff.) und von Tahiti erzaehlt dasselbe<br />
&#8211;<br />
Voelker und Staemme untereinander beruhen theilweise auf dieser blutigen<br />
Rechtsauffassung (z.B. fuer Neuseeland Dieffenbach 1, 93, Haftbarkeit des<br />
Stammes fuer den Einzelnen Thomson 1, 98). Auch in Neuholland sind<br />
&#8211;<br />
hoechste, man koennte sagen eine logisch vollkommene Entwickelung<br />
gefunden. Ueberall, in Neuseeland, in Tahiti, in Hawaii, dem<br />
Markesasarchipel, auf Tonga, bei der alten Bevoelkerung der Marianen<br />
&#8211;<br />
geistige noch leibliche Anstrengung, ja kaum Thaetigkeit noethig ist, um<br />
hinlaenglichen Vorrath zu bekommen, oder so wenig, wie auf Neuseeland<br />
(natuerlich zur Zeit der Entdeckung), dass trotz aller Anstrengung die<br />
&#8211;<br />
Inseln vor Uebervoelkerung zu behueten; begreiflich ferner, wie<br />
Hochstetter auf den Gedanken kam, dass der Kannibalismus auf Neuseeland<br />
durch den Hunger eingefuehrt sei. Ist nun zwar letztere Ansicht gewiss<br />
&#8211;<br />
die Haut nur schuetzenden, kaum erregenden Kleidung, welche auch (fuer<br />
Neuseeland sehr wichtig, wo es sehr oft, meist nur voruebergehend,<br />
regnet) die Naesse nicht lange hielt, tragen sie jetzt wollene Decken,<br />
&#8211;<br />
Weidestrecken nahmen die Europaeer mehr und mehr im Lauf der Jahre ein in<br />
Neuholland, Neuseeland, Afrika, Amerika, die fruchtbaren Kuestenstriche,<br />
sonst der gewoehnliche Aufenthalt der Eingeborenen, haben sie ganz und<br />
&#8211;<br />
Gesellschaft bilden konnte) entweder ausgeschlossen oder doch nur<br />
geduldet! So geschah es zu Neuseeland&#8211;man kennt ja den Hochmuth der<br />
englischen Race einer farbigen Bevoelkerung gegenueber&#8211;so, seit der<br />
&#8211;<br />
Eingeborenen hier nicht hoeher schaetzten, als einst die Spanier oder<br />
Englaender die Amerikaner. In Neuseeland, wo die Englaender fest sich<br />
niedergelassen und denselben Racenhochmuth gegen die Eingeborenen<br />
&#8211;</p>
<p>Was wir von Neuseeland zu berichten haben (nach Hochstetter 482-497) ist<br />
noch merkwuerdiger. Gegen den Einfluss der Fremden bildete sich eine<br />
&#8211;<br />
protestantischen Missionaeren der Suedsee vorgekommen, welche z.B. in<br />
Neuseeland durch ihre Landankaeufe und Spekulationen sich und ihrer Sache<br />
und den Eingeborenen gleichviel geschadet haben. Aber auch die<br />
&#8211;<br />
Specielle Vorschlaege haben Grey fuer Australien, Dieffenbach fuer<br />
Neuseeland, Andere fuer andere Voelker gemacht; und es liesse sich, bei<br />
allen Schwierigkeiten, wenn die Maechte, welche Kolonien besitzen, also<br />
(Punama-oder Beilstein, pierre de haches von der Insel Taraipunama, s&#252;dlich<br />
von Neuseeland), &#228;hnlich ist der gemeine Nephrit (Jade tenace) und unser<br />
Jaspis (diosporo), nur unedler. Wie unser Carneol zum Sard, so verh&#228;lt sich<br />
Arten der Gattung Dracaena am Cap der Guten Hoffnung, in China und<br />
auf Neuseeland zu; aber in der neuen Welt vertritt die Yucca die<br />
Stelle derselben; denn die _Dracaena borealis_ d&#8217;Aitons ist eine<br />
Arten der Gattung Dracaena am Cap der Guten Hoffnung, in China und<br />
auf Neuseeland zu; aber in der neuen Welt vertritt die Yucca die<br />
Stelle derselben; denn die _Dracaena borealis_ d&#8217;Aitons ist eine<br />
_Ptychosperma Alexandrae_, letztere unter dem Namens _Seaforthia elegans_<br />
im Handel, beide aus Neuseeland. Die letztere Art ist an den<br />
braunpunktierten Wedelstielen und Blattscheiden leicht zu erkennen. Sie<br />
&#8211;<br />
ersteren Arten geh&#246;rten _Cordyline australis Kth._ aus Neuholland,<br />
_Cordyline indivisa Kunth_ aus Neuseeland und _Cordyline congesta Sweet_<br />
aus Java.<br />
_Ptychosperma Alexandrae_, letztere unter dem Namens _Seaforthia elegans_<br />
