Tschad
Tschad, im Herzen Afrikas.
Tsad (Tschad), großer Süßwassersee im
Sudân (Afrika), stellt das Zentrum der Abflachung dar, in
–
Tschad, See, s. Tsad.
[Fußnote 147: Erst im Jahre 1868 war der Arm vollständig geheilt,
nachdem ich stets mit offenen Wunden, die Reise nach dem Tschad-See
und die Expedition nach Abessinien damit zurückgelegt hatte.]
vorgedrungen sind–ich nenne davon nur die Schua-Araber westlich und
südwestlich vom Tschad–selbst diese haben längst ihr Zelt, diese
luftige Behausung der Jäger- und Hirten-Völker, aufgegeben und sich nach
–
wären nur von den angrenzenden Ländern unter den größten Mühseligkeiten
zu beziehen. Aus den zahlreichen Conchylien des Tschad-See’s und der
Flüsse aber verstehen die Neger keinen Kalk zu brennen. So bleibt ihnen
–
Einer der wichtigsten Gebirgsstöcke im bekannten Centralafrika ist das
Gora-Gebirge, denn hier ist die Wasserscheide zwischen dem Tschad-See
einerseits und dem mächtigen Niger andererseits. Zudem entspringt hier
–
das ganze ausgedehnte Gebirge seinen Namen hat, und von dem die Wasser
hauptsächlich entspringen, welche dem Niger, Bénue und dem Tschad
zueilen.
–
scheint dieselbe nicht weit vorgedrungen zu sein; auf dem Gora-Gebirge
z.B., einem Gebirgsstock, zwischen Tschad-See, Bénue und Niger gelegen,
fehlt die Goro-Staude. Wild wächst sie in einer Oertlichkeit, Namens
–
beobachtete das Tabakkauen nur bei Tebu und einigen Negerstämmen am
Tschad-See. Man nimmt dazu keinen besonders präparirten Tabak, sondern
dieselben Blätter, welche Andere auch geraucht haben würden. Aber
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