im Handel, beide aus Neuseeland. Die letztere Art ist an den<br />
braunpunktierten Wedelstielen und Blattscheiden leicht zu erkennen. Sie<br />
&#8211;<br />
ersteren Arten gehoerten _Cordyline australis Kth._ aus Neuholland,<br />
_Cordyline indivisa Kunth_ aus Neuseeland und _Cordyline congesta Sweet_<br />
aus Java.<br />
wegen einer fremden Form verworfen wird.  Dies geschah nicht nur mit<br />
den Voelkern in Asien, Afrika, Australien und Neuseeland, sondern auch<br />
mit den Eingeborenen der amerikanischen Kontinente.  Die aus der<br />
in England hatte.  Fuer nachher machte sie sich Sorgen.  Man hatte sie<br />
fuer Auswanderung nach Neuseeland begeistert, oder, wenn wir ihr<br />
finanziell von Kattowitz dafuer helfen konnten, wollte sie ein kleines<br />
wegen einer fremden Form verworfen wird.  Dies geschah nicht nur mit<br />
den V&#246;lkern in Asien, Afrika, Australien und Neuseeland, sondern auch<br />
mit den Eingeborenen der amerikanischen Kontinente.  Die aus der<br />
in England hatte.  F&#252;r nachher machte sie sich Sorgen.  Man hatte sie<br />
f&#252;r Auswanderung nach Neuseeland begeistert, oder, wenn wir ihr<br />
finanziell von Kattowitz daf&#252;r helfen konnten, wollte sie ein kleines<br />
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		<title>Marroko</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 10:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
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		<title>Libanon</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 12:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Libanon]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[griechischen Kloster, sp&#228;ter errichtete sie sich zu Dschihun
unweit Sidon, mitten im Libanon, eine Wohnung. Die Syrer pflegten
sie K&#246;nigin von Tadmor, Zauberin von Dschihun und Sibylle des
Libanon zu nennen und glaubten sie durch Verbindung mit der
Geisterwelt im Besitz gro&#223;er Sch&#228;tze. Bei Ibrahim
&#8211;
Bezirke Libanon und Jerusalem (s. Karte &#8220;T&#252;rkisches
Reich&#8221;). Infolge des Parallelismus seiner von N. nach S&#252;den
&#8211;
im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>griechischen Kloster, sp&#228;ter errichtete sie sich zu Dschihun<br />
unweit Sidon, mitten im Libanon, eine Wohnung. Die Syrer pflegten<br />
sie K&#246;nigin von Tadmor, Zauberin von Dschihun und Sibylle des<br />
Libanon zu nennen und glaubten sie durch Verbindung mit der<br />
Geisterwelt im Besitz gro&#223;er Sch&#228;tze. Bei Ibrahim<br />
&#8211;</p>
<p>Bezirke Libanon und Jerusalem (s. Karte &#8220;T&#252;rkisches<br />
Reich&#8221;). Infolge des Parallelismus seiner von N. nach S&#252;den<br />
&#8211;<br />
im N.: der Amanos der Alten (Gjaur Dagh), 1850 m hoch, der<br />
Kasios (Dschebel Akraa), 1770 m, der Libanon, 3063 m;<br />
landeinw&#228;rts der Hermon (Dschebel el Scheich), 2860 m, und der<br />
Antilibanon, 2670 m. Die s&#252;dliche Fortsetzung des Libanon und<br />
Antilibanon (vgl. Pal&#228;stina) steigt nirgends zu mehr als<br />
&#8211;<br />
gr&#246;&#223;ten Teil kurze Querth&#228;ler, in denen nur aus den<br />
h&#246;hern K&#252;stengebirgen (Amanos, Kasios, Libanon) eine<br />
gr&#246;&#223;ere Wassermenge mit starkem Gef&#228;lle unmittelbar<br />
&#8211;<br />
n&#246;rdl. Br. liegt. Dort steigt das breite Thal zwischen dem<br />
Libanon und Antilibanon (jetzt Bekaa genannt, im Altertum Bukka) zu<br />
fast 1200 m an und entsendet nach N. den gr&#246;&#223;ten<br />
&#8211;<br />
Rolle, n&#228;chst ihnen die Ziegen. Das Rindvieh ist klein und<br />
wird nur im Libanon geschlachtet. Der indische B&#252;ffel kommt im<br />
Jordanthal vor, das Kamel haupts&#228;chlich in der W&#252;ste;<br />
&#8211;<br />
Vorrechten. Zu ihr geh&#246;ren auch die Maroniten (s. d.) im<br />
Libanon, deren Patriarch von Rom best&#228;tigt wird. Protestanten,<br />
Bekehrte der amerikanischen Mission, gibt es nur ein paar tausend.<br />
&#8211;<br />
Von mohammedanischen Sekten sind aufzuf&#252;hren: die Drusen (s.<br />
d.) im Libanon und Hauran, zum gr&#246;&#223;ern Teil von den<br />
alten Syrern, zum Teil von eingewanderten Araberst&#228;mmen<br />
&#8211;<br />
die Metâwile, eine Abart der Schiiten, s&#252;dlich von den<br />
Drusen im Libanon und in Galil&#228;a zwischen Saida und Tyros.</p>
<p>&#8211;<br />
Tarabulus (Tripolis), Stadt im asiatisch-t&#252;rk.<br />
Wilajet Schâm (Syrien), am Libanon, unweit des Mittelmeers,<br />
hat ein altes Kastell, gegen 20 Moscheen, 18 Kirchen und 7<br />
&#8211;<br />
die christenfeindliche Stimmung in Syrien zum Ausbruch, woselbst<br />
1860 zun&#228;chst im Libanon nach wiederholten gegen die Christen<br />
begangenen Gewaltakten die friedliche maronitische Bev&#246;lkerung<br />
&#8211;<br />
und derselbe hatte sich angelegen sein lassen, durch zahlreiche<br />
Hinrichtungen in Damaskus und im Libanon die Einmischung der<br />
M&#228;chte unn&#246;tig zu machen. Doch war die Ende August<br />
erfolgte Absendung eines franz&#246;sischen Okkupationsheers nach<br />
dem Libanon nicht &#252;berfl&#252;ssig, indem erst jetzt die<br />
hochgestellten Urheber und F&#246;rderer des Blutbades zur<br />
&#8211;<br />
eine Einigung erzielt worden war, wurden die franz&#246;sischen<br />
Truppen wieder abberufen. Der Libanon wurde zu einem besondern,<br />
direkt von Konstantinopel abh&#228;ngenden Verwaltungsbezirk<br />
starrem Blick. Voll Entsetzen rief sie sich das Gesicht ihres Vaters<br />
ins Ged&#228;chtnis. Sie h&#228;tte in den Libanon Ph&#246;niziens zum Tempel von<br />
Aphaka pilgern m&#246;gen, wo Tanit in Gestalt eines Sternes auf die Erde</p>
<p>»Zedern sind es,« sagte mein Begleiter, »Zedern vom Libanon;« und<br />
blickte bewundernd auf den Traum des S&#252;dens. &#220;ber uns in den Kronen der<br />
Wie die Zedern auserw&#228;hlet,<br />
Wie der Libanon umlichtet,<br />
Der dem Himmel sich verm&#228;hlet.<br />
nacheinander die Beute der Assyrer, der Babylonier, der Perser geworden.<br />
Aber auf der Landseite durch die hohen Bergketten des Libanon fast vom<br />
Binnenlande abgeschnitten und teilweise auf kleinen K&#252;steninseln erbaut,<br />
&#8211;<br />
legen; das Material dazu lieferten die Geb&#228;ude des von den Einwohnern<br />
verlassenen Alttyrus und die Zedern des nahen Libanon; Pf&#228;hle lie&#223;en sich<br />
leicht in den weichen Meeresgrund treiben, und der Schlick diente dazu, die<br />
Komisches darin, dass selbst der heilige Derwisch auf dem Berge<br />
Libanon, der in seinem Leben noch nie gelacht hat, laut auflachen<br />
muesste.&#8221;</p>
<p>7. Gegend am Fusse des Bergs Libanon, anmutig, wie man sich denken mag.<br />
Ein Pinienwaeldchen, ein Wasser, daran Haengeweiden und Graeber drunter,<br />
Rief dreimal singend zu der andern Sange:<br />
&#8220;Komm, Braut vom Libanon, und zeige dich!&#8221;<br />
Wie bei des Weltgerichts Posaunenklange<br />
Weges nah Konstantinopel un van da in dat hillige Land, un so aewer<br />
den Libanon un Sinai juemmer frischweg in dat swarte Muhrenland henin<br />
de Toerken un Unchristen to bestriden&#8211;un huert! da is mi hier in<br />
Hiernaechst hat ausgegattert, wie die Feste<br />
Sich nennt, und wo auf Libanon sie liegt,<br />
In der die ungeheuern Summen stecken,<br />
&#8211;<br />
Mich immer aus der Fassung hat gebracht.&#8211;<br />
Ich war auf Libanon, bei unserm Vater.<br />
Er unterliegt den Sorgen noch&#8230;<br />
&#8211;<br />
Noch weiter; musst der Gelder groessern Teil<br />
Auf Libanon zum Vater bringen.</p>
<p>&#8211;<br />
Saladin. Und nimm dir die Bedeckung ja<br />
Nur nicht zu schwach. Es ist um Libanon<br />
Nicht alles mehr so sicher. Hast du nicht<br />
21<br />
Willkommen, edler Herr, auf Libanon, willkommen!<br />
Wiewohl sich leicht erachten laesst<br />
&#8211;<br />
Wir wuerden uns in diesen Felsenschluenden<br />
Auf Libanon nach achtzehn Jahren finden?<br />
Verzweifle keiner je, dem in der truebsten Nacht<br />
&#8211;<br />
Bey Sonnenschein und Sternenlicht<br />
Drey Tage schon den Libanon hinunter;<br />
Und wenn die Mittagsgluth sie auf die Scheitel sticht,<br />
&#8211;<br />
6<br />
Mein Herr, ich bin ein Prinz vom Berge Libanon.<br />
Ich hatte mich dem Dienst der schoensten aller Schoenen<br />
&#8211;<br />
Beynah vier Jahre sind&#8217;s, seit mich Alexis liebte,<br />
Der schoenste Prinz vom Berge Libanon;<br />
Und wenn ich ihn durch Sproedethun betruebte,<br />
&#8211;<br />
Zu wuenschen, und&#8211;ein wenig sich zu schaemen,<br />
(Denkt ihr) allein, er war ein Prinz von Libanon.</p>
<p>andere jenes, z.  B.  der Kaiser wolle die Juden wieder bringen in<br />
ihre alte Heimat am grossen Berg Libanon, an dem Bach Aegypti und am<br />
Meer.<br />
Komisches darin, da&#223; selbst der heilige Derwisch auf dem Berge<br />
Libanon, der in seinem Leben noch nie gelacht hat, laut auflachen<br />
m&#252;&#223;te.&#8221;</p>
<p>7. Gegend am Fu&#223;e des Bergs Libanon, anmutig, wie man sich denken mag.<br />
Ein Pinienw&#228;ldchen, ein Wasser, daran H&#228;ngeweiden und Gr&#228;ber drunter,<br />
Rief dreimal singend zu der andern Sange:<br />
&#8220;Komm, Braut vom Libanon, und zeige dich!&#8221;<br />
Wie bei des Weltgerichts Posaunenklange<br />
Weges nah Konstantinopel un van då in dat hillige Land, un so &#228;wer<br />
den Libanon un Sinai j&#252;mmer frischweg in dat swarte Muhrenland henin<br />
de T&#246;rken un Unchristen to bestriden&#8211;un h&#252;rt! då is mi hier in<br />
Hiern&#228;chst hat ausgegattert, wie die Feste<br />
Sich nennt, und wo auf Libanon sie liegt,<br />
In der die ungeheuern Summen stecken,<br />
&#8211;<br />
Mich immer aus der Fassung hat gebracht.&#8211;<br />
Ich war auf Libanon, bei unserm Vater.<br />
Er unterliegt den Sorgen noch&#8230;<br />
&#8211;<br />
Noch weiter; mu&#223;t der Gelder gr&#246;&#223;ern Teil<br />
Auf Libanon zum Vater bringen.</p>
<p>&#8211;<br />
Saladin. Und nimm dir die Bedeckung ja<br />
Nur nicht zu schwach. Es ist um Libanon<br />
Nicht alles mehr so sicher. Hast du nicht<br />
21<br />
Willkommen, edler Herr, auf Libanon, willkommen!<br />
Wiewohl sich leicht erachten l&#228;&#223;t<br />
&#8211;<br />
Wir w&#252;rden uns in diesen Felsenschl&#252;nden<br />
Auf Libanon nach achtzehn Jahren finden?<br />
Verzweifle keiner je, dem in der tr&#252;bsten Nacht<br />
&#8211;<br />
Bey Sonnenschein und Sternenlicht<br />
Drey Tage schon den Libanon hinunter;<br />
Und wenn die Mittagsgluth sie auf die Scheitel sticht,<br />
&#8211;<br />
6<br />
Mein Herr, ich bin ein Prinz vom Berge Libanon.<br />
Ich hatte mich dem Dienst der sch&#246;nsten aller Sch&#246;nen<br />
&#8211;<br />
Beynah vier Jahre sind&#8217;s, seit mich Alexis liebte,<br />
Der sch&#246;nste Prinz vom Berge Libanon;<br />
Und wenn ich ihn durch Spr&#246;dethun betr&#252;bte,<br />
&#8211;<br />
Zu w&#252;nschen, und&#8211;ein wenig sich zu sch&#228;men,<br />
(Denkt ihr) allein, er war ein Prinz von Libanon.</p>
<p>andere jenes, z.  B.  der Kaiser wolle die Juden wieder bringen in<br />
ihre alte Heimat am grossen Berg Libanon, an dem Bach &#196;gypti und am<br />
Meer.<br />
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 16:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<dc:creator>admin</dc:creator>
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